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Strompreisvergleich 2022 - Aktuelle Strompreise vergleichen

Was kostet eine kWh Strom in Deutschland?

Süddeutsche Autorenteam Aktualisiert am 19.09.2022 13 Minuten Lesezeit
Bewertet von Raissa Hartung - Energieexpertin

Unser zuverlässiger Strompreisvergleich 2022 und Stromanbietervergleich hilft ohne Umwege einen guten Strompreis passend zum Stromverbrauch zu finden. Nutzen Sie unseren Strompreisvergleich Rechner, um einen Überblick über die Strompreisentwicklung und die Stromkosten zu erhalten. Prüfen Sie Ihren Verbrauch und wechseln Sie zu einem Versorger, bei dem die Kilowattstunde Strom zu günstigen Konditionen angeboten wird.

ZUM ANGEBOT

Strompreisvergleich 2022 - mit einem Preisvergleich Strom günstig beziehen

Als Verbraucher ist es nicht immer einfach, einen günstigen und zuverlässigen Stromanbieter zu finden. Ein individuelles Angebot ist in diesem Segment wichtig, um die eigenen Bedürfnisse bedienen zu können. Gleichzeitig soll der so wichtige Strom preiswert und sicher bezogen werden.

Mit einem Strompreisvergleich wird es möglich, den passenden Stromtarif und Stromanbieter zu finden. Berücksichtigt wird dabei unter anderem der aktuelle Verbrauch in kWh, die Art des Stroms, die EEG-Umlage und vieles mehr. Nutzen Sie deshalb immer einen Stromkostenvergleich, um nicht nur den besten Stromanbieter, sondern auch den günstigsten Strompreis zu finden.

Im Folgenden haben wir für Sie weitere Informationen zu den Themen Stromvergleich, Strompreisentwicklung, Versorgerwechsel, Ökostrom und mehr zusammengestellt. Erfahren Sie hier alles zu erneuerbaren Energien und wie es möglich ist, eine höhere Ersparnis zu erzielen.

Denn niemand ist verpflichtet, bei einem teuren Stromanbieter zu bleiben, wenn mit einem einfachen Strompreisvergleich ein Anbieter gefunden werden kann, der nicht nur die Kilowattstunde zu einem günstigen Preis abgibt. Sie trotzen gleichzeitig der Strompreisentwicklung, vergleichen verschiedene Angebote und sorgen mit einem Wechseln dafür, dass Ihr Strompreis nicht zu hoch ist.

Strompreis vergleichen – wichtiger denn je

In der heutigen Zeit wird uns vieles sehr einfach gemacht. Technische Geräte erleichtern uns die Hausarbeit oder sorgen dafür, dass keine Kurzweil aufkommt. Denn Smartphone, Tablet, Laptop und PC sind eben doch mehr als reine Telefone oder Wissensspeicher. Sie laden zum Spielen, Kontakte pflegen und vieles mehr ein.

All diese Geräte benötigen Strom. Ohne Strom kein Kühlschrank. Ohne Strom kein Fernseher und kein Smartphone. Die Stromanbieter erhöhen jedoch nahezu jährlich die Kostenpauschale für den Strom. Sicherlich nicht ganz freiwillig, aber in regelmäßigen Abständen. Die EEG-Umlage und andere Steuern, sowie Netzentgelte sind dafür unter anderem verantwortlich. Besonders die Steuer und die EEG-Umlage sind sehr ärgerlich für den Endabnehmer, da sie durch ihn nicht beeinflussbar sind.

Um aus der Spirale der permanenten Verteuerung der kWh herauszukommen ist es wichtig, dass regelmäßig ein
Stromkostenvergleich durchgeführt wird. Um zu prüfen, ob das aktuell genutzte Angebot passt oder zu teuer ist und was momentan durchschnittlich für die Kilowattstunde gezahlt werden muss. Und wenn es zu hoch ist und die Kilowattstunde überdurchschnittlich bezahlt werden muss, ist ein Wechsel zwingend notwendig. Um der Strompreisentwicklung entgegenzuwirken und ein
günstiges Stromangebot nutzen zu können. Steigen Sie deshalb noch heute um und wechseln Sie von ”teuer” zu “preiswert”.

Strompreisentwicklung in Deutschland

In den letzten 15 Jahren ist der Preis für Strom um etwas mehr als 60 Prozent gestiegen. Eine Tendenz, die mit aller Voraussicht auch in den kommenden Jahren zu beobachten sein wird. Hinzu kommt die Corona-Krise, die auch an den Stromanbietern nicht spurlos vorbeigegangen ist. Einige Milliarden Euro sind hier bei den Anbietern verloren gegangen, was die aktuellen Strompreise 2022 ebenfalls beeinflusst. Und das nicht nur in Deutschland, sondern auch in anderen Ländern. Die Preise werden deshalb weiter steigen.

Um hier nicht in eine Spirale der unnötigen Kosten zu geraten, ist der Strompreisvergleich wichtig. Er schützt vor unnötigen Kosten und reißt das Steuer – zumindest finanziell betrachtet – wieder herum. Denn wer vergleicht, kann mit einem günstigen Stromanbieter zusammenarbeiten und neben der Nutzung von technischen Geräten mit optimaler Energieeffizienz auch auf diesem Weg viel Geld sparen. Durchschnittlich bringt ein Wechseln vom Stromanbieter eine Ersparnis von einhundert Euro und mehr pro Jahr. Je nachdem, bei welchem Stromanbieter Sie aktuell unter Vertrag sind und wie sich selbiger präsentiert.

Aus diesem Grund gilt das Motto: Überteuert muss nicht sein! Jedoch fair und transparent.

Jahr Strompreis Cent/kWh
2006 19.46 Cent/kWh
2008 21.65 Cent/kWh
2010 23.69 Cent/kWh
2012 25.89 Cent/kWh
2013 28.84 Cent/kWh
2014 29.14 Cent/kWh
2015 28.8 Cent/kWh
2016 28.7 Cent/kWh
2017 29.16 Cent/kWh
2018 29.42 Cent/kWh
2019 30.43 Cent/kWh
2020 31.47 Cent/kWh
2021 31.89 Cent/kWh
2022 34.64 Cent/kWh

Strompreisvergleich Verbraucherzentrale

Die Verbraucherzentralen aber auch die Stiftung Warentest beobachten die Entwicklung vom Strompreis sehr genau. Nicht nur den Arbeitspreis und das Netzentgelt, sondern auch die Entwicklung des Grundpreises. Beide Institutionen – Stiftung Warentest und die Verbraucherzentrale – bieten zudem wichtige Informationen zum Strompreisvergleich und zur Kostenentwicklung. Es lohnt sich, neben dem Vergleich als Kunde und Verbraucher dort nach Tipps und Tricks für die Auswahl des passenden Anbieters zu suchen.

Stromanbieter Stromtarif Strompreis
eprimo eprimoStrom PrimaKlima Pur 48,39 Cent/kWh*
6,03 €/Monat**
vattenfall Easy12 Strom 32,80 Cent/kWh
8,90 €/Monat
Berliner Stadtwerke berlinStrom ÖkoFlex 39,00 Cent/kWh
9,00 €/Monat
E Wie Einfach Grün & Günstig Strom 48,87 Cent/kWh
10,50 €/Monat
stadtenergie Gönn dir WATT + 40,00 Cent/kWh
31,29 €/Monat
immergrün! Energie Spar Smart plus Extra 42,77 Cent/kWh
14,13 €/Monat
Max Energie MAX Basic Strom 41,19 Cent/kWh
8,98 €/Monat

Stand: September 2022
*Arbeitspreis
**Grundpreis

Die Anbieterwahl – das gilt es zu beachten

Aktuell buhlen durchschnittlich 800 Stromversorger um die Gunst der Verbraucher. Jeder mit unterschiedlichen Tarifen und Preisen pro Kilowattstunde (kWh), sodass ein pauschaler Überblick kaum möglich ist. Ein ausschlaggebendes Kriterium für den Verbraucher sind die Kosten des jeweiligen Tarifs. Doch das ist zu oberflächlich gedacht, da der Stromverbrauch und die damit verbundenen Kosten nicht nur pauschal über einen Preis für die Kilowattstunden (kWh) betrachtet werden kann. Es gibt beim Strompreisvergleich einige weitere Punkte zu bedenken. Im Folgenden haben wir für Sie die wichtigsten Aspekte herausgearbeitet.

Vertragslaufzeiten und kurze Kündigungsfristen

Achten Sie bei Ihrer Auswahl von einem neuen Stromanbieter auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit. Im besten Fall werden 12 Monate Vertragslaufzeit angeboten. Einige Tarifoptionen kommen mit einer noch kürzeren Vertragslaufzeit aus. Allerdings muss dann oftmals ein höherer monatlicher Abschlag gezahlt werden.

Auch die Kündigungsfrist muss recht kurz sein. Zwischen 4 und 6 Wochen ist ideal, um schnell durch eine hohe Flexibilität auf Preisänderungen reagieren zu können. Der Stromvergleich zeigt Ihnen, wo Sie diese Flexibilität finden.

Bleiben Sie jedoch immer wachsam! Die meisten Stromverträge besitzen eine automatische Vertragsverlängerung. Eine übliche Vorgehensweise in der Branche. Beachten Sie deshalb die Kündigungsfristen, damit sich im Falle eines Wechsels der Vertrag nicht vorher automatisch verlängert.

Wirbt ein Anbieter mit längeren Laufzeiten und Kündigungsfristen, müssen Sie Ihre Wahl noch einmal hinterfragen. Solche Angebote sind nicht mehr zeitgemäß und schränken Sie deutlich ein. Steigen Sie darauf ein, kann das für Sie negative Folgen haben. Achten Sie beim Vergleich der Stromanbieter beziehungsweise vom Strompreis darauf, dass Sie nicht in die Kostenfalle tappen.

Preisanpassungen beachten

Schützen Sie sich vor Preisanpassungen in Ihrem Stromtarif. Sie vermeiden böse finanzielle Überraschungen, wenn der Tarif eine Preisgarantie enthält, die sich mindestens über die Vertragslaufzeit im ersten Vertragsjahr erstreckt. Das ist besonders in Bezug auf die Strompreisentwicklung wichtig.

Angebotene Zahlungsmethoden

Achten Sie bei Ihrem Anbietervergleich auf die jeweils angebotenen Zahlungsmodalitäten. Eine monatliche Vorauszahlung ist immer besser als eine Vorkasse für die gesamte Vertragslaufzeit. Sie behalten mit einer klassischen Abschlagszahlung den Überblick über Ihre Kosten.

Zusätzlich können Sie zeitnah auf Ihr Nutzungsverhalten reagieren und eventuell gegensteuern. Der Stromvergleich zeigt Ihnen, ob Ihr Stromverbrauch im Durchschnitt zur angegebenen Haushaltsgröße passt. Eine gute Kontrolle, um das eigene Nutzungsverhalten zu kontrollieren.

Kundenbewertungen

Als Kunde und Verbraucher kann man bei der enormen Anzahl an Stromanbietern auf dem Markt leicht den Überblick verlieren. Kundenbewertungen sind ein hilfreiches Instrument, um die Erfahrungen anderer Kunden in die Entscheidung rund um den neuen Stromanbieter einfließen zu lassen. Besonders in Bezug auf den Service, die Abrechnungsmethoden und die Hilfe beim Wechseln des Stromversorgers.

Vergleichen Sie die Kundenbewertungen auf unterschiedlichen Portalen. Leider gibt es einige Anbieter, die Kundenstimmen kaufen oder negative Meinungen löschen lassen. Wenn Sie beim vergleichen jedoch nicht nur auf einer Seite nach Kundenstimmen schauen, können Sie diese Machenschaften recht gut erkennen und umgehen.

Neukundenangebote

Verlockend sind heutzutage die Boni, die von diversen Stromanbietern für Neukunden angeboten werden - sogenannte Stromanbieter mit Prämie. Unterschieden wird zwischen Neukundenbonus und Sofortbonus. Beim Neukundenbonus läuft der Versorgungsvertrag bereits einige Zeit, bevor der Bonus ausgezahlt wird. Der Sofortbonus hingegen wird innerhalb von 2 bis 3 Monaten nach Vertragsbeginn ausgezahlt.

Es gibt verschiedene Arten bei den Bonusangeboten. Sachprämien sind ebenso möglich wie Rabatte auf den monatlichen Abschlag. Trotz allem ist immer Vorsicht geboten. Der neue Anbieter sollte nicht anhand des Bonusprogramms ausgewählt werden. Dessen Wirkung ist schnell verpufft. Nur wenn danach auch noch ein fairer und günstiger Tarif bereitgehalten wird, ist das Angebot tatsächlich gut und lohnenswert.

Langfristig gesehen haben viele Stromangebote mit Neukundenbonus Nachteile. Dazu zählen unter anderem lange Vertragslaufzeiten, Vorabzahlungen und sehr teure Tarife. Nur einige wenige Anbieter bieten Bonusprogramme zu fairen Konditionen an. Steigen Sie deshalb nicht leichtfertig auf ein solches Stromangebot ein, sondern entscheiden Sie anhand vom Stromverbrauch, den Kosten für die Kilowattstunden (kWh) und den Serviceleistungen der Stromanbieter. Über das Vergleichen mit dem Strompreisvergleich können Sie diese Eckdaten schnell finden und auswerten.

Jahr für Jahr vom Neukundenbonus profitieren

Sie können zusätzlich von einem Neukundenbonus profitieren, wenn Sie Ihren Stromanbieter Jahr für Jahr wechseln und sich somit für immer neue Boni qualifizieren. Dafür ist es wichtig, dass Sie regelmäßig vergleichen und bei einem besseren Angebot wechseln.

Tarife für Privatverbraucher

Egal ob Single-Haushalt oder große Familie - wenn Sie sich selbst oder andere Mitbewohner mit Strom versorgen, sind Privattarife ideal. Bei Tarifen für Privatverbraucher werden in vielen Fällen attraktive Rabatte und Boni bereitgehalten. Zusätzlich ist die Anzahl der Stromversorger wie auch der Tarife sehr groß.

Geben Sie beim Strompreisvergleich einfach an, dass Sie Privatkunde sind. Die Stromangebote werden dann für Sie entsprechend angepasst.

Achtung bei Pakettarifen

Als Pakettarife werden Tarife für die Stromversorgung bezeichnet, die mit pauschalen Kosten verbunden sind. Wie viel Strom Sie letztendlich verbrauchen, ist dabei irrelevant.

Angebote wie diese klingen häufig verlockend. Allerdings ist Vorsicht angesagt! Denn häufig sind diese Tarife teurer als Stromangebote, bei denen nach dem tatsächlich verbrauchten Strom abgerechnet wird. Meist ist es daher finanziell sinnvoller, sich für ein klassisches Abrechnungsmodell zu entscheiden und von einem Pakettarif die Finger zu lassen.

Heizstromtarife

Es gibt spezielle Tarife für all jene, die mit Strom heizen. Solche Tarife werden als “Heizstromtarife”, oder “Wärmestromtarife” bezeichnet.

Besonders oft wird Heizstrom für die Nutzung einer Wärmepumpe oder einer Nachtspeicherheizung verwendet. Mit einem normalen Stromtarif sind diese durch den hohen Verbrauch sehr teuer. Deshalb bieten Heizstromtarife oft günstigeren Strom speziell für die Geräte an. Sie lohnen sich deshalb und müssen unbedingt in die Überlegungen einbezogen werden.

Gewerbestromtarife

Gewerbetreibende können für ihr Unternehmen keinen privaten Stromtarif nutzen. Das ist nur dann möglich, wenn beispielsweise innerhalb der Wohnung ein Büro für das Gewerbe eingerichtet wird. Eine Trennung zwischen privat und gewerblich beim Strom ist dann kaum möglich.

Gewerbestrom kommt mit einem günstigeren kWh-Preis aus als privat genutzte Stromtarife. Ein wichtiger Aspekt, da ein Gewerbe oft sehr viel Strom verbraucht. Besonders Maschinen in der Produktion können die Kosten für den Stromverbrauch schnell nach oben treiben.

Welche Kosten kommen bei einer Stromversorgung auf mich zu?

Von Haushalt zu Haushalt sind die Kosten für die Stromversorgung aufgrund der Individualität des Verbrauchs teils sehr unterschiedlich.

Generell beeinflussen folgende Punkte diese Kosten:

  • die Größe der zu versorgenden Wohneinheit
  • die Anzahl der Nutzer
  • die vorhandenen technischen Geräte bezüglich Anzahl und Alter
  • das Nutzungsverhalten
  • das Alter des Objekts und die Qualität der Wärmeisolierung

Aufgrund der Individualität und den unterschiedlichen Faktoren gibt es keine pauschale Antwort bei der Kostenfrage. Allerdings gibt es einige Faktoren, die den Strompreis maßgeblich bestimmen und für einen Strompreisvergleich sprechen. Die wichtigsten dieser Faktoren haben wir in den folgenden Abschnitten für Sie zusammengefasst.

Wie setzt sich der Strompreis zusammen?

Der Strompreis besteht aus verschiedenen Elementen. Er kann teilweise durch das Nutzungsverhalten beeinflusst werden. Ein anderer Teil beim Strompreis ist hingegen nicht beeinflussbar, da er von staatlicher Seite und durch den Stromversorger vorgeschrieben wird. Die EEG-Umlage muss hier genannt werden. Ebenso die Umlage in Bezug auf weitere Steuern und die Nutzung der Stromnetze.

1. Der Grundpreis

Bei fast allen Stromtarifen fällt der Grundpreis monatlich an. Inbegriffen sind die Fixkosten, welche im Vertrag festgehalten wurden. Diese Fixkosten verändern sich über die gesamte Laufzeit nicht. Achten Sie am besten bereits vor Vertragsabschluss darauf, dass Sie einen möglichst niedrigen Grundpreis erhalten, der eine hohe Anzahl von kWh beinhaltet. Die Kosten für die kWh muss jedoch niedrig sein, um einen niedrigen Grundpreis zu erzeugen.

2. Der Arbeitspreis

Der Arbeitspreis hängt von der von Ihnen verbrauchten Menge ab und wird monatlich individuell neu berechnet. Dieser Preis wird zum Grundpreis addiert, um im Anschluss kombiniert abgerechnet zu werden. Auch hier gilt: die verbrauchten kWh entscheiden über die Kosten. Sie haben es in der Hand und können über Ihr Nutzungsverhalten die Stromkosten steuern. Achten Sie aber nicht nur auf Ihren aktuellen Strompreis und den Verbrauch. Beim Vergleich ist zusätzlich wichtig, wie hoch Ihr durchschnittlicher Stromverbrauch im letzten Jahr war. Denn daran wird der neue Abschlag berechnet.

Achten Sie von Anfang an auf günstige Konditionen. Nur so lassen sich Kosten sparen. Passen Sie gegebenenfalls Ihr Nutzungsverhalten an. Das reduziert zusätzlich die Kosten und wirkt der Strompreisentwicklung entgegen.

3. Netzentgelte

Fallen in Ihrer Region Netzentgelte an, beeinflussen diese die Kosten durchschnittlich um ein Viertel. Oft werden die Entgelte von staatlichen Netzbetreibern eingefordert und vom Stromanbieter an den Kunden weitergereicht. Ist der Versorger der regionale Netzbetreiber, einfallen die Gebühren.

In den Großstädten muss oft mit weniger Netzentgelten gerechnet werden als in ländlicheren Regionen. Kunden an bestimmten Orten sind deshalb deutlich mehr davon betroffen als andere Stromabnehmer.

Netzentgelte machen etwa ein Viertel der Gesamtkosten für den Strom aus. Deshalb sind Sie für Kunden auch so entscheidend. Leider ist an der Stelle wenig Einsparpotential vorhanden, da die Entgelte vor allem von der Region abhängen, in der Sie leben.

4. Staatliche Umlagen

Zur Finanzierung der Energiewende werden in Deutschland staatliche Umlagen fällig. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz regelt das. Mit den Geldern wird der Wechsel von nicht-erneuerbaren Energien auf erneuerbare Energiequellen vorgenommen. Ihr Versorger führt diese Umlagen an den Staat ab.

Die staatlichen Abgaben waren vor allem in den letzten Jahren ein Grund für den Anstieg vom Strompreis in Deutschland. Das bedeutet jedoch nicht, dass Verbraucher aufgrund erneuerbarer Energien das Stromangebot als zu teuer empfinden müssen. In der Vergangenheit wurden erneuerbare Energien sehr stark vom Staat gefördert. Aktuell fällt diese Förderung deutlich geringer aus.

Es gibt für die Umlage der Energiewende jedoch einen Lichtblick. Laut Gesetzgebung wird die Umlage im Jahr auf 6 Cent / kWh sinken. Aller Erwartungen nach wird für Kunden der Strompreis 2022 wieder etwas günstiger. Voraussetzung dafür ist allerdings, dass der jeweilige Stromanbieter die gesunkenen Kosten aus der Umlage an den Kunden weitergibt. Und dafür gibt es leider keine gesetzliche Regelung.

Was ist eine Stromkaution?

Einige Anbieter fordern bei einem Vertragsabschluss die Hinterlegung einer Kaution, die man auch als Sonderabschlag bezeichnet.

Diese Abgabe dient dann dazu, Zahlungsausfälle während der Vertragslaufzeit auszugleichen. Tritt ein solcher Fall nicht ein, wird Ihnen die Kaution beziehungsweise Abgabe in voller Höhe mit dem Ende der Vertragslaufzeit zurückgezahlt.

Von seriösen Stromanbietern wird jedoch nur sehr selten eine solche Abgabe erhoben. Für Sie gilt deshalb genau zu prüfen, ob die Abgabe verlangt wird und ob Sie damit zufrieden sind. Sie können über den Strompreisvergleich sehr genau sehen, wer die Abgabe erhebt und wer nicht und dann entsprechend eine Entscheidung treffen.

Alles rund um Ökostrom

Vielen Verbrauchern ist das Thema Nachhaltigkeit zunehmend wichtig. Ökostrom-Tarife leisten einen großen Beitrag dazu, unsere Gesellschaft nachhaltiger zu gestalten. Die verfügbaren Tarifoptionen weisen jedoch teils deutliche Unterschiede im Bereich der Nachhaltigkeit auf. Ein Strompreisvergleich darf deshalb nicht nur darauf abzielen, ob das Tarifangebot „Öko“ ist oder nicht. Es muss zusätzlich geprüft werden, wie sich der nachhaltige Aspekt in den jeweiligen Tarifoptionen tatsächlich präsentiert.

Unser Tipp im Vorfeld

Ökostrom, der TÜV-geprüft und mit einem Siegel versehen ist, ist mehr „Öko“ als Angebote, die weder vom TÜV noch von der Stiftung Warentest geprüft wurden.

Was ist Ökostrom?

Ökologischer Strom ist Energie, die aus nachhaltigen und erneuerbaren Energiequellen gewonnen wird. dazu zählen zum Beispiel Wasser, Biomasse, Erdwärme, Wind oder Sonne.

Im Gegensatz zur Atomkraft oder fossilen Brennstoffen wird der Öko-Strom aus nachhaltigen und erneuerbaren Quellen gewonnen. Sie belasten weniger die Umwelt und schonen Ressourcen.

Wie teuer ist Ökostrom?

Nicht immer muss ökologisch gewonnene Energie zwangsläufig teurer sein als „normale“ Stromangebote. Hohe Preise sind also kein Muss. Oft ist er für Verbraucher sogar deutlich günstiger als das klassische Stromangebot beim Grundversorger. Zudem leisten Sie durch den Kauf von ökologisch erzeugter Energie einen Beitrag zur Energiewende.

Haben Sie deshalb keine Angst vor möglichen hohen Kosten, sondern vergleichen Sie in Ruhe verschiedene Optionen und berücksichtigen Sie dabei immer Ihren jährlichen Stromverbrauch. Denn auch der kWh Stromverbrauch kann als Entscheidung für den passenden Stromtarif als Grundlage genutzt werden.

Im Jahr 2020 hat die Bundesnetzagentur zum Beispiel feststellen können, dass Ökostrom im Vergleich zu der bezogenen Grundversorgung 2 Cent pro kWh günstiger ist. Ein ausschlaggebender Grund für die niedrigen Kosten lässt sich darin finden, dass der Aufwand für die Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien immer geringer wird. Der Betrieb von Solarstromanlagen wird zum Beispiel immer günstiger, wobei der Unterhalt von Kohlekraftwerken immer teurer wird.

Erzeugt man ökologisch gewonnene Energie selbst, wird es noch günstiger. Photovoltaikanlagen sind besonders oft in diesem Segment zu finden und gehören seit langem zum Bild in den Städten und Gemeinden.

Wie kann ich sicher sein, dass mein Strom auch wirklich nachhaltig ist?

Nicht jede ökologische Stromerzeugung ist automatisch „grün“. Dass muss Ihnen als Stromkunde bewusst sein. Denn nicht jeder Haushalt wird separat mit Strom versorgt. Vielmehr speisen die Stromanbieter ihre Produkte ins Netz ein. Was bei Ihnen als Endverbraucher aus der Steckdose kommt, ist jedoch kein reiner Ökostrom. Es ist eine Mischung aus Allem.

Trotzdem leisten Sie mit dem Abschließen eines Ökostrom-Vertrages einen wesentlichen Teil zur Nachhaltigkeit Ihres Haushaltes. Ebenso unterstützen Sie Anbieter, die sich auf diese Art der Stromerzeugung spezialisiert haben.

Bei der Auswahl eines Anbieters für einen nachhaltigen Stromtarif müssen Sie jedoch darauf achten, dass der Anbieter tatsächlich so nachhaltig ist, wie er es angibt und bewirbt. Herausfinden können Sie das zum Beispiel mit Hilfe von speziellen Ökostrom-Siegeln. Diese Siegel werden von unterschiedlichen Organisationen ausgestellt - wie etwa durch den TÜV, oder mit Hilfe des OK Power Siegels. In unserem Strompreisvergleich finden Sie alle Informationen zu den jeweiligen Versorgern und können neben Ihrem Verbrauch auch die Art der Stromerzeugung in Ihre Entscheidung einfließen lassen.

Häufig kaufen Ökostromanbieter ihre Energie im Ausland ein. Anders würde die Nachfrage in Deutschland die örtlichen Kapazitäten der Stromerzeugungsanlagen nicht abdecken. Dieser Anteil an ausländischem Öko-Strom ist nicht gerade gering. Laut des Umweltbundesamtes kamen zum Beispiel im Jahr 2019 lediglich 13 Prozent des bezogenen ökologischen Stromangebots aus deutschen Energiequellen. Der Rest ist größtenteils ist aus Wasser erzeugter Strom. Er kommt hauptsächlich aus Norwegen und Schweden.

Kurioserweise darf in Deutschland kein Strom als „Ökostrom“ bezeichnet werden, der durch eine finanzielle Förderung hergestellt wird. Ein Aspekt, der maßgeblich dazu beiträgt, dass die Anteile von inländisch produziertem Ökostrom gering sind.

In nur wenigen Schritten zu einem neuen Stromanbieter

Ein Stromanbieterwechsel muss nicht aufwendig sein. In den folgenden Abschnitten zeigen wir Ihnen, wie Sie in nur drei Schritten mit einem Stromkostenvergleich zum passenden Anbieter wechseln.

1. Schritt: Tarife und Stromanbieter vergleichen

Nutzen Sie unseren Stromrechner, um verschiedene Stromtarife zu entdecken und Angebote miteinander zu vergleichen. Mit nur wenigen Klicks gelangen Sie zu einer Auflistung von verfügbaren Tarifen. Entscheidend für die Höhe der Stromkosten ist hierbei vor allen Dingen Ihre die Postleitzahl. Achten Sie darauf, dass Sie diese korrekt angeben.

2. Schritt: Entscheiden Sie sich für einen Tarif

Haben Sie die benötigten Daten eingegeben und alle Angebote verglichen, wählen Sie ganz einfach den für Sie passenden Tarif aus. Achten Sie hierbei auf verschiedene Kriterien. Diese können zum Beispiel die Kosten des Tarifs, aber auch die Nachhaltigkeit des Anbieters, sowie die Vertragslaufzeit sein.

3. Schritt: Stellen Sie einen Antrag auf Stromanbieterwechsel

Wenn Sie ein Angebot ausgewählt haben, können Sie ohne Probleme online einen Antrag auf ein Wechseln vom Stromanbieter stellen. In den meisten Fällen übernimmt der neue Stromversorger alle Formalitäten rund um den Wechsel. Inklusive der Kündigung bei Ihrem vorherigen Vertragspartner.

Beim Absenden der Anfrage müssen Sie ein Wechseldatum angeben, an dem der Lieferantenwechsel zu erfolgen hat. Orientieren Sie sich hierbei an der Vertragslaufzeit des alten Vertrages sowie an der Kündigungsfrist. Haben Sie die Möglichkeit, ein Sonderkündigungsrecht auszusprechen, gelten die alten Vertragslaufzeiten nicht. Hier sind es vier Wochen, die Ihnen für die schriftliche Kündigung des alten Vertrages sowie den Wechsel zur Verfügung stehen.

Worauf warten Sie noch?

Es war nie einfacher, aufgrund der Strompreisentwicklung 2022 über einen Stromvergleich zu einem der günstigsten Anbieter zu wechseln. Egal ob Sie zum Beispiel einen Ökostrom-Anbieter für private Haushalte suchen oder einen neuen Stromanbieter, der der Entwicklung beim Strompreis deutlich gegensteuert.

Die Kilowattstunde Strom war nie so teuer wie jetzt. Reißen Sie für sich persönlich deshalb das Steuer rum, führen Sie einen Strompreisvergleich durch und profitieren sie von niedrigen Kosten für die kWh. Alle Informationen für den Wechsel haben Sie von uns erhalten. Nun liegt es an Ihnen, den entscheidenden Schritt zu tun. Schonen Sie Ihren Geldbeutel und steigen Sie noch heute um. Es wird sich definitiv für Sie lohnen.

Ihre Vorteile beim Stromanbieter wechseln
Ein problemloses Strompreis vergleichen ohne Verpflichtungen und Kosten
Immer den günstigsten Strompreis nutzen
Wechselservice der Stromanbieter nach dem Vergleichen
Strompreis pro kWh so niedrig wie möglich halten
Von attraktiven Bonusangeboten und Rabatten profitieren

Unser Fazit zum Strompreisvergleich und zur Strompreisentwicklung

Ohne Elektrizität geht in der heutigen Zeit nichts mehr. Umso wichtiger ist es, dass Sie den  günstigsten Stromtarif finden, um hohe Strompreise zu vermeiden und sich gegen steigende Preise zu wappnen. All das ist mit einem Strompreisvergleich möglich.

Süddeutsche Autorenteam
Süddeutsche Autorenteam

Zahlreiche Texte werden von selbstständigen Autoren als auch vom eigenen Autorenteam erstellt. Unser Team ist seit über 10 Jahren bestrebt, den Lesern die aktuellsten und relevantesten Angebote näher zu bringen. Die Autoren bringen nicht nur die Expertise in den Bereichen Finanzen, Telekommunikation und Energie mit, sondern legen auch großen Wert darauf, komplizierte Sachverhalte möglichst einfach zu erklären.

FAQ Strompreisvergleich

Die Preise für eine Kilowattstunde (kWh) Strom ist sehr unterschiedlich. Je nach Region und Stromanbieter können sie deutlich schwanken. Mit unserem Strompreisvergleich ist es jedoch möglich zu prüfen, wie hoch die Stromkosten pro Kilowattstunde sind und wo es den günstigsten Stromanbieter gibt. Sie benötigen hierfür Ihren Stromverbrauch des letzten Jahres, Ihre Postleitzahl und unseren Strompreisvergleich, der ohne großen Aufwand durchgeführt werden kann.

Der Strompreis (kWh) kennt in Deutschland seit einigen Jahren leider nur eine Richtung – steil nach oben. Besonders die staatlichen Abgaben steigen und sorgen dafür, dass der Strompreis ständig steigt. Die EEG-Umlage ist hier einer der Preistreiber.

Vergleichen Sie deshalb regelmäßig über einen Strompreisvergleich Ihren aktuellen Tarif und Anbieter und prüfen Sie, ob Sie damit noch gut beraten sind. Ist das nicht der Fall, wechseln Sie nach dem Stromvergleich ganz einfach zu einem Stromanbieter, der Ihnen ein besseres Angebot macht.

Der Strompreis ist permanent in Bewegung. Die Gründe hierfür sind vielschichtig und liegen unter anderem in der EEG-Umlage, der CO2-Abgabe, der Offshore-Haftungsumlage, der Offshore-Netzumlage und diversen anderen Kosten und Gebühren. Mit einem Strompreisvergleich können Sie genau prüfen, ob Sie mit Ihrem momentanen Tarif immer noch einen der günstigsten Stromanbieter nutzen oder ob sich im Jahr 2022 im Vergleich zum Jahr 2021 oder dem Jahr 2020 einiges geändert hat. Ist eine Veränderung eingetreten, die für Sie negativ ist, handeln Sie direkt und wechseln zu einem Stromanbieter, der Ihnen ein besseres Angebot unterbreitet.

Beim Strompreisvergleich 2022 spielt neben der Art des Stroms und dem Verbrauch auch immer die Postleitzahl eine große Rolle. Von Region zu Region gibt es einen unterschiedlichen Preis bei den Stromkosten. Egal ob Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern, Baden-Württemberg oder Schleswig-Holstein. Deshalb ist es sehr wichtig, immer die korrekte Postleitzahl anzugeben, um gegen steigende Strompreise vorzugehen und tatsächlich das beste Stromangebot zu finden.

Unser Tipp: Der durchschnittliche Strompreis hat sich in den vergangenen Jahren deutlich verändert. Vergleichen Sie deshalb regelmäßig, um zu sparen, den günstigsten Stromtarif nutzen zu können und von einer satten Ersparnis zu profitieren.

Es gibt keine Einschränkungen bei Strompreisvergleich. Auf Wunsch können Sie täglich vergleichen. Wird ein Wechsel geplant, müssen jedoch immer die Kündigungsfrist und die Vertragslaufzeit beim alten Versorger im Auge behalten werden. Sie können erst zum neuen Anbieter wechseln, wenn der passende Zeitpunkt dafür vertraglich gegeben ist.

Bei einem regulären Wechsel nach dem Ende der Vertragslaufzeit kümmert sich der neue Versorger gerne um den Wechsel. Auch dann, wenn Sie über einen Strompreisvergleich einen neuen Anbieter gefunden haben.

Stellen Sie ihm dafür alle benötigten Daten wie die Nummer Ihres Stromzählers und die Anschrift des alten Anbieters zur Verfügung. Nutzen Sie ein Sonderkündigungsrecht, müssen Sie selbst die Kündigung schriftlich formulieren und beim alten Versorger einreichen. Vergleichen Sie trotzdem die Möglichkeiten und Ihren Stromverbrauch. Denn selbst wenn Sie eigenständig kündigen, können Sie den günstigsten Stromtarif über einen Strompreisvergleich finden und in Anspruch nehmen.

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