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Reiseführer Rügen - Hiddensee - Stralsund:Bloss nicht

Tipps, die Ihnen Ärger ersparen können

Ohne Schein angeln

Ob Meeres- oder Süßwasserfische: die Boddengewässer gehören zu den besten Angelrevieren Deutschlands. Aber: Angeln Sie auf gar keinen Fall ohne Fischereischein und Angelberechtigung! Das Angeln ohne Fischereischein gilt als Ordnungswidrigkeit, das Angeln ohne Angelschein dagegen ist handfester Diebstahl, der als Straftat verfolgt wird.

Möwen füttern

Möwenschiete ist ätzend und lässt sich aus der Kleidung nicht mehr entfernen. Der Fleck wird dauerhaft an den Rügenurlaub erinnern. Deshalb sollten Möwen am Strand und auf der Seebrücke nicht gefüttert werden. Es sind intelligente Tiere, die nicht wieder von Ihnen ablassen, wenn Sie einmal ihre Aufmerksamkeit erregt haben.

Dünen beschädigen

Das Betreten der Dünen ist nur auf den angelegten Wegen gestattet, denn die Dünen sind das erste Bollwerk gegen Sturmhochwasser. Keinesfalls dürfen Sie Burgen in den Dünen bauen, der Mindestabstand hierfür muss zum Dünenfuß 3 m betragen.

Den Naturschutz missachten

Finger weg von Meerkohl, Stranddistel und Orchideen. Diese wild wachsenden Pflanzen stehen unter Naturschutz und dürfen weder ausgegraben noch herausgerissen werden. Auch den Horsten von Greifvögeln sollten Sie während der Brutperiode nicht zu nahe kommen: Schon bei geringen Störungen verlassen diese nämlich das Gelege. Das Betreten der Brutgebiete und der Sammelplätze von Kranichen ist verboten, auch die Vogelschutzgebiete sind tabu. Lassen Sie im Nationalpark Jasmund das Radio aus und bleiben Sie auf den Wegen. Ohne Genehmigung dürfen Sie auch die Insel Vilm nicht mit dem Boot anlaufen.

An Steilufern leichtsinnig sein

Kopf und Kragen riskiert, wer sich beispielsweise im Nationalpark Jasmund oder auf dem Kap Arkona zu nahe an den Rand des Steilufers wagt oder Kletter- und Rutschpartien unternimmt. Sturm und Regen nagen unaufhörlich am Kliff, was regelmäßig zu Abbrüchen führt.

Strudel unterschätzen

An vielen Stellen in Küstennähe bilden sich lebensgefährliche Strudel, entsprechende Hinweise zum Badeverbot sollten Sie daher unbedingt ernst nehmen! So ist beispielsweise beim Buskam vor Göhren oder am idyllischen Südperd von Thiessow das Baden streng verboten. Auch 20 m links und rechts von Seebrücken und je 10 m beiderseits von Buhnen dürfen Sie nicht ins kühle Nass stürzen.

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Kerstin Sucher und Bernd Wurlitzer (www.tourismus-journalisten.de) leben und arbeiten als freie Reisejournalisten in Berlin. Ihre große Liebe gehört Mecklenburg-Vorpommern, durch zahlreiche Veröffentlichungen gelten sie als profunde Kenner dieses Bundeslands. Oft sind sie auf Rügen unterwegs, fast immer gehts auch nach Hiddensee, mit einem Bummel durch Stralsund beginnt oder endet jede Reise.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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