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Stromvergleich im Überblick

Stromanbieter Vergleich


Stromvergleich 2021 - Alles Wichtige zur Stromversorgung für Sie im Überblick

Als Verbraucher auf der Suche nach einem günstigen und gleichzeitig zuverlässigen Stromversorger hat man es nicht immer leicht. Dabei ist es wichtig, ein individuell passendes Angebot zu finden - denn auf eine zuverlässige Stromversorgung zu verzichten kann sich heute wohl kaum noch jemand vorstellen.

Um Ihnen den Stromvergleich besonders einfach zu machen, haben wir nachfolgend für Sie alles Wichtige zur Anbieterwahl, Versorgerwechsel, Ökostrom und Co. zusammengestellt. Mit unseren Empfehlungen sind Sie bestimmt gut bedient und finden so im Nu den für Sie passenden Anbieter. So ersparen Sie sich lästige Vergleiche und finden direkt den Weg zum individuell abgestimmten Angebot - ganz ohne Umwege.

Auf was sollten Sie bei der Anbieterwahl achten?

In Deutschland gibt es eine Fülle von Stormversorgern - zurzeit sogar in etwa 800. Bei dieser Fülle können Verbraucher leicht die Übersicht verlieren. Die Kosten für den Stromtarif sind jedoch für viele ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Anbieter- und Tarifwahl. Beim Stromvergleich gibt es jedoch auch einige andere Punkte zu beachten. Die wichtigsten dieser Punkte haben wir hier nachfolgend für Sie zusammengefasst.

Achten Sie auf möglichst Kurze Vertragslaufzeiten und Verlängerungszeiträume

Besonders achten bei des Auswahl eines Stromanbieters und -tarifs sollte man auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit. Diese sollte möglichst nicht mehr als 12 Monate betragen - oder sogar noch besser kürzer als ein Jahr sein. Auch die Kündigungsfrist sollte mit maximal sechs Wochen möglichst kurzfristig ausgelegt sein. Durch solch kurze Fristen erhalten Sie sich in Sachen Stromversorgung ein Höchstmaß an Flexibilität, und können Ihren Tarif bei Bedarf vergleichsweise einfach anpassen. Durch diese Flexibilität können Sie von möglicherweise vorhandenen günstigeren Angeboten profitieren, und behalten so immer die Kontrolle über Ihre Ausgaben.

Beachten sollten Sie, dass in die meisten Stromverträge Vertragsverlängerungen automatisch festgeschrieben sind. Dies ist in der Branche nicht unüblich, sollte jedoch auf maximal ein Jahr begrenzt sein - alles, was darüber hinaus geht, schränkt Sie zu sehr ein und ist nicht zeitgemäß. Schreibt der von Ihnen gewählte Anbieter eine längere Vertragsverlängerung in den Versorgungsvertrag hinein, sollten Sie stutzig werden - denn eine solche Praxis ist bei eher unseriösen Stromanbietern weit verbreitet, mit denen Sie bestimmt keine Geschäfte tätigen möchten.

Achtung bei Preiserhöhungen

Besonders schützen sollten Sie sich vor Preiserhöhungen Ihres Stromtarifs - denn ist keine “Preisfixierung” in Ihrem Vertrag festgeschrieben, können böse Überraschungen drohen, die schnell sehr teuer werden können. Solch eine Preisgarantie wird meist auf mindestens zwölf Monate ausgelegt, schützt Sie während Ihrer Vertragslaufzeit vor unerwarteten Preiserhöhungen und sichert Sie somit finanziell ab. Beinahe alle namenhaften Stromversorger bieten mittlerweile eine solche Preisgarantie an.

Verfügbare Zahlungsmodalitäten

Auch die verfügbaren Zahlungsmodalitäten sollten Sie bei Ihrem Anbietervergleich beachten. So schützt zum Beispiel eine monatliche Abschlagszahlung vor Vorkasse, die schnell sehr teuer werden kann. Mit einer solchen Abschlagszahlung behalten Sie zusätzlich den Überblick über Ihre Stromkosten, und können im Zweifelsfall Ihr Nutzverhalten anpassen.

Achten Sie auf Kundenbewertungen Ihres Stromanbieters

Bei der Fülle von Stromanbietern auf dem Markt verliert man als Verbraucher leicht den Überblick. Als hilfreiches Vergleichsmittel können Sie jedoch ganz einfach Kundenbewertungen heranziehen. Mit ihrer Hilfe können Sie sich einen ersten Einblick davon verschaffen, ob ein Anbieter auch wirklich seriös ist.

Beklagen Kunden immer wieder Probleme mit einem Anbieter und geben schlechte Bewertungen ab, ist dies ein schlechtes Zeichen. Sie sollten in einem solchen Fall den fraglichen Anbieter noch einmal kritisch betrachten. So haben Sie die Möglichkeit, sich im Zweifelsfall für einen alternativen Versorger zu entscheiden - und ersparen sich möglicherweise auch einiges an Ärger und Frustration. Denn mit einem unzuverlässigen Stromversorger hat wohl niemand gern zu tun.

Wie sehr kann ich von Boni für Neukunden profitieren?

Die Boni, die heutzutage von diversen Stromanbietern für Neukunden angeboten werden, sind für Verbraucher oft mehr als nur verlockend. Generell unterscheidet man bei solchen Boni zwischen Neukundenboni und Sofortboni, wobei erstere meist erst aufgezahlt werden, nachdem der Versorgungsvertrag schon einige Zeit läuft. Ein Sofortbonus wird hingegen bereits nach zwei bis drei Monaten nach Vertragsbeginn ausgezahlt. Boni können verschiedene Formen annehmen, und reichen von kostenfreiem oder kostenreduziertem Strom bis hin zu Sachprämien.

Jedoch raten wir bei solchen Prämien zur Vorsicht - denn ein Stromtarif lohnt sich nur dann für Sie finanziell, wenn dieser auch langfristig günstig ist. Da Boni oft nur einmalig gezahlt werden, sollte Sie sicherstellen, dass diese sich auch wirklich finanziell für Sie lohnen.

Viele Stromtarife, die mit aufsehenerregenden Neukundenboni werben, haben langfristig gesehen zusätzlich einige Nachteile. Zu diesen Nachteilen zählen zum Beispiel eine lange Vertragslaufzeit, Vorabzahlungen oder auch generell schlichtweg sehr teure Stromtarife. Sie sollten deshalb immer im Einzelfall abklären, ob ein Tarif, der mit einem verlockenden Bonus für Neukunden wirbt, auch wirklich langfristig für Sie finanziell sinnvoll ist.

Manche Anbieter bieten Boni jedoch auch zu relativ fairen Konditionen an. Haben Sie sichergestellt, dass Sie sich nicht auf zu lange Zeit verpflichten müssen und der Strompreis des Tarifs fair ist, können Sie sich durchaus auf einen Tarif mit Neukundenbonus einlassen. Denn warum sollten Sie einen Neukunden Bonus nicht in Anspruch nehmen, wenn Ihnen dadurch sonst keine Nachteile entstehen?

Unser Tipp: Jahr für Jahr Neukundenbonus einsammeln

Von Neukundenboni können Sie noch mehr profitieren, wenn Sie Jahr für Jahr den Stromanbieter wechseln und so immer wieder einen Bonus für Neukunden abstauben. Solch ein Wechsel bietet sich an, da heutzutage Ihr neuer Stromversorger meist alle Formalitäten rund um den Wechsel übernimmt.

Für welchen Tarif sollte ich mich entscheiden?

Neben der Fülle der in Deutschland verfügbaren Stromversorger gibt es zusätzlich eine Fülle von Tarifoptionen, für die sich Verbraucher entscheiden können. Eine Übersicht über die wichtigsten dieser Tarifarten finden Sie im folgenden Abschnitt.

Tarife für Privatverbraucher

Privattarife sind ideal für all jene, die mit der Stromversorgung vor allem sich selbst und ihre Familie oder andere Mitbewohner versorgen wollen. Dies trifft wohl auf die meisten Verbraucher zu.

Privatverbraucher können oft besonders von Neukundenangeboten profitieren, die bei dieser Art von Tarif besonders verbreitet sind. Auch haben sie generell eine besonders große Auswahl an Anbietern.

Vorsicht bei Pakettarifen

Pakettarife für die Stromversorgung sind Tarife, die mit pauschalen Kosten einhergehen - egal, wie viel Strom Sie am Ende tatsächlich verbrauchen. Solche Angebote klingen häufig verlockend - bei ihnen ist aber Vorsicht geboten. Denn sie sind häufig teurer als Tarife, die nach tatsächlich verbrauchtem Strom abrechnen.

In den meisten Fällen ist es daher finanziell sinnvoller, von der Buchung solcher Pakettarife abzusehen und sich für ein klassisches Abrechnungsmodell zu entscheiden. Letztere Modelle bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, Ihr Nutzverhalten zu verbessern und so Ihren Stromverbrauch zu minimieren - hierdurch lässt sich nämlich zusätzlich einiges an Geld sparen.

Heizstromtarife

Heizstromtarife sind spezielle Tarife für Strom, der zum Heizen verwendet wird. Solche Tarife werden auch Wärmestromtarife genannt.

Besonders oft genutzt wird Heizstrom für den Betrieb einer Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung. Diese verbrauchen sehr viel Strom, und wären mit einem normalen Stromtarif schlicht zu teuer zu bedienen. Heizstromtarife bieten deshalb oft günstigeren Strom für diese Geräte an - es lohnt sich also in jedem Fall, sich zusätzlich zu normalen Stromtarifen auch über solche Tarife zu informieren.

Gewerbestromtarife

Für Gewerbe macht es Sinn, nach einem speziellen Gewerbestromtarif zu suchen. Dies ist dadurch bedingt, dass Gewerbestrom oft günstiger ist als regulärer Strom. So können Gewerbekunden von vergünstigten Konditionen profitieren. Dies ist besonders wichtig, da Gewerbe oft sehr viel Strom verbrauchen - müssen etwa spezielle Maschinen bedient werden, kann die Kosten für die Stromabrechnung schnell in die Höhe treiben.

Mit welchen Kosten für meine Stromversorgung muss ich rechnen?

Die Kosten für die Stromversorgung sind sehr individuell, und somit von Haushalt zu Haushalt verschieden. Unter anderem hängen diese Kosten von den folgenden Faktoren ab:

  • Größe der zu versorgenden Wohneinheit,
  • Nutzungsverhalten,
  • Alter und somit Qualität der Wärmeisolierung der zu versorgenden Wohnung beziehungsweise des zu versorgenden Hauses.

Da diese Faktoren individuell sehr unterschiedlich sind, können wir Ihnen also leider keine Pauschale Antwort auf die Frage der Kosten für die Stromversorgung geben. Jedoch gibt es einige andere Dinge, die in Sachen Kosten für die Stromversorgung zu beachten sind. Die wichtigsten Fakten haben wir im nächsten Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Aus welchen Faktoren setzt sich der Strompreis in Deutschland zusammen?

Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus einigen Faktoren zusammen. Die wichtigsten dieser Faktoren finden Sie im folgenden Abschnitt.

Der Grundpreis

Der Grundpreis fällt bei fast allen Stromtarifen monatlich an. Er bezeichnet Fixkosten, die im Vertrag festgeschrieben sind und über die gesamte Laufzeit gleich bleiben.

Am besten achten Sie bereits vor Vertragsabschluss auf einen möglichst niedrigen Grundpreis, in dem gleichzeitig eine möglichst große Anzahl von nutzbaren kWh inkludiert sind.

Der Arbeitspreis

Der Arbeitspreis wird monatlich individuell kalkuliert und hängt davon ab, wie viel Strom Sie verbrauchen. Er wird zum Grundpreis hinzuaddiert, und dann zusammen abgerechnet.

Achten Sie auch beim Arbeitspreis auf möglichst günstige Konditionen - denn so können Sie einiges an Geld sparen. Die Kosten für den Arbeitspreis können Sie zusätzlich reduzieren, indem Sie Ihr Nutzverhalten anpassen und Ihren Stromverbrauch so gering wie möglich halten. So reduzieren Sie Ihre Ausgaben und tun gleichzeitig noch etwas Gutes für die Umwelt - eine richtige Win-win-Situation.

Netzentgelte

Die Netzentgelte, die in Ihrer Region anfallen, tragen ganz maßgeblich zu den Kosten für Ihren Stromtarif bei. Solche Entgelte werden oft von staatlichen Netzbetreibern erhoben und werden von Stromanbietern and diese abgegeben. Sie zahlen Netzentgelte also indirekt an Ihren Versorger, der diese dann an den Netzbetreiber weiterleitet. Manchmal ist Ihr Versorger jedoch auch gleichzeitig der regionale Netzbetreiber.

Dabei sind die Kosten für Netzentgelte von Ort zu Ort sehr variabel, und können sich teils drastisch unterscheiden. Dabei sind ländliche Regionen generell mit höheren Netzentgelten verbunden als vielbewohnte Städte. An manchen Orten zahlen Verbraucher also leider generell mehr für ihren Strom als an anderen.

Netzentgelte sind für Verbraucher deshalb so entscheidend, weil sie etwa ein Viertel der Gesamtkosten für Ihren Strom ausmachen. 

Staatliche Umlagen

Umlagen werden in Deutschland verwendet, um die Energiewende zu finanzieren - also den Wechsel von nicht-erneuerbaren auf erneuerbare Energiequellen. Dabei erhebt der Staat die Umlagen, welche dann von den Stormversorgern abgeführt werden.

In den letzten Jahren waren vor allem diese staatlichen Abgaben daran beteiligt, dass die Strompreise in Deutschland deutlich gestiegen sind. Das heißt jedoch nicht, dass Verbraucher erneuerbare Energien als zu teuer verteufeln sollten - im Gegenteil. Vielmehr wurde in der Vergangenheit nicht-erneuerbare Energie, die zum Beispiel aus Braunkohle oder anderen fossilen Brennstoffen stammt, äußerst stark vom Staat bezuschusst. Diese Bezuschussung fällt nun während der Energiewende deutlich knapper aus - so werden Verbraucher zu Bezuschussung und tragen viel von der finanziellen Last der Energiewende.

Was die Umlagekosten für die Energiewende angeht, gibt es jedoch einen Lichtblick für Verbraucher - denn die Umlage wird laut neuer Gesetzgebung in 2022 auf 6 Cent / kWh sinken. So werden Verbraucher für Ihren Stromverbrauch dann aller Erwartung nach weniger zahlen müssen - Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Stromanbieter die gesunkenen Umlagekosten auch wirklich an Verbraucher weitergeben. Dies ist leider nicht gesetzlich vorgeschrieben.

Was ist eine Stromkaution?

Manche Anbieter verlangen bei Vertragsabschluss das Hinterlegen einer Kaution. Solch eine Sicherheit wird auch als Sonderabschlag bezeichnet. Kommt der Verbraucher während der Vertragslaufzeit in Zahlungsverzug, kann die Kaution vom Stromanbieter verwendet werden, um ausstehende Beträge zu begleichen. Zahlen Sie hingegen stets fristgerecht, wird Ihnen die Kaution in voller Höhe bei Ende des Stromvertrags zurückerstattet.

Seriöse Anbieter erheben heutzutage allerdings nur noch selten eine Stromkaution. Fordert der neue Anbieter von Ihnen also das Hinterlegen einer solchen Sicherheit, sollten Sie stutzig werden - und noch einmal genau recherchieren, ob der von Ihnen gewählte Anbieter auch wirklich seriös ist.

Alles rund um Ökostrom

Nachhaltigkeit ist heutzutage ein weitverbreitetes Thema, dass immer mehr Verbrauchern sehr wichtig ist - und auch Gewerbetreibende können mittlerweile von nachhaltigem Strom profitieren.

Durch die Auswahl eines nachhaltigen Stromanbieters und -tarifs können Sie viel dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft nachhaltiger wird - denn bei Stromanbietern gibt es mitunter deutliche Unterschiede, was die Nachhaltigkeit angeht.

Sogenannter Ökostrom stammt aus nachhaltigen und somit erneuerbaren Energiequellen. Solche Quellen sind zum Beispiel:

  • Wasser,
  • Biomasse,
  • Erdwärme,
  • Wind, und
  • Sonne.

Im Unterschied zu traditionellen Stromquellen, wie zum Beispiel der Atomkraft und fossilen Brennstoffen, sind die Quellen, aus denen Ökostrom gewonnen wird, erneuerbar. Dadurch werden Ressourcen gespart und die Umwelt weniger stark belastet.

Wie teuer ist Ökostrom?

Durch den Kauf von Ökostrom leisten Sie Ihren Beitrag zur Energiewende. Gleichzeitig ist Ökostrom nicht unbedingt teurer als herkömmlicher Strom. Im Gegenteil: gerade im Vergleich zu Grundversorgern ist Ökostrom oft sogar deutlich günstiger für Verbraucher!

So hat die Bundesnetzagentur in 2020 zum Beispiel festgestellt, dass Ökostrom circa 2 Cent pro kWh günstiger ist als Strom, der von der Grundversorgung bezogen wurde. Dies ist auch dadurch bedingt, dass die Kosten für die Stromerzeugung von erneuerbaren Energien längst mit denen von traditionellen Energiegewinnungs-Verfahren mithalten können. So wird zum Beispiel der Unterhalt von Kohlekraftwerken immer teurer, während der Betrieb von Solarstromanlagen immer günstiger wird.

Besonders günstig ist Strom natürlich auch, wenn man in selbst erzeugt - dies ist heutzutage immer weiter verbreitet und zählt zum Beispiel in Form von Photovoltaikanlagen längst zum Stadtbild vieler Regionen. Gleichzeitig ist solch selbst erzeugter Strom oft deutlich nachhaltiger als Strom, der von herkömmlichen Versorgern bezogen wird.

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Strom auch wirklich “grün” ist?

Menschen, die Ökostrom beziehen sollten sich darüber im Klaren sein, dass der Strom, der am Ende an Ihrer Steckdose ankommt, nicht unbedingt “grün” ist - denn jeder Haushalt nutzt den gleichen Strom aus einem Pool von an vielen Stellen gewonnener Energie, die in das gleiche Netz eingespeist wird. Dies ist dadurch bedingt, dass einmal gewonnener Strom nicht gut “lagerbar” ist und somit schnell und in möglichst geringer Entfernung verbraucht werden muss.

Dadurch, dass Sie jedoch einen Vertrag mit einem nachhaltigen Stromanbieter abschließen und diesen dadurch finanziell unterstützen, erhöhen Sie den Anteil von “grünem” Strom im Netz und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu der Nachhaltigkeit nicht nur Ihres Haushaltes, sondern der Lebensweise der Gesamtgemeinschaft.

Achten sollten Sie bei der Anbieterwahl eines nachhaltigen Stromtarifs darauf, dass der Anbieter auch wirklich so nachhaltig ist, wie er es suggeriert. Gewissheit über die Nachhaltigkeit geben Ihnen zum Beispiel spezielle Ökostrom-Siegel. Diese werden von verschiedenen Stellen vergeben. Ein verlässliches Indiz dafür, dass Strom “grün” ist, ist zum Beispiel das Nachhaltigkeitssiegel des TÜVs oder das Siegel von OK Power.

Vorsicht ist bei sogenannten Zertifikaten geboten. Diese bescheinigen zwar oft Nachhaltigkeit, haben aber im Zweifelsfall eine eher geringe Aussagekraft, da sie nicht immer von unabhängigen Anbietern vergeben werden. Solche Anbieter sind nicht immer seriös. Teilweise gibt es in diesem Bereich sogar “schwarze Schafe”, die Nachhaltigkeitszertifikate ohne wirkliche individuelle Prüfung an Stromversorger verkaufen.

Häufig kaufen Ökostromanbieter auch Energie aus dem Ausland ein - denn ansonsten würde die Nachfrage in Deutschland die Kapazität der örtlichen Stromerzeugungsanlagen übersteigen. Dieser Anteil an ausländischem Ökostrom ist nicht gerade gering - in 2019 zum Beispiel kamen laut des Umweltbundesamts lediglich 13 Prozent des von Verbrauchern bezogenen Ökostroms aus deutschen Energiequellen. Der Rest ist zu großen Teil aus Wasser gewonnener Strom und stammt überwiegend von unserem nördlichen Umfeld - nämlich aus Norwegen und Schweden.

Auch darf kurioserweise hierzulande kein Strom als Ökostrom bezeichnet werden, der mit einer finanziellen Förderung laut Erneuerbare-Energien-Gesetz hergestellt wurde. Auch das trägt dazu bei, dass der Anteil von inländisch produziertem Ökostrom geradezu verschwindend gering ist. Verbraucher sollten sich der Herkunft Ihres Ökostroms bewusst sein und der Annahme widerstehen, dass Ihr Strom von den Windrädern produziert wird, die im Nachbarsfeld stehen.

Welche Anbieter bieten Ökostrom an?

Grüner Strom wird heute von den meisten Stromversorgern angeboten. Jedoch gibt es auch spezielle Anbieter, die sich auf Ökostrom spezialisiert haben und somit besonders nachhaltig sind. Zu diesen Anbietern zählen zum Beispiel Lichtblick und Greenpeace Energy.

Bedenken sollte man, dass man durch den Kauf von Strom bei “herkömmlichen” Stromanbietern auch deren Handel mit nicht-nachhaltigem Strom finanziell unterstützt - einfach dadurch, dass man bei diesen Versorgern Kunde ist. So kann man im schlimmsten Fall zum Beispiel Braunkohleabbau unterstützen, obwohl man eigentlich einen “grünen” Stromtarif hat. Wer also ein wirklich nachhaltiges Zeichen setzen will, wählt lieber einen Anbieter, der nur Ökostrom verkauft.

Von diesen Faktoren hängt der Stromverbrauch ab

Neben den Kosten, die ein hoher Stromverbrauch verursacht, ist ein solch hoher Verbrauch auch deutlich weniger nachhaltig als ein Nutzverhalten, das sparsamer ist. Viele Verbraucher interessieren sich deshalb dafür, aus welchen Faktoren sich ihr Stromverbrauch zusammensetzt.

Generell hängt Ihr Stromverbrauch von einer Reihe von Faktoren ab. Unter diesen sind zum Beispiel die folgenden:

  • Anzahl und Art der genutzten strombetriebenen Geräte: Manche Geräte sind besonders verbrauchsintensiv. Manchmal ist das Verbrauchern gar nicht klar - so verbrauchen zum Beispiel Durchlauferhitzer extrem viel Strom. Aber auch Fernseher, Wasch- oder Spülmaschinen benötigen zum Betrieb einiges an Energie.
  • Anzahl von Bewohnern: Generell gilt - je mehr Menschen in einer Wohnung oder in einem Haus leben, desto mehr Strom wird benötigt, um sie zu versorgen.
  • Größe des Hauses oder der Wohnung: Wie groß das Objekt ist, in dem Sie wohnen, bestimmt maßgeblich Ihren Stromverbrauch. Dabei steigt der Verbrauch generell mit der Größe des Objekts, da in diesem Fall mehr Energie gebraucht wird, um die Wohnung oder das Haus warm zu halten und auch mehr Geräte in einem solchen Objekt Platz finden.

So reduzieren Sie Ihren Stromverbrauch

Neben der Wahl eines kostengünstigen Versorgers ist auch das eigene Nutzverhalten ausschlaggebend für die Stromkosten. Dabei gilt es, unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden - denn Strom ist heute laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mit Kosten von durchschnittlich 31,9 Cent pro kWh so teuer wie nie. Noch dazu ist eine reduzierte Stromnutzung ressourcenschonender und so gut für die Umwelt.

Dabei haben fast alle Haushalte Sparpotential, was den Stromvergleich angeht. Natürlich kann man manche Faktoren einfacher ändern als andere - die Größe des bewohnten Hauses oder der bewohnten Wohnung lässt sich zum Beispiel nicht so einfach ändern wie das persönliche Nutzverhalten.

Effizienz von Elektrogeräten

Relativ einfach lässt sich überprüfen, welche Elektrogeräte man benutzt, und ob diese auch wirklich effizient sind, was ihren Stromverbrauch angeht. Orientieren kann man sich dabei an der Effizienzklasse, die heute auf vielen Geräten ausgewiesen ist. Besonders kostenintensiv hinsichtlich des Stromverbrauchs sind zum Beispiel Kühlschränke, Wäschetrockner oder Ofen - aber auch Fernseher, Computer und Konsolen verbrauchen mehr Strom als wohl vielen lieb ist.

Nutzverhalten

Neben der Leistung, die den Stromverbrauch diktiert, ist auch die Nutzungsdauer entscheidend für den Stromverbrauch eines Geräts. Wer zum Beispiel länger fernsieht oder mehr kocht, verbraucht mehr Strom als Menschen, die dies weniger tun. Mit einem Messgerät können Verbraucher messen, wie viel Strom einzelne Geräte fressen. Solche Messgeräte sind zum Beispiel online, von Stadtwerken, oder aber von Verbraucherzentralen erhältlich.

Besonders hinschauen sollte man in Sachen Stromverbrauch bei der Heizung - denn mit Strom zu heizen ist vergleichsweise sehr teuer. Dies gilt auch für das Erwärmen von Wasser in einem Durchlauferhitzer.

Tipps für einen reduzierten Stromverbrauch

Verbraucher können bereits mit kleinen Änderungen im Verhalten große Veränderungen im Stromverbrauch bewirken. Besonders bieten sich als Maßnahmen, um den Stromverbrauch zu reduzieren, zum Beispiel die folgenden Verhaltensweisen an:

  • Reduzieren des Standby-Betriebs von Geräten: Vielen Menschen ist nicht klar, dass Elektrogeräte auch im Standby-Betrieb Strom fressen. Zwar ist dieser Stromverbrauch geringer als bei aktiver Nutzung - jedoch fällt er mit der Zeit trotzdem stark ins Gewicht. Vermeiden lässt sich dieser Verbrauchsfaktor dadurch, dass man Elektrogeräte nicht an die Steckdose angeschlossen lässt, wenn sie nicht in Gebrauch sind.
  • Anpassung des Kochverhaltens: Auch das Kochverhalten kann man mit mit einigen wenigen Schritten effektiv modifizieren, um so den Stromverbrauch zu senken. So kann man zum Beispiel Wärme konservieren, und so Strom sparen, indem man mit geschlossenem Deckel kocht. Auch kann man darauf verzichten, Essen unnötig lang warm zu halten, wenn kein Bedarf vorhanden ist.
  • Ausstecken von Ladegeräten: Viele wird es überraschen - selbst wenn das Ladegerät nicht mehr an das Endgerät angeschlossen ist, aber noch in der Steckdose steckt, nimmt es weiterhin Strom auf. Das zwar nur in geringen Mengen - auf lange Sicht kann sich dieser Verbrauchsfaktor jedoch trotzdem auf eine beträchtliches Ausmaß summieren.
  • Volles Beladen von Waschmaschinen: Das volle Beladen von Waschmaschinen spart nicht nur Strom, sondern gleichzeitig auch Wasser und Zeit. Dies fällt besonders ins Gewicht - denn Waschmaschinen sind ohnehin eine der größten Stromfresser.

Wie kann ich meinen Stromanbieter wechseln?

Viele Verbraucher interessieren sich für einen Wechsel des Stromanbieters - und dies nicht zuletzt deshalb, weil die Stromkosten bei vielen Anbietern von Jahr zu Jahr erhöht werden. Laut Statistischem Bundesamt sind die Kosten für Strom seit 2010 um ganze 30% gestiegen - kein Wunder, dass Verbraucher oft händeringend nach günstigen Angeboten suchen!

Ein Anbieterwechsel des Stromversorgers muss heutzutage nicht mehr mit großem Aufwand verbunden sein. Mittlerweile übernehmen sogar viele Stromanbieter den Wechsel für Sie - inklusive der Kündigung des bisherigen Anbieters. Solch ein Wechsel ist in der Regel innerhalb von 3 bis 6 Wochen vollzogen - komfortabler geht es wohl kaum.

Wechsel vom Grundversorger

Viele Menschen beziehen ihren Strom heute noch immer von ihrem örtlich ansässigen Grundversorger, ohne dem weiter groß Beachtung zu schenken. Mit solch einem Verhalten verschenkt man jedoch auch potentiell einiges an Geld - denn durch einen Anbieterwechsel können Sie Ihre monatlichen Ausgaben oft stark reduzieren. Solch eine Ersparnis sollte Sie nicht unterschätzen - denn sie kann über Jahre hinweg schnell eine große Summe ausmachen.

Unter welchen Umständen kann ich von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen?

Beim Anbieterwechsel des Stromversorgers müssen Kunden bestimmte Kündigungsfristen einhalten. Dies wird von Verbrauchern oft als einschränkend wahrgenommen, da solche Fristen mitunter recht lang sein können.

Unter bestimmten Umständen können Sie jedoch von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, das es Ihnen erlaubt, den Stromanbieter mit einer verkürzten Kündigungsfrist zu wechseln. Solche Umstände sind zum Beispiel gegeben, wenn der Stromanbieter eine Preiserhöhung ankündigt, oder Sie an eine andere Andresse umziehen.

Bei einer Preiserhöhung zum Beispiel muss der Stromanbieter Sie laut Gesetzgeber schriftlich informieren. Erhalten Sie einen solchen Bescheid mit Mitteilung über eine Strompreiserhöhung, ist schnelles Handeln gefragt - wenn gewünscht, kündigen Sie am besten noch am Tag des Erhalts der Mitteilung Ihren Versorgungsvertrag auf und leiten so Ihren Stromanbieterwechsel ein.

Auch bei einem Umzug können Sie von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen - und sollten dies auch tatsächlich in Anspruch nehmen. Denn wer nicht rechtzeitig an der alten Adresse kündigt, riskiert, dass diese auch nach dem Auszug weiter mit Strom beliefert wird - und das auf Ihre Kosten.

Vertragsunwirksamkeit dank Preisanpassungsklauseln

Viele Stromverträge enthalten sogenannte Preisanpassungsklauseln. In diesen Klauseln ist festgeschrieben, dass neu anfallende staatliche Umlagen an Verbraucher weitergegeben dürfen - und das ohne die Option eines Sonderkündigungsrechts.

Laut einem im Landgericht Düsseldorf am 22.10.2015 ergangenen Urteil sind solche Klauseln jedoch rechtswidrig, da sie Verbraucherrechte verletzen. Versucht Ihr Anbieter sich also bei einer Preiserhöhung auf solche eine Klausel zu berufen, legen Sie am besten umgehend Widerspruch ein und nehmen so von Ihrem bestehenden Sonderkündigungsrecht Gebrauch, das es Ihnen erlaubt, mit sofortiger Wirkung den Vertrag zu kündigen.

In nur drei Schritten zu einem neuen Stromanbieter

Ein Stromanbieterwechsel muss nicht aufwendig sein - denn der Ablauf eines solchen Wechsels ist eigentlich immer der selbe. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in nur drei Schritten Kunde bei einem neuen Stromanbieter werden:

  1. Vergleichen Sie Tarife und Stromanbieter: Mit unserem Vergleichstool ist es besonders einfach möglich, verschiedene Stromtarife und -anbieter zu vergleichen. Mit nur wenigen Klicks kommen Sie zu einer umfassenden Aufstellung von verfügbaren Tarifen. Dabei geben Sie am besten immer Ihre Postleitzahl korrekt ein - denn diese bestimmt maßgeblich, wie viel Sie letztendlich für Ihren Stromtarif bezahlen müssen.
  2. Wählen Sie Ihren Tarif: Haben Sie Ihre Daten übermittelt und Ihren Vergleich eingesehen, können Sie den für Sie passenden Tarif auswählen. Dabei können Sie auf mehrere Kriterien achten, wie zum Beispiel die Kosten des Tarifs, die Nachhaltigkeit des Anbieters, oder auch die Vertragslaufzeit.
  3. Übermitteln Sie den Antrag auf Stromanbieterwechsel: Haben Sie sich für einen Tarif entscheiden, können Sie ganz einfach online einen Antrag auf Stromanbieterwechsel übermitteln. Ihr neuer Anbieter übernimmt in den meisten Fällen alle Formalitäten rund um den Anbieterwechsel für Sie - inklusive Ihrer Kündigung beim bisherigen Stromanbieter. Bei der Antragsübermittlung müssen Sie auch einen Wechseltermin eingeben, zu dem der Anbieterwechsel vollzogen werden soll. Diesen Termin wählen Sie am besten 3 bis 6 Wochen in der Zukunft - so lassen Sie Ihrem bisherigen und neuen Anbieter genügend Zeit, alle Formalitäten rund um den Wechsel zu erledigen. Bis zu Vertragsbeginn Ihres neuen Stromtarifs erhalten Sie wie gewohnt weiterhin Storm von Ihrem bisherigen Versorger.

In manchen Fällen macht es auch Sinn, selbst zu kündigen und dies nicht dem zukünftigen Versorger zu überlassen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie Ihren Anbieter relativ schnell wechseln wollen - bleiben Ihnen weniger als ein Monat für die Kündigung, oder wollen Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, nehmen Sie dies am besten selbst in die Hand. So garantieren Sie ein möglichst reibungsloses Wechselerlebnis und ersparen sich potentiell einiges an Stress.