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Renovierungskredit Vergleich 2022

Mit Renovierungskredit Rechner zum passgenauen Angebot

Optische Veränderungen werden im Laufe der Zeit an jeder Immobilie notwendig. Mit einem zweckgebundenen Sanierungskredit oder einem klassischen Ratenkredit können diese Arbeiten über ein Bankhaus schnell und günstig finanziert werden. Um den bestmöglichen Sanierungskredit zu finden, lohnt sich ein Vergleich. Mit unserem Vergleichsrechner können Sie verschiedene Optionen berechnen und unverbindlich und kostenlos ein passendes Kreditangebot ausfindig machen.


ZUM ANGEBOT

Renovierungskredit vergleichen und niedrige Zinsen sichern

Renovierungskredite sind Ratenkredite, die im großen Stil online, aber auch direkt vor Ort bei den Banken und Sparkassen angeboten werden. Die Finanzierungsangebote für eine Renovierung, Modernisierung oder für eine generelle bauliche Veränderung an einer eigenen Immobilie sind deshalb sehr vielfältig. Aus diesem Grund ist es auch wichtig, unterschiedliche
Kreditangebote miteinander zu vergleichen. Um schnell passende Geldmittel für das Haus oder die Wohnung beantragen zu können und gleichzeitig dafür zu sorgen, dass die Bereitstellung möglichst günstig ist.

Ob die benötigte Kreditsumme online oder bei einem Bankhaus vor Ort zu beantragen ist, hängt einerseits vom Kreditinteressenten ab. Auf der anderen Seite selbstverständlich auch von den Kosten und vom Kreditangebot selbst. Ziel muss es immer sein, das Haus oder die Wohnung möglichst günstig renovieren oder sanieren zu können. Dafür muss der Vergleich zeigen, wo das Renovierungsdarlehen mit den gewünschten Vorteilen besonders günstig zu beantragen ist.

Damit ein exaktes Berechnen möglich ist, muss der Preis für das Material und die Arbeitsleistung bekannt sein. Nur dann kann ein Kreditangebot eingeholt werden, dass am Ende aussagekräftig ist und schnell genutzt werden kann.

Häufig beantragte Kreditsummen

Kredithöhe:        
50.000 Euro 30.000 Euro 25.000 Euro 20.000 Euro 15.000 Euro
10.000 Euro 6.000 Euro 5.000 Euro 1.000 Euro  

Der Zweck von einem Renovierungskredit

Der Zweck für einen solchen Spezialkredit lässt sich in vielen Fällen in der Verschönerung einer Wohnung beziehungsweise einer Immobilie finden. Auch ein Umbau ist neben dem Renovieren und Sanieren ein häufiger Grund.

Handelt es sich zum Beispiel um eine Altbausanierung, muss jedoch einiges zusätzlich beachtet werden. Denn hier wird neben dem klassischen Renovieren auch immer der Werterhalt der alten Substanz in den Vordergrund gerückt. Und da gilt es dann nicht nur, eigene Wünsche zu verwirklichen, sondern auch die Vorgaben von staatlicher Seite genau zu berücksichtigen.

Das Wichtigste zum Renovierungskredit

Folgende wichtige Aspekte sind zum Renovierungskredit zu berücksichtigen:

  • Ein Renovierungskredit ist wie ein Ratenkredit aufgebaut. Er kann zur freien Verwendung aber auch zur zweckgebundenen Verwendung beantragt werden.
  • Bei zweckgebundenen Kreditangeboten sind die Konditionen in der Regel besser. Top-Zinsen sind unter anderem dann möglich, wenn ein zweckgebundener Ratenkredit mit einer guten Bonität kombiniert werden kann. Der Renovierungskredit-Vergleich zeigt, wo es diese günstigen Zinsen bei guten Voraussetzungen gibt.
  • Um bestmögliche Konditionen erhalten zu können, muss im Vorfeld ein Vergleich verschiedener Angebote stattfinden. Zinsgünstige Kredite gibt es viele. Allerdings lassen sich oftmals in den Details Unterschiede finden, die sich auf die Gesamtsumme des Sanierungskredits deutlich auswirken.
  • Wird ein Online-Kredit aufgenommen, kann über den Vergleich ein vollständig digitaler Kredit innerhalb weniger Minuten beantragt werden. Bequem von zu Hause aus oder auch von unterwegs.

Was ist ein Renovierungskredit? 

Wer ein Eigenheim besitzt, will sich darin wohlfühlen. Und das nicht nur für den Moment, sondern über viele Jahre hinweg. Entscheidend ist dabei nicht, ob es sich um einen Neubau oder um einen Altbau handelt. Entscheidend ist auch nicht, ob ein Haus oder eine Wohnung als Eigenheim betrachtet wird. Irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem sich Bodenbeläge, Tapeten und ähnliche Dinge abnutzen und nach einigen Renovierungsarbeiten verlangen.

Eine Renovierung ist nicht nur werterhaltend für die Immobilie, sondern in vielen Fällen auch wertsteigernd. Deshalb muss sie richtig durchgeführt werden, damit ein gutes Wohngefühl und ein hoher Wert der Immobilie erzeugt wird.

Der Renovierungskredit als finanzielle Brücke

Oftmals ist es so, dass der Anstrich der Wände oder ein frischer Boden in umfassende Renovierungsarbeiten münden. Das bedeutet, dass höhere Beträge benötigt werden, um alle notwendigen Maßnahmen durchführen zu können. Gerade bei einem alten Haus, einem feuchten Keller oder einer Umstellung auf die Nutzung von erneuerbaren Energien kann es besonders teuer werden. Hierfür ist in vielen Fällen ein Renovierungskredit notwendig.

Ein Renovierungskredit wird oftmals auch als Renovierungsdarlehen bezeichnet. Er ist wie ein Ratenkredit aufgebaut und kann für die einzelnen Bereiche am eigenen Haus oder der eigenen Wohnung zu Renovierungsarbeiten eingesetzt werden.

Zurückgezahlt wird der Spezialkredit in monatlichen Raten. Wie ausgeprägt diese sind, hängt von der Finanzierungssumme aber auch vom Zinssatz ab. Ebenso spielt die Kreditlaufzeit eine große Rolle.

Für die Berechnung eines passenden Darlehens kann ein Vergleichsrechner genutzt werden. Er ist auf unserer Seite zu finden, TÜV-geprüft und listet alle Geldgeber auf, die für eine solche Spezialfinanzierung in Frage kommen. Egal ob SWK Bank, ING-DiBa, Deutsche Bank, die Sparkassen-Finanzgruppe oder ein anderer Geldgeber – durch das Vergleichen lassen sich die besten Konditionen für das geplante Vorhaben finden. Und zwar Schufa-neutral, da die Schufa für den Vergleich nicht abgefragt wird.

Unterschied zwischen Renovierungskredit, Ratenkredit und Baufinanzierung

Der Markt hält unterschiedliche Möglichkeiten für die Aufnahme von einem Darlehen bereit. Wenn es um eine spezielle Anschaffung oder beispielsweise um Renovierungsarbeiten an einer Immobilie geht, lohnt es sich, in einen Spezialkredit mit fester Zweckbindung zu investieren, um möglichst unkompliziert und gleichzeitig günstig finanzieren zu können. Der Kredit für eine Renovierung ist dafür ein gutes Beispiel. Doch wie unterscheidet er sich zum Beispiel zum Ratenkredit oder zur klassischen Baufinanzierung?

Die Unterschiede sind markant

Ein Renovierungskredit kann zur freien Verfügung aber auch mit fester Zweckbindung aufgenommen werden. Beim Ratenkredit besteht immer die Möglichkeit, eine freie Verwendung anzustreben, da dieser Kredit tatsächlich für unterschiedliche Belange zur Verfügung gestellt wird. Die Baufinanzierung hingegen ist immer mit fester Zweckbindung. Hier ist es nicht möglich, eine Kreditsumme frei zu wählen, um diese dann beliebig zum Einsatz zu bringen.

Diese Variablen zeigen sich auch im Zinssatz. Bei einer festen Zweckbindung sind die Renovierungskredit Zinsen in der Regel deutlich niedriger als bei einer freien Verwendung. Das Bankhaus kennt bei einer festgeschriebenen Verwendung den Verwendungszweck. Das wiederum bedeutet, dass der Verwendungszweck gleichzeitig auch die Sicherheit für das Darlehen ist, so dass bei den Zinsen deutlich kundenfreundlicher agiert werden kann. Wird jedoch eine größere Kreditsumme ohne feste Zweckbindung aufgenommen, muss die Bank immer von einem erhöhten Ausfallrisiko ausgehen. Entsprechend angepasst sind dann auch die Zinsen.

Bezüglich der Kreditlaufzeiten lassen sich beim Renovierungskredit und beim Ratenkredit keine Unterschiede finden. Eine Finanzierung für Renovierungsarbeiten kann mit einer kurzen aber auch einer langen Kreditlaufzeit versehen werden. Das gilt auch für den Ratenkredit. Je nach Anbieter sind hier verschiedenen Laufzeiten möglich.

Baufinanzierungen hingegen sind mit sehr langen Laufzeiten verbunden, die über andere Kreditangebote kaum möglich sind. Allerdings wird auch hier mit unterschiedlichen Instrumenten gearbeitet. So wird zum Beispiel die Zinsbindung nicht über eine Darlehenslaufzeit von dreißig Jahren festgeschrieben. Vielmehr ist es so, dass ein kürzerer Zeitraum für die Zinsbindung gewählt wird, um dann nach Ablauf dieser Frist eine Nachverhandlung anzusetzen. Die Kreditlaufzeit im Allgemeinen berührt das wenig. Allerdings hat der Kreditnehmer die Möglichkeit, beim Auslaufen der Zinsbindung nach einem besseren Finanzierungsangebot zu schauen.

Letztendlich lohnt es sich, immer dem Vorhaben entsprechend ein Finanzierungsangebot auszuwählen. Besonders dann, wenn eine unkomplizierte Abwicklung aufgrund der verschiedenen Faktoren notwendig ist. Wichtig ist, dass immer die richtige Reihenfolge bei der Beantragung gewählt wird.

KfW Kredite und Förderungen: Die richtige Reihenfolge ist entscheidend

Bei der Inanspruchnahme staatlicher Förderung muss zudem auf die richtige Abfolge geachtet werden. Günstige Kredite sind über den KfW-Sanierungskredit möglich. Die KfW-Bank kann unkompliziert und zu absolut günstigen Konditionen KfW-Kredite zur Verfügung stellen. Diese sind im Rechner nicht inkludiert, reduzieren aber die Sanierungskosten unter anderem dann, wenn eine energetische Sanierung vorgenommen wird.

Um hier sparen zu können, können die Modernisierungskosten über ein KfW-Darlehen reduziert werden. Profitierten tut man vor allen Dingen dann, wenn zum Beispiel eine energetische Sanierung vorgenommen wird. Dazu gehören eine neue Heizung, ein neues Dach aber auch moderne Fenster und ähnliche Dinge. Ein neues Bad hingegen kann dann staatlich gefördert werden, wenn es altersgerecht umgebaut wird. Die neue Küche muss jedoch über ein Renovierungsdarlehen oder einen Wohnkredit finanziert werden.

Die richtige Reihenfolge ist wichtig, um staatliche Zuschüsse in Anspruch nehmen zu können. Das bedeutet, dass zuerst ein Antrag auf Förderung gestellt werden muss, bevor die baulichen Maßnahmen stattfinden. Außerdem müssen die Maßnahmen immer durch eine Firma durchgeführt werden, die in Deutschland Steuern zahlt. Das ist Grundvoraussetzung, um von den Top-Konditionen profitieren zu können.

Muss zusätzlich eine Bankfinanzierung zur staatlichen Unterstützung aufgenommen werden, kann die staatliche Förderung ganz einfach vom gesamten Finanzierungsbedarf abgezogen werden, sodass dann ausschließlich noch der Restbetrag finanziert werden muss.

Wofür kann das Renovierungsdarlehen verwendet werden?

Bei einer Investition in Renovierungsmaßnahmen besteht die Möglichkeit, mit Zweckbindung oder ohne Zweckbindung zu agieren.

Wird ein Kreditangebot ohne Zweckbindung gewählt, kann der Kreditnehmer frei entscheiden, wofür er das Geld verwendet. So ist es möglich, nicht nur Tapete oder Bodenbelag zu kaufen. Auch Möbel, eine neue Küche und Accessoires sind über diese Finanzierungsart bezahlbar. Selbst ein Umschulden von bereits vorhandenen Verbindlichkeiten wäre möglich, wenn zwar eine umfassende Hausrenovierung geplant ist, aber gleichzeitig auch bereits bestehende Verbindlichkeiten neu strukturiert werden sollen.

Handelt es sich jedoch um ein Kreditangebot, bei dem eine feste Zweckbindung vorgegeben ist, sind auch die Finanzierungsmöglichkeiten eingeschränkt. Hier gibt das Bankhaus vor, was renoviert werden darf.

Folgende Verwendungsmöglichkeiten sind bei einem zweckgebundenen Kreditangebot im Bereich der Renovierungsarbeiten im Detail möglich:

  • Das Anstreichen von Decken und Wänden,
  • Putzarbeiten, Stuckarbeiten und Tapezierarbeiten,
  • das Abschleifen von Fußböden und das Versiegeln der Böden,
  • der Austausch des Fußbodens gegen Fliesen, Massivholz, Parkett, Sichtbeton, PVC oder ähnliche Bodenbeläge,
  • das Abschleifen und Streichen von Türen und Türrahmen,
  • die Schimmelbekämpfung,
  • die Erneuerung der Sanitäranlagen wie Waschbecken, Badewanne, Dusche und Toilette,
  • Baumfällarbeiten, Gartenpflanzungen und das Ausbessern von Zugangswegen.

Wer dient als Zielgruppe für das Renovierungsdarlehen?

Prinzipiell kann jeder Verbraucher ein Renovierungsdarlehen aufnehmen, wenn Renovierungsarbeiten anstehen. Die Banken und Sparkassen unterscheiden erst einmal nicht zwischen Mieter und Eigenheimbesitzer.

In der Realität sieht es jedoch so aus, dass die meisten Interessenten ein Eigenheim besitzen. Dieses gilt für die Absicherung der Renovierungskosten dann als Sicherheit. Wer das als Eigenheimbesitzer nicht will, muss eine Finanzierungsoption wählen, bei der keine Zweckbindung gegeben ist, um das Haus oder die Wohnung nicht zu belasten.

Die Unterschiede zwischen Modernisierungs-, Sanierungs- und Renovierungskredit 

Während die Unterschiede zwischen einem Renovierungskredit, einem Ratenkredit und einer Baufinanzierung recht gut herauszuarbeiten sind, sieht es bei Modernisierungs-, Sanierungs- und Renovierungsdarlehen etwas anders aus. Drei Begrifflichkeiten, die auf den ersten Blick nicht wirklich große Unterschiede zeigen. Doch wer etwas genauer schaut, wird erkennen, dass gut differenziert werden muss, damit die gewünschte Finanzierung auf den Weg gebracht werden kann.

Die Unterschiede bei den Kreditvarianten

Wenn eine Immobilie nach Jahren der Nutzung Gebrauchsspuren aufweist, werden Sanierungs-, Modernisierungs- oder Renovierungsarbeiten notwendig. Dafür bietet das Finanzwesen verschiedene Kreditoptionen an.

Einerseits ein Sanierungskredit. Auf der anderen Seite aber auch ein Modernisierungskredit oder ein Renovierungskredit. Alle drei Optionen sind zweckgebundene Ratenkredite. Eine Gemeinsamkeit, die verbindet. Trotz allem gibt es einige Unterschiede, die sich vor allen Dingen in den Maßnahmen zeigen, die an der Immobilie vorgenommen werden.

Sanierungskredit

Bei einem Sanierungskredit werden Maßnahmen gefördert, bei denen es um die Mängelbeseitigung an der Immobilie geht. So ist unter anderem eine Sanierung des Badezimmers oder die Erneuerung vom Außenanstrich des Gebäudes mit einem Sanierungskredit möglich. Da solche Sanierungen oftmals mit einem erhöhten Preis für das Material und die Arbeitsleistung einhergehen, können die Kreditsummen für diese Art der Finanzierung entsprechend weit oben angesetzt werden. Gerade Altbausanierung Kosten können enorm hoch ausfallen. Das ist beim einfachen Ratenkredit nicht immer so. Ein Vorteil, der durchaus lobenswert ist.

Modernisierungskredit

Bei einem Modernisierungskredit geht es darum, die Immobilie unter anderem energetisch zu modernisieren. Wenn die Energieeffizienz verbessert wird, indem beispielsweise eine Solaranlage installiert wird, ist das ein Fall für einen Modernisierungskredit.

Renovierungsdarlehen

Das Renovierungsdarlehen dient zur Verschönerung der Immobilie. Kleinere Arbeiten mit einem geringen Kostenaufwand können darüber finanziert werden. Unter anderem das neue Streichen der Wände oder das Verlegen von einem neuen Boden. Es ist auch möglich, größere Umbaumaßnahmen mit einem Renovierungsdarlehen zu finanzieren. Beispielsweise das Anlegen von einem Garten oder den Ausbau eines Dachbodens. In dem Fall empfehlen wir Ihnen jedoch, im Vorfeld genau zu vergleichen, ob das Renovierungsdarlehen hierfür der richtige Weg ist oder ob sich gegebenenfalls eine Baufinanzierung besser eignet.

Die Gemeinsamkeiten bei den Kreditvarianten

Alle drei Kreditarten eint, dass es sich um zweckgebundene Kreditangebote handelt. Zudem haben Sie bei allen drei Varianten die Möglichkeit, bei einer guten Bonität sehr niedrige Zinssätze zu nutzen, um einen finanziellen Spielraum für Ihr Vorhaben zu erhalten. Durch das größere Kreditvolumen und die Flexibilität bezüglich der Monate Laufzeit können auch große Vorhaben umgesetzt werden.

Um die passende Entscheidung bei der Finanzierung zu treffen, empfehlen wir immer einen Vergleich. Einen günstigen Renovierungskredit, günstige Sanierungskredite oder lukrative Modernisierungskredite finden Sie nur dann, wenn Sie die unterschiedlichen Kreditoptionen vergleichen und auf Passgenauigkeit prüfen. All das können Sie hier direkt bei uns machen.

Unser Tipp: Der Sanierungskredit fängt viele Arbeiten auf, die über eine einfache Renovierung hinausreichen, aber noch nicht in den Bereich der Modernisierung fallen. Lassen Sie sich deshalb gegebenenfalls freundlich und kompetent beraten, um zu prüfen, ob ein Sanierungskredit eventuell die bessere Wahl ist.

Welche Renovierungskredit Voraussetzungen müssen erfüllt werden?

Egal ob Renovierungsdarlehen, Sanierungskredit, Modernisierungskredit oder klassische Finanzierung - für einen Bankkredit müssen in Deutschland bestimmte Voraussetzungen erfüllt werden, damit die Geldgeber in das entsprechende Vorhaben investieren. Besonders bei höheren Kreditsummen ist es wichtig, dass diese Voraussetzungen vollständig erfüllt werden. Nur so ist es möglich, von einem Online-Kredit, einer KfW-Förderung über die KfW-Programme und sonstigen Vorteilen zu profitieren.

Zu den klassischen Voraussetzungen, die jedes Bankhaus verlangt gehört ein fester Wohnsitz in Deutschland. Außerdem ein deutsches Girokonto, das als Referenzkonto für die Rückzahlung des Darlehens genutzt werden kann.

Die Bonität muss gut sein, um schnell sowie unbürokratisch einen Kredit für eine Sanierung, Renovierungsarbeiten oder eine Modernisierung beantragen zu können. Zudem können die Renovierungskosten nur dann über ein Darlehen abgewickelt werden, wenn ein Mindestalter von 18 Jahren gegeben ist. Zusätzlich muss eine volle Geschäftsfähigkeit vorliegen.

Zu diesen Voraussetzungen können zusätzliche Forderungen kommen, die je nach Geldgeber unterschiedlich sind. Bei der Suche nach der passenden Kreditoption für Renovierungsarbeiten, Sanierung oder Modernisierung muss deshalb geschaut werden, welche zusätzlichen Voraussetzungen jeder einzelne Geldgeber verlangt und wie diese erfüllt werden können.

Gehaltsnachweise

Damit das Ausfallrisiko für das Darlehen so niedrig wie möglich ist, müssen Gehaltsnachweise erbracht werden. Sie sind die Grundlage dafür, die Einnahmen des Kreditnehmers überprüfen zu können. Ohne Einnahmen kann kein Kreditangebot beantragt werden. Ob es sich um klassische Gehaltsnachweise, Rentenbescheide oder andere Dokumente handelt, ist je nach Geldgeber unterschiedlich. Hier muss geschaut werden, welche Zielgruppe mit dem Kreditangebot angesprochen wird. Wichtig ist lediglich, dass regelmäßige Geldeingänge auf dem Girokonto des Kreditnehmers stattfinden.

Nachweise zur Renovierung

Soll für eine Hausrenovierung, eine Sanierung oder eine Modernisierung der Finanzbedarf gedeckt werden, müssen oftmals Nachweise über die geplanten Arbeiten eingereicht werden. Besonders bei großzügigen Kreditsummen ist das eine gängige Vorgehensweise.

Das Bankhaus möchte wissen, wo das Geld hinfließt und überprüfen, ob die veranschlagte Finanzierungssumme realistisch ist. Eine umfassende Renovierung kann teuer sein. Hier lohnt es sich, mit Kostenvoranschlägen vom Handwerker zu arbeiten.

Wer eine Renovierung, Sanierung oder Modernisierung eigenständig durchführt, muss über den Baumarkt oder einen Baustoffhändler die entsprechenden Renovierungskosten zusammentragen und belegen können.

Identitätsnachweis

Besonders bei Online-Krediten ist es wichtig, dass auch online ein Identitätsnachweis stattfinden kann. Einerseits wird das über die Verifizierung mit dem VideoIdent-Verfahren oder dem PostIdent-Verfahren durchgeführt. Je nachdem, welche Variante das Bankhaus anbietet.

Für die Legitimierung beziehungsweise Verifizierung wird immer ein gültiger Personalausweis oder Reisepass benötigt. Eine Kopie davon muss den Kreditunterlagen beigefügt werden.

Kontoauszüge

Um nicht nur den monatlichen Gehaltseingang, sondern auf die Ausgänge belegen zu können, müssen Kontoauszüge eingereicht werden. Bei einem größerem Finanzierungsbedarf sind das die Kontoauszüge der vergangenen drei Monate.

Die Geldgeber möchten schauen, welche Einnahmen und welche Ausgaben vorhanden sind. Das höchste Einkommen nützt nichts, wenn auch sehr viele Ausgaben bestehen. Vielmehr wird geschaut, welche Differenz zwischen den Einnahmen und den Ausgaben vorhanden ist, um prüfen zu können, ob ausreichend finanzieller Spielraum für die Rückzahlung der Verbindlichkeiten besteht.

Die Geldgeber berechnen das recht genau, so dass Sie sich als Kreditnehmer darauf verlassen können, dass anhand der Berechnung auch entschieden werden kann, wie gut die Chancen für Sie auf ein günstiges Kreditangebot sind.

Unser Hinweis: Bei einem vollständig digitalen Kreditangebot entfällt das Einsenden der Kontoauszüge in Papierform. Ein Kontoblick reicht aus, um die Überprüfung durchzuführen. Für den Kontoblick benötigen Sie eine Teilnahme am Online-Banking und müssen bereit sein, Ihre Login-Daten einmalig zur Verfügung zu stellen.

Bereits bestehende Verbindlichkeiten

Wenn Sie bereits Kreditvereinbarungen bei anderen Bankhäusern oder Ratenzahlungsvereinbarungen mit Versandhäusern bedienen, müssen Sie dies oftmals auch bei der Beantragung angeben. Hier geht es nicht darum, diese Dinge negativ zu bewerten. Es geht vielmehr darum zu prüfen, ob für einen zusätzlichen Kredit weiterer Spielraum besteht.

Ferner kann bei mehreren Krediten überlegt werden, ob eine Umschuldung sinnvoll ist. Sie haben dann immer die Möglichkeit, nicht nur einen Kredit für die Sanierung, Renovierung oder Modernisierung aufzunehmen, sondern einen Umschuldungskredit zu nutzen, der die bereits bestehenden Verbindlichkeiten mit den neuen Verbindlichkeiten zusammenfasst, so dass Sie am Ende nur noch einen Kredit haben, der bedient wird. In der Regel ist das deutlich günstiger, als unterschiedliche Verbindlichkeiten bedienen zu müssen.

Der Renovierungskredit Rechner - Mit wenig Aufwand zum passenden Kredit 

Der Aufwand rund um die Beantragung der finanziellen Mittel ist übersichtlich. Prinzipiell sind es drei Schritte, die dafür gegangen werden müssen. Wir möchten diese drei Schritte etwas detaillierter betrachten, um Ihnen den richtigen Weg zu zeigen und die Beantragung so einfach und angenehm wie möglich zu gestalten.

Erster Schritt: Die Ermittlung des Finanzierungsbedarfs

Egal ob Sanierung, Renovierung, Modernisierung oder Möbelkauf - Sie müssen zuerst ermitteln, welcher Finanzierungsbedarf besteht. In diesem Zusammenhang müssen Sie auch klären, ob Sie Fördermittel in Anspruch nehmen können, ob Handwerker tätig werden oder ob Sie beispielsweise eigenständig agieren wollen.

Um die zu erwartenden Kosten ermitteln zu können, lohnt es sich, eine kleine Planung vorzunehmen. Welche Tätigkeiten sollen ausgeführt werden? Wo möchten Sie aktiv werden, welche einzelnen Bereiche werden umgestaltet und wie umfangreich sind die Materialkosten?

Oftmals hilft es, wenn zur Analyse des Kapitalbedarfs konkrete Angebotsbeispiele und Kostenvoranschläge eingeholt werden. Diese erhalten Sie von Handwerksbetrieben, aber auch indem Sie in Baumärkten oder bei Baustofffachhändlern nach Produkten suchen und sich dort entsprechende Kostenvoranschläge ausdrucken lassen.

Berücksichtigen Sie hierbei, dass besonders bei größeren Kreditsummen die Bankhäuser diese Kostenvoranschläge auch als Nachweise verlangen. Große Kreditsummen sind oftmals mit einer Zweckbindung gekoppelt, sodass belegt werden muss, wie die Kosten entstehen und wo das Geld aus der Finanzierung hinfließen soll.

Achten Sie bitte darauf, dass Ihre Kostenvoranschläge tatsächlich aussagekräftig sind. Es reicht nicht, wenn Sie per Hand einen Zettel schreiben, auf dem das Material aufgelistet ist und ein paar Schätzpreise vermerkt wurden. Sie benötigen ordentliche Unterlagen, um das Bankhaus von Ihrem Vorhaben und der dazugehörigen Finanzierung überzeugen zu können.

Hochladen können Sie diese Kostenvoranschläge zum Beispiel über den Dokumenten-Upload. Die meisten Banken stellen Ihnen hierfür entsprechende Voraussetzungen zur Verfügung.

Zweiter Schritt: Der Anbietervergleich

Wenn Sie Ihren Finanzierungsbedarf ermittelt haben, können Sie unseren Vergleichsrechner nutzen, um passende Kreditangebote zu finden. Das beste Finanzierungsangebot für Ihre Immobilie finden Sie dann, wenn Sie verschiedene Kreditangebote miteinander vergleichen.

Achten Sie nicht nur auf das erste Finanzierungsangebot, das Ihnen angezeigt wird, sondern klicken Sie auch weitere Finanzprodukte an, um die Details genauer zu betrachten. Geben Sie dafür Ihren Finanzierungsbedarf an, die gewünschte Kreditlaufzeit sowie die Verwendung. Sie erhalten im Anschluss direkt Kreditangebote, die Sie gegenüberstellen können.

Die Kreditangebote sind mit einer Zinsspanne ausgestattet. Das bedeutet, dass Ihnen vom niedrigsten bis zum höchsten Zins alles angezeigt wird. Wie ausgeprägt die Zinsen für Sie sind, entscheidet Ihre Bonität. Genauere Angaben dazu finden Sie bereits im repräsentativen Beispiel, welches unter jedem Darlehensangebot angegeben ist. Dort wird Ihnen genau gezeigt, zu welchem Zinssatz zwei Drittel - also die Mehrheit - aller Verbraucher dieses Kreditangebot nutzen. Eine deutlich bessere Orientierung als die große Zinsspanne, die Ihnen mit Sicherheit wenig Anhaltspunkte bietet.

Achten Sie auf Details

Achten Sie zusätzlich darauf, was in den Details steht. Besonders dann, wenn Sie Sonderzahlungen wünschen, wenn Sie eine sehr lange Kreditlaufzeit bevorzugen und die Zinsbindung nicht über die gesamte Kreditlaufzeit funktionieren soll oder wenn Sie eine vorzeitige Ablöse des Kredites anstreben. Denn dann ist es besonders wichtig, dass eine kostenlose Ablöse möglich ist und Sie keine Vorfälligkeitsentschädigung zahlen müssen.

Außerdem können Sie in den Kreditdetails nachlesen, für wen das Kreditangebot geeignet ist. Die Geldgeber haben die Möglichkeit genau festzulegen, für wen ihre Produkte geeignet sind. Nur weil Sie sanieren, renovieren oder modernisieren wollen, heißt das nicht automatisch, dass Sie immer ein passendes Finanzierungsprodukt zur Verfügung gestellt bekommen. Die Zielgruppe, für die das Produkt geeignet ist, wird von den Banken separat angegeben.

Als Zielgruppe können beispielsweise Arbeiter, Angestellte, Beamte, Freiberufler, Selbständige oder Rentner benannt werden. Schauen Sie, ob Sie zur angegebenen Zielgruppe gehören, bevor Sie das ausgewählte Produkt detailliert anfragen.

Dritter Schritt: Finanzierungsbedarf beantragen

Wenn Sie über den Vergleichsrechner ein Angebot gefunden haben, können Sie auf dieses klicken und eine konkrete Kreditanfrage stellen. Holen Sie sich zuerst immer ein unverbindliches Angebot ein. Das können Sie auch bei unterschiedlichen Anbietern machen, um noch einmal anhand Ihrer Bonität vergleichen zu können, welche Leistungen die jeweiligen Anbieter für Sie bereithalten.

Haben Sie sich für eines der Angebote entschieden, können Sie einen Online-Antrag stellen, der von Ihnen auszufüllen ist und dann direkt online an die Bank zurückgeschickt wird. Prüfen Sie, welche Unterlagen eingereicht werden müssen und in welcher Form das stattfindet.

Wenn das alles erledigt ist und die Bank Ihrem Antrag stattgibt, wird die Bank für Sie einen Kreditvertrag erstellen, den Sie unterschreiben müssen. Der unterschriebene Kreditvertrag ist erst dann gültig, wenn die Legitimierung beziehungsweise die Verifizierung erfolgt ist. Dafür kann das PostIdent-Verfahren und das VideoIdent-Verfahren genutzt werden.

Die Verifizierung

Beim PostIdent-Verfahren erhalten Sie ein Formular von der Bank, mit dem Sie zu einer Postfiliale gehen und es gemeinsam mit dem Personalausweis oder Reisepass dort vorlegen. Der Postmitarbeiter wird Ihre Daten mit dem Formular der Bank abgleichen und die Legitimierung stellvertretend für die Bank vornehmen.

Die Unterlagen werden von der Post an Ihre Bank gesendet, so dass Sie für die schlussendlich letzte Genehmigung des Kredites etwa zwei bis drei Tage einplanen müssen.

Etwas schneller geht es beim VideoIdent-Verfahren. Hier führen Sie einen sogenannten „Video-Call“ mit einem Mitarbeiter der Bank oder mit einer beauftragten Institution durch. Sie benötigen dafür ebenfalls einen gültigen Personalausweis oder Reisepass, eine Webcam und eine stabile Internetverbindung.

Ob Sie diesen Video-Anruf über Ihr Smartphone, über das Tablet, den Laptop oder den PC durchführen, ist nicht relevant. Die Bank stellt Ihnen für dieses Gespräch einen Link zur Verfügung, auf den Sie einfach nur klicken müssen.

Auch zeitlich gibt es keine festen Fenster, in denen das passieren muss. Sie können das Verfahren prinzipiell rund um die Uhr durchführen. Es kann lediglich passieren, dass die Plätze einmal besetzt sind und sich eine kurze Wartezeit ergibt. In einer solchen Situation können Sie überlegen, ob Sie warten möchten oder zu einem späteren Zeitpunkt noch einmal das Vorhaben starten.

Wenn die Legitimierung beziehungsweise Verifizierung durchgeführt ist, wird die Bank die Bearbeitung abschließen und das Geld auf Ihr Girokonto überweisen. Sie geben das Girokonto im Rahmen der Beantragung an, sodass es immer das Referenzkonto ist. Das Geld wird auf dieses Konto überwiesen und Sie müssen von diesem Konto die monatlichen Raten begleichen. Damit ist der Prozess der Beantragung abgeschlossen. Sie haben das Geld erhalten und können es Ihrem Vorhaben entsprechend einsetzen.

Tipps für eine erfolgreiche Kreditaufnahme 

Online ist es relativ einfach, passende Finanzierungsangebote zu finden. Trotz allem müssen ein paar wichtige Eckdaten berücksichtigt werden, damit nicht nur das Finden der passenden Finanzierungsangebote leicht ist, sondern auch deren Aufnahme.

Unser Renovierungskredit Vergleich ermöglicht Ihnen, ganz bequem ein gewünschtes Wunschdarlehen aufzunehmen. Damit es mit niedrigen Zinsen, besten Konditionen und allen wichtigen Eckdaten versehen ist, müssen Sie auf folgende Aspekte achten:

  • Die Laufzeit,
  • die Kreditsumme,
  • die Bonität,
  • das Eigenkapital und die Eigenleistung,
  • ein Vergleich der Zinsen,
  • ein Sondertilgungsrecht.

In der Regel wissen Sie bereits im Vorfeld, welche Finanzierungssumme Sie mit welcher Laufzeit verbinden wollen. Mit dem Vergleichsrechner können Sie ausprobieren, wie sich die Finanzierungssumme je nach Laufzeit in Bezug auf die monatlichen Raten präsentiert. Versuchen Sie mit dem Vergleichsrechner verschiedene Modellrechnungen durchzuführen. Ändern Sie dafür einfach die Laufzeit oder die gewünschte monatliche Rate. Sie sehen dann, wie sich das Kreditangebot anpasst und vor allen Dingen auch, welche Gesamtsumme Sie für den Kredit zu zahlen haben.

Die Bonität

Eine gute Bonität ist Grundvoraussetzung für ein gutes Kreditangebot. Entscheidend ist dabei nicht, ob Sie renovieren, sanieren oder modernisieren wollen. Ohne eine gute Bonität erhalten Sie auch online kein gutes Kreditangebot. Egal welcher effektiver Jahreszins angestrebt wird. Egal ob Sie einen Umbau planen, ob Sie günstig Material kaufen wollen oder ob Sie ein Haus, beziehungsweise eine Wohnung, neu herrichten wollen. Wenn die Bonität nicht stimmt, werden Sie weder über den Sanierungskredit Vergleich noch über den Renovierungskredit Vergleich ein passendes Produkt finden.

Achten Sie deshalb darauf, dass Sie eine gute Bonität haben, denn Ihr Schufa-Score wird immer abgefragt. Und sobald ein negativer Schufa-Eintrag vorhanden ist, sinkt die Bonität und Sie riskieren damit, dass Sie hohe Zinsen zu bezahlen haben oder Ihre Kreditanfrage komplett abgelehnt wird.

Eine gute Bonität stellen Sie her, indem Sie eine saubere Schufa haben oder gegebenenfalls mit einem zweiten Antragsteller oder einem Bürgen arbeiten. Auch Ihr Einkommen, Ihre Ausgaben und Ihre sonstigen finanziellen Verpflichtungen zählen zur Bonität. Ebenso die Tatsache, ob Ihr Konto überzogen ist, ob Sie gegebenenfalls Eigenkapital haben und wie die monatlichen Raten für den Kredit angesetzt werden.

Die Kreditsumme

Sie wissen in der Regel schon im Vorfeld, wie viel Geld Sie benötigen. Sie haben sich informiert, haben Kostenvoranschläge eingeholt und sind vorbereitet in die Suche nach einem passenden Kreditangebot gestartet.

Achten Sie immer darauf, dass Ihre Finanzierung der Höhe angemessen ausfällt. Sie ermitteln den Kreditbedarf anhand der Kostenvoranschläge, die Ihnen Handwerker, der Baumarkt oder auch ein Baustoffhändler gemacht haben. Schlagen Sie hier immer noch ein wenig Geld drauf. Denn es sind nicht nur die Materialkosten oder die einfachen Handwerkskosten, die anfallen. Sie müssen auch immer bedenken, dass es gegebenenfalls zusätzliche Ausgaben gibt, weil Reparaturen vorgenommen werden müssen, die Sie beim Ermitteln des Finanzierungsbedarfs noch gar nicht gesehen haben. Besitzen Sie kein Eigenkapital, droht eine Nachfinanzierung. Und die ist meist deutlich teurer als die Hauptfinanzierung.

Unser Tipp: Wenn Sie zu viel Geld beantragt haben, können Sie das überschüssige Geld mit Hilfe einer Sondertilgung direkt wieder zurückzahlen. Sie können es selbstverständlich auch aufheben oder in andere Projekte investieren. Es ist definitiv nicht verloren und muss auch nicht ohne Grund aufgehoben werden.

Eigenkapital und Eigenleistung

Es ist immer möglich, dass Sie Eigenkapital in Ihr geplantes Vorhaben fließen lassen. Besonders bei höheren Finanzierungssummen ist es sinnvoll, Eigenkapital einfließen zu lassen. Bei Renovierungskosten für eine Wohnung gilt die Faustregel: Etwa 20 Prozent Eigenkapital sollte vorhanden sein. Das verbessert Ihre Bonität, reduziert das Ausfallrisiko und wird die Bank deutlich schneller zu einer Kreditvergabe animieren.

Wenn Sie Eigenleistungen erbringen möchten, ist das ebenfalls möglich. Sie reduzieren so die Handwerkskosten und können unnötige Kreditkosten vermeiden. Allerdings sollten Sie Eigenleistungen nur dann anstreben, wenn Sie tatsächlich handwerklich begabt sind und die auszuführenden Arbeiten wirklich leisten können.

Außerdem müssen Sie berücksichtigen, dass bei einer Förderung über die KfW-Bankengruppe eine Eigenleistung nicht möglich ist. KfW-Förderkredite und andere Fördermittel werden nämlich nur dann genehmigt, wenn das Durchführen der Arbeiten komplett von Firmen übernommen wird.

Kredit: Renovierung ohne Eigenkapital

Selbstverständlich ist auch eine Kreditaufnahme möglich, wenn Sie über keinerlei Eigenkapital verfügen. Allerdings gestalten sich die Konditionen für Ihren Renovierungskredit dann meist schlechter.

Laufzeit

Für Renovierungen werden Kreditangebote oftmals mit Laufzeiten zwischen 12 und 84 Monaten vergeben. Bei einigen Angeboten lässt sich die Laufzeit sogar auf 240 Monate verlängern.

Je länger die Laufzeit, umso größer die Gesamtkosten für das Darlehen. Wählen Sie deshalb ganz bewusst eine Laufzeit aus und überlegen Sie, wie viel Zeit Sie tatsächlich für die Rückzahlung benötigen. Jeder Monat zählt. Je schneller Sie das Darlehen zurückzahlen können, umso weniger Kosten entstehen für Sie.

Das Sondertilgungsrecht

Sie werden viele Angebote finden, bei denen ein Sondertilgungsrecht besteht. Allerdings müssen Sie dabei immer darauf achten, dass das Sondertilgungsrecht kostenlos ist. Ebenso muss darauf geachtet werden, dass Sie davon jederzeit unkompliziert profitieren können und das gleichzeitig auch eine frühere Ablöse der Kreditverbindlichkeiten möglich ist. Nur wenn Sie Ihr Darlehen auch zeitiger ablösen können, sind Sondertilgungen sinnvoll. Ansonsten zahlen Sie nämlich bis zum Laufzeitende die Zinsen weiter und können somit nicht sparen.

Unser Hinweis: Kostenlos vorzeitig ablösen bedeutet, dass keine Vorfälligkeitsentschädigung gezahlt werden muss.

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FAQ - die wichtigsten Fragen zum Kredit für die Renovierung

Maximal 1.200 Euro pro Jahr können für eine Renovierung steuerlich abgesetzt werden. Die Kosten werden als Erhaltungsaufwendung in der Steuererklärung angegeben. Egal ob Sanierungskredit, Modernisierungskredit oder Renovierungskosten - beim Finanzieren geht es immer darum, den besten Preis zu erzielen, der dann auch noch optimale Steuervorteile bringt. Lassen Sie die Steuervorteile deshalb gegebenenfalls von einem Steuerberater im Vorfeld berechnen, um auch diese Option genau planen zu können.

Es handelt sich hierbei um einen zweckgebundenen Kredit in Form von einem Ratenkredit, bei dem Sie angeben, wofür die Gelder benötigt werden. Suchen Sie ein Angebot ohne Zweckbindung, sollten Sie sich für einen einfachen Ratenkredit entscheiden.

Die Kosten hängen immer von der Bonität und dem ausgewählten Kreditangebot ab. Das gilt nicht nur für die Renovierungskosten, sondern auch für den Sanierungskredit und den Modernisierungskredit. Sie sind im effektiven Jahreszins gebündelt enthalten und können durch das Bereitstellen und Berechnen eines aussagekräftigen Kreditangebotes genau angeschaut werden. Neben dem Nettodarlehensbetrag und Angaben zu den Zinsen und Leistungen finden Sie im Angebot auch immer die Gesamtsumme, die alles miteinander vereint und für das Finanzieren immens wichtig ist.

Es gibt zweckgebundene Renovierungskredite, die optimal geeignet sind, wenn Sie Ihre Wände streichen oder mit Tapete versehen wollen. Auch ein neuer Bodenbelag ist im Rahmen einer Renovierung möglich. Weitreichendere Maßnahmen hingegen fallen oftmals schon in die Bereiche Sanierung oder Modernisierung und verlangen nach entsprechenden Spezialkrediten.

Prinzipiell können Sie auch als Selbständiger oder Freiberufler Ihren Renovierungskredit beantragen. Achten Sie jedoch darauf, dass Sie ausreichend Sicherheiten haben und rechnen Sie mit einer intensiven Überprüfung Ihrer finanziellen Voraussetzungen. Eine schnelle Abwicklung und schnelle Auszahlung ist deshalb nicht immer gegeben. Halten Sie zudem genaue Angaben zum Preis der Arbeiten bereit, damit das Bankhaus alles prüfen kann.

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