München bekommt einen zentralen Busbahnhof, der bis zu 30.000 Bussen Platz bieten soll. Am Dienstag wurde der Grundstein für das Großprojekt an der Hackerbrücke gelegt.
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Der neue Busbahnhof soll 2009 eröffnet werden. Foto: Stephan Rumpf
Bustouristen werden in Zukunft an einem neuen Busbahnhof in München ankommen. „Mit dem künftigen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) an der Hackerbrücke erhält die Tourismusmetropole München endlich eine erst-
klassige Visitenkarte, die ihrem Ruf gerecht wird“, sagte Oberbürgermeister
Christian Ude (SPD) zur Grundsteinlegung am Dienstag. Das Großprojekt werde „in Form, Funktion und Architektur einzigartig in Deutschland“ sein.
Mit ihren 29 Bus-Terminals soll die mehrgeschossige Stahl-Glas-Konstruk-
tion insgesamt 29 Bus-Terminals bis zu 30 000 Bussen pro Jahr Platz bieten. Zusätzlich wird der Neubau mit einer Gesamtfläche von 25 000 Quadratmetern auch ein Dienstleistungs- und Handelszentrum mit Geschäften, Büros, Ga-
stronomie, Hotellerie und einer Discothek beherbergen.
Das Gebäude, das von einer Aluminiumkonstruktion umhüllt ist, wird nach
den Plänen des Münchner Architekten Prof. Fritz Auer realisiert und soll im
zweiten Quartal 2009 eröffnet werden.Bereits 1991 hatte sich die Stadt zu
dem Neubau entschlossen. Die Pläne werden nun mit der Münchner Hoch-
tief Projektentwicklung (HTP) umgesetzt, die als privater Partner der Stadt
den Betrieb des Bahnhofs für die nächsten 25 Jahre sicherstellen soll.
Seit der ohnehin provisorische Busbahnhof auf einem ehemaligen Contai-
nerbahnhof-Gelände geschlossen wurde, gab es in München keinen zen-
tralen Anlaufpunkt für den Busverkehr. Mittlerweile ist dort das Neubaugebiet
am Arnulfpark entstanden.
(sueddeutsche.de/dpa)