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Reiseführer Languedoc-Roussillon:Bloss nicht

Ein paar Dinge, die Sie im Languedoc-Roussillon beachten sollten

Unvorbereitet losziehen

Das Languedoc-Roussillon ist ein großartiges Wandergebiet - von den Cevennen bis zu den Pyrenäen. In den Höhenlagen müssen Sie aber auch im Sommer mit plötzlichen Wetterumschwüngen rechnen, also nie allzu leicht bekleidet und ohne solides Schuhzeug losziehen! Das gilt auch für kürzere Bergwanderungen.

Dieben Gelegenheit bieten

Sie halten auf einem Parkplatz an der Küste oder in einem Badeort. Aufgepasst: Selbst ein kurzer Blick, ob am Strand noch ein schönes Plätzchen frei ist, kann teuer zu stehen kommen! Im Handumdrehen ist der Wagen ausgeräumt. Vorsicht auch, wenn ein anderer Autofahrer Ihnen unterwegs Zeichen macht anzuhalten: Das kann ein Trick sein, mit dem Ganoven ihr Opfer zum Halten veranlassen wollen, um es dann auszurauben. Seien Sie in solchen (vermeintlichen) Pannensituationen besonders wachsam und lassen Sie sich nicht ablenken!

Drängeln

Die Gorges du Tarn sind nicht nur landschaftlich atemraubend schön, sondern im Juli und August auch brechend voll mit Besuchern - sowohl zu Wasser wie zu Land. Wenn man auf der schmalen Uferstraße auf den gemütlich dahinzuckelnden Vordermann achten muss, hat man nicht mehr viel von der dramatischen Schönheit der Schlucht.

Verkühlt unter Tage

Ein Grottenbesuch gehört zum Urlaub im Languedoc-Roussillon, sei es die berühmte Aven Armand, die Grotte des Demoiselles oder eine andere der zahlreichen Tropfsteinhöhlen. Vergessen Sie dabei nicht den warmen Pullover oder Anorak, denn die Temperatur unter Tage liegt je nach Grotte bei 8, 10 oder 12 Grad. Und da ist die Gefahr, sich zu erkälten, groß - besonders an warmen Sommertagen.

Wild campen

So verlockend ein schönes Plätzchen in freier Natur sein mag, um dort für eine Nacht sein Zelt aufzuschlagen - überlegen Sie sich besser dreimal, ob das wirklich sein muss. Viele Grundbesitzer sehen es ausgesprochen ungern. Schon anders verhält es sich, wenn Sie Gelegenheit haben, vorher um Erlaubnis zu fragen. In beiden Fällen gilt: Kommen Sie nicht auf die Idee, ein kleines Lagerfeuer zu entfachen: Die Gefahr von Waldbränden ist in ganz Südfrankreich im Sommer extrem hoch.

Rasen

Die französische Polizei kennt seit Jahren kein Pardon für Raser mehr. Es gibt häufig Radarkontrollen und wer bei - selbst geringfügigen - Geschwindigkeitsüberschreitungen ertappt wird, wird gleich zur Kasse gebeten. In schweren Fällen kann sogar an Ort und Stelle der Führerschein konfisziert werden!

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Peter Bausch hat seit über 35 Jahren seinen zweiten Wohnsitz in Südfrankreich. Der Journalist, der acht Monate im Jahr in der Redaktion der Sindelfinger Zeitung arbeitet, ist regelmäßig im Languedoc-Roussillon unterwegs. Der Schwabe schätzt die mediterrane Küche, die Weine, die grandiosen Landschaften und die Gastfreundschaft der Menschen zwischen einsamen Hochebenen und quirligen Städten.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de