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Mit Gasvergleich zum günstigen Gasanbieter

Tipps für einen erfolgreichen Gasvergleich

Süddeutsche Autorenteam Aktualisiert am 08.08.2022 12 Minuten Lesezeit
Bewertet von Raissa Hartung - Energieexpertin

Sie sind auf der Suche nach einem zuverlässigen Gasvergleich? Führen Sie einen Gasanbieter Vergleich schnell und einfach mit unserem Tarifrechner durch. In nur 3 Schritten können Sie so zu einem günstigen Gasanbieter wechseln. Erhalten Sie außerdem einen Überblick über Gaspreise in der Entwicklung, und wie viel Einsparpotential bei einem Gasanbieter-Wechsel vorhanden ist. Schritt für Schritt demonstrieren wir dabei, wie Sie die besten Angebote für Ihre Gasversorgung ermitteln können.

ZUM ANGEBOT

Gasvergleich: Die besten Provider und günstigsten Tarife bei uns im Check

Als Bestandteil der Fixkosten nahezu jedes Haushaltes in Deutschland ist der Gasverbrauch ein nicht unwesentlicher Kostenfaktor in den monatlichen Ausgaben. In den vergangenen Jahren haben einige wirtschaftliche Entwicklungen dazu beigetragen, dass die Preise der Gasanbieter zuletzt nur leicht angestiegen sind. Zudem hat die Vielfalt an Anbietern enorm zugenommen. Es kann sich daher in vielen Fällen lohnen, Gasanbieter zu vergleichen, und die eigenen Verträge zu überprüfen. Für die meisten Haushalte gilt nämlich, dass Jahr für Jahr ein beträchtlicher Beitrag eingespart werden kann, wenn man einen geeigneten alternativen Anbieter findet.

Unser Gasvergleich hilft Ihnen dabei, unter hunderten verfügbaren Tarifen jenen zu finden, der zu Ihnen passt und gleichzeitig kostengünstig ist. Probieren Sie es jetzt einfach aus - unser Gasvergleich ist kostenlos und rund um die Uhr für Sie zugänglich.

Gasanbieter Vergleich: Setzen Sie auf den richtigen Gaslieferanten, oder zahlen Sie zu viel?

Die Frage, welcher der richtige Gasprovider für Sie ist, ist leicht beantwortet - er muss Ihnen schlichtweg möglichst günstige Preise bieten. Es gehören aber auch andere Aspekte dazu, wie etwa der Kundenservice, zudem auch Details der angebotenen Tarife, welche etwa Kündigungsfristen und Preisanpassungen betreffen.

Wenn Sie Ihren Strom- oder Gasvertrag bereits seit vielen Jahren haben, dann könnte sich definitiv ein Vergleich für Sie lohnen. Denn in vielen Fällen sind alte Verträge von den Strom- und Gaskonditionen her deutlich schlechter als neue Angebote. Vier zentrale Gründe haben zu dieser Tatsache beigetragen:

  1. Der Wettbewerb wurde mit der Liberalisierung des Marktes für Gas im Jahr 2006 erheblich in Schwung gebracht.
  2. Der Gaspreis ist heutzutage nicht mehr an den Ölpreis gebunden, was dazu beigetragen hat, dass die Preise deutlich moderater angestiegen sind als in vielen alten Vertrags-Modellen berechnet.
  3. Der Wettbewerb hat in Deutschland enorme Impulse erhalten. Inzwischen sind in der Bundesrepublik buchstäblich tausende Anbieter auf dem Markt vertreten - manche davon überregional, andere wiederum regional.

Ein Grund mehr dafür, direkt einen Gasvergleich zu starten und günstigere Strom- und Gasangebote zu entdecken. Denn mit einem Gasanbietervergleich können Sie dauerhaft bares Geld sparen und haben die Möglichkeit, einen umfangreichen sowie schnellen Vergleich aller aktuellen Tarife anzustellen.

Die CO2-Steuer hat möglicherweise Auswirkungen auf Ihre Gasabrechnung

Mit dem 1. Januar 2021 ist in Deutschland die CO2-Steuer in Kraft getreten. Geben Sie in dieser Hinsicht darauf Acht, dass die finanziellen Folgen dieser Steuer bereits in Ihrem Vertrag eingepreist wurden. Grundsätzlich werden pro Tonne Kohlenstoffdioxid 25 Euro fällig. Wenn Sie nun einen Jahresverbrauch von 20.000 Kilowattstunden haben, dann ergeben sich unter dem Strich Mehrkosten von nahezu 110 Euro. Diese Kosten sollte Sie in einem Gasanbietervergleich auf jeden Fall berücksichtigen.

Gaslieferant wechseln in nur 3 Schritten

Wenn Sie auf der Suche nach einem günstigen, neuen Gasanbieter sind, der Ihnen bessere Konditionen bietet als jene Ihres bestehenden Vertrages, dann sind Sie bei uns definitiv an der richtigen Adresse. Unser Vergleich für Gastarife ermöglicht es Ihnen, mit wenigen Mausklicks einen Provider für Ihre individuellen Anforderungen und Gewohnheiten in ihrer Region (Postleitzahl korrekt angeben!) zu finden.

Doch wie genau wechselt man den Tarif?

Im Grunde genommen ist es der Wechsel zu einem neuen Gasversorger ganz einfach: Mit diesen drei Schritten ist Ihr neuer Top-Gastarif gefunden:

  1. Besseren Gastarif finden: Zunächst müssen Sie einen Anbieter finden, der Ihnen ein ideales Angebot offeriert. In vielen Fällen können auf das Jahr hin gerechnet mehrere hundert Euro eingespart werden. Nutzen Sie hierzu beispielsweise unseren Gasvergleich. So überblicken Sie schnell, welcher Strom- oder Gasversorger Ihnen eine Kostenersparnis bringen kann, und wie hoch diese bei dem anderen Anbieter ausfällt.
  2. Alten Tarif kündigen: Wenn Sie bei unserem Gasanbieter Vergleich den besten Gasanbieter gefunden haben, dann sollten Sie zunächst herausfinden, ob eine Kündigungsfrist bei Ihrem bestehenden Gasanbieter-Vertrag besteht. Wenn dies der Fall ist, dann sollten Sie vielleicht noch etwas warten, bevor Sie einen neuen Vertrag eingehen. Ihre alten Vertrag müssen Sie in jedem Fall kündigen - und dies schriftlich.
  3. Vertragsabschluss beim neuen Anbieter: Wenn die Kündigung erst einmal unter Dach und Fach ist, haben Sie es fast geschafft - Sie können nun die Anmeldung beim neuen Anbieter durchführen. Mit der Anmeldung wird auch die Prozedur des Gasablesens in Gang gesetzt. Im Normalfall können Sie Ihre neuen Gastarife innerhalb weniger Wochen nutzen - der neue Gas-Lieferant kümmert sich um alles weitere, was es bei einem Lieferantenwechsel zu beachten gibt.

Mit diesen drei Schritten ist es denkbar schnell und einfach, den aktuellen Provider zu wechseln.

Gaspreise in der Entwicklung

Um Ihnen zu veranschaulichen, wie viel Sparpotential ein Gasanbieter Vergleich samt Anbieterwechsel haben kann, brauchen wir uns nur die Statistik der letzten Jahre ansehen, was die Entwicklung des Gaspreises anbelangt.

Generell hat der Gaspreis im letzten Jahrzehnt zwischen 5,8 und 6,9 Cent pro Kilowattstunde geschwankt. Während in den Jahren 2012 bis 2016 der Preis zumeist deutlich über 6,5 Cent lag, so fiel der Preis von 2016 bis 2020 auf bis zu 6 Cent- und oft sogar darunter.

Dies macht klar, dass Verträge, die vor mehr als vier Jahren abgeschlossen wurden, zumeist mit unverkennbar höheren Preisen kalkuliert worden sind - was natürlich auch mit höheren Kosten für Endverbraucher verbunden ist.

Mit den heutigen Preisen können Ihnen die Provider nun oft deutlich günstigere Tarife anbieten, als dies noch vor fünf Jahren der Fall gewesen ist - denn die Preise für Gas sind schlichtweg niedriger als zuvor. So lohnt sich das Vergleichen und Wechseln heute mehr den je.

Einsparpotential beim Anbieterwechsel

Sie haben sich bestimmt schon einmal gefragt, wie viel Geld man tatsächlich einsparen kann, wenn man einen regelmäßigen Gasvergleich samt Gasanbieterwechsel durchführt. Dies hängt grundsätzlich davon ab, wie hoch Ihr Gasverbrauch ausfällt, also wie viel Gas in Kwh Sie tagtäglich verbrauchen.

Pauschal kann man aber schätzen, dass etwa Gaskunden bei einem regionalen Grundversorger mit einem durchschnittlichen Gasverbrauch, und das betrifft ein Viertel aller deutschen Haushalte, bis zu 100 Euro pro Jahr sparen können. Dies ist oft sogar dann der Fall, wenn nicht einmal die Bezugsquelle gewechselt wird, sondern lediglich ein Tarifwechsel vorgenommen wird. Achtet man nun auch noch auf die preislich attraktivsten Angebote anderer Bezugsquellen und vergleicht, besteht sogar noch mehr Einsparpotenzial. Unterm Strich kann der eingesparte Betrag so mehrere hundert Euro ausmachen - und das selbst für Kunden mit regulärem Gasverbrauch. Deshalb lohnt sich ein Gasanbieter Vergleich eigentlich immer.

Deshalb lohnt sich ein Gasvergleich

Immer dann, wenn man in eine neue Wohnung einzieht, in welcher eine Gastherme vorhanden ist, geht man einen Vertrag mit dem Grundversorger vor Ort ein, indem man das Gas nutzt. Doch im Normalfall erhält man mit einem Grundversorger nicht den besten Tarif für seinen Gasverbrauch - daher sollte man besser Preise vergleichen und unter allen verfügbaren Lieferanten in der Region den günstigsten Gastarif finden.

Hier kann ein Gasvergleich enorm hilfreich sein. Unser kostenlose Gasvergleich erfordert keine persönlichen Daten und zeigt Ihnen schnellstmöglich alle verfügbaren günstigen Angebote an. Es handelt sich hierbei um einen komplett neutralen Gasvergleich, der Ihnen direkt Aufschluss über alle weiteren Informationen und Details gibt. So finden Sie in kürzester Zeit die günstigsten Gaspreise und den für Sie besten Anbieter mit exzellentem Preis-Leistungs-Verhältnis.

Generell kann man in Deutschland als Mieter innerhalb der ersten drei Monate nach dem Einzug ohne Kündigungsfrist den Versorger wechseln. Tut man dies nicht, dann wird automatisch der örtliche Grundversorger Gaslieferant. Nach Ablauf der dreimonatigen Frist besteht eine Kündigungsfrist von zwei Wochen.

Den Vergleich unter Gasanbietern kann man mit unserem Gasanbieter Vergleich innerhalb von wenigen Minuten ganz einfach durchführen. Wir zeigen alle seriösen Lieferanten in Ihrer Nähe an und bieten eine übersichtliche Preisübersicht. Daraus können Sie ablesen, bei welchem Provider Sie am meisten sparen können und finden ohne Umweg günstiges Gas.

Option Biogas - so gelingt ein realistischer Gasvergleich

Über unseren Gasvergleich findet man günstige Gastarife in jeder Region Deutschlands. So kann man sich sowohl für Verträge entscheiden, die konventionelles Gas liefern, als auch für Verträge mit Ökogas aus erneuerbaren Energien.

Unter Ökogas, oder auch Biogas, versteht man beispielsweise synthetisch erzeugte Gase oder solche aus nachwachsenden Rohstoffen, welche das Klima weniger stark belasten als fossile Brennstoffe. Meistens handelt es sich hierbei um Erdgas. Alternativ gelten auch solche Verträge als Biogas-Tarife oder Öko-Tarife, bei welchen die Anbieter Maßnahmen treffen, um den CO2-Ausstoß zu reduzieren, indem sie in Klimaschutzprojekte investieren oder zum Beispiel Wälder aufforsten. So soll der Verbrauch des Nutzers trotz allem so CO2-neutral wie nur möglich bleiben und die CO2-Bilanz verbessert werden.

Generell sollten auch all jene, die Wert auf nachhaltiges Leben und grüne Energie legen, einen Gasvergleich anstellen - denn so können Sie verschiedene Biosgas-Optionen miteinander vergleichen und dadurch einiges an Kosten sparen. Gleichzeitig kann man einen wertvollen Beitrag für den Umweltschutz leisten und seine CO2-Emissionen senken.

Sollte man Bonuszahlungen bei einem Gasvergleich wirklich berücksichtigen?

Ein Neukundenbonus oder Sofortbonus ist ein Mittel, welches immer mehr auch von Gaslieferanten eingesetzt wird, um Neukunden zu gewinnen. Auch bei unserem Gasanbieter Vergleich finden Sie vielerlei Angebote mit solchen Boni.

Dabei geben sich die Gaslieferanten durchaus sehr großzügig und bieten als Boni für Neukunden oft mehrere hundert Euro an. Die große Frage ist jedoch, ob der jeweilige Tarif, der bei solchen Aktionen angeboten wird, auch langfristig günstig ist. Nicht selten kommt es nämlich vor, dass Bonuszahlungen in die Tarife eingerechnet wurden, und man unter dem Strich deutlich mehr bezahlt, als bei einem günstigeren Gas-Tarif. Somit kann ein solcher Tarif zwar im ersten Vertragsjahr ganz lukrativ sein, dafür aber im zweiten Jahr umso teurer. Von einer Ersparnis kann dann keine Rede mehr sein.

Hinsichtlich Bonuszahlungen sollte man auch stets immer das Kleingedruckte lesen. In manchen Fällen wird ein solcher Bonus nämlich nicht sofort ausgezahlt, sondern über einen längeren Zeitraum. Das bedeutet, dass man sich über einen längeren Zeitraum bei einem Anbieter verpflichten muss, um den vollen Bonus genießen zu können.

Tarifanpassungen laut Vertrag - Vorsicht Kostenfalle!

Eine weiterer Trick, den Gasprovider anwenden, um ihre Angebote auf ersten Blick günstiger erscheinen zu lassen, sind Tarife, welche die Preise zu bestimmten Daten anpassen. In manchen Fällen genießt man so einen sehr preiswerten Tarif für die ersten Monate, oder im ersten Jahr. Nach einer gewissen Zeit werden dann aber die Tarife angehoben.

Konsumenten sollten sich hinsichtlich dieser Marketing-Tricks sensibilisieren, und immer darauf achten, dass es beim Gas letztlich um Fixkosten geht, welche Monat für Monat anfallen. Dies bedeutet, dass kurzfristige Vergünstigungen langfristig meist nur einen relativ geringen Effekt haben. Wichtiger sind die monatliche Abschläge die dauerhaft gezahlt werden müssen.

Unser Gaspreisvergleich bringt Licht ins Dunkel. Denn dank einer exakten Auflistung können Sie schnell erkennen, wie viel Sie im Vergleich zu der Versorgung bei Ihrem bisherigen Versorger sparen können und wie sich der Gas-Preis auf die Dauer gestaltet. Darüber hinaus sollten Sie auf eine besonders kurze Vertragslaufzeit achten, dass Sie bei Bedarf jederzeit schnell wechseln können.

Die besten Angebote für die Gasversorgung ermitteln

Tausende Strom- und Gas-Anbieter buhlen um die Aufmerksamkeit der Kunden, wenn es darum geht, Verträge über Gastarife abzuschließen. Hierbei werden allerlei Tricks angewendet, wie wir auch bereits im Abschnitt über die Bonuszahlungen beschrieben haben. Im Grunde genommen gibt es vier wesentliche Aspekte, die ein Gaslieferant erfüllen muss, um uneingeschränkt empfohlen werden zu können:

  1. Vertragslaufzeit: Gaslieferanten sollten ihre Kunden nicht länger als ein Jahr binden. So können sich Endverbraucher eine gewisse Flexibilität bewahren, und im Fall des Falles Änderungen in der Gasversorgung ohne Probleme anstreben. Generell sollten Anbieter durch wettbewerbsfähige Tarifmodelle Kunden zum Bleiben ermutigen, und nicht durch unfaire Bindungen.
  2. Kündigungsfrist: Die Kündigungsfrist sollte nicht mehr als sechs Wochen betragen. So hat der Verbraucher eine faire Chance, zu einem besseren Tarif bei einem neuen Gasanbieter zu wechseln.
  3. Preisgarantie: Die Lieferanten sind selbstverständlich nicht alleine für jede Gaspreiserhöhung verantwortlich - denn immerhin ist Gas ein Rohstoff, der weltweit gehandelt wird. Die deutschen Anbieter haben also nur beschränkten Einfluss auf die Preisentwicklung. In manchen Fällen müssen Gasprovider schlichtweg Preiserhöhungen an Verbraucher weitergeben, wenn sich Gas am Weltmarkt verteuert hat. Dennoch sollte eine seriöse Bezugsquelle eine Preisgarantie für zumindest ein Jahr abgeben können.
  4. Vertragsverlängerungen: Nachdem die Vertragslaufzeit ausläuft, werden Verträge in der Regel für einen gewissen Zeitraum verlängert. Die sollte bei guten Vertragsanbietern jedoch ein Zeitrahmen von nicht mehr als einem Monat sein.

Mit unserem Gasvergleich können Sie günstige Gasanbieter finden, welche all diese vier Punkte erfüllen, sodass Sie ruhigen Gewissens Ihren Wechsel einleiten können. Unser Gasrechner liefert Ihnen wertvolle Einblicke zu dem für Sie perfekten Wechsel.

Ist mein Gasttarif auch ohne Neukundenangebot kostendeckend?

Manche besonders günstige Gasanbieter versuchen, auf Kundenfang zu gehen, indem sie besonders preisgünstige Tarife anbieten. Interessanterweise sind solche Tarife in manchen Fällen nicht einmal kostendeckend für das Unternehmen.

Für den Verbraucher bedeutet dies zwar, dass die Preise auf ersten Blick äußerst attraktiv sind und sie sparen können. Die große Frage ist jedoch, ob solche Tarifmodelle auch nachhaltig kostengünstig sind. In vielen Fällen werden nämlich nicht-kostendeckende Gastarife früher oder später angepasst. Für den Verbraucher ergibt sich dadurch die Situation, dass der Preis nach einer gewissen Zeit empfindlich verteuert wird. Für Konsumenten sind solche Angebote somit buchstäblich zu schön um wahr zu sein.

Bei unserem Gasvergleich finden Sie eine besondere Kennzeichnung bei Gastarifen, die nach unseren Berechnungen nicht kostendeckend sind. So können Sie bei solchen Tarifen genau nachharken, ob diese auch langfristig für Sie Sinn machen.

Vertrag unterzeichnet - das sind die nächsten Schritte

Wenn Sie sich für einen günstigen Gasanbieter entschieden haben, und der Vertrag unterzeichnet und bestätigt ist, werden die ersten monatlichen Zahlungen festgelegt. Der Versorger wird im Normalfall einen Abschlag verlangen, denn die eigentlichen Gebühren können basierend auf dem Verbrauch des Kunden erst nach einem Jahr korrekt abgerechnet werden. Die Abschlagszahlung wird berechnet, indem der bisherige Verbrauch als Vorlage herangezogen wird. Sie haben die Möglichkeit, in dieser Hinsicht Einfluss zu nehmen, falls die Abschlagszahlung zu hoch ist. Mittels eines Musterschreibens können Sie online oder per Post eine Herabsetzung der Abschlagszahlung beantragen.

So gelingt der Übergang zum neuen Versorger

Für manche Menschen mag es eine große Hürde sein, den bestehenden Tarif zu ersetzen. Dabei ist solch ein Wechsel tatsächlich gar nicht so schwierig. Wenn man den neuen günstigen Gasanbieter erst einmal gefunden hat, kann man innerhalb von nur wenigen Schritten einen neuen Vertrag abschließen.

In den meisten Fällen setzt man einen Vertragswechsel in Gang, indem man eine Tarifabfrage auf der Webseite des neuen Lieferanten durchführt. Dabei muss man angeben, ab wann man umsteigen möchte, und an welcher Anschrift der Gasanschluss vorzufinden ist. Auch den Gasverbrauch und die Nummer des Gaszählers muss man hierbei (meist online) angeben.

Einige Spezialfälle rund um den Wechsel des Gaslieferanten

In manchen Fällen kann der Wechsel des Gaslieferant völlig problemlos auch während einer Vertragslaufzeit erfolgen. Man spricht in diesem Fall von einem Sonderkündigungsrecht. Dieses kann man zum Beispiel beanspruchen, wenn der Anbieter eine Preiserhöhung vornimmt.

Gasanbieter sind dazu verpflichtet, ihre Kunden schriftlich über eine Gaspreiserhöhung zu informieren - dies kann auch per E-Mail erfolgen. Dabei muss bereits in der Betreffzeile klar ersichtlich sein, dass es um eine Preiserhöhung geht. Auch müssen die alten und neuen Preise in der E-Mail im Detail gegenübergestellt werden.

Grundsätzlich kann man im Falle einer solchen Preiserhöhung bis zu jenem Tag den Vertrag beenden, ab welchem die angepassten Preise Gültigkeit erlangen. Hierbei gibt es keine Kündigungsfrist, die eingehalten werden muss.

Wie bereits erwähnt, ist auch ein Umzug eine Situation, in welcher man ein Sonderkündigungsrecht haben kann. Allerdings ist dies von Vertrag zu Vertrag unterschiedlich, und in manchen Verträgen ist festgeschrieben, dass der Vertrag auch bei Umzug an eine neue Anschrift weitergeführt wird, sofern dort eine Belieferung möglich ist.

Generell sollte man seinen Gasanbieter sechs Wochen vor im Voraus informieren, wenn ein Umzug bevorsteht. Kann dieser innerhalb von zwei Wochen kein Angebot für eine fortbestehende Versorgung vorlegen, gilt das Sonderkündigungsrecht.

Auch kann man sich bereits im Voraus gegen solche Preiserhöhungen schützen. Dies geht zum Beispiel, indem man einen Tarif abschließt, der eine Preisgarantie beinhaltet. So kann man auch vermeiden, den Versorger aufgrund einer Preiserhöhung wechseln zu müssen.

Eine Gas-Preisgarantie hat somit einige Vorteile, die wir hier nachfolgend für Sie zusammengefasst haben:

  • Selbst wenn die Preise für Gas in den internationalen Märkten steigen, bleibt der vereinbarte Preis bestehen.
  • Die Preisgarantie gilt über die gesamte Vertragslaufzeit hinweg. Diese vertraglich festgelegte Laufzeit beträgt meist 12 Monate.
  • Preissteigerungen kann es selbst dann nicht geben, wenn es zu Ausnahmefällen wie etwa einer Versorgungskrise kommt.

    Jedoch kann eine Gas-Preisgarantie auch einige Nachteile haben, wie zum Beispiel diese:

  • Bei fallenden Rohstoffpreisen sind Sie einer der wenigen Kunden, der davon nicht profitiert und nichts sparen kann.
  • Eine Preisgarantie beinhaltet keine Steuererhöhungen und steigende sonstige Abgaben.
  • Auch können Sie bei einer Preisgarantie meist nicht von besonders günstigen Neukundenangeboten profitieren.

Gaspreis: Das sind die Einflussfaktoren

Der Gasvergleich zeigt, dass in einem mittelfristigen Zeithorizont von wenigen Monaten bis Jahren die Preise recht stark schwanken. Dies wirkt sich maßgeblich auch auf die Verbraucherpreise beim Gasversorger aus.

Aber welche Faktoren wirken sich genau auf den Preis aus? Wie kommt es dazu, dass es immer wieder zu starken Anstiegen und auch Vergünstigungen beim Gaspreis kommen kann? Generell gibt es fünf zentrale Elemente, die den Gaspreis beeinflussen:

  • Die Ölpreisbindung

    Noch bis 2010 war der Gaspreis an den Ölpreis gebunden - verteuerte sich also Öl in Deutschland, so stiegen auch die Gaspreise an. Der Bundesgerichtshof bereitete dem im Frühjahr 2010 jedoch ein Ende - Kunden musste ab diesem Zeitpunkt die Preisbildung transparent dargestellt werden. In der Konsequenz wurde es so deutlich schwieriger für Unternehmen, Preiserhöhungen nur anhand eines gestiegenen Ölpreises zu rechtfertigen.

  • Gasförderung

    Ein weiterer wichtiger Faktor in der Gaspreisberechnung ist die Förderung des Gases. Die Preise für Gas sanken zuletzt deshalb, weil die Erdgas-Förderkapazitäten stetig anstiegen.

    Jedoch ist seit 2020 laut der Energy Watch Group ein Höhepunkt in diesen Förderkapazitäten erreicht, und die Preise für Gas und Öl werden aller Voraussicht nach langfristig steigen.

    Die einzige Möglichkeit, diesen Trend umzukehren, wäre, wenn Förderunternehmen durch Fracking ähnliche Erfolge wie mit der klassischen Erdgasförderung erzielen würden. Doch diese Entwicklung ist bislang alles andere als eindeutig absehbar, und da Fracking um einiges belastender für die Umwelt ist als herkömmliches Erdgas ist diese Methode wohl keine ernsthafte Alternative.

  • Besteuerung von Gas

    Die Steuern, die auf Gas anfallen, bilden keinen unwesentlichen Kostenfaktor. Der Steuersatz beträgt derzeit in Deutschland ungefähr 24 Prozent der Gasgebühren, also gut ein Viertel. Mit dem Jahr 2021 kommt noch eine weitere Steuer hinzu, nämlich die CO2 Steuer. Auch in dieser Hinsicht ist für den Konsumenten kaum eine Entlastung in Sachen absehbar - zumal die CO2-Steuer sich wohl eher noch erhöhen wird, um die großen Ziele zu erreichen, die sich die Bundesrepublik in Sachen Klimaschutz gesetzt hat.

  • Unruhen in gasfördernden Ländern

    Neben den langfristigen Trends, wie die Besteuerung, der Förderung und der Rohstoffpreise, sind auch kurzfristige Aspekte beim Preis für Gas zu berücksichtigen.

    Insbesondere in politischer Hinsicht kann es immer wieder zu Situationen kommen, in welchen die Preise für Gas enorm ansteigen. Zuletzt war dies etwa der Fall, als es Lieferprobleme mit Russland gab, und Gaslieferungen durch einen Streit mit der Ukraine blockiert wurden.

  • Pipeline-Ausbau

    Der Gasmarkt kann nicht zuletzt die politisch relevanten Einflussfaktoren auf den Preis von Gas umgehen, indem dafür gesorgt wird, dass Deutschland einen möglichst einfachen Zugang zu Gas hat. Die TAB Pipeline, welche die EU derzeit baut, wird viel Gas nach Europa bringen, und zwar aus Aserbaidschan und nicht wie gewohnt aus Russland.

    Dies macht die EU unabhängiger von politischen Krisen und daraus resultierenden Engpässen, was zeitgleich auch die Rohstoffpreise für Gas konstanter machen wird.

Süddeutsche Autorenteam
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Zahlreiche Texte werden von selbstständigen Autoren als auch vom eigenen Autorenteam erstellt. Unser Team ist seit über 10 Jahren bestrebt, den Lesern die aktuellsten und relevantesten Angebote näher zu bringen. Die Autoren bringen nicht nur die Expertise in den Bereichen Finanzen, Telekommunikation und Energie mit, sondern legen auch großen Wert darauf, komplizierte Sachverhalte möglichst einfach zu erklären.

FAQ - Häufige Fragen zum Gasanbieter Vergleich

Die Preise für Gasanbieter schwanken ständig. Um einen günstigen Anbieter in Ihrer Region zu ermitteln und Preise zu vergleichen, verwenden Sie am besten unseren Gasvergleich.

Zahlreiche Online-Vergleiche bringen immer wieder gute Bewertungen für Anbieter wie EON, Vattenfall oder Grünwelt Energie. Jedoch ist der für Sie passende Gasanbieter immer auch von Ihrem Wohnort abhängig - am besten nutzen Sie daher unseren Gasvergleich.

Generell gilt: je länger man bereits einen Gasvertrag nutzt, umso größer sind meistens die Vorteile eines Wechsels - denn der Gasmarkt wurde insbesondere den letzten Jahren liberalisiert, und entsprechend wettbewerbsstark. Die Folgen dieses Wettbewerbs sind unter anderem auch klare Preisvorteile für die Verbraucher.

Gasanbieter wechseln kann man unter Einhaltung der Kündigungsfrist, oder mit Hilfe des Sonderkündigungsrechts. Der Wechsel erfolgt durch eine Neuanmeldung, welche heutzutage ganz einfach online funktioniert. Vergessen Sie aber nicht, den bestehenden Vertrag zu kündigen.

Bedenken Sie die Einhaltung der Kündigungsfrist, wenn Sie einem neuen Gasanbieter Ihr Vertrauen schenken möchten. Unmittelbar nach einem Umzug haben Sie exakt drei Monate Zeit, um einen sich für einen neuen Anbieter zu entscheiden. Werden Sie nicht aktiv, so wird der bestehende Grundversorger automatisch zu Ihrem Anbieter, und Sie sind mit einer Kündigungsfrist von zwei Wochen gebunden.

Grundsätzlich stehen Ihnen nur jene Gasanbieter zur Verfügung, die in Ihrer jeweiligen Region auch Erdgas und anderes Gas liefern können. Innerhalb von diesen Anbietern haben Sie aber die freie Wahl. Mit unserem Gasanbieter Vergleich können Sie schnell erkennen, welche Gaslieferanten für Sie verfügbar sind und entsprechende Angebote direkt miteinander vergleichen, um einen günstigen Tarif für Ihren Verbrauch zu finden.

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