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Krankenhauszusatzversicherung Vergleich 2019 – Jetzt Angebote berechnen und Zusatzversicherung fürs Krankenhaus sichern

Die gesetzlichen Krankenkassen – GKV – bezahlen lediglich jene Behandlungen, die zugleich wirtschaftlich vertretbar und medizinisch unbedingt notwendig sind. Doch der aktuelle Stand der medizinischen Forschung und Technik kann für die Patienten wesentlich mehr leisten. Wer davon gern partizipieren möchte, muss entweder selbst zahlen oder schließt eine Krankenzusatzversicherung ab. Dabei handelt es sich um einen Oberbegriff, wir möchten an dieser Stelle speziell auf die Krankenhauszusatzversicherung eingehen.

Das Statistische Bundesamt hat festgestellt, dass stationär aufgenommene Patienten in Deutschland im Durchschnitt gut sieben Tage im Krankenhaus verweilen. Wer so viel Zeit mit drei anderen Kranken, die nicht in jedem Fall die größten Sympathieträger sein müssen, in einem Zimmer überschaubarer Größe verbringen muss, wird dadurch nicht wirklich in seinem Heilungsverlauf unterstützt, was viele Menschen in der Tat spüren.

Und die Gesichter der Ärzte, die früh morgens zur Visite kommen, ändern sich fast täglich. Doch mithilfe einer privaten Zusatzversicherung für das Krankenhaus werden Sie fürstlich wie ein Privatpatient behandelt. Es könnte eines Tages nötig werden, dass Sie sich gern von einem bestimmten Spezialisten behandeln lassen möchten. Mit Ihrer stationären Zusatzversicherung ist so etwas überhaupt kein Problem, da diese höhere Arzthonorare sowie die Unterbringung in einem Ein- oder Zweibettzimmer übernimmt.

Überdies können Sie sich so versichert auch das Krankenhaus, in dem die Behandlung stattfinden soll, aussuchen. Ohne eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus tragen die GKV-Versicherten jegliche Mehrkosten, die beispielsweise in einem anderen Krankenhaus – als jenem auf der Einweisung bezeichneten – entstehen, selbst.

Es gibt inzwischen einen nahezu unüberschaubar großen Markt für Krankenzusatzversicherungen, aber nicht jedes Angebot ist empfehlenswert. Daher stellen wir Ihnen unseren kostenlosen und unverbindlichen Krankenhauszusatzversicherung-Vergleich zur Verfügung, mit dessen Hilfe Sie sehr schnell jene Angebote herausfiltern können, die Ihren berechtigten Ansprüchen wirklich genügen.

Was verbirgt sich hinter einer Krankenhauszusatzversicherung?

KrankenhauszusatzversicherungWie eingangs erwähnt übernimmt eine GKV nur Behandlungen, die medizinisch notwendig sind und als wirtschaftlich noch akzeptabel angesehen werden. Diese Minimalisierung ist zulässig, weil auf dieser Grundlage jeder eine medizinische Behandlung erfährt. Allerdings sind darüber hinaus reichende Behandlungen oftmals nicht nur wünschenswert, sondern sogar medizinisch angezeigt. Die Zusatzversicherung für das Krankenhaus übernimmt beispielsweise die Mehrkosten für Ein- oder Zweibettzimmer.

Noch wichtiger als diese „Bequemlichkeit“ kann aber die Behandlung durch einen Spezialisten werden oder eine Anwendung einer alternativen Heilmethode, die im Leistungskatalog der GKV in aller Regel nicht vorgesehen ist. Wer gesetzlich versichert ist, kann jederzeit die eher eingeschränkten Leistungen seiner GKV durch eine private Zusatzversicherung für das Krankenhaus aufstocken. Allein die freie Wahl des Krankenhauses ist durch eine solche stationäre Zusatzversicherung möglich und in vielen Fällen von großer Bedeutung für die Genesung.

Wer über eine private Zusatzversicherung für das Krankenhaus verfügt, kann auch als GKV-Mitglied bessere Behandlungen in Anspruch nehmen, wie sie sonst nur Privatpatienten zugestanden werden. Unser Tipp: Besserverdienende, die bewusst Mitglied einer GKV bleiben möchten, sind gut beraten, eine Krankenhauszusatzversicherung abzuschließen.

Viele verwechseln die Krankenhauszusatzversicherung mit einer Krankenhaustagegeldversicherung. Letztere tritt nur dann in die Leistung ein, wenn eine medizinisch notwendige, stationäre Behandlung in einem Krankenhaus durchgeführt wird. In diesem Fall bekommen Sie für jeden Tag im Krankenhaus einen bei Vertragsabschluss fest vereinbarten Geldbetrag.

Noch mal etwas anderes ist die Krankentagegeldversicherung. Ihre Intension liegt darin begründet, dass Sie bei längerer Erkrankung keinen, zumindest nur einen minimalen, Einkommensverlust hinnehmen müssen. Dass gerade ein Selbstständiger einen solchen Schutz dringend braucht, muss hier wohl nicht extra betont werden. Und Angestellte, die weit über der Beitragsbemessungsgrenze verdienen, können Krankentagegeld deshalb gut gebrauchen, weil ihr gesetzliches Krankengeld deutlich unter ihrem Nettogehalt liegt.

Was übernimmt eine private Zusatzversicherung für das Krankenhaus?

Zusatzversicherung KrankenhausVor Abschluss der stationären Zusatzversicherung sollten Sie die Versicherungsbedingungen etwas in Augenschein nehmen und am besten einen Krankenhauszusatzversicherung-Vergleich durchführen. Mit der folgenden Erläuterung einiger Fachbegriffe und Leistungen möchten wir zu Ihrem tieferen Verständnis einen Beitrag liefern.

Nur medizinisch notwendige Behandlungen werden bezahlt

Auch eine Krankenhauszusatzversicherung wird keine Behandlung bezahlen, die nicht medizinisch notwendig ist. Wer sich zum Beispiel zu einer rein kosmetischen OP entschließt, hat keinen Anspruch auf Kostenübernahme der Rechnung für ein Einzelzimmer oder eines Spezialisten. Allerdings gibt es einige wenige Tarife, die diesbezüglich Ausnahmen machen.

Was sind Wahlleistungen?

So manches von dem, was das Krankenhaus zu bieten hat, ist die GKV nicht bereit zu bezahlen. Die Rede ist von den sogenannten Wahlleistungen, die Sie dort aber gern selbst „einkaufen“ können, es sei denn, Sie verfügen über eine Zusatzversicherung für das Krankenhaus, die diese Extrakosten dann für Sie übernimmt. Dafür ganz typische Fälle wären eben die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer oder eine Behandlung durch den Chefarzt.

Sofern es Ihre Krankenhauszusatzversicherung vorsieht, dass Sie vom Chefarzt behandelt werden, bedeutet dies nicht immer automatisch, dass dieser bei Ihnen Hand anlegt. Vielleicht ist das heute auch gar nicht mehr unbedingt so ratsam, sind doch die Chefärzte mehr und mehr mit organisatorischen Aufgaben in der Führung der Klinik betraut, wertvolle Zeit, die ihnen zum Beispiel bei der OP-Routine verloren geht. Es geht vielmehr darum, dass erhöhte Honorare von Spezialisten, die Sie bei Bedarf zurate ziehen wollen, grundsätzlich abgedeckt werden können.

Werden auch Privatkliniken bezahlt?

Bei der stationären Zusatzversicherung wird zunächst davon ausgegangen, dass Sie sich im Krankenhaus behandeln lassen, welches, wie das üblich ist, seine Abrechnungen über die GKV regelt. Daneben gibt es aber Privatkliniken, die keine Kassenzulassung haben. Falls Sie eine solche Institution bevorzugen, kann es Ihnen passieren, dass Sie von Ihrer Zusatzversicherung für das Krankenhaus entweder gar nichts erhalten oder es wird nur jener Kostenanteil übernommen, der auch sonst von einem normalen Krankenhaus in Rechnung gestellt worden wäre. Falls Sie unbedingt eine Privatklinik aufsuchen möchten, klären Sie den Abrechnungsmodus bitte vorher mit Ihrer Krankenhauszusatzversicherung.

Worum geht es bei den Mehrkosten?

Schon gewusst?Eine Krankenhauszusatzversicherung übernimmt Mehrkosten, welche durch Privatleistungen zusätzlich zu Buche schlagen. Es geht dabei um jene Kostenanteile für Krankenhausleistungen wie Verpflegung, Unterkunft oder Pflege, die noch nach Abzug der üblichen GKV-Leistungen übrig bleiben. Etwas erheblicher können dabei die Mehrkosten für Honorare von Spezialisten ausfallen. Das hängt unter anderem noch damit zusammen, dass dann auch alle weiteren Leistungen wie Radiologie oder Laboruntersuchungen konsequent privat abzurechnen sind.

Höchstsätze in der Gebührenordnung der Ärzte

Wirklich jegliche Behandlung, angefangen beim kurzen Beratungsgespräch bis hin zur OP am offenen Herzen, ist mit einer bestimmten Punktzahl in der GOÄ belegt. Jeder einzelne GOÄ-Punkt ist 5,83 Cent wert. Wenn ein Arzt eine private Leistung abrechnet, legt er in der Regel die Gebührenordnung der Ärzte – GOÄ – zugrunde. Darin ist es bereits vorgesehen, die Gebühr in Abhängigkeit vom Schwierigkeitsgrad der Behandlung zu multiplizieren.

Für Kassenpatienten werden die Tabellenwerte üblicherweise mit dem Faktor 2,3 belegt. Der Höchstsatz, der für besonders komplexe Behandlungen vorgesehen ist, wird mit dem Faktor 3,5 versehen. In Ausnahmefällen, also bei „Überfliegerspezialisten“, kann sogar dieser Höchstsatz überschritten werden. Eine gute Krankenhauszusatzversicherung zeichnet sich dadurch aus, dass sie Behandlungen weit jenseits des GOÄ-Höchstsatzes bereitwillig übernimmt.

Was sollte ich beim Abschluss einer stationären Zusatzversicherung beachten?

Eine Krankenhauszusatzversicherung kann pro Monat günstige 15 Euro kosten, sie kann aber auch mit 80 Euro ins Kontor schlagen. Je mehr Leistungen Sie dabei mitversichern, desto teurer wird’s eben. Und Ihr Alter bei Vertragsabschluss spielt auch eine Rolle, weil die Wahrscheinlichkeit zu erkranken bei älteren Menschen per se größer ist. Denken Sie also nicht zu lange darüber nach, ob Sie eine stationäre Zusatzversicherung abschließen möchten oder nicht. Ab 40 Jahre ziehen die Prämien deutlich an.

Je älter Sie bei Vertragsabschluss sind, desto teurer ist die Krankenzusatzversicherung, so einfach ist die Formel. So manche zu späte Antragstellung ist schon allein aus Altersgründen abgelehnt worden. Machen Sie diesen Schritt möglichst noch vor Ihrem 40. Geburtstag.

Mit dem Stigma des Kostenfaktors werden Sie ebenfalls belegt, wenn Sie gleich mit einer ganzen Reihe von Vorerkrankungen aufwarten (müssen). Im Zuge des Abschlusses eines Vertrages müssen Sie Gesundheitsfragen wahrheitsgemäß beantworten. Machen Sie dies unbedingt ehrlich nach bestem Wissen und Gewissen, gegebenenfalls unter Hinzuziehung Ihres Hausarztes. In der Regel geht es um alle Informationen über die Behandlungen der letzten 10 Jahre.

Die Prüfung Ihrer Antworten auf die Gesundheitsfragen findet meistens erst dann statt, wenn der Versicherungsfall konkret eingetreten ist, denn es gibt keine gesetzliche Vorgabe, die es einem Versicherungsunternehmen vorschreibt, dies früher zu tun. Dies stellt sich für viele Versicherte in der Praxis oft genug als „Hinterlist“ heraus. Falls Ihnen falsche oder unvollständige Angaben nachgewiesen werden können, haben Sie möglicherweise schon jahrelang Prämien gezahlt, aber die Versicherung fühlt sich plötzlich rechtlich nicht verpflichtet, Ihnen Leistungen aus dem Vertrag zu gewähren.

Krankenhauszusatzversicherungen im Vergleich

Private Zusatzversicherung KrankenhausUm einen übereilten Abschluss einer Krankenhauszusatzversicherung, den Sie später vielleicht bedauern würden, zu vermeiden, machen Sie am besten erst einmal einen Krankenhauszusatzversicherung-Vergleich. Auf diese Versicherungsbedingungen sollten Sie besonders achten, um spätere Zusatzkosten zu vermeiden:

  • Allgemeine Leistungsbeschränkungen
    Vorsicht bei ganz besonders günstigen Tarifen. Sie sind meistens mit unangenehmen Einschränkungen behaftet. Der Anspruch auf ein Zweibettzimmer oder auf die Behandlung durch einen Spezialisten könnte nur im Falle eines Unfalls oder bestimmter schwerwiegender Erkrankungen gegeben sein. Davon ist natürlich unbedingt abzuraten. Privatärztliche Leistungen sind immer gut, egal, ob Sie wegen eines Unfalls ins Krankenhaus kommen oder wegen einer Blinddarmentzündung.
  • Ambulante Operation
    Gerade einige orthopädische Eingriffe sind dafür bekannt, dass sie ambulant durchgeführt werden können, Sie also das Krankenhaus noch am Tage der OP wieder verlassen können. Auch in einem solchen Fall möchten Sie aber die Vorteile aus Ihrer Krankenzusatzversicherung genießen können.
  • Anzeigepflicht und Leistungszusage
    Es gibt Versicherungen, die darauf bestehen, im Vorfeld jede einzelne Leistung erst einmal zu genehmigen, was nicht nur nervig ist, sondern am realen Leben auch irgendwie vorbeiläuft. In einigen Tarifen steht geschrieben, dass ein Krankenhausaufenthalt in einer bestimmten Frist zu melden ist, ansonsten kommt es zu Leistungskürzungen. So etwas kann ein kranker Mensch nun überhaupt nicht gebrauchen.
  • Höchstsatz der GOÄ
    Eine Begrenzung auf den 3,5-fachen GOÄ-Höchstsatz ist keine gute Idee für den Versicherungsnehmer. Die Begrenzung auf den 5-fachen Satz wäre gerade noch akzeptabel, kann aber in bestimmten Einzelfällen noch immer eine schädliche Hürde sein. Besser ist auf jeden Fall ein Tarif, der in den Bedingungen gar keine Obergrenze vorsieht.
  • Bitte merken!Kur, Reha und Anschlussheilbehandlungen
    Bei manchen Tarifen ist ein Tagegeld während einer Kur, einer Rehabilitationsmaßnahme oder einer Anschlussheilbehandlung vorgesehen. Andere Anbieter bezahlen zum Beispiel die Kosten nur für Wahlleistungen, die bei Anschlussheilbehandlungen unmittelbar nach einem stationären Aufenthalt anfallen.
  • Was ist im Ausland zu beachten?
    Möglicherweise sind etliche Leistungen im Ausland eingeschränkt. Zwar bezahlen viele Zusatzversicherungen Rechnungen, die im Europäischen Wirtschaftsraum anfallen, allerdings nur bis zu einem Maße, wie vergleichbare Leistungen in Deutschland gekostet hätten. In einem globalen Maßstab gedacht sind die Leistungen in der Regel deutlich eingeschränkt. Wer gern ins Ausland verreist, soll unbedingt eine Auslandsreise-Krankenversicherung abschließen.
  • Wartezeiten
    Nicht sofort nach Vertragsabschluss fließen Gelder für entsprechende Rechnungen. Zunächst ist eine Wartezeit von meistens 3 Monaten zu überbrücken. Mit Blick auf die Geburt eines Kindes beträgt die Wartezeit sogar 8 Monate. Bei einem plötzlichen, unerwarteten Unfall verzichten seriöse Unternehmen auf die Einhaltung einer Wartezeit. Tarife ganz ohne Wartezeit sind selten und eher teuer.

Die Konkurrenz unter den privaten Krankenversicherungen ist groß. Daher müssen diese Unternehmen alle eng kalkulieren. Dies mag ein Grund dafür sein, dass sich die Versicherungen die Rechnungen dreimal ansehen, bevor sie die Rücküberweisung des Betrages lostreten. Es liegt daher in Ihrem eigenen Interesse, Ihre Versicherung im Vorfeld darüber zu informieren, dass bald Kosten entstehen werden und um welche Maßnahmen es sich dabei handeln wird.

Dies gilt insbesondere dann, wenn ein längerer stationärer Krankenhausaufenthalt und vielleicht auch noch die Behandlung durch einen Spezialisten ins Haus stehen. Ob die Behandlung wirklich medizinisch notwendig ist, dies zu prüfen, hat das Versicherungsunternehmen ja ohnehin immer das Recht. Dies gilt umso mehr, wenn Sie vorhaben, in eine Privatklinik zu gehen.

Was bei der freien Arztwahl zu beachten ist

Das Zauberwort heißt „gesondert berechenbare ärztliche Leistungen“. Diesen Posten sollte der Tarif vollständig abdecken, damit Sie sich von allen Ärzten im Krankenhaus behandeln lassen können, also vom Chefarzt, vom Spezialisten oder vom Belegarzt.

Unter Belegarzt wird der externe, niedergelassene Arzt verstanden, der in einem Krankenhaus mehrere Betten für seine Patienten, die er operieren möchte, reserviert hält. Werden laut den Bedingungen Ihres Tarifs lediglich Kosten für Wahlleistungen übernommen, ist damit der Belegarzt ausgeschlossen, denn gemäß dem Verband der Privaten Krankenversicherungen gehört der Belegarzt eben nicht zu den Wahlleistungen.

Wahl des Krankenhauses

Manchmal möchte ein Patient nicht in das nächstgelegene Krankenhaus, das auf der Einweisung ausgewiesen ist, vielleicht aus guten Gründen. Mit einem entsprechenden Tarif einer Krankenhauszusatzversicherung ist die freie Krankenhauswahl kostenlos möglich. Vorsicht ist allerdings geboten bei privaten Kliniken, die nicht nach dem Krankenhausentgeltgesetz – KHEntgG – oder dem Bundespflegesatzverordnung – BPflV – abrechnen. Viele Tarife würden in solchen Fällen gar nichts leisten oder sie deckeln die Erstattungen auf eine bestimmte maximale Höhe. Selbst wenn das nächstgelegene Krankenhaus eine gemischte Klinik ist, weil Sie zufällig in einem Kurort wohnen, sollten Sie sich im Vorfeld darüber vergewissern, ob die Behandlungskosten auch wirklich übernommen werden.

Bei einer sogenannten „gemischten Anstalt“ werden die Kosten der Spezialklinik nicht unbedingt übernommen. Es handelt sich in diesem Fall um ein Krankenhaus, das zugleich Kuren oder Rehamaßnahmen anbietet. Wer in solchen Einrichtungen behandelt werden will, sollte unbedingt darauf achten, dass diese Möglichkeit explizit im Tarif ausgewiesen ist.

Viele Anbieter bestehen darauf, im Vorfeld über eine Maßnahme und ihre Kosten im Sinne eines Antrags auf Kostenübernahme informiert zu werden. Eine Ausnahme davon wird dann gewährt, wenn der Versicherte aufgrund eines Unfalls oder Notfalls ins Krankenhaus eingeliefert werden muss oder er während eines Krankenhausaufenthalts anderweitig erkrankt.

Tarife der Krankenhauszusatzversicherung mit und ohne Altersrückstellung

Es gibt zwei Varianten der Krankenhauszusatzversicherung. Dabei sind die Tarife ohne Altersrückstellungen zunächst relativ günstig, doch mit den Jahren werden sie in vertraglich festgelegten Schritten immer teurer.

Bei Tarifen mit Altersrückstellungen wird stets ein Teil der Prämie angespart. Sinn der Sache ist, dass die Kosten, die Sie später als älterer Mensch potenziell verursachen, damit abgefedert werden können. Aus diesem Grunde sind hierbei die Tarife anfangs etwas kostspieliger, um dafür auch in späteren Zeiten praktisch auf konstantem Niveau zu verharren. Wer eine Krankenhauszusatzversicherung mit Altersrückstellung schon in jungen Jahren abschließt, zahlt nur einen sehr kleinen Aufpreis für die Rückstellungen.

Ein Tarif mit Altersrückstellungen ist durchaus empfehlenswert, zumal hierbei die Auswahl größer ist. Es gibt weitere Varianten der Vertragsgestaltung, die anfangs noch ohne Rückstellungsbeiträge starten, um aber zu einem bestimmten, zuvor festgelegten Termin, das könnte auch der 50. Geburtstag sein, mit den Rücklagen zu beginnen.

Es gibt allerdings einen nicht zu übersehenden Vorteil der Tarife ohne Rückstellung: Falls Sie Ihren Vertrag eines Tages kündigen möchten, weil Sie vielleicht zu einem günstigeren Anbieter wechseln möchten, machen Sie nicht so arge Verluste.

Krankenhauszusatzversicherungen-Test bei der Stiftung Warentest

FragezeichenEnde November 2018 schaute sich Stiftung Warentest die Tarife von 35 Varianten für Einbettzimmer und 22 Varianten der Zweibettzimmer-Unterbringung genauer an. Alle Tarife sahen auch die Behandlung durch den Chefarzt vor. Den Vergleichen zugrunde gelegt wurde ein 43-jähriger gesunder Max Mustermann.

Die Ergebnisse des Krankenhauszusatzversicherung-Tests ergaben erstaunliche Preisspannen in den Tarifen. Die Einbettzimmertarife kosteten zu Versicherungsbeginn zwischen 39 und 77 Euro pro Monat. Beim Zweibett¬zimmer betrug die Spanne 37 bis 54 Euro. Den vollständigen Krankenhauszusatzversicherung-Test können Sie gegen eine kleine Gebühr hier einsehen.

Ein wichtiger Punkt ist und bleibt das Chefarzthonorar, also bis zu welcher Höhe dieses tatsächlich übernommen wird. Die Empfehlung durch Stiftung Warentest ist da ganz klar: Wer sich wegen einer seltenen, schweren Erkrankung von einem Spezialisten, der an einer weit entfernten Klinik tätig ist, behandeln lassen möchte, sollte unbedingt einen Tarif wählen, der sich vom Höchstsatz der GOÄ nicht weiter beeindrucken lässt.

Stiftung Warentest betont, dass eine Krankenhauszusatzversicherung unbedingt schon zu einem Zeitpunkt abgeschlossen werden sollte, wenn die Gesundheit noch keine Probleme macht. Allein schon etwas Übergewicht lässt die Prämien in den Himmel wachsen, insbesondere dann, wenn auch noch der Blutdruck an die Obergrenze antippt. Bei schweren Erkrankungen wie Herzinfarkt oder Krebs ist ein Vertragsabschluss praktisch nicht mehr möglich.

Wichtiger HinweisFazit:
Im Krankenhaus in einem ruhigen Einbettzimmer von kompetenten Ärzten betreut zu werden, ist bei den meisten Privatpatienten fast selbstverständlich. Aber auch für die vielen gesetzlich versicherten Patienten muss dies kein utopischer Traum sein, denn sie können solche Privilegien ja mit barem Geld bezahlen. Wer nun fragt: „Wer kann das bezahlen?“, ist erst einmal ein Realist, hat aber die Möglichkeit, rechtzeitig eine Krankenhauszusatzversicherung abzuschließen. Bereits 6 Millionen Menschen in Deutschland haben diese Erkenntnis so tief verinnerlicht, dass sie schon eine entsprechende Police unterschrieben haben, und das Heer der Einsichtigen wächst ständig weiter an.

Eine private Zusatzversicherung für das Krankenhaus erstattet die Kosten für die Unterbringung im Ein- oder Zweibettzimmer sowie für die Chefarztbehandlung. Darüber hinaus bietet eine stationäre Zusatzversicherung die Möglichkeit der freien Wahl der Klinik. Wir empfehlen Ihnen, sich zunächst die Ergebnisse des Krankenhauszusatzversicherung-Tests anzusehen, um sogleich folgend, einen Krankenhauszusatzversicherung-Vergleich durchzuführen.