Reisetipps Argentinien

Bloss nicht! Argentinien

Bargeldlos reisen

So sicher man sich unterwegs auch fühlen mag ohne Bargeld: Im Süden kann diese Art des Reisens problematisch werden. In Feuerland und Patagonien verweigern Reiseagenturen, Gaststätten und Busunternehmer oft die Annahme von Kreditkarten und Reiseschecks. Hat man kein Bargeld parat, am besten Pesos oder Dollars in kleinen Scheinen, muss man warten, bis die Bank öffnet, und verliert so unter Umständen ein ganzes Wochenende. Im Trekkerparadies El Chaltén gibt es noch nicht einmal einen Bankautomaten, ganz zu schweigen von einer Bankfiliale.

Kokablätter und Drogen

Der Genuss von Kokatee und das Kauen von Kokablättern sind nur in den nordwestlichen Provinzen Tucumán, Salta und Jujuy gestattet. Der hohe Anteil an indianischer Bevölkerung macht dort die rigorose Durchsetzung des Drogenverbots unmöglich. Überall sonst gilt, dass Drogenkonsum und -handel untersagt sind. Schon bei sehr kleinen Mengen - Marihuana und Kokablätter eingeschlossen - drohen hohe Geld-, unter Umständen sogar Gefängnisstrafen.

Nahverkehr in der Rushhour

In der Stoßzeit, den horas pico (werktags 7-9 und 18-20 Uhr), sollten Sie in Buenos Aires weder U-Bahnen noch Busse besteigen. Im Gedränge häufen sich Taschendiebstähle.

Den Flug zu spät rückbestätigen

Die Bestimmungen von Aerolíneas Argentinas sehen vor, dass Sie Ihren Weiter- und Rückflug spätestens 72 Stunden vor Abflug bestätigen. Anderenfalls kann Ihre Buchung gestrichen werden. Trotzdem ist es ratsam, in der Hochsaison frühzeitig am Flughafen zu sein - Überbuchung ist eine verbreitete Unsitte bei den lokalen Gesellschaften.

Wertsachen in den Koffer

Videokameras und Fotoapparate gehören ins Handgepäck. Immer wieder kommt es bei Inlandsflügen zu Diebstählen aus den Koffern.

Per Autostopp durch Patagonien reisen

Per Anhalter zu reisen gestaltet sich in einem so riesigen und gleichzeitig so dünn besiedelten Land oftmals sehr anstrengend und zeitraubend. Besonders in Patagonien, das meist riesige Entfernungen zwischen den wenigen städtischen Zentren aufweist und überdies ganz besonders dünn besiedelt ist, können Stunden vergehen, bis überhaupt einmal ein Fahrzeug vorbeikommt.

Räubern Widerstand leisten

Bewaffnete Überfälle auf Touristen sind nicht üblich. Eher besteht das Risiko, Opfer von Taschendieben zu werden. Die größte Gefahr läuft man aber, wenn man versucht, Widerstand zu leisten, da es dann leicht zu Gewalttätigkeiten kommt.