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Strompreise 2019 – Jetzt aktuellen Strompreisrechner nutzen und bis zu 720 € sparen

Seit Jahren zeichnet sich bei allen Schwankungen ein klarer Trend ab: Die Strompreise steigen kontinuierlich, seit der Jahrtausendwende zahlen Sie mehr als das Doppelte für die Kilowattstunde. Daran sind jedoch nicht nur die Preise in der Herstellung oder im Einkauf schuld, es sind vor allem die vielfältigen Umlagen, die die Stromkosten zusätzlich nach oben treiben. Darauf haben Sie keinen Einfluss und auch der beste Strompreisvergleich kann daran nichts ändern. Aber Sie können eine günstigere Alternative wählen, um Ihren bisherigen Stromanbieter unter Druck zu setzen.

Strompreisvergleich: Statistiken richtig bewerten

Recherchieren Sie zum Thema Strompreise, werden Ihnen die Abweichungen zwischen den Veröffentlichungen der Bundesnetzagentur und des Bundesverbandes der Energie- und Wasserwirtschaft – BDEW – auffallen. Allerdings sind die Differenzen ausgesprochen gering und der Tatsache geschuldet, dass die Berechnungsgrundlagen nicht einheitlich gewählt wurden: Die Bundesnetzagentur geht von einem Jahresverbrauch von 2.500 bis 5.000 Kilowattstunden aus, während der BDEW mit 3.500 Kilowattstunden jährlich rechnet.

Die Verbrauchsmenge ist ausschlaggebend für ein korrektes Ergebnis, denn die Stromversorger kalkulieren die Stromtarife in Abhängigkeit vom Verbrauch: Je mehr Strom bezogen wird, desto günstiger werden die Strompreise je Kilowattstunde.

Bitte merken!Besonders ärgerlich ist, dass die Einkaufspreise für Strom gefallen sind: Zwischen 2011 und 2016 ging der Preis um circa 3 Cent je Kilowattstunde zurück. Daraus folgt, dass der Anstieg in den Stromkosten für die Verbraucher durch andere Faktoren verursacht worden sein muss.

Hier kommen folgende Preisbestandteile in Frage:

  • Abgaben, Umlagen und Steuern mit rund 53,5 Prozent
  • An Messstellen- und Netzbetreiber abzuführende Aufwendungen für Strommessung und -transport mit rund 24,1 Prozent
  • Stromeinkauf und -lieferung mit rund 22,4 Prozent

(Quelle: Bundesnetzagentur – Monitoringbericht 2018)

Die Stromkosten, die beim Anbieter verbleiben, umfassen lediglich 22,4 Prozent des Gesamtpreises, den Sie bezahlen. Alle anderen Positionen werden an verschiedene Institutionen abgeführt.

Damit wird klar, warum die von der Strombörse abhängigen Beschaffungskosten und der Aufwand für den Stromtransport durchaus sinken können, ohne dass sich das auf die aktuellen Strompreise eklatant auswirkt: Den größten Teil der Kosten für Strom werden vom Staat festgelegt und beansprucht. Genau dagegen richten sich vielfältige kritische Stimmen, die eine Reform der staatlichen Belastungen anregen.

Vor allem das Thema Stromsteuer wird neben den steuerfinanzierten Vergünstigungen, von denen die Industrie in puncto EEG-Umlage profitiert, immer wieder diskutiert. Unter dem Strich könnten Sie bei einer solchen Änderung über 4 Cent je Kilowattstunde einsparen.

Ob und wann der Gesetzgeber hier reagiert, steht nicht fest. Allerdings können Sie Ihre Stromkosten mit einem Anbieterwechsel reduzieren: Wählen Sie im Strompreisvergleich einen alternativen Stromanbieter aus und wechseln Sie direkt aus dem Vergleichsrechner heraus. Die Abläufe sind erprobt und sicher.

Die Bestandteile Ihrer Strompreise im Detail

Strombeschaffung

Bitte genau hinschauenDie Entwicklungen am Strommarkt wirken sich also nur bedingt auf die Sie belasteten Strompreise aus. Wie die Bundesnetzagentur veröffentlicht, entfielen auf den Einkauf und die Stromlieferung rund 6,7 Cent je Kilowattstunde netto – Stand: April 2018. Hier ist schon der Gewinn des Anbieters enthalten. Stellen Sie den zu diesem Zeitpunkt durchschnittlichen Verbraucherpreis von über 29 Cent je Kilowattstunde gegenüber, dann werden die Dimensionen der anderweitigen Belastungen deutlich. Und damit auch die Wahrscheinlichkeit, dass Ihre Stromkosten künftig weiter steigen werden.

Umso wichtiger ist es, dass Sie all Ihre Möglichkeiten ausschöpfen: Nutzen Sie den Strompreisvergleich gezielt dazu aus, eine günstigere Alternative zu finden. Das größte Einsparpotenzial eröffnet sich Ihnen, wenn Sie noch Stromkunde in der Grundversorgung sind.

Wie die Bundesnetzagentur in ihrem Monitoring ausführt, variieren die Preisteile der Grundversorger, die auf die Strombeschaffung und den Transport entfallen, zwischen 7,94 und 12,14 Cent je Kilowattstunde (Stand: Durchschnitt 2018). Ausschlaggebend ist jeweils die Verbrauchsmenge pro Jahr. Die alternativen Stromanbieter berechneten im Vergleichszeitraum erheblich weniger, nämlich 4,87 bis 6,73 Cent je Kilowattstunde. Schon an dieser Differenz können Sie Ihre Einsparmöglichkeiten ablesen. Nutzen Sie diese clever aus!

Abgaben, Umlagen und Steuern

Den größten Preisbestandteil machen die unterschiedlichen staatlichen Abgaben aus, die die Stromversorger an die zuständigen Stellen abführen müssen. Gleichzeitig wird hier der stärkste Anstieg seit Anfang des Jahrtausends verzeichnet, um beispielsweise die Energiewende zu finanzieren. Mit diesen Mitteln werden beispielsweise Anlagen zur Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien gefördert:

Steuern

Die Mehrwertsteuer schlägt mit rund 5 Cent je Kilowattstunde zu Buche, die Stromsteuer mit weiteren 2,05 Cent je Kilowattstunde. Ihre Strompreise werden also erheblich belastet. Ziel der Stromsteuer, die seit 1999 zu bezahlen ist, war die Entlastung bei den Sozialabgaben. So flossen rund 7 Milliarden Euro in die Rentenkasse – Stand: 2018. Die höheren Stromkosten waren aber ebenso gewünscht, auf diese Weise sollen Sie als Verbraucher zum Sparen angeregt werden.

EEG-Umlage

StrompreiseAn ihr scheiden sich die Geister: Im Jahr 2000 wurde die Ökostrom– oder EEG-Umlage eingeführt, um die Förderungen entsprechend des Erneuerbare-Energien-Gesetzes – EEG – finanzieren zu können. Beispielsweise erhalten Betreiber von Photovoltaikanlagen eine über 20 Jahre garantierte Einspeisevergütung für den erzeugten und ins Stromnetz eingespeisten Strom. Die Vergütungssätze sinken zwar seit Jahren, aber gleichzeitig stieg die Anzahl der relevanten Anlagen und somit auch die eingespeiste Strommenge bzw. die dafür fällige Vergütung. Da in diesem Zeitraum die an der Strombörse zu erzielenden Erlöse für Strom gesunken sind, muss eine deutlich größere Preisspanne als zur Jahrtausendwende durch diese Mittel ausgeglichen werden.

Die Umlage wird jedes Jahr von den Netzbetreibern neu festgelegt, Grundlage sind die jeweils aktuellen Daten: In den Jahren von 2000 bis 2017 stieg die EEG-Umlage kontinuierlich. Im Jahr 2018 fiel sie auf 6,405 Cent für die Kilowattstunde. Dafür zeichneten vor allem die gestiegenen Preise, die sich an der Strombörse erzielen lassen, verantwortlich: Es muss also weniger aus den Umlagen zugeschossen werden, um die vereinbarten Förderungen bezahlen zu können. Die EEG-Umlage soll künftig reduziert werden, denn für die ersten Anlagen endet im Jahr 2021 die Einspeisevergütung, die damals in heute nicht mehr vorstellbarer Höhe garantiert worden war.

Im Jahr 2019 genossen mehr als 2.000 Firmenkunden Vergünstigungen, sie mussten die EEG-Umlage nur teilweise oder überhaupt nicht bezahlen. Ob die gegen die Benachteiligung von Privatkunden laufenden Klagen jedoch eine Änderung herbeiführen werden, bleibt abzuwarten.

KWKG-Umlage

Aus dieser Umlage werden Anlagen zur Stromerzeugung nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz – KWKG – gefördert. Dabei handelt es sich beispielsweise um Blockheizkraftwerke, die gleichzeitig Wärme und Strom erzeugen. Die Anlagenbetreiber erhalten aus dieser Umlage für die ins Netz eingespeiste Strommenge einen Zuschlag. Im Jahr 2019 belief sich dieser auf 0,28 Cent je Kilowattstunde der Strompreise.

Konzessionsabgabe

Strompreis kwhMit diesem Teil der Stromkosten finanzieren Sie die Städte und Gemeinden, die Wege und Plätze zur Verlegung von Stromleitungen bereitstellen. Wie viel sie konkret innerhalb des gesetzlich fixierten Rahmens dafür erhalten, hängt von der Vereinbarung zwischen Kommune und zuständigem Netzbetreiber ab. Ihre Belastung richtet sich wiederum danach, ob Sie noch einen Grundversorgungsvertrag oder bereits eine Alternative gefunden haben.

Andere Faktoren sind die Einwohnerzahl und Ihre Verbrauchsmenge pro Jahr. Naturgemäß lassen sich die Kommunen diese Einnahmemöglichkeit nicht entgehen. Die gesetzlich fixierten Obergrenzen bewegen sich in einer Spanne von 1,32 bis 2,39 Cent je Kilowattstunde, die erst bei sehr großen Strommengen deutlich fällt.

Umlagen

Den Reigen komplettieren drei staatliche Umlagen in Höhe von insgesamt 1,0 Cent je Kilowattstunde, was etwa 1,4 Prozent der aktuellen Strompreise entspricht. Diese werden an die zuständigen Netzbetreiber abgeführt. Einerseits handelt es sich um die Offshore-Netzumlage, die Sie für die Fälle bezahlen, wenn der Windpark-Strom nicht ins Stromnetz eingespeist und dafür keine Vergütung kassiert werden kann. Diesen Verlust können sich die Betreiber ausgleichen lassen, Sie zahlen dafür rund 0,416 Cent für die Kilowattstunde – Stand: 2019.

Weitere 0,005 Cent je Kilowattstunde entfielen im Jahr 2018 auf die sogenannte Umlage für abschaltbare Lasten. Daraus wird die Industrie für den Fall entschädigt, dass die Stromversorgung ausfallen sollte. In erster Linie geschieht das bei extrem hoher Nachfrage, dann müssen die Netzbetreiber im Extremfall die Lieferungen drosseln.

Die Umlage nach § 19 NEV wird für Vergütungen an Unternehmen verwendet, die ihren Strom in erster Linie in Zeiten schwacher Nachfrage beziehen und eine konstant hohe Strommenge konsumieren. Diese Entlastung des Stromnetzes wird belohnt, Sie kommen dafür mit rund 0,305 Cent für die Kilowattstunde auf.

Transport und Messen

Bitte beachten!Rund ein Viertel Ihrer Strompreise entfallen auf den Stromtransport und die Strommessung. Dieser Preisbestandteil fließt an die Messstellenbetreiber, die die Stromzähler einbauen, betreiben und ablesen. Dabei kann es sich entweder um spezialisierte Firmen oder die zuständigen Netzbetreiber handeln. Bislang sind die Zähler preisgünstig, sie schlagen nur mit 8 bis 19 Euro jährlich zu Buche. Anders wird sich die Situation mit den neuen Messgeräten, die bis 2032 installiert sein sollen, darstellen. Die deutliche Erleichterung bei Ablesung und Abrechnung werden Sie mit höheren Strompreisen bezahlen müssen.

Die Netzentgelte werden wiederum abhängig von Ihrem Wohnort erhoben. Erfahrungsgemäß fallen diese Stromkosten in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein höher aus als in Nordrhein-Westfalen oder in Rheinland-Pfalz. Grundsätzlich bezahlen Bewohner einer Großstadt weniger als Stromkunden in einem schwach besiedelten Gebiet. Trotzdem können die Netzbetreiber diese Kosten nicht willkürlich festlegen, sie werden von der Bundesnetzagentur kontrolliert und geprüft. Diese Maßnahmen konnten zwar bislang die Preisdifferenzen nicht ausgleichen, allerdings sind die Kosten durchaus gesunken.

Analysieren Sie die aktuellen Strompreise im Strompreisvergleich, werden Sie jedoch in einigen Regionen erneut ansteigende Entgelte für die Netznutzung feststellen. Ausschlaggebend sind die Investitionen ins Stromnetz, die im Zuge der Energiewende notwendig wurden, aber auch die Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung. Hier können weitere Belastungen auf Sie zukommen, wenn sich E-Fahrzeuge oder auch E-Heizungen weiter durchsetzen. Die höhere Stromnachfrage wird nämlich weitere Investitionen erforderlich machen.

Stromkosten: Deutschland auf zweitem Platz in Europa

StrompreisrechnerDieser deutsche Spitzenplatz ist eher negativ zu bewerten: Die enormen Belastungen durch Abgaben, Umlagen und Steuern sorgen bei den Strompreisen für einen zweiten Platz im europäischen Vergleich – jedenfalls im Jahr 2018 bei einem Jahresverbrauch zwischen 1.000 und 5.000 Kilowattstunden. Sollten Sie einen höheren Jahresverbrauch verzeichnen, schlagen die dafür anfallenden Stromkosten sogar den sonstigen Spitzenreiter Dänemark aus dem Feld.

In anderen EU-Mitgliedsländern zahlen Verbraucher durchschnittlich zwischen 9 und 10 Cent je Kilowattstunde weniger als in Deutschland. Ohne die Abgaben, Umlagen und Steuern verschiebt sich das Ranking, Deutschland rutscht dann in Abhängigkeit vom Jahresverbrauch auf den sechsten bzw. vierten Rang der höchsten Stromkosten in der EU.

Auch der Vergleich zu anderen Energiequellen fällt nicht positiv aus. So haben Sie beispielsweise für eine aus Erdgas gewonnene Kilowattstunde nur ein Viertel der aktuellen Strompreise zu bezahlen, was nicht zuletzt an den günstigeren Stromsteuern in Höhe von 0,7 Cent je Kilowattstunde und den geringeren Umlagen liegt. Im Vergleich dazu werden für Heizöl 6,14 Cent für den Liter an Netto-Energiesteuern berechnet, ohne dass hier die Mehrwertsteuer schon enthalten wäre.

Nicht umsonst kritisieren Umweltverbände, Energiewirtschaft und Verbraucherschutz diese Tatsachen und fordern eine Reform dieser Abgabenpolitik. Vor allem die geplante Abgabe auf Kohlendioxid-Emissionen könnte sich zu einem weiteren Preistreiber entwickeln, allerdings wird dieses Vorhaben derzeit noch kontrovers diskutiert.

Strompreisvergleich zur Kostenkontrolle einsetzen

Wichtiger HinweisSie als Verbraucher stemmen mit Ihren Stromkosten eine ganze Reihe von Förderungen, Abgaben, Steuern und Umlagen. Der eigentliche Einkaufs- und Transportpreis für Strom und die Kosten für Transport und Messung machen nur einen Bruchteil aus. Im Prinzip finanzieren Sie die Energiewende, indem Sie nicht nur die Mittel für die auszuschüttende Einspeisevergütung für den alternativ produzierten Strom aufbringen, sondern auch die Entschädigungen für Offshore-Windparks finanzieren, wenn diese ihren Strom nicht einspeisen können.

Nicht ohne Grund sind die privaten Strompreise in Deutschland im Vergleich zu anderen EU-Mitgliedsländern deutlich höher, was Ihr privates Budget über die Maßen strapaziert. Sie müssen dies aber nicht ohne Weiteres hinnehmen, denn mit unserem Strompreisvergleich  haben Sie alles Notwendige in der Hand: Sondieren Sie den aktuellen Strommarkt, vergleichen Sie ausführlich die Strompreise der verschiedenen Anbieter in Ihrer Region und ziehen Sie die Konsequenzen.

Sollten Sie noch einen Grundversorgungsvertrag nutzen, fällt Ihre Ersparnis erfahrungsgemäß am höchsten aus. Aber auch sonst kann ein regelmäßiger Wechsel interessante Vorteile bringen. Dabei werden Sie unterstützt, wenn Sie dem neuen Stromanbieter eine entsprechende Vollmacht erteilen. Nutzen Sie dieses Potenzial intelligent aus. Auch die Werbeprämien sind interessant, denn damit können Sie lukrative Vorteile in Anspruch nehmen.