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Girokonten Vergleich

Girokonto eröffnen

In unserem Girokonten Vergleich erfahren Sie, wie Sie in kürzester Zeit den vielseitigsten Anbieter mit den niedrigsten Gebühren finden. Wir liefern Ihnen wertvolle Hinweise zu allen Bereichen, die Sie bei Ihrer Auswahl beachten sollten – so fassen wir die 7 wichtigsten Eigenschaften eines Girokontos für Sie zusammen, zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile von Online-Konten, und geben Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Kostenpunkte eines Girokontos. Zudem haben wir für Sie weitere wertvolle Tipps zur Handhabung Ihres Kontos zusammengestellt. So stellen wir sicher, dass Sie Ihr individuell passendes Girokonto bei Ihrem favorisierten Anbieter finden, und so beruhigt Ihe Wahl treffen können.


Girokonto-Vergleich: So finden Sie den vielseitigsten Anbieter mit den günstigsten Gebühren

Das Girokonto ist für viele mit Sicherheit das wichtigste Finanz-Tool, das sie haben - denn wir nutzen es äußerst regelmäßig, und managen mit seiner Hilfe unsere tagtäglichen Ein- und Ausgaben. Umso wichtiger ist es für Sie, den richtigen Anbieter zu wählen, um das beste und günstigste Girokonto für sich zu nutzen, das gleichzeitig zu Ihren individuellen Anforderungen passt. 

Hierfür lohnt sich ein ausführlicher Vergleich der Gebühren, Funktionen und Features, die von den unterschiedlichen Anbietern offeriert werden - vor allem in den den letzten Jahren haben aufstrebende, innovative Fintech Start-Ups einige nützliche Zusatzfunktionen entwickelt, die uns den Alltag erleichtern, und den Umgang mit unseren Finanzen verbessern.

Diese Merkmale sollte man bei der Auswahl vorweg unbedingt berücksichtigen

Girokonten werden mitunter völlig ohne monatliche Gebühr angeboten werden. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann also allein dadurch viel Geld sparen.

Zudem sind Gebühren eine Angelegenheit, die stets individuell betrachtet werden sollte. Während Grundgebühren für manche Menschen sehr wichtig sind, können es die Gebühren für Bargeldabhebungen am Automaten im Ausland für andere sein. Auch dieser Service wird bei manchen Anbietern von Girokonten kostenlos angeboten.

Ein modernes Girokonto ist in manchen Fällen also äußerst günstig bis völlig gratis. Viele Menschen schreckt jedoch ein Kontowechsel ab. Doch tatsächlich ist ein Wechsel auch für Neukunden, so wie wir weiter unten beschreiben werden, in lediglich vier Schritten ganz einfach zu bewältigen - auch, wenn Sie Ihr altes Konto schließen möchten.

Die günstigen Konten finden - unser Vergleich macht es einfach

Selbstverständlich ist für die meisten Menschen bei der Wahl eines Girokontos nach wie vor der Kostenfaktor entscheidend. Manche Konten bestechen hier durch 0€ Grundgebühren. Wiederum andere Konten bieten niedrige Dispo-Zinsen oder die kostenlose Geldentnahme am Automaten

Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag einen Überblick über die vielfältige Landschaft der Girokonten in Deutschland bieten - unsere großes Vergleichstabelle macht es Ihnen zum Kinderspiel, ein Girokonto zu finden, welches perfekt auf Ihre Lebensgewohnheiten abgestimmt ist. Solche Lebensgewohnheiten können zum Beispiel so aussehen:

  • Sie bevorzugen es, kaum Bargeld bei sich zu tragen, und hauptsächlich per Kreditkarte oder Smartphone zu bezahlen? 
  • Oder sollten es möglichst geringe Kosten sein, da Sie Ihr Konto ohnehin kaum nutzen? 
  • Sie möchten ein Zweitkonto nutzen?
  • Oder möchten Sie eine zusätzliche Kreditkarte für Ihr Konto erhalten? 

Für all diese Anforderungen gibt es in der Regel passende Anbieter und Angebote. Glücklicherweise haben die letzten Jahre die Entstehung von Direktbanken begünstigt. Solche Direktbanken, welche ihren Service ausschließlich mittels Smartphone-App, Website und Karten anbieten, haben die Welt der Finanzen zuletzt deutlich innovativer werden lassen. 

In unseren Vergleichs-Tabellen können Sie sich nun einen Überblick verschaffen, und die besten Services für ihre Bedürfnisse finden.

Die besten Features der Top-Anbieter

Auch die Features und Funktionen eines Girokontos sind je nach Anbieter äußerst unterschiedlich. So erlauben Girokonten bei klassischen Banken eine persönliche Beratung - direkt in FilialbankenDirektbanken wiederum können äußerst günstige Services - teilweise inklusive individuellen Finanz-Statistiken - anbieten.

Die 7 wichtigsten Eigenschaften eines Girokontos

Ein Girokonto ist für den tagtäglichen Gebrauch in allen Belangen rund um Ihre Finanzen gedacht. Dementsprechend gibt es einige elementare Eigenschaften, die ein ein solches Konto aufweisen muss. Häufig gibt es mitunter große Unterschiede je nach Anbieter.

Wenn Sie jedoch hinsichtlich der folgenden 7 Aspekte das für Sie passende Konto für sich definiert haben, wird die Entscheidung für Ihr ideales Konto zum Kinderspiel.

Direkt- oder Filialbank?

Eine Direktbank ist ein Institut, welches für Kunden lediglich online verfügbar ist. Sie haben hierbei zwar nicht die Wahl, mit realen Bankangestellten in einer Filiale zu sprechen und sich beraten zu lassen, dafür sind die Kosten bei einem solchen Service in den meisten Fällen aber deutlich niedriger. Onlinebanking ist vor allem für technik-affine User zumeist äußerst leicht zu handhaben, und generell auch sehr sicher. 

Wenn Sie allerdings die Möglichkeit schätzen, mit einem Kundenservice vor Ort zu sprechen, und sich nicht zuletzt auch beraten zu lassen, wenn es um die Nutzung unterschiedlicher Services Ihre Bank geht, dann ist wohl ein Konto bei einer Filialbank nach wie vor die bessere Wahl für Sie.

Kreditkarte

Der Erhalt einer Kreditkarte ist bei jedem Girokonto möglich. Manche Banken bieten Ihnen diese auch kostenlos an. Zu beachten ist dabei, dass man bei einigen Direktbanken derzeit nur Debitkarten erhalten kann.

Kontoführungsgebühr

Die Gebühren für das Konto sind bei Nutzern, die nur wenige Überweisungen tätigen, wenig im Ausland sind und auch selten überziehen, definitiv der wichtigste Kostenpunkt eines Girokontos. 

Die gute Nachricht: Bei manchen Anbietern fällt die Gebühr für die Kontoführung vollständig weg. Insbesondere bei Direktbanken kann man Girokonten schon mit 0€ Grundgebühr finden. Einige Banken machen es jedoch zur Grundvoraussetzung, dass ein gewisser Mindestumsatz auf dem Konto eingeht. Wieder andere Finanzinstitute sind lediglich dann ohne Grundgebühr, wenn ein regelmäßiger Gehaltseingang auf dem Konto stattfindet.

Girocard

Die Girokarte, früher auch EC-Karte genannt, wird von vielen Verbrauchern regelmäßig für Bargeldabhebungen, oder Zahlungen, wie etwa im Handel, genutzt. Bei vielen Anbietern, besonders jedoch bei Direktbanken, sind diese Girokarten nicht kostenlos im Angebot inbegriffen. Andere Anbieter verlangen jedoch keinen Aufpreis bei der Bestellung einer solchen Karte. Vorsicht ist bei Verlust oder Beschädigung der Girokarte geboten: In solchen Fällen muss man bei fast jedem Girokonto für die Ersetzung bezahlen.

Überweisungen

Nutzer, die besonders häufig Überweisungen tätigen müssen, sollten ein besonderes Augenmerk auf die Kosten für diese legen. Während viele überregionale Anbieter kostenlose Überweisungen im Inland, und auch im EU-Raum bieten, verlangen insbesondere Sparkassen und Volksbanken hier gewisse Gebühren. Auch bei Überweisungen in Fremdwährungen gibt es häufig Unterschiede.

Die Sofortüberweisung, welche vor allem für Internet-Zahlungen immer beliebter wird, da sie innerhalb von Sekunden ausgeführt wird, ist mitunter nur mit Sondergebühren zu tätigen. Ein Vergleich lohnt sich hier unbedingt, es sei denn, man nutzt das Konto nicht für regelmäßige oder häufige Überweisungen.

Sollzinsen

Die Sollzinsen sind jene Gebühren, die bei eine Überziehung des Kontos anfallen. Diese sind an den Basiszinssatz der EZB gebunden, und werden in Form des Zinses jeden Tag verrechnet, an welchem ein Konto im Minus ist. Manche Konten ermöglichen es wiederum erst gar nicht, ins Minus zu gelangen. Wenn jedoch ein Dispokredit gewährt wird, ist die Überziehung eines Kontos möglich.

Sollzinsen können je nach Zahlungsfähigkeit des Kunden unterschiedliche Prozentsätze ausmachen. Wenn man diesen Kreditrahmen nutzen möchte, sollte man auf die Höhe dieser Sollzinsen achten. Bei klassischen Banken besteht hierbei ein gewisser Verhandlungsspielraum. Beim Online-Banking sind diese Sollzinsen zumeist festgelegt, und können nicht verhandelt werden.

Bargeld abheben

Das Abheben von Bargeld ist in den letzten Jahren bei Geldautomaten in den meisten Fällen mit einer gewissen Gebühr versehen worden - jede Bank handhabt jedoch die Abhebung von Bargeld unterschiedlich. Manche Banken bieten eine kostenlose Abhebung bei Geldautomaten an eigenen Bank-Filialen. Wiederum andere Banken haben ein Verrechnungsmodell für diese Abhebungen. Grundsätzlich handelt es sich auch hier um einen wichtigen Kostenfaktor - insbesondere dann, wenn man häufig und regelmäßig mit Bargeld bezahlt. 

Auch Abhebungen von Bargeld im Ausland sind hierbei zu berücksichtigen. Wenn man viel reist und entsprechend Geldautomaten nutzen möchte, dann sollte man diese Kosten noch vor der Entscheidung für ein Girokonto überprüft haben.

Alternative Basiskonto

Mitunter sind Sie in der unglücklichen Situation, keine Bank zu finden, die Ihnen ein normales Girokonto bietet. In diesem Fall brauchen Sie jedoch nicht zu verzweifeln - denn Sie haben grundsätzlich ein Recht darauf, zumindest ein Basiskonto zu führen. Die grundlegende Funktionen eines Bankkontos sind hierbei selbstverständlich gegeben. So können Sie Geld überweisen und empfangen, sowie Geld einzahlen, abheben und auch Karten nutzen. Fragen Sie diesbezüglich einfach bei Ihr der Bank Ihrer Wahl nach.

Geld nicht bei jedem Geldautomaten - das steckt dahinter

Vielleicht haben Sie es schon einmal erlebt: Bei bestimmten Geldautomaten erhalten Sie keinen Zugriff auf Ihr Bargeld. Hinter dieser oftmals ärgerlichen Situation stecken sogenannte Geldautomaten-Verbünde. Insbesondere in ländlichen Regionen, bei welchen die Geldautomaten von Sparkassen und Volksbanken betrieben werden, kann dies der Fall sein. Der Hintergrund eines solchen Verbundes ist, dass gewisse Kreditkarten von den jeweiligen Banken gesperrt werden, da keine Verträge zur Nutzung abgeschlossen wurden. 

Kunden, die in einer ländlichen Gegend leben, und ein Girokonto bei einer Bank eröffnen möchten, die keine Filiale in der Nähe hat, sollten bei den verfügbaren regionalen Filialen nachfragen, ob die Geldautomaten auch genutzt werden können.

Online-Konten: Deshalb sind sie häufig attraktiver als klassische Bankkonten

Anbieter von Girokonten, welche lediglich online verfügbar sind, haben in den letzten Jahren einen starken Kundenzuwachs verzeichnen können. Dies hat viele Gründe. Einer davon ist, dass die Grundgebühren und viele weitere Leistungen klassischer Banken gegenüber jenen der Direktbanken vergleichsweise teuer sind. Dies liegt daran, dass klassische Banken nach wie vor ein Filial-Netzwerk finanzieren müssen. Deren Finanzierung hat selbstverständlich Auswirkungen auf die Kosten für Finanzdienstleistungen - logischerweise auch auf die der Girokonten

Online-Anbieter hingegen müssen mit deutlich weniger Personal und Standorten auskommen, was die Möglichkeiten für die Anbieter, dem Verbraucher günstigere Gebühren zu bieten, deutlich verbessert. Wenn Sie also online-affin sind, und nur selten eine Kundenberatung von Banken in Anspruch nehmen müssen, dann sind  Onlinekonten für Sie wohl die attraktivste Lösung. Wenn Sie mit dem Internet weniger am Hut haben, dann ist unter dem Strich wohl auch trotz der Mehrkosten, die bei Banken entstehen, von einem Online Konto abzuraten. 

Ein weiterer interessanter Aspekt an Onlinebanken ist, dass diese nicht selten mittels Smartphone-Applikationen tolle Zusatzfunktionen für Ihre Kunden bieten. Das kann beispielsweise die leichte Verfügbarkeit von Dispokrediten sein, oder auch ein Tool für die Haushalts-Budgetplanung. Auch die Einteilung der Finanzen in unterschiedliche Bereiche, oder die Nutzung von Tagesgeldkonten innerhalb der App sind spannende Features, die bei klassischen Banken nicht immer ähnlich leicht zugänglich sind.

So kompensieren Direktbanken fehlende Filial-Leistungen

Folgendes sollten Sie unbedingt bei Ihrer Entscheidung für ein Girokonto berücksichtigen: Ein Girokonto bei einer herkömmlichen Bank bietet immer die Möglichkeit, in einer Filiale direkt vor Ort Bankgeschäfte zu erledigen, und finanzbezogene Gespräche wie Anträge zu stellen. Dies kann mitunter ein großer Vorteil sein - etwa wenn es um Produkte wie Kredite, Darlehen oder Sparkonten geht. Denn wenn man ein persönliches Verhältnis zu einem Bankmitarbeiter aufbauen kann, und dort über Jahre hinweg ein positives Kundenverhältnis pflegen kann, kann dies letztlich auch vereinfachen, einen Kredit und andere Services zu besseren Konditionen zu erhalten. 

Direktbanken sind in dieser Hinsicht gefordert, über ihre Online-Services und Smartphone-Apps eine möglichst gute User Experience zu schaffen, um die mangelhafte Konkurrenzfähigkeit in dieser Hinsicht zu kompensieren. Auch mittels Online-Kundenservice zugänglich zu bleiben, ist diesbezüglich von Bedeutung.

Diese Kostenfaktoren muss man beim Girokonto berücksichtigen

Die üblichsten Kostenfaktoren für Girokonten haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

Jahresgebühr

Wie bereits mehrfach in den individuellen Angeboten beschrieben, sind Jahresgebühren oder Grundgebühren bei Konten inzwischen nicht mehr unbedingt zu bezahlen. Viele Services bieten bereits die Kontoführung ohne eine monatliche Grundgebühr. Wiederum andere verrechnen nur dann eine Grundgebühr, wenn zu wenig Eingänge pro Monat zu verzeichnen sind.

Girocard

Die Nutzung Ihrer Girocard ist in den meisten Fällen kostenlos. Allerdings gibt es immer wieder auch Ausnahmen, in welchen ein gewisser Mindestbetrag entweder für Giro- oder Kreditkarten anfällt, oder beispielsweise ein regelmäßiger Mindest-Kontoeingang. Dieser beträgt bei den meisten Banken 700Euro pro Monat.

Überweisungen

Überweisungen sind vor allem bei Direktbanken inzwischen zumeist kostenlos. Insbesondere bei Regionalbanken kann es jedoch vorkommen, dass Sie je nach der Anzahl Ihrer Überweisungen unterschiedliche Kontokosten bezahlen müssen.

Sollzinsen

Bei den Zinsen, die anfallen, wenn Sie mit Ihrem Saldo ins Minus geraten, unterscheiden sich die Banken teilweise deutlich voneinander - dabei kann der Zins zwischen 6 und 8,9% schwanken. In den meisten Fällen muss ein solcher Dispokredit explizit beantragt werden. Dies ist heutzutage zumeist auch mittels Online-Antrag möglich.

Automatengebühren

Die Nutzung von Geldautomaten ist in vielen Fällen mit Kosten verbunden. Auch hierbei gibt es große Unterschiede unter den Anbietern. Einen Unterschied macht auch, ob Sie die Barabhebungen im Inland, oder im Ausland durchführen.

mTAN

Die mTAN ist ein Werkzeug zur Absicherung und Verifizierung von Online-Transaktionen. Die Zustellung und Erstellung solch einer mTAN, sowie die Bereitstellung entsprechender Software für Ihr Online-Konto, wird bei einigen Banken mit einer Gebühr vergütet.

Fremdwährungen

Menschen, die viel Zeit im Ausland verbringen, oder Einkäufe über das Internet in Fremdwährungen tätigen, sollten sich bezüglich der Fremdwährungsgebühren der Anbieter informieren. Während diese bei manchen Angeboten kostenlos sind, verrechnen andere Banken mitunter empfindlich hohe Gebühren von bis zu 3%.

Kreditkarte

Je nachdem, ob Sie eine Debitkarte nutzen oder eine Kreditkarte, fallen unterschiedliche Gebühren an. Zwischen 0€ und einer Grundgebühr pro Quartal sehen Banken in dieser Hinsicht unterschiedliche Tarifmodelle vor.

Zweit- oder Partnerkarte

Falls Ihr Girokonto von einer zweiten Person mittels Karte genutzt werden soll, oder wenn Sie eine weitere Karte zur Absicherung erhalten möchten, dann ist die Nutzung solcher zusätzlichen Karten meist mit Kosten verbunden.

Trend “Nachhaltige Bank”

In den vergangenen Jahren hat das verstärkte Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei zahlreichen Menschen ein verändertes Konsumverhalten bewirkt. Insbesondere wird nunmehr häufig viel Wert auf die ökologische Nachhaltigkeit von Produkten und Services gelegt. 

Längst hat dieser Trend auch im Bankwesen seine Spuren hinterlassen. Immer mehr Banken schlagen den Weg ethisch korrekter Investitionen ein, um ihren Kunden Produkte zu bieten, die auf fairen Verhalten beruhen. Zu diesen Maßnahmen gehören etwa ein Abstand-nehmen von Investitionen in der Rüstungsindustrie. 

Folgende Maßnahmen werden von Finanzinstituten nach und nach genutzt, um verantwortungsvoll zu wirtschaften: 

  • Die Achtung von Menschenrechten,
  • keine Investitionen in die Rüstungsindustrie,
  • keine Kinderarbeit,
  • keine Missachtung von Arbeitsrechten,
  • sowie keine Investments in die Kohle- und Ölindustrie.

Bei weitem noch nicht alle Bankinstitute haben sich dazu entschlossen, diesen Weg einzuschlagen - denn immerhin gibt es seitens der Konsumenten eine riesige Nachfrage nach günstigen Services, die nicht immer nachhaltig sind. Nachhaltig zu sein kosten aber leider meistens Geld. Wer also auf nachhaltige Konten setzen möchte, der muss sich darüber im Klaren sein, dass dies sich auf den Preis  auch von Girokonten auswirken wird. Es wird also bei nachhaltigen Konten wohl mehr bezahlt werden müssen, als bei anderen Banken. Genaue Informationen rund um dieses Thema kann man beispielsweise beim Fair Finance Guide erhalten, welcher diesbezüglich regelmäßig eine Bankenbewertung durchführt. 

Aber auch der World Wildlife Fonds (WWF) hat zuletzt die 40 zehn größten Banken rund um das Thema Nachhaltigkeit analysiert. Positiv hervorgetan in Deutschland hat sich etwa ING. Diese Bank verzichtet immerhin auf Investitionen in Rüstungsunternehmen und Bergbau.

Kostenüberblick: Girokonto bei Volksbanken und Sparkassen

Sehen wir uns nun die tatsächlichen Kosten für Girokonto in Deutschland genauer an. Volksbanken und Sparkassen sind die am weitesten verbreiteten Formen von Banken in Deutschland. Was Girokonten anbelangt, gibt es bei diesen Anbietern jedoch einige Dinge zu wissen.

Generell sind bei Volksbanken und Sparkassen drei verschiedene Varianten von Bankkonten üblich: 

  1. Bezahlmodell Einzelgebühren: Grundgebühr, Überweisungen, Nutzung von Bankomatkarten, Kreditkarten und ähnlichen Kostenfaktoren - all das wird bei dieser Kontoform einzeln abgerechnet. Dieses Kontomodell schlägt im Schmidt mit knapp 160,- bis 260 € pro Jahr zu Buche. 
  2. Ebenfalls so weit verbreitet ist das pauschale Kontomodell. Hierbei sind alle Kosten im Preis inbegriffen, sodass der Kunde sämtliche Ausgaben mit einer monatlichen Zahlung im Überblick hat. Wir haben hierbei Kosten von zwischen 120,- bis zu 190,- € pro Jahr ermitteln können. 
  3. Die dritte Variante, die inzwischen immer häufiger genutzt wird, ist das Online-Konto einer Volksbank oder Sparkasse. Diese günstigste Variante kostet zwischen knapp 95,- € und 140,- € pro Jahr. Zumeist handelt es sich um eine Pauschale. Der Kundenservice vor Ort ist in diesen Kosten jedoch nicht inkludiert oder nur eingeschränkt zugänglich.

Wichtige Tipps zur Handhabung von Girokonten

Um Ihnen zu verdeutlichen, wie Sie dafür sorgen können, Ihre Kosten beim Girokonto so niedrig wie möglich zu halten, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige Tipps mitgeben:

Zugriff und Vollmachten

In manchen Fällen möchte man das Girokonto nicht alleine nutzen, sondern eine weitere Person zu Nutzung hinzuziehen. Hierfür kann eine Kontovollmacht erteilt werden. Diese muss an das relevante Finanzinstitut übermittelt werden, sodass der Bevollmächtigte Geld abheben und auch überweisen kann. Vollmachten können auch über den Tod hinaus erteilt werden.

Girocard

Girokarten sind die beste Möglichkeit, um bargeldlos zu bezahlen. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland kann mit solchen Karten problemlos Geld abgehoben werden. Allerdings sind die Gebühren für Abhebungen bei jedem Bankomaten anders - denn der Betreiber des Automaten gibt vor, wie viele davon anfallen. Dies liegt also zumeist nicht in der Macht Ihrer Bank. Um auch im Ausland Bargeld beheben zu können, muss auf Ihrer Girocard übrigens Maestro oder V-Pay aufgedruckt sein.

Zahlungsverkehr und mögliche Komplikationen

Probleme beim Zahlungsverkehr kommen recht häufig vor, und sind an sich kein größeres Problem. In manchen Fällen gibt es ein fehlerhafte Lastschriften, oder man hat eine Überweisung an ein falsches Bankkonto ausgeführt. Alle Banken, die Konten anbieten, müssen eine Möglichkeit bieten, solche Probleme zu lösen. Es steht diesbezüglich das Kundenservice zur Verfügung, welches sich darum kümmert. Bei Direktbanken muss man solche Reklamationen zumeist per Online Formular einsenden.

Sicherheit bei Online-Konten

Online-Konten und sämtliche Guthaben sind allgemein sehr sicher. Die Sorge vieler Menschen, aufgrund von Hackern oder Fehlern viel Geld zu verlieren, ist in den meisten Fällen ungerechtfertigt - denn die Sicherheitsvorkehrungen, welche die Banken treffen, um die Einlagen Ihrer Kunden zu sichern, sind meist hervorragend.

Tagesgeld und ähnliche Angebote

Insbesondere bei modernen Direktbanken haben sich Zusatzangebote zu den herkömmlichen Ausstattungen eine Girokonto als tolle Features erwiesen. So werden etwa ein Tagesgeldkonto, Unterkonten oder gar Dispokredite äußerst einfach zugänglich, mitunter sogar innerhalb weniger Minuten und per Smartphone-Applikation. Einige Bankinstitute bieten ähnliche Services an. Dieser gesunde Wettbewerb hat die Innovationskraft in diesem Sektor beschleunigt. Für die User bedeutet dies noch besseren Service und vielfältige Angebote - eine Win-Win-Situation für alle beteiligten.

Das bieten Girokonten von Top-Anbietern

Sehen wir uns nun an, wie es im Detail um die Situation in Deutschland bestellt ist, wenn es um die Auswahl der besten Bankkonten geht. Wir haben nachfolgend einige der Top-Anbieter für Sie zusammengefasst, und stellen Ihnen jene Kostenmodelle, Services und Leistungen vor, mit welchen diese sich am meisten auszeichnen.

ING

Das Girokonto der ING ist zunächst kostenlos - allerdings nur dann, wenn 700€ oder mehr eingezahlt werden - und das monatlich. 4,90 € fallen an, wenn dies nicht der Fall ist. Dafür sind die Girocard und auch die Kreditkarte bei diesem Anbieter gratis. Es handelt sich jedoch bei der VISA-Karte um eine Debitkarte. Dies bedeutet, dass Geld mit dem bezahlt wird, auch direkt vom Konto abgebucht wird. Dies muss man auch deshalb berücksichtigen, weil man es bei der Bezahlung mit Debitkarten in der Regel zum Beispiel etwas schwieriger hat, Mietwagen zu mieten. 

Der Dispozins von 6,99% bei der ING ist als durchaus attraktiv zu bewerten. Einen gewissen Nachteil stellen jedoch die Gebühren für Einzahlungen dar. Einzahlungen sind nämlich nur bis zu 25000,- Euro kostenlos. Ab diesem Betrag werden für jede zusätzliche 5000,- Euro, 7,50 € abgerechnet.

DKB - Deutsche Kreditbank

Auch bei der Deutschen Kreditbank gibt es ein kostenloses Konto. Inkludiert sind mit der Kontoeröffnung eine Girocard ebenso wie eine VISA-Kreditkarte. Die Girocard, so haben wir ermitteln können, sollte jedoch nur direkt bei DKB Filialen und Geldautomaten genutzt werden - denn da die DKB keinem Automatenverbund zugehörig ist, fallen beim Abheben an anderen Automaten zumeist Kosten an.

Auch bei einem Girokonto bei der DKB sind die Gebühren von den Umsätzen abhängig. Wenn mindestens 700€ pro Monat eingezahlt werden, kann man sein Konto gratis nutzen, solange man möchte - ähnlich wie bei ING. Wenn die Eingänge jedoch niedriger sind, können gewisse Gebühren anfallen, wie etwa Fremdwährungsgebühren. Bei dieser Bank ist ein Dispozins in der Höhe von 6,65% im Jahr als durchaus guter Wert gegeben.

Comdirect

Das Girokonto der Comdirect Bank, welches die Direktbank der Commerzbank ist, verrechnet keine Kontoführungsgebühren - allerdings so wie bei den anderen Anbietern nur dann, wenn monatlich mindestens 700€ auf das Konto eingezahlt werden. Gibt es keinen monatlichen Eingang, so müssen 4,90€ Kontoführungsgebühr bezahlt werden. Die Visakarte ist ebenso wie die Girokarte beim Comdirect-Girokonto kostenlos. 

Bei Zahlungen, welche in Fremdwährungen abgewickelt werden, wie etwa bei Auslandsaufenthalten, behält die Comdirect Bank eine Gebühr von 1,75% ein. Auch einen Disposaldo kann man bei einem Girokonto der Comdirect erhalten. Der Dispozins beträgt in diesem Fall 6,5% - und ist damit in einer ähnlichen Höhe wie die Wettbewerber.

Neben diesen Anbietern haben auch die Deutsche Bank und die Postbank interessante Angebote für Girokonten im Kontingent.

Alternative: Neue Online-Banking Anbieter

Direktbanken sind eine neue Entwicklungen im Banking-Bereich, die erst in den letzten fünf bis zehn Jahren an Beliebtheit gewonnen haben. Wir stellen Ihnen hier zwei interessante Anbieter vor, die mit guten Konditionen aufwarten können.

Bunq

Ein junger Anbieter von Online-Konten ist das Startup Bunq. Dieser Service bietet zwar kein kostenloses Konto - es schlägt mit um die 100€ pro Jahr zu Buche - dafür ist aber eine Mastercard im Preis bereits enthalten. Ein weiteres tolles Feature sind die 0,0% Dispozinsen für Bunq-Kunden. Hiermit kann kein anderer Anbieter mithalten. Auch tolle Features, wie etwa gebührenfreie Zahlungen in Fremdwährungen, und freie Bargeldbehebungen an Geldautomaten auf der ganzen Welt machen den Service nochmals attraktiver.

N26

N26 ist ein deutsches Unternehmen, welches ein kostenloses Girokonto anbietet - zumindest in der Basisversion fallen keine Kosten für die Kontoführung an. Dabei ist eine Debit-MasterCard im Preis inbegriffen. Auch die Kontoführung ebenso wie sämtliche Überweisungen und Eingänge innerhalb der EU sind kostenlos. Die Nutzung der Kreditkarte im Ausland ist jedoch mit Gebühren verbunden.

N26 ist einer jener Anbieter von Online Kundenkonten, die mittels Smartphone-App mit besonderen Features aufwarten kann. So sind etwa Unterkonten verfügbar, sowie statistische Auswertungen der Finanzen. Die Möglichkeit, innerhalb von Minuten per App einen Dispokredit zu erhalten, ist eine Top-Zusatzfunktion für N26 Kunden. Dieser ist allerdings mit derzeit hohen 8,9% Zinsen vergleichsweise teuer.

Consorsbank

Auch die Consorsbank hat ein Girokonto-Angebot. Dieses beinhaltet bei 0€ Grundgebühr eine kostenlose Kreditkarte, sowie einen Dispozins von 7,57% pro Jahr. Kostenlos ist das Konto jedoch nur ab einem Eingang von mindestens 700€ pro Monat, sofern der Kontoinhaber weniger als 28 Jahre alt ist. In anderen Fällen kostet das Konto 4,- € pro Monat.

Die Consorsbank bietet zudem das kostenlose Abheben von Beträgen über 50 Euro an Geldautomaten in ganz Europa an.

Regionale Anbieter

Neben den aufgezählten Anbietern gibt es selbstverständlich noch eine Vielzahl anderer Institute, die mitunter attraktive Konditionen bieten können. Dies gilt insbesondere für regionale Anbieter, Volksbanken und Sparkassen. Wir empfehlen Ihnen diesbezüglich, die Webseite des jeweiligen Anbieters aufzusuchen, um ein vergleichendes Angebot zu finden.

Girokonto eröffnen in 3 Schritten

Viele Menschen spielen mit dem Gedanken, ihr Girokonto zu wechseln. Jedoch machen sie den entscheidenden Schritt nicht, da sie um den großen Aufwand besorgt sind, der dadurch entstehen kann. Doch ein Girokonto eröffnen zu kann ganz einfach sein, wie wir in den folgenden Schritten erläutern möchten:

  1. Girokonten-Vergleich:Wählen Sie Ihr Girokonto sorgfältig aus - vergleichen Sie zum Beispiel anhand unseres detaillierten und übersichtlichen Vergleichs.
  2. Beantragen Sie Ihr neues Girokonto: Ihr neues Girokonto können Sie in den meisten Fällen online beantragen. Hierzu müssen Sie lediglich auf der Seite des Anbieters die Anmeldeformulare ausfüllen, und eine Identitätsfeststellung durchführen. Sobald dies getan ist, können Sie Ihr bestehendes Konto kündigen.
  3. Altes Girokonto kündigen: Die Kündigung Ihres aktuellen Girokontos muss schriftlich erfolgen. Sie müssen daher einen Brief verfassen, in welchem Sie die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt bekannt geben. Im Normalfall müssen Sie eine Kündigungsfrist beachten, bis tatsächlich alle Services beim alten Institut eingestellt werden. Eine Überlappung von einigen Wochen ist hierbei zu empfehlen - immerhin können so keine Abbuchungsaufträge, Daueraufträge oder Kontoeingänge übersehen werden.

Häufig gestellte Fragen zu Girokonten - FAQ

Was ist ein Girokonto?

Der Begriff Girokonto stammt aus dem Italienischen und steht für Kreis oder Umlauf. Es handelt sich um ein Bankkonto, mit welchem Kunden den regelmäßigen Zahlungsverkehr abwickeln können.

Welche Girokonto ist am besten?

Grundsätzlich ist die Entscheidung für ein Girokonto nicht pauschal zu treffen. Es empfiehlt sich, unbedingt einen Vergleich durchzuführen, der alle Kostenpunkte, Services und Dienstleistungen mit einbezieht. Mit unserem Bankkonto-Vergleich erhalten Sie einen Überblick über sämtliche verfügbaren Konten in Deutschland.

Welche Girokonten sind kostenlos?

Kostenlose Bankkonten sind durchaus weit verbreitet. In den meisten Fällen sie jedoch nur unter bestimmten Bedingungen kostenlos. Manche Banken bieten ein kostenloses Konto etwa nur dann an, wenn ein bestimmter Mindestbetrag auf das Konto überwiesen wird. Bei wiederum andere Bankkonten ist gar eine regelmäßiger Gehaltseingang Voraussetzung, um das Konto gebührenfrei nutzen zu können.

Welche Girokonten bieten besonders gute Leistungen?

Attraktive Bankkonten können je nach Anforderung sehr unterschiedliche Vorzüge haben: Manche Bankkonten bieten kostenlose Überweisungen, wiederum andere Konten attraktive Smartphone-Apps, die spannende Zusatzfunktionen wie etwa einen Finanzplaner bieten, oder auch Unterkonten. Über unsere Vergleichstabelle können Sie detaillierte Rückschlüsse über diese Services erhalten, um Ihre Entscheidung besser treffen zu können.

Warum sind Direktbanken oft günstiger?

Wenn Sie bereits gewisse Vergleiche zwischen Bankkonten durchgeführt haben, haben Sie vielleicht festgestellt, das Direktbanken in den meisten Fällen die billigeren Konditionen bieten können als herkömmliche Banken. Die Gründe hierfür sind rasch erklärt: Direktbanken betreiben keine eigenen Filialen, sondern sind lediglich als Onlinebanken verfügbar - dadurch werden Kosten gespart.

Macht es Sinn, mehrere Girokonten zu haben?

Die Nutzung gleich mehrerer Bankkonten ist bei vielen Menschen eine gängige Praxis, und durchaus weit verbreitet. So nutzen Konsumenten ihr Konto je nach Bedarf, um ihre Finanzen besser im Überblick zu behalten. Doch das ist letztlich nicht immer von Vorteil. So kann es mitunter überfordern, eben jene Übersicht zu behalten. Für manche Menschen ist es daher schlichtweg besser, sich auf ein Konto zu konzentrieren. 

Auch im Falle eines Kreditantrages kann es von Vorteil sein, nur möglichst wenige Girokonten zu nutzen. Banken werten dies als Anzeichen für eine höhere Bonität. Jedoch nicht zuletzt hängt dies auch damit zusammen, dass in wenigen Girokonten Ihr Kapital gebündelt ist, was die Bonität auf dem Papier besser erscheinen lässt.

Auch für die Kosten kann die Nutzung auf eher weniger Bankkonten von Vorteil sein. Lediglich die neuen Direktbanken ohne Grundgebühren machen diesem Argument mitunter einen Strich durch die Rechnung. Denn kostenlose Kontos bleiben kostenlos - ganz egal, wie viele man davon eröffnet.