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Der Sitzlift – Alle Infos zur beliebtesten Art von Treppenlift

Was genau ist ein Sitzlift?


Gerade im Alter kann die Bewältigung einer Treppe aus eigener Kraft zur Herausforderung werden. Dadurch wird Treppensteigen zum Kraftakt und nicht selten auch zum Sicherheitsrisiko. Die Folge können teils gefährliche Stürze sein. Um dem entgegenzuwirken, empfiehlt sich ein Treppenlift. Dieser hilft sowohl älteren, als auch gehbehinderten Personen dabei, dauerhaft mobil zu bleiben und somit schnell und sicher von Stockwerk zu Stockwerk zu gelangen. Dadurch ist auch im Alter ein unabhängiges, sowie selbst bestimmtes Wohnen in den eigenen vier Wänden möglich.

Der gängigste Treppenlift ist der Sitzlift - wann immer die Rede von einem Treppenlift ist, ist in mehr als 90 Prozent aller Fälle ein Sitzlift gemeint. Solch ein Lift kann sowohl im Außen-, als auch im Innenbereich installiert werden und sorgt effektiv für Entlastung im Alltag. Wir erklären Ihnen in diesem Ratgeber, für wen sich einen Sitzlift eignet, mit welchen Kosten Sie rechnen müssen und was es bei der Wahl eines geeigneten Modells zu beachten gibt.

Was genau ist ein Sitzlift?

Der Sitzlift ist die am meisten verkaufte Treppenlift-Variante. Er kann sowohl im Außen-, als auch im Innenbereich installiert werden und hilft bei der Überwindung von Stufen. Bei einem Sitzlift handelt es sich dabei um eine Plattform, die elektrisch betrieben wird und auf einer Fahrbahn zwischen einem oder mehreren Stockwerten über die Treppen hinauf und hinab gleitet. Im Gegensatz zu anderen Treppenlift-Modellen verfügt der Sitzlift über eine Sitzfläche, auf der mindestens eine Person Platz nehmen kann, ein Fußbrett, sowie weitere Sicherheitsmerkmale. Dies macht die Fahrt zwischen den Stockwerken nicht nur komfortabel, sondern auch sicher.

Für wen eignet sich ein Sitzlift?

Treppensteigen kann dabei helfen, fit zu bleiben und ist somit eine tolle Möglichkeit, sich körperlich zu betätigen. Doch gerade im Alter sollte die Sturzgefahr auf Treppen nicht unterschätzt werden. Denn gemäß internationalen Studien stürzen mehr als 25 Prozent aller Menschen mit einem Alter von mehr als 65 Jahren mindestens einmal jährlich. Das Tragische dabei: In vielen Fällen endet ein solcher Sturz mit einer Verletzung.

Genau hierfür gibt es Plattformlifte, wie etwa Sitzlifte. Diese sollen Personen, die nicht mehr fit auf den Beinen sind, unterstützen und so für mehr Sicherheit sorgen. Ein Sitzlift transportiert über Treppen ins nächste Stockwerk. Somit eignet er sich ideal für jeden, der sich auf ebenen Strecken noch gut selbstständig fortbewegen kann und lediglich beim Treppensteigen Hilfe benötigt. Dies trifft in der Regel auf folgende Personengruppen zu:

  • Ältere Menschen, die nicht genügend Kraft haben;
  • Menschen mit eingeschränkter Mobilität, die auf eine Gehhilfe angewiesen sind; sowie
  • Rollstuhlfahrer.

Ein Sitzlift kann in der Regel stets eine Person transportieren und sollte so gewählt werden, dass er bei Bedarf auch genügend Platz für eine Gehhilfe bietet. Wer dagegen Probleme damit hat, seine Knie zu beugen und wem im Sitzen schnell schwindelig wird, der ist mit einem Sitzlift nicht gut beraten und sollte sich lieber nach einem Stehlift oder einer anderen Liftform umsehen.

Wie funktioniert ein Sitzlift?

Die verschiedenen Sitzlift-Modelle auf dem Markt vereint eine ähnliche Funktionsweise. Diese besteht in der Regel aus mehreren Elementen, die wir Ihnen in den folgenden Abschnitten genauer vorstellen.

Die Fahrbahn

Ein Sitzlift bewegt sich über Schienen, die auf den Treppenstufen, oder direkt an der Wand angebracht werden. Auf dieser Fahrbahn kann der Sitzlift anschließend nach oben und unten gefahren werden. Je nach Art der Treppen gibt es zudem verschiedene Fahrbahnsysteme. Ein Ein-Rohr-System kann beispielsweise sowohl an der Wand, als auch am Geländer entlang führen. Bei besonders anspruchsvollen und kurvigen Treppen kommt häufig ein Zwei-Rohr-System zum Einsatz.

Der Sitz

Der Sitz eines Lifts ist meist gepolstert und sehr bequem, sowie sicher gestaltet. Für eine zusätzliche Platzersparnis können viele Treppenliftsitze im Ruhezustand auch einfach nach oben geklappt werden. Um das Ein- und Aussteigen zu erleichtern, sind viele Treppenliftsitze um 180-Grad-drehbar und können im Idealfall auch in der Höhe angepasst werden. Eine Fußstütze, sowie ergonomische Armlehnen und der Sicherheitsgurt sorgen für maximale Sicherheit während der Nutzung.

Die Sicherheitsvorrichtungen

Während Armlehnen, Fußstützen und ein Sicherheitsgurt zur Standardausstattung eines Sitzlifts gehören, gibt es häufig noch weitere Sicherheitsvorkehrungen, die die Fahrt besonders ungefährlich gestalten. Dazu zählen Sensoren, die an der Fahreinheit bzw. am Trittbrett befestigt sind und das Auffahren auf Hindernisse vermeiden. Sobald ein Hindernis erkannt wird, stoppt der Sitzlift so automatisch.

Der Antrieb

Jeder Sitzlift ist mit einer speziellen Start-Stopp-Funktion ausgestattet. Diese sorgt dafür, dass der Lift besonders sanft anfahren und stoppen kann und ruckartige Liftbewegungen vermieden werden. Die meisten Treppenlifte funktionieren mit Strom und müssen somit an eine Stromversorgung angeschlossen werden. Viele Modelle verfügen jedoch auch über einen zusätzlichen Akku, der selbst bei Stromausfall einen einwandfreien Betrieb sicherstellt.

Das Bedienelement

Je nach Modell wird der Treppenlift meist über eine Art Joystick gesteuert. Dieser befindet sich oft an der Armlehne und ermöglicht eine schnelle sowie simple Bedienung. Viele Lifte verfügen auch über eine zusätzliche kabellose Fernbedienung, oder sind ausschließlich über eine solche separate Fernbedienung steuerbar.

Die oben genannten Elemente müssen bei einem Sitzlift für den Außenbereich dauerhaft wetterfest sein. Somit sollten jegliche Bestandteile aus UV- und wasserbeständigen Materialien gefertigt werden. Das heißt: Der Sitz muss maximal robust sein, die Antriebselektronik und Steuerung enorm gut versiegelt, und die Schienen aus rostfreiem Material gefertigt sein. Durch die höheren Anforderungen an einen Lift im Außenbereich kann auch der Preis entsprechend höher ausfallen.

Was kostet ein Sitzlift?

Die Höhe der Kosten für einen Sitzlift können stark variieren. Denn je nach Sitzlift-Modell, Treppenart und anderen Faktoren kann ein Sitzlift bereits günstig, oder aber auch erst sehr teuer erworben werden. Grundsätzlich gilt: Je komplizierter es sich gestaltet, die Fahrbahn an die Treppe anzupassen, desto teurer wird es. Deswegen ist es enorm wichtig, sich bereits vor der Anschaffung ausführlich zu informieren und sich idealerweise auch verschiedene Kostenvoranschläge einzuholen.

In der Regel liegen die Kosten für einen Sitzlift zwischen 3.500 und 15.000 Euro. Dabei ist ein Sitzlift für eine gerade Treppe die günstigste Option. Der Preis hierfür liegt in der Regel zwischen 3.000 und 8.000 Euro inklusive Montage. Bei einem Treppensitzlift mit einer 90-Grad-Kurve sind Kosten von etwa 9.000 Euro nicht ungewöhnlich. Ein Sitzlift mit einer 180-Grad-Kurve ist dagegen erst ab 10.000 Euro aufwärts erhältlich. Neben der Treppenart gibt es noch weitere Faktoren, die den Preis eines Treppenlifts beeinflussen können:

  • Montagebedingungen: Verfügbarer Platz beim Ein- und Ausstieg, Tragfähigkeit von Treppe und Wand;
  • Anbringungsbereich: Die Außeninstallation eines Treppenlifts ist grundsätzlich um einiges teurer als die Montage im Innenbereich;
  • Ausstattung des Sitzlifts: Je mehr Sicherheitsvorkehrungen und Komfort, desto höher ist auch der Kaufpreis;
  • Design und Qualität: Je hochwertiger die Materialien und je luxuriöser das Design, desto teurer ist der Lift; sowie
  • Service und Wartung: Wer eine dauerhafte Wartung und einen umfangreichen Service wünscht, zahlt deutlich mehr für seinen Treppenlift.

Welche Zuschüsse gibt es für einen Sitzlift?

Da sich nicht jeder die Anschaffung eines Treppenlifts leisten kann, gibt es mehrere Zuschussmöglichkeiten. Sowohl der Staat, als auch diverse Gesundheitsträger stellen Betroffenen verschiedene Fördermittel für die Anschaffung eines Lifts bereit. Wenn auch Sie Unterstützung bei der Anschaffung Ihres Treppenlifts suchen, können Sie sich an folgende Anlaufstellen wenden:

  • Die Pflegekasse: Pflegebedürftige sowie deren Angehörige können von einem Zuschuss von bis zu 4.000 Euro profitieren. Diese können für den Umbau der Wohnung genutzt werden und gelten ebenso für Hilfsmittel wie einen Treppenlift.
  • Die Berufsgenossenschaft: Sind Sie wegen einem Arbeitsunfall auf einen Treppenlift angewiesen? Dann sollten Sie sich an die Berufsgenossenschaft wenden.
  • Die KfW-Förderbank: Hier erhalten Sie einen Zuschuss bis zu 6.500 Euro für einen altersgerechten Umbau Ihrer Wohnung.
  • Die Förderbank Ihres Bundeslands: Fragen Sie am besten auch bei der jeweiligen Förderbank Ihres Bundeslands nach. Auch hier können Sie teils beachtliche Unterstützungen erhalten und von einem möglichen Zuschuss profitieren.

Worauf muss ich beim Kauf eines Sitzlifts achten?

Neben dem Preis und der Finanzierung gibt es weitere wichtige Aspekte, auf die Sie vor dem Kauf eines Sitzlifts achten sollten. Dazu gehören zum Beispiel folgende Punkte:

  • Welche Tragkraft bietet der Sitzlift? Eignet sich der Lift für mein Körpergewicht?
  • Bietet meine Treppe genügend Platz für den Sitzlift und ist auch nach dem Einbau noch ausreichend Platz auf den Stufen für Besucher oder andere Bewohner?
  • Welche Sicherheitsfunktionen bietet der Sitzlift? Sind diese ausreichend für meine persönlichen Bedürfnisse?
  • Ermöglicht der Hersteller neben der Montage auch eine monatlich oder jährliche Wartung? Welche Kosten sind hiermit verbunden?

Woran erkenne ich einen seriösen Sitzlift-Anbieter?

Damit Sie sich beruhigt an die Wahl Ihres Sitzlift-Anbieters machen können , haben wir folgende Übersicht für Sie erstellt. Mit ihrer Hilfe erkennen Sie anhand einiger weniger Punkte ganz einfach, ob es sich um einen seriösen Anbieter handelt. Generell gilt: Je mehr Kriterien der Anbieter erfüllt, desto vertrauenswürdiger ist der Service:

  • Liftangebote sind über einen längeren Zeitraum hinweg gültig. Sie werden somit nicht unter Druck gesetzt und haben genügend Zeit, sich in Ruhe für ein Modell zu entscheiden
  • Der Hersteller ist regional ansässig. Somit ist auch im Falle einer Wartung schnell jemand bei Ihnen vor Ort.
  • Der Anbieter gibt Ihnen die Möglichkeit eines Vor-Ort-Termins. Bei diesem wird meist die Treppe vermessen und geprüft, welcher Lift am besten Ihre individuellen Bedürfnisse erfüllt.
  • Der Anbieter kennt die Bauvorschriften in Ihrem Bundesland und hilft Ihnen beim Ausfüllen von Unterlagen für eventuelle Fördermöglichkeiten.
  • Die Firma bietet Ihnen Einblick in ihre Arbeit und kann entsprechende Referenzen vorweisen.