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Girokonten Vergleich 2022

Das beste Girokonto mit unserem Vergleichstool bestimmen

Mann hält große Euromünze in Hand und daneben befindet sich ein blaues Sparschwein

Girokonten Vergleich 2023

Süddeutsche Autorenteam Aktualisiert am 01.11.2022 16 Minuten Lesezeit

In unserem Girokonten Vergleich erfahren Sie, wie Sie in kürzester Zeit den vielseitigsten Anbieter mit den niedrigsten Kosten finden. Wir liefern Ihnen wertvolle Hinweise zu allen Bereichen, die Sie bei Ihrer Auswahl beachten sollten. Wir haben die 7 wichtigsten Eigenschaften eines solchen Bankkontos für Sie zusammengefasst, zeigen Ihnen die Vor- und Nachteile von Online-Konten, und geben Ihnen einen Überblick über die verschiedenen Kostenpunkte. Zudem haben wir für Sie weitere wertvolle Tipps zur Handhabung Ihrer Bankverbindung zusammengestellt. So stellen wir sicher, dass Sie Ihr individuell passendes Sichtkonto bei Ihrem favorisierten Kontoanbieter finden, und so beruhigt Ihre Wahl treffen können.

ZUM ANGEBOT

Girokonten Vergleich 2022 - Anbieter mit günstigen Gebühren finden

Das Girokonto, auch Sichtkonto genannt, ist für viele mit Sicherheit das wichtigste Finanz-Tool, das sie haben. Wir nutzen es äußerst regelmäßig und managen mit seiner Hilfe unsere tagtäglichen Ein- und Ausgaben. Umso wichtiger ist es für Sie, den richtigen Kontoanbieter zu wählen. So stellen Sie sicher, dass Sie das beste Konto sowohl im privaten, in einer Partnerschaft als auch beruflichen Leben nutzen, das gleichzeitig zu Ihren individuellen Anforderungen passt.

Hierfür lohnt sich das ausführliche Vergleichen der Kosten, Funktionen und Features, die von den unterschiedlichen Anbietern offeriert werden. Vor allem in den den letzten Jahren haben aufstrebende, innovative Fintech Start-Ups einige nützliche Zusatzfunktionen entwickelt. Diese erleichtern uns den Alltag und verbessern potentiell den Umgang mit unseren Finanzen.

Was ist ein Girokonto?

Ein Girokonto zeichnet sich durch diverse Merkmale aus, darunter unter anderem die folgenden:

  • Ein Konto, von dem Bargeld aus- und eingezahlt werden kann: Viele Menschen bevorzugen es auch heute, mit Bargeld zu bezahlen. Dieses kann auf das Sichtkonto einbezahlt oder abgehoben werden, um die Vorzüge der Barzahlung zu genießen. Idealerweise wählen Sie dabei ein Konto, das eine kostenlose Geldabhebung bietet.
  • Für viele das Gehaltskonto: Das Sichtkonto wird in der Regel genutzt, um das eigene Gehalt zu empfangen.
  • Nutzbar auch per Online-Banking: Die meisten Finanzinstitute bieten heute Online-Banking, mit dem Sie auch unterwegs Ihr Konto verwalten können.
  • Eventuell fallen Kontoführungsgebühren an: Bei einigen Finanzinstituten fallen zusätzliche Kosten an, die für die Verwaltung des Kontos aufzubringen sind.

Die vielseitigen Nutzungsmöglichkeiten von Girokonten machen es zu der idealen Lösung für eine Vielzahl von Finanztransaktionen. Wohl auch deshalb hat heute beinahe jeder volljährige Mensch in der Bundesrepublik ein solches Konto.

Diese Merkmale sollten bei der Auswahl unbedingt berücksichtigt werden

Bankkonten werden mitunter kostenfrei angeboten. Wer bestimmte Voraussetzungen erfüllt, kann mit einem kostenlosen Girokonto bzw. kostenlosen Geschäftskonto also viel Geld sparen.

Zudem sind Aufwendungen eine Angelegenheit, die stets individuell betrachtet werden sollte. Während Grundgebühren für manche Menschen sehr wichtig sind, können es die Kosten für Bargeldabhebungen am Automaten im Ausland für andere sein. Auch dieser Service wird bei manchen Anbietern von Bankkonten kostenfrei angeboten.

Ein modernes Bankkonto ist oft also günstig oder völlig kostenfrei. Viele Menschen schreckt jedoch ein Kontowechsel ab. Doch tatsächlich ist ein Wechsel auch für Neukunden, so wie wir weiter unten beschreiben werden, in lediglich vier Schritten ganz einfach zu bewältigen.

Girokonten im Test

Bei der Vielzahl der Anbieter ist das Vergleichen von Girokonten nicht immer einfach. In der folgenden Tabelle haben wir deshalb einige der beliebtesten Anbieter mit ihren Hauptmerkmalen für Sie zusammengestellt.

Girokonto Anbieter Monatliche Kosten Kostenlose Bargeldabhebung? Dispozins
Postbank je nach Leistungsumfang und Kundenprofil kostenlos 8,46%
ING Diba je nach Geldeingang kostenlos ab 50 Euro kostenlos 6,99%
DKB kostenlos 7,18%
Norisbank je nach Höhe des Geldeingangs kostenlos bei bestimmten Automaten kostenlos 10,85%
Berliner Sparkasse je nach Kundenprofil und Leistungsumfang kostenlos kostenlos an Sparkassen Automaten bundesweit 10,33%
PSD Bank West ab 1,90 Euro kostenlos an PSD Bank West Automaten 7,45%
Hypovereinsbank je nach Kundenprofil kostenlos kostenlos bei UniCredit Banken und Cash Group Automaten 10,37%
comdirect je nach Kundenprofil und Höhe des Geldeingangs kostenlos an vielen Automaten kostenlos 6,5%
Sparda Bank je nach Kundenprofil kostenlos bei Sparda und Cash Pool Automaten kostenlos 9,6%

Stand: September 2022

Bestes Girokonto finden - Unser Vergleich macht es einfach

Selbstverständlich ist für die meisten Menschen bei der Wahl eines Sichtkontos nach wie vor der Kostenfaktor entscheidend. Manche Angebote bestechen hier durch 0 Euro Grundgebühren. Wiederum andere Bankkonten bieten niedrige Dispo-Zinsen oder die kostenfreie Bargeld-Entnahme am Automaten.

Wir möchten Ihnen mit diesem Beitrag einen Überblick über die vielfältige Landschaft der Kontooptionen in Deutschland bieten. Unsere oben stehende Tabelle macht es Ihnen zum Kinderspiel, Angebote miteinander zu vergleichen und das beste Girokonto für Ihre Lebensgewohnheiten zu finden. Solche Lebensgewohnheiten können zum Beispiel so aussehen:

  • Sie bevorzugen es, kaum Geld bei sich zu tragen, und hauptsächlich per Bankkarte oder Smartphone zu bezahlen?
  • Oder sollten es möglichst geringe Kosten für die Kontoführung sein, da Sie Ihre Kontoverbindung ohnehin kaum nutzen?
  • Sie möchten ein Zweitkonto nutzen?
  • Oder möchten Sie eine zusätzliche Bankkarte erhalten?

Für all diese Anforderungen gibt es in der Regel passende Provider und Angebote. Glücklicherweise haben die letzten Jahre die Entstehung von Direktbanken begünstigt. Solche Banken, welche ihren Service ausschließlich mittels Smartphone-App, Website und Karten anbieten, haben die Welt der Finanzen zuletzt deutlich innovativer werden lassen.

Mit unserem Girokonto Vergleich können Sie verschiedene Angebote vergleichen und ein passendes Bankkonto für Ihre Bedürfnisse finden.

Die besten Features der Top-Anbieter

Auch die Features und Funktionen von Bankkonten sind je nach Kontoanbieter sehr unterschiedlich. So erlauben Sichtkonten bei klassischen Banken eine persönliche Beratung direkt in Filialbanken. Direktbanken wiederum können äußerst günstige oder kostenfreie Services (teilweise inklusive individuellen Finanz-Statistiken) anbieten.

Die 7 wichtigsten Eigenschaften eines Sichtkontos

Ein Sichtkonto ist für den tagtäglichen Gebrauch in allen Belangen rund um Ihre Finanzen gedacht. Dementsprechend gibt es einige elementare Eigenschaften, die ein ein solches Bankkonto aufweisen muss. Häufig gibt es mitunter große Unterschiede je nach Kreditinstitut.

Wenn Sie jedoch hinsichtlich der folgenden 7 Aspekte für sich die passenden Kontooptionen definiert haben, wird die Entscheidung für Ihr ideales Bankkonto zum Kinderspiel.

1. Direkt- oder Filialbank?

Eine Direktbank ist ein Institut, welches für Kunden lediglich online verfügbar ist. Sie haben hierbei zwar nicht die Wahl, mit realen Bankangestellten in einer Filiale zu sprechen und sich beraten zu lassen, dafür sind die Kosten bei einem solchen Service in den meisten Fällen aber deutlich niedriger. Online-Banking ist vor allem für technik-affine User leicht zu handhaben und generell auch sehr sicher.

Ein Bankkonto bei einer Filialbank ist nach wie vor die bessere Wahl für Sie, wenn Sie die Möglichkeit schätzen, mit einem Kundenservice vor Ort zu sprechen und sich auch gerne beraten lassen. Ebenso trifft es zu, wenn Sie unterschiedliche Services Ihres Finanzinstitutes nutzen wollen.

2. Kreditkarte

Der Erhalt einer solchen Bankkarte ist bei jedem Sichtkonto möglich. Manche Institute bieten Ihnen diese auch kostenlos an. Zu beachten ist dabei, dass man bei einigen Direktbanken derzeit nur Debitkarten erhalten kann.

3. Kontoführungsgebühr

Die Gebühren für das Bankkonto sind bei Nutzern, die nur wenige Geldüberweisungen tätigen, wenig im Ausland sind und auch selten überziehen, definitiv der wichtigste Kostenpunkt eines solchen Kontos.

Die gute Nachricht..

Bei manchen Anbietern fällt die Gebühr für die Kontoführung weg. Insbesondere bei Online-Banken kann man solche Konten kostenlos finden. Einige Finanzinstitute machen es jedoch zur Grundvoraussetzung, dass ein gewisser Mindestumsatz auf dem Bankkonto eingeht, damit dieses kostenfrei ist. Wieder andere Finanzinstitute sind lediglich dann ohne Grundgebühr, wenn ein regelmäßiger Gehaltseingang auf dem Bankkonto stattfindet.

4. Girocard

Die Girokarte, früher auch EC-Karte genannt, wird von vielen Menschen regelmäßig für Bargeldabhebungen oder Zahlungen, wie etwa im Handel, genutzt. Bei vielen Kontoanbietern, besonders jedoch bei Instituten, die nur online agieren, sind Girokarten nicht kostenlos im Angebot inbegriffen. Andere Institute verlangen jedoch keinen Aufpreis bei der Bestellung einer solchen Karte. Vorsicht ist bei Verlust oder Beschädigung der Girokarte geboten. In solchen Fällen muss man bei fast jedem Bankkonto für Ersatz bezahlen.

5. Überweisungen

Nutzer, die besonders häufig Geldüberweisungen tätigen müssen, sollten ein besonderes Augenmerk auf die Kosten für diese legen. Während viele überregionale Kreditinstitute kostenlose Überweisungen im Inland und auch im EU-Raum bieten, verlangen insbesondere Sparkassen und Volksbanken hier gewisse Abgaben. Auch bei Geldüberweisungen in Fremdwährungen gibt es häufig Unterschiede.

Die Sofortüberweisung, welche vor allem für Internet-Zahlungen immer beliebter wird, da sie innerhalb von Sekunden ausgeführt wird, ist mitunter nur mit Sondergebühren zu tätigen. Ein Vergleichen lohnt sich hier unbedingt. Wird die Kontoverbindung nicht regelmäßig für Überweisungen, sind die Kosten nebensächlich.

6. Sollzinsen

Die Sollzinsen sind Gebühren, die bei einer Überziehung des Sichtkontos anfallen. Diese sind an den Basiszinssatz der EZB gebunden. Sie werden in Form des Zinses jeden Tag verrechnet, an welchem der Kontostand im Minus ist. Manche Bankkonten ermöglichen es wiederum erst gar nicht, ins Minus zu gelangen. Wenn jedoch ein Dispokredit gewährt wird, ist die Überziehung eines Bankkontos möglich.

Sollzinsen können je nach Zahlungsfähigkeit des Kunden unterschiedliche Prozentsätze ausmachen. Wenn man diesen Kreditrahmen nutzen möchte, sollte man auf die Höhe der Sollzinsen achten. Bei klassischen Banken besteht hierbei ein gewisser Verhandlungsspielraum. Beim Online-Banking sind diese Sollzinsen meist festgelegt und können nicht verhandelt werden.

7. Bargeld abheben

Das Abheben von Bargeld ist in den letzten Jahren bei Geldautomaten in den meisten Fällen mit gewissen Kosten versehen worden. Jede Bank handhabt jedoch die Abhebung unterschiedlich. Manche Banken bieten eine kostenlose Bargeld-Abhebung bei Geldautomaten an eigenen Bank-Filialen. Wiederum andere Institute haben ein Verrechnungsmodell für diese Abhebungen. Grundsätzlich handelt es sich hier um einen wichtigen Kostenfaktor. Dies gilt insbesondere dann, wenn man häufig und regelmäßig mit Bargeld bezahlt.

Ebenso sind Abhebungen von Bargeld im Ausland zu berücksichtigen. Wenn man viel reist und entsprechend Geldautomaten nutzen möchte, dann sollte man diese Kosten noch vor der Entscheidung für ein Bankkonto überprüft haben.

Alternative Basiskonto

Mitunter sind Sie in der unglücklichen Situation, kein Finanzinstitut zu finden, die Ihnen ein normales Sichtkonto bietet. Dies kann zum Beispiel dann der Fall sein, wenn Ihre Bonität nicht optimal ist. In diesem Fall brauchen Sie jedoch nicht zu verzweifeln. Sie haben nämlich ein Recht darauf, zumindest ein Basiskonto zu führen. Die grundlegenden Funktionen eines Bankkontos sind hierbei selbstverständlich gegeben. So können Sie Geld überweisen und empfangen, Geld einzahlen, abheben und Karten nutzen. Fragen Sie diesbezüglich einfach bei dem Institut Ihrer Wahl nach.

Geld kann nicht bei jedem Geldautomaten abgehoben werden - Das steckt dahinter

Vielleicht haben Sie es schon einmal erlebt: Bei bestimmten Geldautomaten erhalten Sie keinen Zugriff auf Ihr Bargeld. Hinter dieser oftmals ärgerlichen Situation stecken sogenannte Geldautomaten-Verbünde. Insbesondere in ländlichen Regionen, bei welchen die Geldautomaten von Sparkassen und Volksbanken betrieben werden, kann dies der Fall sein. Der Hintergrund eines solchen Verbundes ist, dass gewisse Bankkarten von den jeweiligen Finanzinstituten gesperrt werden, da keine Verträge zur Nutzung abgeschlossen wurden.

Kunden, die in einer ländlichen Gegend leben und ein Konto bei einem Institut eröffnen möchten, die keine Filiale in der Nähe hat, können bei den verfügbaren regionalen Filialen nachfragen, ob die Geldautomaten genutzt werden können.

Online-Konten: Deshalb sind sie häufig attraktiver als klassische Bankkonten

Provider von Bankkonten, welche lediglich online verfügbar sind, haben in den letzten Jahren einen starken Kundenzuwachs verzeichnen können. Dies hat viele Gründe. Einer davon ist, dass die Grundgebühren und viele weitere Leistungen klassischer Finanzinstitute gegenüber jenen der Internet-Banken vergleichsweise teuer sind. Dies liegt daran, dass klassische Finanzinstitute nach wie vor ein Filial-Netzwerk finanzieren müssen. Deren Finanzierung hat selbstverständlich Auswirkungen auf die Kosten für Finanzdienstleistungen.

Online-Banken hingegen müssen mit deutlich weniger Personal und Standorten auskommen, was die Möglichkeiten, dem Verbraucher günstigere Gebühren zu bieten, deutlich verbessert. Wenn Sie online-affin sind und nur selten eine Kundenberatung von Instituten in Anspruch nehmen, dann sind Online-Konten für Sie wohl die attraktivste Lösung. Wenn Sie mit dem Internet vertraut sind, dann ist unter dem Strich wohl auch trotz der Mehrkosten, die bei Finanzinstituten entstehen, von einem Online-Konto abzuraten.

Ein weiterer interessanter Aspekt bei Online-Banken ist, dass diese nicht selten mittels Smartphone-Applikationen tolle Zusatzfunktionen für Ihre Kunden bieten. Das kann beispielsweise die leichte Verfügbarkeit von Dispokrediten sein, oder auch ein Tool für die Haushalts-Budgetplanung. Außerdem sind die Einteilung der Finanzen in unterschiedliche Bereiche, oder die Nutzung von Tagesgeldkonten innerhalb der App spannende Features, die bei klassischen Banken nicht immer leicht zugänglich sind.

So kompensieren Direktbanken fehlende Filial-Leistungen

Folgendes sollten Sie unbedingt bei Ihrer Entscheidung für ein Bankkonto berücksichtigen: Bei einem herkömmlichen Finanzinstitut haben Sie immer die Möglichkeit, in einer Filiale direkt vor Ort Bankgeschäfte zu erledigen, und finanzbezogene Gespräche wie Anträge zu stellen.

Dies kann mitunter ein großer Vorteil sein, etwa wenn es um Produkte wie Kredite, Darlehen oder Sparkonten geht. Denn wenn man ein persönliches Verhältnis zu einem Bankmitarbeiter aufbauen kann, und dort über Jahre hinweg ein positives Kundenverhältnis pflegen kann, kann dies es letztlich auch vereinfachen, einen Kredit und andere Services zu besseren Konditionen zu erhalten.

Direktbanken sind gefordert, über ihre Online-Services und Smartphone-Apps eine möglichst gute Benutzererfahrung zu schaffen, um die mangelhafte Konkurrenzfähigkeit in dieser Hinsicht zu kompensieren. Auch mittels Online-Kundenservice zugänglich zu bleiben, ist diesbezüglich von Bedeutung.

Diese Kostenfaktoren sollten bei Girokonten berücksichtigt werden

Die üblichsten Kostenfaktoren für Sichtkonten haben wir im Folgenden für Sie zusammengefasst:

1. Jahresgebühr

Wie bereits beschrieben, sind Jahresgebühren oder Grundgebühren bei Konten inzwischen nicht mehr unbedingt ein Muss. Viele Services bieten eine Kontoführung ohne monatliche Grundgebühr. Wiederum andere verrechnen nur dann eine Grundgebühr, wenn zu wenig Eingänge pro Monat zu verzeichnen sind.

2. Girocard

Die Nutzung Ihrer Girocard ist in den meisten Fällen kostenlos. Allerdings gibt es immer wieder Ausnahmen, in welchen ein gewisser Mindestbetrag entweder für Girokarten (ehemals EC-Karten) oder Kreditkarten anfällt oder ein regelmäßiger Mindest-Kontoeingang gefordert ist. Dieser beträgt bei vielen Finanzinstituten 700 Euro pro Monat.

3. Überweisungen

Geldüberweisungen sind vor allem bei Direktbanken meist kostenlos. Insbesondere bei Regionalbanken kann es jedoch vorkommen, dass Sie je nach der Anzahl Ihrer Geldüberweisungen unterschiedliche Kontokosten bezahlen müssen.

4. Sollzinsen

Bei den Zinsen, die anfallen, wenn Sie mit Ihrem Saldo ins Minus geraten, unterscheiden sich die Banken teilweise deutlich voneinander. Der Zins kann zwischen 6 und 12 Prozent schwanken. In den meisten Fällen muss ein Dispokredit explizit beantragt werden. Dies ist heutzutage meist per Online-Antrag möglich.

5. Automatengebühren

Die Nutzung von Geldautomaten ist oft mit Kosten verbunden. Auch hierbei gibt es große Unterschiede unter den Anbietern. Einen Unterschied macht auch, ob Sie die Barabhebungen im In- oder Ausland durchführen.

6. mTAN

Die mTAN ist ein Werkzeug zur Absicherung und Verifizierung von Online-Transaktionen. Die Zustellung und Erstellung solch einer mTAN sowie die Bereitstellung entsprechender Software für Ihr Online-Konto wird bei einigen Banken mit einer Gebühr vergütet.

7. Fremdwährungen

Menschen, die viel Zeit im Ausland verbringen oder online Einkäufe in Fremdwährungen tätigen, sollten sich bezüglich der Fremdwährungsgebühren der Kontoanbieter informieren. Während diese bei manchen Angeboten kostenlos sind, verrechnen andere Banken mitunter empfindlich hohe Gebühren von bis zu 3 Prozent.

8. Kreditkarte

Je nachdem, ob Sie eine Debitkarte oder eine Kreditkarte nutzen, fallen unterschiedliche Gebühren an. Zwischen 0 Euro und einer Grundgebühr pro Quartal sehen Finanzinstitute in dieser Hinsicht unterschiedliche Tarifmodelle vor.

9. Zweit- oder Partnerkarte

Falls Ihr Sichtkonto von einer zweiten Person mittels Karte genutzt werden soll oder wenn Sie eine weitere Karte zur Absicherung erhalten möchten, ist dies meist mit Kosten verbunden.

Was hat es mit dem Trend “Nachhaltige Bank” auf sich?

In den vergangenen Jahren hat das verstärkte Bewusstsein für Nachhaltigkeit bei zahlreichen Menschen ein verändertes Konsumverhalten bewirkt. Insbesondere wird nunmehr häufig viel Wert auf die ökologische Nachhaltigkeit von Produkten und Services gelegt. Während früher überwiegend eine Verbindung zu vertrauten Finanzinstituten wie der Deutschen Bank oder der Sparkasse bestand, achten Verbraucher nun vermehrt auf Ethik und Nachhaltigkeit bei der Wahl eines passenden Kreditinstituts.

Längst hat dieser Trend auch im Bankwesen seine Spuren hinterlassen. Immer mehr Finanzinstitute schlagen den Weg ethisch korrekter Investitionen ein, um ihren Kunden Produkte zu bieten, die auf fairem Verhalten beruhen. Zu diesen Maßnahmen gehören etwa das Fernhalten von Investitionen in der Rüstungsindustrie.

Folgende Maßnahmen werden von Finanzinstituten nach und nach genutzt, um verantwortungsvoll zu wirtschaften:

  • Die Achtung von Menschenrechten
  • Keine Investitionen in die Rüstungsindustrie
  • Keine Unterstützung von Kinderarbeit
  • Keine Missachtung von Arbeitsrechten
  • Sowie keine Investments in die Kohle- und Ölindustrie

Nicht alle Bankinstitute haben sich dazu entschlossen, diesen Weg einzuschlagen. Immerhin gibt es seitens der Konsumenten eine riesige Nachfrage nach günstigen Services, die nicht immer nachhaltig sind. Nachhaltig zu sein kostet aber leider meistens Geld. Wer also auf nachhaltige Konten setzen möchte, der muss sich darüber im Klaren sein, dass dies sich auf die Gebühren des Finanzinstituts auswirken wird.

Es wird also bei nachhaltigen Konten wohl mehr bezahlt werden müssen als bei anderen Instituten. Genaue Informationen rund um dieses Thema kann man beispielsweise beim Fair Finance Guide erhalten, welcher diesbezüglich regelmäßig eine Bankenbewertung durchführt. So können Sie das beste Sichtkonto für sich finden, das eventuell gebührenfrei ist und Ihre Werte ideal vertritt.

Aber auch der World Wildlife Fonds (WWF) hat zuletzt die zehn größten Instituten rund um das Thema Nachhaltigkeit analysiert. Positiv hervorgetan in Deutschland hat sich etwa ING. Dieses Finanzinstitut verzichtet immerhin auf Investitionen in Rüstungsunternehmen und Bergbau.

Kostenüberblick: Sichtkonto bei Volksbanken und Sparkassen

Volksbanken und Sparkassen sind die am meisten verbreiteten Finanzinstitute in Deutschland. Was solche Konten anbelangt, gibt es bei diesen Kreditinstituten jedoch einige Dinge zu wissen.

Generell sind bei Volksbanken und Sparkassen drei verschiedene Varianten von Bankkonten üblich:

  1. Bezahlmodell Einzelgebühren: Grundgebühr, Überweisungen, Nutzung von Bankomatkarten, Bankkarten und ähnlichen Kostenfaktoren: All das wird bei dieser Kontoform einzeln abgerechnet. Dieses Kontomodell schlägt im Schnitt mit knapp 160,- bis 260,- Euro pro Jahr zu Buche.
  2. Ebenso weit verbreitet ist das pauschale Kontomodell. Hierbei sind alle Kosten im Preis inbegriffen, sodass der Kunde sämtliche Ausgaben mit einer monatlichen Zahlung im Überblick hat. Wir haben hierbei Kosten von zwischen 120,- bis zu 190,- Euro pro Jahr ermitteln können. Bei der Sparkasse wird dieses Modell zum Beispiel unter dem Namen “Girokonto Plus” angeboten.
  3. Die dritte Variante, die inzwischen immer häufiger genutzt wird, ist das Online-Konto einer Volksbank oder Sparkasse. Diese günstigste Variante kostet zwischen knapp 95,- und 140,- Euro pro Jahr. Zumeist handelt es sich um eine Pauschale. Der Kundenservice vor Ort ist in diesen Kosten jedoch nicht inkludiert oder nur eingeschränkt zugänglich.

Wichtige Tipps zur Handhabung von Girokonten

Um Ihnen zu verdeutlichen, wie Sie dafür sorgen können, Ihre Kosten bei einem Sichtkonto so niedrig wie möglich zu halten, möchten wir Ihnen an dieser Stelle einige Tipps mitgeben:

Zugriff und Vollmachten

In manchen Fällen möchte man das Bankkonto nicht alleine nutzen, sondern eine weitere Person zu Nutzung hinzuziehen. Hierfür kann eine Kontovollmacht erteilt werden. Diese muss an das relevante Finanzinstitut übermittelt werden, sodass der Bevollmächtigte Geld abheben und auch überweisen kann. Vollmachten können auch über den Tod hinaus erteilt werden.

Girocard

Girokarten sind die beste Möglichkeit, um bargeldlos zu bezahlen. Sowohl in Deutschland als auch im Ausland kann mit solchen Karten problemlos Geld abgehoben werden. Allerdings sind die Gebühren für Abhebungen bei jedem Bankomaten anders. Der Betreiber des Automaten gibt vor, in welcher Höhe sie anfallen. Dies liegt also meist nicht in der Macht Ihres Finanzinstituts. Um im Ausland Geld beheben zu können, muss auf Ihrer Girocard Maestro oder V-Pay aufgedruckt sein.

Zahlungsverkehr und mögliche Komplikationen

Probleme beim Zahlungsverkehr kommen recht häufig vor, und sind an sich kein größeres Problem. Oft gibt es fehlerhafte Lastschriften oder man hat eine Überweisung an ein falsches Bankkonto ausgeführt. Alle Finanzinstitute, die Konten anbieten, müssen eine Möglichkeit bieten, solche Probleme zu lösen. Es steht diesbezüglich der Kundenservice zur Verfügung, welcher sich darum kümmert. Bei Direktbanken muss man Reklamationen meist per Online-Formular einsenden.

Sicherheit bei Online-Konten

Online-Konten und Guthaben sind allgemein sehr sicher. Die Sorge vieler Menschen, aufgrund von Hackern oder Fehlern viel Geld zu verlieren, ist meist ungerechtfertigt. Die Sicherheitsvorkehrungen, welche die Finanzinstitute treffen, um die Einlagen Ihrer Kunden zu sichern, sind meist hervorragend. Bei der Wahl des besten Girokontos müssen Sie sich um diesen Punkt in der Regel also keine Gedanken machen.

Tagesgeld und ähnliche Angebote

Insbesondere bei modernen Direktbanken haben sich Zusatzangebote zu den herkömmlichen Ausstattungen eines Sichtkontos als tolle Features erwiesen. So werden etwa ein Tagesgeldkonto, Unterkonten oder gar Dispokredite äußerst einfach zugänglich, mitunter sogar innerhalb weniger Minuten und per Smartphone-Applikation. Einige Bankinstitute bieten ähnliche Services an. Dieser gesunde Wettbewerb hat die Innovationskraft in diesem Sektor beschleunigt. Für die User bedeutet dies noch besseren Service und vielfältige Angebote - eine Win-Win-Situation.

Girokonto Vergleich: Günstige Gebühren von vielseitigen Providern

Ein Vergleichen der Girokonten verschiedener Anbieter kann Aufschluss darüber geben, mit welchem Service man am besten beraten ist. Wir haben nachfolgend einige der Top-Anbieter für Sie zusammengefasst, und stellen Ihnen jene Kostenmodelle, Services und Leistungen vor, mit welchen diese sich am meisten auszeichnen. Auch auf den Girokonten-Vergleich Stiftung Warentest gehen wir bei einzelnen Anbietern genauer ein.

ING

Die ING bietet ein kostenloses Sichtkonto. Dies allerdings nur dann, wenn 700 Euro oder mehr monatlich eingezahlt werden. 4,90 Euro fallen an, wenn dies nicht der Fall ist. Erscheint dies auf den ersten Blick viel, ist dies bei einem Bankvergleich nicht unüblich. Dafür sind die Girocard, ehemals EC-Karte, und auch die Kreditkarte bei diesem Provider gratis.

Es handelt sich jedoch bei der VISA-Karte um eine Debitkarte. Dies bedeutet, dass Geld, mit dem bezahlt wird, auch direkt vom Bankkonto abgebucht wird. Dies muss man deshalb berücksichtigen, weil man es bei der Bezahlung mit Debitkarten in der Regel zum Beispiel etwas schwieriger hat, Mietwagen zu mieten.

Der Dispozins von 6,99 Prozent bei der ING ist als durchaus attraktiv zu bewerten.

Aufwendungen für Einzahlungen

Einen gewissen Nachteil stellen jedoch die Aufwendungen für Einzahlungen dar. Einzahlungen sind nämlich nur bis zu 25 000 Euro kostenlos. Ab diesem Betrag werden für jede zusätzliche 5000 Euro 7,50 Euro abgerechnet.

DKB - Deutsche Kreditbank

Auch bei der Deutschen Kreditbank ist das Sichtkonto oft kostenlos. Inkludiert sind mit der Kontoeröffnung eine Girocard und eine VISA-Kreditkarte. Die Girocard, so haben wir ermitteln können, sollte jedoch nur direkt bei DKB Filialen und Geldautomaten genutzt werden - denn da die DKB keinem Automatenverbund zugehörig ist, fallen beim Abheben an anderen Automaten meist Kosten an.

Bei der DKB sind die Kosten von den Umsätzen abhängig. Wenn ein monatlicher Geldeingang von mindestens 700 Euro verbucht wird, kann man sein Bankkonto gratis nutzen. Dies ist ähnlich wie bei ING. Wenn die Eingänge niedriger sind, können Kosten anfallen, wie etwa Fremdwährungsgebühren. Bei diesem Institut ist ein Dispozins in der Höhe von 6,65 Prozent im Jahr als durchaus guter Wert gegeben.

Volksbanken-Raiffeisenbanken

Die Volksbanken-Raiffeisenbanken überzeugen mit einem umfassenden Service vor Ort. Ihr Geld können Sie bequem mit der Banking App der VR (VR-BankingApp) im VR-Online System verwalten. Die VR-SecureGo App zeichnet sich durch ein umfassendes Leistungsspektrum und ein nutzerfreundliches Design aus. Mit Ihrer Hilfe können Sie unter anderem kostenlos Geld versenden und empfangen.

Mit Ihrem Girokonto können Sie zudem an vielen Automaten gebührenfrei Bargeld abheben. Solche kostenlosen Bargeldabhebungen sind an über 17 000 Automaten mit mit Ihrer Maestro-Karte in Deutschland möglich. Sie besitzen bereits ein Girokonto bei einer anderen Bank und möchten zur Volksbank-Raiffeisenbank wechseln? Der Wechselservice dieses Anbieters macht Ihnen den Wechsel von Ihrem alten Girokonto besonders leicht.

comdirect

Das Girokonto der comdirect Bank, welches die Onlinebank der Commerzbank ist, verrechnet keine Kontoführungsgebühren. Allerdings so wie bei den anderen Banken nur dann, wenn ein monatlicher Geldeingang von mindestens 700 Euro auf das Sichtkonto verbucht wird. Gibt es keinen monatlichen Geldeingang, so müssen 4,90 Euro Kontoführungsgebühr bezahlt werden. Die Visakarte ist ebenso wie die Girokarte beim Comdirect-Girokonto kostenlos.

Bei Zahlungen, welche in Fremdwährungen abgewickelt werden, wie etwa bei Auslandsaufenthalten, behält die Comdirect Bank eine Abgabe von 1,75 Prozent ein. Auch einen Disposaldo kann man bei einem Girokonto der comdirect erhalten. Der Dispozins beträgt in diesem Fall 6,5 Prozent. Dies ist eine ähnliche Höhe wie bei den Wettbewerbern.

Neben diesen Anbietern haben die Deutsche Bank und die Postbank interessante, teils kostenlose Girokonten im Kontingent.

Girokonten Vergleich: Neue Online-Banking Anbieter

Onlinebanken sind eine neue Entwicklungen im Banking-Bereich, die erst in den letzten fünf bis zehn Jahren an Beliebtheit gewonnen haben. In einem Bankkonten-Vergleich stechen diese Anbieter oft mit besonders guten Konditionen hervor. Wir stellen Ihnen hier einige interessante Provider vor.

Bunq

Ein junger Anbieter von Online-Konten ist das Startup Bunq. Dieser Service bietet zwar kein kostenloses Girokonto (es schlägt mit um die 100 Euro pro Jahr zu Buche), dafür ist aber eine MasterCard im Preis bereits enthalten. Ein weiteres tolles Feature sind die 0 Prozent Dispozinsen für Bunq-Kunden. Hiermit kann in einem Bankenvergleich kein anderes Institut mithalten. Auch tolle Features, wie etwa gebührenfreie Zahlungen in Fremdwährungen und die kostenlose Bargeld-Abhebung an Geldautomaten auf der ganzen Welt machen den Service attraktiv.

N26

N26 ist ein deutsches Unternehmen, welches ein kostenloses Girokonto anbietet. In der Basisversion fallen keine Kosten für die Kontoführung an. Damit schneidet N26 bei einem kostenlosen Girokonto Vergleich besonders gut ab.

Auch eine Debit-MasterCard ist im Preis inbegriffen. Die Kontoführung ebenso wie sämtliche Überweisungen und Eingänge sind innerhalb der EU sind kostenlos. Die Nutzung der Bankkarte im Ausland ist jedoch mit Gebühren verbunden.

N26 ist bietet außerdem eine Smartphone-App mit besonderen Features. So sind etwa Unterkonten verfügbar sowie statistische Auswertungen der Finanzen. Die Möglichkeit, innerhalb von Minuten per App einen Dispokredit zu erhalten, ist eine Top-Zusatzfunktion für N26 Kunden. Dieser ist allerdings mit derzeit hohen 8,9 Prozent Zinsen vergleichsweise teuer.

Consorsbank

Auch die Consorsbank hat ein Girokonto-Angebot. Dieses beinhaltet bei 0 Euro Grundgebühr eine kostenlose Kreditkarte sowie einen Dispozins von 7,57 Prozent pro Jahr. Kostenlos ist das Bankkonto jedoch nur ab einem Eingang von mindestens 700 Euro pro Monat, sofern der Kontoinhaber unter 28 Jahren alt ist. In anderen Fällen kostet das Konto 4 Euro pro Monat.

Die Consorsbank bietet zudem das kostenlose Bargeld-Abhebungen von Beträgen über 50 Euro an Geldautomaten in ganz Europa an.

Regionale Kontoanbieter

Neben den aufgezählten Kontoanbietern gibt es noch eine Vielzahl anderer Institute, die mitunter attraktive Konditionen bieten können. Dies gilt insbesondere für regionale Finanzinstitute, Volksbanken und Sparkassen. Wir empfehlen Ihnen diesbezüglich, die Webseite des jeweiligen Kreditinstituts aufzusuchen, um Angebote zu finden.

Girokonto eröffnen in 3 Schritten

Viele Menschen spielen mit dem Gedanken, ihre Kontoverbindung zu wechseln. Jedoch machen sie den entscheidenden Schritt nicht, da sie um den großen Aufwand besorgt sind. Doch ein gebührenfreies Girokonto zu eröffnen, kann ganz einfach sein:

  1. Girokonten-Vergleich: Wählen Sie Ihr Bankkonto sorgfältig aus. Vergleichen können Sie zum Beispiel mit unserem detaillierten und übersichtlichen Vergleichstool.
  2. Beantragen Sie Ihre neue Bankverbindung: Ihre neue Bankverbindung können Sie in der Regel online beantragen. Hierzu müssen Sie lediglich auf der Seite des Kontoanbieters die Anmeldeformulare ausfüllen und eine Identitätsfeststellung durchführen. Ist dies erledigt, können Sie Ihr bestehendes Bankkonto kündigen.
  3. Altes Bankkonto kündigen: Die Kündigung Ihres aktuellen Bankkontos muss schriftlich erfolgen. Sie sollten einen Brief verfassen, in welchem Sie die Kündigung zum nächstmöglichen Zeitpunkt bekannt geben. Im Normalfall müssen Sie eine Kündigungsfrist beachten, bis tatsächlich alle Services beim alten Institut eingestellt werden. Eine Überlappung von einigen Wochen ist hierbei zu empfehlen. So können keine Abbuchungsaufträge, Daueraufträge oder Kontoeingänge übersehen werden.
Süddeutsche Autorenteam
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FAQ - Häufig gestellte Fragen zu Girokonten Vergleich

Der Begriff Girokonto stammt aus dem Italienischen und steht für Kreis oder Umlauf. Es handelt sich um ein Bankkonto, mit welchem Kunden den regelmäßigen Zahlungsverkehr abwickeln können.

Grundsätzlich ist die Entscheidung für ein solches Bankkonto nicht pauschal zu treffen. Es empfiehlt sich, eine Suche mit unserem Vergleichstool durchzuführen, der alle Kostenpunkte, Services und Dienstleistungen mit einbezieht. Mit unserem Bankkonto-Vergleich erhalten Sie einen Überblick über sämtliche verfügbaren Bankkonten in Deutschland und können schnell ein passendes Girokonto ausfindig machen.

Kostenlose Girokonten sind weit verbreitet. In den meisten Fällen sind sie jedoch nur unter bestimmten Bedingungen kostenlos. Manche Finanzinstitute bieten ein gebührenfreies Girokonto etwa dann an, wenn ein bestimmter Mindestbetrag auf das Konto überwiesen wird. Bei wiederum andere Bankkonten ist gar eine regelmäßiger Gehaltseingang Voraussetzung, um das Konto gebührenfrei nutzen zu können.

Attraktive Bankkonten können je nach Anforderung sehr unterschiedliche Vorzüge haben: Manche Bankkonten bieten kostenlose Überweisungen, wiederum andere Konten attraktive Smartphone-Apps, die spannende Zusatzfunktionen wie etwa einen Finanzplaner bieten. Über unsere Vergleichstabelle können Sie detaillierte Rückschlüsse über diese Services erhalten, um Ihre Entscheidung besser treffen zu können.

Wenn Sie bereits Bankkonten verglichen haben, haben Sie vielleicht festgestellt, dass Onlinebanken oft billigere Konditionen bieten können als herkömmliche Finanzinstitute. Die Gründe hierfür sind rasch erklärt. Internetbanken betreiben keine eigenen Filialen, sondern sind lediglich als Online-Banken verfügbar. Dadurch werden Kosten gespart. Bei der Deutschen Bank, der Commerzbank oder anderen Instituten können Sie dagegen vom Service vor Ort profitieren.

Die Nutzung gleich mehrerer Bankkonten ist bei vielen Menschen eine gängige Praxis. So nutzen Konsumenten ihr Konto je nach Bedarf, um ihre Finanzen besser im Überblick zu behalten. Doch das ist letztlich jedoch nicht immer von Vorteil. So kann es mitunter überfordern, eben jene Übersicht zu behalten. Für manche Menschen ist es daher besser, sich auf nur ein Konto zu konzentrieren.

Im Falle eines Kreditantrages kann es von Vorteil sein, möglichst wenige Girokonten zu nutzen. Finanzinstitute werten dies als Anzeichen für eine höhere Bonität. Jedoch nicht zuletzt hängt dies auch damit zusammen, dass in wenigen Girokonten Ihr Kapital gebündelt ist, was die Bonität auf dem Papier besser erscheinen lässt.

Auch für die Kosten kann die Nutzung auf eher weniger Bankkonten von Vorteil sein. Lediglich die neuen Direktbanken ohne Grundgebühren machen diesem Argument mitunter einen Strich durch die Rechnung. Denn kostenlose Kontos bleiben kostenlos - ganz egal, wie viele man davon eröffnet.

Viele Banken sind nicht bereit, ein Girokonto für Menschen mit mangelhafter Bonität zu eröffnen. Das beste Girokonto, das Sie mit unserem Vergleichstool gefunden haben, ist Ihnen also unter Umständen nicht zugänglich.

Jedoch gibt es einige Anbieter, die sehr geringe Anforderungen an Kontoinhaber stellen. Unter diesen findet sich zum Beispiel N26, ein Mobile-Banking Unternehmen, das jedem ein Konto zur Verfügung stellt.

Ein Basiskonto muss jedem Menschen zugänglich gemacht werden. Dies bietet jedoch weniger Leistungen als ein herkömmliches Girokonto. So kann oft kein mobiles Banking genutzt werden, sondern nur das SB-Terminal in der Filiale. Auch über einen Dispositionskredit verfügen solche Konten nicht. Eine eingeräumte Kontoüberziehung ist also für Kontoinhaber eines Basiskontos nicht möglich.

Ein P-Konto schützt Ihr Girokonto vor Verpfändung. Die Umwandlung in ein solches Konto müssen Sie bei Ihrem Finanzinstitut beantragen, wenn Bedarf besteht.

Eine Girocard ermöglicht es Ihnen, Bargeld von Ihrem eigenen Girokonto abzuheben. Dies ist innerhalb Ihres finanziellen Spielraums möglich.

Bei manchen Anbietern fallen zusätzliche Kosten für einen Dauerauftrag an. Dies ist besonders oft der Fall, wenn der Auftrag in einer fremden Währung ausgeführt werden soll. Die bargeldlose Nutzung dieses Services kann also mit einem Aufpreis verbunden sein. Auch für das Einlösen einer Lastschrift oder einer beleghaften Überweisung berechnen manche Anbieter einen Aufpreis.

Die Funktionsweise einer Mastercard- und Visa-Kreditkarte ist ähnlich. Zu beachten ist, dass sich die eigenen Filialnetze der Anbieter oft unterscheiden und somit an verschiedenen Orten kostenfrei Bargeld abgehoben werden kann. Besonders attraktiv ist zum Beispiel der Service der DKB-VISA-Card: Hier kann weit über das eigene Filialnetz hinaus kostenlos Geld abgehoben werden.

Apple Pay und Google Pay sind heute bei fast jedem Institut möglich. Dabei wird Apple Pay hauptsächlich von iPhone Usern genutzt, und Google Pay von Menschen mit Android Handys. An vielen Automaten der Cash Group kann sogar kontaktlos per Google oder Apple Pay Geld abgehoben werden.

Anders als bei einem Dispositionskredit wird bei einer geduldeten Überziehung Geld über den Kontorahmen hinaus abgebucht. Dies kann im täglichen Zahlungsverkehr besonders praktisch sein. Vorwiegend junge Leute schätzen dies meist sehr.

Jedoch sollte man sich bewusst sein, dass bei einer solchen Überziehung keinesfalls kostenlos Geld geliehen wird. Hat Ihr Finanzinstitut hohe Dispozinsen, sind die Zinsen bei einer geduldeten Kontoüberziehung noch einmal höher. Bei Ihrer neuen Bank sollten Sie sich deshalb genau informieren, zu welchen Konditionen Sie sich Geld leihen können.

Ja, Minderjährige können ein Girokonto eröffnen. Jedoch benötigen Sie hierzu das Einverständnis von mindestens einem gesetzlichen Vertreter. Minderjährige haben oft Zugang zum günstigsten Girokonto, das bei dem jeweiligen Institut verfügbar ist: Die Konditionen für diese Personengruppe sind in der Regel besonders attraktiv.

Interessieren Sie sich für ein Konto für junge Leute, können Sie hierzu unseren Vergleich nutzen. Filtern Sie dazu lediglich nach Ihren Kriterien und finden Sie so ohne großen Aufwand das beste Konto für sich selbst oder Ihre Kinder.

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