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Gemeinschaftskonto Vergleich 2022

Gemeinsames Konto eröffnen

Süddeutsche Autorenteam Aktualisiert am 08.08.2022 9 Minuten Lesezeit

Gemeinsam eröffnete Girokonten, die beispielsweise genutzt werden, um gemeinsame Ausgaben zusammen zu erledigen, werden als Gemeinschaftskonten bezeichnet. Die Vielfalt an Gemeinschaftskonten ist ebenso groß wie die sinnvollen Anwendungen. Hier erfahren Sie alle Vor- und Nachteile dieser Form von Konto, sowie die besten Tipps rund um die Entscheidung für das richtige Bankangebot.

ZUM ANGEBOT

Was ist ein Gemeinschaftskonto?

Wohl fast alle Menschen in Deutschland sind mit der Nutzung von Girokonten bestens vertraut. Gemeinschaftskonten sind Girokonten, die sich darin unterscheiden, dass sie von zwei Personen gemeinsam eröffnet werden. Zwei Kontoinhaber sind also eingetragen. So gibt es etwa Partnerkonten, die für Pärchen gedacht sind, um gemeinsame Fixkosten abzudecken. Auch Konten für WGs fallen unter diese Kategorie, die ebenfalls für gemeinsame Ausgaben rund ums Wohnen genutzt werden.

Grundsätzlich müssen zwei Personen nicht nur Nutzer, sondern auch Kontoinhaber sein, sodass ein Konto als Gemeinschaftskonto gilt. Das Konto kann dann ohne ständiger Rücksprache von beiden genutzt werden.

So praktisch diese Form von Konto sein kann, so bringt sie auch Risiken mit sich. Denn auch wenn das Konto beispielsweise überzogen ist, haften beide Personen gleich.

Gemeinsam geführtes Girokonto eröffnen

Die meisten Gemeinschaftskonten in Deutschland kann man direkt über die Website des Bankinstituts online eröffnen. Zunächst sollte man sich jedoch genau darüber erkundigen, bei welcher Bank man das auch tun möchte. Denn je nach Anforderung ergeben sich unterschiedliche Tarife und Kosten, die mitunter beträchtliche Unterschiede ausmachen können.

Ob ING-DiBa, Deutsche Bank oder Comdirect Gemeinschaftskonto - das Angebot in Deutschland ist riesig. Um den idealen Anbieter zu ermitteln, empfehlen wir, unseren Gemeinschaftskonto Online Vergleich anzuwenden. Egal, ob Sie auf dem Land leben, oder in der Stadt - es hilft Ihnen dabei, eine Übersicht über die Angebote unterschiedlicher Institute zu erhalten und erleichtert Ihnen so die Entscheidung.

Gemeinschaftkonto Vergleich

Unterschiedliche Anforderungen in einer Gemeinschaft bedürfen unterschiedlicher Konten. Daher sollte man dann, wenn man beginnt, unterschiedliche Angebote online zu vergleichen, verschiedene Aspekte, Funktionen und Services im Auge behalten. In einem ersten Schritt empfiehlt es sich, eine Liste an Funktionen anzulegen, die Ihr Bankkonto aufweisen sollte und diese nach Relevanz zu sortieren:

Kostenloses oder kostenpflichtiges Bankkonto

Für Gemeinschaften, welche als gemeinsame Kontoinhaber nur selten die Leistungen nutzen möchten, ist vielleicht ein kostenloses Girokonto ausreichend. Die Banken setzen für die kostenlose Kontoführung allerdings regelmäßige Geldeingänge voraus. Monat für Monat wird bei der kostenlosen Kontoführung von Bank zu Bank ein unterschiedlicher Mindestbetrag als Eingang erwartet. ING-DiBa, Deutsche Bank, Sparkassen oder Comdirect - jedes Institut in diesem Land wartet mit anderen Lösungen für ein kostenloses Girokonto auf. Für jüngere Menschen werden solche Mindesteingänge immerhin häufig niedriger angesetzt, sodass die Konten auch für Junge kostenfrei bleiben können.

Bei kostenpflichtigen Gemeinschaftskonten sind zwar monatliche Grundgebühren zu entrichten, dafür sind Überweisungen, Buchungen und anderer Aspekte nicht selten günstiger, als bei der Alternative kostenloses Gemeinschaftskonto.

Funktionen und Services

Aspekte wie kostenlose Bargeldabhebungen und Bezahlmöglichkeiten sind ebenfalls wichtige Punkte, die man berücksichtigen muss. Kostenlose Bargeldabhebungen sind vor allem dann bedeutend, wenn man tägliche Ausgaben mit dem Konto abgelten möchte, die nicht per Dauerauftrag oder Abbuchung zu tätigen sind. Dazu gehören auch die Dispozinsen, wenn man vorhat, das Bankkonto hin und wieder auch mal zu überziehen. Hierbei ist selbstverständlich der Zinssatz das wichtigste Kriterium. Dieser ist meist direkt mit der Bank verhandelbar. Wenn man also ein kostenloses Gemeinschaftskonto haben möchte, ist ein Dispokredit zu niedrigen Zinssätzen möglich, sofern die Finanzen stimmen.

Gebühren sind natürlich nicht alles. Leistungen und Services spielen eine große Rolle. Zu den Leistungen, die heute bei vielen solchen gemeinschaftlich geführten Girokonten angeboten werden, zählen:

  • Gratis Debitkarte (Visa-Debitkarte oder Mastercard)
  • Nutzung per App
  • Geld gratis Abheben
  • Tools zur Budget-Planung des Haushalts
  • Online-Banking
  • Attraktiver Dispo-Zins
  • EC-Karte
  • Wunsch-Pin
  • Spezielle Deals für WG-Konto
  • Services wie Zahlung V-Pay

Wer darf ein solches Konto eröffnen?

Um Gemeinschaftskonten zu führen, kann eine Vielzahl an gemeinschaftlichen Gruppierungen als Kontoinhaber eingetragen sein. Ganz egal, ob es sich um ein kostenloses Gemeinschaftskonto handelt, oder eines mit Grundgebühr. Zu möglichen Konstellationen gehören beispielsweise:

  • Ehepaare
  • Projektpartner
  • Wohngemeinschaften
  • Paare, die nicht verheiratet sind
  • Vereine
  • Ein Freundeskreis

Vor- und Nachteile

Soll man nun ein zusammen geführtes Girokonto einrichten oder doch lieber nicht? Eines ist klar: Wer vorhat, ein geteiltes Budget zu führen, um eine optimale Übersicht über die Haushaltsfinanzen zu haben, dann ist ein solches Bankkonto definitiv von Vorteil. Ein solches Bankkonto hat jedoch auch Nachteile.

Zunächst ist unbedingt die Vertrauensfrage zu nennen. Denn die Vollmacht, ein solches Konto aufzulösen, hat man als Einzelner auch bei Konflikten nicht mehr. Man sollte also definitiv nur dann ein solches Bankkonto mit jemanden eröffnen, wenn man dieser Person auch tatsächlich vertraut. Schließlich hätte es mitunter schwerwiegende Folgen, wenn finanzielle Abmachungen nicht eingehalten werden. Auch die Besitzverhältnisse im Falle eines Zerwürfnisses klären zu müssen, birgt ein gewisses Risiko. Das eigene Geld vom Geld des Partners zu unterscheiden, ist bei diesem Bank-Produkt unmöglich. Zu solchen potenziellen Streitigkeiten um den Betrag am Konto kann es natürlich auch nach einer Trennung kommen, wenn es Auflösung eines solchen Bankkontos geht.

Vorteile
  • Gute Übersichten über gemeinsame Finanzen
  • Ausgaben können ohne komplizierte Freigaben von jedem getätigt werden
  • Kostenersparnis bei Verzicht auf individuelle Konten
Nachteile
  • Schwierige Übersicht über Eingänge und Besitzverhältnisse.
  • Hohes Maß an Vertrauen notwendig.
  • Es entsteht eine verstärkte Abhängigkeit zum Partner und dessen Umgang mit Finanzen.

Einzelkonto und Gemeinschaftskonto Vergleich

Nehmen wir nun die Unterschiede zwischen Einzelkonten und Gemeinschaftskonten unter die Lupe. Ein Einzelkonto können Sie grundsätzlich auf ganz einfachem Weg selbst einrichten. Hierfür brauchen Sie niemanden, um ein Einverständnis zu erhalten. Die Verantwortung rund um die Finanzen auf diesem Bankkonto tragen also Sie selbst ganz allein. Dies bedeutet, dass Sie nicht riskieren müssten, dass Geld von Ihrem Konto unkontrolliert ausgegeben wird. Zugleich bedeutet dies aber auch, dass Sie selbst dafür sorgen müssen, dass das Bankkonto auch gut geführt wird. Bei Gemeinschaftskonten gibt es in all diesen Situationen einen Mitentscheider. Dieser kann in der Hinsicht sowohl Unterstützer sein, als auch zur Belastung werden.

Die Kosten sind zwischen den beiden Formen von Girokonten relativ ähnlich und bei den meisten Anbietern miteinander vergleichbar. Kostenlose Bargeldabhebungen können Sie bei beiden Kontoformen bekommen, ebenso wie eine VISA-Card, Apple Pay beziehungsweise Google Pay, oder andere Services. Man muss lediglich mit höheren Ausgaben bei Kreditkarten und Girocards rechnen, da diese wohl doppelt benötigt werden.

Ein Unterschied bei der Kontoeröffnung: Für ein neues zusammen geführtes Girokonto müssen beide Kontoinhaber zugegen sein und zustimmen.

Voraussetzungen für ein gemeinsames Girokonto

Wenn man sich dazu entschließt, zusammen mit dem Lebensgefährten ein solches gemeinsames Konto zu eröffnen, dann muss man bestimmte Kriterien erfüllen. Manche Institute verlangen unter Umständen, dass man einen gemeinsamen Wohnsitz nachweisen muss. Um ein gemeinsames Konto eröffnen zu können, müssen die Antragsteller jedenfalls volljährig sein. Auch den Nachweis einer Meldung in Deutschland müssen sie vorweisen können. Zudem ist eine Grundvoraussetzung, dass zumindest bei einem der Antragsteller kein Eintrag in der Schufa vorliegt.

Wenn ein Schufa-Eintrag bei einem der Interessenten vorhanden ist, dann ist zwar die Möglichkeit ein Girokonto zu eröffnen nicht mehr gegeben, immerhin kann man das gemeinsame Konto aber auch als Guthabenkonto eröffnen. Dieses kann ganz ähnlich genutzt werden, wie ein Girokonto. Jedoch besteht dann keine Möglichkeit der Überziehung des Bankkontos. Man kann aber immerhin Girocards erhalten.

Verschiedene Gemeinschaftskonten

Grundsätzlich unterscheidet man zwei wesentliche Formen von Gemeinschaftskonten: Das Und-Konto und das Oder-Konto.

Oder-Konto

Beim Oder-Konto sind beide Kontoinhaber dazu berechtigt, das zur Verfügung stehende Guthaben ebenso wie den Dispokredit beliebig zu nutzen. Beide Kontoinhaber genießen also maximale Flexibilität. Zum Problem könnte ein Oder-Konto jedoch werden, wenn einer von beiden nicht vertrauenswürdig handelt oder das Geld leichtfertig ausgibt. Man hat, wenn das Guthaben schrumpft, als unschuldig Betroffener nicht die Möglichkeit, entsprechende Maßnahmen zu setzen, um einzuschreiten.

Und-Konto

Das Und-Konto wiederum ermöglicht, anders als beim Oder-Konto, Transaktionen nur dann durchzuführen, wenn dies im Einverständnis des anderen Kontoinhabers ist. Dies wäre wohl in vielen Fällen recht unpraktisch, wenn man etwa daran denkt, dass Einkäufe nur noch zusammen möglich sein würden. Andererseits kann so sichergestellt werden, dass auch tatsächlich mit dem Guthaben immer alles im Einverständnis geschieht. Für gewisse Anwendungen ist ein Und-Konto also definitiv sinnvoll.

Bei der Mehrzahl aller Gemeinschaften wird aber wohl das Oder-Konto bevorzugt werden. Allerdings gibt es sehr wohl auch Anwendungen für Und-Konten, bei welchen Oder-Konten nicht geeignet sind.

So eröffnet man ein gemeinsames Girokonto

Schritt 1

Zunächst ist es wichtig, zu entscheiden, ob es ein Und-Konto oder ein Oder-Konto werden soll. Dazu unterzieht man die unterschiedlichen Tarife zwischen den Bankinstituten am besten einem genauen Gemeinschaftskonto Vergleich online. Hierbei kann man ermitteln, welche Konditionen insgesamt die günstigsten für die eigenen Bedürfnisse sind und wo die niedrigsten Gesamtkosten auf das Jahr hin gerechnet anfallen. Ebenso welche Funktionen man braucht, muss natürlich zuvor definiert werden - etwa ob man eine Girocard benötigt. Mithilfe unseres Gemeinschaftskonto Vergleichs können Sie sich alle verfügbaren Angebote auflisten lassen und in aller Ruhe mit Ihrem Partner entscheiden, welches das perfekte Bankkonto für Ihre Anwendung ist.

Um die Auflistung für den Vergleich zu erhalten, müssen Sie lediglich beim Girokonto-Vergleich Ihre Daten eingeben, wie etwa das Geld, das durchschnittlich pro Monat voraussichtlich eingehen wird. Mithilfe dieser Daten kann das Vergleichstool nun die Konditionen von den Bankinstituten abfragen. Besonders vorteilhaft: Ihre persönlichen Daten werden hierbei nicht an die Institute weitergegeben.

Online Bank oder Großbank

Eine Grundsatzentscheidung ist auch, ob man eine der Großbanken wählt, oder eine meist günstigere reine Online-Bank. Bei Großbanken gibt es meist ein eigenes Filialnetz mit entsprechendem Kundenservice, wie bei der Comdirect oder Deutsche Bank. Bei reinen Online Bankinstituten gibt es das nicht, man zahlt dafür aber häufig weniger, wie unser Partnerkonto Vergleich gezeigt hat.

Schritt 2

Hat man schließlich den Vergleich abgeschlossen und einen Favoriten ausgemacht, so kann man direkt über unsere Links zu den Anbietern von Girokonten wechseln, um die Konditionen im Detail durchzulesen. Hat man das erledigt, kann man schließlich die Kontoeröffnung in Auftrag geben. In den meisten Fällen ist dies vollständig über die Websites der Bankinstitute möglich. Bestimmen Sie alle Funktionen, die Sie benötigen - soll es eine Girocard sein oder gleich zwei? Werden weitere Kreditkarten benötigt? Darf es eine Visa-Kreditkarte oder Mastercard sein?

Schritt 3

Was nach dem Vergleich nun noch fehlt, um das Partnerkonto zu eröffnen, ist eine Bestätigung der Identität. Die meisten Bankinstitute ermöglichen es ihren Kunden, die Feststellung der Identität über das Post-Ident- oder das Video-Ident-Verfahren durchzuführen. Für Zweiteres benötigen Sie lediglich einen Personalausweis und eine Webcam. Nach der Angabe aller wichtiger Daten, wie E-Mail-Adresse, Anschrift, Name und Alter, ist die Anmeldung meist rasch erledigt.

Tipp: Zunächst individuelle Konten beibehalten

Die Entscheidung für ein gemeinsames Konto wird nicht ohne berechtigten Grund durchgeführt. Wir möchten an dieser Stelle jedoch festhalten, dass Sie eine solche Entscheidung nicht überstürzen sollten. Schon gar nicht, wenn es um Ihre Finanzen geht. Denn ein zusammengelegtes Bankkonto birgt in sich allerlei Konfliktpotential und Risiken. So hat man etwa keinen Überblick, wie der Partner die kostenlose Girocard oder Visa-Kreditkarte einsetzt.

Drei-Konten-Modell

Wir empfehlen daher, um diese Situation zu entschärfen, die getrennten Konten zunächst weiter zu behalten. Einigen Sie sich mit ihrem Partner darauf, zunächst lediglich die monatlichen Ausgaben über das Partnerkonto abzuwickeln. Überweisen Sie nur so viel Geld vom eigenen Konto, wie auch tatsächlich benötigt wird, niemals das gesamte Guthaben. So können Sie für eine Weile testen, wie die Handhabung eines solchen Partnerkontos funktioniert. Sie gewinnen Zeit, um genügend Erfahrung zu sammeln, bis Sie bereit sind, gänzlich auf ein solches Konto zu setzen und Ihr altes eigenes Konto aufzugeben. Es kann ein beruhigendes Gefühl sein zu wissen, man ist im Besitz der einzigen Girocard eines Bankkontos. Man spricht hierbei vom Drei-Konten-Modell.

Gemeinschaftskonto kündigen

Um ein gemeinsames Konto aufzulösen, wird die Zustimmung beider Kontoinhaber benötigt. Entsprechend schriftlich Kündigen kann man per Brief. Diese muss von beiden Parteien beziehungsweise Personen unterzeichnet werden. Gründe für eine Auflösung kann es viele geben: Trennung, Scheidung, andere Zerwürfnisse oder gar ein Todesfall.

Sie fragen sich, was mit dem verbleibenden Guthaben geschieht, dass auf den Partnerkonten verbleibt? Ganz einfach: Die Bankinstitute gehen in den meisten Fällen davon aus, dass das Guthaben geteilt wird, und überweisen in gleichen Teilen auf die jeweiligen individuellen Konten - egal, ob bei einer Scheidung, oder aus anderen Gründen.

Was man noch beachten sollte

Wie es im Leben so ist, kann es immer wieder zu unvorhersehbaren Wendungen und Situationen kommen, die sich auch finanziell negativ auswirken können. Auch Ihre Gemeinschaftskonten können davon betroffen sein.

Von zwei Personen geführtes Konto nach einem Todesfall

Wenn zur Situation eines Todesfalles kommt, dann werden Partnerkonten zunächst weiterlaufen wie bisher. Der Verbleibende kann dieses Bankkonto also weiterhin nutzen. Ist die Sterbeurkunde verfügbar, so kann das Bankkonto aufgelöst, oder in vielen Situationen auch in ein Einzelkonto umgewandelt werden. Im Todesfall muss selbstverständlich auch geklärt werden, wem das verbleibende Geld des Verstorbenen gehört. Hierfür muss ein Testament beziehungsweise der Erbschein mit einbezogen werden.

Drohszenario Pfändungen und Dispokredite

Wenn es zu exzessiven Überziehungen des Disposaldos kommt, so haften beide Inhaber des Partnerkontos in voller Höhe des Dispokredits. Aber auch dann können Sie dazu gezwungen werden, mit Ihrem Geld einzuspringen, wenn das gemeinschaftliche Bankkonto aufgrund von Pfändungen, die Ihr Partner zu verantworten hat, von Dritten zugegriffen wird.

Schenkungssteuer

Bei Partnerkonten wird in der Regel davon ausgegangen, dass beide Kontoinhaber mehr oder weniger gleich viel einzahlen. Ist dem nicht so, sondern bezahlt ein Inhaber deutlich mehr ein, als der andere, dann könnte eine Schenkungssteuer zum Tragen kommen. Denn dieser Mehrbetrag kann vom Fiskus als Schenkung eingestuft werden. Die Behörden werden aber erst dann aktiv werden, wenn der Freibetrag überschritten wird. Dieser liegt bei unverheirateten Paaren bei 20.000 € und bei Ehepaaren bei 500.000 Euro. Gezählt wird jeweils über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Warum sollte man unser Vergleichsportal nutzen

Wir empfehlen Ihnen zu Ermittlung des idealen Partnerkontos für die gemeinschaftlichen Finanzen die Verwendung unseres Vergleichsportals. Unser Rechner listen Ihnen die unterschiedlichsten Gemeinschaftskonten aller verfügbarer Banken auf. Dies ist ein kostenloser Service, der Ihnen viel Zeit ersparen kann.

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FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Gemeinschaftskonto Vergleich

Kommt einer der beiden Kontoinhaber zu Tode, dann läuft das Bankkonto zunächst weiter wie bisher. Erst, wenn eine Sterbeurkunde oder ein Erbschein eingereicht wird, kann das bestehende gemeinsame Konto in ein Einzelkonto umgewandelt werden oder auch aufgelöst werden. Selbstverständlich muss im Todesfall auch ermittelt werden, wer den Anteil des verstorbenen Partners erhält. Diesbezüglich wird meist ein Testament ausgewertet, was eine Weile dauern kann.

Bei dieser Form von Girokonto sind beide Partner Kontoinhaber. Es handelt sich um jene beiden Personen, die bei der Eröffnung des Partnerkontos als Inhaber eingetragen wurden.

Grundsätzlich werden die Guthaben ebenso wie die Verbindlichkeiten der jeweiligen Bandverbindung bei den Kontoinhabern zu gleichen Teilen zugerechnet. Wenn jedoch einer der beiden deutlich mehr einbezahlt, könnte dies vom Fiskus als Schenkung interpretiert werden. Aber erst dann, wenn die Freibeträge von 20.000 € beziehungsweise 500.000 € überschritten wurden, wird dies zu einem relevanten Thema.

Wenn eine Pfändung droht, dann müssen beide Kontoinhaber dafür gerade stehen. Ist der Zugriff auf das Partnerkonto erst hergestellt, kann man nichts mehr tun, und es wird gepfändet, auch dann, wenn nur noch Geld vom unschuldigen Partner oder Ehepartner vorhanden ist.

Bei einer Trennung oder Scheidung werden solche Konten nicht etwa automatisch in getrennte Konten umgewandelt. Man muss dies aktiv der Bank bekannt geben. Dann ist es meist möglich, dieses Bank-Produkt in ein Einzelkonto umzuwandeln. Hierbei müssen jedoch beide Kontoinhaber ihr Einverständnis erklären.

Ein gemeinsames Konto, beispielsweise für Ehepartner, ermöglicht es, den gemeinsamen Überblick über die Finanzen zu behalten. Beide Inhaber können Buchungen durchführen und ihre Ein- und Ausgaben über das Partnerkonto abwickeln. Insbesondere bei Ehepartnern oder anderen Partnerschaften, in welchen gemeinsam gelebt wird, kann ein solches gemeinsames Konto hilfreich sein, um gemeinsame Ausgaben abzugelten.

Die Merkmale unterscheiden sich meist nicht von jenen, die bei einem normalen Girokonto geboten werden: VISA-Card, manchmal kostenlose Bargeldabhebungen, Überweisungen in Euro-Länder, Apple Pay oder Google Pay, oder etwa eine kostenlose Girocard.

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