Reisetipps Philippinen
Bloss nicht! Philippinen
Ungeduldig sein
Wer auf die Philippinen reist, sollte seine innere Uhr auf das landeseinheitliche Zeitmaß justieren: Eile ist ein Fremdwort. Filipinos gehen langsam, nehmen sich Zeit zum Essen und lassen sich von nichts aus der Ruhe bringen. So wird eine Kassiererin niemals schneller Preise eintippen, nur weil ein genervter Tourist mit den Zähnen knirscht. Ungeduldiges Auftreten verunsichert Filipinos und hat zur Folge, dass alles noch länger dauert.
Arrogant sein
Einem armen Filipino kann man nichts mehr nehmen - außer seiner Würde. Halten Sie sich im Zaum, wenn Sie sich aus welchem Grund auch immer überlegen fühlen. Gefühlsausbrüche wie Anschreien schaden Ihnen selbst. In den Augen der Filipinos verlieren Sie so Ihr Gesicht. Schlimmer ist es, wenn Sie durch Arroganz oder ungerechtfertigte Kritik einen Einheimischen in seiner Würde verletzen. Ein Filipino, der sein Gesicht verloren hat, denkt schnell an Rache.
Das Klima unterschätzen
Das tropische Klima ist für die meisten Europäer schwer zu verkraften. Ein unbedachtes Sonnenbad beschert statt Urlaubsbräune Sonnenbrand oder im schlimmsten Fall einen Hitzschlag. Ein guter Sonnenschutz ist deshalb ebenso wichtig wie ausreichendes Trinken (2 bis 3 Liter am Tag). Wenn Sie sich zusätzlich noch körperlich anstrengen, fließt der Schweiß in Strömen. Ohne ausreichende Flüssigkeitszufuhr dehydriert der Körper schnell. Denken Sie auch daran, dass noch im Dezember oder bereits im April Taifune übers Land fegen können. Informieren Sie sich in diesen Randjahreszeiten besonders über die Wetterlage, damit Sie keine böse Überraschung erleben.
Leichtgläubig sein
Unbestritten sind Fremde auf den Philippinen herzlich willkommen. Doch die Kriminalitätsrate ist hoch, und Touristen sind leichte Opfer. Vor allem in den Städten lauern Gefahren, von denen Taschendiebstahl noch die geringste ist. K.-o.-Tropfen kommen vor allem in Bars zum Einsatz. Lassen Sie sich nicht von der erkennbaren Armut im Land dazu verleiten, auf jammervolle Geschichten hereinzufallen und Geld zu geben. Ehrliche Filipinos würden Fremde nie um finanzielle Hilfe bitten, das verbietet ihnen die Ehre.
Leichtfertig mit SMS sein
Weil das Verschicken von SMS so billig ist, hat sich landesweit etabliert, alles vom Putschaufruf über Kreditvermittlung bis zu Sexangeboten an wildfremde Handys zu schicken. Reagieren Sie nie, wenn Sie eine SMS von einem Unbekannten bekommen! Aus dem Fremden kann ein SMS-Stalker werden, der Sie nicht mehr loslässt.
Quelle: www.marcopolo.de. Der sueddeutsche.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo. Autorenliste