Reisetipps Costa Blanca

Highlights Costa Blanca

Region: València

Einkaufen in Valéncia

Da streiten sich die Experten - ist nun Barcelonas Boquería oder Valèncias Mercat Central (Mercado Central) der schönste Markt im ganzen Land? In den im Jugendstil gehaltenen Markthallen bersten die Stände auf über 8000 m² vor Würsten, Obst, Gemüse, Fisch und Fleisch. Hier kaufen die Einheimischen mit Vorliebe selbst gerne ein, auch Käse, Gewürze, Feigenmarmelade und Tomatenkonfitüre. Egal, ob man kauft oder nicht, der Besuch ist ein Erlebnis (Mo-Sa 7-14 Uhr | Pl. del Mercat | www.mercadocentralvalencia.es).

Elegante Einkaufszonen liegen rund um ein anderes historisches Marktgebäude, den Mercat Colón/Mercado Colón in der C/. Jorge Juan. Hier finden Sie exklusive Schuhgeschäfte wie Pepe Moreno (C/. Jorge Juan 8) und Juweliere wie Anuk (C/. Jorge Juan 21). Das Großkaufhaus El Corte Inglés ist mehrfach vertreten, z.B. in der C/. Pintor Sorolla, der Avenida de Pío XII und der C/. Colón.

Catedral

In der Kathedrale wirbeln Jahrhunderte und Stile von Gotik bis Neoklassizismus durcheinander. Besonders interessant: der besteigbare Glockenturm Miguelete (tgl. 10 bis 13 und 16.30-19 Uhr), die Borgia-Kapelle mit dem Gemälde „San Francisco y el Moribundo Impenitente“ von Meister Goya, der Hochaltar, die Armreliquie des hl. Märtyrers Vinzenz in der Capilla de la Resurrección und der Museumsbereich mit Zeugnissen sakraler Kunst. Mo bis Sa 10-17.30 (im Sommer bis 18.30), So 14-17.30 Uhr | Pl. de la Reina

Ciutat de les Arts i les Ciències

Gleißendes Weiß, geschwungene Formen, Einlegearbeiten aus Kachelbruch, Gebäude wie monumentale Skulpturen - die moderne „Stadt der Künste und der Wissenschaften“ bündelt den großen architektonischen Wurf von Santiago Calatrava und Félix Candela. In dichter Folge reihen sich die 1998-2006 eingeweihten Gebäude auf: der Palau des Arts Reina Sofía (Konzert- und Opernhaus), das einem riesigen Auge gleichende Hemisfèric (Planetarium, Imax-Kino), das Umbracle (die von Grün durchsetzte „Vorhalle“ des gesamten Komplexes), das Museu de les Ciències Príncipe Felipe (Wissenschaftsmuseum, tgl. 10-19, im Sommer 10-21 Uhr) und das Oceanogràfic (Aquarium, So-Fr 10-18, Sa 10-20, im Früh- und Spätsommer tgl. 10-20, Mitte Juli-Ende Aug. tgl. 10-24 Uhr).

Im Hemisfèric stürzt Erlebniskino auf 900 m² Leinwand auf den Betrachter ein, im interaktiven Wissenschaftsmuseum ist Anfassen und Austesten erlaubt. Kinder sind begeistert von der Spiellandschaft Espai dels Xiquets und von den Brutkästen, in denen man leibhaftige Küken aus dem Ei schlüpfen sieht. Höhepunkt im vorzüglich aufbereiteten Oceanogràfic ist der Glastunnel im Bereich der „Ozeane“, wo Haie und Rochen über den Köpfen der Besucher schweben. In der „Arktis“ sind Weißwale, in der „Antarktis“ Pinguine und im Delfinario regelmäßig Delphinshows zu sehen.

Mit einem Dreier-Kombiticket für Hemisfèric, Wissenschaftsmuseum und Oceanogràfic lässt sich Geld sparen. Autovía del Saler | www.cac.es

Lonja de la Seda

In der zum Unesco-Weltkulturerbe ernannten Seidenbörse tätigten ab dem späten 15. Jh. die Händler ihre Geschäfte. Der hoch aufragende Bau mit seinen gewundenen Säulen vereint späte Gotik mit Elementen früher Renaissance. Das daneben liegende „Meereskonsulat“ wachte vormals über den Seeverkehr. Im Winter wird die Seidenbörse gelegentlich für Konzerte genutzt. Eintritt frei | Di-Sa 10-14 und 16.30-20.30, So 10-15 Uhr | Pl. del Mercat

L'Albufera

Südlich der Stadtgrenze beginnender Naturpark mit Sümpfen und Reisfeldern. Im Mittelpunkt steht der weitläufige Albufera-See. Die vielgestaltige Vogelwelt lässt sich bei Bootstouren (paseos en barca) beobachten, die an der Ostseite auf dem Weg nach El Palmar abgehen. Bootstrip und Buszubringer sind bei den Exkursionen von Albufera Bus Turístic enthalten (Startpunkt an der Plaza de la Reina | aktuelle Fahrzeiten bei der Touristeninformation | www.valenciabusturistic.com). Ein schmaler Landgürtel, der mit Kiefern und Binnendünen besetzt ist, trennt den Albufera-See von den Mittelmeerstränden.

Region: Peñíscola

Altstadt

Peñíscola rühmt sich, die schönste Altstadt an der Costa del Azahar zu besitzen; das im 16. Jh. angelegte Mauerwerk legt sich um den Bergvorsprung. Vom Hafen her werden Besucher vom Portal de Sant Pere geschluckt, einem Stadttor, hinter dem sich die C/. Atarazanas aufwärtszieht. An dieser Straße liegt das Blasloch, aus dem es bei rauem Wellengang zischt und faucht und hoch hinausstäubt. Auf unförmigem Pflaster geht es durch verästelte, schmale Gässchen aufwärts. Überbordende Pflanzenpracht entblättert sich in der C/. Nou, immer wieder schweift der Fernblick über das Meer, kleine Bars und Restaurants säumen den Weg. Auf rund 65 m nehmen die Burg und der kleine Leuchtturm die höchsten Punkte ein. Von der Seite des Nordstrands her verlässt oder betritt man die Altstadt über die steile Subida Portal Fosc.

Naturpark Serra d‘Irta

Südlich von Peñíscola wirft sich der Höhenzug der Serra d'Irta, auch Sierra de Hirta geschrieben, bis zu 573 m hoch auf. Der Naturpark ist von Wanderwegen durchsetzt (siehe Tour 1 unter „Ausflüge & Touren“), die Touristeninfo hält im Regelfall einen Übersichtsplan bereit. Klippen, Kiefern und strauchüberzogene Hänge wechseln sich mit abgeschiedenen Stränden ab. Die kleinen Strände Russo und Pebret sind ab Peñíscola über ein breites Holpersträßchen erreichbar, das - abgesehen von einem kurzen Teerstück - nur für robuste Fahrzeuge geeignet ist. Die Alternative ist eine ausgedehnte Wanderung. Auf einem Zwischenvorsprung passiert man einen mittelalterlichen maurischen Wehrturm - hier haben Sie einen Traumblicke aufs Meer! Wer seinem Fahrzeug hohe Belastungen zumuten will, kann ab Russo und Pebret die ruppige Küstenstraße nach Alcossebre nehmen - doch sei eindringlich vor tiefen Furchen, Staub und Schotter gewarnt! Hoch im Gebirge liegen Burgreste und die einstige Einsiedelei Sant Antoni.

Region: Calp/Calpe

Penyal d'Ifac/Peñón de Ifach

Calpes Felsgigant steht als Parc Natural unter Schutz, ist Lebensraum zahlreicher Seevögel und Heimat Hunderter von Pflanzenarten. Hinter dem Hafen legt sich der Passeig Ecològic Príncipe de Asturias, eine gepflegt aufbereitete Promenade, in einer Schleife um die West- und Südabstürze. Im Schatten des übermächtig scheinenden Peñón geht es dort vorbei an der Steinbucht El Racó, an Laternen, Palmen und Mimosen, mit schönen Blicken auf Küste und Berge. Traumhafte Aussichten bringt auch der Kräfte zehrende, nur für geübete Bergwanderer geeignete Aufstieg mit sich (ca. 2-2,5 Std.). Zwischendurch passiert der Weg einen Felsentunnel, der 1918 angelegt wurde.

Region: Elx/Elche

Palmerar/El Palmeral

Unter dieser Bezeichung versteht man die Gesamtheit der Dattelpalmenpracht von Elche, verteilt auf mehrere Bereiche und Gartenanlagen. Der frequentierteste Palmenpark beginnt gleich hinter den Stadtmauerresten und dem maurischen Burgpalast Alcàsser de la Senyoria: der Parc Municipal, der exzellent aufgemacht ist mit Wegen, Bänkchen, Pflanzenensembles, Blumenbeeten, Trinkbrunnen, Kinderspielgeräten und einem Musikpavillon. Am Rande dieses Stadtparks finden Sie das Fremdenverkehrsamt und ein Besucherzentrum (Centre de Visitants | Mo-Sa 10-19, So 10-14 Uhr).

Der Höhepunkt des Höhepunkts der Palmenhaine öffnet sich mit dem Huerto del Cura. Zwischen Palmen, Teichen, Wasserspielen, mediterranen und exotischen Pflanzen durchstreifen Sie eine der schönsten Oasen Spaniens - eine echte Bilderbuchanlage! Porta de la Morera 49 | Nov. bis Feb. tgl. 9-18, sonst bis 19, im Sommer bis 21 Uhr | Eintritt 5 Euro

Region: Benidorm

Platja de Llevant und Platja de Ponent

Die unbestrittenen Königinnen der Strände sind die Platja de Llevant/Playa de Levante (Oststrand; 2,1 km lang) und die Platja de Ponent/Playa de Poniente (Weststrand; 3,1 km). Zwischen beiden Sandstrandlinien erhebt sich ein Vorsprung mit der dahinterliegenden Altstadt. Zur Platja de Ponent hin wendet sich der Hafen, in dessen Nähe der nur 120 m kurze Strandzwerg Mal Pas liegt. Hinter der Platja de Levant zeigen zwei kleine Buchten, die Cala Almadrava und die Cala del Ti Ximo, ihre schroffen Reize. Ein weiterer Vorsprung, auf dem bereits die Iberer siedelten, trennt die Platja de Ponent von der südwestlich gelegenen Cala de Finestrat, einer schönen Sandbucht.

Guadalest

Hineinspaziert in diesen Traumort aus Stein! In Relation zu seinen knapp 200 Einwohnern schluckt Guadalest mit jährlich ca. 3,5 Mio. Besuchern allerdings den größten Ansturm seiner Art in ganz Spanien. Ruhige Tage sind da eher selten. Auf eine Schneise aus Souvenirshops folgt der Tunnel in den historischen Kern, der überragt wird von der Burg. Die Ausblicke rundum sind phantastisch: auf schroffe Berge und hinab ins Tal auf die schimmernden Wasser des Stausees von Guadalest. Zur Museumskultur gehören auch die volkskundlich aufbereitete Casa Orduña und der „Magische Garten“ mit seinen Skulpturen. Als ausdrückliches „Zeugnis gegen die Brutalität“ versteht sich das Foltermuseum (Museo de Tortura | tgl. 11-19 Uhr, im Sommer abends etwas länger, je nach Zulauf), über dessen Sälchen sich mehr als 70 historische Geräte und Werkzeuge verteilen: vom Galgen und Grill über die Streckbank bis zur Guillotine. Guadalest ist auch als El Castell de Guadalest bekannt und liegt rund 20 km nordwestlich von Benidorm. www.guadalest.com

Region: Águilas

Águilas' Strände

Schön und sandig: die Playa de las Delicias in der Hauptbucht zwischen dem Hafen und den Felsformationen um den Pico L'Aguilica. Hier lohnt ein kurzer Aufstieg zum Aussichtspunkt. Ansonsten sind im Stadtgebiet die Playa de Poniente und die Playa de la Colonia populär; beide liegen südwestlich des Burghügels und werden von schönen Promenaden flankiert. Weiter südwestlich führt die Landstraße in Richtung der andalusischen Provinz Almería zu besonders malerischen Ecken, genannt Cuatro Calas, „Vier Buchten“ (u.a. Higuerica, Carolina). Nordöstlich der Stadt gibt es diesseits und jenseits des Cabo Cope weitere Badestrände und -buchten zu entdecken, u.a. die Playa de Calabardina.

Region: Costa del Azahar

Coves de Sant Josep/Grutas de San José

Rein in die Boote, die Köpfe einziehen und die bizarren Tropfsteinformationen bestaunen - auf einem unterirdischen Flüsschen geht es mitten hinein in die faszinierende Welt der Sankt-Josephs-Grotten. Höhlenschiffer staken ihre Besucherfracht durch schmale Passagen und hohe Hallen wie die „Kathedrale“ und den „Fledermaussaal“. Die wichtigsten Winkel und bizarren Gebilde sind punktgenau ausgeleuchtet, unterwegs geht man auch ein paar Schritte zu Fuß. Jede Tour dauert etwa 40-45 Minuten. Tgl. 11-13.15 und 15.30-17.45, Juni/Juli, Sept. bis 18.30, Aug. bis 19.15 Uhr | Eintritt 8,50, Kinder (4 bis 13 Jahre) 4 Euro | am Ortsrand von Vall d'Uixó, ausgeschilderte Zufahrt und großer Parkplatz | www.riosubterraneo.com

Region: Costa Cálida/Mar Menor

Hafenrundfahrt in Cartagena

Riesige Pötte, Yachten, Containerlager, das Arsenal und der Blick hinauf in die Berge über der Bucht - bei den Touren im barco turístico erlebt man die Hafenstadt von der Seeseite her. Die Trips dauern 25-40 Min., je nachdem, ob das Wetter eine zusätzliche Schleife Richtung Buchteinlauf erlaubt. Tgl. mehrere Fahrten, wechselnde Zeiten, im Winter Mo Ruhetag | Cartagena, Start an der zentralen Meerespromenade | Tickets 5,50, Kinder (3-12 J.) 4,50 Euro