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Strompreisvergleich 2022 - Alles Wissenswerte zur Stromversorgung auf einen Blick

Diese Punkte sollten Sie bei der Anbieterwahl beachten

Unser zuverlässiger Strompreisvergleich hilft Ihnen dabei, in kürzester Zeit ein individuell zugeschnittenes Angebot zu finden. Dabei haben wir für Sie zusammengestellt, was Sie bei der Anbieterwahl besonders beachten sollten, wie sich die Kosten für Ihre Stromversorgung berechnen, und was Sie rund um Ökostrom beachten sollten. Auch geben wir Ihnen wertvolle Tipps an die Hand, mit deren Hilfe Sie Ihren Stromverbrauch verringern können. Zuletzt zeigen wir Ihnen auch, wie Sie in nur 3 Schritten zu Ihrem neuen Stromanbieter wechseln können und stellen so sicher, dass Sie einen Tarif finden, mit dem Sie sich rundum wohl fühlen.


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Strompreisvergleich 2022 - Alles Wissenswerte zur Stromversorgung auf einen Blick

Als Verbraucher ist es nicht immer einfach, einen günstigen und zuverlässigen Stromanbieter auszuwählen. Ein individuelles Angebot zu finden ist dabei jedoch sehr wichtig, da wohl niemand auf eine zuverlässige, und trotzdem kostengünstige Stromversorgung verzichten möchte. 

Im Folgenden haben wir für Sie alle wichtigen Informationen zu den Themen Anbieterwahl, Versorgerwechsel, Ökostrom und mehr zusammengestellt, um Ihnen den Stromvergleich zu vereinfachen. Mit Hilfe unserer Empfehlungen sind sie so bestens dafür aufgestellt, im Nu einen individuell zugeschnittenen Stromtarif zu finden.

Diese Punkte sollten Sie bei der Anbieterwahl beachten 

Zurzeit gibt es etwa 800 Stromversorger in Deutschland - bei dieser Fülle von Angeboten kann man als Verbraucher leicht den Überblick verlieren. Ein ausschlaggebendes Kriterium für den Stromtarif sind für viele die Kosten des jeweiligen Tarifs - jedoch sind beim Stromvergleich auch einige andere Punkte zu bedenken. Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Aspekte herausgearbeitet.

Achten Sie auf Vertragslaufzeiten und möglichst kurze Kündigungsfristen

Achten Sie bei Ihrer Auswahl besonders auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit - diese sollte  12 Monate nicht überschreiten, und im besten Fall sogar kürzer als ein Jahr sein. 

Mit maximal 6 Wochen sollte auch die Kündigungsfrist möglichst kurz gehalten werden - denn so erhalten Sie sich im Hinblick auf Ihre Stromversorgung eine hohe Flexibilität, und können Ihre Tarife relativ leicht an veränderte Bedürfnisse anpassen. 

Sie sollten jedoch wachsam bleiben - denn in den meisten Stromverträgen sind automatisch festgeschriebene Vertragsverlängerungen integriert. Unüblich ist das in der Branche nicht - die festgesetzte Zeit sollte jedoch auf ein Jahr beschränkt sein. Alles, was darüber hinausgeht, schränkt Sie in Ihrer Flexibilität ein und ist nicht mehr zeitgemäß.

Bieten ein Anbieter längere Laufzeiten und Kündigungsfristen, sollten Sie Ihre Wahl noch einmal hinterfragen - denn solche Angebote tauchen meist bei unseriösen Stromanbietern auf. Fragen Sie sich also, ob sie mit solch einem Anbieter wirklich ein Geschäft tätigen wollen. 

Mögliche Preiserhöhungen beachten

Schützen Sie sich besonders vor Preiserhöhungen in Ihrem Stromtarif - böse finanzielle Überraschungen können auf Sie zukommen, wenn sie keine „Preisfixierung“ in Ihrem Vertrag integriert haben.

Preisfixierungen (auch Preisgarantie gennant) werden von den Versorgern meist auf zwölf Monate festgesetzt und schützen Sie vor unerwarteten Preiserhöhungen während der Vertragslaufzeit. Finanziell sind Sie so relativ gut abgesichert. Solch eine Preisgarantie wird mittlerweile von fast allen namenhaften Stromversorgen angeboten.

Angebotene Zahlungsmethoden

Beachten Sie zusätzlich bei Ihrem Anbietervergleich die jeweils angebotenen Zahlungsmodalitäten. Beispielsweise schützt eine monatliche Vorauszahlung vor einer Vorkasse, die schnell sehr teuer werden kann. Sie behalten mit einer solchen Abschlagszahlung zusätzlich den Überblick über Ihre Kosten - Ihr Nutzerverhalten können Sie somit im Zweifel anpassen und Geld sparen.

Kundenbewertungen für den von Ihnen gewählten Anbieter

Als Kunde kann man bei der enormen Anzahl an Stromanbietern auf dem Markt leicht den Überblick verlieren. Kundenbewertungen können hier ein hilfreiches Vergleichsmittel sein, denn durch diese können Sie sich einen ersten Eindruck verschaffen, ob der von Ihnen in Betracht gezogene Anbieter seriös ist. 

Ein schlechtes Zeichen ist es, wenn Kunden sich immer wieder über Probleme beklagen und schlechte Bewertungen für den Anbieter abgeben. In solchen Situationen empfiehlt es sich, den Tarif noch einmal kritisch zu hinterfragen, und sich eventuell nach einem alternativen Versorger umzusehen. Möglichen Frust und Ärger können Sie sich so ersparen - denn wohl niemand hat gerne mit unzuverlässigen Stromversorgern zu tun!

Neukundenangebote

Verlockend sind heutzutage die Boni, die von diversen Stromanbietern für Neukunden angeboten werden. Unterschieden wird hierbei generell zwischen Neukunden- und Sofortboni. Bei Neukundenboni läuft der Versorgungsvertrag bereits einige Zeit, bevor der Bonus ausgezahlt wird. Der Sofortbonus hingegen wird bereits innerhalb von zwei bis drei Monaten nach Vertragsbeginn ausgezahlt.

Es gibt verschiedene Arten von Boni. Diese können von kostenfreiem, bis hin zu  kostenreduzierten Strom reichen. Aber auch Sachprämien werden von manchen Versorgern angeboten. Jedoch raten wir bei Neukundenboni generell zur Vorsicht - denn finanziell lohnt sich ein Stromtarif nur dann für Sie, wenn dieser auch dauerhaft günstig ist. Stellen Sie also sicher, dass sich der Bonus auch langfristig finanziell für Sie lohnt, da er meist nur einmalig gezahlt wird. 

Langfristig gesehen haben viele Stromtarife, welche mit aufregenden Neukundenboni werben, einige Nachteile - dazu zählen zum Beispiel lange Vertragslaufzeiten, Vorabzahlungen, oder auch generell schlicht sehr teure Tarife

Nur einige wenige Anbieter bieten Boni zu fairen Konditionen, die sich für Neukunden langfristig lohnen. Haben Sie jedoch sichergestellt, dass dies bei dem von Ihnen gewählten Angebot der Fall ist, können Sie sich durchaus auf dieses einlassen. Sicherstellen sollten Sie lediglich, dass Sie sich nicht an eine zu lange Laufzeit binden, und der Strompreis auch langfristig angemessen ist. 

Unser Tipp: Jahr für Jahr vom Neukundenbonus profitieren

Sie können noch zusätzlich von einem Neukundenbonus profitieren, wenn Sie Ihren Stromanbieter Jahr für Jahr wechseln, und sich somit für immer neue Boni qualifizieren. Dies bietet sich heutzutage besonders an, da der neue Stromversorger heutzutage alle Formalitäten übernimmt, die rund um den Wechsel anfallen.

Tarife für Privatverbraucher

Wenn Sie sich selbst oder andere Mitbewohner mit Strom versorgen wollen, sind Privattarife ideal. Bei Tarifen für Privatverbraucher können Sie zudem besonders oft von attraktiven Neukundenboni profitieren. Zudem haben Sie in diesem Bereich im Allgemeinen eine sehr große Auswahl an Anbietern. 

Achtung bei Pakettarifen

Als Pakettarife werden Tarife für die Stromversorgung bezeichnet, die mit pauschalen Kosten verbunden sind - wie viel Strom Sie letztendlich verbrauchen, ist dabei irrelevant. 

Angebote wie diese klingen häufig verlockend, hier ist aber Vorsicht angesagt. Denn häufig sind solche Tarife teurer als Modelle, bei denen nach dem tatsächlich verbrauchten Strom vabgerechnet wird. Meist ist es daher finanziell sinnvoller, sich für ein klassisches Abrechnungsmodell zu entscheiden und von einer solchen Pakettarif-Buchung abzusehen.

Heizstromtarife

Es gibt spezielle Tarife für den zum Heizen verwendeten Strom. Solche Tarife sind die sogenannten “Heizstromtarife”, oder auch “Wärmestromtarife” genannt.  

Besonders oft wird Heizstrom für die Nutzung einer Wärmepumpe oder einer Nachtspeicherheizung verwendet. Mit einem normalen Stromtarif wären dies aufgrund des hohen Verbrauchs sehr teuer. Deshalb bieten Heizstromtarife oft günstigeren Strom für diese Geräte an, und können sich somit finanziell sehr lohnen. 

Gewerbestromtarife

Für Gewerbebetreibende macht es Sinn, sich auf die Suche nach einem speziellen Gewerbestromtarif zu begeben, da dieser oft günstiger ist als regulärer Strom. Gewerbekunden können so von vergünstigten Konditionen profitieren. 

Dies ist ein wichtiger Aspekt, da ein Gewerbe oft sehr viel Strom verbraucht. Besonders Maschinen, die im Gewerbe eingesetzt werden, können die Kosten für den Stromverbrauch schnell nach oben schnellen lassen. 

Welche Kosten kommen bei einer Stromversorgung auf mich zu?

Von Haushalt zu Haushalt sind die Kosten für die Stromversorgung aufgrund der Individualität des Verbrauchs teils sehr unterschiedlich. 

Generell beeinflussen folgende Punkte diese Kosten: 

  • Die Größe der zu versorgenden Wohneinheit,
  • das Nutzungsverhalten, sowie
  • das Alter des Objekts und somit die Qualität der Wärmeisolierung. 

Aufgrund der Individualität und den unterschiedlichen Faktoren, welche berücksichtigt werden müssen, können wir an dieser Stelle leider keine pauschale Antwort auf die Frage der Kosten für eine Stromversorgung geben. Jedoch gibt es einige Faktoren, die den Strompreis maßgeblich bestimmen. Die wichtigsten dieser Faktoren haben wir in den folgenden Abschnitten für Sie zusammengefasst. 

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Grundpreis

Bei fast allen Stromtarifen fällt der Grundpreis monatlich an. Inbegriffen sind hier die Fixkosten, welche im Vertrag festgehalten wurden. Diese Fixkosten verändern sich über die gesamte Laufzeit nicht. Achten Sie am besten bereits vor Vertragsabschluss darauf, dass sie einen möglichst niedrigen Grundpreis erhalten, der zudem eine möglichst hohe Anzahl von kWh beinhaltet.

Der Arbeitspreis

Der Arbeitspreis hängt von der von Ihnen verbrauchten Menge ab und wird monatlich individuell neu berechnet. Dieser Preis wird zum Grundpreis addiert, um im Anschluss kombiniert abgerechnet zu werden.

Auch hier sollten Sie von Anfang an auf möglichst günstige Konditionen achten - denn dadurch können Sie relativ leicht Kosten sparen. Auch können Sie Ihr Nutzerverhalten anpassen und so Ihren Stromverbrauch so niedrig wie möglich halten. Dies kann zusätzlich die Kosten für den Arbeitspreis reduzieren - eine wahre Win-Win Situation, da Sie etwas Gutes für die Umwelt tun und gleichzeitig Ihre Ausgaben reduzieren. 

Netzentgelte

Fallen in Ihrer Region Netzentgelte an, können diese maßgeblich zu den Kosten Ihres Stromtarifes beitragen. Oft werden diese Entgelte von staatlichen Netzbetreibern eingefordert, und von Stromanbietern an diese abgegeben. In einigen Fällen kann jedoch auch Ihr Versorger gleichzeitig der regionale Netzbetreiber sein. Dabei können von Ort zu Ort die Kosten für das Netzentgelt sehr variabel sein und sich teilweise drastisch unterscheiden.

Großstädte sind dabei meistens mit weniger Netzentgelten verbunden als ländlichere Regionen. Leider Verbraucher an bestimmten Orten somit deutlich mehr für ihre Stromversorgung als in anderen Teilen des Landes.  

Netzentgelte machen etwa einen Viertel der Gesamtkosten für Ihren Strom aus. Deshalb sind Sie für Verbraucher auch so entscheidend. Leider ist hier relativ wenig Einsparpotential vorhanden, da diese Entgelte vor allem von der Region abhängen, in der Sie leben.

Staatliche Umlagen

Zur Finanzierung der Energiewende werden in Deutschland sogenannte Staatliche Umlagen fällig. Mit diesen Geldern wird dann der Wechsel von nicht-erneuerbaren Energien auf erneuerbare Energiequellen vorgenommen. Ihr Versorger führt diese Umlagen an den Staat ab. 

Diese staatlichen Abgaben waren vor allem in den letzten Jahren mitunter ein Grund, warum die Strompreise in Deutschland angestiegen sind. Das bedeutet jedoch nicht, dass  Verbraucher erneuerbare Energien als zu teuer empfinden sollten - denn in der Vergangenheit wurden erneuerbare Energien sehr stark vom Staat gefördert. Aktuell fällt diese Förderung nun leider deutlich geringer aus. 

Es gibt für die Umlagekosten der Energiewende jedoch einen Lichtblick für Verbraucher: Denn laut eines neuen Gesetztes wird die Umlage im Jahr 2022 auf 6 Cent / kWh sinken. Aller Erwartungen nach werden Verbraucher somit weniger für Ihren Strom zahlen müssen - mit der Voraussetzung, dass der jeweilige Stromanbieter die gesunkenen Umlagekosten an den Verbraucher weitergibt. Dies ist leider nicht gesetzlich vorgegeben.

Was genau ist eine Stromkaution?

Einige Anbieter fordern bei einem Vertragsabschluss die Hinterlegung einer Kaution, die man auch als Sonderabschlag bezeichnet.

Diese Kaution dient dann dazu, Zahlungsverzüge während der Vertragslaufzeit auszugleichen. Tritt ein solcher Fall nicht ein, wird Ihnen die Kaution in voller Höhe am Ende der Vertragslaufzeit zurückgezahlt.

Von seriösen Stromanbietern werden heutzutage jedoch nur noch selten Kautionen erhoben. Sie sollten also stutzig werden und noch einmal genau recherchieren, wie seriös der Anbieter ist, wenn Ihr neuer Anbieter das Hinterlegen einer solchen Sicherheit fordert. 

Alles rund um Ökostrom

Vielen Verbrauchern ist das Thema Nachhaltigkeit zunehmend wichtig. Es wird jedoch auch allgemein in der Gesellschaft ein stetig mehr diskutiertes Thema. Durch die Wahl eines Anbieters von Ökostrom kann ein großer Beitrag dazu geleistet werden, unsere Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten - denn die verfügbaren Tarife weisen teils deutliche Unterschiede bei dem Aspekt der Nachhaltigkeit auf. Dabei können mittlerweile sogar Gewerbetreibende von nachhaltigem Strom profitieren.

Ökostrom ist Energie, die aus nachhaltigen und erneuerbaren Energiequellen, wie zum Beispiel Wasser, Biomasse, Erdwärme, Wind oder Sonne gewonnen wird.

Im Gegensatz zu Atomkraft und fossilen Brennstoffen, welche traditionelle Stromquellen sind, wird der Ökostrom aus den oben aufgeführten nachhaltigen Quellen gewonnen, welche erneuerbar sind - somit wird die Umwelt nicht so stark belastet und Ressourcen werden geschont. 

Wie teuer ist Ökostrom?

Nicht immer muss Ökostrom zwangsläufig teurer sein als „normaler“ Strom. Oft ist Ökostrom für Verbraucher sogar deutlich günstiger als im Vergleich zu Grundversorgern. Zudem leisten Sie durch den Kauf von Ökostrom Ihren Beitrag zur Energiewende. 

Im Jahr 2020 hat die Bundesnetzagentur zum Beispiel feststellen können, dass Ökostrom im Vergleich zu der bezogenen Grundversorgung 2 Cent pro kWh günstiger ist. Ein ausschlaggebender Grund für diese relativ niedrigen Kosten ist, dass der Aufwand für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien immer geringer wird, und zunehmend mit den Verfahren der traditionellen Energiegewinnung mithalten kann. Der Betrieb von Solarstromanlagen wird zum Beispiel immer günstiger, wobei der Unterhalt von Kohlekraftwerken immer teurer wird.                                  

Erzeugt man Ökostrom selbst, ist er natürlich besonders günstig. Dies ist heutzutage weitverbreitet und kann zum Beispiel mit Hilfe von Photovoltaikanlagen geschehen, welche längst zum Stadtbild vieler Regionen gehören.

Wie kann ich sicher sein, dass mein Strom auch wirklich nachhaltig ist?

Menschen, die sich für Ökostrom entschieden haben, sollten wissen, dass der Strom, der zu Hause verbraucht wird, nicht unbedingt “grün” ist - denn jeder Haushalt verwendet Strom aus einem gemeinsamen Energiepool, welcher an vielen Orten zusammengeführt wird. Das liegt daran, dass einmal produzierter Strom nicht einfach „gespeichert“ werden kann und somit schnell und möglichst ortsnah verbraucht werden muss.  

Nichtsdestotrotz leisten Sie mit dem Abschließen eines Ökostrom Vertrages einen wesentlichen Teil nicht nur zur Nachhaltigkeit Ihres Haushaltes, sondern auch der Lebensweise der Gemeinschaft - denn dadurch, dass Sie finanziell einen nachhaltigen Anbieter fördern, unterstützen Sie die “grüne” Gewinnung von Strom.

Bei der Auswahl eines Anbieters für einen nachhaltigen Stromtarif sollten Sie jedoch darauf achten, dass der Anbieter auch tatsächlich so nachhaltig ist, wie er es angibt und bewirbt. Herausfinden können Sie dies zum Beispiel mit Hilfe von speziellen Ökostrom-Siegeln. Diese Siegel werden von unterschiedlichen Organisationen ausgestellt - wie etwa durch den TÜV, oder mit Hilfe des OK Power Siegels.

Stutzig sollten Sie jedoch bei sogenannten Zertifikaten werden - denn oft bescheinigen diese zwar eine gewisse Nachhaltigkeit, haben in der Regel aber eine eher mäßige Aussagekraft. Das liegt daran, dass sie nicht immer von unabhängigen Anbietern ausgestellt werden. 

Häufig kaufen Ökostromanbieter ihre Energie zudem aus dem Ausland ein - denn andernfalls würde die Nachfrage in Deutschland die örtlichen Kapazitäten der Stromerzeugungsanlagen übersteigen. Dieser Anteil an ausländischen Ökostrom ist nicht gerade gering: Laut des Umweltbundesamtes kamen zum Beispiel im Jahr 2019 lediglich 13% des bezogenen Ökostroms aus deutschen Energiequellen. Der Großteil des Rests ist aus Wasser erzeugter Strom und kommt hauptsächlich aus unserem Umland, nämlich aus Norwegen und Schweden. 

Kurioserweise darf in Deutschland kein Strom als Ökostrom bezeichnet werden, welcher durch eine finanzielle Förderung hergestellt wurde - ein Aspekt, der maßgeblich dazu beiträgt, dass die Anteile von inländisch produziertem Ökostrom relativ gering sind.

So können Sie Ihren Stromverbrauch verringern 

Für die Stromkosten sind neben der Wahl des günstigsten Anbieters auch das eigene Nutzerverhalten entscheidend. Unnötiger Stromverbrauch sollte hierbei möglichst vermieden werden - denn mit Kosten von durchschnittlich 32 Cent pro kWh im Jahr 2020 und weiterhin steigenden Preisen ist der Strom so teuer wie noch nie zuvor. Zudem ist ein niedriger Stromverbrauch resourcenschonend, und Sie leisten so einen Beitrag zum Schutz der Umwelt.

Dabei haben fast alle Haushalte Sparpotential, was den Stromverbrauch betrifft. Einige Faktoren sind dabei natürlich einfacher zu ändern als andere. Die Größe der Wohnfläche ist im Gegensatz zum eigenen Nutzerverhalten zum Beispiel ein Aspekt, der sich nicht so leicht ändern lässt. In den folgenden Abschnitten haben wir für Sie einige Tipps zusammengestellt, mit deren Hilfe Sie relativ einfach Ihren Stromverbrauch reduzieren können.

Effizienz von Elektrogeräten

Es lässt sich leicht feststellen, welche elektronischen Geräte in Ihrem Haushalt verwendet werden, und ob diese hinsichtlich ihres Stromverbrauches auch wirklich effizient sind. Sie können sich dabei an der Effizienzklasse orientieren, welche heute auf den meisten Geräten angezeigt wird. Kühlschränke, Trockner und Backöfen sind dabei generell vom Energieverbrauch her besonders teuer. Jedoch verbrauchen auch Fernseher, Computer und Konsolen deutlich mehr als kleinere Geräte.

Nutzverhalten

Abseits der Leistung, die den Stromverbrauch bestimmt, ist auch das Nutzverhalten für den Stromverbrauch ausschlaggebend. Wer beispielsweise länger fernsieht, mehr kocht oder nächtelang Spiele an der Konsole spielt, verbraucht deutlich mehr Strom als Menschen, die anderen Aktivitäten nachgehen. Den Stromverbrauch der einzelnen Geräte können Sie dabei relativ einfach mit Hilfe eines Messgeräts messen. Dieses erhalten Sie online, von  Verbraucherzentralen, oder aber auch bei den Stadtwerken.

Bei dem Heizwärmeverbrauch sollte man besonders aufpassen in Punkto Strom - denn vergleichsweise ist das Heizen mit Strom enorm teuer. Besonders Durchlauferhitzer fallen in diesem Bereich negativ auf.

Glücklicherweise können Sie bereits mit wenigen Handgriffen Ihr Nutzverhalten verändern, und Ihren Stromverbrauch so reduzieren. Wir empfehlen Ihnen zum Beispiel folgende Tipps:

Veränderung des Kochverhaltens 

Das Kochverhalten lässt sich relativ einfach nachhaltig und effizient verändern, um den Energieverbrauch zu verringern. Sie können beispielsweise Wärme und Strom sparen, indem Sie mit geschlossenem Deckel kochen. Verzichten Sie auch darauf, Speisen unnötig lange warm zu halten, wenn Sie diese nicht sofort verzehren.

Entfernen von Ladegeräten

Es wird vielleicht die einen mehr als die anderen überraschen: Auch, wenn das Ladekabel nicht mehr mit dem Gerät verbunden ist und nur noch an der Steckdose hängt, verbraucht es weiterhin Strom. Obwohl dies nur kleine Mengen an Strom betrifft, kann sich dieser Faktor mit der Zeit zu einem erheblichen Betrag summieren.

Waschmaschinen-Vollbeladung

Die Waschmaschinen-Vollbeladung spart nicht nur Wasser, sondern auch Strom und Zeit. Dies ist besonders wichtig - denn einer der größten Stromfresser sind ohnehin Waschmaschinen. 

In nur wenigen Schritten zu einem neuen Stromanbieter

Aufwendig muss ein Stromanbieter Wechsel auf keinen Fall sein. In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen, wie Sie in nur drei Schritten Ihren Stromanbieter wechseln:

1. Tarife und Stromanbiete vergleichen

Praktischerweise nutzen Sie unser Vergleichstool, um verschiedene Stromtarife zu entdecken und Angebote miteinander zu vergleichen. Mit nur wenigen Klicks gelangen Sie zu einer umfangreichen Auflistung von verfügbaren Tarifen. Entscheidend für die Höhe der Stromkosten ist hierbei besonders die Postleitzahl. Überprüfen Sie also stets zweimal, ob Sie auch die richtige Postleitzahl angegeben haben.

2. Suchen Sie einen Tarif aus

Haben Sie Ihre Daten eingegeben und alle Angebote verglichen, wählen Sie ganz einfach den für Sie passenden Tarif. Achten Sie hierbei auf verschiedene Kriterien - diese können zum Beispiel die Kosten des Tarifs, oder aber auch die Nachhaltigkeit des Anbieters, sowie die Vertragslaufzeit sein. 

3. Stellen Sie einen Antrag auf Stromanbieterwechsel 

Wenn Sie einmal einen Tarif ausgewählt haben, können Sie ohne Probleme online einen Antrag auf einen Stromanbieterwechsel stellen. In dem meisten Fällen übernimmt Ihr neuer Anbieter alle Formalitäten rund um den Wechsel - inklusive der Kündigung bei Ihrem vorherigen Vertragspartner.

Beim Absenden der Anfrage sollten Sie ein Wechseldatum angeben, an dem der Lieferantenwechsel zu erfolgen hat. Am besten wählen Sie dieses Datum drei bis vier Wochen in der Zukunft - so bleibt genug Zeit für Ihren alten und neuen Anbieter, sich um alle Formalitäten im Zusammenhang mit dem Wechsel zu kümmern. Bis zum Beginn Ihres neuen Vertrages wird der Strom weiterhin von Ihrem alten Versorger bezogen. 

Manchmal kann es von Vorteil sein, den bestehenden Vertrag selbst zu kündigen und dies nicht dem zukünftigen Versorger in die Hand zu geben. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie Ihren Anbieter schnell wechseln wollen. Besonders dann, wenn Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen, sollten Sie erwägen, dies selbst in die Hand zu nehmen. 

Wann kann ich ein Sonderkündigungsrecht ausüben?

Kunden müssen sich beim Anbieterwechsel stets an bestimmte Kündigungsfristen halten. Oft werden diese Fristen als störend und unflexibel wahrgenommen, da diese oft einen relativ langen Zeitraum umfassen. 

Sie können jedoch unter bestimmten Voraussetzungen Gebrauch von Ihrem Sonderkündigungsrecht machen. Dieses erlaubt Ihnen, den Anbieter schneller zu wechseln. Ein Beispiel für einen Umstand, in dem das Sonderkündigungsrecht greift, ist zum Beispiel die Ankündigung einer Preiserhöhung: Laut Gesetzgebung muss der Stromanbieter Sie im Vorfeld über eine Preiserhöhung schriftlich informieren. Ist dies erfolgt, können Sie Ihr Sonderkündigungsrecht in Anspruch nehmen.

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