Reisetipps Kuba

Sehenswertes Kuba

Region: Miramar/Vedado

Cementerio Colón

Man spaziert (oder fährt) über den Friedhof wie durch ein vornehmes Viertel der Totenpaläste. Unter den 800000 Gräbern befinden sich u.a. die des Che-Fotografen Alberto „Korda“ Gutierrez und des Schriftstellers Alejo Carpentier. Der älteste Friedhofsteil, genutzt bis 1875, ist die unterirdische Galería de Tobías, die vom Architekten des Friedhofs, Calixto de Loira, knapp ein Jahr nach der Grundsteinlegung des Friedhofs eingeweiht wurde. | Haupteingang: Zapata und Calle 12 | tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 1 CUC

Maqueta de la Habana Colosal Miniatura

Ganz Havanna im Maßstab 1:1000. Architekt Mario Coyula verwendete für dieses 22 × 8 m messende Stadtmodell vor allem Zedernholz. | Calle 28 Nr. 113 | zw. 1/3 | Di-Sa 9.30-17 Uhr | Eintritt 3, Foto-/Videoerlaubnis 2 bzw. 3 CUC

Museo de Artes Decorativas

Chinesische Bodenvasen, Gobelins, Rokoko- und Empiremöbel in der ehemaligen Residenz der Gräfin Revilla de Camargo. | Calle 17 | zw. D und E | Mo-Fr 9-16 Uhr | Eintritt 3, Fotos 2, Video 10 CUC (pro Kamera)

Museo de la Danza

Hommage an Alicia Alonso, die Leiterin des kubanischen Nationalballetts und Freundin Fidel Castros. Zu sehen sind Gemälde, Bühnenkleider, Tanzschuhe und Fotos berühmter Tänzerinnen und Tänzer, darunter des Deutschen Harald Kreutzberg (1902-68). | Línea 365/G | Di-Sa 11 bis 18.30 Uhr | Eintritt 2 CUC

Region: Havannas Osten und Süden

Museo Hemingway

Das Haus liegt am Rand Havannas, ca. 20 Autominuten südlich der Altstadt. Möbel, Jagdtrophäen, zahllose Bücher, Fotos, Dokumente und private Erinnerungsstücke - alles blieb fast so, wie es Ernest Hemingway (1899-1961) einst zurückgelassen hat. Die Finca La Vigía hatte der Schriftsteller 1940 erworben. | Finca La Vigía | San Francisco de Paula | Mi-Mo 9-16.30 Uhr | Eintritt 2 CUC

Museo Histórico de Guanabacoa

Umfangreiches Museum zu Santería, Abakuá und der Palo Monte-Religion. Zeremonielle Gegenstände, darunter auch eine der letzten Totenkopftrommeln. Die Stadtviertel Guanabacoa und Regla liegen einander gegenüber und sind traditionelle Zentren afrokubanischer Kulte. | José Marti 108 | zw. San Antonio/Versalles | Di-Sa 10-18, So 9-13 Uhr | Eintritt 2, Führung 1, Foto 5 und Video 25 CUC

Region: Camagüey

Plaza del Carmen

Das jüngste Schmuckstück der Stadt: Die Plaza um die restaurierte, 1825 erbaute Kirche des Klosters Nuestra Señora del Carmen beleben lustige Bronzefiguren.

Plaza San Juan de Dios

Den schönen Kolonialplatz rahmen alte Kaufmannshäuser mit Restaurants und der Galerie des Künstlers Joel Jover sowie das Antiguo Hospital de Dios, ein altes Krankenhaus (1728), jetzt Museum für Kolonialarchitektur (tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 1 CUC).

Region: Cienfuegos

Castillo de Jagua

Die Festung (1745) schützte die engste Stelle der Cienfuegos-Bucht vor Piraten aus Jamaica. Von der Mole vor dem Hotel Pasacaballo starten Boote zur Überfahrt.

Palacio de Valle

Gotik, napoleonische Neoklassik und maurische Stilelemente mischen sich in dieser Villa. Erbauen ließ sie 1913 für fast 2 Mio. US $ der reiche Spanier Ciscle de Valle y Blanco. Die Räume des Erdgeschosses dienen als Restaurant. Spezialität sind Meeresfrüchte (Ave. 0/Calle 37 | Punta Gorda | Tel. 043/551226 | tgl. 10-23 Uhr | €€-€€€). | Hausbesichtigung 1 CUC (inkl. Cocktail)

Parque Martí

Großzügig angelegt, mit Musikpavillon und Stühlen, drum herum restaurierte Prachthäuser: das klassizistische Teatro Tomás Terry (1890), der Anfang des 20. Jhs. erbaute Palacio Ferrer mit Aussichtsturm, das Museo Provincial (vor dem Regierungspalast | Di-Sa 9-17 Uhr | Eintritt 1 CUC), in dem die Geschichte der Stadt dokumentiert ist, sowie die Kathedrale (1833-69).

Region: Costa Esmeralda/Guardalavaca

Bariay Parque Monumento Nacional

16 indianische Götterstatuen, die von griechischen Säulen in der Anordnung eines Schiffsrumpfes bedrängt werden, erinnern an den 29. Oktober 1492, als Christoph Kolumbus an dieser Stelle erstmals kubanischen Boden betrat. Das Denkmal im groß angelegten Park schuf 1992 die Künstlerin Caridad Ramos Mosquera. Der Park (ausgeschildert) liegt nahe Fray Benito. | Tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 8 CUC

Bioparque Rocazul

Schmetterlinge, Vögel, Leguane und die urwüchsige Ufervegetation einer tiefen Bucht der Bahía Naranjo erwarten Natururlauber in diesem neuen Park. Am Infozentrum vor der Playa Yuraguanal werden auch geführte Wanderungen und Ausritte angeboten. | tgl. 9-17 Uhr | Tel. 024/433310 | www.parquecristobalcolon.cu

Region: Habana vieja/Centro

Callejón de Hamel

Allein die Wandmalereien in der Gasse, der kleine, mit Kultgegenständen voll gepfropfte Santería-Laden und das Eckcafé sind schon einen Besuch wert. Am Sonntag ab 12 Uhr aber tobt hier der Bär: Gruppen trommeln, was das Zeug hält, und Kubaner(-innen) tanzen sich auf offener Straße in Trance. | Hamel | zw. Aramburu/Hospital

Calle Obispo

Bummelmeile mit Cafés, Restaurants und Läden. Sie durchquert die Altstadt vom Parque Central bis zur Plaza de Armas, war einst die Hauptgeschäftsstraße und als Sitz der Nationalbank (1907) die „Wallstreet“ Havannas. Nicht versäumen sollten Sie einen Besuch der originalgetreu wieder hergerichteten alten Apotheke Taquechel (Nr. 155). Im Hotel Ambos Mundos (52 Zi. | Tel. 07/8609530 | Fax 8609532 | www.hotelambosmundos.com | €€) an der Ecke Calle Mercaderes könen Sie das ehemalige Zimmer Hemingways besichtigen.

Casa de África

Neben „Souvenirs“, die Fidel Castro von Afrikareisen mitbrachte, sind hier Kultgegenstände zu sehen, wie sie afrokubanische Priester während ihrer Zeremonien verwenden. | Calle Obrapia 157 | zw. Mercaderes/San Ignacio | Di-Sa 8.30-17.30 Uhr

Complejo El Morro-Cabaña

Das 1589 begonnene Castillo de los Tres Reyes del Morro (tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 2 CUC) ist der ältere Teil des Festungskomplexes. Baumeister war der Italiener Bautista Antonelli, von dem auch das Verteidigungssystem von Cartagena (Kolumbien) stammt. Die große Anlage daneben, die Fortaleza de la Cabaña (tgl. 10 bis 16 Uhr | Eintritt 4 CUC), entstand nach dem Abzug der Engländer 1764. Hinter dem portalgeschmückten Eingang öffnet sich eine eindrucksvolle Anlage mit Waffenmuseum (Museo de Armas y Fortificaciones), der ehemaligen Kommandantur Che Guevaras (Museo Memorial Comandancia del Che), einer Cafeteria und Souvenirläden. | Zufahrt von der Altstadt durch den Tunnel | tgl. 9-22 Uhr | Eintritt zur Anlage ohne Besuch einer Festung 1 CUC. Zur Zeremonie des cañonazo (Abfeuern des Kanonenschusses | tgl. 20.30 Uhr), kostet das Betreten des Komplexes 6 CUC.

Depósito del Automóvil

Der älteste unter den 53 hier ausgestellten Oldtimern ist ein Cadillac von 1905. Am meisten bestaunt aber wird Che Guevaras Chevrolet Impala. | Oficios Nr. 13 | zw. Justiz/Obrapia | Di-Sa 9.30-18.30, So 9-12 Uhr | Eintritt 1, Foto 2, Video 10 CUC (pro Kamera)

Maqueta de la Habana vieja

Die Altstadt mit 3500 Gebäuden detailgenau im Kleinformat, im Maßstab 1:500. | Mercaderes 116 | zw. Obispo/Obrapía | tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 1, Fotos 2, Video 5 CUC (pro Kamera)

Museo ron Havana Club

Der Clou des Museums zum Thema Rum, in dem alle Stufen seiner Herstellung von der Pressung bis zur Gärung, Destillierung, Filtrierung und Reifephase anschaulich anhand von originalen Werkzeugen, Anlagen und Behältern gezeigt werden, ist das Modell einer Zuckerfabrik von 1930, der Central Azucarero La Esperanza. Wenn die Transportzüge in Gang gesetzt werden, ertönen Geräusche und es glimmt sogar ein Feuer im Brennofen. Zum Komplex der Fundación gehören ein Laden und der Nachbau der legendären Bar Sloopy Joe, wo sich die Inselprominenz in den Vierzigerjahren traf. | Ave. del Puerto No. 262/Ecke Calle Sol | Mo-Sa 8.30-17, So 10-16 Uhr | Eintritt 5 CUC

Museo Nacional de Bellas Artes

Das Nationalmuseum der Schönen Künste ist in zwei getrennten Gebäuden untergebracht: Perlen der kubanischen Malerei aus den verschiedenen Jahrhunderten finden sich in dem modernen Gebäude an der Calle Trocadero (zw. Zulueta/Montserrate); die Sammlung internationaler Kunst im ehemaligen Centro Asturiano an der Calle San Rafael (zw. Zulueta/Montserrate), das 1928 nach dem Vorbild der Pariser Oper erbaut wurde. | Beide Di-Sa 10-18, So 10-14 Uhr | Eintritt 8, nur eins 5 CUC

Museo de la Revolución

Das umfassendste der vielen Revolutionsmuseen im Land, untergebracht im ehemaligen Präsidentenpalast von 1920. Hier sind auch die berühmten, im Guerillakampf dargestellten lebensgroßen Figuren von Che Guevara und Camilo Cienfuegos zu bewundern. Prunkstück ist der 11 × 30 m große Spiegelsaal. Vor dem Museum erinnert die Garita de la Maestranza an den alten Mauerverlauf. Im Park des Museums befindet sich das Memorial Granma (Zugang übers Museum), ein riesiger Schaukasten mit der gleichnamigen Yacht, mit der die Rebellen 1956 auf Kuba landeten. | Ave. de las Misiones | zw. Monserrate und Zulueta | Mo-Sa 10 bis 17, So 10-13 Uhr | Eintritt 5 CUC, Führung zusätzlich 2 CUC

Parque Central/Prado

Prachtplatz an der Grenze zwischen Alt-Havanna und Centro, der mitsamt dem Paseo de Martí (Prado) den Wohlstand Havannas um die Wende zum 20. Jh. widerspiegelt. Nicht zu übersehen ist das nahe Kapitol, das dem Kapitol in Washington nachempfundene ehemalige Repräsentantenhaus (1929). Schräg gegenüber finden Santería-Freunde das Museo de los Orishas (Paseo del Prado 615 | zw. Monte/Dragones | Di-Sa 10-17 Uhr | Eintritt 10, ab 2 Personen je 6 CUC). Rechts neben dem Kapitol fällt die überladene eklektizistische Fassade des ehemaligen Centro Gallego (Anfang 20. Jh.) auf; in seiner rechten Hälfte ist das Gran Teatro mit dem Saal García Lorca untergebracht, in dem Kubas Nationalballett seinen Sitz hat (Tel. 07/8629473). Ein paar Schritte weiter lädt das älteste Hotel am Platz, das Inglaterra (83 Zi. | Tel. 07/8608593 | Tel. 07/8608597 | Fax 8608254 | www.grancaribe.cu | €€), Nostalgiker zum Verbleib in altehrwürdigen Salons und modernisierten Zimmern ein.

Gegenüber ist das neoklassizistische Edificio Manzana de Gomez Mena (1917) zu sehen. Dahinter, in der Calle Montserrate, erhebt sich der alte Hauptsitz der vorrevolutionären Rumdynastie der Bacardís, das Edificio Bacardí (1930), ein Meisterwerk des Art déco.

Plaza de Armas

Beherrscht wird der lauschige Platz mit dem berühmten Ceibabaum vom 1791 erbauten Palacio de los Capitanes Generales, dem früheren Regierungs- und Wohnsitz der Generalkapitäne. Heute ist hier das Stadtmuseum mit 25 Ausstellungssälen untergebracht, einige davon mit kostbarem Mobiliar des 18./19. Jhs. (tgl. 10-18 Uhr | Eintritt 3 CUC). Am gegenüberliegenden Ende des Platzes erhebt sich der ehemalige Palast des Herzogs von Santovenia, in den das kleine, feine Hotel Santa Isabel eingezogen ist (27 Zi. | Tel. 07/8608201 | Fax 8608391 | €€€). Gen Norden (Calle O'Reilly) wird der Platz vom ältesten erhaltenen Kastell Havannas flankiert, dem Castillo de la Real Fuerza (1558-77). Auf der Spitze des Turmes prangt eines der Wahrzeichen Havannas: La Giraldilla. Die Bronzestatue stellt Inés de Bobadilla dar, wie sie vergeblich auf ihren Ehemann, den spanischen Gouverneur Hernando de Soto, wartet, der 1542 am Mississippi umkam. Innen ist kubanische Keramik zu sehen (Di-Sa 10-17, So 10-13 Uhr).

Plaza de la Catedral

Schönster historischer Platz. Beherrscht wird er von der barocken Muschelkalksteinfassade der Kathedrale. Der Kirchenbau wurde 1748 noch von den später vertriebenen Jesuiten begonnen und von der spanischen Kolonialregierung 1789 fertig gestellt. Die Fresken und den Hauptaltar schufen die italienischen Künstler Bianchini und Peruvani. Gegenüber der Kathedrale liegt der ehemalige Palast des Grafen von Bayona (1720), in dem das Museo de Arte Colonial eine Schau kostbaren Inventars aus der Kolonialzeit zeigt (Mo, Mi-Sa 9-19, So 9-13 Uhr | Eintritt 2 CUC). Das mit schönen Arkaden verzierte Gebäude mit dem Treffpunktrestaurant El Patio war der Palast der Grafen von Aguas Claras (gutes kreolisches Essen, z.B. pierna de cerdo al jugo, Saftschweinekeule | Tel. 07/8671035 | tgl. 12-23 Uhr | Bar rund um die Uhr | €€).

Plaza de San Francisco

Der samt Löwenbrunnen komplett restaurierte Platz liegt mit dem ehemaligen Handelskontor (Lonja del Comercio), dem Kloster San Francisco - heute das einzige Sakralmuseum Havannas (Museo de Arte Religioso | Mo-So 9-18 Uhr | Eintritt 1 CUC) - und beliebten Lokalen gegenüber dem Kreuzfahrthafen. Einen Besuch wert ist vor allem das Gourmetlokal Café del Oriente (Tel. 07/8606686 | Restaurant tgl. 12-24 Uhr | Bar rund um die Uhr | €€€).

Plaza Vieja/Convento de Santa Clara

Der einzige Platz Alt-Havannas, der nicht zusammen mit einer Kirche, einer Festung oder einem Regierungsgebäude entstand, ist das jüngste Schmuckstück des Stadtrestaurators. Das stattlichste Haus, geschmückt mit einem schmiedeeisernen Balkon, ist die Casa del Conde de Jaruco (1768). Im Eckgebäude Gómez Vila (1909) befindet sich die Cámera oscura (tgl. 9-17.30 Uhr | Eintritt 2 CUC), die in Echtzeitprojektion einen Überblick über die Umgebung gibt. In der Nähe der Plaza Vieja, in der Calle Cuba (zw. Calle Sol/Luz) breitet sich das 1638 gegründete ehemalige Convento de Santa Clara aus, das älteste Nonnenkloster Havannas (Besichtigung Di bis Sa 10-17, So 9 bis 13 Uhr | Eintritt 1 CUC).

Stadtmauer/Museo casa natal de José Martí

Neben dem Hauptbahnhof (1912) ist der größte Überrest der Stadtmauer zu sehen. Gegenüber vom Bahnhof steht das Geburtshaus José Martís, ein dem Leben des Freiheitshelden und Dichters gewidmetes Museum (C. Leonor Pérez 314 | Di-Sa 9-17, So 9-12.45 Uhr | Eintritt 2 CUC)

Region: Santiago de Cuba

Acuario Baconao

Größte Attraktion des renovierten Aquariums ist der 30 m lange Acryltunnel durch das riesige Haibecken. | Ctra. Baconao | km 27,5 | Di-So 9-17 Uhr | Eintritt 5 CUC, Schwimmen mit Delphinen 39 CUC

Casa de Velázquez

Mit ihrem holzvergitterten Balkon schon von außen ein koloniales Schmuckstück: die für den ersten Gouverneur Kubas 1516-22 erbaute Casa Diego Velázquez. Im Erdgeschoss, das als Kommandantur diente, steht noch der Schmelzofen für erbeutetes Gold. Im Obergeschoss, hinter einem holzvergitterten Galeriegang, befanden sich die Privaträume. In diesem und im Nachbarhaus zeigt das Museo del Ambiente Histórico Colonial Möbel des 16. bis 19. Jhs. | C. Félix Peña 610 | Parque Céspedes | Mo-Sa 9-17, So 9-12 Uhr, So, Di 10 Uhr Peña de Danzón

Cementerio Santa Ifigenia

Mittelpunkt des Friedhofs ist das Grabmal des Dichters und Freiheitshelden José Martí. Außerdem u.a. das Grab der Familie Bacardí. | Ave. Crombet | Mo-Fr 8-18, Sa/So 8-17 Uhr | Eintritt 1 CUC, Foto- und Videoerlaubnis 1 bzw. 5 CUC

Granjita Siboney

Die Finca diente Fidel Castro 1953 vor dem Sturm auf die Moncada-Kaserne als geheimer Treffpunkt. Im Garten kann man den Brunnen sehen, wo die Rebellen ihre Waffen versteckten. | Ctra. Siboney | km 13 | tgl. 9-17 Uhr

Museo del Carnaval

Masken, Kostüme, typische Musikinstrumente wie congas und cornetas, Plakate und Fotos vermitteln einen Eindruck vom Karneval in Santiago (letzte Juliwoche). | Heredia 303 | Di-So 9-17 Uhr, Folklorevorführungen Di-Sa 16 und So 11 Uhr

Museo Provincial Emilio Bacardí

Säulengeschmückter Tempel der Archäologie und Stadtgeschichte, als erstes Museum Kubas 1899 gegründet. Der Schreibtisch des Museumsgründers Emilio Bacardí Moreau steht links im Eingang. | Pío Rosado/Aguilera | Di-Sa 9-21, So 9-17 Uhr

Museo del Ron

Was Sie schon immer über die Herstellung von Rum wissen wollten, das zeigt dieses Museum. Eine Kellerbar lädt zum Verkosten und ein Shop zum Einkauf ein. | Calle San Basilio 358 | tgl. 9-21 Uhr

Museo Histórico 26 de Julio

Die Kaserne war vor der Revolution das zweitgrößte militärische Quartier des Diktators Fulgencio Batista. Einschusslöcher erinnern an den misslungenen Anschlag vom 26. Juli 1953 unter Führung von Fidel Castro. Heute sind in dem Gebäude eine Schule und ein Revolutionsmuseum (Ctra. Central/Ecke General Portuondo | Mo-Sa 9-17, So 9-12 Uhr) untergebracht.

Parque de Baconao

Seit „Jurassic Park“ ist das „Prähistorische Tal“ im Parque de Baconao die Attraktion im Osten Kubas. Hier tummeln sich naturgetreu nachgebildete Dinos und andere Urviecher (siehe „Mit Kindern reisen“).

Rund 1 km weiter wird Autoliebhaber das Museo Nacional del Transporte Terrestre erfreuen: Hier stehen 44 Oldtimer, u.a. der Ford von Fidel Castros Mutter Lina Ruz). In einem kleinen Gebäude sind dazu 2071 kleine Automodelle zu sehen (Ctra. Baconao, km 8,5 | tgl. 8-17 Uhr | Eintritt 1 CUC).

Den größten Teil des Baconao-Parks nimmt die Cordillera Gran Piedra ein, aus der sich als höchste Erhebung (1234 m) ein gigantischer Fels, der Gran Piedra, erhebt. Oben gibt es einen Mirador (Aussichtspunkt) mit Restaurant. An der Zufahrtsstraße liegen das Hotel Gran Piedra (22 Zi. | Tel. 022/686147 | €) und das Kaffeemuseum La Isabelica (tgl. 8-16 Uhr | Eintritt 1 CUC) in einer alten Kaffeefinca. | Ctra. Gran Piedra, km14/Ctra. Baconao

Parque Histórico El Morro

Die gut erhaltene Festung, 1590 von Bautista Antonelli geplant, wacht über die Einfahrt zur Bucht. Im Museum ist die Seeschlacht zwischen Spanien und den USA dokumentiert. | Ctra. Del Morro | tgl. 8.30-19.30 Uhr | Eintritt 4 CUC

Region: Pinar del Río

Fábrica de Guayabita

Nach alten Rezepten wird hier aus der Guayaba-Frucht ein köstlicher Likör fabriziert und verkauft. | Calle Isabel Rubio 189 | Tel. 048/750892 | Mo-Fr 9-16.30, Sa/So 9-13 Uhr | Führung 1 CUC

Fábrica de Tabacos Francisco Donatién

Hier können Sie den tabaqueros bei der Arbeit zuschauen und ihre Produkte kaufen. | Calle Maceo 157 | Tel. 048/773069 | Mo-Fr 9-12, 13-16, Sa 9-12 Uhr | Führung 5 CUC

Palacio Guash/Museo de Ciencias Naturales

Mit dem kuriosen Stilmix am Palacio Guash (1909) verewigte sich als Bauherr der Arzt Francisco Guash Ferrer. Das hier untergebrachte Naturkundemuseum zeigt u.a. in Spiritus eingelegte Missbildungen der Natur und eine Tyrannosaurus-Rex-Figur in Originalgröße. | Calle Martí 202 | Di-Sa 9-17, So 9-13 Uhr | Eintritt 2 CUC

Region: Varadero

Museo Municipal

Stadtmuseum in der Casa Villa Abreu (1921). Zu sehen ist u.a. die Frucht des Hicaco-Baums, nach dem die Halbinsel benannt ist. | Calle 57/Playa | tgl. 10-19 Uhr | Eintritt 1 CUC

Parque Josone

Schöner Erholungspark mit einem künstlich angelegten See und botanischen Kostbarkeiten, schattigen Wegen, Restaurants und Freiluftbars. | 1a Ave. | zw. Calle 56/59

Reserva Ecólogica Varadero

Die grüne Lunge von Varadero breitet sich über 450 ha zwischen Hotelgärten im Osten der Halbinsel Hicaco aus. Zum Park gehört die Cueva de Ambrosia, in der Kultzeichen aus präkolumbischer Zeit und von geflüchteten Sklaven zu sehen sind. Ein Centro Visitantes klärt über Wanderwege auf, u. a. zu den Riesenkakteen. | Autopista Sur | Eintritt 3 CUC

Region: Valle de Viñales

Cueva del Indio

Die Höhle durchströmt der Río San Vicente, den man während der Besichtigung mit einem Boot befährt. Wer den abendlichen Ausflug Tausender Fledermäuse aus der Höhle miterleben will, sollte rechtzeitig um 17.45 Uhr am Ausgang der Höhle beim Ranchón campestre sein. | Tgl. 9-22 Uhr | Eintritt 5 CUC

Mural de la Prehistoria

Mit etwas Phantasie kann man sich beim Betrachten des Wandgemäldes (1961) von Leovigildo González auf der Kalkwand des Mogote Dos Hermanos wie auf dem Grund eines Urmeeres fühlen (tgl. 8-19 Uhr | 2 CUC). Das Restaurant Mural de la Prehistoria serviert Schweinebraten mit arroz moro (Tel. 048/936260 | tgl. | €€). | Km 1 | Ctra. al Moncada

Region: Cayos Cayo Coco

Nationalpark Bagá

Naturlehrpfade, Folkloreshows und Tiergehege mit Krokodilen, Leguanen und Flamingos locken in diesen Freizeit- und Naturpark im Westen von Cayo Coco. | Ctra. a Cayo Guillermo | Tel. 033/301063 | tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 18 CUC

Region: Trinidad

Convento San Francisco

Der Turm des alten Klosters, der als einziger Gebäudeteil aus der dem Erbauungsjahr 1730 erhalten blieb, ist höchster Punkt und Symbol der Stadt. In dem 1930 nach alten Plänen wieder errichteten Kloster dokumentiert das Museo Nacional de La Lucha Contra Bandidos den Kampf gegen die Konterrevolutionäre im Escambray-Gebirge (1959-65). | Calle Piro Guinart/Echerri | Di-So 9-17 Uhr | Eintritt 1 CUC

Museo de la Ciudad

Stadtmuseum im ehemaligen Haus des Zuckerbarons Cantero. Zu sehen ist u.a. die zum Patio hin offene Küche. Vom Turm bietet sich ein schöner Blick über die Dächer der Stadt. | Simón Bolívar 423 | Sa-Do 9-17 Uhr

Valle de los Ingenios

Das Tal der Zuckerfabriken liegt an der Straße nach Sancti Spíritus. Kurz nach dem Ortsausgang kann man es von einem Mirador aus überblicken. Beliebtes Fotomotiv ist der ein paar Kilometer darauf folgende Glockenturm des Ingenio-Komplexes Manaca-Iznaga.

Region: Baracoa

Fortaleza Matachín/Museo Municipal

Die Räume des 1739-42 erbauten Forts werden für eine Dokumentation über die letzten Indios der Region genutzt. | Tgl. 8-18 Uhr | 1 CUC