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Stromvergleich 2019 – jetzt Stromanbieter vergleichen und bis zu 720 Euro sparen

Das Thema Strom wird immer komplexer: Einerseits wirkt sich die Energiewende auf das Angebot aus, erneuerbare Energien machen heute bereits rund 40 Prozent des Stromangebotes aus. Was auf den ersten Blick gut für die Umwelt erscheint, stellt die stabile Versorgung jedoch vor enorme Herausforderungen. Je mehr Strom nämlich aus wetterabhängigen Quellen, wie beispielsweise Sonne und Wind, stammt, desto größer die Schwankungen bei den eingespeisten Strommengen.

Der Strommarkt muss diesen Herausforderungen mit geeigneten Mitteln begegnen, um jederzeit eine zuverlässige und trotzdem preisgünstige sowie umweltverträgliche Stromversorgung gewährleisten zu können. Nicht zu verachten sind die Nachfragespitzen, die ein Mindestmaß an sicheren Kapazitäten erfordern. Es gilt also, Angebot und Nachfrage von Strom intelligent zu synchronisieren. Andererseits stehen Sie als Verbraucher heute vor einer großen Auswahl an Anbietern, die sich einen Wettbewerb um Ihre Gunst liefern.

Der Stromvergleich nimmt Ihnen zwar die aufwendige Recherche ab, aber die Prioritäten setzen Sie: Wollen Sie reinen Ökostrom oder genügt es Ihnen, wenn die konventionellen Stromerzeuger die Emissionen kompensieren oder sich zur Investition in klimafreundliche Projekte verpflichten? Wollen Sie den Strompreisvergleich regelmäßig nutzen und wechseln, um auch kleine Preisunterschiede für sich auszunutzen? Oder suchen Sie nach Ihren individuellen Anforderungen heraus, wer als bester Stromanbieter in Frage kommt, um sich auf längere Zeit zu binden? Eine Philosophie ist so gut wie die andere, wenn Sie damit zufrieden sind. Die folgenden Informationen zum modernen Strommarkt sollen Sie dabei unterstützen, sich zu orientieren und eine tragfähige Entscheidung für Ihre Stromversorgung zu treffen.

Der Strommarkt – Status Quo und Ausblick

StromvergleichHier die aktuellen Daten und Fakten zum deutschen Strommarkt im Jahr 2018:

  • Inlandsstromverbrauch – brutto: 595,6 Terrawattstunden
  • Anteil erneuerbare Energien: 37,8 Prozent
  • Deutscher Netto-Stromexport: 51,2 Terrawattstunden
  • Anzahl der Nachbarländer für physikalischen Stromaustausch: 9

Deutschland nimmt mit seiner zentralen geografischen Position innerhalb des europäischen Stromnetzes eine wichtige Funktion als Drehscheibe für die Stromflüsse durch ganz Europa ein. Die deutschen Stromexporte in die benachbarten Staaten Dänemark, Luxemburg, Niederlande, Schweiz, Frankreich, Tschechien, Österreich, Polen und Schweden – hier über ein Seekabel – steigen kontinuierlich: Im Jahr 2018 wurden demnach 82,7 Milliarden Kilowattstunden ausgeführt, während sich der Import auf nur 31,5 Milliarden Kilowattstunden beschränkte.

Ausschlaggebend für diese Stromflüsse sind die jeweiligen Großhandelspreise, die an den nationalen Strombörsen erlöst werden können. Diese hängen wiederum von der aktuellen Nachfrage, aber auch der Art der Stromerzeugung, beispielsweise aus erneuerbaren Energien, sowie den Kosten für die fossilen Brennstoffe für konventionelle Kraftwerke ab.

Mit der installierten Kraftwerksleistung, der Stromproduktion und auch beim Stromverbrauch steht Deutschland an der Spitze Europas:

  • Installierte Erzeugungsanlagen mit 214,2 Gigawatt Netto-Nennleistung
  • Davon 111,8 Gigawatt durch erneuerbare Energien – 42,3 Gigawatt Solar und 55,7 Gigawatt Wind

(Stand: März 2019 – Quelle: Bundesnetzagentur)

Das Problem: Mit dem zunehmenden Anteil erneuerbarer Energien an der Stromproduktion steigt auch das Risiko. Dieses Angebot ist von der Witterung abhängig und nicht konstant gegeben. Sollte die Sonne nicht scheinen oder der Wind nicht im erforderlichen Maß wehen, wird es immer schwerer, die Versorgung zu sichern. An dieser Stelle sind konventionelle Kraftwerksanlagen noch immer unverzichtbar.

Die deutsche Stromproduktion betrug im Jahr 2018 circa 646 Terawattstunden, also 646 Milliarden Kilowattstunden. Steigt der Anteil erneuerbarer Energien an, muss logischerweise der auf Kernenergie sowie Stein- und Braunkohle entfallende Teil am Strommix zurückgehen – hier ein Überblick zu den Zahlen der letzten Jahre:

 2014 2015 2016 2017 2018 
Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %
Bruttostromerzeugung insgesamt627,8100648,1100650,7100653,6100646,8100
Braunkohle155,824,8154,523,8 149,523,0148,422,7145,522,5
Kernenergie97,115,591,814,2 84,613,076,311,776,011,8
Steinkohle118,618,9117,718,2 112,217,292,914,283,212,9
Erdgas61,19,762,09,681,312,586,713,383,4 12,9
Mineralöl5,70,96,2 1,05,80,95,60,95,20,8
Erneuerbare Energien162,525,9188,6 29,1189,929,2216,233,1226,435,0
Windkraft an Land57,09,172,2 11,167,910,487,913,492,214,3
Windkraft auf See1,50,28,3 1,312,31,917,72,719,33,0
Wasserkraft19,63,119,02,916,63,220,53,120,22,6
Biomasse42,26,744,6 6,945,06,945,06,945,77,1
Photovoltaik36,15,838,7 6,038,15,939,46,046,27,1
Hausmüll6,11,05,8 0,95,90,96,00,96,21,0
Andere27,04,327,3 4,127,34,227,54,127,04,1
Stromaustauschsaldo Ausland-35,6-51,8-53,7-55-51,2
Brutto-Inlandsstromverbrauch592,2596,3597,0698,7595,6

Quelle: BMWI

Der Strommarkt der Zukunft – Flexibilität und Innovation

Die Herausforderung unserer Zeit heißt also: Erneuerbare Energien müssen sinnvoll integriert werden, ohne die Stromversorgung zu gefährden. Es geht um nicht weniger als den Strommarkt 2.0. Entsprechend sind auch die im Sommer 2016 vom Bundestag und Bundesrat verabschiedeten Gesetze zur Weiterentwicklung des Strommarktes und zur Digitalisierung der Energiewende einzuordnen. Hier werden die Voraussetzungen dafür gelegt, dass nicht nur Erzeugung, Speicherung und Nachfrage flexibler gestaltet werden, sondern auch ein Wettbewerb innovativer Geschäftsmodelle entstehen kann.

Ziel ist es, erneuerbare Energien in den Vordergrund zu rücken: Bis zum Jahr 2050 wenigstens 80 Prozent des Stromverbrauchs abdecken.

Stromanbieter VergleichDas bedeutet, dass sie nach und nach in das aktuelle Stromversorgungssytem eingebunden und die konventionellen Energiequellen entsprechend zurückgefahren werden. Dazu müssen wichtige Voraussetzungen geschaffen werden – und das auch in rechtlicher Hinsicht. Es bedarf regulatorischer Rahmenbedingungen, die dieser gravierenden Veränderung gerecht werden können und eine Steuerung der Transformation erlauben.

Unter dem Strich lässt sich festhalten: Wir sehen hier die bedeutendste Reform, die der Strommarkt seit seiner Liberalisierung Ende der 90er Jahre erlebt hat. Vom Erfolg hängt letztendlich ab, ob die Abkehr von fossilen Brennstoffen als Energieträger gelingt. Und dann sind Sie als Verbraucher gefragt: Entscheiden Sie sich im Stromvergleich für einen Anbieter von echtem Ökostrom, stärken Sie die erneuerbaren Energien. Jeder Stromhändler darf nämlich nur Strom kaufen, den er dann auch ins Stromnetz einspeist.

Dass Sie dabei nicht zwangsläufig mehr bezahlen müssen, können Sie anhand der detaillierten Preisinformationen im Stromanbietervergleich schnell feststellen. Die Strompreise werden am Großhandelsmarkt grundsätzlich frei gebildet, sodass ausreichend Spielraum für die Investition in die notwendigen Kapazitäten bleibt. So wird sichergestellt, dass die vorgehaltenen Kapazitäten der Kundennachfrage entsprechen. Als Sicherheitspuffer wird eine vom Strommarkt strikt getrennte und zwischenzeitlich auch beihilferechtlich von der Europäischen Kommission genehmigte Reserve geschaffen, die de facto als Sicherheitsnetz für außergewöhnliche und unvorhersehbare Ereignisse dienen soll:

Die geplante Kapazitätsreserve soll 2 Gigawatt umfassen. So sieht es die im Februar 2019 erlassene Verordnung.

Kapazitätsreserve zur Gewährleistung der Versorgungssicherheit

Schon gewusst?Wie das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – BMWi – mitteilt, werden demnach zur Erreichung der Klimaziele im Bereich Strom rund 13 Prozent der aktuellen Braunkohlekapazitäten zunächst in Sicherheitsbereitschaft überführt, um sie später stillzulegen. Der Prozess begann im Herbst 2016, als der Braunkohlekraftwerk Buschhaus vom Netz ging.

Die geplante Stilllegung ist für 4 Jahre vorgesehen, in dieser Zeit übernimmt das Kraftwerk die Sicherheitsbereitschaft. Es folgten zwei Blöcke des Kraftwerkes Niederaußem und ein Block des Kraftwerkes Jänschwalde im Herbst 2018. (Quelle: BMWI)

Bei all diesen Bemühungen darf der europäische Strommarkt, in dessen geografischer Mitte Deutschland liegt, nicht aus dem Blick verloren werden – insbesondere in Bezug auf die Umsetzung von EU-Recht. Es waren intensive Gespräche notwendig und es mussten einige förmliche Verfahren in der EU-Kommission durchlaufen werden, um die Einigung zum Energiepaket zu erzielen. Der intensive Austausch mit unseren Nachbarn ist umso wichtiger, als dass sich die Energiewende nur erfolgreich innerhalb des EU-Binnenmarktes umsetzen lässt. So profitieren Sie als Verbraucher von der sauberen skandinavischen und alpinen Wasserkraft ebenso wie von der Solarenergie aus Deutschland. Im Stromvergleich finden Sie dazu alle relevanten Informationen.

Das Zusammenspiel von Strommarkt und Stromnetz

StromDer deutsche Strommarkt ist ausgesprochen modern und funktioniert sehr gut: Stromhändler können hier noch bis kurz vor dem Liefertermin kaufen und verkaufen, das ist insbesondere in Bezug auf die steigende Strommenge aus erneuerbaren und damit witterungsabhängigen Energiequellen wichtig. Trotzdem kommt es vor, dass das Stromnetz an bestimmten Stellen überfordert ist und die verkaufte Strommenge nicht bis zur Abnahmestelle transportiert werden kann.

Dann sorgt Redispatch für Sicherheit: Im Ernstfall können die Netzbetreiber die Einspeisung an bestimmten Erzeugungsanlagen reduzieren, um über die Maßen belastete Leitungen effektiv zu entlasten. Die in der Folge der Drosselung fehlende Strommenge im System wird durch andere Erzeugungsanlagen, die ihre Einspeisung im Gegenzug erhöhen, ausgeglichen.

Damit übernimmt Redispatch eine Schnittstellenfunktion zwischen Strommarkt und Stromnetz, die den Stromhandel physikalisch umsetzt. Naturgemäß handelt es sich hier um komplexe Vorgänge. So muss der Netzbetreiber beispielsweise erst einmal die auf der einen Seite durch Drosselung wegfallende Strommenge an anderer Stelle beschaffen können. Dieser Herausforderung hat sich das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie – BMWi – speziell gewidmet, eröffnen sich hier doch interessante Investitionsanreize für unterschiedliche Akteure am Markt.

Diese Grundlagenforschung ist ausgesprochen wichtig, um die knappe Ressource, die das Stromnetz nun einmal darstellt, sinnvoll und wirtschaftlich zu nutzen, aber gleichzeitig die Versorgungssicherheit jederzeit gewährleisten zu können. Selbstverständlich geht auch in diesem Punkt der Blick über die Grenzen hinaus. Sie als Verbraucher können somit davon ausgehen, dass das deutsche Stromnetz komfortabel aufgestellt ist – für heute und für die Zukunft.

Sicherheit in der Stromversorgung

Einerseits haben Sie als Verbraucher einen Anspruch auf eine zuverlässige Versorgung durch Ihren Stromversorger, andererseits ist die deutsche Industrie, die hoch entwickelt ist und enorme Strommengen bezieht, darauf angewiesen. Längst sind wir von elektrischer Energie abhängig und das nicht nur in puncto Licht. Deutschland muss den internationalen Vergleich nicht scheuen. Im Gegensatz zu vielen anderen Ländern dieser Erde ist die Versorgungssicherheit in puncto Strom sehr hoch. Zuständig sind die Übertragungsnetzbetreiber, die das Höchstspannungsnetz nicht nur warten und planen, sondern auch den Netzbetrieb regeln und für die Abstimmung zwischen Angebot und Nachfrage verantwortlich zeichnen.

Als Gradmesser der Versorgungssicherheit fungiert die durchschnittliche Nichtverfügbarkeit. Darunter sind die Zeiten pro Jahr zu verstehen, in denen Endverbraucher nicht mit Strom versorgt werden. Dieser Wert wird für Deutschland von der Bundesnetzagentur ermittelt, hier zeichnet sich seit 2006 ein fallender Trend ab.

Im Jahr 2017 mussten Stromverbraucher im Schnitt lediglich rund 15 Minuten auf Strom verzichten – und zwar sowohl Privathaushalte als auch Unternehmen und bei einem bereits kräftig gestiegenen Anteil an erneuerbaren Energien.

Die Versorgungssicherheit wird laufend überwacht und vom BMWi im Zwei-Jahres-Rhythmus in einem Monitoring untersucht. Dazu werden nicht nur die nationalen und globalen Gegebenheiten des Marktes berücksichtigt, sondern vor allem die aktuelle Versorgungslage sowie deren Entwicklung. So können wichtige Rückschlüsse in Bezug auf die Angemessenheit der Vorsorgemaßnahmen, die Stromerzeugungs-, Stromübertragungs- und Stromverteilungsunternehmen gezogen werden. Diese Maßnahmen stellen ein wichtiges Instrument zur Sicherung der Stromversorgung angesichts sich verändernder Voraussetzungen dar. Nutzen Sie den gut funktionierenden deutschen Strommarkt gezielt für sich aus. Wie Sie dabei vorgehen, erfahren Sie im Folgenden.

Der Strom-Vergleich verschafft Überblick – und das in wenigen Schritten

Strom VergleichAuch die Strompreise werden von Angebot und Nachfrage bestimmt, was den Stromvergleich umso wichtiger macht: Müssten Sie die aktuellen Angebote manuell vergleichen, hätten Sie eine unlösbare Aufgabe vor sich. Die vielen Stromanbieter verfolgen spezielle Strategien, um für Sie interessant zu erscheinen.

Einerseits finden Sie auf dem Markt nach wie vor die großen Konzerne, die einst das Geschehen dominiert haben. Andererseits drängen junge und in der Regel digitalisierte Stromhändler in den Wettbewerb, die das Preisniveau mit ihren Tarifmodellen beeinflussen.

Sie verzichten auf den teuren Vertrieb und können entsprechend günstiger agieren. Nicht zu vergessen sind die alternativen Stromanbieter, die eine eigene Klientel bedienen: Entscheiden Sie sich für einen Anbieter von Ökostrom, darf dieser die von Ihnen verbrauchte Strommenge ins Stromnetz einspeisen. Der Anteil der konventionellen Stromerzeugung reduziert sich also auch faktisch, auch wenn Sie wie gewohnt Strom beziehen. Sie haben also mit dem Stromanbietervergleich alle Chancen in der Hand, trotzdem sollten Sie einige Tipps beachten.

Stromanbieter Vergleich – Schritt für Schritt erklärt

Sie geben zum Start lediglich Ihre Postleitzahl und den wahrscheinlichen Jahresverbrauch ein. Alternativ können Sie die Anzahl der in Ihrem Haushalt lebenden Personen auswählen, dann nutzt der Vergleich für Strom Erfahrungswerte. Das mit diesen Vorgaben ermittelte Ergebnis sollten Sie jedoch nur als eine erste Orientierung werten. Es enthält noch viel zu viele Angebote, was Ihnen die Entscheidung erschwert. Setzen Sie daher die Filterfunktionen geschickt ein, um die Auswahl auf Ihre Anforderungen zuzuschneiden. Die Effekte, die Sie so erzielen können, beschreiben wir Ihnen auf den entsprechenden Detailseiten.

Beachten Sie, dass die mit der Personenanzahl zugrunde gelegten durchschnittlichen Verbrauchsmengen weit von Ihren tatsächlichen abweichen können. Sinnvoller ist es, die letzten Jahresabrechnungen zu konsultieren.

Einordnung weiterer Kriterien

Bitte genau hinschauenDie Stromanbieter lassen sich eine Menge einfallen, um neue Kunden zu gewinnen. Nicht zuletzt die verschiedenen Formen von Boni, Gutschriften oder anderen Vergünstigungen zeugen davon. Um es vorweg zu nehmen: Es spricht überhaupt nichts dagegen, diese Prämien in Anspruch zu nehmen, im Gegenteil. Betrachten Sie diese als Werbegeschenk und damit als Aufwand, den andere Unternehmen in TV– oder Print-Werbung investieren.

Im Stromvergleich erhalten Sie dazu alle relevanten Informationen. Allerdings sollten Sie Ihre Entscheidung für einen bestimmten Stromanbieter nicht von einem in der Regel einmaligen Geschenk abhängig machen, zumal oft genug komplizierte Bedingungen an die tatsächliche Ausschüttung geknüpft sind. Selbstverständlich finden Sie auf unseren jeweiligen Detailseiten auch zu diesem Thema detaillierte Erläuterungen, die Ihnen weiterhelfen.

Darüber hinaus haben Sie im Stromvergleich einige weitere Möglichkeiten, Ihren Strompreis ganz bewusst zu gestalten: Sie können verschiedene Intervalle bei den Abschlagszahlungen wählen, um beispielsweise mit größeren Vorauszahlungen günstige Arbeitspreise zu erreichen. Doch damit geht auch ein gewisses Risiko einher, sollte der Stromlieferant in finanzielle Schieflage gerade. Ebenso schwierig sind die Pakettarife, bei denen Sie sich von vornherein auf eine bestimmte Strommenge pro Jahr festlegen. Wir erläutern Ihnen im Vergleich für Strom, welche Nachteile bei dieser Variante lauern. Nutzen Sie die vielen Hinweise jedoch aus, wenn Sie die aktuellen Stromanbieter vergleichen, werden Sie mit hoher Wahrscheinlichkeit eine attraktive Ersparnis erzielen können.

Mit dem Stromanbietervergleich ermittelten Sie nicht nur den günstigsten Preis für Ihren Strombedarf, sondern können wichtige Vertragsdetails Punkt für Punkt analysieren. Wollen Sie auf Nummer sichergehen, nutzen Sie die von Stiftung Warentest oder anderer Seite empfohlenen Filtereinstellungen.

Relevantes Thema im Stromvergleich: Umweltschutz durch Ökostrom

Mit der Öffnung des Strommarktes erhielten auch die Stromerzeuger eine Chance, erneuerbare Energiequellen oder die Kraft-Wärme-Kopplung zu nutzen. Für Sie heißt das: Die Auswahl an Stromanbietern und -tarifen wird immer größer. Dennoch ist Ökostrom nicht gleich Ökostrom, wie Sie auf der Detailseite ausführlich nachlesen können. In jedem Fall können Sie aber eine Entscheidung für die Umwelt treffen, indem Sie beispielsweise ein zertifiziertes Stromprodukt wählen und Ihrem bisherigen Versorger mit Ihrer Kündigung ein klares Signal senden. Informieren Sie sich zunächst in aller Ruhe zu den verschiedenen Zertifikaten, Labels und Bewertungen, um eine zu Ihren Ansprüchen passende Auswahl im Stromvergleich treffen zu können.

Im Vergleich der Stromanbieter stehen Ihnen verschiedene Selektionsvarianten zur Auswahl:

  • Sie können „Nur Ökostrom“ anklicken – es werden Ihnen ausschließlich Stromtarife für Ökostrom angezeigt.
  • Sie können die Art des Ökostroms weiter einschränken, um beispielsweise nur nachhaltige Angebote aufgelistet zu bekommen.
  • Sie können sich sämtliche Angebote anzeigen lassen, bei denen entweder Strom aus erneuerbaren Energien oder Kraft-Wärmekopplung geliefert wird und/oder der Stromanbieter mit zusätzlichen Maßnahmen einen Ausgleich der Emissionen durchführt.

Sie haben nun die Wahl: Pro und Kontra Ökostrom

  • Sie haben es in der Hand: Entscheiden Sie sich für einen Öko-Stromanbieter, schützen Sie die Umwelt – und das unabhängig vom konkreten Ausmaß.
  • Meist müssen Sie dafür etwas tiefer in die Tasche greifen, als das bei Stromprodukten der Fall ist, die mit fossilen Brennstoffen erzeugt werden. Nicht zu vergessen ist die Tatsache, dass Sie mit einigen Umlagen die Investition in erneuerbare Energien ohnehin fördern.

Strom Vergleich konfigurieren und clever ausnutzen

Stromanbieter vergleichenHaben Sie den Stromvergleich so eingestellt, wie es zu Ihren Ansprüchen passt, erhalten Sie die passenden Ergebnisse präsentiert: Die Reihenfolge ergibt sich zunächst aus den Strompreisen für das erste Jahr der Vertragslaufzeit, allerdings können Sie nun die in Frage kommenden aktuellen Stromtarife nach verschiedenen Aspekten sortieren. Sollten Sie auf den ersten Plätzen der Ergebnisliste Stromtarife vorfinden, die etwas teurer als die günstigsten sind, handelt es sich um besondere Empfehlungen.

Diese werden unter Berücksichtigung von Preis und Leistung sowie der Kundenzufriedenheit erstellt. Recherchieren Sie nun in Ruhe im Stromvergleich, welches Tarifangebot am besten zu Ihnen passt. Sie finden eine Fülle an Detailinformationen, die Sie in Ihre Abwägungen einbeziehen können – sowohl zum Stromanbieter und zur Stromerzeugung als auch zum Tarif an sich, wie beispielsweise:

  • Laufzeit des Vertrages
  • Bindung des Strompreises in Bezug auf Umfang und Dauer
  • Wechselboni, Prämien und Vergünstigungen
  • Besondere Beiträge zum Umweltschutz

Im Strom Vergleich erkennen Sie darüber hinaus, ob ein Stromprodukt zertifiziert ist, getestet wurde oder ein bestimmtes Label erhalten hat. Außerdem können Sie nachvollziehen, wie der Strompreis sich im Einzelnen zusammensetzt, woher der Strom stammt und wie andere Kunden des jeweiligen Versorgers dessen Leistungen einschätzen. Diese Erfahrungen erweisen sich als gute Orientierungsquelle, vor allem die Kundenfreundlichkeit und der Service werden hier ausführlich bewertet.

Um mehrere Stromtarife einem direkten Vergleich zu unterziehen, können Sie diese per Mausklick auswählen und gegenüberstellen. So können Sie auch die kleinsten Unterschiede erkennen und eine tragfähige Entscheidung treffen.

Passenden Tarif im Stromvergleich auswählen und direkt Wechsel einleiten

Treffen Sie Ihre Auswahl, können Sie auch gleich aktiv werden: Sie gelangen aus Ihrem Wunsch-Tarif heraus direkt zu den Online-Formularen des Anbieters. Füllen Sie einfach alle Felder aus, um Ihrem neuen Stromversorger die zur Prüfung Ihres Versorgungsvertrages notwendigen Informationen zu übermitteln. Selbstverständlich können Sie den gesamten Wechselprozess im Vorfeld durchspielen, auf der entsprechenden Detailseite beschreiben wir jeden einzelnen Schritt und beantworten die Fragen, die regelmäßig in diesem Zusammenhang gestellt werden. Beachten Sie die Hinweise zum Thema Bonitätsprüfung, die auch bei Stromversorgern obligatorisch zur Reduzierung des Ausfallrisikos durchgeführt wird.

Sollten Sie wegen Ihrer SCHUFA-Auskunft Probleme beim Stromanbieterwechsel haben, gibt es durchaus noch Chancen: Besprechen Sie direkt mit dem ausgewählten Stromversorger einen Kompromiss, die notwendigen Kontaktdaten finden Sie im Stromvergleich.

Sobald Sie die Wechselformalitäten erledigt haben, brauchen Sie zum Wechseltermin nur noch die Nummer Ihres Stromzählers und den aktuellen Zählerstand an den bisherigen und den neuen Stromversorger zu melden. So gewährleisten Sie die korrekte Abrechnung Ihres Stromverbrauchs. Sollten Sie den Wechselservice mit Vollmacht in Anspruch nehmen, halten wir einige Empfehlungen für Sie bereit – Sie können also in Ruhe nachlesen.

Ihr neuer Stromversorger übernimmt die Wechselformalitäten für Sie, meist läuft das reibungslos ab. In Ausnahmefällen kann es zu zeitlichen Differenzen zwischen dem Ende des alten und dem Beginn des neuen Stromliefervertrages kommen. Sie als Stromkunde gehen jedoch kein Risiko ein, für diese Zeit übernimmt Ihr Grundversorger die Stromlieferung.
Nutzen Sie zunächst Ihren aktuellen Stromvertrag, um die reguläre Kündigungsfrist und den genauen Wechseltermin zu ermitteln. Nutzen Sie jedoch ein Sonderkündigungsrecht, weil beispielsweise die Strompreise erhöht werden oder Sie umziehen wollen, sind andere Hinweise zu beachten, die wir hier für Sie zusammengestellt haben.

Stromvergleich als wirksames Instrument für den Verbraucherschutz

Stromvergleiche sind mit unseren ausgeklügelten Vergleichsrechnern ausgesprochen leicht zu erstellen, das werden Sie schnell bemerken. Umso wichtiger ist es, diesen wenigstens einmal jährlich einzusetzen und sich somit einen guten Überblick zu den Marktentwicklungen zu verschaffen. Sie haben es mit mehr als 1.000 Stromanbietern zu tun, die Zahl der Stromtarife hat längst die 10.000 überschritten. Der sich langsam verschärfende Wettbewerb kann also zum echten Vorteil für Sie werden.

Jeder neue Anbieter muss sich erst eine Kundengruppe aufbauen und greift dabei zu kreativen Werbegeschenken. Außerdem haben Sie es in der Hand, mit Ihrer Tarifauswahl einen Beitrag zum Umweltschutz zu leisten. Jede Entscheidung für Ökostrom zählt, denn sie reduziert sich die Strommenge, die von konventionellen Erzeugern eingespeist werden darf. Schöpfen Sie dieses Potenzial intelligent aus, profitieren nicht nur Sie, sondern alle Verbraucher und die Umwelt.