bedeckt München 22°

Reiseführer New York:Einkaufen

Die neuesten Trends und der letzte Schrei: In der Shoppingmetropole gibt es keinerlei Wünsche, die unerfüllt bleiben müssen

Vor allem wenn sale ist, Ausverkauf, für den es in New York ständig Anlässe gibt: Unabhängigkeitstag, Labor Day oder einfach Sommer- oder Winterschlussverkauf. Auch bei Büchern, CDs und DVDs lohnt ein Blick, wobei Sie bei DVDs darauf achten müssen, dass der Ländercode auch fürs Heimatland gilt. Genügend Zeit und Geld vorausgesetzt, kann Shopping in New York eine Reise für sich wert sein. An der Madison und der Fifth Avenue liegen kilometerlang Tür an Tür Filialen internationaler Prestigedesigner und Nobelkaufhäuser, dazwischen logieren die Amerikaner: von Calvin Klein und Donna Karans DKNY bis zu Ralph Lauren.

Erst waren SoHo und Chelsea dran, darauf folgte dann der Meatpacking District: Er wurde zu Manhattans nächster Nachbarschaft, die den Sprung von schäbig zu schick machte, Viertel wie die Lower East Side oder Park Slope in Brooklyn sind auf bestem Weg, dies nachzumachen. Nördlich von Little Italy hat sich in einem NoLIta genannten Straßengewirr von Spring, Mott und Elizabeth Street die jüngste Yuppiegeneration festgesetzt. An der Lower East Side formiert sich LuSTO, das die Straßenzüge Ludlow, Stanton und Orchard street umfasst. Wo lange jüdische Händler ihre shmatte (Kleider) anpriesen, siedeln sich jetzt junge Designer an.

In Brooklyn passiert gerade dasselbe: Die Bedford Avenue zieht junge Leute magisch an. Und entlang des F Trains (Subway: Bergen St. oder Carroll Gardens) lockt BoCoCa – Boerum Hill, Cobble Hills und Carroll Gardens – mit junger Mode, Cafés und Bars.

Ungewohnt für Europäer: Die Preisschilder in den Läden weisen meist nur Nettopreise aus. Außer bei Lebensmitteln, Zeitungen und Büchern sowie bei Kleidung und Schuhen für unter $ 110 muss zu allen Produkten 8,875 Prozent Steuer hinzugerechntet werden. Viele Läden haben sonntags geöffnet, der lange Samstag ist ebenfalls eine ständige Einrichtung. Viele Geschäfte schließen abends erst um 21 Uhr.

Markt & Flohmarkt

Sonntags gibt es Flohmärkte, street fairs und crafts fairs (Handwerk). Info: Stadtmagazine, www.fleausa.com

Kunstgalerie

Öffnungszeiten allgemein 10–18 Uhr, oft So/Mo geschlossen

Weiter zu Kapitel 6

Während eines Urlaubs in New York bot der Chef einer Fotoagentur unserer Autorin Alrun Steinrueck einen Job an – und das ist jetzt 14 Jahre her! Auf den Touren durch die Stadt spürt die Journalistin und Korrespondentin der ansteckenden Energie des Big Apple bei Kunst- und Kulturevents nach, geht neue Restaurants ausprobieren und düst mit dem Fahrrad am Wasser entlang und durch die Parks.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

Zur SZ-Startseite