Reisetipps Rügen

Sehenswertes Rügen

Region: Göhren

Mönchguter Museen

Vier denkmalgeschützte Objekte gehören zu dem Freilichtmuseum, das über Kultur und Lebensweise der Bevölkerung informiert (www.moenchguter-museen-ruegen.de).

Heimatmuseum: Seefahrtsgeschichte, Brauchtum und die Geschichte des Bäderwesens in einem 150 Jahre alten Fischer- und Schifferhaus. | Strandstr. | Mitte April-Juni und Sept.-Mitte Okt. tgl. 10-17, Mitte Okt.-Mitte April Mo-Fr 10-16, Juli/Aug. tgl. 10-18 Uhr

Museumshof: bäuerliche Hofanlage aus dem 18./19. Jh. mit Wohnhaus und Geräteschuppen. | Strandstr. (geöffnet wie Heimatmuseum)

Rookhuus: rohrgedecktes, schornsteinloses Fischer- und Kleinbauernhaus (18. Jh.) im Zuckerhutstil. | Thiessower Straße 7 | tgl. Mitte April-Juni und Sept.-Mitte Okt. 14-17, Juli/Aug. 14-17 Uhr

Motorsegler „Luise“: einer der letzten eisernen rügenschen Küstenfrachter. | Hinter den Dünen am Südstrand | tgl. Mitte April-Juni und Sept.-Mitte Okt. 10-13, Juli/Aug. 11-17 Uhr

Region: Putbus

Circus

Großer, kreisrunder, von repräsentativen Gebäuden umgebener Platz, den kleine Alleen wie eine Torte in gleich große Stücke teilen. In der Mitte erhebt sich ein schlanker Obelisk, der an die Ortsgründung 1810 erinnert.

Orangerie

Die Daueraustellung „Ein Bauhäusler fand seinen eigenen Weg“ zeigt Werke des in Stettin geborenen Malers Wolf Hildebrandt (1906-90), ferner sind Sonderausstellungen zu sehen. | Mai-Sept. tgl. 11-17, Okt.-April Di-So 11-16 Uhr

Puppen- und Spielzeugmuseum

Das Museum enthält prall gefüllte Vitrinen mit über 400 Puppen sowie Spielzeug aus vergangenen Zeiten. | Kastanienallee | im ehemaligen Affenhaus | tgl. 10-17 Uhr

Rasender Roland

Putbus ist der Heimatbahnhof der dampflokbetriebenen Schmalspurzüge. Eine Fahrt in der gemütlichen Bimmelbahn, die das ganze Jahr über mehrmals täglich in die Seebäder an der Ostküste Rügens schnauft, gehört zu den touristischen Attraktionen der Insel. Auskunft: Tel. 038301/80112 | Fax 80115 | www.rasender-roland.de

Schlosspark

Hier können Sie unter Bäumen aus allen Erdteilen spazieren gehen, die Wege sind fast 12 km lang. Der Anfang des 19. Jhs. in einen englischen Landschaftsgarten umgestaltete Park gilt als botanisches Wunderwerk. Fürst Wilhelm Malte I. schaut überlebensgroß in die Richtung, in der sich einst sein Schloss befand, das die DDR-Oberen sprengen ließen. An den ehemaligen Standort erinnert die Pergola an der Ostseite des Schwanenteichs. Im Mausoleum stehen die Sarkophage von Angehörigen des Putbusser Fürstenhauses, die zwischen 1868 (Fürstin Wanda) und 1927 (Fürst Franz) starben. 1891/92 wurde der einstige Kursaal zur Schlosskirche umgebaut. Der als Reit- und Pferdestall errichtete Marstall wird heute für kulturelle Zwecke genutzt. Am Rand des Schlossparks bildet das Wildgehege einen Besuchermagneten. Rot- und Damwild leben hier wie in der freien Natur. Sie können die Tiere von einem Rundwanderweg gut beobachten und fotografieren.

Uhren- und Musikgerätemuseum

Gezeigt werden rund 600 alte Uhren, eine Uhrmacherwerkstatt und Musikgeräte aus den vergangenen 300 Jahren. | Alleestr. 13 | tgl. Mai-Okt. 10-18, Okt.-April 11-16 Uhr | www.uhrenmuseum-putbus.de

Region: Sellin

Bernsteinmuseum

Goldschmiedemeister Jürgen Kintzel widmet sich in dem Museum und in seiner Werkstatt ganz dem Thema Bernstein: Er zeigt Fundstücke, Inklusen (Einschlüsse) und schöne Arbeiten. Sie erfahren auch, wo Sie am Strand Bernstein finden. | Granitzer Str. 43 | Mo-Fr 10-12 und 14-17, Sa 10-12 Uhr | www.bernsteinmuseum-sellin.de

Galerie Hartwich

Die Galerie in dem umgebauten alten Backsteingebäude zeigt überregional bedeutende Künstler, verkauft werden vor allem Werke des Rügener Kunstvereins. | Schulstr. 5 | www.galerie-hartwich.de

Region: Bergen

Ernst-Moritz-Arndt-Turm

Die 99 Stufen nach oben zu steigen lohnt: Der Blick von dem 27 m hohen Turm auf dem Berg Rugard ist phantastisch, er reicht bis zu den Kirchtürmen von Stralsund. Der Turmbau wurde finanziert aus Spenden. Sogar Kaiser Wilhelm I. stiftete 1000 Taler. | Mitte April-Okt. tgl. 10-18 Uhr, Nov.-Mitte April tgl. 10 Uhr-Einbruch der Dunkelheit

Marienkirche

Das älteste erhaltene Gebäude der Insel (www.kirche-bergen.de); mit dem Bau begann Rügenfürst Jaromar I. bereits 1185. Die Turmuhr an der Westseite dürfte die einzige in Deutschland mit 61 Minuten sein: Als nach einem Sturm 1963 das Zifferblatt von 2 m Durchmesser erneuert werden musste, wurde ein Loch für die Minutenpunkte zuviel gebohrt.

Schauwerkstatt im Klosterhof

Brotaufstriche aus Rosenblüten, Fichtennadelsirup und Löwenzahnblütennektar. Kerzen aus eigener Produktion sowie unikate Kunstkeramik. | Billrothstr. 20 b | Mai-Sept. Mo-Sa 10-17, Okt.-April Mo-Fr 10-12.30 und 13-16 Uhr

Stadtmuseum Bergen

Die Geschichte Bergens wird anhand zahlreicher Dokumente belegt, Schwerpunkt der Ausstellung bildet die Klostergründung 1193. | Billrothstr. 20a | Mo-Sa 10-16.30 Uhr

Region: Kloster

Gerhart-Hauptmann-Haus

Hier können Sie dem Dichter der Dramen „Die Ratten“, „Die Weber“ und „Der Biberpelz“ in das einstige Arbeitszimmer schauen. In fünf Räumen des Hauses Seedorn, das der Literaturnobelpreisträger 1930 erwarb und nach seinen Vorstellungen erweitern ließ, blieb die Einrichtung original erhalten. | April-Okt. tgl. 10-17, März, Nov. und 27. Dez.-8. Jan. 11-16 Uhr | www.gerhart-hauptmannmuseen.de

Kirche

600 Jahre zählt der verputzte und weiß getünchte Backsteinbau, das einzige Bauwerk Hiddensees aus der Klosterzeit. Vor dem Kircheneingang steht eine kulturhistorisch ansehnliche Sammlung von verwitterten Grabsteinen aus dem 18./19. Jh. Das von Efeu umrankte Grab des 1946 gestorbenen Gerhart Hauptmann links hinter der Kirche ziert ein schlichter Findlingsblock. Der Efeu stammt vom Landsitz des ersten US-Präsidenten George Washington.

Heimatmuseum

Der berühmte Hiddenseer Goldschmuck wird in einer verkleinerten Nachbildung gezeigt. Sein Domizil hat das Museum, in dem Sie viel über die Tiere und Pflanzen auf der Insel erfahren, in der früheren Seenotrettungsstation. | April-Okt. tgl. 10-16 Uhr

Region: Kap Arkona

Gellort

Rügens nördlichster Punkt, etwa 600 m nordwestlich von den Leuchttürmen. Am Strand liegt der viertgrößte Findling der Insel, Siebenschneiderstein genannt - weil auf dem 6,40 m langen und 4,90 m breiten Granitblock sieben Schneider Platz für ihre Arbeit hätten.

Jaromarsburg

Den ursprünglichen Tempelbezirk der slawischen Ranen, die im 6. nachchristlichen Jahrhundert damit begannen, die Insel zu besiedeln, hat das Meer durch Uferbrüche längst verschlungen. Der 13 m hohe Wall der 1168 von den Dänen eroberten Burg, über den befestigte Wege und Treppen führen, blieb erhalten und bietet Ihnen einen spannenden Blick auf das Kap und das Meer.

Leuchttürme

Der viereckige, 20 m hohe Turm, nach Entwürfen von Karl Friedrich Schinkel 1826/27 erbaut, wurde 1902 in Pension geschickt. Heute dient er als Museum und Standesamt. Seit 1902 sendet der nebenstehende 34 m hohe Turm bei Dunkelheit sein Blitzfeuer 40 km weit hinaus aufs Meer. Beide Türme können Sie hinaufsteigen.

Marinepeilturm

Das 1927 fertig gestellte, runde Bauwerk, das der Kriegsmarine für Funkpeilungen diente, bekam eine moderne Glaskuppel aufgesetzt. In ihm stellen Bildende Künstler aus, ferner hat hier ein Schmuckdesigner sein Atelier.

Rügenhof Arkona

Der Kuh- und der Schafstall des Gutshofs aus dem Jahr 1880, an dem die Straße zum Kap Arkona vorbeiführt, wurde völlig umgebaut. Heute dürfen Sie hier Töpfern, Kerzenziehern und dem Bernsteinschleifer über die Schultern sehen. Die historische Druckwerkstatt erfüllt Wünsche der Gäste. Im Gutshaus gibt es ein Café, im Freigelände sind historische Ackergeräte aufgestellt. Im Sommer finden Handwerker-, Bauern- und Töpfermärkte statt.

Region: Ummanz

Dorfkirche Waase

Das Gotteshaus hält mit dem um 1520 in Antwerpen erbauten, reich geschmückten Altar eine Überraschung bereit. Das kunstgeschichtlich bedeutende Stück kaufte einst die reiche Stadt Stralsund, seit 1808 steht der Altar in der Kirche von Ummanz, das damals Stralsund gehörte.

Region: Baabe

Kirche

An der Südostecke befindet sich eine Außenkanzel, von der jedoch nie gepredigt wurde. Sie soll an die Zeit erinnern, als die Gottesdienste noch im Freien stattfanden. Im Sommer gibt es oft Kunstausstellungen und musikalische Veranstaltungen. | Strandstr. | Juni-Sept. tgl. 9-19 Uhr

Mönchguter Küstenfischermuseum

„Ossi“, ein 9,5 m langer Fischkutter aus Groß Zicker, ist der Star in dem kleinen, jederzeit zugänglichen Freilichtmuseum. | Bollwerkstr./Dorfstr.

Region: Binz

Bäderarchitektur

Bäderarchitektur in ihrer schönsten Ausprägung: In dieser Fülle besitzt sie kein anderer Ort Rügens. Die meisten Hotels und Pensionen mit reich gegliederten Fassaden und Erkern sowie vorgelegten hölzernen Galerien wurden zwischen 1890 und 1910 gebaut. Englische Brighton-Atmosphäre vermittelt das zwischen 1906 und 1908 entstandene dreiflügelige Kurhaus an der Strandpromenade. Der 1895 erbaute Bahnhof für die Kleinbahn ist nach aufwendiger Sanierung so schön wie nie zuvor. Weitere Beispiele für die Bäderarchitektur finden Sie in der Hauptstraße, der Dünen-, Elisen- und der Putbusser Straße.

Glasbläserei Binz

Das flüssige Glas aus dem Schmelzofen wird kunstvoll geformt, geblasen und gezogen. | Schillerstr. 11 | Okt.-März Mo-Fr 10-13 und 14-18, Sa 10-13, April-Sept. Mo-Sa 10-13 und 14-19, So 11-13 und 14-18.30 Uhr | www.sh-line.de/glasblaeserei/binz.htm

Historisches Binz-Museum

In sechs Räumen wird die Zeit vom Ende des 19., Anfang des 20. Jhs. lebendig. | Zeppelinstr. 8 | in der Villa Odin | April-Okt. tgl. 10-18, Nov.-März Di 11-16 Uhr

Region: Thiessow

Lotsenmuseum

Die originale Lotsenglocke und viele Informationen über die Lotsenstation. | Hauptstr. 36 | in der Kurverwaltung | Mo-Fr 9-12 und 13-16, Sa 10-12 Uhr

Lotsenwache

Wissenswertes über das Lotsenwesen und das Biosphärenreservat Südostrügen. | Thiessower Lotsenberg | Mai-Okt. tgl. 8-18 Uhr

Region: Breege-Juliusruh

Landschaftspark

Angelegt 1795 von Gutsbesitzer Julius von der Lancken. Die als Kurpark sorgfältig wieder hergerichtete Anlage verbindet Juliusruh und Breege. Der Granitstein am Parkende erinnert an den Gründer.

Region: Dranske

Marinehistorisches und Heimatmuseum

Die Marine- und Militärgeschichte der Halbinsel und Teile der Fossiliensammlung des Schauspielers Willi Neuenhahn. | Max-Reichpietsch-Ring 2 | Juli/Aug. Mo-Sa 14-17 Uhr | www.bug-wittow.de

Region: Vitte

Nationalparkhaus

Die Ausstellung in dem rohrgedeckten Haus am Nordende von Vitte vermittelt viele Informationen über die Insel, den Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft und das Verhältnis der Menschen zur Natur. Sie steht unter dem Motto „pantha rhei“, alles fließt. Im kleinen Vortragsraum des Hauses informieren Videos über den Nationalpark. | Tgl. April-Okt. 10-16 Uhr

Region: Stralsund

Dielenhaus

Spätgotisches Giebelhaus; bei der Rekonstruktion erhielt es wieder die für die Hansezeit typische, 5 m hohe Diele. Im Gebäude werden Kunstausstellungen gezeigt (Mühlenstr. 3). Weitere sehenswerte Bürgerhäuser stehen in der Mühlen-, Mönch- und Badenstraße. Im Giebelhaus (17. Jh.), Fährstr. 23, kam Carl Wilhelm Scheele zur Welt, der Entdecker des Sauerstoffs.

Heilgeisthospital

In seiner Geschlossenheit der am besten erhaltene Spitalkomplex an der südlichen Ostseeküste. Die sorgfältig renovierte Anlage mit kleinen ein- und zweigeschossigen Häuschen und der spätgotischen Heilgeistkirche ist ein architektonisches Kleinod. | Wasserstr./Klosterstr.

Jakobikirche

Bei einem Bombenangriff 1944 wurde das Gotteshaus schwer beschädigt, erst nach fast fünf Jahrzehnten war die äußere Wiederherstellung abgeschlossen. Der 68 m hohe Westturm der Kirche gilt als der schönste von den drei städtischen Pfarrkirchen. Das Bauwerk wird heute für Konzerte und andere Veranstaltungen genutzt. | Böttcherstr.

Johanniskloster

Im einstigen Kloster bewahrt das Stadtarchiv seine Schätze auf, einige davon werden oft in Sonderausstellungen gezeigt. Besichtigt werden können Kreuzgang, Räucherboden, Barockbibliothek und Kapitelsaal. Die nach Entwürfen von Ernst Barlach geschaffene „Pietà“ steht in der Kirchenruine. Nach der Reformation übernahm die Stadt das Franziskanerkloster und nutzte es als Armenhaus. Dörfliches Idyll im Stadtzentrum verbreiten die Wirtschaftsgebäude aus Fachwerk. | Schillstr. | Mitte Mai-Mitte Okt. Di-So 10-17 Uhr

Kulturhistorisches Museum

Hier können Sie den berühmten Hiddenseer Goldschmuck bestaunen - allerdings nicht das Original (das liegt im Tresor), sondern eine gelungene Nachbildung. Das bereits 1858 gegründete Museum zeigt im Ostteil des ehemaligen Katharinenklosters Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte und zur Geschichte Stralsunds (Mönchstr. 25-27 | Di-So 10-17 Uhr). In einem Getreidespeicher aus dem 18. Jh. ist eine ethnografische Ausstellung zu sehen | Böttcherstr. 23 | Di-So 10-17 Uhr

Marienkirche

226 Stein- und 119 Holzstufen führen zur Aussichtsplattform des Turms in 90 m Höhe. Der phantastische Blick entschädigt für den mühevollen Aufstieg. Die Marienkirche gehört zu den Meisterwerken der norddeutschen Backsteingotik, das Hauptschiff zählt mit 99 m Länge und 32,5 m Höhe zu den besonders großen an der Ostseeküste. Das bedeutendste barocke Grabdenkmal im Ostseeraum steht in einer Kapelle: Auf dem prunkvollen Marmorsarkophag ist der 1732 verstorbene schwedische Graf von Lilljenstedt in Lebensgröße zu sehen. | Neuer Markt

Marinemuseum Dänholm

Die kleine Insel im Strelasund, über die seit 1936 die Rügendammbrücke führt, gilt als Wiege der preußischen Marine. Das Museum dokumentiert, u. a. mit zahlreichen im Freigelände aufgestellten Großgeräten, die Marinegeschichte Stralsunds. | Di-So 10-17 Uhr

Meeresmuseum

Das größte Museum seiner Art in Mitteleuropa. Hinter den 6 cm starken Scheiben des Aquariums tummeln sich Meeresbewohner von der Antarktis bis zu den Tropen. 9 m hoch ist der originalgetreu aufgebaute Ausschnitt eines Korallenriffs aus dem Roten Meer. Im Aquarium für Meeresschildkröten mit einer 8 mal 3 m großen Panoramascheibe sind vier Schildkrötendamen zu beobachten. | Katharinenberg 14-20 | Eingang Mönchstr. 25 | tgl. Juni-Sept. 10-18, Okt.-Mai 10-17 Uhr | Fütterung der Schildkrötendamen | Mo, Mi und Fr 13.15 Uhr | www.meeresmuseum.de

Neues Highlight für den gesamten Norden seit Frühjahr 2008: das Ozeaneum. Drei große Aquarienbereiche werden Einblick in die Flora und Fauna der Ostsee, der Nordsee und des Nordatlantiks geben. Einen besonderen Anziehungspunkt bildet auch die Pinguinanlage auf der Dachterrasse. (www.ozeaneum.de).

Nautineum Dänholm

Das 86 t schwere Unterwasserlabor „Helgoland“ auf der Insel Dänholm gehört zu den interessantesten Museumsobjekten im Norden Deutschlands. In den 1970er-Jahren lebten und arbeiteten in ihm Wissenschaftler in den Meerestiefen des Atlantiks sowie in der Nord- und Ostsee. Zu sehen sind Großgeräte der Meeres- und Fischereiforschung, ein Reusenplatz der Fischer und Deutschlands größter Eisbrecher, die „Stephan Jantzen“. | Mai-Okt. tgl. 10-17 Uhr

Nikolaikirche

Der erste Nachfolgebau der Lübecker Marienkirche, entstanden als Symbol der Macht des Bürgertums. Die Kirche birgt eine Fülle von Kunstschätzen: ein 5 m hohes gotisches Kruzifix über dem Hochaltar, ein barockes Taufgehäuse mit prunkvollem Aufbau, die Renaissancekanzel aus Sandstein mit Marmor, den barocken Hauptaltar. Die 2,25 m große Stuckplastik „Anna Selbdritt“ gehört zu den berühmten mittelalterlichen Großplastiken im Ostseegebiet. Ein Kleinod europäischer Uhrmacherkunst ist die Astronomische Uhr. 1394 wurde sie in Gang gesetzt (das bezeugt eine lateinische Inschrift unter dem Zifferblatt), seit dem 16. Jh. steht sie aber still. | Alter Markt | Eingang Badenstr.

Rathaus

Eine Augenweide: die nach 1370 errichtete nördliche Schaufassade. Der Bau wird oft als das schönste Rathaus Norddeutschlands bezeichnet. Sie können das Bauwerk auf dem lang gestreckten Innenhof mit seiner Barockgalerie und der Büste von König Gustav II. Adolf „unterwandern“, ohne eine Tür zu benutzen. | Alter Markt.

Schiffer-Compagnie

Ihre Mitglieder pflegen Stralsunds Seefahrtstradition. Zu sehen sind Zeugnisse der maritimen Vergangenheit. Prunkstück des Hauses ist das 2 m lange und mit 96 Kanonen bestückte Modell des schwedischen Linienschiffs „Prinz Carl“. Die Compagnie wurde 1488 gegründet, 1635 zog sie in ihr heutiges Domizil. | Frankenstr. 9 | Mo-Fr 9.30-11.30 und 13-15.30 Uhr

Stadtbefestigung

Am Knieperwall wurde ein Teil der Stadtbefestigung mit Wehrturm, Wiekhaus und Wehrgang rekonstruiert. Von den einst insgesamt elf Stadttoren sind nur zwei erhalten geblieben, das Kütertor und das Kniepertor. Beide bekamen ihr jetziges Aussehen im 15. Jh.

Tierpark

Über 800 Tiere leben in den Gehegen auf der großen Anlage, neben einheimischen Tierarten unter anderem Pumas, Wasserbüffel, Schimpansen und Löwen. | Barther Straße | tgl. April-Sept. 9-19, Okt.-März 9-16 Uhr

Region: Sassnitz

Alaris Schmetterlingspark

Die üppige Pflanzenwelt in der großen Tropenhalle des Parks und exotische Schmetterlinge versetzen Sie in die Welt der Tropen. | Straße der Jugend 6 | April-Sept. tgl. 9.30-17.30, Okt. 10 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit | www.alaris-schmetterlingspark.de

Fährhafen Sassnitz

Von Deutschlands größtem Eisenbahnfährhafen bestehen Verbindungen nach Finnland, Dänemark, Schweden, Russland und ins Baltikum. Bei Landratten beliebt ist ein Minitrip mit einem modernen Fährschiff über die Ostsee nach Trelleborg oder zur dänischen Ostseeinsel Bornholm, entweder als Tagestour oder über Nacht mit Hotel. | www.scandlines.de | www.faehrhafen-sassnitz.de

Fischerei- und Hafenmuseum

Interessantes über die Geschichte der Fischerei und des Hafens. Ein besonders schönes Ausstellungsstück, der alte Fischkutter Havel, liegt gegenüber am Hafenbecken. | Im Stadthafen | April-Okt. tgl. 10-18, Nov.-März Di-So 10-17 Uhr | www.hafenmuseum.de

Museum für Unterwasserarchäologie

Das wertvollste Exponat des Museums ist die 700 Jahre alte, vor Hiddensee geborgene Gellenkogge aus der Hansezeit. | Alter Fährhafen | tgl. Mitte April-Mitte Okt. 10-18, sonst 10-17 Uhr | www.archaeologie-mv.de/unterwasser

Tierpark

Wer weder Geduld noch Zeit hat, Steinmarder, Weißstorch und Uhu in der Natur zu beobachten, kann sie im Tierpark sehen. | Steinbachweg | tgl. April-Sept. 10-18, Okt.-März 10-16 Uhr

U-Boot „H.M.S. Otus“

Im Falklandkrieg und am Persischen Golf war das 1962 erbaute, 90 m lange britische U-Boot im Einsatz. 2002 wurde es mit der fast vollständig erhaltenen Einrichtung Museum. | Im Stadthafen | tgl. Mai-Okt. 10-19, Nov.-April 10-16 Uhr | www.Erlebniswelt-U-Boot.de