Jetzt Angebote vergleichen und virtuelle Kreditkarte finden

Anbieter auswählen:
  • Komplett kostenlos
  • Bargeld weltweit kostenlos
  • Bonus-Systeme mit Cashback
  • Von Prepaid bis Platin

Virtuelle Kreditkarte 2020 – Jetzt virtuelle Kreditkarten-Angebote vergleichen und sofort online beantragen

Wenn Sie an eine Kreditkarte denken, kommt Ihnen als erstes eine kleine Plastikkarte in den Sinn, von der Sie bei einem Online-Einkauf die benötigten Daten ablesen? Dann sind Sie damit nicht alleine, denn die meisten deutschen Verbraucher verbinden mit einer Kreditkarte noch immer eine physische Karte, die sie in die Hand nehmen und herumbewegen können. Sie schieben die Karte einfach in Lesegeräte oder Terminals ein und können problemlos über Ihr Geld verfügen oder auch Bargeld abheben. Das ist das klassische Einsatzgebiet von Kreditkarten.

Im Internet-Zeitalter eröffnet sich aber auch eine weitere Möglichkeit, die einigen Verbrauchern noch nicht ganz so gut bekannt ist: Online-Shopping mit einer virtuellen Kreditkarte. Mit Sicherheit haben Sie bereits einmal vom Begriff „E-Commerce“ gehört, der hier das Zauberwort ist. Schließlich schießen und schossen in den letzten Jahren so viele Online-Shops aus dem Boden wie noch nie zuvor. Und bei Einkäufen im Internet ist, wie verschiedene Studien gezeigt haben, die Kreditkarte international gesehen das bevorzugte Zahlungsmittel.

Doch im Unterschied zum Shoppen in einem Laden vor Ort – etwa in einem Einkaufszentrum – gibt es beim Online-Shopping kein Einschieben oder Herausziehen der Kreditkarte. Sie benötigen lediglich die Kartendaten, die bei einer physischen Kreditkarte meist auf der Rückseite der Plastikkarte abgebildet sind. Doch das Plastik ist eigentlich komplett verzichtbar. Genau auf diesen Punkt ist eine virtuelle Kreditkarte ausgerichtet, die in den vergangenen Monaten und Jahren stark an Beliebtheit dazugewonnen hat.

Was eine virtuelle Kreditkarte ist, wie Sie sie einsetzen können und welche Vor- und Nachteile die Karten ohne Plastik besitzen, wollen wir Ihnen in diesem Ratgeber erklären. Einer Ihrer Vorteile ist: Die virtuelle Kreditkarte zählt zu den günstigen Kreditkarten auf dem Markt, lässt sich aber wie eine normale Kreditkarte verwenden. Warum das so ist und kompakte Antworten auf alle Ihre Fragen erhalten Sie in den folgenden Absätzen unseres Ratgebers. Und falls eine Ihrer Frage doch noch nicht abschließend geklärt ist, werfen Sie doch einfach mal einen Blick in unseren FAQ-Bereich.

Die virtuelle Kreditkarte im Überblick

  • Virtuelle KreditkarteUnter einer virtuellen Kreditkarte verstehen wir im Prinzip eine Prepaid-Kreditkarte, bei der Sie allerdings nur die Kartendaten und nicht eine physisch greifbare Plastikkarte per se erhalten. Als Verbraucher erhalten Sie also keinen Kredit, weswegen Anbieter auch keine SCHUFA-Prüfung vornehmen.
  • Das Prinzip ist ähnlich dem bei einem Prepaid-Handy: Solange Sie kein Geld auf die virtuelle Kreditkarte aufladen, können Sie sie auch nicht beim Online-Shopping benutzen. Die Bank räumt Ihnen also keinen Kreditrahmen ein wie bei „echten“ Kreditkarten, wenn Sie so wollen.
  • Das hat aber auch seine Vorteile: Eine virtuelle Kreditkarte können Sie schnell und unkompliziert im Internet beantragen, die Daten erhalten Sie meist direkt bei der Beantragung. Das ist möglich, da der Anbieter keine SCHUFA-Prüfung vornimmt. Wie Sie dabei vorgehen, haben wir Ihnen in unserem Ratgeber ausführlich erklärt.
  • Eine virtuelle Kreditkarte eignet sich daher vor allem für Personen, die aufgrund einer negativen Bonität keine andere Kreditkarte beantragen können und die Karte ausschließlich für das Online-Shopping verwenden wollen. Falls Sie Ihre Kreditkarte lieber in der „richtigen“ Welt einsetzen wollen, sollten Sie sich nach Alternativen umsehen – mehr dazu im Ratgeber.
  • Bei einer virtuellen Kreditkarte fallen ebenfalls Gebühren an, auch wenn Sie keine Plastikkarte erhalten. Auf welche Kosten Sie genau achten sollten und wie Sie diese effektiv vermeiden, haben wir Ihnen ganz unten in unserem Ratgeber ausführlich erklärt. Wir können Ihnen die folgenden Absätze und Tabellen nur ans Herz legen, wenn Sie sich für eine virtuelle Kreditkarte interessieren.

Was ist eine virtuelle Kreditkarte? Eine Begriffsklärung.

Bei einer virtuellen Kreditkarte handelt es sich letztlich um eine ganz normale Prepaid-Kreditkarte, die Sie bei zahlreichen Anbietern in Deutschland beantragen können. Im Gegensatz zu normalen Prepaid-Kreditkarten gibt Ihnen der Anbieter bei einer virtuellen Kreditkarte aber keine physisch greifbare Plastikkarte aus. Stattdessen besteht eine virtuelle Kreditkarte oder Virtual Credit Card, wie sie viele Banken auch oft nennen, alleine aus den wichtigsten Kreditkarten-Daten. Zu diesen zählen vor allem:

  • Die Kreditkartennummer
  • Das Gültigkeitsdatum
  • Die Prüfnummer – normalerweise auf der Rückseite einer Kreditkarte zu finden.

Diese Daten benötigen Sie zusammen mit einem individuellen Nutzernamen und Passwort, um die Karte mit Guthaben aufzuladen – aber dazu später mehr. Virtuelle Kreditkarten wurden speziell für das Einkaufen im Internet entwickelt. Sie können eine solche Karte ganz einfach und unkompliziert im Internet beantragen, bei Anbietern wie „Netbank“, „Vexcard“, „Wirecard“ und vielen anderen. Die genaue Funktionsweise dieser Kreditkarte haben wir Ihnen im folgenden Absatz ausführlich erklärt.

So funktioniert die virtuelle Kreditkarte

Schon gewusst?Die virtuelle Kreditkarte entspricht im Kartenmodell einer normalen Prepaid-Kreditkarte, wie wir bereits erwähnt haben. Das bedeutet, dass diese Karte nur auf Guthabenbasis funktioniert. Haben Sie also kein Geld auf die Karte aufgeladen, können Sie auch keine Zahlungen tätigen – so einfach ist das. Das Prinzip erinnert viele vermutlich stark an klassische Prepaid-Handys, die Sie mit Codes aus der Tankstelle oder dem Supermarkt aufladen können.

Die Bank bzw. der Anbieter gewähren Ihnen also keinen Verfügungsrahmen oder Kreditrahmen wie bei „echten“ Kreditkarten“, weswegen wir rein technisch gesprochen bei einer virtuellen Kreditkarte auch nicht von einer „Kreditkarte“ sprechen sollten. Da Sie die Karten aber sonst für alle Zwecke genauso nutzen können wie normale Kreditkarten, ist die Bezeichnung nicht ganz unzutreffend, was auch die meisten Banken so sehen, die ihre virtuellen Karten als Kreditkarten ausgeben.

Die Tatsache, dass Sie bei einer virtuellen Kreditkarte keinen Verfügungsrahmen erhalten, hat aber auch Ihre Vorteile. Die Bank, die Ihnen die Karte anbietet, muss Ihre Kreditwürdigkeit nicht überprüfen und verzichtet bei der Vergabe komplett auf eine Bonitätsprüfung oder SCHUFA-Abfrage. Daher können Sie eine virtuelle Kreditkarte schnell und unkompliziert im Internet beantragen. Wenn Sie die virtuelle Kreditkarte dann nutzen wollen, müssen Sie sie wie erwähnt aufladen. Eine Aufladung ist, je nachdem, für welche Kreditkarte und welchen Anbieter Sie sich entscheiden, über folgende Wege möglich:

  • Lastschrift
  • Sofortüberweisung
  • Klassische Überweisung
  • Bareinzahlung in ausgewählten Geschäften
  • Verschiedene Zahlungsdienste

Noch sind auf dem Markt nur wenige oder gar keine virtuellen Kreditkarten zu finden, die Sie per PayPal aufladen können – diese Frage stellen Kunden immer wieder, da PayPal heutzutage zu den beliebtesten Zahlungssystemen zählt. Das könnte aber in der Zukunft durchaus noch kommen, da die Nachfrage der Verbraucher ziemlich groß ist.

Die virtuelle Kreditkarte besteht letztlich also aus der Kartennummer, der Prüfnummer und dem Gültigkeitsdatum. Mehr ist nicht notwendig, um mit ihr online Einkäufe zu tätigen. Über einen Benutzernamen und ein Passwort können Sie alle Ihre Transaktionen online einsehen, damit Sie nie den Überblick verlieren. Und damit hätten wir die Funktionsweise einer virtuellen Kreditkarte auch schon erklärt.

Eine monatliche Abrechnung der Kartenverfügungen ist bei virtuellen Kreditkarten nicht üblich. Das ergibt sich schon aus dem Funktionsprinzip, das wir Ihnen soeben erklärt haben. Als Karteninhaber können Sie erfolgte Abbuchungen jederzeit auf Ihrem Kartenkonto einsehen und bei Bedarf so digitale Kontoauszüge erstellen.

Für welche Zwecke lohnt sich eine virtuelle Prepaid Kreditkarte?

Virtuelle Kreditkarten sind ursprünglich für den Einsatz im Internet konzipiert worden. Im „World Wide Web“ finden Sie ein breites Einsatzspektrum für diese Karten: Es reicht vom Einkauf bei einem Online-Händler über Abos bei Anbietern im Internet bis hin zu Finanzgeschäften oder sogar Spielen in Online-Casinos oder bei Poker-Anbietern. Wenn Sie eine Transaktion mittels einer virtuellen Kreditkarte über das Internet tätigen, benötigen Sie üblicherweise Ihren Namen, die Kartennummer, das Ablaufdatum der virtuellen Kreditkarte und die Prüfziffer, die Sie auf einer herkömmlichen Kreditkarte auf der Rückseite finden würden.

Virtuelle Kreditkarte sofortJeder Verbraucher, der ein Handy besitzt, kann die Karte aber auch außerhalb des Internets verwenden. An Terminals, an denen kontaktloses Bezahlen eingerichtet ist – die Anzahl dieser steigt in den vergangenen Jahren immer weiter an – können Sie mit den Kartendaten auf einem NFC-fähigen Smartphone über Ihr Geld verfügen. Bargeldabhebungen an einem Automaten sind allerdings nicht möglich.

Kombinieren Sie diese Tatsache mit der aufgrund des Prepaid-Prinzips entfallenden Bonitätsprüfung und SCHUFA-Abfrage, eignet sich eine virtuelle Kreditkarte vor allem für Nutzer, die aufgrund ihrer fehlenden Kreditwürdigkeit Schwierigkeiten hätten, eine „echte“ und physische Kreditkarte zu erhalten und die Karte vor allem für den Online-Einkauf und nicht für Bargeldabhebungen nutzen wollen.

Damit meinen wir vor allem Verbraucher, die kein regelmäßiges und gesichertes Einkommen nachweisen können oder bereits wissen, dass sie über negative Merkmale in ihrer SCHUFA-Akte verfügen – oder um es konkret auszudrücken: Für all diejenigen, die sich nur geringe Chancen auf eine normale Kreditkarte oder einen Ratenkredit ausrechnen könnten. Aufgrund ihres Prinzips sind virtuelle Kreditraten auch optimal für Schüler, Azubis und Studenten geeignet, die nur selten über ausreichende Sicherheiten für eine normale Kreditkarte verfügen, aber dennoch gerne online einkaufen.

Wenn Sie eine klassische Kreditkarte erhalten wollen, aber über einen negativen SCHUFA-Eintrag verfügen, können Sie gegebenenfalls fehlerhafte SCHUFA-Einträge löschen lassen und damit Ihren SCHUFA-Score aufbessern. Dazu haben Sie mindestens einmal im Jahr kostenlos die Möglichkeit.

Die wesentlichen Vor- und Nachteile einer Virtual Credit Card

Wir fassen also konkret zusammen: Virtuelle Kreditkarten sind Zahlungskarten, die sich vor allem für das Online-Shopping eignen und welche Banken und andere Anbieter meist ohne Bonitätsprüfung oder SCHUFA-Abfrage ausgeben. Dafür sind die Einsatzmöglichkeiten außerhalb der „virtuellen“ Welt ziemlich begrenzt und die Karte funktioniert ausschließlich auf Guthabenbasis – die Bank räumt Ihnen also keinen Verfügungsrahmen ein.

Das bringt einerseits einige Vorteile mit sich, da etwa Personen mit schwacher Bonität, die gerne online einkaufen, auch die Chance auf eine praktische Zahlungskarte haben. Denn es ist leider noch immer so, dass Sie bei vielen Online-Händlern nur mit Kreditkarte und nicht per Überweisung, auf Rechnung oder per PayPal zahlen können. Die Beantragung einer virtuellen Kreditkarte hat andererseits aber auch gewisse Nachteile, die wir bereits am Rande erwähnt haben, aber an dieser Stelle noch einmal genau vorstellen wollen.

Das sind die wesentlichen Vor- und Nachteile von virtuellen Kreditkarten:

  • Hoher Schutz bei Diebstahl: Bei normalen Kreditkarten mit Verfügungsrahmen können Diebe quasi unbegrenzt teure Einkäufe bezahlen, bis Sie den Diebstahl bemerken und die Karte sperren. Bei einer virtuellen Kreditkarte geht das nicht, da auch der Dieb nur über die Summe verfügen kann, die Sie auf die Karte eingezahlt haben. Sie können solche Vorfälle also geschickt umgehen.
  • Volle Kostenkontrolle: Ein böses Erwachen am Monatsende gibt es bei virtuellen Kreditkarten nicht, da Sie hier nur so viel ausgeben können, wie Sie an Guthaben auf der Karte haben. Sie können sich also nicht unbewusst durch einen Kauf-Rausch in die roten Zahlen stürzen, da die Bank Ihnen gar keinen Kreditrahmen gewährt. Daher ist die virtuelle Kreditkarte ein gutes Tool zur Selbstkontrolle, wenn Sie so wollen.
  • Keine SCHUFA-Abfrage oder Bonitätsprüfung: Alle virtuellen Kreditkarten sind guthabenbasierte Prepaid-Kreditkarten. Da Sie nur den Betrag ausgeben können, den Sie vorher eingezahlt haben, entsteht für Banken kein Risiko. Aus diesem Grund nehmen sie auch keine Bonitätsauskunft oder SCHUFA-Abfrage vor.
  • Kurze Wartezeiten: Virtuelle Kreditkarten können Sie schnell und unkompliziert über das Internet beantragen. Die Daten der Karte bekommen Sie bei den meisten Anbietern direkt per E-Mail zugeschickt und können anschließend direkt im Internet shoppen, solange Sie ausreichend Geld auf die Karte geladen haben.
  • Weltweite Akzeptanz: Eine virtuelle Kreditkarte bietet beim Online-Shopping die gleichen Vorteile wie eine herkömmliche Kreditkarte, auch wenn sie Nachteile in der „realen“ Welt aufweist. Dazu zählt unter anderem eine weltweite Akzeptanz im Internet.
  • Kein Kontowechsel notwendig: Bei Kreditkarten müssen Sie oft das Konto wechseln, um eine günstige Karte mit guten Konditionen zu bekommen? Nicht so bei der virtuellen Kreditkarte: Hier behalten Sie ihr bisheriges Girokonto und können von diesem Konto aus Geld auf die virtuelle Kreditkarte überweisen.
  • Begrenzte Einsatzmöglichkeiten: Die Karte liegt Ihnen nicht in physischer Form vor, weswegen Sie als Inhaber nur in Geschäften vor Ort zahlen können, wenn Sie über ein NFC-fähiges Smartphone verfügen und auch das Terminal NFC-fähig ist. Sie können auch kein Bargeld an Automaten abheben oder Mietwagen bzw. Hotelzimmer buchen. Die Einsatzmöglichkeiten virtueller Kreditkarten sind also begrenzt.
  • Einschränkungen durch das Modell: Sie können aufgrund des Prepaid-Modells mit der virtuellen Kreditkarte nur dann zahlen, wenn Sie über ausreichend Guthaben auf der Karte verfügen. Sie müssen die Karte also immer erst aufladen, bevor Sie mit ihr zahlen können, ähnlich dem Prinzip bei einem Prepaid-Handy.
  • Kein Einsatz im Ausland: Viele Inhaber von Kreditkarten schätzen an den Plastikkarten vor allem den einfachen und oft kostenlosen Einsatz im Ausland. Mit der richtigen Kreditkarte können Sie das auch, mit einer virtuellen Kreditkarte ist die Nutzung im Ausland im Regelfall allerdings nicht möglich und auch gar nicht vorgesehen.
  • Kein „echter“ Kreditrahmen: Sie können mit einer virtuellen Kreditkarte nur bezahlen, wenn Sie ausreichend Geld aufgeladen haben. Anders als bei „echten“ Kreditkarten können Sie die Karte also nicht überziehen. Die Überweisung kann zudem ein paar Tage dauern, weswegen spontane Einkäufe bei Online-Händlern erschwert werden.

Was unterscheidet eine virtuelle Kreditkarte von klassischen Zahlkarten?

Einige der wesentlichen Unterscheidungsmerkmale von virtuellen Kreditkarten zu klassischen Kreditkarten wie Charge Cards oder Revolving Cards haben wir Ihnen in den Absätzen oben bereits erklärt. Dazu zählen neben den unterschiedlichen Verwendungsmöglichkeiten auch verschiedene Abrechnungsprinzipien. In der folgenden Tabelle wollen wir Ihnen die unterschiedlichen Funktionalitäten von virtuellen und gängigen Kreditkarten aber nochmals übersichtlich und vergleichend gegenüberstellen:

KartenfunktionKlassische KreditkarteVirtuelle Kreditkarte
Bezahlen im InternetJaJa
Abheben von Bargeld JaNein
Kontaktloses Bezahlen an POS-TerminalsJaJa
Verfügungen bis zum KreditlimitJaNein
Verfügungen über GuthabenJaJa

Wie Sie sehen, können Sie eine virtuelle Kreditkarte nicht nutzen, um damit Bargeld abzuheben, was einfach mit dem Prepaid-Prinzip der Karte zusammenhängt. Aber auch für Hotelbuchungen oder Mietwagenbuchungen können Sie virtuelle Kreditkarten in der Regel nicht einsetzen. Das liegt daran, dass Hotels und Anbietern von Mietwagen normalerweise die Vorlage einer klassischen Kreditkarte erwarten.

Hier finden Prepaid-Kreditkarten oft keine Akzeptanz. Bei Mietwagenfirmen hängt die Ablehnung aber außerdem mit der Mietkaution zusammen – so wird bei der Anmietung eines Wagens der Kautions-Betrag auf der Kreditkarte geblockt. Dafür wird natürlich der Kreditrahmen genutzt, da es für diesen eine nahezu uneingeschränkte Deckungsgarantie der Kartengesellschaft gibt. Die Firma hat so also maximale Sicherheit. Bei Kreditkarten auf Guthabenbasis wie einer virtuellen Kreditkarte gibt es diese Garantie nicht, daher weisen sie weniger finanzielle Sicherheit auf und Anbieter lehnen sie öfter ab.

So können Sie eine virtuelle Kreditkarte online erstellen

Bitte merken!Virtuelle Kreditkarten können Sie meist ganz bequem im Internet über die Webseite der Anbieter bestellen. Gerade in Deutschland sind Anbieter von virtuellen Kreditkarten aber noch rar gesät, in diesem Punkt hängt die Bundesrepublik noch ein wenig hinterher. Führende Experten auf dem Kreditmarkt und auch Verbraucherschützer empfehlen Ihnen aber dennoch in jedem Fall, vor der Aufnahme einer virtuellen Kreditkarte unbedingt einen Karten-Vergleich durchzuführen.

Nur so erhalten Sie eine einzigartige Marktübersicht und finden immer die günstigste Kreditkarte mit den besten Konditionen und dem umfangreichsten Leistungsspektrum. Auf welche Kosten Sie bei einem solchen Vergleich unbedingt achten sollten, haben wir Ihnen weiter unten in unserem Ratgeber ausführlich erklärt.

Doch damit zurück zur Beantragung der Kreditkarte. Hier können wir Ihnen mit unserem Kreditkartenvergleich weiterhelfen. Er ermöglicht Ihnen nicht nur die Option, verschiedene Angebote online zu vergleichen, sondern auch die Möglichkeit, eine virtuelle Kreditkarte online zu beantragen und nach nur wenigen Stunden die Kreditkartendaten in Händen zu halten.

Da es aber in Deutschland, wie wir bereits erwähnt haben, nur wenige virtuelle Kreditkarten und deren Anbieter gibt, stoßen Sie in unserem Vergleich auch auf normale Kreditkarten, die Sie als klassische, physische Karte bekommen. Achten Sie also auf die Option einer virtuellen Kreditkarte, wenn Sie den Vergleichsrechner nutzen wollen. Wie Sie den Rechner optimal nutzen, haben wir Ihnen an dieser Stelle in einer schrittweisen Anleitung erklärt, die Sie sich unbedingt durchlesen sollten, bevor Sie sich in den Vergleich stürzen.

Schritt 1: Nutzen Sie den Kreditrechner

Werfen Sie im ersten Schritt einen Blick auf unseren Kreditkartenrechner, der oben auf der Website verankert ist. Um den Vergleich richtig zu starten, müssen Sie dort zunächst einige Eingaben tätigen, damit der Rechner auch die Angebote filtern kann, die zu Ihren individuellen Anforderungen passen. Dazu zählen unter anderem:

  • Der Anbieter: Haben Sie einen bevorzugten Anbieter von virtuellen Kreditkarten? Wollen Sie etwa unbedingt eine virtuelle Mastercard? Oder soll es doch eine Karte der Konkurrenz VISA oder American Express sein? Sie haben die Wahl! Legen Sie Ihren bevorzugten Anbieter mit einem einfachen Klick fest. Falls Sie hier keine persönliche Präferenz haben, können Sie sich Angebote von allen drei Anbietern oder auch nur von zweien anzeigen lassen.
  • Der Kartentyp: An dieser Stelle sollten Sie auf jeden Fall festlegen, dass Sie ausschließlich Prepaid-Kreditkarten angezeigt bekommen wollen. Das gilt zumindest dann, wenn Sie an einer virtuellen Kreditkarte interessiert sind. Ist eine kostenlose Kreditkarte, also eine Karte ohne Jahresgebühr, für Sie ebenfalls ein unverzichtbarer Bestandteil eines guten Angebots? Dann können Sie auch solche Angebote herausfiltern, die Gebühren für die Nutzung der Kreditkarte verlangen. Beachten Sie aber, dass Anbieter von „kostenlosen“ Kreditkarten oft nur versuchen, das Geld an anderer Stelle in Form etwaiger Gebühren wieder rein zu holen.

Das wären zunächst einmal die grundsätzlichen Angaben, die Sie im Vergleich tätigen müssen. Klicken Sie anschließend auf den Button „Vergleich starten“ neben den Auswahloptionen. Der Rechner leitet Sie nun automatisch auf unsere Angebotsseite weiter, wo Sie alle Angebote finden, die Ihre Anforderungen erfüllen. Diese Offerten können Sie nun untereinander vergleichen, wobei Sie sich vor allem an den Gebühren, dem Leistungsspektrum und dem Anbieter orientieren sollten.

Schritt 2: Filtern Sie die Angebote

Virtuelle MastercardBevor Sie sich jedoch endgültig auf die Suche nach dem individuell passenden Angebot für Ihre virtuelle Kreditkarte machen sollten, können Sie die Sucheinstellungen noch weiter verfeinern. Das gelingt Ihnen, indem sie unseren Filter nutzen, den Sie auf der Angebotsseite ganz oben finden. Nutzen Sie diesen unbedingt, um auch die letzten Feinheiten Ihrer bevorzugten Kreditkarte festzuhalten. Ihre Optionen bei diesem Filter umfassen unter anderem:

  • Das richtige Kartensystem: Auch hier können Sie noch einmal Ihr bevorzugtes Kartensystem aus den Anbietern Mastercard, VISA und American Express – oder „Amex“ – wählen. Sie bevorzugen eine virtuelle Mastercard? Dann setzen Sie hier die richtigen Kriterien.
  • Die anfallenden Gebühren: Legen Sie an dieser Stelle fest, ob es für Sie wichtig ist, weltweit kostenlos Geld abheben oder bargeldlos bezahlen zu können. Wenn Sie an einer virtuellen Kreditkarte interessiert sind, sollten Sie hier allerdings keinen Haken setzen, da virtuelle Kreditkarten nur für das Online-Shopping und nicht die Nutzung in der „realen“ Welt ausgelegt sind.
  • Die passende Abrechnungsart: Bestätigen Sie hier noch einmal, dass Sie an einer Kreditkarte interessiert sind, die nach dem Prepaid-Modell läuft. Sie wollen stattdessen lieber eine echte Kreditkarte mit Verfügungsrahmen und allem drum und dran? Dann wählen Sie hier entweder Charge oder Revolving als Abrechnungsart aus. Wo der Unterschied zwischen diesen beiden Arten liegt, haben wir Ihnen weiter unten im Ratgeber ausführlich erklärt.
  • Weitere Besonderheiten: Diese Besonderheiten sollten Sie nicht weiter interessieren, wenn Sie eine virtuelle Kreditkarte ohne SCHUFA-Prüfung aufnehmen wollen. Sie hätten bei einer typischen Charge Card aber die Option, eine Reisekreditkarte mit inkludierter Reiseversicherung aufzunehmen oder weitere individuelle Besonderheiten für die Karte festzulegen.

Der Rechner übernimmt nun die Angaben und filtert alle noch unpassenden Offerten heraus. Es bleiben jetzt nur die Angebote übrig, die zu Ihnen und Ihren Bedürfnissen und Anforderungen passen. Doch damit endlich genug der Planung und Vorbereitung, der richtige Angebotsvergleich kann jetzt endgültig losgehen. Fahren Sie dafür einfach bei Schritt 3 fort.

Schritt 3: Beantragen Sie die virtuelle Kreditkarte

VariantenSie haben Ihren Wunschanbieter gefunden? Perfekt, dann können Sie direkt online die virtuelle Kreditkarte beantragen. Wie Sie dabei vorgehen, unterscheidet sich nur geringfügig von Anbieter zu Anbieter. Klicken Sie einfach auf das gewünschte Angebot aus dem Kreditkartenvergleich und der Rechner leitet Sie auf die Webseite des Anbieters weiter. Dort müssen Sie meist folgende Schritte durchlaufen, um die günstige virtuelle Kreditkarte zu beantragen:

  1. Registrieren Sie sich beim Anbieter, um eine virtuelle Kreditkarte zu erhalten.
  2. Legen Sie neben den üblichen persönlichen Angaben auch das Passwort und einen Benutzernamen fest. Diese Daten dienen der Einrichtung des Kartenkontos und dem späteren Zugang zu diesem.
  3. Mit der erfolgreichen Registrierung erfolgt jetzt direkt die Zusendung der Kartendaten. Bei den meisten Anbietern aus unserem Karten-Vergleich dauert das nur wenige Minuten.
  4. Nun erfolgt die Freischaltung im Netz über einen Zugangscode, den Sie erhalten. Dieser wird Ihnen unmittelbar nach der Registrierung per Mail oder SMS zur Verfügung gestellt.

Ist die Freischaltung erledigt, können Sie die Karte noch nicht sofort einsetzen. Sie müssen Sie zunächst mit Guthaben aufladen. Bei den meisten Anbietern müssen sich mindestens 100 Euro auf der Karte befinden, bevor Sie sie nutzen können. Sind diese Anforderungen aber erfüllt, können Sie die virtuelle Kreditkarte direkt nutzen und online shoppen

Bei höheren Beträgen fordert der Anbieter oft vor dem Karteneinsatz eine Legitimationsprüfung. Bei einigen Anbietern müssen Sie so auch bestätigen, dass Sie es waren, der oder die den Antrag online gestellt hat. Dazu haben Sie letztlich zwei Optionen:

  • PostIdent-Verfahren: Gehen Sie mit den Vertragsunterlagen und Ihrem Personalausweis in die nächste Filiale der Deutschen Post. Dort übernimmt ein Post-Mitarbeiter als Stellvertreter des Kartenanbieters die Legitimation. Es handelt sich hierbei allerdings um einen veralteten Weg, der meist einige Tage dauert und ziemlich ineffizient ist.
  • VideoIdent-Verfahren: Besser geeignet ist daher das VideoIdent-Verfahren, bei dem Sie einen Video-Call mit einem Mitarbeiter des Kartenanbieters führen. Dieser führt Sie durch die einzelnen Schritte. Wichtig ist auch hier: Halten Sie Ihren Personalausweis oder ein vergleichbares Ausweisdokument bereit!

Anschließend erhalten Sie die Kartendaten und die zugehörige PIN innerhalb weniger Tage per Mail oder Post. Sie haben damit erfolgreich eine virtuelle Kreditkarte erstellt.

Bei standardmäßigen Kreditkarten sollten Sie nicht in Panik verfallen, wenn der Brief mit den Kartendaten oder der Kreditkarte an sich ohne die zugehörige PIN bei Ihnen ankommt. Banken versenden die PIN und die Kartendaten aus Sicherheitsgründen stets in zwei verschiedenen Briefen, die nicht zwingend zur gleichen Zeit bei Ihnen ankommen müssen.

Weitere Kreditkarten-Typen im Vergleich zur virtuellen Kreditkarte

Wie Sie als aufmerksamer Leser dieses Ratgebers mittlerweile wissen, handelt es sich bei virtuellen Kreditkarten grundsätzlich um Prepaid-Karten, daher haben wir uns im Ratgeber auch bisher ausschließlich mit dieser Kreditkartenart beschäftigt. Um Ihnen aber auch einen Überblick über mögliche Alternativen zur virtuellen Kreditkarte zu verschaffen, wollen wir Ihnen an dieser Stelle einen Überblick über die anderen Kreditkarten-Typen geben, die es derzeit auf dem Markt gibt.

Viele dieser Systeme ähneln viel mehr dem, was Sie oder andere Verbraucher vielleicht unter einer „klassischen Kreditkarte“ verstehen. Auch solche Kreditkarten können Sie über unseren Rechner und Karten-Vergleich aufnehmen. Sie müssen in den Filter-Einstellungen nur Ihre Angaben bezüglich Abrechnungsart, Gebühren und Verfügungsrahmen ändern.

Damit aber zu den Alternativen einer virtuellen Kreditkarte, die Sie auf dem Markt und in unserem Vergleichsrechner finden können:

Die Debitkarte

Die Debitkarte dürfte den meisten von Ihnen als Girocard oder auch EC-Karte bekannt sein. Es handelt sich dabei rein technisch gesprochen nicht einmal um eine echte Kreditkarte, da Ihnen der Anbieter eigentlich keinen Verfügungsrahmen gewährt. Eine Ausnahme bildet allerdings der Dispositionskredit beim Girokonto, den Sie aber unter allen Umständen vermeiden sollten, da die Zinsen bei der Überziehung des eigenen Kontos je nach Bank schnell im zweistelligen Bereich liegen können.

Stattdessen funktioniert eine Debitkarte wie eine virtuelle Kreditkarte, da die getätigten Umsätze direkt von Ihrem Girokonto abgezogen werden. Der wesentliche Unterschied zur virtuellen Kreditkarte ist aber, dass die Bank eine SCHUFA-Auskunft einholt und Ihre Bonität prüft. Diese Karte agiert nach einem ähnlichen Prinzip wie die virtuelle Kreditkarte, eignet sich aber viel mehr für die Verwendung in der „realen“ Welt als die virtuelle Karte, die gerade im Internet Ihre größten Vorteile aufweist.

Die wichtigsten FAQs zur Debitkarte oder EC-Karte

Verfügt über einen Kreditrahmen?

Die Debitkarte verfügt über keinen echten Verfügungsrahmen.

Gibt es nur mit SCHUFA-Prüfung?

Ja, Debitkarten gibt es nicht ohne SCHUFA-Prüfung oder Bonitätsprüfung allgemein.

Welcher Verfügungsrahmen?

Wie eine virtuelle Kreditkarte funktioniert die Debitkarte nur auf Guthabenbasis.

Individuelle Ratenzahlung möglich?

Nein, individuelle Ratenzahlungen sind möglich, da Sie gar keinen Kreditrahmen eingeräumt bekommen.

Die Revolving Card

Sie haben noch nie etwas von einer „Revolving Card“ gehört? Macht nichts, dann geht es Ihnen wie vielen deutschen Verbrauchern, die diesen Begriff aufs erste Hören oder Lesen erst einmal nicht einordnen können. Doch die bislang vor allem in den USA verbreiteten Revolving Cards kommen auch in Deutschland zuletzt immer mehr in Mode. Im Grunde unterschieden sich Revolving Cards nur in einem einzigen Punkt von Charge Cards, die wir Ihnen weiter unten noch vorstellen wollen – der Art der Abrechnung.

Bei einer Revolving Card erfolgt die Abrechnung zwar wie bei einer Charge Card monatlich, allerdings haben Sie als Karteninhaber die Möglichkeit, mit der Bank eine Ratenzahlung mit festem Zahlungsziel zu vereinbaren. Das hat für Sie im Speziellen den Vorteil, dass Sie Umsätze noch flexibler und individueller zurückzahlen können. Wollen Sie also die Abrechnung stets nach Ihrem Gutdünken gestalten, könnte eine Revolving Card für Sie infrage kommen.

Die wichtigsten FAQs zur Revolving Card

Verfügt über einen Kreditrahmen?

Die Revolving Card verfügt über einen echten Verfügungsrahmen.

Gibt es nur mit SCHUFA-Prüfung?

Ja, eine Revolving Card erhalten Sie nicht ohne SCHUFA-Prüfung oder Bonitätsprüfung allgemein.

Welcher Verfügungsrahmen?

Der Verfügungsrahmen ist individuell und abhängig von der Bonität des Verbrauchers.

Individuelle Ratenzahlung möglich?

Ja, eine individuelle Ratenzahlung ist bei einer Revolving Card möglich.

Die Charge Card

Wenn wir von einer Kreditkarte sprechen, verstehen Sie vermutlich genau das, was sich hinter einer Charge Card versteckt. Charge Cards sind das, was die meisten heutzutage unter einer echten Kreditkarte verstehen. Daher geben Banken diese Kreditkarten in Deutschland auch mit Abstand am häufigsten aus. Die wichtigste Voraussetzung für die Charge Card ist immer eine positive SCHUFA-Auskunft, da Ihnen die Bank einen Kreditrahmen gewährt, der individuell verschieden ist.

Das heißt: Die Bank legt den Verfügungsrahmen je nach Bonität des Karteninhabers individuell fest und innerhalb dieses Rahmens können Sie als Kunde nun frei verfügen. Die Abrechnung ähnelt der bei einer Revolving Card, doch ist es Ihnen nicht möglich, individuelle Ratenzahlungen zu vereinbaren – Sie sind also weniger flexibel. Die Abrechnung aller getätigten Umsätze erfolgt einmal im Monat – meist am Ende des Monats – wobei Sie das Kreditkartenkonto über das eigene Girokonto wieder vollständig ausgleichen.

Die wichtigsten FAQs zur Charge Card

Verfügt über einen Kreditrahmen?

Die Charge Card verfügt über einen echten Verfügungsrahmen.

Gibt es nur mit SCHUFA-Prüfung?

Ja, eine Charge Card erhalten Sie nicht ohne SCHUFA-Auskunft oder Bonitätsprüfung allgemein.

Welcher Verfügungsrahmen?

Der Verfügungsrahmen ist individuell und abhängig von der Bonität des Karteninhabers.

Individuelle Ratenzahlung möglich?

Nein, eine individuelle Ratenzahlung ist bei einer Charge Card nicht möglich.

Virtuelle Kreditkarte beantragen: Achten Sie auf diese Gebühren!

Sie wissen nun, wie sich eine virtuelle Kreditkarte von anderen Kreditkarten auf dem Markt unterscheidet, und können auch die wesentlichen Vorteile aufzählen, die ein ausführlicher Vergleich von verschiedenen Offerten mit sich bringt. „Doch wonach soll ich denn überhaupt vergleichen?“, fragen sich an dieser Stelle noch viele Verbraucher. Nun, nach den Gebühren zum Beispiel, die bei einer virtuellen Kreditkarte anfallen.

Bei vielen virtuellen Kreditkarten verlangen Banken häufig gar keine Jahresgebühr oder sie ist deutlich geringer als bei herkömmlichen Charge Cards. Auch die Kartenausgabe – zumindest der ersten Kartendaten, die Sie erhalten – ist im Allgemeinen kostenlos. Dennoch sind die wenigsten virtuellen Kreditkarten wirklich gebührenfrei. Zum Teil fallen hier Gebühren an, die bei klassischen Kreditkarten nicht gefordert werden.

Daher raten wir Verbrauchern immer wieder: Lassen Sie sich von der Bezeichnung „kostenlos“ nicht locken! Kostenlose virtuelle Kreditkarten sind nur solche Karten, bei denen der Anbieter keine Jahresgebühr verlangt. Andere Kosten können aber anfallen und die Kreditkarte letztlich teurer machen als das Vergleichsmodell, welches eine jährliche Gebühr aufweist.

Virtuelle Prepaid KreditkarteGebühren können Anbieter etwa für das Aufladen einer Kreditkarte verlangen, was auf Dauer sehr teuer sein kann – gerade, wenn Sie regelmäßig mit der Kreditkarte im Internet shoppen wollen. Achten Sie daher auf die folgenden Kostenfaktoren, wenn Sie eine virtuelle Kreditkarte, etwa eine virtuelle Mastercard, beantragen wollen:

  • Die Jahresgebühr: Bei vielen Kreditkarten, ob nun virtuell oder nicht, müssen Sie eine jährliche Gebühr dafür entrichten, dass Sie die Kreditkarte nutzen dürfen. Diese Jahresgebühr unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter und Kreditkarte zu Kreditkarte teils deutlich, was die Bedeutung eines ausführlichen Angebotsvergleichs noch einmal hervorhebt. Bei sehr vielen Anbietern erhalten Sie eine virtuelle Kreditkarte kostenlos, also ganz ohne Jahresgebühr, andere nehmen aber eine Gebühr von bis 7,50 Euro im Jahr. Diese fällt unabhängig davon an, wie oft Sie Ihre Kreditkarte im letzten Jahr genutzt haben – ähnlich wie die Kontoführungsgebühr bei einem Girokonto. Mit einem ausführlichen Vergleich können Sie sich die Jahresgebühr meist sparen, sollten aber auf andere Kosten und Gebühren achten, die ein Anbieter stattdessen verlangt, um Geld zu verdienen.
  • Gebühren für die Aufladung: Wie wir bereits erwähnt haben, können Sie eine virtuelle Kreditkarte nur dann nutzen, wenn Sie sie zuvor aufgeladen haben. Das können Sie wie bei klassischen Prepaid-Kreditkarten via Überweisung, Sofortüberweisung, über eine Bareinzahlung oder auch über die Handyrechnung erledigen. Die Art und Weise, wie Sie die Kreditkarte aufladen, kann dabei von entscheidender Bedeutung sein, da viele Anbieter besonders bei Bareinzahlungen Gebühren in Höhe von bis zu 5 Euro pro Einzahlung verlangen. Bei anderen Anbietern kostet das Aufladen wiederum gar nichts – egal, für welche Einzahlungsart Sie sich entscheiden. Auch hier bietet sich ein ausführlicher Vergleich der verschiedenen Offerten auf dem Markt an, um so stets die günstigste virtuelle Kreditkarte zu finden.
  • Freischaltungsgebühr: Grundsätzlich sollten Sie sich merken, eine Kreditkarte nur dann zu beantragen, wenn Sie auch wirklich vorhaben, diese regelmäßig zu nutzen. Damit meinen wir jetzt nicht eine wöchentliche oder auch nur eine monatliche Nutzung, aber wenn Sie nur einmal alle 5 Jahre an die Karte denken und Sie verwenden, können Kosten in Form einer Freischaltungsgebühr auf Sie zukommen. Denn wenn Sie Ihre virtuelle Kreditkarte nur sehr selten nutzen, kann sie der Anbieter sperren. Bei den meisten Anbietern geschieht das frühestens nach 6 Monaten, spätestens aber meist nach 14 Monaten Inaktivität. Um die Kreditkarte anschließend wieder einsetzen zu können, müssen Sie sie gegen eine Gebühr freischalten. Überlegen Sie sich also immer gut, ob Sie wirklich eine virtuelle Kreditkarte benötigen, bevor Sie den Antrag online stellen.
  • Gebühren für den Einsatz im Ausland: Wir haben es bereits erwähnt und wollen es noch einmal tun – die virtuelle Kreditkarte ist für den Einsatz im Ausland nicht wirklich geeignet. Ein Auslandseinsatz definiert sich dabei bereits über einen Internet-Einkauf auf einem Portal, bei der Portalbetreiber seinen Sitz im Ausland hat, im schlechtesten Fall sogar noch im Nicht-EU-Ausland. Das ist bei großen Anbietern und Plattformen wie Amazon kein Problem, da diese meist einen eigenen Firmensitz im Land selbst haben. Doch gerade bei Merchandise von Sport-Teams aus dem Ausland – etwa der NFL oder NBA – sitzt der Anbieter oft im Ausland, um nur ein Beispiel zu nennen. Hier müssen Sie dann Gebühren entrichten, wenn Sie die Zahlung trotzdem mit Ihrer virtuellen Kreditkarte durchführen wollen.
  • Gebühren für eine Plastikkarte: Wollen Sie zusätzlich zur virtuellen Kreditkarte auch noch eine physische Plastikkarte beantragen, erhebt das Kreditinstitut eine Gebühr alleine für die Führung dieser Karte. Doch auch für die Nutzung der Plastikkarte per se können zusätzliche Kosten anfallen. So werden etwa für Bargeldabhebungen im In- und Ausland immer Gebühren fällig. Wenn Sie Ihre Kreditkarte also häufiger einsetzen wollen, um damit Bargeld abzuheben, ist eine herkömmliche Kreditkarte ohne Grundgebühr günstiger als eine virtuelle Kreditkarte mit zusätzlicher Plastikkarte. Wir raten Ihnen auch hier zu einem Angebotsvergleich mit unserem praktischen Rechner, den wir Ihnen weiter oben im Ratgeber bereits ausführlich erklärt haben.

Die virtuelle Mastercard und weitere Anbieter virtueller Kreditkarten

Bitte genau hinschauenBei den meisten virtuellen Kreditkarten, die Sie heutzutage in Deutschland beantragen können, handelt es sich um Mastercards. Mastercard zählt neben VISA zu den bekanntesten und beliebtesten Anbietern der deutschen Verbraucher, während American Express oder „Amex“ noch immer vor allem in den USA beliebt ist.

Eine virtuelle Mastercard finden Sie bei verschiedenen Anbietern, Mastercard selbst gibt jedoch als Kartenunternehmen keine Kreditkarten aus, sondern arbeitet nur mit Partnerbanken zusammen, die die Karten dann ausgeben. Wir wollen Ihnen an dieser Stelle eine Übersicht über die populärsten virtuellen Kreditkarten in der Bundesrepublik geben.

Zu den bekanntesten virtuellen Kreditkarten in Deutschland zählen unter anderem:

  • Net+ Virtual Prepaid Mastercard: Das Unternehmen „Netteller“ sollte den meisten von Ihnen bekannt sein, hat es in den vergangenen Jahren doch stark an Bekanntheit dazugewonnen. Netteller macht bei der virtuellen Kreditkarte große Unterschiede bei den Höchstsummen für Einkäufe und Guthaben, falls Sie als Nutzer Ihre Identität nicht bestätigen. Der Anbieter fragt dagegen nicht nach der Bonität, wie es bei virtuellen Kreditkarten üblich ist. Netteller nennt zudem viele Einzahlmöglichkeiten auf ihrer Webseite, die Gebühren per se hängen allerdings vom einzelnen Anbieter ab, bei dem Sie die Mastercard Kreditkarte beantragen. Mehr Informationen finden Sie auf der offiziellen Webseite von Netteller unter diesem Link.
  • Virtuelle Kreditkarte der Netbank: Die Netbank holt beim Kreditantrag für ihre virtuelle Kreditkarte ebenfalls keine SCHUFA-Auskunft ein und meldet der Auskunftei auch die Aufnahme einer solchen Karte nicht. Die Jahresgebühr für die Online-Kreditkarte der Netbank ist niedriger als die der normalen Prepaid-Kreditkarte der Bank, weswegen sich die Aufnahme durchaus lohnt, wenn Sie hauptsächlich online shoppen und bezahlen wollen. Auch bei der Plastikkarte der Mastercard kommt die Netbank komplett ohne SCHUFA-Auskunft aus. Mehr Informationen zu diesen Angeboten finden Sie auf der Webseite der Netbank unter diesem Link.

Neben den oben genannten Anbietern haben auch folgende bekannte Banken und Kreditinstitute eine virtuelle Kreditkarte in Ihrem Angebot:

  • Entropay: VISA
  • YUNA TO GO: Mastercard
  • VIMpay: Mastercard

Die Unterschiede und Gemeinsamkeiten zur PaySafe Card

Die „PaySafe Card“ ist ein elektronisches Zahlungsmittel, das – wie eine virtuelle Kreditkarte auch – auf Internet-Einkäufe ausgerichtet ist und ebenfalls „ohne Plastik“ auskommt, wie der Herausgeber der Karte so gerne wirbt. Beide Systeme nutzen das Prepaid-Prinzip, welches wir in diesem Ratgeber bereits ausführlich erklärt haben. Insofern besteht auch eine vergleichbare Funktionalität. Die Unterschiede sind allerdings nicht von der Hand zu weisen. Bei der PaySafe Card erwerben Sie als Inhaber der Karte elektronische Wertgutscheine über PINs, die Sie bei Händlern, die am System teilnehmen, zum Bezahlen einsetzen können.

Eine Übersicht über alle Händler, die an PaySafe Card teilnehmen, können Sie auf der Webseite des Anbieters unter diesem Link erfahren. Dort erhalten Sie auch weitere Informationen rund um diese virtuelle Kreditkarte.

Die PINs sind bei Verkaufsstellen im Handel erhältlich. Die Einsatzmöglichkeiten beschränken sich allerdings vor allem auf Unterhaltungsangebote, Online-Spiele und Telekommunikation. Die Einsatzmöglichkeiten einer echten virtuellen Kreditkarte sind breiter, das es wesentlicher mehr Akzeptanzstellen gibt. Dennoch sollten Sie die Entwicklung der PaySafe Card im Auge behalten, wie es auch wir tun. Das Konzept an sich ist nämlich durchaus überzeugend und bietet Ihnen eine große Anzahl an Vorteilen – mehr dazu auf der Webseite von PaySafe Card.

FAQs: Hier finden Sie praktische Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Gibt es eine Mindestlaufzeit von virtuellen Kreditkarten?

Hier müssen Sie wissen, dass sich virtuelle Kreditkarten bezüglich der grundsätzlichen rechtlichen Rahmenbedingungen nicht von gängigen Kreditkarten unterscheiden. Ein wesentliches Merkmal ist die Gültigkeitsdauer einer Kreditkarte und wie bei normalen Plastikkarten gibt es auch bei virtuellen Kreditkarten ein Verfallsdatum, wenn Sie so wollen. Je nach Emittent, also Herausgeber der Kreditkarte, beträgt die Gültigkeitsdauer zwischen 2 und 4 Jahren. Eine Besonderheit einer virtuellen Kreditkarte ist allerdings, dass die Bank Ihre Kreditkarte bei längerer Inaktivität automatisch sperrt. Um die Karte anschließend wieder nutzen zu können, ist eine erneute Freischaltung erforderlich, die bei vielen Banken mit zusätzlichen Gebühren verbunden ist. Bei manchen Anbietern tritt diese Sperre bereits nach 6 Monaten ohne Aktivität auf, bei den meisten aber spätestens nach 14 Monaten ohne Nutzung.

Was muss ich bei der Kündigung einer virtuellen Kreditkarte beachten?

Auch bei der Kündigung einer virtuellen Kreditkarte werden Sie kaum Unterschiede zu herkömmlichen Kreditkarten finden. Mit der Bestellung eines virtuellen Kreditkarte kommt ein Kartenvertrag zwischen Ihnen und der herausgebenden Bank zustande. Welche Bedingungen in diesem Vertrag ganz genau enthalten sind, unterscheidet sich von Anbieter zu Anbieter ein wenig.

Häufig beträgt die Vertragslaufzeit 1 Jahr, die sich ohne aktive Kündigung ihrerseits automatisch um ein weiteres Jahr verlängert. Das ist zumindest das Model, das wir am häufigsten in unserem Kreditkarten-Vergleich gefunden haben. In der Regel können Sie mit einer Frist von 1 bis 3 Monaten die virtuelle Kreditkarte kündigen. Ihre Kündigung sollte dabei schriftlich, aber mindestens in Textform erfolgen. Zahlreiche passende Vorlagen zu einer Kündigung finden Sie bereits bei einer kurzen Google-Recherche im Internet.

Welche Voraussetzungen muss ich für eine virtuelle Kreditkarte erfüllen?

Hier können wir das erste Mal einen echten Unterschied zu herkömmlichen Kreditkarten feststellen. An die Beantragung einer virtuellen Kreditkarte sind in den meisten Fällen deutlich geringere Anforderungen geknüpft als an andere Kreditkarten wie Charge Cards oder Revolving Cards. Eine SCHUFA-Prüfung ist in den allermeisten Fällen zwar unnötig, da die Bank Ihnen bei einer virtuellen Kreditkarte keinen Kreditrahmen gewährt und somit auch das Risiko für das Kreditinstitut geringer ist, aber dennoch müssen Sie in quasi allen Fällen ...

  • ... einen festen Wohnsitz in Deutschland haben,
  • ein Girokonto bei einer deutschen Bank besitzen,
  • volljährig sein und voll geschäftsfähig sein.

Kann ich eine virtuelle Kreditkarte sofort einsetzen?

Hier können wir Ihnen ein klassisches 'Jein' als Antwort geben. Ein 'Ja' gibt es in dem Sinn, dass Sie die Kreditkarten-Daten direkt nach dem Antrag per E-Mail erhalten und demnach eigentlich direkt mit dem Online-Shopping loslegen könnten. Die Wartezeit, die Sie bei einer normalen Plastikkarte haben, bis die Bank Ihnen die Karte per Post zugesendet hat, fällt weg.

Es ist aber auch ein 'Nein' in dem Sinn, dass Sie die virtuelle Kreditkarte erst mit Guthaben aufladen müssen, bevor Sie sie nutzen können. Das Problem hier ist, dass eine Überweisung von Geld von Ihrem Girokonto auf Ihre virtuelle Kreditkarte durchaus einige Werktage dauern kann, wenn Sie Pech haben. Es gibt jedoch auch schnellere Einzahlungs-Optionen, die bei vielen Banken allerdings mit gewissen Gebühren verbunden sind. Hier sollten Sie sich immer bei der Bank selbst informieren, welche Möglichkeiten Ihnen zur Verfügung stehen.

Wie sicher sind virtuelle Kreditkarten wirklich?

Das ist wohl die Frage, die die meisten Verbraucher in Deutschland interessiert. Noch immer haben virtuelle Kreditkarten – ähnlich wie übrigens das Online-Banking – mit dem Vorurteil zu kämpfen, dass Betrüger hier leichtes Spiel hätten, Sie über den Tisch zu ziehen. Das ist allerdings absolut falsch, zählen virtuelle Kreditkarten mittlerweile doch zu den sichersten Zahlungskarten, die Ihnen in Deutschland zur Verfügung stehen. Warum das so ist? Nun, eine virtuelle Karte existiert nicht als physische Karte und kann daher auch nicht gestohlen werden. Solange Sie Ihre Zugangsdaten also sicher verwahren, ist diese Gefahr schon einmal deutlich geringer.

Natürlich gibt es aber auch im Internet einige Gefahren, denen Sie begegnen können. Falls Sie Ihre Kreditkarte etwa in einem unsicheren Online-Shop nutzen, können Kriminelle Zugang zu Ihren Daten und damit auch auf Ihr Guthaben erhalten. 'Positiv' anzumerken ist dabei nur, dass der finanzielle Schaden nicht wie bei normalen Charge Cards bis zu einem gewissen Verfügungsrahmen ausgenutzt werden kann, sondern auf das von Ihnen eingezahlte Guthaben beschränkt ist. Sie können also stets nur so viel Geld einzahlen, wie Sie auch nutzen wollen und halten damit das finanzielle Risiko so niedrig wie möglich.

Hat sich die Stiftung Warentest mit virtuellen Kreditkarten beschäftigt?

FragezeichenDie Experten der Stiftung Warentest haben nun bereits seit vielen Jahren Tests und Vergleiche zu allen möglichen Finanzthemen durchgeführt und strotzen daher nur so vor Erfahrung in dieser Thematik. Aus diesem Grund genießt die Meinung der Stiftung Warentest bei fast allen deutschen Verbrauchern auch einen hohen Stellenwert. Leider hat sich die Stiftung Warentest in den vergangenen Monaten und Jahren nicht im Speziellen mit der Thematik virtueller Kreditkarten auseinandergesetzt, hat dafür aber eine Menge anderer Tests, Artikel und Ratgeber im Bereich „Kreditkarte“ erstellt.

Eine Übersicht über alle diese Texte finden Sie bei der Stiftung Warentest auf Ihrer Themen-Übersicht unter diesem Link. Von besonderem Interesse sollte für Sie aber vor allem ein brandaktueller Kreditkarten-Test der Stiftung Warentest sein, wo die Experten der Stiftung Warentest auch in einem eigenen Absatz darauf eingehen, welche Kreditkarten sich für Reisende eignen, die viel mit Kreditkarten bezahlen. Den kompletten Ratgeber können Sie kostenlos unter diesem Link lesen, wir können ihn Ihnen nur wärmstens empfehlen.

Kann Öko Test mit einem eigenen Test virtueller Kreditkarten überzeugen?

Viele deutsche Verbraucher sind auch immer wieder an der Meinung von Öko Test zu bestimmten finanziellen Themen interessiert, auch wenn das eher das Spezialgebiet der Stiftung Warentest und anderen Vergleichsportalen wie dem unseren ist. Nicht gänzlich überraschend hat sich Öko Test in den vergangenen Jahren noch nicht mit Kreditkarten beschäftigt und kann daher auch keinen eigenen Test zum Thema virtuelle Kreditkarten aufweisen. Aber vielleicht kommt das in den nächsten Jahren ja noch.

Dennoch finden Verbraucher, die an einer virtuellen Kreditkarte interessiert sind, auch bei Öko Test einige Tests und Ratgeber, die für sie interessant sein könnten. Darunter ist auch ein Ratgeber, wie Sie sich bei einem Datenleck von einem großen Kreditkarten-Anbieter wie Mastercard verhalten sollten, den Sie unter diesem Link nachlesen können. Aber auch eine Bewertung der modernen Bezahlsysteme Google und Apple Pay über das Smartphone ist einen Besuch wert – diesen Artikel können Sie unter folgendem Link abrufen.

Fazit: Meist nur bei schlechter SCHUFA eine echte Alternative!

Wichtiger HinweisAbschließend wollen wir noch einmal festhalten, in welchen Situationen sich eine virtuelle Kreditkarte wirklich anbietet. Sie sollten nur mit dem Gedanken an die Aufnahme einer solchen Karte spielen, wenn Sie entweder eine schwache  Bonität haben oder extrem gerne im Internet shoppen und quasi alle Ihre Einkäufe so erledigen.

In diesen Fällen ist eine virtuelle Kreditkarte oft die ideale Lösung. In allen anderen Situationen hat sie allerdings kaum Vorteile gegenüber Plastikkarten oder alternativen Bezahlmethoden wie PayPal oder auch Paydirekt. Auch wenn es keine anfassbare Karte gibt, können die Daten gestohlen werden, hier ist das Risiko also in etwa gleich hoch.

Wenn Sie einen Virus auf Ihrem Computer finden, sollten Sie Ihre virtuelle Kreditkarte also sofort sperren, um sich vor einem finanziellen Schaden abzusichern. Einige Banken geben zudem normale Prepaid-Kreditkarten ohne Bonitätsprüfung und SCHUFA-Abfrage aus, was die Aufnahme einer virtuellen Kreditkarte tatsächlich sinnlos macht, wenn obige bereits erwähnte Anforderungen nicht zutreffen.

Gehen Sie vor der Beantragung einer Kreditkarte also immer tief in sich und fragen Sie sich, wofür Sie die Karte benötigen und ob Alternativen nicht besser sein könnten. Wenn Sie am Ende immer noch bei der virtuellen Kreditkarte landen, sollten Sie aber auch nicht zögern, diese dann zu beantragen.