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Stromvergleich 2022 - Mit Stromanbieter Vergleich zu günstigen Tarifen wechseln

Stromanbieter Vergleich

In unserem Stromvergleich liefern wir Ihnen alle Informationen, die Sie für einen erfolgreichen Anbietervergleich benötigen, um den günstigsten Stromanbieter zu finden. Dabei zeigen wir Ihnen, auf was Sie bei Ihrer Wahl besonders achten sollten und informieren Sie über attraktive Neukundenboni. Auch geben wir Ihnen wertvolle Tipps für Ihre Tarifwahl, bieten Ihnen einen Überblick über die Kosten, mit denen Sie für Ihre Stromversorgung rechnen können, und informieren Sie über wichtige Aspekte von Ökostrom. Zuletzt zeigen wir Ihnen, wie Sie in nur wenigen Schritten verschiedene Stromanbieter vergleichen können und zu günstigerem Strom beim günstigsten Anbieter wechseln können, inklusive Online-Wechsel. Stromanbieter Vergleich jetzt starten!

ZUM ANGEBOT

Unabhängiger Stromvergleich

Alles Wichtige zur Stromversorgung für Sie im Überblick

Als Verbraucher auf der Suche nach einem günstigen und gleichzeitig zuverlässigen Stromanbieter hat man es nicht immer leicht. Dabei ist es wichtig, ein individuell passendes Angebot zu finden. Neben dem Preis sollten Sie auch andere wichtige Merkmal eines Anbieters vergleichen, um den besten Stromanbieter zu finden - denn auf eine zuverlässige Stromversorgung zu verzichten kann sich heute wohl kaum noch jemand vorstellen.

Um Ihnen den Stromvergleich besonders einfach zu machen, haben wir nachfolgend für Sie alles Wichtige zur Anbieterwahl, Versorgerwechsel, Ökostrom und Co. zusammengestellt. Mit unseren Empfehlungen sind Sie bestimmt gut bedient und finden so im Nu den für Sie besten Stromanbieter. So ersparen Sie sich lästige Vergleiche und finden direkt den Weg zum individuell abgestimmten Angebot - ganz ohne Umwege. Jetzt Stromanbieter Vergleich starten.

Auf was sollten Sie bei der Anbieterwahl achten?

In Deutschland gibt es eine Fülle von Stromversorgern - zurzeit sogar in etwa 800. Bei dieser Fülle können Verbraucher leicht die Übersicht verlieren. Der Preis für den Stromtarif sind jedoch für viele ein ausschlaggebendes Kriterium bei der Versorger- und Tarifwahl. Beim Stromvergleich gibt es jedoch auch einige andere Punkte zu beachten. Die wichtigsten dieser Punkte haben wir hier nachfolgend für Sie zusammengefasst, damit Sie schnellstmöglich einen günstigen Stromanbieter finden und anschließend direkt wechseln können.

  • Achten Sie auf möglichst kurze Vertragslaufzeiten und Verlängerungszeiträume

    Bei einem Stromvergleich sollte man auf eine möglichst kurze Vertragslaufzeit achten. Diese sollte möglichst nicht mehr als 12 Monate betragen - oder sogar noch besser kürzer als ein Jahr sein. Auch die Kündigungsfrist sollte mit maximal sechs Wochen möglichst kurzfristig ausgelegt sein. Durch solch kurze Fristen erhalten Sie sich in Sachen Stromversorgung ein Höchstmaß an Flexibilität. Durch diese Flexibilität können Sie immer die Kontrolle über Ihre Ausgaben bewahren und möglicherweise schnell einen günstigeren Stromtarif finden. 

    Außerdem sollten Sie bei einem Stromanbieter Test immer beachten, dass in den meisten Stromverträgen Vertragsverlängerungen automatisch festgeschrieben sind. Dies ist bei einzelnen Stromanbietern nicht unüblich, sollte jedoch auf maximal ein Jahr begrenzt sein - alles, was darüber hinaus geht, schränkt Sie zu sehr ein und ist nicht zeitgemäß. Schreibt der von Ihnen gewählte Stromanbieter eine längere Vertragsverlängerung in den Versorgungsvertrag hinein, sollten Sie stutzig werden - denn eine solche Praxis ist bei eher unseriösen Stromanbietern weit verbreitet, mit denen Sie bestimmt keine Geschäfte tätigen möchten.

  • Achtung bei Preiserhöhungen

    Besonders schützen sollten Sie sich vor Preiserhöhungen - denn ist keine “Preisfixierung” in Ihrem Vertrag festgeschrieben, können böse Überraschungen drohen, die schnell sehr teuer werden können. Solch eine Preisgarantie wird meist auf mindestens zwölf Monate ausgelegt, schützt Sie während Ihrer Vertragslaufzeit vor unerwarteten Preiserhöhungen und sichert Sie somit finanziell ab. Beinahe alle namenhaften Stromlieferanten bieten mittlerweile eine Preisgarantie an.

    Allerdings handelt es sich bei diesen Preisgarantien meist nur um eingeschränkte Preisgarantien, die nicht auf den gesamten Preis gelten. Auch das sollte bei einem Strom Vergleich immer beachtet werden. In unserem Stromanbieter Vergleich erkennen Sie direkt, ob es die Option auf Preisgarantie bei dem jeweiligen Tarif gibt, oder nicht. Außerdem sehen Sie, wie viele Monate Preisgarantie enthalten sind.

  • Verfügbare Zahlungsmodalitäten

    Auch die verfügbaren Zahlungsmodalitäten sollten Sie bei Ihrem Stromvergleich beachten. So schützt zum Beispiel eine monatliche Abschlagszahlung vor Vorkasse, die schnell sehr teuer werden kann. Mit einer solchen Abschlagszahlung behalten Sie zusätzlich den Überblick über Ihre Stromkosten, und können im Zweifelsfall Ihr Nutzverhalten anpassen.

  • Achten Sie auf Kundenbewertungen Ihres Stromlieferanten

    Bei der Fülle von Stromlieferanten auf dem Markt verliert man als Kunde leicht den Überblick. Als hilfreiches Vergleichsmittel bei Ihrem Online-Stromrechner können Sie jedoch ganz einfach Kundenbewertungen heranziehen. Mit ihrer Hilfe können Sie sich einen ersten Einblick davon verschaffen, ob ein günstiger Stromanbieter auch wirklich seriös ist und guten Service bietet.

    Beklagen Kunden immer wieder Probleme mit einem Provider und geben schlechte Bewertungen ab, ist dies ein schlechtes Zeichen für die Service-Qualität. Sie sollten in einem solchen Fall den fraglichen Lieferanten noch einmal kritisch betrachten. So haben Sie die Möglichkeit, sich im Zweifelsfall für einen alternativen Versorger zu entscheiden - und ersparen sich möglicherweise auch einiges an Ärger und Frustration. Denn mit einem unzuverlässigen Stromversorger hat wohl niemand gern zu tun.

Wie sehr kann ich von Boni für Neukunden profitieren?

Die Boni, die heutzutage von diversen Stromanbietern für Neukunden angeboten werden, sind für Kunden oft mehr als nur verlockend. Generell unterscheidet man bei solchen Boni zwischen Neukundenboni und Sofortboni, wobei erstere meist erst aufgezahlt werden, nachdem der Versorgungsvertrag schon einige Zeit läuft. Ein Sofortbonus wird hingegen bereits nach zwei bis drei Monaten nach Vertragsbeginn ausgezahlt. Boni können verschiedene Formen annehmen, und reichen von kostenfreier oder kostenreduzierter Elektrizität bis hin zu Sachprämien.

Jedoch raten wir bei solchen Prämien zur Vorsicht - denn ein wirklich günstiger Stromtarif lohnt sich nur dann für Sie, wenn dieser auch langfristig günstig ist. Da Boni oft nur einmalig gezahlt werden, sollte Sie sicherstellen, dass diese sich auch wirklich finanziell für Sie lohnen und nicht nur im ersten Jahr einen günstigen Preis ermöglichen. Denn oftmals profitieren Sie zwar im ersten Vertragsjahr, zahlen dafür aber im zweiten Jahr umso mehr.

Viele Angebote von günstigen Stromanbietern, die mit aufsehenerregenden Neukundenboni werben, haben langfristig gesehen also zusätzlich einige Nachteile. Zu diesen Nachteilen zählen zum Beispiel eine lange Vertragslaufzeit, Vorabzahlungen per Vorkasse oder auch generell schlichtweg sehr teure Stromtarife.

Unser Tipp: Sie sollten deshalb immer im Einzelfall abklären, ob ein Angebot, das mit einem verlockenden Bonus für Neukunden wirbt, auch wirklich langfristig für Sie finanziell sinnvoll ist und nicht nur im ersten Jahr den günstigsten Strompreis ermöglicht.

Manche günstigen Stromlieferanten bieten Boni jedoch auch zu relativ fairen Konditionen an. Haben Sie sichergestellt, dass Sie sich nicht auf zu lange Zeit verpflichten müssen und der Strompreis des Angebots fair ist, können Sie sich durchaus auf ein Angebot mit Neukundenbonus einlassen. Denn warum sollten Sie einen Neukunden Bonus nicht in Anspruch nehmen, wenn Ihnen dadurch sonst keine Nachteile entstehen?

Unser Tipp: Jahr für Jahr Neukundenbonus einsammeln

Von Neukundenboni können Sie noch mehr profitieren, wenn Sie Jahr für Jahr zu einem günstigeren Stromanbieter wechseln und so immer wieder einen Bonus für Neukunden abstauben. Das jährliche Wechseln über ein Online-Portal bietet sich an, da heutzutage Ihr neuer Stromanbieter meist alle Formalitäten rund um den Wechsel übernimmt.

Für welche Tarifart sollte ich mich entscheiden?

Neben der Fülle der in Deutschland verfügbaren Energie-Providern gibt es zusätzlich eine Fülle von Tarifoptionen, für die Sie sich entscheiden können. Deshalb ist es bei einem Stromvergleich auf den ersten Blick gar nicht immer so einfach den Tarif mit dem bestem Preis-Leistungs-Verhältnis zu finden. Eine Übersicht über die wichtigsten dieser Tarifarten finden Sie im folgenden Abschnitt.

  • Angebote für Privatverbraucher

    Privattarife sind ideal für all jene, die mit der Stromversorgung vor allem sich selbst und ihre Familie oder andere Mitbewohner versorgen wollen. Dies trifft wohl auf die meisten Nutzer zu.

    Privatverbraucher können oft besonders von Neukundenangeboten profitieren, die bei dieser Art von Verträgen besonders verbreitet sind. Auch haben sie generell eine besonders große Auswahl an günstigen Stromanbietern.

  • Vorsicht bei Pakettarifen

    Pakettarife für die Stromversorgung gehen immer mit pauschalen Kosten einher - egal, wie viel Strom Sie am Ende tatsächlich verbrauchen. Solche KWh-Pakete klingen häufig verlockend - bei ihnen ist aber Vorsicht geboten. Denn sie sind häufig teurer als Tarifverträge, die nach dem tatsächlichen Stromverbrauch abrechnen.

    In den meisten Fällen ist es daher finanziell sinnvoller, von der Buchung solcher Pakettarife abzusehen und sich für ein klassisches Abrechnungsmodell bei Online-Tarifen zu entscheiden. Letztere Modelle bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit, Ihr Nutzverhalten zu verbessern und so Ihren Stromverbrauch zu minimieren - hierdurch lässt sich nämlich zusätzlich einiges an Geld sparen.

  • Heizstromtarife

    Heizstromtarife sind spezielle Tarife für Elektrizität, die zum Heizen verwendet wird. Sie werden auch Wärmestromtarife genannt.

    Besonders oft genutzt wird Heizstrom für den Betrieb einer Wärmepumpe oder Nachtspeicherheizung. Diese verbrauchen sehr viel Elektrizität, und wären mit einem normalen Stromvertrag schlicht zu teuer zu bedienen. Heizstromtarife bieten deshalb oft günstigeren Strom für diese Geräte an - es lohnt sich also in jedem Fall bei einem Stromtarif-Vergleich, sich zusätzlich zu normalen Stromtarifen auch über solche Optionen zu informieren und gegebenenfalls am Preis zu sparen.

  • Gewerbestromtarife

    Für Gewerbe macht es Sinn, nach einem speziellen Gewerbestromtarif zu suchen. Dies ist dadurch bedingt, dass Gewerbestrom oft günstiger ist als regulärer Strom. So können Gewerbekunden von vergünstigten Strompreisen profitieren. Dies ist besonders wichtig, da Gewerbe oft sehr viel Elektrizität verbrauchen - müssen etwa spezielle Maschinen bedient werden, kann die Kosten für die Stromabrechnung schnell in die Höhe treiben.

Mit welchen Kosten für meine Stromversorgung muss ich rechnen?

Die Kosten für die Stromversorgung sind sehr individuell, und somit von Haushalt zu Haushalt verschieden. Unter anderem hängen diese Kosten von den folgenden Faktoren ab:

  • Größe der zu versorgenden Wohneinheit
  • Nutzungsverhalten
  • Alter und somit Qualität der Wärmeisolierung der zu versorgenden Wohnung beziehungsweise des zu versorgenden Hauses

Da diese Faktoren individuell sehr unterschiedlich sind, können wir Ihnen also leider keine pauschale Antwort auf die Frage der Kosten für die Stromversorgung geben. Jedoch gibt es einige andere Dinge, die in Sachen Kosten für die Stromversorgung zu beachten sind. Die wichtigsten Fakten haben wir im nächsten Abschnitt für Sie zusammengefasst.

Aus welchen Faktoren setzt sich der Strompreis in Deutschland zusammen?

Der Strompreis in Deutschland setzt sich aus einigen Faktoren zusammen. Die wichtigsten dieser Faktoren finden Sie im folgenden Abschnitt.

  • Der Grundpreis

    Der Grundpreis fällt bei fast allen Stromtarifen monatlich an. Er bezeichnet Fixkosten, die im Vertrag festgeschrieben sind und über die gesamte Laufzeit gleich bleiben.

    Am besten achten Sie bereits vor Vertragsabschluss auf einen möglichst niedrigen Grundpreis, in dem gleichzeitig eine möglichst große Anzahl von nutzbaren kWh inkludiert sind.

  • Der Arbeitspreis

    Der Arbeitspreis wird monatlich individuell kalkuliert und hängt davon ab, wie viel Strom Sie verbrauchen. Er wird zum Grundpreis hinzuaddiert, und dann zusammen abgerechnet.

    Achten Sie auch beim Arbeitspreis auf möglichst günstige Konditionen - denn so können Sie einiges an Geld sparen. Die Kosten für den Arbeitspreis können Sie zusätzlich reduzieren, indem Sie Ihr Nutzverhalten anpassen und Ihren Stromverbrauch so gering wie möglich halten. So reduzieren Sie Ihre Ausgaben und tun gleichzeitig noch etwas Gutes für die Umwelt - eine richtige Win-win-Situation.

  • Netzentgelte

    Die Netzentgelte, die in Ihrer Region anfallen, tragen ganz maßgeblich zu den Kosten für Ihre Stromabrechnung bei. Solche Entgelte werden oft von staatlichen Netzbetreibern erhoben und werden von Stromanbietern and diese abgegeben. Sie zahlen Netzentgelte also indirekt an Ihren Versorger, der diese dann an den Netzbetreiber weiterleitet. Manchmal ist Ihr Versorger jedoch auch gleichzeitig der regionale Netzbetreiber.

    Dabei sind die Kosten für Netzentgelte von Ort zu Ort sehr variabel, und können sich teils drastisch unterscheiden. Dabei sind ländliche Regionen generell mit höheren Netzentgelten verbunden als vielbewohnte Städte. An manchen Orten zahlen Nutzer also leider generell mehr für ihren Strom als an anderen.

    Netzentgelte sind für Kunden deshalb so entscheidend, weil sie etwa ein Viertel der Gesamtkosten für Ihren Strom ausmachen. 

  • Staatliche Umlagen

    Umlagen werden in Deutschland verwendet, um die Energiewende zu finanzieren - also den Wechsel von nicht-erneuerbaren auf erneuerbare Energiequellen. Dabei erhebt der Staat die EEG-Umlage, welche dann von den Stromversorgern abgeführt werden.

    In den letzten Jahren waren vor allem diese staatlichen Abgaben daran beteiligt, dass die Strompreise in Deutschland deutlich gestiegen sind. Das heißt jedoch nicht, dass Nutzer erneuerbare Energien als zu teuer verteufeln sollten - im Gegenteil. Vielmehr wurde in der Vergangenheit nicht-erneuerbare Energie, die zum Beispiel aus Braunkohle oder anderen fossilen Brennstoffen stammt, äußerst stark vom Staat bezuschusst. Diese Bezuschussung fällt nun während der Energiewende deutlich knapper aus - so tragen viele Kunden nun die finanzielle Last der Energiewende.

    Was die Umlagekosten für die Energiewende angeht, gibt es jedoch einen Lichtblick für Stromnutzer - denn die EEG-Umlage wird laut neuer Gesetzgebung in 2022 auf 6 Cent / kWh sinken. So werden Sie für Ihren Stromverbrauch dann aller Erwartung nach weniger zahlen müssen - Voraussetzung dafür ist allerdings, dass Stromanbieter die gesunkenen Umlagekosten auch wirklich an den Endkunden weitergeben. Dies ist leider nicht gesetzlich vorgeschrieben. Gerade deshalb lohnt sich ein Stromvergleich, um den besten Stromanbieter zu finden, der Ihnen die Lieferung von günstigem Strom ermöglicht.

Was ist eine Stromkaution?

Manche Stromversorger verlangen bei Vertragsabschluss das Hinterlegen einer Kaution. Solch eine Sicherheit wird auch als Sonderabschlag bezeichnet und wird vor allem von Billig-Stromanbietern gefordert. Kommt der Nutzer während der Vertragslaufzeit in Zahlungsverzug, kann die Kaution vom Stromanbieter verwendet werden, um ausstehende Beträge zu begleichen. Zahlen Sie hingegen stets fristgerecht, wird Ihnen die Kaution in voller Höhe bei Ende des Stromvertrags zurückerstattet.

Seriöse Provider erheben heutzutage allerdings nur noch selten eine Stromkaution. Fordert der neue Stromanbieter von Ihnen also das Hinterlegen einer solchen Sicherheit, sollten Sie stutzig werden - und noch einmal genau recherchieren, ob der von Ihnen gewählte Provider für Billig-Strom auch wirklich seriös ist.

Alles rund um Ökostrom

Nachhaltigkeit ist heutzutage ein weitverbreitetes Thema, dass immer mehr Verbrauchern sehr wichtig ist - und auch Gewerbetreibende können mittlerweile von nachhaltigem Strom profitieren.

Durch die Auswahl eines nachhaltigen Stromanbieters und -Vertrags können Sie viel dazu beitragen, dass unsere Gesellschaft nachhaltiger wird - denn bei Ökostrom-Anbietern und Ökostrom-Tarifen gibt es mitunter deutliche Unterschiede, was die Nachhaltigkeit angeht.

Sogenannte grüne Elektrizität stammt aus nachhaltigen und somit erneuerbaren Energiequellen. Solche Quellen sind zum Beispiel:

  • Wasser
  • Biomasse
  • Erdwärme
  • Wind, und
  • Sonne

Im Unterschied zu traditionellen Stromquellen, wie zum Beispiel der Atomkraft und fossilen Brennstoffen, sind die Quellen, aus denen Naturstrom gewonnen wird, erneuerbare Energien. Dadurch werden Ressourcen gespart und die Umwelt weniger stark belastet.

Wie teuer ist Ökostrom?

Durch den Kauf von Ökostrom leisten Sie Ihren Beitrag zur Energiewende. Gleichzeitig ist nachhaltiger Strom nicht unbedingt teurer als herkömmlicher Strom. Im Gegenteil: gerade im Vergleich zu Grundversorgern ist alternative Energie oft sogar deutlich günstiger für Verbraucher! Auch bei unserem Stromvergleich können Sie Ökostrom-Angebote finden, die den Tarifen von herkömmlichem billigen Stromanbietern in nichts nachstehen. Anbieter wie Team Energie, Naturstrom AG, LichtBlick und Green Planet Energy sind bekannt für Strom, der die CO2-Emissionen nachhaltig senken kann.

So hat die Bundesnetzagentur in 2020 zum Beispiel festgestellt, dass Alternativenergie circa 2 Cent pro kWh günstiger ist als Energie, die von der Grundversorgung bezogen wurde. Dies ist auch dadurch bedingt, dass die Kosten für die Stromerzeugung von erneuerbaren Energien längst mit denen von traditionellen Energiegewinnungs-Verfahren mithalten können. So wird zum Beispiel der Unterhalt von Kohlekraftwerken immer teurer, während der Betrieb von Solarstromanlagen immer günstiger wird.

Besonders günstig ist Energie natürlich auch, wenn man in selbst erzeugt - dies ist heutzutage immer weiter verbreitet und zählt zum Beispiel in Form von Photovoltaikanlagen längst zum Stadtbild vieler Regionen. Gleichzeitig ist solch selbst erzeugte Energie oft deutlich nachhaltiger als die, die von herkömmlichen Versorgern bezogen wird.

Wie kann ich sicherstellen, dass mein Stromverbrauch auch wirklich “grün” ist?

Menschen, die Ökostrom beziehen sollten sich darüber im Klaren sein, dass die Elektrizität, die am Ende an Ihrer Steckdose ankommt, nicht unbedingt “grün” ist - denn jeder Haushalt nutzt die gleiche Energie aus einem Pool von an vielen Stellen gewonnener Energie, die in das gleiche Netz eingespeist wird. Dies ist dadurch bedingt, dass einmal gewonnener Strom nicht gut “lagerbar” ist und somit schnell und in möglichst geringer Entfernung verbraucht werden muss.

Dadurch, dass Sie jedoch einen Vertrag mit einem nachhaltigen Stromanbieter abschließen und diesen dadurch finanziell unterstützen, erhöhen Sie den Anteil von Naturstrom im Netz und leisten damit einen wichtigen Beitrag zu der Nachhaltigkeit nicht nur Ihres Haushaltes, sondern der Lebensweise der Gesamtgemeinschaft.

Achten sollten Sie bei einem Stromvergleich bezüglich eines nachhaltigen Tarifs darauf, dass der Anbieter auch wirklich so nachhaltig ist, wie er es suggeriert. Gewissheit über die Nachhaltigkeit geben Ihnen zum Beispiel spezielle Ökostrom-Siegel. Diese werden von verschiedenen Stellen vergeben. Ein verlässliches Indiz dafür, dass Strom “grün” ist, ist zum Beispiel das Nachhaltigkeitssiegel des TÜVs oder das Siegel von OK Power.

Vorsicht ist bei sogenannten Zertifikaten geboten. Diese bescheinigen zwar oft Nachhaltigkeit, haben aber im Zweifelsfall eine eher geringe Aussagekraft, da sie nicht immer von unabhängigen Anbietern vergeben werden. Solche Anbieter sind nicht immer seriös. Teilweise gibt es in diesem Bereich sogar “schwarze Schafe”, die Nachhaltigkeitszertifikate ohne wirkliche individuelle Prüfung an Stromversorger verkaufen.

Häufig kaufen Ökostromanbieter auch Energie aus dem Ausland ein - denn ansonsten würde die Nachfrage in Deutschland die Kapazität der örtlichen Stromerzeugungsanlagen übersteigen. Dieser Anteil an ausländischem Ökostrom ist nicht gerade gering - in 2019 zum Beispiel kamen laut des Umweltbundesamts lediglich 13 Prozent des von Verbrauchern bezogenen Ökostroms aus deutschen Energiequellen. Der Rest ist zu großen Teil aus Wasser gewonnener Strom und stammt überwiegend von unserem nördlichen Umfeld - nämlich aus Norwegen und Schweden.

Auch darf kurioserweise hierzulande kein Strom als Ökostrom bezeichnet werden, der mit einer finanziellen Förderung laut Erneuerbare-Energien-Gesetz hergestellt wurde. Auch das trägt dazu bei, dass der Anteil von inländisch produziertem Ökostrom geradezu verschwindend gering ist. Sie sollten sich der Herkunft Ihres Ökostroms bewusst sein und der Annahme widerstehen, dass Ihre Energie von den Windrädern produziert wird, die im Nachbarsfeld stehen.

Welche Anbieter bieten Ökostrom an?

Naturstrom wird heute von den meisten Stromversorgern angeboten. Jedoch gibt es auch spezielle Anbieter, die sich auf Ökostrom spezialisiert haben und somit besonders nachhaltig sind. Zu diesen Anbietern zählen zum Beispiel Lichtblick und Greenpeace Energy.

Bedenken sollte man, dass man durch den Kauf von Energie bei “herkömmlichen” Stromanbietern auch deren Handel mit nicht-nachhaltiger Energie finanziell unterstützt - einfach dadurch, dass man bei diesen Versorgern Kunde ist. So kann man im schlimmsten Fall zum Beispiel Braunkohleabbau unterstützen, obwohl man eigentlich einen “grünen” Stromtarif hat.

Wer also ein wirklich nachhaltiges Zeichen setzen will, wählt lieber einen Anbieter, der nur Ökostrom verkauft. Mittlerweile gibt es auch alternative Stromanbieter, die günstigen grünen Strom anbieten. Wenn diese über ein “Grüner-Strom-Label” oder ein “OK-Power-Label” verfügen, können Sie sich sicher sein, dass es sich dabei um wirklich grünen Strom aus erneuerbarer Energie handelt, der den CO2-Ausstoß reduziert.

Von diesen Faktoren hängt der Stromverbrauch ab

Neben den Kosten, die ein hoher Stromverbrauch verursacht, ist ein solch hoher Verbrauch auch deutlich weniger nachhaltig als ein Nutzverhalten, das sparsamer ist. Viele Nutzer interessieren sich deshalb dafür, aus welchen Faktoren sich ihr Stromverbrauch zusammensetzt.

Generell hängt Ihr Stromverbrauch von einer Reihe von Faktoren ab. Unter diesen sind zum Beispiel die folgenden:

  • Anzahl und Art der genutzten strombetriebenen Geräte: Manche Geräte sind besonders verbrauchsintensiv. Manchmal ist das Nutzern gar nicht klar - so verbrauchen zum Beispiel Durchlauferhitzer extrem viel Strom. Aber auch Fernseher, Wasch- oder Spülmaschinen benötigen zum Betrieb einiges an Energie.
  • Anzahl von Bewohnern: Generell gilt - je mehr Menschen in einer Wohnung oder in einem Haus leben, desto mehr Strom wird benötigt, um sie zu versorgen. Ein Single-Haushalt hat also einen deutlich niedrigeren Stromverbrauch als ein Mehrfamilien-Haushalt.
  • Größe des Hauses oder der Wohnung: Wie groß das Objekt ist, in dem Sie wohnen, bestimmt maßgeblich Ihren Stromverbrauch. Dabei steigt der Verbrauch generell mit der Größe des Objekts, da in diesem Fall mehr Energie gebraucht wird, um die Wohnung oder das Haus warm zu halten und auch mehr Geräte in einem solchen Objekt Platz finden.

So reduzieren Sie Ihren Stromverbrauch

Neben der Wahl eines kostengünstigen Versorgers ist auch das eigene Nutzverhalten ausschlaggebend für die Stromkosten. Dabei gilt es, unnötigen Stromverbrauch zu vermeiden - denn Strom ist heute laut dem Bundesverband der Energie- und Wasserwirtschaft mit Kosten von durchschnittlich 31,9 Cent pro kWh so teuer wie nie. Noch dazu ist eine reduzierte Stromnutzung ressourcenschonender und so gut für die Umwelt.

Dabei haben fast alle Haushalte Sparpotential, was den Stromvergleich angeht. Natürlich kann man manche Faktoren einfacher ändern als andere - die Größe des bewohnten Hauses oder der bewohnten Wohnung lässt sich zum Beispiel nicht so einfach ändern wie das persönliche Nutzverhalten.

Effizienz von Elektrogeräten

Relativ einfach lässt sich überprüfen, welche Elektrogeräte man benutzt, und ob diese auch wirklich effizient sind, was ihren Stromverbrauch angeht. Orientieren kann man sich dabei an der Effizienzklasse, die heute auf vielen Geräten ausgewiesen ist. Besonders kostenintensiv hinsichtlich des Stromverbrauchs sind zum Beispiel Kühlschränke, Wäschetrockner oder Ofen - aber auch Fernseher, Computer und Konsolen verbrauchen mehr Strom als wohl vielen lieb ist.

Nutzverhalten

Neben der Leistung, die den Stromverbrauch diktiert, ist auch die Nutzungsdauer entscheidend für den Stromverbrauch eines Geräts. Wer zum Beispiel länger fernsieht oder mehr kocht, verbraucht mehr Strom als Menschen, die dies weniger tun. Mit einem Messgerät können Sie messen, wie viel Strom einzelne Geräte fressen. Solche Messgeräte sind zum Beispiel online, von Stadtwerken, oder aber von Verbraucherzentralen erhältlich.

Besonders hinschauen sollte man in Sachen Stromverbrauch bei der Heizung - denn mit Elektrizität zu heizen hat einen enorm hohen Preis. Dies gilt auch für das Erwärmen von Wasser in einem Durchlauferhitzer. Falls die Kosten auf Dauer zu hoch sind, sollten Sie sich vielleicht überlegen Ihre Heizungsapparate zu wechseln. Denn in solchen Fällen lohnt sich ein Stromvergleich nur bedingt.

Tipps für einen reduzierten Stromverbrauch

Sie können bereits mit kleinen Änderungen im Verhalten große Veränderungen im Stromverbrauch bewirken. Besonders bieten sich als Maßnahmen, um den jährlichen Stromverbrauch zu reduzieren, zum Beispiel die folgenden Verhaltensweisen an:

  • Reduzieren des Standby-Betriebs von Geräten: Vielen Menschen ist nicht klar, dass Elektrogeräte auch im Stand-by-Modus Strom fressen. Zwar ist dieser Stromverbrauch geringer als bei aktiver Nutzung - jedoch fällt er mit der Zeit trotzdem stark ins Gewicht. Vermeiden lässt sich dieser Verbrauchsfaktor dadurch, dass man Elektrogeräte nicht an die Steckdose angeschlossen lässt, wenn sie nicht in Gebrauch sind.
  • Anpassung des Kochverhaltens: Auch das Kochverhalten kann man mit mit einigen wenigen Schritten effektiv modifizieren, um so den Stromverbrauch zu senken. So kann man zum Beispiel Wärme konservieren, und so Strom sparen, indem man mit geschlossenem Deckel kocht. Auch kann man darauf verzichten, Essen unnötig lang warm zu halten, wenn kein Bedarf vorhanden ist.
  • Ausstecken von Ladegeräten: Viele wird es überraschen - selbst wenn das Ladegerät nicht mehr an das Endgerät angeschlossen ist, aber noch in der Steckdose steckt, nimmt es weiterhin Strom auf. Das zwar nur in geringen Mengen - auf lange Sicht kann sich dieser Verbrauchsfaktor jedoch trotzdem auf eine beträchtliches Ausmaß summieren.
  • Volles Beladen von Waschmaschinen: Das volle Beladen von Waschmaschinen spart nicht nur Elektrizität, sondern gleichzeitig auch Wasser und Zeit. Dies fällt besonders ins Gewicht - denn Waschmaschinen sind ohnehin eine der größten Stromfresser und können den monatlichen Abschlag in die Höhe treiben.

Stromvergleich: In nur drei Schritten zu einem neuen Stromanbieter

Ein Stromanbieterwechsel muss nicht aufwendig sein - denn der Ablauf eines solchen Wechsels ist eigentlich immer der selbe. Wir zeigen Ihnen, wie Sie in nur drei Schritten Kunde bei einem neuen Stromanbieter werden:

Schritt 1:

Stromanbieter Vergleich ausführen: Mit unserem Vergleichstool ist es besonders einfach möglich, verschiedene Stromtarife und Stromanbieter zu vergleichen. Mit nur wenigen Klicks kommen Sie zu einer umfassenden Aufstellung von verfügbaren Tarifen. Dabei geben Sie am besten immer Ihre Postleitzahl korrekt ein - denn diese bestimmt maßgeblich, wie viel Sie letztendlich für Ihren Stromtarif bezahlen müssen.

Schritt 2:

Wählen Sie Ihren Tarif: Haben Sie Ihre Daten übermittelt und Ihren Vergleich eingesehen, können Sie den für Sie passenden Tarif auswählen. Dabei können Sie auf mehrere Kriterien achten, wie zum Beispiel die Kosten des Tarifs, die Nachhaltigkeit des Anbieters, oder auch die Vertragslaufzeit.

Schritt 3:

Übermitteln Sie den Antrag auf Stromanbieterwechsel: Haben Sie sich für einen Tarif bei einem neuen Anbieter entscheiden, können Sie ganz einfach ein Online-Formular ausfüllen und den Antrag auf Stromanbieter-Wechsel übermitteln. Ihr neuer Versorger übernimmt in den meisten Fällen alle Formalitäten rund um den Anbieterwechsel für Sie - inklusive Ihrer Kündigung beim alten Stromanbieter. Bei der Antragsübermittlung müssen Sie auch einen Wechseltermin eingeben, zu dem der Anbieterwechsel vollzogen werden soll.

Diesen Termin wählen Sie am besten 3 bis 6 Wochen in der Zukunft - so lassen Sie Ihrem alten Anbieter und Ihrem neuen Anbieter genügend Zeit, alle Formalitäten rund um den Wechsel zu erledigen. Bis zu Vertragsbeginn Ihres neuen Stromtarifs erhalten Sie wie gewohnt weiterhin Storm von Ihrem bisherigen Versorger.

In manchen Fällen macht es auch Sinn, selbst zu kündigen und dies nicht dem zukünftigen Versorger zu überlassen. Dies ist vor allem dann der Fall, wenn Sie Ihren Anbieter relativ schnell wechseln wollen - bleiben Ihnen weniger als ein Monat für die Kündigung, oder wollen Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, nehmen Sie dies am besten selbst in die Hand. So garantieren Sie ein möglichst reibungsloses Wechselerlebnis und ersparen sich potentiell einiges an Stress.

Wie kann ich meinen Stromanbieter wechseln?

Viele Menschen interessieren sich für einen Wechsel des Stromanbieters - und dies nicht zuletzt deshalb, weil die Stromkosten bei vielen Anbietern von Jahr zu Jahr erhöht werden. Laut Statistischem Bundesamt sind die Kosten für Strom seit 2010 um ganze 30 Prozent gestiegen - kein Wunder, dass Nutzer oft händeringend nach günstigen Angeboten zum Sparen suchen und vergleichen!

Ein Stromvergleich und Anbieterwechsel des Stromversorgers muss heutzutage nicht mehr mit großem Aufwand verbunden sein. Mittlerweile übernehmen sogar viele Stromanbieter den Wechsel für Sie - inklusive der Kündigung des bisherigen Anbieters. Solch ein Wechsel ist in der Regel innerhalb von 3 bis 6 Wochen vollzogen - komfortabler geht es wohl kaum.

Mit unserem Stromvergleich haben Sie die Möglichkeit, die besten Stromanbieter miteinander zu vergleichen und einen deutlich günstigeren Tarif bei einem günstigeren Stromanbieter zu finden. Der endgültige Wechsel zu einem günstigeren Stromanbieter ist dann oftmals in nur wenigen Schritten erledigt.

Wechsel vom Grundversorger

Viele Menschen beziehen ihren Strom heute noch immer von ihrem örtlichen Grundversorger, ohne dem weiter groß Beachtung zu schenken. Mit solch einem Verhalten verschenkt man jedoch auch potentiell einiges an Geld - denn ein Grundversorger-Tarif ist meist mit höheren Kosten verbunden. Durch einen Stromvergleich und Wechsel zu einem günstigeren Tarif bei einem Billigstrom-Anbieter können Sie Ihre monatlichen Ausgaben oft stark reduzieren. Solch eine Ersparnis durch Billig-Strom sollte Sie nicht unterschätzen - denn sie kann über Jahre hinweg schnell eine große Summe ausmachen.

Unter welchen Umständen kann ich von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen?

Beim Anbieterwechsel des Stromversorgers müssen Kunden bestimmte Kündigungsfristen einhalten. Dies wird von Verbrauchern oft als einschränkend wahrgenommen, da solche Fristen mitunter recht lang sein können.

Unter bestimmten Umständen können Sie jedoch von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen, das es Ihnen erlaubt, den Stromanbieter mit einer verkürzten Kündigungsfrist zu wechseln. Solche Umstände sind zum Beispiel gegeben, wenn der Stromanbieter eine Preiserhöhung ankündigt, oder Sie an eine andere Andresse umziehen.

Bei einer Preiserhöhung zum Beispiel muss der Stromanbieter Sie laut Gesetzgeber schriftlich informieren. Erhalten Sie einen solchen Bescheid mit Mitteilung über eine Strompreiserhöhung, ist schnelles Handeln gefragt - wenn gewünscht, kündigen Sie am besten noch am Tag des Erhalts der Mitteilung Ihren Versorgungsvertrag auf und leiten so Ihren Stromanbieterwechsel ein.

Auch bei einem Umzug können Sie von einem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen - und sollten dies auch tatsächlich in Anspruch nehmen. Denn wer nicht rechtzeitig an der alten Adresse kündigt, riskiert, dass diese auch nach dem Auszug weiter mit Strom beliefert wird - und das auf Ihre Kosten.

Vertragsunwirksamkeit dank Preisanpassungsklauseln

Viele Stromverträge enthalten sogenannte Preisanpassungsklauseln. In diesen Klauseln ist festgeschrieben, dass neu anfallende staatliche Umlagen an Verbraucher weitergegeben dürfen - und das ohne die Option eines Sonderkündigungsrechts.

Laut einem im Landgericht Düsseldorf am 22.10.2015 ergangenen Urteil sind solche Klauseln jedoch rechtswidrig, da sie Verbraucherrechte verletzen. Versucht Ihr Anbieter sich also bei einer Preiserhöhung auf solche eine Klausel zu berufen, legen Sie am besten umgehend Widerspruch ein und nehmen so von Ihrem bestehenden Sonderkündigungsrecht Gebrauch, das es Ihnen erlaubt, mit sofortiger Wirkung den Vertrag zu kündigen.

FAQ - Häufige Fragen zum Stromvergleich

Einen guten Stromanbieter können Sie anhand von Kundenbewertungen erkennen. Wer gut bewertet wird, kann nicht allzu schlecht sein. Darüber hinaus sind viele Stromanbieter TÜV-geprüft oder Sie können gute Anbieter anhand von Testergebnissen ausfindig machen. Beispielsweise die Stiftung Warentest oder ÖKO-Test sowie weitere unabhängige Institute, testen regelmäßig Stromanbieter und küren einen Testsieger.

Ein Stromanbieter Vergleich eignet sich für jeden, der bares Geld sparen möchte und seinen Energietarif nicht dem Zufall überlassen möchte.

Ja, unser Stromanbieter Vergleich ist für Sie vollkommen kostenlos und unverbindlich. Ein weiterer Vorteil: Unser Stromvergleich ist außerdem garantiert unabhängig. Sie erhalten also Zugriff auf alle verfügbaren Tarifoptionen, ohne dabei von uns beeinflusst zu werden.

Manche Billigstrom-Anbieter fordern Zahlungen per Vorauskasse. Dabei ist es nicht selten, dass eine gesamte Jahresabschlagszahlung geleistet werden soll. In solch einem Fall spricht man von einem Vorauskasse-Tarif. Wir raten Ihnen aber sehr, von solchen Tarifen abzusehen, denn wenn Ihr Stromlieferant Insolvenz anmeldet, bleiben Sie auf den Kosten sitzen.

Welcher Tarif der beste für Sie ist, ist immer von Ihren persönlichen Präferenzen und Ihrem Stromverbrauch abhängig. Außerdem sind nicht alle Tarife in jeder Region verfügbar. Somit gibt es Stromlieferanten, die beispielsweise in Schleswig-Holstein agieren, aber keine Energie in Baden-Württemberg liefern. Deshalb lohnt es sich alle für Sie erhältlichen Tarife vollumfänglich miteinander zu vergleichen und dann zu entscheiden, welcher Stromprovider der beste für Sie ist.

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