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Geschäftskonto Vergleich

Geschäftskonto eröffnen

In unserem Geschäftskonto Vergleich zeigen wir Ihnen, wie Sie das für Sie perfekte Angebot finden und so zum passenden Geschäftskonto gelangen. In unserem Ratgeber liefern wir Ihnen wichtige Informationen zu den Funktionen eines Geschäftskontos, in welchen Situationen ein solches Konto sinnvoll ist, mit welchen Kosten und Zinsen Sie rechnen sollten, auf was Sie bei Buchungen achten müssen, und welche Voraussetzungen Sie für das Eröffnen eines solchen Kontos erfüllen müssen. Zuletzt zeigen wir Ihnen, wie Sie in nur 3 Schritten Ihr Geschäftskonto eröffnen. Mit Hilfe unseres Vergleichs finden Sie so garantiert in kürzester Zeit Ihr individuell zugeschnittenes Angebot.


Der große Geschäftskonto Vergleich - finden Sie Ihr günstiges Firmenkonto

Jede Form von Unternehmen, ob GmbH, Selbständiger, AG oder eine andere Unternehmensform, benötigt ein Geschäftskonto, um die Finanzen zu managen. Hierbei ist es selbstverständlich im Interesse des Unternehmens, dass die Kosten für das Betreiben eines solchen Kontos möglichst niedrig sind.

Um die Kosten von Buchungen und anderen Aktivitäten beim Geschäftskonto so gering wie möglich zu halten, lohnt es sich immer, einen Geschäftskonto-Vergleich durchzuführen - denn das Angebot an Geschäftskonten ist groß und äußerst vielfältig: In Deutschland gibt es dutzende Banken und Fintech-Unternehmen, die mit attraktiven Geschäftskonto-Konditionen werben. Doch nicht selten trügt der Schein - welches Konto unter dem Strich das günstigste und attraktivste ist, muss jedes Unternehmen individuell für sich feststellen. Umso wichtiger wird es, mit unserem Geschäftskonto-Vergleich Klarheit über die einzelnen Aspekte zu erlangen, welche letztlich die Kosten verursachen.

Geschäftskonto - was ist das genau?

Mit einem Geschäftskonto wickelt ein Unternehmen alle Aspekte rund um den Zahlungsverkehr ab. Dazu zählen grundsätzlich Bargeld-Einzahlungen, SEPA-Lastschriften, Auszahlungen und Überweisungen. Auch zusätzliche Möglichkeiten und Features, wie etwa integrierte Buchhaltungssoftware, oder ein Kreditrahmen, den man zur Überbrückung von Liquiditäts-Engpässen nutzen kann, können ergänzend zum Basis-Geschäftskonto Teil des Angebotes sein.

Manche Konten bieten die Möglichkeit, automatisch alle Daten von Buchhaltungsprogrammen mittels DATEV-Schnittstelle zu synchronisieren. Weitere Möglichkeiten sind etwa, dass über das Konto direkt die Einkommenssteuer und Umsatzsteuer berechnet werden, sodass der Unternehmer mit Leichtigkeit den Überblick über die steuerliche Situation des Unternehmens behalten kann.

Wer muss laut Gesetz ein Geschäftskonto führen?

In Deutschland gibt es klare gesetzliche Grundlage, die bestimmte Unternehmen zur Nutzung eines Firmenkontos verpflichten. Folgende Unternehmensformen fallen unter dieses Gesetz: 

  • GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung),
  • AG (Aktiengesellschaft),
  • kGaA (Kommanditgesellschaft auf Aktien),
  • UG (Unternehmensgesellschaft),
  • SE (Europäische Aktiengesellschaft),
  •  und eG (eingetragene Genossenschaft).

Ausgenommen von der Verpflichtung zu einem Geschäftskonto sind Personengesellschaften sowie natürliche Personen, wie etwa Einzelkaufleute, Selbständige, Kleinunternehmer, Freiberufler, offene Handelsgesellschaften, Kommanditgesellschaften und Gesellschaften bürgerlichen Rechts.

Deshalb ist ein Geschäftskonto sinnvoll

Geschäftskonten sind also für eine ganze Reihe von Unternehmensformen gesetzlich verpflichtend. Aber man darf nicht vergessen, dass die Nutzung eines solchen Kontos für ein Unternehmen grundsätzlich auch einige Vorteile bietet.. Dazu gehört beispielsweise die deutlich vereinfachte Buchhaltung, die mit Hilfe eines Geschäftskontos möglich wird. 

Ein- und Ausgaben sowie Buchungen, Lastschriftverfahren und Bargeldabhebungen hat man hier allesamt auf einen Blick. In vielen Fällen ist es sogar möglich, Geschäftskonten mit einer Buchhaltungssoftware zu verknüpfen, um der Buchhaltung die Erstellung der Bilanzen zu vereinfachen. 

Weiterhin hat man mit Hilfe eines Geschäftskontos alle Zahlungen auf einen Blick - und dies erleichtert die tagtägliche Arbeit. Rechnungsbeträge können mit Hilfe eines Geschäftskontos auch per Lastschriftverfahren eingezogen werden. Diese erweitert das Spektrum der Möglichkeiten, die ein Unternehmen hat, um Zahlungseingänge unter Kontrolle zu halten. 

Nicht zuletzt ist der Überblick über die finanzielle Situation mit einem Geschäftskonto deutlich erleichtert. Alle relevanten Kosten hat man hierbei im Blickfeld, man wird etwa nicht von Privatausgaben abgelenkt.

Mehr als ein Konto: Leistungen und Zusatzfunktionen beim Business-Konto

Mit den Basisfunktionen eines Business-Kontos kann jedes Unternehmen mehr oder weniger gut Zahlungen abwickeln, und die finanziellen Aspekte eines Unternehmens organisieren. Immer mehr Anbieter setzen jedoch auch auf zusätzliche Services, welche das Management der finanziellen Aspekte noch weiter vereinfachen.

So gibt es etwa Geschäftskonten, die direkt mittels Schnittstelle mit Buchhaltungssoftware verknüpfbar sind. Dies verbessert den Workflow ungemein. Wieder andere Features können etwa die Nutzung von Unterkonten sein, die über Smartphone-Applikationen oder Browser-Zugriff sehr leicht eingerichtet und genutzt werden können.

In dieser Hinsicht haben sich nicht zuletzt auch Direktbanken als äußerst attraktiv erwiesen. Diese sind längst zu einem Innovationstreiber im Bankensektor geworden - und auch in naher Zukunft ist damit zu rechnen, dass dieser Bereich weiter an interessanten Zusatzfeatures gewinnen wird.

Welche Einnahmen und Ausgaben werden auf einem Geschäftskonto verbucht?

Werfen wir nun einen Blick auf die Einnahmen und Ausgaben, welche über ein Geschäftskonto verbucht werden.

Bei den Einnahmen sind vor allem die folgenden Posten zu beachten:

  • Zahlungen von Kunden
  • Steuerrückzahlungen
  • Zuschüsse
  • Zinsen
  • Fördergelder

Bei den Ausgaben fallen gewerbeübergreifend oft ähnliche Kosten an, wie zum Beispiel:

  • Materialkosten bei Anschaffungen
  • Steuern
  • Löhne
  • Marketingkosten
  • Mieten für Geschäftsräume
  • Kosten rund um das Firmenfahrzeug
  • Versicherungen
  • Kosten für Steuerberater

Welche Kosten und Zinsen fallen bei einem Geschäftskonto an?

Die genauen Konditionen, die für Geschäftskonten vergeben werden, unterscheiden sich von Bank zu Bank mitunter dramatisch. Es ist allgemein bekannt, dass es Banken gibt, die sich hin zu Unternehmen orientieren, und solche die sich eher auf Privatkunden fokussieren. Dementsprechend können die Kosten für ein Geschäftskonto unterschiedlich hoch ausfallen.

Wenn man ohne Vorüberlegungen das erstbeste Konto wählt, um die finanziellen Unternehmens-Belange zu managen, dann kann man mitunter mehrere 100€ pro Jahr zu viel zahlen. Unternehmen, welche tagtäglich viele Transaktionen durchführen, sollten sich insbesondere mit den Buchungsgebühren auseinandersetzen. Aber auch die Zinsen für Kredite und Guthaben sollte man unbedingt im Auge behalten. Zwar sind Guthabenzinsen derzeit überall relativ gering - sie sind jedoch nach wie vor eine durchaus attraktive Option als Schutz gegen die Inflation. Und sie werden nicht bei jeder Bank in selbiger Höhe geboten. Ähnliches gilt für die Möglichkeiten, Tagesgeld-Konten und fixe Verzinsungen zu erhalten, sowie weitere interessante finanzielle Optionen.

Der Geschäftskonten-Vergleich, den Sie hier durchführen können, listet Ihnen sämtliche wichtige Gebühren auf, die bei den unterschiedlichen Anbietern anfallen. So können sie eine individuell passende Wahl treffen, die die Kosten für ihr Geschäftskonto so niedrig wie möglich hält.

Wie unterscheiden sich Tagesgeld und Festgeld?

In den meisten Fällen bieten Anbieter ihren Geschäftskunden keine Möglichkeit, Verzinsungen für ihre positiven Salden zu erhalten. Allerdings gibt es bei einigen Produkten, die in Deutschland auf dem Markt verfügbar sind, die Option, ein zusätzliches Tages- oder Festgeldkonto zum Geschäftskonto hinzu zu beziehen.

Mit Hilfe dieses Tages- oder Festgeld-Kontos können Guthaben zu aktuellen Zinsen gewinnbringend eingelagert werden. Besonders Unternehmen, die einen hohen Kontostand gewohnt sind, können von solchen Zusatz-Möglichkeiten durchaus profitieren - auch, wenn die Zinsen auf Tages- und Festgeld aktuell relativ niedrig sind, und oftmals gerade einmal die Inflation abfedern.

Buchungen: Mit und ohne Beleg

Unterschiede gibt es auch, was die Buchungen anbelangt - besonders hinsichtlich der Beleghaftigkeit beziehungsweise Beleglosigkeit. Überweisungen, die mittels Bankpersonal hindurchgeführt werden, wird ein Beleg in Papierform ausgestellt. Solche Transaktionen sind deshalb üblicherweise teurer als sogenannte beleglose Buchungen. Diese werden lediglich online mittels Online-Banking, oder in der Bankfiliale am Terminal direkt vom Kunden durchgeführt. 

Da für beleglose Buchungen kein Personal durch die Bank gestellt werden muss, sind solche Buchungen im Regelfall günstiger - in manchen Fällen sind sie sogar gratis, selten jedoch kosten sie mehr als ein paar Cent. Beleghafte Buchungen können im Gegensatz dazu empfindlich teuer sein: Zwischen etwa 50 Cent und mehr als 2,50 € pro Buchung sind in Deutschland durchaus im normalen Bereich.

Gewisse Geschäftskonten bieten einige gratis beleghafte und beleglose Transaktionen an, die in der Grundgebühr inkludiert sind. Erst wenn diese überschritten werden, fallen Kosten pro Buchung an. Beleghafte und beleglose Buchungen betreffen jede mögliche Form von Buchung über das Firmenkonto - egal ob es sich um eine Überweisung handelt, eine Ein- oder Auszahlung, eine Lastschrift oder um einen Dauerauftrag.

Geschäftskonten und Kreditkarten

Die Flexibilität, die Kreditkarten ihren Nutzern ermöglichen, kann selbstverständlich auch bei einem Geschäftskonto zur Anwendung kommen. Sie haben bei so gut wie jedem Anbieter die Möglichkeit, entweder gratis, oder für eine Grundgebühr, die selten mehr als einige Euros pro Monat beträgt, eine solche Kreditkarte zu nutzen.

Kreditkarten für Geschäftskonten können Sie nutzen, um Geld am Automaten zu beheben, um Zahlungen online wie offline zu tätigen, und um auch um im Ausland problemlos zu bezahlen. Gewisse Anbieter bieten Kunden die Möglichkeit, gleich mehrere Kreditkarten auf ein- und dasselbe Konto zu nehmen. Das macht Unternehmen weiter flexibel. Und nicht selten sind auch interessante Leistungen in solchen Kreditkarten inkludiert, wie etwa das Sammeln von Flugmeilen, oder attraktive Versicherungsleistungen wie etwa Reiserücktrittsversicherungen bei Geschäftsreisen.

Geschäftskonto und Geldautomaten

Wenn man ein Geschäftskonto nutzt, dann braucht man in vielen Fällen möglichst leichten Zugriff zu Bargeld - und das am besten 7 Tage die Woche und rund um die Uhr. Wenn dies der Fall ist, dann sollte man sich gut überlegen, ob man auf eine Direktbank setzt oder nicht doch besser auf eine Filialbank - denn Letztere bietet zumeist einen deutlich leichteren Zugriff auf Geldautomaten für ihre Kunden.

Zudem kann an den Geldautomaten der eigenen Filialen oft kostenlos Bargeld beheben. Dies ist jedoch seltener der Fall, wenn man bei einem fremden Geldautomaten abheben möchte. Bei Direktbanken gibt es hingegen meist keine eigenen Geldautomaten, weshalb eine Überprüfung der Bargeld-Abhebungs-Gebühren in diesem Fall wichtig ist.

Wie viel kostet ein Geschäftskonto?

Die Kosten für ein Geschäftskonto sind stark davon abhängig, wie viele Buchungen einerseits auf Ihrem Konto abgewickelt werden, und andererseits von weiteren Aspekten ihres Zahlungsverhaltens, wie etwa Überziehungen des Kontos.

Die Buchungen sind jedoch ein zentraler Kostenfaktor, wobei es hierbei mitunter riesige Unterschiede zwischen den einzelnen Banken gibt. Falls Ihr Unternehmen Monat für Monat nur relativ wenige Buchungen tätigt, und Sie Ihr Konto nur selten überziehen, dann kann Ihr Geschäftskonto recht günstig sein, mitunter mit Kosten von weniger als 20€ pro Monat. Wenn Sie allerdings tagtäglich dutzende Ein- und Ausgänge auf Ihrem Konto verzeichnen, und Sie zudem Kredite häufig in Anspruch nehmen, dann können die Kosten für ein Geschäftskonto schnell einen mittleren bis hohen dreistelligen Betrag ausmachen - Monat für Monat.

Gebühren für Geschäftskonten im Vergleich

Bei einem Geschäftskonto gibt es verschiedene Formen von Gebühren. Zum einen gibt es die monatliche Grundgebühr. Diese kann bei manchen Anbietern sogar wegfallen. Eine separate jährliche Gebühr kann bei bestimmten Geschäftskunden dann anfallen, wenn eine Kreditkarte bezogen wird. In manchen Fällen gibt es jedoch auch Kreditkarten, die ohne Zusatzgebühr erhältlich sind - vor allem bei Direktbanken ist das der Fall. In den meisten Fällen wird hierbei Visa oder MasterCard als Option angeboten. Für Unternehmen, die unter einer gewissen Größe liegen, kann ein solches Modell durchaus eine attraktive Variante darstellen - insbesondere dann, wenn generell eher wenige Buchungen durchgeführt werden.

Mit Erfüllung dieser Voraussetzungen kann man ein Geschäftskonto eröffnen

Grundsätzlich ist es wichtig, festzuhalten, dass nicht jede Person ein Geschäftskonto eröffnen kann. Grundsätzlich kann dies nur eine volljährige Person tun, die einen gültigen Personalausweis hat. Ebenfalls notwendig ist eine Bestätigung des Wohnsitzes.

Diese Anforderungen gelten auch dann, wenn gleich mehrere Personen Kontoinhaber sein möchten. Wenn man etwa als GmbH oder eine andere juristische Person ein Konto eröffnen möchte, dann muss zusätzlich zu den genannten Dokumenten auch der Gesellschaftervertrag bei der Kontoeröffnung vorgezeigt werden. Darüber hinaus muss der Firmensitz in Deutschland liegen - zumindest verlangen dies die meisten Anbieter in der Bundesrepublik. Einen Auszug aus dem Handelsregister muss man ebenfalls beilegen, sofern dort ein Eintrag vorhanden ist. 

Alle benötigten Dokumente finden Sie im folgenden auf einen Blick: 

  • Gewerbeanmeldung (nicht notwendig bei Freiberuflern),
  • Gesellschaftervertrag,
  • Ausweis,
  • Registerauszüge,
  • Wohnsitzbestätigung.

Spezialfall Selbständige und Freiberufler

Sind Sie selbständig oder Freiberufler, könnten Sie unter Umständen damit konfrontiert werden, dass Banken von Ihnen verlangen, statt Ihr Privatkonto ein Geschäftskonto für Ihre beruflichen Aktivitäten zu verwenden. Dies ist jedoch gesetzlich nicht unbedingt notwendig.

Banken tun dies lediglich deshalb, da davon auszugehen ist, dass Ihr beruflich genutztes Konto mehr Buchungen pro Monat haben wird als ein Privatkonto. Dies macht für die Bank ein solches Privatkonto oft unrentabel, weshalb diese Ihnen ein Geschäftskonto verkaufen möchten. Da bei diesen Gebühren ganz anders abgerechnet werden, kann die Bank so weitaus besser an ihrem Zahlungsverhalten verdienen. Wenn Sie dies vermeiden möchten, dann empfehlen wir Ihnen, unbedingt so lange nach einer geeigneten Bank zu suchen, die Ihnen ein Privatkonto ermöglicht, welches Sie auch für ihre unternehmerischen Tätigkeiten nutzen können. So erfüllen Sie Ihre Bedürfnisse optimal und finanziell sinnvoll.

Welches Firmenkonto ist das Richtige für mich?

Nahezu jede Art von Bank, egal ob es sich um Filialbanken, Sparkassen oder Direktbanken handelt, hat Geschäftskonten in ihrer Produktpalette. Grundsätzlich unterscheiden sich die unterschiedlichen Angebote in ihrem Funktionsumfang ebenso wie in ihrem Gebührenmodell teilweise enorm voneinander. Aus diesem Grund kann auch leider nicht pauschal beantwortet werden, welches Konto das Beste ist, um die finanziellen Belange eines Unternehmens abzuwickeln. 

Vielmehr muss man einige Aspekte beachten, die ein Konto individuell geeignet für die eigenen Anforderungen machen. Kontoführungsgebühren sind vor allem vom Zahlungsverhalten und den notwendigen Ein- und Ausgaben eines Unternehmens abhängig. Auch die Möglichkeit, Kredite zu nutzen und etwa Tagesgeld- und Festgeldkonten zusätzlich einzurichten, müssen hierbei berücksichtigt werden. 

Um schließlich eine Auswahl treffen zu können, empfiehlt es sich, unsere Checkliste im Vorfeld durchzugehen. Auf dessen Basis können Sie dann unseren Geschäftskonten-Vergleich durchführen, um letztendlich zu einer Entscheidung kommen zu können.

Business-Konto - eine individuelle Angelegenheit

Im Folgenden möchten wir Ihnen noch einige Tipps und Empfehlungen abgeben, welche Konten für Sie interessant sein könnten. Dies ist abhängig von der Unternehmensform, die Ihr Unternehmen hat, und selbstverständlich auch von der Handhabung, mit welcher Sie diese nutzen werden.

Gewerbetreibende Unternehmen

Gewerbetreibende Unternehmen sind in den meisten Fällen mit einem normalen Business-Konto gut ausgestattet, ob Kommanditgesellschaftoffene HandelsgesellschaftUnternehmergesellschaft oder eine ähnliche Form. Im Idealfall ist ein solches Konto gebührenfrei. Auch Lastschriftverfahren können hierbei genutzt werden, und geschäftliche Transaktionen sind isoliert von privaten Tätigkeiten. Beispiele für interessante Produkte sind hier Business-Konten von N26Kontist, und FINUM.

Einzelunternehmer, Selbständige, Freelancer

Diese Form von Unternehmen ist nicht unbedingt dazu verpflichtet, ein Business-Konto zu führen. Dennoch empfiehlt es sich, die privaten von den beruflichen Ausgaben zu trennen. Auch in diesem Fall kann man etwa auf ein kostenloses Business-Konto setzen, oder man greift alternativ auf ein zusätzliches Girokonto zurück.

Digitale Nomaden und Online-Marketer

Immer mehr Menschen entschließen sich dazu, zu sogenannten digitalen Nomaden zu werden. Dies bedeutet, dass man ortsungebunden und zumeist als Freelancer oder Selbständiger arbeitet, was nicht selten häufiges Reisen miteinschließt. Aus diesem Grund sind hier weltweit günstige Abhebungen bei Geldautomaten ein wichtiger Aspekt des Unternehmens-Kontos. Auch günstige Kreditkarten sollten verfügbar sein. Nicht zuletzt sollte auch ein attraktives Online-Banking für digitale Nomaden verfügbar sein, da man wohl selten Filialen persönlich aufsuchen können wird. In dieser Hinsicht eignen sich beispielsweise die Anbieter PentaKontist und N26 business.

Online-Shops

Falls Sie einen Online-Shop führen, dann sollte Sie auf jeden Fall ein Firmenkonto wählen, welches gute Konditionen für Buchungen hat - denn es ist davon auszugehen, dass es auf Ihrem Konto viele Ein- und Ausgänge geben wird. Insbesondere Online-Bezahlsysteme sollten mit einem solchen Konto kompatibel sein, dazu gehört etwa die gerne genutzte Sofortüberweisung. Ein gutes Angebot für Online-Shops gibt es beispielsweise von der Postbank.

Checkliste: Darauf kommt es bei einem Geschäftskonto an

  1. Buchungen: Tätigen Sie viele Buchungen? Sind diese meist beleglos und oder beleghaft? Wie steht es um die Lastschriften und um Einreichungen von Schecks? Je nachdem, wie häufig diese Dinge bei Ihnen vorkommen, wird ein anderes Konto bzw. anderer Anbieter für Sie besser sein. 
  2. Grundgebühren für die Kontoführung: Manche Business-Girokonten kommen ohne eine monatliche Grundgebühr aus. Wieder andere verlangen diese zwar, ermöglichen dafür aber Einsparungen bei den Buchungen.
  3. Girokarte beziehungsweise Kreditkarten: Wenn Sie Bargeld abheben möchten und dabei gewisse Freiheiten genießen wollen, dann sollten Sie unbedingt eine Girokarte oder Kreditkarte beziehen. Vergleichen Sie hierbei ebenfalls die Gebühren, und nicht zuletzt auch die Kreditzinsen im Detail. Bei manchen Girokonten für Unternehmen sind Kreditkarten im Preis inbegriffen.
  4. Bargeldabhebung: Geldautomaten gibt es bei nahezu jeder Bankfiliale. Wenn Sie auf eine Bank setzen, die über ein breitgefächertes Filial-Netzwerk verfügt, dann haben Sie nirgendwo Probleme, günstig Bargeld abzuheben. Falls Sie auf eine Direktbank setzen, dann kann es dadurch hingegen mitunter zu beträchtlichen Gebühren kommen, wenn Sie Bargeldabhebungen häufig nutzen möchten. Auch Unternehmer, die viel Zeit im Ausland verbringen, sollten diesen Aspekt berücksichtigen - denn die Bargeldabhebung im Ausland ist nur in seltenen Fällen kostenlos.
  5. Kredite: Falls Sie mit Krediten arbeiten möchten oder müssen, um eventuell auftretende Liquiditätsengpässe überbrücken zu können, sollten Sie eine Bank wählen, die Ihnen attraktive Kreditkonditionen anbietet. Dies beinhaltet einen Dispokredit ebenso wie die Möglichkeit auf einen Kontokorrentkredit oder einen Unternehmerkredit. 
  6. Unterkonten: Möchten Sie Unterkonten nutzen? Solche Konten erleichtern es, den Überblick über unterschiedliche Geschäftsbereiche zu erhalten, wenn es um die finanziellen Belange geht. 
  7. Zinsen: Zinsen für Guthaben und für die Überziehung von Konten sind bei Banken üblich - jedoch sind die Unterschiede mitunter groß. Vergleichen Sie Zinsen also sorgfältig, wenn Sie viel Wert darauf legen, diese zu nutzen.
  8. Kundenservice: Möchten Sie einen persönlichen Mitarbeiter bei der Bank haben, der für Ihre finanziellen Belange zuständig ist? Oder möchten Sie auf Online-Banking setzen, wobei Ihnen sämtliche Aspekte rund um Ihr Girokonto über ein User-Interface ermöglicht werden? Sie sollten entscheiden, wo Ihre Präferenzen diesbezüglich liegen.
  9. Prämien, Startguthaben und sonstige Boni: Wenn Sie ein Geschäftskonto bei einer bestimmten Bank eröffnen, dann könnten Ihnen mitunter attraktive Eröffnungs-Boni geboten werden. Möglicherweise wird Ihnen sogar ein kostenloses privates Girokonto zur Eröffnung Ihres Geschäftskontos geboten. So gut diese Boni und Extras auch klingen mögen - dieser Aspekt eines Geschäftskontos ist unserer Einschätzung nach nicht von größter Bedeutung. Denn langfristig fallen diese kurzfristigen Vorteile in der Regel nicht sonderlich ins Gewicht.

Ein Geschäftskonto eröffnen in 3 Schritten

Ein Geschäftskonto zu eröffnen ist heutzutage denkbar einfach, und lässt sich in den meisten Fällen auch online erledigen. Die folgenden drei Schritte müssen Sie im Regelfall befolgen, um ein solches Konto zu eröffnen:

  1. Vergleichen Sie sorgfältig:Überprüfen Sie mit unserem Geschäftskonto-Vergleich, welches Geschäftskonto Ihnen die besten Konditionen bietet, und Ihre Anforderungen bestmöglich erfüllt. Hierfür sollten Sie realistische Zahlen benennen, wenn es um Ihre Umsätze, Ein- und Ausgänge geht - denn diese sind ein wesentlicher Kostenfaktor eines Geschäftskontos.
  2. Konto eröffnen:Wenn Sie sich für einen Anbieter entschieden haben, wechseln Sie auf die Webseite des Anbieters, und führen dort alle nötigen Schritte durch, um Ihr Konto zu einzurichten. Hierfür müssen Sie wichtige persönliche Details angeben, sowie einige wichtige Dokumente hochladen. Falls Sie das Konto in einer Bankfiliale, wo die persönliche Beratung möglich ist, eröffnen möchten, dann empfiehlt es sich, Kopien von diesen Dokumenten gleich mitzubringen, um den Vorgang zu beschleunigen.
  3. Konto nutzen:In vielen Fällen erhalten Sie nach der Beantragung unmittelbaren Zugang zu Ihrem Online-Konto - besonders dann, wenn Sie Ihr Geschäftskonto bei einer Direktbank eröffnen. In manchen Fällen dauert es jedoch eine gewisse Zeit, bis sie ihre Login-Daten und alle wichtigen Informationen erhalten. Diese werden Ihnen in manchen Fällen ebenso per Post zugesendet, wie Ihre Kreditkarte, die Sie auf Wunsch zu Ihrem Geschäftskonto erhalten können.

Diese Dinge sollten Sie vor der Kontoeröffnung in Erfahrung bringen

Im Nachhinein ist man immer schlauer - dieses Sprichwort kann auch bei Geschäftskonten eine gewisse Wahrheit beinhalten. Wenn Sie jedoch folgende Dinge beachten, dann könnten Sie sinnvoll vergleichen und das Optimale in Sachen Business-Girokonto für sich herausholen:

  1. Mit wie vielen Buchungen rechnen Sie pro Monat? 
  2. In welcher Menge werden bei Ihnen Lastschriften, Bareinzahlungen, Barauszahlungen und Überweisungen anfallen?
  3. Wie gut ist es um Ihre Liquidität bestellt? 
  4. Rechnen Sie damit, dass Sie Ihr Konto häufig überziehen müssen? Dies bestimmt, ob Sie einen Kontokorrentkredit benötigen.
  5. Nutzen Sie häufig Geldautomaten, um Bargeld zu beheben?
  6. Sind Sie ein Freund von Online-Konten, oder bevorzugen Sie es, einen persönlichen Ansprechpartner in einer Filiale zur Verfügung zu haben? 
  7. Benötigen Sie lediglich die Basisfunktionen eines Geschäftskontos, oder möchten Sie zusätzliche Leistungen in Anspruch nehmen?

All diese Aspekte spielen eine gewichtige Rolle bei der Entscheidung für ein geeignetes Geschäftskonto. Machen Sie sich also Gedanken über diese Punkte, sodass Sie bei der Wahl über die Vergleiche der verfügbaren Angebote die richtigen Gewichtungen hinsichtlich der jeweiligen Funktionen und Konditionen treffen können.

Häufig gestellte Fragen zu Geschäftskonten - FAQ

Wofür braucht man ein Geschäftskonto? 

Grundsätzlich dient das Geschäftskonto zwei elementaren Aspekten des Unternehmertums: zum einen, um die Ein- und Ausgaben zu managen. Zum anderen geht es darum, dass man sämtliche betrieblichen Einnahmen und Ausgaben dokumentieren muss, um bei Bedarf etwa dem Finanzamt alle Details nachweisen zu können. Aus diesem Grund ist es für Unternehmen notwendig, geschäftliche und private Zahlungsflüsse zu trennen.

Auch die Einnahmen-Ausgaben Rechnung wird über das Geschäftskonto abgewickelt. Für Kleinunternehmer wie etwa Freiberufler, Freelancer und Selbstständige ist es nicht verpflichtend, ein Geschäftskonto zu führen. Allerdings empfiehlt es sich auch hier, über ein eigenes Girokonto vorzugehen, berufliche von den private Ausgaben bestmöglich trennen zu können.

Was für Bedingungen muss das optimale Geschäftskonto für mich erfüllen? 

Alle Leistungen, die Sie in Anspruch nehmen möchten und das zum bestmöglichen Preis - das fasst zusammen, was ein Geschäftskonto können muss. Wichtig sind hierbei etwa regelmäßige Kostenfaktoren für Buchungen jeder Art, sowie die Grundgebühren für die Kontoführung und auch für die Firmen-EC-Karte oder Kreditkarte. Auch Zusatzfunktionen, wie etwa eine Buchhaltungssoftware, und Zugang zu Krediten und Tagesgeld-Depots sind weitere Faktoren, die Geschäftskonten leisten können.

Wie viel kostet ein Geschäftskonto? 

Grundsätzlich gibt es drei wesentliche Kostenfaktoren, welche die letztlichen Aufwendungen für Geschäftskonten ausmachen:

  1. Der monatliche Grundpreis für die Kontoführung,
  2. Gebühren für Buchungen jeder Art,
  3. sowie Aufwände für Bareinzahlungen und Barauszahlungen. 

Anhand dieser drei Faktoren ergeben sich jene Konditionen, die insgesamt für das jeweilige Unternehmen am günstigsten sind. Man sollte noch vor dem Eröffnen eines Geschäftskontos individuell ermitteln, welche Aspekte am stärksten zu gewichten sind. Dementsprechend ergeben sich die individuell passenden Geschäftskonten.

Ist es einfach, ein Geschäftskonto zu wechseln? 

Selbstverständlich ist ein Wechsel eines Geschäftskontos möglich. Ganz ähnlich wie beim privaten Girokonto kann man auch Geschäftskonten relativ einfach wechseln, sofern man keine langfristige Bindung bei der Vertragsunterzeichnung eingegangen ist. Dazu muss der alte Anbieter rechtzeitig informiert, und bei Erhalt des neuen Kontos alle Zahlungen und Tätigkeiten auf das neue Konto transferiert werden. 

Es empfiehlt sich außerdem, sämtliche Zahlungspartner zu informieren, sodass auch tatsächlich keine falschen Buchungen entstehen. Falls das neue Konto eingerichtet ist, und alles problemlos verläuft, kann das alte Geschäftskonto gekündigt werden. Wir empfehlen ihnen allerdings, zumindest einige Wochen verstreichen zu lassen, bis Sie diesen Schritt gehen.

Was ist ein Kontokorrentkredit? 

Bei einem Kontokorrentkredit handelt es sich um eine Kreditlinie, welche bei ausreichender Bonität durch die Bank vergeben wird. Sie ermöglicht es dem Unternehmen, kurzfristige Liquiditätsengpässe zu überbrücken, und entsprechend Gelder zu nutzen. Dies kann zum Beispiel nützlich sein, wenn große Umsatz-Eingänge auf sich warten lassen, und zugleich Gehaltszahlungen fällig sind. Beachten Sie jedoch den Zinssatz für den Kontokorrentkredit - dieser wird je nach Bank unterschiedlich festgelegt, und ist nicht zuletzt abhängig von Ihrer Unternehmensbonität.

Sollte ich mein Geschäftskonto bei der Direktbank oder Filialbank eröffnen?

Ähnlich wie bei der Eröffnung eines Privatkontos ist die Entscheidung für eine Direkt- oder eine Filialbank als kontoführendes Unternehmen abhängig vom Service, den man sich erwartet und den individuellen Bedürfnissen. Legen Sie Wert auf persönliche Betreuung und reale Kundenberater, und gerne direkt selbst zur Bank gehen, um Ihre Geschäfte zu erledigen, dann ist die Filialbank eindeutig Ihre Wahl. Wenn Sie jedoch lieber alles selbst online erledigen, dann setzen Sie besser auf ein Geschäftskonto bei der Direktbank.