Reisetipps Leipzig

Bloss nicht! Leipzig

Ohne Ticket in die Bahn steigen

Steigen Sie nie ganz spontan und ohne gültiges Ticket in die nächste Straßenbahn. Beim Fahrer gibt es nur teure Einzelfahrscheine und noch sind nicht alle Bahnen und Bussen mit Geldautomaten ausgestattet. Wer ohne Ticket dasteht, hat schlechte Karten. Das Motto der LVB-Kontrolleure: „Für 40 Euro hören wir uns gern die originellste Ausrede an.“ Nutzen Sie lieber die Automaten an vielen der Haltestellen.

Falsch Parken

In der Innenstadt darf nur auf den ausgewiesenen Flächen geparkt werden. Diese Finesse kam schon viele Autofahrer teuer zu stehen, denn Straßen ohne weiße Kennzeichnung und Schilder zählen nicht dazu. Die Leipziger Politessen sind auf Zack und 15 Euro Bußgeld schnell auferlegt. Besser ist es, das Auto in Leipzigs zahlreichen innenstadtnahen Parkhäusern abzustellen. Oder mit der Straßenbahn zu fahren, denn die Innenstadt lässt sich zu Fuß gut erkunden.

Unter Zeitdruck ins Café

Vor dem Theater noch schnell ins Café, und gern auch eine Kleinigkeit essen … Das endet in vielen Fällen mit Magendrücken! Denn so wunderbar man in Leipzig ausgehen kann, mit der Bedienung geht es oft sächsisch gemütlich voran. Besonders, wenn plötzlich das schöne Wetter alle nach draußen lockt, können sich viele Lokale nicht so schnell auf den Ansturm einstellen. Wenn das Essen dann kommt, ist man meist reichlich entschädigt. Aber lieber Zeit mitbringen, als mit Bauchweh gehen.

Sächseln wollen

Bitte nicht. Versuchen Sie es gar nicht erst. Es geht wirklich nicht. Und außerdem machen Sie sich entweder lächerlich oder unbeliebt. Sächseln ist nun mal nicht erlernbar, und selbst Wahl-Sachsen stellen nach jahrzehntelangem Aufenthalt vor Ort fest: „Sächsisch muss man mit der Muttermilch eingesogen haben.“ Quälen Sie Ihre Zunge und die Ohren Ihrer Zuhörer nicht unnötig: Keiner ironisiert die Mundart so wunderbar, wie die Leipziger selbst in ihren Kabaretts.

Mit Stöckeln auf die Piste

Roter Lippenstift, sexy Outfit und Stöckel. Das ist fürs Nachtleben in Leipzig wie anderswo eigentlich Pflicht. Aber Vorsicht: Das Straßenpflaster ist auf Pfennigabsätzen nicht gerade eine Freude. Zu DDR-Zeiten wurden große Platten verlegt, und die nicht immer ganz eben. Auch das alte Kopfsteinpflaster in vielen Gassen meint es nicht gut mit Stöckelschuhen. Da gerät frau ganz schnell ins Straucheln und der coole Look ist dahin. Lieber flache Schuhe für den Weg, und die Manolos für die Tanzfläche ins Gepäck!