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Wolfgang Clement, seit November 2008 kein Sozialdemokrat mehr, pöbelte in der Vergangenheit gerne gegen die eigene Partei. Jetzt ruft er zur Wahl der FDP auf.

Wolfgang Clement, SPD-Wirtschaftsminister von 2002 bis 2005, war auch als Mitglied ein aktiver Kritiker seiner Partei. Vor allem in den vergangenen Jahren verurteilte er zunehmend die Arbeitsmarkt- und Anti-Atom-Politik der SPD. Im Januar 2008 sorgte er für Aufregung, als sich der RWE-Aufsichtsrat in Hessen gegen eine Wahl der SPD-Kandidatin Ypsilanti aussprach. Schließlich trat er im November 2008 aus der Partei aus.

In Insiderkreisen kann es somit kein Geheimnis gewesen sein, dass Clement inzwischen zur FDP neigt. Er soll gar in privaten Zirkeln aktiv für die Wahl der Liberalen geworben haben. Die Liberalen hätten sich den Beistand solch eines prominenten Wahlhelfers bestimmt schon früher gewünscht.

Doch jetzt, drei Tage vor der Wahl, ist es offiziell: Wolfgang Clement verkündet im Bonner General-Anzeiger seine Unterstützung für den FDP-Spitzenkandidaten Guido Westerwelle, wie die Bild-Zeitung heute berichtet. Der ehemalige Sozialdemokrat schreibt in seinem Wahlaufruf: "Deutschland muss nach meiner Überzeugung wieder ein Land des Fortschritts werden. Dafür unterstütze ich bei dieser Wahl mit meiner Stimme Dr. Guido Westerwelle. Wolfgang Clement."

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(sueddeutsche.de/maz)

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Leserkommentare (124)



25.09.2009 18:56:22

Python11: @elposte

ihre Beleidigungen überlese ich jetzt einfach mal. Und die Geschichte mit dem Rechnen nehme ich Ihnen auch nicht übel, weiß ich doch dass die Liberalen immer besser rechnen können( ist ja auch kein Problem, wenn man immer was weglässt) Und zur sozialen Hängematte nur soviel: Ich arbeite mit Menschen, die ALGII-Empfänger sind ich versuche ihnen zu helfen wo es nur geht, ich arbeite 38 Stunden in der Woche, ich werde anständig bezahlt. Ich jammere auch nicht über meine Steuerbelastung, dafür bin ich gar nicht reich genug.

Was tun Sie? Sie sind doch der Privatier der in der Hängematte liegt. Und nur weil sie mal Geld bekommen haben, heißt das noch lange nicht, dass sie es auch verdient haben.


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