Tierschützer wünschen sich von Barack Obama mehr Herz für Fliegen. Nachdem der US-Präsident vor laufender Kamera einen Brummer erledigt hatte, meldete sich Peta zu Wort.

Tierschützer gegen Grossbild

US-Präsident Obama "in action". (Foto: AP)

US-Präsident Barack Obama gehört nicht zu den Menschen, die keiner Fliege etwas zuleide tun könnten. Und das hat nun Tierschützer auf den Plan gebracht. Die Gruppe PETA (People for the Ethical Treatment of Animals) findet es gar nicht nett, dass der Präsident kürzlich während eines Fernsehinterviews einer Fliege den Garaus machte und wünscht sich künftig von ihm einen "humaneren" Umgang auch mit den lästigen dicken Brummern.

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Der US-Präsident besucht Europa Obamas Großvater im Krieg Rahmen
Foto: AP
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Der Präsident hatte sich am Dienstag im Weißen Haus den Fragen eines CNBC-Reporters gestellt, als die Fliege ihm wenn auch nicht auf, so aber vor der Nase herumzutanzen begann. "Geh raus hier", sagte er, aber das Insekt ließ sich auch vom mächtigsten Mann der Welt nichts sagen. Nach mehreren vergeblichen Versuchen, den Eindringling mit der Hand abzuwimmeln, passte Obama einen günstigen Augenblick ab: Als sich die Fliege auf seinem Handrücken zur Ruhe setzte, schlug er zu. "Das war ziemlich eindrucksvoll, nicht wahr?" sagte er scherzend und zerquetschte die Fliegenleiche dann auch noch mit seiner Schuhsohle. Das alles vor laufenden Kameras.

"Wir unterstützen Mitgefühl auch für die merkwürdigsten, kleinsten und am wenigsten sympathischen Tiere", sagte PETA-Sprecher Bruce Friedrich am Mittwoch (Ortszeit). Um Obama den menschlicheren Ansatz zu erleichtern, will ihm die Organisation einen "humanen Insektenfänger" schenken, ein Gerät, mit dem man Fliegen aus dem Verkehr ziehen kann, um sie dann im Freien wieder auszusetzen.

(dpa/AP/vw/aho)

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Leserkommentare (13)



19.06.2009 14:58:58

Babsita: @novocain

Gerade WEIL PETA sich in echt um wichtige Sachen kümmert (Verringerung der Artenvielfalt durch aussterbende Arten, Massentierhaltung der Fleisch/Eier/Milch-industrie, Überfischung der Weltmeere etc.) hätten sie sich in dieser Gelegenheit besser zurückgehalten, weil sie sich lächerlich machen und von eben diesen zweifellos wichtigen Themen ablenken.

Stubenfliegen sind nicht vom Aussterben bedroht. Fliegenklatschen sind frei verkäuflich und das ist gut so.

"Field mice, head lice, spiders in the kitchen - don't think twice 'bout whatever keeps you itchin' - ice water, flyswatter, gonna get you through the day!"


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