Reisetipps Seychellen

Bloss nicht! Seychellen

Unachtsam Auto fahren

Mahé, die Hauptinsel, mit dem Mietwagen zu entdecken ist ein reizvolles Unternehmen. Doch seien Sie gewarnt: Unter Alkoholeinfluss kann es schnell zu einem gefährlichen Vergnügen werden. Besonders die Straßen, die am Meer entlang führen, verfügen häufig nicht über Leitplanken, die Straßenränder fallen mitunter steil ins Meer ab. Außerdem pflegen viele Einheimische einen Fahrstil, der auf der intimen Kenntnis der Örtlichkeiten beruht - auf Besucher wird dabei kaum Rücksicht genommen.

Naturschutz missachten

Dass Sie Müll nicht nur vom Strand wieder mitnehmen, sollte eigentlich selbstverständlich sein. An Rauchverbote - wie etwa im Vallée de Mai auf Praslin - sollten Sie sich unbedingt halten. Das Rauchen birgt eine wirkliche Gefahr, besonders in den trockenen Monaten. Wanderwege sind ausgeschildert, damit Sie sich an den Weg halten und nicht beim Querfeldeinlaufen geschützte Pflanzen niedertrampeln. Und noch eine Bitte an Taucher und Schnorchler: Meerestiere, vor allem Korallen, sollten dort bleiben, wo sie gewachsen sind.

Dieben Gelegenheit geben

In jüngster Zeit mehren sich kleinere Diebstähle und Gaunereien; auch von Autoaufbrüchen wird berichtet. Deshalb: Nicht mehr Geld bei sich tragen, als unbedingt nötig; Wertsachen - auch Handys und Kameras - nicht im Mietwagen liegen lassen. Und nicht angeben, indem man eine pralle Brieftasche vorzeigt ...

Badeverbote ignorieren

Rote Warnschilder an Stränden, die auf Badeverbote bzw. die Gefahren durch starke Strömungen hinweisen, sollten Sie nicht ignorieren. Diese Schilder haben ihre Berechtigung, denn solche Strömungen fordern regelmäßig Opfer.

Souvenirs aus Schildpatt kaufen

Wenn Sie einmal gesehen haben, wie einer (manchmal sogar noch lebenden) Schildkröte der Panzer abgezogen wurde, verzichten Sie wohl freiwillig auf Souvenirs, die aus diesem Material hergestellt wurden. Leider werden solche Erzeugnisse, die auf den Seychellen verboten sind, noch in einigen Geschäften angeboten - kaufen Sie sie nicht! Außerdem ist in den Ländern der EU und in der Schweiz die Einfuhr aller Produkte, die von geschützten Tieren oder Pflanzen stammen, ohnehin strafbar.

Schwarz tauschen

Am liebsten würde die Regierung der Seychellen alle Devisen für sich behalten. Jedenfalls hat sie das Monopol auf den Umtausch in die Landeswährung. Neben den offiziellen Wechselstellen gibt es aber einen Schwarzmarkt, dem Sie tunlichst fernbleiben sollten. Wer erwischt wird, muss mit drastischen Strafen bis hin zum Landesverweis rechnen.