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Stromvergleich 2020 – Jetzt Stromanbieter Vergleich durchführen, Ihren besten Stromanbieter finden und bis zu 720 Euro sparen

Wir alle kennen die Situation: Wir kommen nach einem stressigen Arbeitstag endlich nach Hause und wollen uns eigentlich nur noch auf die Couch fläzen und einmal so richtig entspannen. Nur noch schnell die Post holen und dann kann es losgehen – leider nicht! Der Brief, der ganz unten in unserem Briefkasten liegt, hat uns auf einen Schlag die gute Laune verdorben. Er kommt von unserem Stromanbieter und da wissen wir: Das kann im Normalfall nicht Gutes bedeuten.

Wenige Minuten später ist die Vermutung dann auch Gewissheit: Die Stromkosten für unseren Haushalt steigen wieder einmal an. So geht es nicht nur Ihnen, sondern tausenden von Verbrauchern in Deutschland jeden Monat. Die Preise für Energieträger, unter anderem für Strom, sind in den letzten Jahren deutlich gestiegen. Warum dem so ist und was Sie dagegen tun können, sind wesentliche Bestandteile dieses Ratgebers, den Sie sich unbedingt durchlesen sollten, wenn Ihr letzter Stromvergleich bereits einige Monate oder sogar Jahre zurückliegt.

Eines wollen wir aber direkt vorweg sagen: Den negativen Effekt auf Ihr Portemonnaie können Sie mit einem regelmäßigen Stromvergleich selbst recht effektiv mindern. Der Stromanbieter Vergleich fungiert damit als eine Art Verbraucherschutz, um Sie vor Abzockern auf dem Strommarkt zu beschützen.

Viele Verbraucher in Deutschland denken derzeit, dass Sie einen günstigen Stromtarif gefunden haben, aber wenn wir neuesten Studien Glauben schenken, hängt noch immer ein Großteil der Deutschen in überteuerten Stromverträgen fest. Das wollen wir ändern! Dabei sollten Sie bedenken, dass die Strompreise von Anbieter zu Anbieter teils stark auseinander gehen können.

Zahlen Sie als Verbraucher in günstigen Stromtarifen je nach Marktlage nur zwischen 27 und 30 Cent pro Kilowattstunde, können die Kosten in teureren Tarifen dagegen gerne einmal auf 40 Cent oder mehr pro Kilowattstunde ansteigen. Das sind horrende Preise, die Sie nicht länger zahlen müssen. Indem Sie Ihren Stromanbieter wechseln, können Sie vielen Fällen hohe Summen an Geld sparen und sich einen richtig schönen Ausflug mit Ihrer Familie extra leisten.

„Aber ist ein Stromanbieter-Wechsel nicht mit viel Aufwand verbunden?“, mögen sich viele von Ihnen vielleicht an dieser Stelle fragen. Darauf können wir klar antworten: Nein! Zumindest nicht, wenn Sie unseren praktischen Stromanbieter Vergleich nutzen und darüber Stromtarife vergleichen. Wie Sie dabei vorgehen und welche Faktoren Sie beachten sollten, haben wir Ihnen in den folgenden Absätzen ausführlich erklärt.

Der Stromvergleich im Überblick

  • StromvergleichEin Stromvergleich über unseren Stromrechner ist unkompliziert und dauert in den meisten Fällen nicht länger als 5 Minuten. Er eignet sich für jeden Verbraucher, der seit einigen Monaten keinen Vergleich mehr durchgeführt hat oder das Gefühl hat, in einem zu teuren Stromtarif zu stecken – wobei das angesichts der heutigen Preise wohl für alle Verbraucher irgendwie gilt.
  • Mit unserem Stromanbieter Vergleich können Sie nicht nur zahlreiche Angebote mit nur wenigen Klicks vergleichen, sondern sind auch in der Lage, einen Wechsel des Stromanbieters direkt online zu beantragen. Der neue Versorger übernimmt dabei in der Regel die Kündigung beim alten Anbieter – Sie müssen sich also nur zurücklehnen und den Effekt auf Ihr Portemonnaie bestaunen.
  • Während eines Wechsels in die Versorgungssicherheit zu 100 Prozent über den gesamten Prozess hinweg geleistet. Eine Grundversorgung mit Strom sowie eine Ersatzversorgung sind im Energiewirtschaftsgesetz, vielen wohl nur unter dem Kürzel EnWG bekannt, geregelt. So stellt der Gesetzgeber sicher, dass alle Haushalte zu jeder Zeit mit Strom versorgt werden. Mehr Informationen finden Sie weiter unten im Ratgeber.
  • Strom ist in Deutschland derzeit so teuer wie seit Jahren nicht. Doch woran liegt das eigentlich? Was sind die Gründe für die andauernden Preiserhöhungen? In unserem Ratgeber wollen wir direkt zu Beginn auf diese Fragen eingehen und liefern Ihnen kompakte und informative Antworten auf die Frage, wie sich solch große Preisschwankungen erklären lassen.
  • Sie sind sich nicht sicher, wie Sie bei einem Stromvergleich online vorgehen sollen? Kein Problem! In den folgenden Absätzen unseres Ratgebers haben wir Ihnen ausführlich erklärt, wie Sie Schritt für Schritt einen günstigen Stromanbieter finden und welche Aspekte Sie auf dem Weg dorthin unbedingt beachten sollten.

Warum ist Strom in Deutschland eigentlich so teuer?

Stromanbieter VergleichWir haben es in unserer Einleitung zur Thematik bereits erwähnt: Die Strompreise kannten in Deutschland in den vergangenen Jahren nur einen Weg – den nach oben. Das ist für Sie als Verbraucher natürlich alles andere als vorteilhaft, doch gibt es gute Gründe für diese Entwicklung. In den letzten 10 Jahren haben vor allem steigende Umlagen und Netzentgelte den Strompreis in die Höhe getrieben.

Das mag die neueste Entwicklung zwar nicht unbedingt zeigen – schließlich sind die Umlagen zum Jahreswechsel 2019 in der Summe wieder gesunken – doch hat Anfang 2019 jeder zweite Stromversorger die Preise bereits wieder erhöht oder hat vor, das in der nächsten Zeit noch zu tun. Diese Angaben stammen vom Vergleichsportal „Check 24“. Ein Grund für diese kurzfristige Entwicklung ist mit Sicherheit, dass die Netzentgelte in zahlreichen Regionen der Bundesrepublik zum Jahreswechsel 2019 wieder gestiegen sind.

Doch die starke Preisentwicklung lässt sich nicht nur mit diesen zwei Aspekten begründen. Dass der Strom in Deutschland von Jahr zu Jahr immer teurer wird, liegt unter anderem daran, dass der Stromeinkauf an der Börse für viele Versorger immer teuer wird. Je nachdem, wie langfristig sich ein Versorger jedoch mit niedrigen Einkaufspreisen absichern kann, kann er Sie als Verbraucher auf Dauer günstiger beliefern als ein anderes Unternehmen. Das ist der wesentliche Grund dafür, weswegen Ihnen nicht jeder Stromanbieter in Deutschland die gleichen Konditionen anbietet und weswegen es sich für Sie immer lohnt, einen kurzen Stromvergleich durchzuführen.

Unser Stromrechner bietet an sich einen guten Überblick über die verschiedenen Stromtarife auf dem Markt. Das „Problem“ für Sie als Verbraucher ist, diese so einzustellen, dass Sie einen günstigen Stromanbieter finden. Wie Sie dabei vorgehen und wie Sie die richtigen Voreinstellungen treffen, haben wir Ihnen weiter unten im Ratgeber noch ausführlich erklärt.

Rund 800 Unternehmen versorgen die Haushalte in Deutschland derzeit mit Strom. Die meisten davon bieten nicht nur einen, sondern gleich mehrere Tarife an. Um aus dieser Fülle an Angeboten den passenden Tarif zu finden, sollten Sie die Vorteile eines Vergleichsrechners mit seinen zahlreichen Filtereinstellungen nutzen.

Der Strommarkt: Der Stand heute und die Optionen der Zukunft

Bitte beachten!Wenn wir uns auf die letzten Daten im Jahr 2018 stützen, betrug die deutsche Stromproduktion im selben Jahr etwa 646 Terawattstunden, also knapp 646 Milliarden Kilowattstunden. Das sind enorme Zahlen, die zeigen, welche zentrale Bedeutung die Bundesrepublik Deutschland innerhalb des europäischen Stromnetzes einnimmt. Das liegt aber nicht nur am hohen Stromverbrauch, sondern schlicht an der zentralen geografischen Lage unseres Landes.

So steigen die deutschen Stromexporte in die umliegenden Nachbarländer – Dänemark, Österreich und Frankreich, um nur einige zu nennen – seit Jahren stetig an. Ziehen wir hier wieder die Zahlen aus dem Jahr 2018 heran, so betrug der Stromexport aus Deutschland knapp über 80 Milliarden Kilowattstunden, während sich der Import auf nur knapp über 30 Milliarden Kilowattstunden beschränkte.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen einen Überblick über die Zahlen der letzten Jahre liefern, um Ihnen zu zeigen, wie viel Strom Deutschland auf welchem Weg produziert hat:

 2014 2015 2016 2017 2018 
Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %Mrd. kWhin %
Bruttostromerzeugung insgesamt627,8100648,1100650,7100653,6100646,8100
Braunkohle155,824,8154,523,8 149,523,0148,422,7145,522,5
Kernenergie97,115,591,814,2 84,613,076,311,776,011,8
Steinkohle118,618,9117,718,2 112,217,292,914,283,212,9
Erdgas61,19,762,09,681,312,586,713,383,4 12,9
Mineralöl5,70,96,2 1,05,80,95,60,95,20,8
Erneuerbare Energien162,525,9188,6 29,1189,929,2216,233,1226,435,0
Windkraft an Land57,09,172,2 11,167,910,487,913,492,214,3
Windkraft auf See1,50,28,3 1,312,31,917,72,719,33,0
Wasserkraft19,63,119,02,916,63,220,53,120,22,6
Biomasse42,26,744,6 6,945,06,945,06,945,77,1
Photovoltaik36,15,838,7 6,038,15,939,46,046,27,1
Hausmüll6,11,05,8 0,95,90,96,00,96,21,0
Andere27,04,327,3 4,127,34,227,54,127,04,1
Stromaustauschsaldo Ausland-35,6-51,8-53,7-55-51,2
Brutto-Inlandsstromverbrauch592,2596,3597,0698,7595,6

In den vergangenen Jahren ist in der Politik immer häufiger der Begriff „Energiewende“ gefallen. Die Herausforderung unserer Zeit und unserer Generation lautet also, erneuerbare Energien sinnvoll zu integrieren, ohne die Stromversorgung eines der größten Stromproduzenten der Welt zu gefährden. Sie erkennen das Problem: Deutschland ist eine Art großes Monster, das eine Menge Strom in jedem Jahr frisst, und sich derzeit noch von Stein und Braunkohle ernährt und nicht einfach so auf eine „Diät“ aus erneuerbaren Energien umsteigen will und kann.

Hier versucht die Bundesregierung seit Jahren anzupacken, was die bereits verabschiedeten Gesetze zur Weiterentwicklung des Strommarktes und zur Digitalisierung der Energiewende zeigen. So schafft die Regierung die Voraussetzung dafür, dass sich nicht nur Speicherung, Erzeugung und Nachfrage flexibler gestalten, sondern auch ein Wettbewerb innovativer Geschäftsmodelle entstehen kann.

Das übergeordnete Energie-Ziel der Bundesregierung ist es dabei, bis zum Jahr 2050 zumindest 80 Prozent des Strombedarfs mit erneuerbaren Energien abzudecken. Wir können gespannt sein, wo uns diese Entwicklung in den nächsten Jahren hinführen wird.

Überblick: So viel Strom verbrauchen elektrische Geräte

StromBei fast allem, was wir tun, spielt elektrischer Strom als Energieträger eine entschiedene Rolle. Fast alles, was früher mechanisch funktionierte, ist durch elektrisch angetriebene Bauteile ersetzt worden – sei es der Kühlschrank in der Küche oder die Waschmaschine unten im Keller.

Auf der einen Seite steht also die ständig zunehmende Anzahl an Stromverbrauchern auf der Welt, auf der anderen Seite ist aber aufgrund der beschlossenen Energiewende auch klar, warum die Strompreise in den vergangenen Jahren dann in die Höhe geschossen sind. Für Sie als Verbraucher bedeutet das leider eine doppelte Belastung, die wohl auf kurze Sicht kein Ende finden wird.

Das ist allerdings Grund genug dafür, einen Stromvergleich oder Stromanbieter Vergleich durchzuführen. Klar gibt es Möglichkeiten, durch verschiedene Maßnahmen Strom zu sparen und Sie sollten diese auch „on top“ noch ausprobieren. Der wahre Löwenanteil bei der Einsparung von Energiekosten liegt aber im Strompreis selbst. Die Lösung des Problems beginnt und endet hier mit einem direkten Vergleich der Preise der Stromanbieter.

Doch einmal kurz zurück zu den Maßnahmen, die Sie unternehmen können, um am Stromverbrauch zu sparen. Nach Zahlen der „Deutschen Energie-Agentur“ kostet der permanente Betrieb von elektrischen Haushaltsgeräten im Stand-by-Modus bis zu 150 Euro und im Schnitt jeden Haushalt immerhin 115 Euro. Diese Statistik berücksichtigt dabei noch nicht einmal, dass dieser Stand-by-Betrieb sehr oft durch einfache Schaltnetzteile erfolgt, die meist nur wenige Jahre lang funktionieren.

Wenn Sie diese Teile aufgrund des Dauerbetriebs austauschen müssen, kommen noch weitere Kosten hinzu. Wir empfehlen Ihnen daher immer, so wenige Geräte wie möglich dauerhaft auf Stand-by zu lassen und stattdessen einfach auszuschalten. Es dauert ein paar Wochen, bis Sie sich daran gewöhnen, aber es ist die Sache wirklich wert – nicht nur der Umwelt, sondern auch Ihrem Portemonnaie zuliebe.

An dieser Stelle wollen wir Ihnen anhand einer kurzen Tabelle noch zeigen, wie hoch der Verbrauch einiger typsicher Elektrogeräte im Haushalt im Stand-by-Modus ist – nur um Ihnen einen Überblick zu geben:

Elektrisches GerätBetrieb pro Tag LeistungKosten pro Jahr
LCD TV, 80 - 94 cm20 Stunden1 Watt2 Euro
Hi-Fi-Anlage20 Stunden10 Watt16 Euro
Typische Spielekonsole22 Stunden3 Watt5 Euro
Kaffeeautomat23 Stunden3 Watt6 Euro
PC + Bildschirm20 Stunden10 Watt16 Euro
Anrufbeantworter24 Stunden3 Watt6 Euro

Schon bei diesen Geräten, die fast jeder Haushalt in irgendeiner Form hat, können Sie über 50 Euro sparen, wenn Sie auf den Stand-by-Modus verzichten. Und hier haben wir Radios, DSL-Modems und schnurlose Telefone noch gar nicht eingerechnet. Sie sehen also, wie sich die 115 bzw. 140 Euro pro Jahr erklären.

Warum lohnt sich ein Stromvergleich für jeden Verbraucher?

Schon gewusst?Viele Verbraucher in Deutschland denken noch immer, dass sich nur der erste Wechsel aus der Grundversorgung heraus lohnt, da Sie hier von einem Neukundenbonus profitieren können. Das ist allerdings nicht richtig. Nicht nur die Strompreise steigen nämlich seit Jahren an, sondern damit einhergehend auch die Konkurrenz unter den Stromanbietern. Jeder will selbstverständlich der günstigste sein, der die meisten Kunden unter sich vereinen kann.

Aus diesem Grund ändern sich die Preise der Stromanbieter in Deutschland regelmäßig, da einerseits immer wieder neue Versorger mit günstigeren Angeboten auf den Markt kommen oder andererseits bereits bestehende Versorger ihre Preise in regelmäßigen Abständen anpassen. Daher lohnt es sich für Sie als Verbraucher, alle paar Monate nachzuschauen, ob der Stromtarif, den Sie aktuell beziehen, tatsächlich noch der günstigste ist. Indem Sie außerdem auf Wechselfristen für Strom- und Gasverträge achten, können Sie bei vielen Stromanbietern erneut von Prämien und Boni profitieren und so immer wieder aufs Neue sparen.

Die Ersparnis, der Sie dabei haben, ist enorm und beträgt je nach individuellem Verbrauch und den neuen Konditionen des günstigsten Stromanbieters gerne einmal mehrere hundert Euro im Jahr. Daher raten Ihnen nicht nur wir, sondern auch zahlreiche Verbraucherschützer, Experten sowie die Stiftung Warentest zu einem regelmäßigen Stromvergleich. Sie können heutzutage leider nicht mehr auf die Kundentreue bei Ihrem derzeitigen Anbieter wert legen. Spätestens, bevor Ihr aktueller Laufzeitvertrag endet, sollten Sie einen Stromanbieter Vergleich durchführen, um zu prüfen, ob Sie ein besseres Angebot auf dem breiten Markt finden können.

Sollte Ihr aktueller Stromanbieter zudem eine Preiserhöhung ankündigen, können Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen und den Anbieter wechseln. Sie müssen die Kündigung dann allerdings selbst vornehmen und in Textform an der Energieversorger senden. Auch hier empfiehlt sich ein Angebotsvergleich, damit Sie stets den günstigsten Anbieter finden.

5 gute Gründe für den Wechsel zu einem günstigen Stromanbieter

An dieser Stelle wollen wir Ihnen die wesentlichen Vorteile, die Sie bei einem Stromanbieterwechsel genießen, auf einen Blick aufzeigen. Selbstverständlich wollen wir auch auf einige kleine Nachteile eingehen, die Sie haben, auch wenn wir hier ehrlich gesagt nicht allzu viele finden konnten. Denn der Vergleich ist absolut kostenlos und unverbindlich und hat keine wesentlichen Schwächen.

  • Sie haben ein enormes Sparpotenzial. Laut neuester Untersuchungen können die meisten Haushalte im Jahr eine Summe einsparen, die einem Kurzurlaub über das Wochenende entspricht.
  • Der Stromvergleich auf unserer Webseite mit unserem Stromrechner ist nicht nur absolut unverbindlich, sondern garantiert kostenlos und ohne irgendwelche Gebühren.
  • Ein Wechsel des Stromanbieters erfolgt völlig unbürokratisch und ist deutlich weniger fehleranfällig als ein direkter Vertragswechsel, wie unsere Erfahrung gezeigt hat.
  • Die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter übernimmt bei einem Wechsel des Stromanbieters Ihr neuer Versorger – Sie müssen sich also um fast nichts kümmern.
  • Dennoch ist die Stromversorgung bei einem Wechsel zu 100 Prozent gewährleistet. Das hat der Gesetzgeber in seinem Energiewirtschaftsgesetz vor ein paar Jahren ausdrücklich so festgelegt.
  • Sie haben selbstverständlich ein wenig Aufwand, auch wenn sich dieser tatsächlich in Grenzen hält. Sie müssen entscheiden, ob Sie für eine Ersparnis von mehreren hundert Euro 15 Minuten Ihrer Zeit investieren wollen.

Die häufigsten Gründe für zu teuren Strom in Deutschland

Wichtig!Ihre Stromrechnung ist seit Jahren zu hoch und Sie wundern sich, warum das so ist? Nun, wie wir bereits erwähnt haben, können Sie in der heutigen Zeit leider kein Vertrauen mehr darin setzen, dass Sie Ihr aktueller Stromanbieter automatisch in seinen günstigsten Tarif einordnet. Stattdessen zahlen Sie pro Jahr einfach immer ein wenig mehr in Ihrem Tarif.

Wenn Sie also nicht regelmäßig Ihren Stromanbieter wechseln und vielleicht sogar seit Jahren keinen Stromvergleich mehr durchgeführt haben, ist es sehr wahrscheinlich, dass Sie deutlich zu viel für Ihren Strom zahlen. Die häufigsten und fast immer vermeidbaren Gründe dafür wollen wir Ihnen an dieser Stelle kurz aufzeigen:

  1. Ihre Treue zum bisherigen Anbieter wird nicht belohnt: Ihr derzeitiger Stromanbieter hat vielleicht schon einen deutlich günstigeren Tarif in seinem Angebot, aber er übernimmt Sie nicht automatisch in diesen, wenn Sie es nicht ausdrücklich verlangen. Sie können nicht mehr darauf vertrauen, dass der Anbieter hier zu Ihren Gunsten handelt – wenn Sie das irgendwann jemals konnten.
  2. Sie verpassen die Kündigungsfrist: Bereits seit Monaten denken Sie daran, Ihren Stromanbieter zu wechseln und den Vertrag beim alten Versorger rechtzeitig zu kündigen, doch dann verschlafen Sie die Deadline doch. Der Anbieter stuft Sie in eine höhere Tarifstufe ein und Sie zahlen deutlich mehr. Stellen Sie daher Ihre Kündigung so früh wie möglich aus, damit Sie nicht wieder und wieder in die gleiche Situation geraten.
  3. Sie akzeptieren höhere Strompreise: Sie wollen einfach Strom beziehen, wie viel Sie dafür zahlen, ist Ihnen aber mehr oder weniger egal? Tatsächlich gibt es Personen, für die selbst 15 Minuten zu viel Aufwand sind, um damit ein wenig Geld zu sparen. Wenn Sie zu dieser Gruppe zählen, können wir nur sagen: Es ist Ihre Entscheidung, was Sie mit Ihrem Geld machen! Wir können Ihnen nur aufzeigen, welch enormes Sparpotenzial Sie bei einem Stromvergleich haben.

Stromvergleich: Welche Stromtarife gibt es und welcher Tarif passt zu Ihnen?

Strom Vergleich„Strom ist Strom“, hören wir viele Verbraucher immer wieder sagen, wenn es darum geht, Leistung für Ihre elektrischen Geräte zu beziehen. Zwar wissen wir, warum diese Aussage immer wieder fällt – schließlich ist es den meisten Verbrauchern egal, woher der Strom kommt, wenn er denn nur kommt – doch ist die Aussage per se nicht ganz richtig.

Denn es gibt verschiedene Tarife, die sich im Hinblick auf die Art der Stromerzeugung oder auch die Stromverwendung unterscheiden. Je nach eigenem Anspruch und den örtlichen Gegebenheiten könnte der eine oder der andere Tarif eher zu Ihnen passen.

Zwei Begriffe, die an dieser Stelle häufig fallen, sind „Ökostrom“ und „Heizstrom“. Dabei handelt es sich einerseits um einen ganz anderen Weg, Strom zu erzeugen, als das bei den meisten Stromtarifen in Deutschland der Fall ist – nämlich eine Erzeugung aus rein erneuerbaren Energiequellen. Und andererseits handelt es sich um eine einzigartige Nutzung des gewonnenen Stroms für die Beheizung Ihrer Wohnung. Im Folgenden wollen wir Ihnen erklären, was sich hinter den beiden häufigsten Sondertarifen „Ökostrom“ und „Heizstrom“ wirklich versteckt.

Sondertarif Heizstrom: Für wen ist er geeignet?

Von Heizstrom ist immer dann die Rede, wenn Sie mit Strom Ihre Räume beheizen, wie der Name schon vermuten lässt. Das kann auf verschiedenen Wegen geschehen, etwa über eine Wärmepumpe oder über sogenannte Nachtspeicheröfen. Letztere sind vielen von Ihnen vielleicht noch nicht bekannt. Nachtspeicheröfen speichern nachts den günstigeren Strom, den sie tagsüber verbrauchen, um Wärme zu produzieren und sind in Deutschland in den letzten Jahren noch zu finden gewesen.

Haushalte mit Nachtspeicheröfen verfügen über einen Stromzähler mit zwei Zählwerken: Einer für den tagsüber bezogenen teuren Hochtarif, den wir auch als „HT“ bezeichnen, und einen für den billigeren Niedertarif, dementsprechend auch als „NT“ bekannt. Als Nebenzeit gelten meist festgelegte Zeiträume nachts und eventuell auch am Wochenende.

In den meisten Fällen umfasst die Zeit aber werktags von 18:00, 20:00 oder 22:00 Uhr bis meist 6:00 Uhr in der früh. In den Filtereinstellungen unseres Stromrechners können Sie den Anteil der Nebenzeit ganz genau festlegen, wenn Sie an Heizstrom interessiert sind.

Nach neuesten Informationen der Bundesnetzagentur liegt der Preisunterschied zwischen Nachtstrom und dem sogenannten Haushaltsstrom, der Ihre Waschmaschine und Ihren Kühlschrank antreibt, bei etwa 7 Cent pro Kilowattstunde. Damit kostet Nachtstrom knapp 25 Prozent weniger als Haushaltsstrom – eine enorme Ersparnis.

Sondertarif Ökostrom: Ist er wirklich teurer und zu 100 Prozent „öko“?

Bitte merken!Sie haben angesichts der noch immer sehr aktuellen Energiewende mit Sicherheit bereits vom System des Ökostroms gehört, der von vielen auch als „Grünstrom“ oder auch „Naturstrom“ bezeichnet wird. Dahinter steckt ganz grundsätzlich die Idee, Strom aus erneuerbaren Energiequellen zu gewinnen, also etwa aus Solar-, Wind-, Biokraft- oder Wasserkraft-Anlagen.

Eines sollte Ihnen aber immer bewusst sein: Falls Sie einen Ökostrom-Tarif abschließen, bedeutet das nicht, dass durch Ihre Leitungen zwingend Ökostrom fließt. Es sagt lediglich aus, dass Sie damit eine nachhaltige Stromerzeugung des jeweiligen Anbieters fördern. Wenn Sie also etwas Gutes für die Umwelt zu tun wollen, lohnt sich der Abschluss von Ökostrom-Tarifen in jedem Fall.

Es gibt jedoch keine einheitliche Definition für den Begriff Ökostrom, weswegen Versorger an dieser Stelle leider noch immer die ganze Bandbreite an Tricks auspacken können, die sie kennen. Schenken Sie einer Analyse des Umweltbundesamts Glauben, erfüllt nur ein Bruchteil der Anbieter die eigenen Versprechen, die er bezüglich Ökostrom gegeben hat.

Ein beliebter Trick der Versorger ist es, lediglich auf die schädliche Kernenergie zu verzichten, aber weiterhin Kohle in den Strom-Mix zu mischen. Sie sollten daher stets auf Qualitätssiegel wie „Grüner Strom“, „Ok Power“ oder auch eine TÜV-Zertifizierung nach Standard „EE01“ oder „EE02“ achten – das Kürzel „EE“ steht hier für den Begriff Erneuerbare Energien.

Bei diesen Angeboten wird der Strom dann in der Tat für Sie teurer als bei konventionellen Quellen, wie Sie bereits vermutet haben. Er liegt preislich allerdings noch immer unter den Tarifen der gesetzlichen Grundversorgung. Außerdem betrifft uns das Thema Umwelt alle: Beim Strom können Sie daher Ihren Beitrag zum Umweltschutz leisten, indem Sie ein wenig mehr zahlen. Ökostrom können Sie bei unserem Stromvergleich in den Filtereinstellungen als Voraussetzung auswählen, wenn Sie das wollen.

Auf diese Aspekte sollten Sie bei einem Stromanbieter Vergleich unbedingt achten

Bitte genau hinschauenDer Strommarkt ist in den letzten Jahren hart umkämpft, da nicht nur immer wieder neue Anbieter auf den Markt stoßen, sondern auch bereits existierende Versorger alles versuchen, um möglichst viele Verbraucher von ihrem Konzept zu überzeugen. Ein besonders günstiger Stromanbieter muss daher nicht unbedingt der beste sein.

Das mag auf den ersten Blick unlogisch klingen, doch werden Sie in den folgenden Absätzen erkennen, was wir mit dieser Aussage eigentlich meinen. Denn neben dem Strompreis entscheiden auch noch weitere Kriterien darüber, ob Sie einen fairen oder einen unfairen Stromtarif unterschreiben. Wir haben Ihnen daher an dieser Stelle einige Tipps gegeben, die Sie bei Ihrem Stromvergleich unbedingt beachten sollten.

Stromvertrag gründlich prüfen

Wenn Sie im Stromvergleich ein interessantes Angebot gefunden haben, sollten Sie sich immer die genauen Vertragsdetails durchlesen. Häufig sind dort nämlich Kostenfaktoren versteckt, die Sie als Laie auf den ersten Blick gar nicht erkennen. Doch wir wollen Ihnen hier bestmöglich weiterhelfen, daher sollten Sie unbedingt auf folgende Punkte achten, wenn Sie einen Stromanbieter Vergleich durchführen:

  1. Welche Kündigungsfrist haben Sie beim Versorger?
  2. Wie lange läuft der Vertrag, bis Sie aussteigen und den Anbieter wechseln können?
  3. Um wie viele Monate verlängert sich der Vertrag automatisch, wenn Sie einmal vergessen, den Vertrag rechtzeitig zu kündigen?
  4. Handelt es sich um einen garantierten Strompreis oder kann der Anbieter die Preise theoretisch schon morgen nach Gutdünken erhöhen?

Wenn Sie diese Aspekte überprüft haben und Ihnen keine Unregelmäßigkeiten aufgefallen sind, können Sie davon ausgehen, dass Sie ein faires Angebot unterschreiben und keinem Betrüger oder Abzocker auf den Leim gehen. Um solche „schwarzen Schafe“ zu vermeiden, die es leider noch immer im Strombereich gibt, eignet sich ebenfalls unser Stromvergleich, da dieser die unseriösen Angebote direkt herausfiltert und Ihnen erst gar nicht als Option anzeigt.

Filtereinstellungen richtig nutzen

Stromanbieter vergleichenWie wir bereits am Rande dieses Ratgebers erwähnt haben, können Sie gewisse Filtereinstellungen bei unserem Stromanbietervergleich treffen, um so die Auswahl an Angeboten noch stärker einzuschränken. Hier hat die Stiftung Warentest, die bei zahlreichen Verbrauchern in Deutschland ein sehr hohes Ansehen genießt, Empfehlungen für einen soliden Vertrag mit einem günstigen Stromanbieter entwickelt. Wenn Sie auf Nummer sicher gehen wollen, sollten Sie laut den Experten der Stiftung Warentest nur Tarife wählen, auf die die folgenden Bedingungen und Faktoren zutreffen:

  • Ein garantierter Strompreis, den die Anbieter unter keinen oder sehr seltenen Umständen anpassen können, ohne dass Sie als Antwort darauf ein Sonderkündigungsrecht besitzen.
  • Eine maximal sechswöchige Kündigungsfrist, die Ihnen einen spontanen Wechsel ermöglicht, wenn die Konditionen anderswo deutlich attraktiver sind.
  • Eine monatliche Zahlweise und keine Vorauskasse gehören zu den Attributen jedes seriösen Stromtarifs bei einem deutschen Versorger.
  • Falls Sie die Kündigungsfrist Ihres Stromvertrags doch einmal verschlafen, sollte sich der Vertrag nicht um mehr als einen Monat automatisch verlängern. So verhindern Sie, dauerhaft in einem überteuerten Tarif gefangen zu sein.

Diese Kriterien können Sie jetzt nehmen und als Richtlinie für die Filtereinstellungen in der Suchmaske unseres Stromvergleichs verwenden – quasi als eine Art „roten Faden“ auf dem Weg zum günstigsten Stromanbieter. Wenn Sie die Suche entsprechend anpassen, zeigt Ihnen der Strompreisrechner nur Tarife an, die dem Leitfaden der Experten der Stiftung Warentest entsprechen. Weitere Ratgeber und Artikel zum Thema Stromvergleich der Stiftung Warentest finden Sie weiter unten im Ratgeber, noch unter dem FAQ-Bereich.

Kundenbewertungen durchlesen

Sie können bei einem Stromanbieter noch so gute Konditionen erhalten, wenn aber andere Faktoren überhaupt nicht stimmen, würden wir Ihnen zu einem anderen Versorger raten. Ein gutes Beispiel ist hier etwa die Kommunikation: Wenn Sie aufgrund einer Nachfrage oder eines Fehlers, den Sie im Vertrag erkannt haben, beim Versorger anrufen und dieser auch auf mehrmalige Kontaktversuche per Telefon und E-Mail nicht antwortet, ist das ein starkes Ausschlusskriterium für diesen Anbieter. Doch wie finden Sie heraus, ob der Anbieter zu dieser Kategorie gehört oder nicht, bevor Sie den Vertrag abschließen?

Die Antwort ist ganz einfach: Durch Kundenbewertungen! In vielen Stromvergleichen können Sie direkt anhand einer Sterne-Anzahl oder Punkte-Anzahl erkennen, wie der Anbieter bei den meisten Kunden ankommt. Oft lohnt sich eine kurze zusätzliche Recherche, um auf anderen Portalen nach weiteren Kundenbewertungen und -empfehlungen zu suchen. Wir sagen: Wenn ein Anbieter weniger als zumindest 3,5 Sterne oder Punkte erzielt – bei einer Skala von 1 bis 5 – sollten Sie ernsthafte Bedenken haben und vielleicht einen anderen Versorgen auswählen.

Auf lukrative Boni achten

Vergleich StromanbieterZahlreiche Stromanbieter locken ihre Kunden mit Neukundenprämien oder Wechselprämien, von denen Sie als Verbraucher besonders profitieren können. In unserem Stromanbieter Vergleich listen wir diese Angebote meist ganz oben. Tatsächlich zählen viele dieser Angebote aber oft zu den teuersten Offerten, wenn solche Boni, die sehr viel höhere Preise für einzelne Kilowattstunden sowie höhere Grund- oder Arbeitspreise verschleiern, die Versorger bei Prämien-Angeboten bereits im zweiten Vertragsjahr verlangen können. Bekannt sind etwa die folgenden Varianten:

  • Neukundenbonus: Bei diesen Angeboten erhalten Sie die Bonuszahlung erst, nachdem Sie sich ein volles Jahr durchgehend mit Strom vom Anbieter beliefern haben lassen. Unterbricht aber beispielsweise ein Umzug das erste Vertragsjahr, stehen Sie meist ohne Boni, aber dafür mit verteuerten Abschlägen da, die Sie aufgrund der Neukundenboni in Kauf genommen haben. Hier ist eine langfristige Planung also absolut essenziell.
  • Sofortbonus: Bei einem Sofortbonus zahlt der Anbieter den Bonus dagegen direkt im ersten Vertragsjahr an Neukunden aus. Allerdings fällt bei diesen Angeboten, die mit dem Jahrespreis gegengerechnet sind, noch nicht auf, dass der monatliche Abschlag oder der Preis für eine einzelne Kilowattstunde deutlich höher liegt als bei der Konkurrenz. Nach einem Jahr wird dann aber der neue Preis fällig, der meist teurer ist, wenn Sie nicht zuvor den Anbieter wechseln. Oft kommt diese Preiserhöhung in Form einer bizarren Grundpreiserhöhung, die Ihnen der Versorger per Mail mitteilt, zustande.

Um ein kurzes Zwischenfazit zu ziehen, können wir folgendes festhalten: Wenn Sie zu den Menschen gehören, die sich einfach nur an einen Anbieter binden und dann eine Zeit lang ihre Ruhe haben wollen, sollten Sie Angebote mit Boni von vorneherein ausschließen. So sind Sie auf jeden Fall vor versteckten Kosten geschützt. Falls Sie aber ein wenig Zeit und Energie in Anbieterwechsel investieren wollen, liegt hier ein Sparpotenzial, das Sie ganz schnell ausnutzen können.

Die vier Eckpfeiler eines erfolgreichen Stromanbietervergleichs

Wichtiger HinweisSie sollten bei jedem Vergleich verschiedener Stromanbieter darauf achten, eine möglichst kurze Vertragslaufzeit bzw. Kündigungsfrist zu wählen, die zudem mit einer Preisgarantie über die gesamte Vertragslaufzeit verbunden ist.

Um unnötige Bürokratie zu vermeiden, sollte sich der Vertrag automatisch unter denselben Vertragsbedingungen verlängern, die Sie ursprünglich abgeschlossen haben – eine Erhöhung der Preise sollte dagegen nicht Bestandteil des Tarifs sein! Zudem sollten Sie sich immer die Option bewahren, den Vertrag nach Ablauf der ersten Vertragslaufzeit schriftlich kündigen zu können, mit einer Frist von maximal 6 Wochen.

Die vier Eckpfeiler einer jeden gelungenen Tarifaufnahme stellen wir Ihnen an dieser Stelle kompakt vor:

Pfeiler Nummer 1: Eine kurze Kündigungsfrist

Es gilt: Je kürzer die Kündigungsfrist ist, die Ihnen der Versorger einräumt, desto besser. Es ist schließlich nicht untypisch, dass ein Stromanbieter den Strompreis erhöht. In diesem Fall haben Sie als Kunde sowieso immer ein Kündigungsrecht. Um aber nicht zu viele Monate an den Vertrag gebunden zu bleiben, empfehlen Ihnen Verbraucherschützer und Experten im Strombereich, darauf zu achten, dass die Kündigungsfrist nicht mehr als 6 Wochen beträgt – im Optimalfall gar nur 1 Monat.

Pfeiler Nummer 2: Eine möglichst kurze Vertragslaufzeit

Es ist nachvollziehbar, dass Versorger ihre Kunden möglichst lange an sich binden wollen. Dennoch sollten Sie sich als Kunde nicht mit jeder Vertragslaufzeit zufriedengeben. Die Empfehlung von Verbraucherschützern lautet, eine Mindestvertragslaufzeit von maximal 12 Monaten zu akzeptieren.

Einen besonders seriösen Versorger erkennen Sie daran, dass er von sich aus auch Verträge mit Laufzeiten von 6 Monaten oder weniger anbietet. Warum ist das besonders seriös? Nun, offensichtlich denkt der Anbieter, dass sein Produkt so kundenfreundlich ist, dass sowieso niemand kündigen wird, der sich für den Vertrag entscheidet – meistens ist das dann auch der Fall.

Pfeiler Nummer 3: Eine kurze automatische Verlängerung

Grundsätzlich ist es wünschenswert, dass der Stromliefervertrag mit einer automatischen Verlängerung verbunden ist. Das nimmt Ihnen Arbeit ab und spart Ihnen Zeit, die Sie in andere Dinge und Hobbys investieren können. Zwei Dinge sollten Sie an dieser Stelle aber beachten:

  1. Die Verlängerung muss zu den gleichen Konditionen erfolgen, zu denen Sie den Vertrag vor wenigen Monaten abgeschlossen haben. Eine Preiserhöhung nehmen Sie ohne vorherigen Stromvergleich nicht in Kauf!
  2. Achten Sie darauf, dass die automatisch verlängerte Vertragslaufzeit möglichst kurz angesetzt ist. Eine gute Laufzeit ist etwa nur 1 Monat, das ist bequem und fair für alle Beteiligten.

Notieren Sie sich zudem immer den jeweils spätesten Zeitpunkt für eine Kündigung, damit Sie den Termin auf keinen Fall verschlafen.

Pfeiler Nummer 4: Ein garantierter Preis

Eine Preisgarantie bewahrt Sie als Kunde davor, dass der Versorger während der Laufzeit des Tarifvertrags die Preise durch die Hintertür heimlich erhöht. Bei den meisten Anbietern erhalten Sie eine sogenannte eingeschränkte Preisgarantie, die aussagt, dass der Versorger Preissteigerungsnachteile, die der Staat verursacht, an die Kunden weitergeben darf. Was heißt das konkret für Sie? Die Stromkosten können trotz Preisgarantie steigen.

Achten Sie also darauf, ob Ihnen das Unternehmen wirklich eine echte Preisgarantie anbietet, was einige seriöse Versorger tun, oder ob Sie das mit obigem Punkt verbundene Risiko selbst tragen wollen.

Stromvergleich online durchführen: So gehen Sie richtig vor!

Wenn es nun leider so weit ist und die nächste Preiserhöhung Ihres Stromversorgers ins Haus flattert, sollten Sie Ihren Anbieter in die Pflicht nehmen und die Konditionen einer kritischen Prüfung unterziehen. Ein fundierter Stromvergleich gibt Ihnen dabei sehr schnell einen guten Überblick über die Tarife der Konkurrenz.

Die Abwicklung beim Wechsel des Stromanbieters erfolgt zudem schnell und unkompliziert online, wenn Sie diesen Vorgang bevorzugen. Viele Verbraucher sind sich allerdings unsicher, wie Sie bei einem solchen Online-Vergleich vorgehen sollen. Wir haben Ihnen in einer schrittweisen Anleitung in den nächsten Absätzen den gesamten Prozess von der ersten Dateneingabe bis hin zum endgültigen Anbieterwechsel erklärt.

Schritt 1: Erste Eingaben in den Stromrechner

StromanbietervergleichIm ersten Schritt geben Sie einfach die folgenden Daten in unserem Stromanbieter Vergleich ein, um so den besten Stromanbieter auf dem Markt zu finden:

  • Ihre aktuelle Postleitzahl
  • Die Anzahl der Personen, die in Ihrem Haushalt leben – dadurch passt der Rechner Ihren Verbrauch automatisch an
  • Ihr durchschnittlicher Jahresverbrauch an Strom, den Sie auf der Vorderseite Ihrer letzten Jahresabrechnung finden, wenn Sie eine ganz genaue Angabe treffen möchten

Anschließend drücken Sie auf den Button „Vergleich starten“. Die Eingabe dieser Daten ist noch komplett unverbindlich und dient lediglich dazu, den Markt zu sondieren und einen ersten Überblick über die Offerten der verschiedenen Anbieter zu erhalten. Falls Sie Ihren aktuellen Jahresverbrauch nicht finden und auch Ihre letzte Jahresabrechnung verlegt haben, können Sie sich an folgenden Werten orientieren:

  • 1-Personen-Haushalt: 2.000 Kilowattstunden
  • 2-Personen-Haushalt: 3.500 Kilowattstunden
  • 3-Personen-Haushalt: 4.250 Kilowattstunden

Sie haben jetzt noch die Option, diese Ergebnisse weiter auf Ihre individuellen Bedürfnisse zuzuschneiden.

Schritt 2: Weitere Einstellungsmöglichkeiten

Sie gelangen auf eine Seite, auf der Sie weitere Einstellungsmöglichkeiten haben. Zu diesen zählen unter anderem:

  • Neukundenbonus: Ganz unten rechts auf der Seite können Sie auswählen, ob Sie an einem Sofortbonus interessiert sind – die Sinnhaftigkeit dieser Boni haben wir bereits weiter oben im Ratgeber ausführlich debattiert. Sie können hier zwischen verschiedenen Einstellungen wählen, nämlich entweder allen Boni, nur einen Sofortbonus und zudem Sofortbonus und Boni von bis zu 15 Prozent. Bedenken Sie dabei, dass Tarife, die mehr als 15 Prozent Neukundenbonus ausloben, oft daraus ausgelegt sind, Sie als Kunden in ein weiteres Belieferungsjahr ohne Bonus zu ziehen. Das kann dann insgesamt teurer werden als ein Anbieterwechsel mit einem Sofortbonus von „nur“ 15 Prozent.
  • Ökostrom ja/nein: Setzen Sie den Haken hier bei „Ja“, zeigt Ihnen der Rechner ausschließlich Ökostrom-Tarife an. Das bedeutet zwar nicht, dass durch Ihre Leitung zwingend Ökostrom fließt. Sie sorgen nur dafür, dass der Anbieter einen gewissen Anteil seines Stroms aus erneuerbaren Energiequellen erzeugt und sich verpflichtet, bestimmte Ausgleichsmaßnahmen für den CO2-Ausstoß durchzuführen.
  • Nutzung: Sie suchen nach einem neuen Stromanbieter für Ihr Heim? Dann lassen Sie den Haken hier bitte bei „privat“. Sollten Sie allerdings von Ihrem Chef den Auftrag bekommen haben, für die Firma Stromanbieter zu vergleichen, müssen Sie den Haken bei gewerblich setzen.
Falls Sie noch weitere Fragen zu den einzelnen Einstellungen haben, können Sie auch auf das kleine Fragezeichen neben dem bestimmten Faktor klicken, unter welchem sich weitere Informationen verstecken.

Schritt 3: Detaillierte Filteroptionen

Wenn Sie auf der Seite noch einmal nach unten scrollen, sehen Sie den Begriff „Optionale Filtereinstellungen“. Klicken Sie darauf, erhalten Sie weitere Optionen, bei denen Sie zusätzliche Angaben tätigen können, um noch detailliertere Ergebnisse aus unseren mehr als 10.000 Stromtarifen im Stromvergleich zu erhalten. Dabei handelt es sich vor allem um folgende Angaben:

  • Laufzeit und Kündigungsfrist: Hier können Sie die Laufzeit und die maximale Kündigungsfrist der Tarife festlegen, die Ihnen im Vergleich angezeigt werden.
  • Art und Dauer der Preisgarantie: Hier können Sie die Art der Preisgarantie auswählen – für weitere Informationen klicken Sie hier auf das Fragezeichen neben dem Aspekt, der Ihnen alle wichtigen Fragen beantwortet. Legen Sie auch die Dauer der Preisgarantie fest.
  • Weiterempfehlungsquote: Sie wollen unbedingt einen Stromtarif, der bei den anderen Verbrauchern in Deutschland gut ankommt? Dann können Sie festlegen, wie viel Prozent der deutschen Verbraucher einen Tarif mindestens weiterempfohlen haben müssen, damit er Ihnen überhaupt angezeigt wird.

Nun klicken Sie auf den Button „Jetzt vergleichen“. Anschließend erhalten Sie alle Angebote, die zu Ihren Filtereinstellungen passen. Nehmen Sie sich ein paar Minuten Zeit, um die Offerten nach den Aspekten zu vergleichen, die wir bisher im Ratgeber erwähnt haben. Lesen Sie dafür auch den nächsten Absatz zu unseren Empfehlungen durch.

Unsere Empfehlungen für den Stromvergleich

Wichtiger HinweisUm Ihnen die Entscheidungslast ein wenig abzunehmen, finden Sie in unserem Stromvergleich nach der Eingabe von Postleitzahl und Jahresverbrauch bereits automatisch Angaben in den einzelnen Einstellungsoptionen. Bei diesen Einstellungen handelt es sich um unsere Empfehlungen an Sie. Am besten schrauben Sie an diesen gar nicht weiter herum, wenn Sie sich nicht sehr sicher sind, dass Sie einen Punkt anders gestalten wollen. Hier erhalten Sie noch einmal eine Übersicht zu den wichtigsten Empfehlungen, die wir bereits für Sie getätigt haben, wenn Sie auf die Unterseite kommen:

  • Die Laufzeit des Vertrags sollte bei maximal 12 Monaten liegen, die Kündigungsfrist bei 6 Wochen.
  • Die Stromanbieter sollten keine negativen Kundenbewertungen haben. Sie können persönlich einstellen, wie viele Kundenrezensionen positiv ausfallen müssen, dass Sie einen Anbieter in Betracht ziehen – wir empfehlen eine Weiterempfehlungsquote von mindestens 75 Prozent oder höher.
  • Der Stromtarif sollte eine Preisgarantie von mindestens 12 Monaten enthalten, wobei wir als Art der Preisgarantie immer eine echte Preisfixierung präferieren.
  • Wir empfehlen Ihnen eine monatliche Abschlagszahlung, damit Sie immer den Überblick über Ihre Ausgaben und Kosten behalten.

Video: So führen Sie den Stromvergleich richtig durch

In diesem kurzen Video erklärt Ihnen Hermann-Josef Tenhagen, der ehemalige Chefredakteur von Stiftung Warentest, worauf Sie achten müssen, wenn Sie einen Stromvergleich durchführen wollen:

Stromvergleich erledigt? So geht es jetzt weiter!

In diesem Abschnitt wollen wir vor allem auf die Modalitäten eines Anbieterwechsels eingehen, doch davor haben wir einen wichtigen Hinweis für Sie: Die meisten Strom- und Gas-Anbieter nehmen ähnlich wie Banken bei Krediten oder Kreditkarten eine SCHUFA-Abfrage vor, bevor sie einen neuen Versorgungsauftrag annehmen.

Bei der SCHUFA – der Schutzgemeinschaft für allgemeine Kreditsicherung – handelt es sich um eine Wirtschaft-Auskunftei, deren Geschäftsgegenstand die Sammlung von Informationen zum Zahlungsverhalten von Verbrauchern ist. Auf Grundlage Ihres Scores bei der SCHUFA entscheidet der Stromanbieter, ob Sie ein verlässlicher Kunde sind, also ob er damit rechnen kann, dass Sie alle monatlichen Abschläge wirklich rechtzeitig und vollständig zurückzahlen.

Sie haben einmal im Jahr das Recht auf eine Einsicht in Ihre SCHUFA-Daten. Dieses Recht sollten Sie in Anspruch nehmen, um die dort gelisteten Daten zu überprüfen. Es können schließlich überall Fehler passieren, Datensätze vertauscht oder Eintragungen nicht rechtzeitig gelöscht werden. Auf diese Fehler könne Sie dann aufmerksam machen.

Haben Sie nach dem Stromanbieter Vergleich den besten Stromanbieter gefunden, können Sie den Anbieterwechsel direkt online abschließen. Alternativ können Sie alle Formulare ganz „oldschool“ ausdrucken und per Post an den Anbieter schicken. Wofür Sie sich auch entscheiden, nach wenigen Werktagen sollten Sie eine Auftragsbestätigung per Post erhalten. Die Kündigung bei Ihrem alten Anbieter übernimmt der neue Versorger.

Sie müssen im Prinzip nur folgende Daten im Falle eines Wechsels bereithalten:

  • Ihre Adresse und Ihre Bankverbindung
  • Die Zählernummer Ihres Stromzählers
  • Ihre Kundennummer beim alten Versorger
Ein großer Vorteil für Sie ist beim Anbieterwechsel die Versorgungssicherheit in Deutschland. Im Regelfall verläuft ein Wechsel zu einem neuen Stromanbieter ohne große Probleme. Aber auch wenn Ihr neuer Versorger Sie nicht direkt mit Strom beliefern kann, was die absolute Ausnahme ist, muss der örtliche Grundversorger die Stromlieferung für ihn übernehmen. Dazu ist er in Deutschland per Gesetz verpflichtet. Sie sitzen also niemals auf dem Trockenen.

Ein Rechenbeispiel zur Veranschaulichung

Bester StromanbieterWenn Sie noch immer nicht an das große Einsparungspotenzial beim Stromvergleich glauben, wollen wir Ihnen anhand einer Beispielrechnung zeigen, wie hoch es bei einer normalen deutschen Familie sein kann. Gehen wir von der vierköpfigen Familie Mustermann aus, die in einer 4-Zimmer-Wohnung am Rande von Frankfurt wohnt.

Da Sie bei Familie Mustermann auf einige elektrische Geräte stoßen werden, beläuft sich der jährliche Stromverbrauch auf knapp 4.300 Kilowattstunden. Der Grundversorger „Strom ABC“ sagt, dass Papa Max Mustermann knapp 1.400 Euro für das erste Jahr im Grundtarif zahlen muss. Das erscheint Herrn Mustermann zu hoch, weswegen er Tarife bei örtlichen Stromversorgern vergleicht, um den besten Stromanbieter zu finden.

Nach Eingabe seiner PLZ und des jährlichen Verbrauchs erschienen die unterschiedlichsten Tarife mit verschiedenen Boni in der Ergebnisliste. Neben einem nachhaltigen Ökostromtarif von „Grüner Strom“ für circa 1.100 Euro entdeckt Max noch einen günstigen Tarif von „Strom plus“ für ebenfalls knapp 1.100 Euro. Hier würde Familie Mustermann im Schnitt nur knapp über 90 Euro im Monat zahlen, was im Vergleich zum bisherigen Tarif in Höhe von 120 Euro pro Monat eine große Ersparnis ist. Er wechselt direkt und spart bereits im ersten Jahr mehr als 300 Euro.

Versorger Preis pro MonatPreis pro JahrErsparnis
Strom ABC1.437,42 Euro119,79 Euro- - -
Grüner Strom1.107,86 Euro92,32 Euro329,56 Euro
Strom plus1.105,61 Euro92,13 Euro331,81 Euro

FAQs: Hier finden Sie kompakte Antworten auf Ihre wichtigsten Fragen

Wie kann ich meinen jährlichen Stromverbrauch ermitteln?

Ihren exakten Jahresverbrauch an Strom können Sie immer Ihrer letzten Stromrechnung entnehmen. Sollten Sie diese aber nicht zur Hand haben, können Sie sich an folgenden Durchschnittswerten orientieren:

  • Singles: 1.500 Kilowattstunden
  • Paare: 2.500 Kilowattstunden
  • Kleinfamilien: 4.000 Kilowattstunden
  • Familien: 6.000 Kilowattstunden

Kann es mir passieren, im Falle eines Wechsels kurz ohne Strom dazustehen?

Nein, das ist in Deutschland unmöglich und auch ein Grund dafür, weswegen Stromvergleiche bei den deutschen Verbrauchern so beliebt sind. Ihr lokaler Grundversorger ist per Gesetz dazu verpflichtet, alle Haushalte stets mit Strom zu versorgen, auch wenn er nicht mehr der Vertragspartner ist. Sollte ein Stromanbieter also die Lieferungen einstellen, weil er pleite gegangen ist, rutschen Sie immer in die lokale Grundversorgung. Sie können sich daher bei einem Wechsel des Stromanbieters immer auf eine zuverlässige und sichere Versorgung verlassen.

Wie kann ich bei meinem alten Versorger kündigen?

Sie müssen sich im Regelfall nicht einmal selbst um die Kündigung bei Ihrem alten Versorger kümmern, wenn Sie den Stromanbieter wechseln. Sobald Sie sich für einen neuen Stromtarif entschieden haben, nimmt Ihnen der neue Versorger alle Schritte ab. Dieser übernimmt die Kündigung Ihres alten Stromvertrags zum nächstmöglichen Zeitpunkt. Selbst kündigen sollten Sie einen Stromvertrag immer nur dann, wenn Ihr Versorger die Preise erhöht und Sie von Ihrem Sonderkündigungsrecht Gebrauch machen wollen.

Wie lange dauert ein typischer Anbieterwechsel?

Der Wechsel zu Ihrem neuen Stromanbieter erfolgt in der Regel absolut nahtlos. Aufgrund gesetzlicher Fristenregelungen erfolgt die Anbieterumstellung in der Regel 4 bis 8 Wochen, nachdem Sie den Vertrag umgestellt haben. Eventuelle Kündigungsfristen bei Ihrem alten Stromanbieter können den Wechsel aber immer ein wenig hinauszögern. Achten Sie daher bereits im Voraus auf diese Fristen.

Sind meine Daten in sicheren Händen?

Absolut, das können wir Ihnen garantieren. Wir arbeiten auf unserer Webseite streng nach den in Deutschland geltenden Datenschutzrichtlinien und garantieren somit ein Höchstmaß an Sicherheit und Diskretion. Wenn wir Ihre Daten übermitteln, verwenden wir eine sichere SSL-Verschlüsselung der neuesten Art, die Ihre Daten vor jedem Missbrauch schützt. Selbstverständlich geben wir Ihre Daten ohne Ihre vorherige Zustimmung auch nicht an dritte Parteien weiter. Um den Datenschutz müssen Sie sich also keine Sorgen machen!

Hat die Stiftung Warentest einen eigenen Stromvergleich durchgeführt?

FragezeichenWenn es ein Vergleichsportal gibt, welchem die deutschen Verbraucher am meisten Vertrauen schenken, dann ist das wohl das der Stiftung Warentest. Diese hat sich in den vergangenen Jahren so ausführlich mit Themen wie Krediten, Kreditkarten oder auch Strom und Gas beschäftigt, dass wohl jeder Verbraucher schon einmal auf die Ratgeber, Tests und Artikel der Experten der Stiftung zurückgegriffen hat. Daher freut es Sie sicher, zu hören, dass sich die Stiftung Warentest auch detailliert mit Stromtarifen auseinandergesetzt hat und einige interessante Texte zu diesem Thema erstellt hat.

Eine Übersicht über alle Themen der Stiftung Warentest zu Stromtarifen, zu deren Vergleich und zu deren Bedeutung in Deutschland finden Sie unter diesem Link. Wenn Sie zudem eine ausführliche Anleitung wollen, wie Sie den Stromanbieter richtig wechseln, sollten Sie vielleicht einmal dem folgenden Artikel der Stiftung Warentest einen Besuch abstatten. Darin haben die Experten der Stiftung 9 Wechseldienste in Deutschland in der Praxis getestet und ihre Erlebnisse und Erfahrungen mit Ihnen geteilt. Demnach können Sie immerhin 7 dieser Dienste ohne Bedenken nutzen.

Kann Öko Test mit einem Stromanbieter Vergleich überzeugen?

Wir alle können etwas für den Umweltschutz tun und dazu zählt in jedem Fall auch, auf einen vielleicht etwas teureren, aber nachhaltigeren Ökostromtarif umzusteigen. Dieser Meinung ist auch Öko Test, die sich leider nicht ganz so ausführlich wie die Stiftung Warentest mit dem Thema „Stromvergleich“ beschäftigt hat, aber doch einen interessanten Artikel zum Thema „Ökostromanbieter und wie Sie gute Anbieter erkennen“ erstellt hat. Sie können den Ratgeber komplett unter diesem Link lesen.

Darin zieht Öko Test nicht nur Bilanz, das das Jahr 2018 ein sehr gutes Jahr für Ökostromanbieter war, sondern zählt auch Gründe auf, weswegen immer mehr Deutsche auf einen Ökostromtarif umsteigen wollen. Zudem gibt sie Ratschläge, wie Sie gute und günstige Anbieter von Ökostrom erkennen. Wir empfehlen Ihnen, diesen Artikel durchzulesen, wenn Sie schon länger mit dem Gedanken an Ökostrom spielen.

Fazit: Ein Stromanbietervergleich lohnt sich immer!

Mit unserem ausgeklügelten Vergleichsrechner ist es sehr leicht, einen Stromvergleich durchzuführen, wie Sie selbst feststellen werden, wenn Sie es einmal ausprobieren. Daher ist es umso wichtiger, dass Sie wenigstens einmal im Jahr auf diese Option zurückgreifen und sich einen guten Überblick über die Marktentwicklung verschaffen. Immerhin gibt es in Deutschland mittlerweile mehr 10.000 verschiedene Stromtarife, der sich langsam verschärfende Wettbewerb kann also zum echten Vorteil für Sie werden.

Das liegt daran, dass sich jeder neue Anbieter zunächst eine Kundengruppe aufbauen muss und somit zu kreativen Werbegeschenken greift. Sie haben es zudem in der Hand, mit einem Stromanbieterwechsel etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Jede Entscheidung für Ökostrom zählt, da sich so die Strommenge reduziert, die von konventionellen Energieträgern eingespeist werden darf. Es gibt also zahlreiche Gründe, einen Stromvergleich durchzuführen. Worauf warten Sie noch?