Reisetipps Lausitz & Spresswald

Highlights Lausitz & Spresswald

Region: Kurort Jonsdorf

Zittauer Schmalspurbahn

Seit 1890 dampfen Schmalspurzüge zwischen Zittau und den Kurorten Oybin und Jonsdorf hin und her. Auf dem Endbahnhof kann man die historischen Dampflokomotiven und Waggons inspizieren. Den Fahrplan brauchen Sie nicht - mit Bimmeln signalisieren die Oldtimerzüge ihre Ankunft. | www.soeg-zittau.de

Region: Kurort Oybin

Burg- und Klosteranlage Berg Oybin

Ein imponierendes naturgebundenes Kunstdenkmal, das aus Burg, Kaiserhaus und Klosterkirche besteht. Die Klosterkirchenruine wird wegen ihrer hervorragenden Akustik als Konzertstätte genutzt. Vom Turm bietet sich ein prachtvoller Blick. Das 1879 gegründete Bergmuseum informiert über die Geschichte der Burg und die des Klosters. Besuchen Sie unbedingt bei schönem Wetter die abseits stehende Camera obscura, die die nähere Umgebung in farbigen, sich bewegenden Bildern widerspiegelt (Mai, Sept./Okt. Fr 13-18, Sa/So 10-18, Juni-Aug. tgl. 10-18 Uhr).

Der herrliche Rundblick vom Berg über Kurort Oybin bis zum Hochwald und dem Pferde- und Ameisenberg begeistert nicht nur Naturfreunde. | Nov.-März tgl. 10-16, April-Okt. tgl. 9-18 Uhr, vom Parkplatz im Ortszentrum 20 Min. Fußweg zum Berg | www.burgundkloster-oybin.de

Region: Zittau

Museum Kirche zum Heiligen Kreuz

Zu den wertvollsten Meisterwerken mittelalterlicher Sakralkunst in Deutschland gehört das Große Zittauer Fastentuch. Das 8,20 mal 6,80 m große Tuch wurde 1472 gestiftet und ist das einzige seiner Art und Gestaltung, das in Deutschland von einst Hunderten erhalten blieb. In 90 Bildern erzählt es Geschichten aus der Bibel. Die seit 1972 nicht mehr kirchlich genutzte Kreuzkirche gehört zu den seltenen Einstützenkirchen: Ein einziger Pfeiler trägt das sternförmige Gewölbe. | April-Okt. tgl. 10-18 (Führungen 11, 13, 14, 15, 16 Uhr und mit Audioguide), Nov. bis März Di-So 10-17 Uhr (mit Audioguide) | Frauenstr. 23 | www.zittauer-fastentuecher.de

Region: Burg

Zur Bleiche Resort & Spa

Alles zum Wohlfühlen und Energietanken: Der 3000 m² große Wellnessbereich gehört zu den besten in Deutschland; 91 schöne Landhauszimmer. | Burg-Dorf | Bleichestr. 16 | Tel. 035603/620 | Fax 60292 | www.hotel-zur-bleiche.com | €€€

Region: Lübben

Glashütte

Der Name sagt es: Hier wurde Glas produziert, und zwar über 250 Jahre lang - von 1716 bis 1980. Um die Glashütte entstand ein bis heute beeindruckendes Bauensemble in einheitlichem Stil. Das technische Denkmal präsentiert sich heute als Museumsdorf u.a. mit Glasbläserei, Glasmuseum, Töpferei mit Café, Kräutergarten und zahlreichen Veranstaltungen. Im Packschuppen zeigt eine Galerie Kunstausstellungen. | April-Okt. Di-So 10-18, Nov.-März Di-So 10-16 Uhr | Tel. 033704/98090 | www.museumsdorf-glashuette.de | 32 km von Lübben

Region: Schlepzig

Tropical Islands Resort

In der größten frei tragenden Halle der Welt werden die Gäste in die Tropen entführt: Sandstrand mit mehr als 800 Liegestühlen, üppiger Regenwald mit Orchideen und eine „Südsee“, neunmal so lang wie ein Olympiaschwimmbecken; ferner landestypische Häuser, Themenrestaurants und abendliches Showprogramm. Die Regenwald-Sauna-Landschaft bietet verschiedene Saunen, Dampfbäder, Heilbäder, Strahlungswärmeräume, Ayurveda-, Thai- und klassische Massagen. | 365 Tage rund um die Uhr, Wellnesslandschaft Mo-Do 9-1, Fr 9-So Nacht 1 Uhr durchgehend | Brand | 8 km von Schlepzig | www.my-tropical-islands.com

Region: Guben

Klosterkirche Neuzelle

Die Perle des märkischen Barocks. Die ehemalige Klosterkirche St. Marien bietet im Innern mit prächtigen Deckengemälden, reichen Stuckdekorationen, Holzschnitzereien und Altären einen Prunk ohnegleichen, der aus dem 17. bis 19. Jh. stammt. 2009 wird im Kreuzgang ein Klostermuseum eröffnet. In den Sommermonaten finden Ausstellungen, das Internationale Musiktheaterfestival Oder-Spree sowie Konzerte in den Kirchen und in der Orangerie statt. Südlich der Klosteranlage steht die barocke Kirche zum Heiligen Kreuz, deren Innenausstattung aus der Erbauungszeit 1728-34 stammt. | Mai bis Okt. Mo-Fr 10-12, 13-17, Sa/So 11-16, Nov.-April Mo-Fr 11-12, 14-15.30, Sa/So 11-12, 13-15.30 Uhr | www.stift-neuzelle.de | 16 km von Guben

Region: Senftenberg

Besucherbergwerk F 60

Der „liegende Eiffelturm“ wird die 1992 stillgelegte weltgrößte Braunkohle-Abraumförderbrücke bei Lichterfeld tituliert, die - aufrecht gestellt - mit ihrer Länge von 502 m das Pariser Wahrzeichen um 180 m überragen würde. Am Wochenende (Fr-So) und an Feiertagen wird die F 60 nach Einbruch der Dunkelheit zum multimedialen Kunstwerk: Licht und Klang verzaubern die Besucher beim abendlichen Spaziergang über die Brücke. | März-Okt. tgl. 10-19, Nachtlichtöffnungszeit Fr/Sa, Fei März/April, Sept./Okt. 19-20, Mai bis Aug. 19-22 Uhr | www.f60.de | 30 km von Senftenberg

Senftenberger See

Das 1300 ha große Gewässer gilt als die „Ostsee der Niederlausitz“. In Senftenberg, Großkoschen und Niemtsch gibt es Badestrände von insgesamt über 11 km Länge (davon sind 5 km für FKK-Anhänger ausgewiesen). Der See bietet ideale Bedingungen zum Segeln, Rudern, Surfen und Angeln. Boots- und Fahrradausleihe sind vorhanden. Schiffsrundfahrten (ca. 70 Min.) werden von April bis September angeboten. Das Fahren mit privaten Motorbooten ist verboten. Wer den See zu Fuß oder mit dem Fahrrad umrunden will, hat gut 20 km zurückzulegen. Am Rad- und Wanderweg steht ein Aussichtsturm. Am Großkoschener Strand öffnete 2001 das 600 Besucher fassende Amphitheater, das nicht nur über modernste Licht-, Ton- und Bühnentechnik verfügt, sondern auch wegen seiner hervorragenden Akustik gerühmt wird. Von Mai bis September finden hier die Senftenberger Seefestspiele statt (www.seefestspiele.de). | www.senftenberger-see.de

Region: Bautzen

Kleinwelka

Das kleine Dorf wurde durch mehrere Sehenswürdigkeiten zu einem der beliebtesten Ausflugsziele in der Lausitz. Anziehungspunkt ist der Saurierpark Kleinwelka (Ende März bis Anfang Nov. tgl. | www.saurierpark.de), in dem über 200 in Lebensgröße nachgebildete Reptilien zu bestaunen sind. So der Dinosaurier Diplodocus, der vor 200 Mio. Jahren in Seen und Sümpfen Nordamerikas lebte. Im ebenfalls ganzjährig tgl. geöffneten Sauriergarten Großwelka (www.sauriergarten.de) wird das Leben der Urmenschen durch szenische Gestaltungen erlebbar. Für beide Einrichtungen gibt es eine gemeinsame Eintrittskarte.

Zu den weiteren Attraktionen, die das Dorf bereit hält, gehört der Irrgarten (Mitte März-Okt. tgl. | www.irrgarten-kleinwelka.de), laut Eigenwerbung der größte Deutschlands: 30720 verschiedene Möglichkeiten gibt es, zum Ziel in der Mitte zu gelangen. Das Wegenetz ist 1,5 km lang, der kürzeste Weg zum Ziel beträgt etwa 350 m.

Im Miniaturenpark führt Sie ein Rundweg zu über 70 verschiedenen Modellen, darunter in das mechanische Dorf zu den Miniaturstuben, in denen sich viele der 13 cm großen Holzfiguren bewegen. | Mitte März bis Okt. tgl. 9-18 Uhr | www.miniaturenpark.de | 4 km von Bautzen

Region: Bad Muskau

Muskauer Park

Der Muskauer Park ist ein von Menschenhand geschaffenes Naturkunstwerk. 2004 nahm die Unsesco den zweistaatlichen Park, das Meisterwerk des Gartenkünstlers Hermann Fürst von Pückler-Muskau, in ihre Welterbeliste auf. Das Wegenetz hat eine Länge von 27 km, tagelang könnte man auf dem 800 ha großen Gelände des englischen Landschaftsparks herumstreifen. Von vielen Stellen aus bieten sich großartige Ausblicke. Das Alte Schloss entstand nach der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg wieder, das nach Kriegsende 1945 ausgebrannte Neue Schloss, in dem der geniale Gartengestalter Pückler geboren wurde, ist erst seit kurzem wieder zugänglich. Die im Tudorstil erbaute Orangerie war einst das Überwinterungshaus für die empfindlichen Orangenbäume; nach jahrzehntelangem Verfall wurde sie restauriert und wird heute für kulturelle Zwecke genutzt. Im Tropenhaus in der ehemaligen Schlossgärtnerei gedeihen Kakteen und andere Pflanzen aus fernen Ländern prächtig (Ostern bis Okt. Mo-Fr 8-16, Sa/So 10-17 Uhr).

Viele Jahre teilte die unpassierbare Staatsgrenze zwischen der DDR und Polen den Park. Erst seit kurzem sind beide Seiten wieder durch eine Brücke verbunden, Passkontrollen gibt es nicht mehr. Deutsche und polnische Gartengestalter arbeiten bei der Neugestaltung des Parks nach historischem Vorbild zusammen. Zugewucherte Sichtachsen wurden freigeschlagen, so hat man vom „Pücklerstein“ im polnischen Teil wieder den viel gerühmten Panoramablick in den westlichen Parkteil. | Öffentliche Parkführungen April-Okt. Sa/So 14 (Dauer 1,5-2 Std.), ganzjährig So 10 Uhr (Dauer 1 Std.) | www.muskauer-park.de

Region: Görlitz

Altstadt

Bauten der Gotik, Renaissance und des Barock ergeben ein Bilderbuch deutscher Architekturgeschichte. Der Rundgang sollte am Kaisertrutz beginnen, der 1641 zu seinem Namen kam, weil er im Dreißigjährigen Krieg dem Ansturm kaiserlicher Truppen trotzte. Aus dem gegenüberliegenden Reichenbacher Turm zog 1904 der letzte Türmer aus. Auch bei schlechtem Wetter, wenn sich keine Sicht bietet, lohnt das Hochsteigen, denn es sind Zeugnisse aus der Stadtgeschichte zu sehen (Mai bis Okt. Di-So 10-17, Fr bis 20 Uhr). Napoleonhaus wird der Barockbau Obermarkt 29 genannt, weil vom Balkon Napoleon I. 1813 eine Parade seiner Truppen abnahm. Die Brüderstraße führt zum Untermarkt mit seinen Patrizierhäusern. Die Westseite des Platzes nimmt das aus vier Gebäuden bestehende Rathaus ein. Bauhistorisch wertvoll ist die Freitreppe mit der Verkündigungskanzel und einer Kandelabersäule mit der Justitia. Der Rathausturm besitzt zwei Uhren, Sie sollten aufmerksam das untere Zifferblatt beobachten: Jede Minute klappt die Kinnlade des behelmten Kriegerkopfes herunter. Der in einer Fensternische ruhende Löwe lässt sich leider nur noch auf Bestellung zu einer Stimmprobe bewegen. Zu den eigenartigen Attraktionen gehört das spätgotische Portal des Hauses Untermarkt 22. Es bekam vom Volksmund den Namen Flüsterbogen, denn Worte, die auf einer Seite in die Hohlkehle geflüstert werden, sind für den Lauscher auf der anderen Seite laut und deutlich vernehmbar.

Region: Löbau

König-Friedrich-August-Turm

Ein Prachtstück der deutschen Eisengießerkunst des 19. Jhs. Der 28 m hohe Turm auf dem Löbauer Berg wurde 1854 in nur fünf Monaten errichtet. Die rund 1000 Einzelteile besitzen ein Gesamtgewicht von ca. 70000 kg. Über 120 Stufen erreicht man die letzte der drei Aussichtsplattformen. Die Mühe des Aufstiegs wird mit einem weiten Rundblick belohnt. | Mai-Sept. Mo-Fr 9-20, Sa/So bis 22, Okt.-April Mo-Fr 10-18, Sa/So bis 20 Uhr | Löbauer Berg