Attacke aus Zimmer 630
Terrorserie in Mumbai
30.11.2008, 13:34
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Von Oliver Meiler |
Er bereut nichts. Ajmal Mohammed Amir Kasab ist davon überzeugt, dass er das Richtige getan, dass er seine Mission erfüllt habe.
Die Festnahme des 21-jährigen Pakistaners aus Faridkot, Punjab, ist für die Polizei ein Glücksfall nach den verheerenden Anschlägen von Mumbai, dem früheren Bombay.
Der Terrorist redet. Er ist nur leicht verletzt an der Hand, die Polizei hat ihn nach einem Feuergefecht gefasst. Bis zu seiner Festnahme hatte er viele Menschen umgebracht in Mumbai, einer Stadt, die er zuvor nicht kannte. Es war Kasabs erste Reise nach Mumbai.
Grossbild
Vier Tage lang hatte sich eine der vier Attentätergruppen in das Zimmer 630 im Taj Mahal Hotel ein - und startete von dort die Angriffe. (Foto: dpa)
Sein Bild, aufgenommen von einer Sicherheitskamera im großen Bahnhof der Stadt, ging um die Welt. Es zeigt Kasab, wie er den Lauf der AK-47, die er in der rechten Hand trägt, anhebt und mit der linken fasst, um zu schießen. Scheinbar ganz ruhig. Es heißt, er sei gebildet. Und er redet viel.
Glaubt man der Polizei, dann redet Kasab sogar sehr viel. Er nennt die Namen jener Leute, die geholfen hätten. Fünf von ihnen leben in Mumbai. Er diktiert den vernehmenden Polizisten Adressen. Und er erzählt die Hintergründe der Operation. Kasab war einer jener zehn Männer, alle zwischen 18 und 28 Jahre alt, die am Mittwochabend über die indische Handelsmetropole hergefallen sind.
Ihr Plan war es offenbar gewesen, den 105 Jahre alten Taj Mahal Palace, das bekannteste Hotel der Stadt, eines ihrer wichtigsten Wahrzeichen, in Schutt und Asche zu legen. Und mit einer Serie koordinierter Angriffe, verteilt über die Innenstadt von Mumbai, wollten sie möglichst viele Menschen töten. Die Munition und die Granaten des Kommandos hätten gereicht, um 5000 Menschen umzubringen, sagen jedenfalls die Ermittler.
| Nach den Anschlägen Trauer in Mumbai | ||||||||||||||
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Aus Kasabs Aussagen, die von der Polizei an die indischen Medien weitergeleitet wurden, und anhand der Informationen von Augenzeugen lassen sich die Ereignisse der ersten Terrornacht recht präzise rekonstruieren. Auch der Ursprung der Operation wird etwas klarer. Etliches davon deckt sich mit den Erkenntnissen, die die Polizei aus der Datenanalyse eines gefundenen GPS-Geräts und zweier Mobiltelefone gewonnen hat:
Auf der nächsten Seite: Ein Protokoll der Anschläge in Mumbai.
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![]() 02.12.2008 12:55:41 Sachsen-Paule: @kaburkabari: Ich geb dir Recht - früher war alles besser, damals hatten wir immerhin noch einen Kaiser! O_o Was hat dein seltsam gestriges (verzeihung) Geschwafel mit dem Artikel zu tun?! @aoe: Japp, das waren gar keine Pakistanis, sondern CIA Agenten die im Auftrag der romulanischen Raumflotte die politischen Verhältnisse auf der Erde destabilisieren sollen damit die Invasion beginnen kann... das wäre meine Theorie dazu! @ALL: Hallo Aufwachen, das war eine Gruppe von 10 Männern die dort einen Anschlag verübt hat! Bestenfalls waren es ein paar Spinner die aus reinem Überdruss Amok gelaufen sind und sich gedacht haben dem ganzen eine pseudopolitische Note zu geben indem sie gezielt Juden, US-Amerikaner und Briten töten wollten. Schlimmstenfalls ist es irgendeine islamitische oder pro Kashmir Bewegung deren Mitgliederzahl sich soeben um 90% reduziert hat... und die sich ansonsten auch sehr von Fall A unterscheidet nicht mehr und nicht weniger. Kein CIA, kein Mossad, BND, KGB und auch kein MI6 - einfach nur ein paar Verrückte die die Welt gern brennen sehen wollen! Das hier aus allem immer entweder ein Puzzelstück der großen Weltverschwörung oder ein Hinweis, dass Sozialistmus besser ist als Kapitalismus gemacht werden muss... Die Welt ist nicht so schwarz weiss! Einfach mal nen bissl kreativer in den Gedanken werden... ![]() ![]() Wir wollen die Qualität der Nutzerdiskussionen stärker moderieren. Bitte haben Sie deshalb Verständnis, dass wir die Kommentare ab 19 Uhr bis 8 Uhr des Folgetages einfrieren. In dieser Zeit können keine Kommentare geschrieben werden. Dieser "Freeze" gilt auch für Wochenenden (Freitag 19 Uhr bis Montag 8 Uhr) und für Feiertage. |
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