Reisetipps Teneriffa

Highlights Teneriffa

Region: La Orotava

Casas de los Balcones

In der Calle San Francisco stehen sich mehrere Stadthäuser von schlichter Eleganz gegenüber. Ihre wunderbaren, für die Kanaren typischen, fein gedrechselten Holzbalkone, die wie Galerien außen an der Fassade kleben, gaben ihnen ihren Namen: Casas de los Balcones. Die Erste, die Casa Fonseca, wurde 1632 errichtet. Sie fasziniert die Besucher mit einem tropisch-grünen Patio und einem völlig mit Holz verkleideten Arkadengang im ersten Stock. In ihren Räumen befindet sich heute eine Stickereischule. Decken und Tücher, bei deren Herstellung man zuschauen kann, werden auch verkauft.

1670 wurde das ebenso schöne Nachbarhaus, die Casa de Franchi, errichtet, die nun ein Dokumentationszentrum für iberoamerikanisches Kunsthandwerk beherbergt. Gegenüber steht die 1590 erbaute Casa Molina, ein ehemaliges Kloster, in dem einer der besten Kunsthandwerksläden der Insel zu finden ist. www.casa-balcones.com

Region: Santa Cruz de Tenerife

Iglesia de Nuestra Señora de la Concepción

Der schlanke Glockenturm der ältesten Kirche (1502) in Santa Cruz ist im typischen Kolonialstil erbaut und galt Seefahrern lange als Wahrzeichen der Stadt. Nach einem Brand wurde das dreischiffige Gotteshaus mit den zahlreichen Seitenaltären im 17./18. Jh. mehrfach restauriert. Schlanke Vulkansteinsäulen stützen innen das Gebäude, das wertvolle Barockkunstwerke birgt: den Hochaltar, eine farbige Marmorkanzel, Gemälde, Gold- und Silberschätze sowie das „Kreuz der Eroberung“ von 1494. Avenida Bravo Murillo s/n

Parque García Sanabria

Der Park ist nach einem Bürgermeister der Stadt benannt und einzigartig auf dem ganzen Archipel. Zahlreiche Brunnen, romantische Arkadengänge, mächtige Bäume und eine urwalddichte Bepflanzung ziehen viele Menschen an. Nach der kompletten Neugestaltung und nun mit eigenem Infozentrum (Mo-Fr 10-19, Sa 10 bis 14, So 16-19 Uhr) lädt er mit breiten Wegen, Skulpturen, verträumten Plätzen, gemütlichen Bänken und einer netten Cafeteria noch mehr zum Verweilen ein und gehört zu jedem Santa-Cruz-Besuch.

Playa de las Teresitas

Auf 1 km Länge erstrahlt der künstlich aufgeschüttete Strand in blendendem Goldgelb, die angepflanzten Palmen werten ihn weiter auf. Damit die helle Pracht nicht gleich wieder weggewaschen wird, wurde ein Damm ins Meer hinaus gebaut. Touristen kommen selten an den kanarischsten aller Strände, 10 km nordöstlich hinter San Andrés, der sich immer am Wochenende mit Tagesbesuchern aus Santa Cruz füllt.

Region: Garachico

Masca

Beim Näherkommen fällt es kaum auf, das wunderschöne Dorf, das 21 km südlich von Garachico liegt. Aus dem graubraunen Fels der Umgebung schlug man Quader und errichtete daraus die Häuser der verschiedenen Ortsteile, die sich auf mehrere Hänge verteilen. Diese Architektur ist typisch für die Teno-Region, und Masca ist das beste Beispiel. Das älteste Gebäude, die Casa de los Avinculados, steht im Viertel La Piedra. Bis weit ins 20. Jh. waren alte Hirtenwege der Guanchen die einzige Verbindung Mascas mit der Außenwelt. Sie wanden sich die Berghänge entlang von Dorf zu Dorf bis nach Santiago del Teide. Für ein geruhsames Kennenlernen Mascas nehmen Sie sich am besten in den Morgen- oder Abendstunden Zeit.

Einfache Unterkunft finden Sie im El Guanche (3 Zi. | Gemeinschaftsbad | Tel. 922861405 | Fax 922861405 | €). Zur Pension gehört auch ein Lokal, das kanarische Gerichte einmal anders - vegetarisch - zubereitet (So geschl. | Tel. 922863424 | €-€€). Ein spektakulärer Wanderweg (3 Std.) windet sich den Barranco hinab zum Meer.

Region: La Laguna

Cumbre dorsal

Die 42 km lange Strecke auf der schmalen Gebirgskette von La Laguna zum Teide-Nationalpark ist die schönste, die Sie auf Teneriffa mit dem Auto fahren können. Durch ein Kaleidoskop von Landschaften geht es bis auf 2300 m Höhe. Westlich der alten Hauptstadt sonnen sich Kakteen und Orangenbäume in der dürren Hochebene, deren Zentrum La Esperanza ist, ein adrettes, verschlafenes Dorf. Oberhalb beginnt der Esperanza-Wald. Dichter Kiefernforst und hoher Eukalyptus kühlen den Boden, Farne finden Schatten, Lorbeer- und Tannenpflanzungen sollen dem jahrhundertelangen Kahlschlag entgegentreten. Das rustikale Lokal Las Raíces lädt zu schmackhafter Hausmannskost mitten im Wald (Mo geschl. | €).

Vom Mirador Montaña Grande in 1120 m Höhe erblicken Sie die Nachbarinsel La Palma, später auf der anderen Seite Gran Canaria. Oft abrupt ist der Eintritt in den Nebelwald. Am Mirador de Ortuño zeigt sich erstmals der im Winter schneebedeckte Gipfel des Teide. Im Sommer sind die sieben roten Feuerwachttürme, von denen einer links auftaucht, rund um die Uhr besetzt - Waldbrände sind die größte Gefahr für diese Region.

In 2000 m Höhe ist die Baumgrenze erreicht. Die Felsen sind schroff, kurzstämmige Kiefern, Ginster und niedrige Sträucher trotzen den oft rauen Winden und den großen Temperaturschwankungen. Gezackte Lavagrate, schwarze, bleigraue und rote Aschefelder zeugen von den Vulkanausbrüchen der Jahrmillionen. Kurz nach den weißen Türmen des Observatoriums erreichen Sie das Informationszentrum des Nationalparks, den Eingang zur Mondlandschaft des Teide.

Region: Nationalpark

Wandern im Nationalpark

Bergwanderer können auf etwa einem Dutzend Routen die Cañadas erlaufen oder auch den Teide zu Fuß bezwingen. In dieser Gegend finden Sie auch die Huevos del Teide, die „Teide-Eier“, riesige rundliche Brocken aus Lavagestein, die verstreut im Gelände liegen. Touren für allein Wandernde sind ausgeschildert (Karten im Besucherzentrum).

Beachten Sie in jedem Fall, dass die Höhe den Körper stark belastet! Vor längeren Wanderungen sollten Sie sich angemessen akklimatisieren. Sonnenschutz und ausreichender Trinkwasservorrat sind bei allen Wanderungen unerlässlich.

Region: Playa de las Américas

San Juan

Vor dem unbedeutenden Ort erhebt sich wie eine rostrote Fata Morgana das Abama, ein riesiges Luxusresort im Stil einer marokkanischen Zitadelle mit eigenem Golfplatz. Auf mehreren Ebenen liegen Villenanlagen bis hinunter zum Meer. Park, sieben Pools, Spa, neun Restaurants - alles ist vom Feinsten. 450 Zi. u. Gartensuiten | Lage: TF 47, km 9 | Tel. 922126000 | Fax 922126100 | www.abamahotelresort.com | €€€

Region: Der Südwesten

Parque Las Águilas

Der weitläufige Dschungelpark mit über 7 ha üppiger Vegetation, Seen und Wasserfällen ist die Heimat einer Vielzahl von Raubvögeln. Zu sehen sind Adler, Kondore, Falken, Eulen und andere Greife bei der Fütterung, der Abrichtung und beim Beutefang. Außerdem gibt es u. a. weiße Tiger, Löwen, Leoparden, Pinguine, Pelikane, Marabus, Flusspferde, Krokodile und Orang-Utans zu bestaunen. Cafeterias, ein Kaktusgarten, Klettergeräte und Tretboote auf einem Minisee runden das Angebot ab. Tgl. 10-17 Uhr | Eintritt 22,50 Euro, Kinder 15,50 Euro | Anfahrt: Carretera Los Cristianos-Arona, km 4 | Gratisbusse aus der Stadt | www.aguilasjunglepark.com/lasaguilas

Region: Der Nordwesten

Loro Parque

Ein Freizeitzentrum der Superlative ist dieser riesige Papageienpark - mit 12 ha Fläche das größte der Kanarischen Inseln. Es liegt am Ende der Playa Jardín und besteht aus Parks, tropischen Gärten, weitläufigen Tiergehegen, Aquarien und Arenen für Showveranstaltungen. Hier wurde die weltweit größte Zahl Papageien an einem Ort versammelt, unter ihnen auch sehr seltene Arten, die man im Loro Parque sogar züchtet. Längst werden auch andere Tiere gehalten - von Tigern und Krokodilen über Gorillas bis zu Fledermäusen. Delphin- und Seelöwenshows unterhalten die Besucher, Haien kann man sich in einem Unterwassertunnel auf Tuchfühlung nähern. Ein Panoramakino erschließt dem Menschen die Welt aus der Vogelperspektive. Im größten Pinguinarium der Welt leben bei Temperaturen um den Gefrierpunkt unter einer gewaltigen Kuppel, aus der ständig künstlich erzeugter Schnee rieselt, etwa 200 Tiere - vor allem Königspinguine. In einem riesigen Plexiglaszylinder tummeln sich rund 20000 Fische. Topattraktion ist die Orca-Gruppe. Die Schwertwale haben eine eigene Show. Alle Gehege sind mustergültig angelegt. Ein afrikanischer Markt, ein thailändisches Dorf, ein Orchideenhaus sowie Restaurants und Cafeterias runden das Angebot ab. Auch einen Spielplatz gibt es. Geeignet für Kinder ab vier Jahren. Tgl. 8.30-16 Uhr | Eintritt 30 Euro, Kinder 19 Euro | Playa Punta Brava | alle 20 Min. Gratis-Minizug ab Playa Martiánez | www.loroparque.com