Mainboard Test bzw. Vergleich 2020: Mit unserer Kaufberatung sowie 9 Tipps & Tricks zu Ihrem besten Mainboard

Der Computer ist nicht optimal auf die persönlichen Anforderungen abgestimmt? Dann kann es sich lohnen, den PC selbst zusammenzustellen. Eines der wichtigsten Bauteile für einen PC der Marke Eigenbau ist das Mainboard. Dieses stellt das Verbindungsstück zwischen allen Hardware-Komponenten dar und legt fest, welche Grafikkarten und Prozessoren im Computer zum Einsatz kommen können. Das Mainboard bestimmt die maximale Arbeitsspeicher-Kapazität und entscheidet darüber, in welchem Rahmen der Computer zu einem späteren Zeitpunkt aufrüstbar ist. Die Auswahl eines neuen Modells bedarf deshalb großer Sorgfalt.

Für einen ersten Überblick über das Angebot an Mainboards haben wir 9 Modelle verglichen und erläutern deren Eigenschaften. Für PC-Laien kann der Mainboard-Kauf überfordernd sein, da diese Geräte verschiedene Anschlussmöglichkeiten aufweisen und mit unterschiedlichen Formfaktoren, Prozessor-Sockeln und Chipsätzen erhältlich sind. Um die Suche nach dem neuen Mainboard zu erleichtern, liefern wir in unserem Ratgeber grundlegende Informationen, die jeder vor dem Kauf kennen sollte. Wir klären über wichtige Faktoren auf, die Sie beim Kauf eines Mainboards beachten sollten, beantworten einige häufig gestellte Fragen und verraten, ob es einen interessanten Mainboard-Test von Öko Test oder der Stiftung Warentest gibt.

4 Mainboards mit dem ATX-Formfaktor im großen Vergleich

MSI MPG Z390 Mainboard
Hersteller
MSI
Format
ATX
Sockel
LGA-1151 – Intel
Arbeitsspeicher
Vier DDR4-Slots
PCI-Express-Slots
Zwei PCIe-3.-x16-Slots, vier PCIe-3,-x1-Slots, M2-Slot
SATA-Schnittstellen
Sechs
RGB-Beleuchtung
Abmessungen
30,5 x 24,4 Zentimetern
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon513,00€ Ebay518,84€
Asus ROG Strix Z370 F Mainboard
Hersteller
Asus
Format
ATX
Sockel
LGA-1151 – Intel
Arbeitsspeicher
Vier DDR4-Slots
PCI-Express-Slots
Drei PCIe-3.0-x16 Anschlüsse, drei PCIe-3.0-x1-Anschlüsse, zwei M2-Slots
SATA-Schnittstellen
Sechs
RGB-Beleuchtung
Abmessungen
30,5 x 24,4 Zentimetern
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon329,46€ Ebay425,90€
Asus ROG Maximus IX Formula Mainboard
Hersteller
Asus
Format
ATX
Sockel
LGA-1151 – Intel
Arbeitsspeicher
Vier DDR4-Slots
PCI-Express-Slots
Zwei PCIe-3.0-x16-Slots, ein PCIe-3.0-x4-Slot, drei PCIe3.0-x1-Slots, zwei M2-Slot
SATA-Schnittstellen
Sechs
RGB-Beleuchtung
Abmessungen
30,5 x 24,2 Zentimetern
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon203,00€ Ebay171,24€
Asus Prime Z270-A Mainboard
Hersteller
Asus
Format
ATX
Sockel
LGA 1151 Intel
Arbeitsspeicher
Vier DDR4-Slots
PCI-Express-Slots
Zwei PCI-Express-Slots-x16, ein PCI-Express-Slot-x4, vier PCI-Express-Slots-x1
SATA-Schnittstellen
Sechs
RGB-Beleuchtung
Abmessungen
30,5 x 24,4 Zentimeter
Häufige Fragen FAQ
Zum Angebot
Erhältlich bei
Amazon241,87€ Ebay171,24€
Abbildung
Modell MSI MPG Z390 Mainboard Asus ROG Strix Z370 F Mainboard Asus ROG Maximus IX Formula Mainboard Asus Prime Z270-A Mainboard
Hersteller
MSI Asus Asus Asus
Format
ATX ATX ATX ATX
Sockel
LGA-1151 – Intel LGA-1151 – Intel LGA-1151 – Intel LGA 1151 Intel
Arbeitsspeicher
Vier DDR4-Slots Vier DDR4-Slots Vier DDR4-Slots Vier DDR4-Slots
PCI-Express-Slots
Zwei PCIe-3.-x16-Slots, vier PCIe-3,-x1-Slots, M2-Slot Drei PCIe-3.0-x16 Anschlüsse, drei PCIe-3.0-x1-Anschlüsse, zwei M2-Slots Zwei PCIe-3.0-x16-Slots, ein PCIe-3.0-x4-Slot, drei PCIe3.0-x1-Slots, zwei M2-Slot Zwei PCI-Express-Slots-x16, ein PCI-Express-Slot-x4, vier PCI-Express-Slots-x1
SATA-Schnittstellen
Sechs Sechs Sechs Sechs
RGB-Beleuchtung
Abmessungen
30,5 x 24,4 Zentimetern 30,5 x 24,4 Zentimetern 30,5 x 24,2 Zentimetern 30,5 x 24,4 Zentimeter
Häufige Fragen FAQ FAQ FAQ FAQ
Erhältlich bei
Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot Zum Angebot
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1. MSI MPG Z390 Gaming Plus Mainboard mit Zugriff auf die Dragon-Center-Software

Das MSI MPG Z390 Gaming Plus ist ein Mainboard mit dem ATX-Formfaktor und Abmessungen von 30,5 × 24,4 Zentimetern. Dieses Modell hat einen LGA-1151-Intel-Sockel und einen Intel-Z390-Chipsatz. Erweiterungskarten können über zwei PCIe-3.-x16-, vier PCIe-3,-x1- und einen M2-Slot verbunden werden. Das Mainboard ist mit sechs SATA-Schnittstellen, vier DDR4-Slots und sechs Vier-Pin-Anschlüssen ausgestattet.

Mit Dragon-Center-Software: Mit diesem Mainboard erhalten Anwender Zugriff auf das Dragon Center. Laut Hersteller handelt es sich hierbei um eine neue Software, die MSI-Tools wie GAME MODE, VOICE BOOST oder LIVE UPDATE in einem benutzerfreundlichen Interface integriert.

Als externe Verbindungsmöglichkeiten bietet das MSI MPG Z390 Gaming Plus einen HDMI-Anschluss, einen DVI-D-Anschluss, zwei USB-3.1Gen2-Anschlüsse, sechs USB-3.1-Gen1-Anschlüsse, sechs USB-2.0-Anschlüsse, einen LAN-Anschluss, ein Audio-Anschluss und einen PS2-Kombi-Anschluss. Dank Audio-Boost-Funktion bietet das Mainboard dem Hersteller zufolge eine studioreife Soundqualität für eine immersive Spielerfahrung. Das erweiterte „Heatsink“-Design sorgt laut MSI für eine maximale Kühlung. Weiterhin bietet das MPG Z390 Gaming Plus von MSI folgende nützliche Funktionen:

  • PCI-Steel-Armor – schützt Grafikkarten vor dem Verbiegen
  • DDR4-Boost – Optimierte Leiterbahnen und isolierte Speicherschaltungen für den Arbeitsspeicher
  • Einfache Handhabung – praktische Keep-Out-Zones für Stiftleisten sowie gut platzierte SATA- und USB-Anschlüsse, die den Einbau des Mainboards erleichtern.
  • Hochwertige Materialien und kluge Lüfteranpassungen helfen dabei, alle wichtigen Komponenten kühl zu halten.
  • MSI-GAMIN-LAN Manager klassifiziert und priorisiert latenzabhängige Anwendungen wie Online-Spiele automatisch eine schnelle Online-Gaming-Erfahrung
  • Unterstützt 64-Bit-Betriebssysteme
  • RGB-Beleuchtung
Benötige ich eine zusätzliche Grafikkarte? Eine Onboard-Grafikkarte, die bereits im Mainboard verbaut ist, reicht für einen Multimedia- oder Office-PC aus. Für einen leistungsstarken Computer ist eine vom Mainboard unabhängige Grafikkarte notwendig. Wie deren Einbau funktioniert, erläutern wir im Ratgeber im Anschluss an den Produktvergleich.

Zusammenfassung

Das MSI MPG Z390 Gaming Plus ist ein Gaming-Mainboard mit ATX-Formfaktor, das mit einem LGA-1151-Intel-Sockel und einem Intel-Z390-Chipsatz ausgestattet ist. Dem Anwender stehen sechs SATA-Schnittstellen, vier DDR4-Slots und sieben PCI-Express-Slots zur Verfügung. Nutzer dieses Mainboards profitieren von zahlreichen nützlichen Funktionen und erhalten Zugriff auf die Dragon-Center-Software, die verschiedene MSI-Funktionen in einem benutzerfreundlichen Interface vereint.

FAQ

Bis zu welcher Taktfrequenz unterstützt das MSI MPG Z 390 Gaming Plus Mainboard Arbeitsspeicher-Module?

Dieses Mainboard unterstützt Arbeitsspeicher-Module mit einer Taktfrequenz von bis zu 4.400 Megahertz.

Unterstützt dieses Mainboard den Einbau einer Wasserkühlung?

Ja, dieses Mainboard unterstützt Wasserkühlungen.

Sind die Audioanschlüsse dieses Mainboards vergoldet?

Ja, die Audioanschlüsse dieses Mainboards sind vergoldet. Das bietet den Vorteil einer verbesserten Signalqualität und einer höheren Lebensdauer.

Wie viele Befestigungslöcher hat dieses Mainboard?

Dieses Mainboard hat neun Befestigungslöcher für den Einbau in Ihr PC-Gehäuse.

Unterstützt dieses Mainboard die AMD-Cross-Fire-Technologie?

Ja, das MSI MPG Z 390 Gaming Plus unterstützt AMD-Cross-Fire-Technologie für die Nutzung von zwei Grafikkarten.

2. Asus ROG Maximus IX Mainboard mit Fünf-Wege-Optimierung für systemweites Übertakten per Mausklick

Das Asus ROG Maximus IX Mainboard kommt im ATX-Formfaktor mit Abmessungen von 30,5 × 24,4 Zentimetern daher und ist mit einem LGA-1151-Intel-Sockel und einem Intel-Z270-Chipsatz ausgestattet. Bei diesem Motherboard stehen acht PCI-Express-Slots zur Verfügung – drei PCIe-3.0-x16 Anschlüsse, drei PCIe-3.0-x1-Anschlüsse und zwei M2-Steckplätze. Für den Einbau von Laufwerken und Festplatten ist das Gerät mit sechs SATA-Schnittstellen ausgestattet. Es gibt vier DDR4-Slots und acht Vier-Pin-Anschlüsse.

Mit Fünf-Wege-Optimierung: Dieses Mainboard hat eine Fünf-Wege-Optimierung, die Ihnen laut Hersteller systemweites Übertakten per Mausklick ermöglicht.

Bei dem Asus ROG Maximus IX stehen Ihnen folgende externe Verbindungsmöglichkeiten zur Verfügung: Ein HDMI-Anschluss, ein Display-Port-Anschluss, ein LAN-Anschluss, ein USB-3.1-Gen1-Anschluss, zwei USB-3.1-Anschlüsse, sechs USB-3.0-Anschlüsse und sechs USB-2.0-Anschlüsse. Die Aura-Sync-RGB-Beleuchtung lässt das Mainboard in unterschiedlichen Farben leuchten und ermöglicht laut Hersteller synchronisierte Effekte. Mit der Aura-Sync-Software steht eine Steuerzentrale für die persönliche Wunschbeleuchtung zur Verfügung. Das ROG Maximus IX bietet laut Asus folgende Funktionen:

  • Robuste Gaming-Hardware – Premium-Komponenten für eine maximale Langlebigkeit
  • ROG-Water-Cooling-Zone – volle Kontrolle über das Kühlsystem
  • 3D-Druck-Unterstützung – Kabelabdeckungen und Lüfter können im 3D-Drucker hergestellt und für dieses Mainboard genutzt werden
  • Exklusives Asus-T-Topology-Schaltdesign – bietet verbesserte Übertaktungsmöglichkeiten
  • Integrierte Temperatursensoren – ermöglicht es, für jeden Lüfter die optimale Balance zwischen hoher Kühlleistung und geringem Betriebsgeräusch zu gewährleisten.
  • RAMCache-II-Technologie – intelligente ROG-Technologie speichert ein ganzes RAM-Speichermedium zwischen, sodass bevorzugte Spiele und Anwendungen blitzschnell gestartet werden
  • 7.1-Channel High Definition Audio

Zusammenfassung

Das Asus ROG Maximus IX ist ein Gaming-Mainboard mit LGA-1151-Intel-Sockel und Intel-Z270-Chipsatz. Das Mainboard bietet acht PCI-Express-Anschlüsse, sechs SATA-Anschlüsse und vier DDR4-Anschlüsse. Dank Fünf-Wege-Optimierung lässt sich das Mainboard per Mausklick übertakten und die Aura-Sync-RGB-Beleuchtung ermöglicht eine individuelle Beleuchtung mit synchronisierten Effekten.

FAQ

Ist das Asus ROG Maximus IX Mainboard VR-Ready?

Ja, dieses Mainboard unterstützt VR-Inhalte – also virtuelle Realität.

Unterstützt dieses Mainboard die Nvidia-SLI-Technologie?

Ja, dieses Mainboard unterstützt Nvidia-SLI-Technologie für die Nutzung von zwei Grafikkarten.

Wie viel Arbeitsspeicher unterstützt dieses Mainboard maximal?

Dieses Mainboard unterstützt eine maximale Arbeitsspeicher-Kapazität von 64 Gigabyte.

Welche Arbeitsspeicher-Taktfrequenz unterstützt dieses Mainboard?

Dieses Mainboard unterstützt eine Taktfrequenz bis zu 4.133 Megahertz.

Unterstützt dieses Mainboard 64-Bit-Betriebssysteme?

Ja, dieses Mainboard unterstützt 64-Bit-Betriebssysteme.

3. Asus ROG Strix Z390 E Mainboard mit Aura-Sync-RGB-Beleuchtung

Mit dem Asus ROG Strix Z390 E Mainboard erhalten Anwender ein ATX-Mainboard mit Abmessungen von 30,5 × 24,2 Zentimetern. Es ist mit einem LGA-1151-Intel-Sockel und einem Z390-Chipsatz ausgestattet. Für den Einbau von Erweiterungskarten stehen Ihnen zwei PCIe-3.0-x16-Slots, ein PCIe-3.0-x4-Slots, drei PCIe3.0-x1-Slots und zwei M2-Sockel zur Verfügung. Das Asus-Mainboard ist mit sechs SATA-Schnittstellen, vier DDR4-Slots und drei Lüfter-Anschlüssen.

Umfassende Kühlungsmöglichkeiten: Dieses Mainboard bietet einen dualen Onboard-M.2-Kühler und ist mit Wasserpumpen- und Lüftererweiterungsstecker sowie einem MOS-Lüfter ausgestattet. Damit bietet es die Möglichkeit einer effektiven Systemkühlung und erlaubt die Nutzung leistungsstarker Prozessoren.

Das Asus ROG Strix Z390 E ist mit folgenden externen Anschlussmöglichkeiten ausgestattet: Fünf USB-3.1-Gen2-Anschlüsse, vier USB-3.1-Gen1-Anschlüsse, sechs USB-2.0-Anschlüsse, ein HDMI-Anschluss, ein DisplayPort, ein LAN-Anschluss, ein digitaler Audioanschluss und ein Audioanschluss. Vorteilhaft ist, dass dieses Modell ein integriertes ASUS-Wi-Fi-Modul und damit einen kabellosen Internetzugriff ermöglicht. Die Aura-Sync-RGB-Beleuchtung ermöglicht eine individuelle Beleuchtung in unterschiedlichen Farben. Laut Hersteller ist diese mit einer Vielzahl an PC-Hardware kompatibel und wird inklusive adressierbaren RGB-Leuchtstreifen ausgeliefert. Das Asus ROG Strix Z390 E bietet laut Hersteller folgende Funktionen:

  • Fünffach-Optimierung – ermöglicht individuelle Übertaktungs- und Kühlungsprofile
  • Patentierte ROG-Anschlussblende vorinstalliert
  • ASUS-Optimem-II-Technologie – verbesserte DDR4-Stabilität
  • AURA-Lighting-Control-Software – umfassende Steuerung der RGB-Beleuchtung
  • Bluetooth-Funktion
Wozu dient der Mainboard-Sockel? Der Sockel des Mainboards ist das Verbindungsstück zum Prozessor. Er entscheidet darüber, welche CPUs sich für den Computer eignen. Wir unterscheiden die Sockel der führenden Prozessor-Hersteller AMD und Intel. Diese sind nicht miteinander kompatibel. Mehr zum Mainboard-Sockel in unserem Ratgeber.

Zusammenfassung

Bei dem Asus ROG Strix Z390 E handelt es sich um ein ATX-Mainboard mit LGA-1151-Intel-Sockel und Z390-Chipsatz. Es ist mit acht PCI-Express-Anschlüssen, sechs SATA-Schnittstellen und vier DDR4-Slots ausgestattet. Vorteilhaft sind die umfassenden Kühlungsmöglichkeiten dieses Mainboards, womit es Ihnen die Nutzung von leistungsstarken Prozessoren ermöglicht.

FAQ

Welche Bluetooth-Version kommt bei dem ASUS ROG Strix Z390 E Mainboard zum Einsatz?

Dieses Mainboard arbeitet mit Bluetooth 5.0.

Was befindet sich im Lieferumfang dieses Mainboards?

Im Lieferumfang des ASUS ROG Strix Z390 E befinden sich eine Bedienungsanleitung, vier SATA-Kabel, eine M2-Schrauben-Packung, eine Treiber-DVD, eine WLAN-Antenne, eine SLI-Brücke, ein ROG-Sticker, ein Ersat-Lüfter und ein RGB-Streifen.

Unterstützt dieses Mainboard die Nutzung von DDR5-Arbeitsspeicher?

Nein, DDR5-Arbeitsspeicher unterstützt dieses Mainboard nicht.

Wie hoch ist der Stromverbrauch dieses Mainboards?

Der Stromverbrauch dieses Mainboards liegt bei 60 Watt.

4. Asus Prime Z270-A Mainboard mit RGB-Beleuchtung und mehreren Hardware-Sicherungen

Mit dem Asus Prime Z270-A entscheiden sich Nutzer für ein Gaming-Mainboard im ATX-Format mit einem Intel-LGA-1151-Sockel und einem Intel-Z270-Chipsatz. Es ist mit sechs SATA-Schnittstellen, vier DDR4-Arbeitsspeicher-Slots, fünf 4-Pin- und einem 5-Pin-Anschluss ausgestattet. Für Grafikkarten, Soundkarten oder andere Erweiterungskarten stehen bei diesem Modell zwei PCI-Express-Slots-x16, ein PCI-Express-Slot-x4 und vier PCI-Express-Slots-x1 zur Verfügung.

Mit Asus-Aura-Sync-RGB-Beleuchtung: Laut Hersteller handelt es sich bei der Asus-Aura-Sync-RGB-Beleuchtung um die weltweit erste synchronisierte RGB-Beleuchtung mit einfacher Steuerung für die Beleuchtung von Hardware mit Aura-Unterstützung.

Das Asus-Gaming-Mainboard bietet folgende Verbindungsmöglichkeiten: Zwei USB-3.1-Gen-2-Anschlüsse, vier USB-3.1-Gen-1-Anschlüsse, einen Audio-Anschluss, einen optischen Audio-Anschluss, einen HDMI-Anschluss, einen DVI-D-Anschluss, einen DisplayPort-Anschluss, einen LAN-Anschluss und einen PS2-Kombianschluss für Maus und Tastatur.

Das Prime Z270-A von Asus ermöglicht dank der 5-Wege-Optimierung gemäß Hersteller eine vollständige Systemoptimierung per Mausklick und erkennt die Grafikkarten-Temperatur für ein besseres Kühlverhalten beim Gaming. Für eine möglichst hohe Leistung ist das Mainboard mit der NVIDIA-2-Fach-SLI-Technologie ausgestattet, wodurch die Nutzung von zwei Grafikkarten im Verbund möglich ist. Das Asus-Modell bietet nach Herstellerangaben diese Funktionen:

  • Intel-Turbo-Boost-Technologie-2.0 – für verbesserte Übertragungsraten
  • Unterstützt 3D-Druck-Bauteile – die erste Mainboard-Marke mit Unterstützung von 3D-gedruckten Teilen und speziellen 3D-Halterungen für eine einfache Installation
  • Verbesserter Klang mit Realtek-S1220A-Codec für eine unverfälschte und kraftvolle Klangkulisse
  • 5X-Protection-III-Technologie – zahlreiche Hardware-Sicherungen schützen die Komponenten vor Schäden durch elektrischen Strom oder Spannungsspitzen und sorgen für eine erhöhte Lebensdauer
  • Unterstützt NVIDIA-2-fach-SLI-Technologie – ermöglicht die Nutzung von zwei Grafikkarten im Verbund
  • Fa-Xpert-4-Funktion für eine umfangreiche Lüfter-Steuerung
  • Asus-Pro-Clock-Technologie – erleichtert die Übertaktung
  • ASU-T-Topology – DDR4-Übertaktungs-Technologie
  • Intel-Optane-Speicher-Technologie zur Verbesserung der Arbeitsgeschwindigkeit von Intel-Optane-Speichermodulen, um Systemstarts zu beschleunigen
  • Intel®-Netzwerktechnologie für schnelleres und flüssigeres Gaming
Welche externen Anschlüsse hat ein Mainboard? Ein Mainboard kann mit verschiedenen externen Anschlüssen ausgestattet sein. Diese befinden sich außerhalb des PC-Gehäuses und dienen unterschiedlichen Zwecken. Zu den externen Anschlüssen eines Mainboards gehören beispielsweise LAN, HDMI, USB, DVI oder PS2. Im Ratgeber haben wir die Anschlussmöglichkeiten genauer erläutert.

Zusammenfassung

Bei dem Prime Z270-A handelt es sich um ein Gaming-Mainboard mit Intel-LGA-1151-Sockel und Intel-Z270-Chipsatz. Dieses Motherboard bietet sieben PCI-Express-Steckplätze, sechs SATA-Schnitstellen und vier DDR4-RAM-Slots. Das Asus-Mainboard hat eine Vielzahl an Technologien, wie zum Beispiel die Asus-Aura-Sync-RGB-Beleuchtung, die NVIDIA-2-Fach-SLI-Technologie für die gleichzeitige Nutzung von zwei Grafikkarten oder die 5X-Protection-III-Technologie zum Hardware-Schutz vor elektrischem Strom oder Spannungsspitzen.

FAQ

Was sind die Vorteile der Asus-Pro-Clock-Technologie?

Gemäß Hersteller sorgt diese Technologie für einen schnelleren Systemstart, weniger Taktzittern unter Übertaktung und mehr Stabilität bei extremen Übertaktungen.

Was beinhaltet das 5X-Protection-III-Konzept des Asus-Mainboards Prime Z270-A?

Laut Hersteller beinhaltet dieses Konzept ausschließlich hochwertige Komponenten, ein hervorragendes Schaltdesign und höchste Standards, um für eine hohe Qualität und Langlebigkeit des Mainboards zu sorgen.

Mit wie vielen Prozessoren wurde die Kompatibilität dieses Mainboards geprüft?

Die Kompatibilität des Asus Prime Z270-A wurde dem Hersteller zufolge mit über 1.000 CPUs geprüft.

Wie viele Monitore kann ich mit der Onboard-Grafikkarte gleichzeitig betreiben?

Mit der verbauten Onboard-Grafikkarte können Sie bis zu drei Monitore gleichzeitig betreiben.

Wie hoch ist die maximal unterstützte Arbeitsspeicher-Kapazität?

Dieses Motherboard unterstützt eine maximale Arbeitsspeicher-Kapazität von 64 Gigabyte.

5. MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon Mainboard für High-End-Spiele mit effektiver Stromzufuhr

Das Mainboard MPG Z390 Gaming Pro Carbon von MSI hat den ATX-Formfaktor und Abmessungen von 24,3 × 30,4 Zentimetern. Laut MSI wurde es für High-End-Spiele entwickelt und optimiert. Dieses Modell ist mit einem Intel-LGA-1151-Sockel und einem Intel-Z390-Chipsatz ausgestattet. Für Erweiterungskarten stehen bei diesem Motherboard drei PCI-Express-Slots-x16 und drei PCI-Express-Slots-x1 zur Verfügung. Das Gerät bietet sechs SATA-Anschlüsse, vier DDR4-Arbeitsspeicher-Slots und fünf 4-Pin-Anschlüsse für den Einbau Ihrer Lüfter.

Technologie für sehr gute Prozessor-Stromzufuhr: Die Core-Boost-Technik soll ein ausgeklügeltes Layout mit einem verbesserten Stromfluss kombinieren, um eine effektive Stromzufuhr für den Prozessor zu ermöglichen.

Dieses Mainboard ist mit der MYSTIC-LIGHT-RGB-Beleuchtung ausgestattet. Diese bietet laut Hersteller bis zu 16,8 Millionen Farben und 17 Effekte, die sich mit wenigen Klicks konfigurieren lassen. Demnach besteht die Möglichkeit, weitere RGB- und Rainbow-LED-Streifen anzuschließen. Als externe Verbindungsmöglichkeiten sind bei dem MPG Z390 Gaming Pro Carbon fünf USB-3.1-Gen-2-Anschlüsse, vier USB-3.1-Gen-1-Anschlüsse, sechs USB-2.0-Anschlüsse, ein HDMI-Anschluss, ein DisplayPort-Anschluss, ein LAN-Anschluss und ein digitaler Audio-Anschluss vorhanden.

Die AUDIO-BOOST-4-Technologie ermöglicht dem Hersteller zufolge eine „studioreife“ Soundqualität für eine immersive Spielerfahrung. Demnach hat dieses Mainboard praktische Keep-Out-Zones für Stiftleisten, gut platzierte SATA- und USB-Anschlüsse und weitere Vorteile, die einen leichten Einbau in das System ermöglichen. Das MSI MPG Z390 Gaming Pro Carbon bietet gemäß Hersteller:

  • Vorinstallierte I/O-Blende für einen unkomplizierten Einbau des Motherboards
  • NVIDIA-2-Fach-SLI-Technologie – ermöglicht die Nutzung von zwei Grafikkarten
  • MSI-Game-Boost-Funktion für eine leichte Übertaktung
  • DDR-Steel-Armor-Technologie – schützt den Arbeitsspeicher vor physischen und elektrischen Schäden durch zusätzliche Lötpunkte
  • M.-Shield-Frozr-Technologie – verbessert die Kühlung für M.2-Geräte
  • Intel-LAN – Internetverbindung für eine höhere Leistung im Spiel, höhere Datendurchsätze und flüssigere Netzwerkspiele
  • MSI-GAMING-LAN-Manager für eine automatische Klassifizierung und Priorisierung von latenzabhängigen Anwendungen wie Online-Spielen
  • 7.1-Channel-High-Definition-Audio
  • Unterstützt Wasserkühlungen
Welche Rolle spielt der Mainboard-Chipsatz? Der Chipsatz eines Mainboards hat die Aufgabe, die einzelnen Hardware-Komponenten untereinander zu koordinieren. Wie bei dem Prozessor-Sockel unterscheiden wir zwischen AMD- und Intel-Chipsätzen. Die Leistungsfähigkeit eines Chipsatzes können Sie anhand seiner Bezeichnung erahnen: Je höher die Ziffer und der Buchstabe in der Bezeichnung sind, desto leistungsstärker ist der Chipsatz.

Zusammenfassung

Das MPG Z390 Gaming Pro Carbon wurde von MSI für High-End-Spiele entwickelt. Das ATX-Gaming-Mainboard bietet einen Intel-LGA-1151-Sockel und einen Intel-Z390-Chipsatz, sechs PCI-Anschlüsse, sechs SATA-Schnittstellen und vier DDR4-Arbeitsspeicher-Slots. Zu den zahlreichen Technologien zur Verbesserung des Gaming-Erlebnisses gehören zum Beispiel die MSI-Game-Boost-Funktion für eine leichte Übertaktung, die NVIDIA-2-Fach-SLI-Technologie für die Nutzung von zwei Grafikkarten oder die Core-Boost-Technik für eine möglichst effektive Stromversorgung des Prozessors.

FAQ

Welche Onboard-Soundkarte kommt bei dem MSI-Mainboard MPG Z390 Gaming Pro Carbon zum Einsatz?

Bei diesem Modell steht Ihnen eine Realtekt-ALC1220P-Onboard-Soundkarte zur Verfügung.

Bis zu welcher Taktfrequenz unterstützt die Dual-Channel-Speicherarchitektur meine Arbeitsspeicher-Module?

Das Mainboard unterstützt Arbeitsspeicher-Module mit einer Taktfrequenz von bis zu 4.400 Megahertz.

Welche Besonderheiten hat die AC-Version dieses Mainboards?

Die AC-Version des MPG Z390 Gaming Pro Carbon von MSI unterstützt eine drahtlose Internetverbindung via WLAN.

Welche Betriebssysteme unterstützt dieses Modell?

Das Mainboard unterstützt Windows 10 als 64-Bit-Version.

Eignen sich die PCI-Express-x16-Slots für x4- und x8-Erweiterungskarten?

Ja, die PCI-Express-x16-Slots unterstützen x4- und x8-Erweiterungskarten.

6. ASRock X370 Killer SLI Mainboard mit XXL-Kühlkörper und Schutz vor Stromspitzen sowie Kurzschlüssen

Das ASRock X370 Killer SLI ist ein ATX-Mainboard mit Abmessungen von 30,5 × 24,4 Zentimetern. Es stehen ein AMD-AM4-Sockel und ein AMD-Promontory-X370-Chipsatz zur Verfügung. Dieses Motherboard ist mit zwei PCI-Express-Slots-x16, einem PCI-Express-Slot-x4 und vier PCI-Express-Slots-x1 ausgestattet. Es bietet sechs SATA-Schnittstellen, vier Slots für DDR4-Arbeitsspeicher und zwei 4-Pin-Anschlüsse für die Lüfter-Installation.

Mit ASRock-Full-Spike-Protection: Dieses Features umfasst dem Hersteller zufolge mehrere Technologien, die das Mainboard vor unerwarteten Stromspitzen schützen.

Bei dem X370 Killer SLI von ASRock gibt es acht USB-3.1-Gen-1-Anschlüsse, einen PS2-Maus-Anschluss, einen PS2-Tastatur-Anschluss, einen HDMI-Anschluss, einen LAN-Anschluss, einen digitalen Audio-Anschluss und einen optischen Audio-Anschluss. Für einen möglichst unkomplizierten Einbau ist dieses Modell mit einer vorinstallierten I/O-Blende ausgestattet. Der XXL-Aluminium-Legierungs-Kühlkörper sorgt laut Hersteller für eine zuverlässige Kühlung. Das ASRock-Mainboard ermöglicht Ihnen demnach den Einbau einer Wasserkühlung und bietet folgende Eigenschaften:

  • 12-Power-Phase-Design mit widerstandsfähigen Komponenten und gutem Stromfluss zum Prozessor
  • RGB-Beleuchtung – über die mitgelieferte ASRock-RGB-LED-Software konfigurierbar
  • PCI-E-Stahl-Slot für einen verbesserten Schutz der PCI-Express-Slots
  • Intel-LAN – Internetverbindung für eine höhere Leistung im Spiel, höhere Datendurchsätze und flüssigere Netzwerkspiele
  • Sapphire-Black-PCB-Kunststoff – widerstandsfähiger Kunststoff
  • Glasfaser-Design zum Schutz vor Kurzschlüssen aufgrund von hoher Luftfeuchtigkeit
  • Dicke Kupferinnenschicht für geringere Temperaturen und eine höhere Energieeffizienz beim Übertakten
  • ASRock’s-VR-Ready – unterstützt virtuelle Realität
  • 7.1-Channel High Definition Audio
  • Premium-Blu-ray-Audio-Support
  • ASRock-Live-Update – hält den Mainboard-Treiber aktuell
Welchen Lüfter verwende ich zum Einbau in das Mainboard? Das hängt vom PC-Gehäuse und den dort angebrachten Vorbohrungen für die Lüfter-Installation ab. Diese befinden sich am Gehäuse vorn, oben oder hinten. Der Anschluss des Lüfters erfolgt mit 3-, 4- oder 5-Pin-Kabeln. Im Ratgeber erklären wir die Vorgehensweise.

Zusammenfassung

Bei dem ASRock X370 Killer SLI handelt es sich um ein Mainboard mit dem ATX-Formfaktor, das Ihnen einen AMD-AM4-Sockel und einen AMD-Promontory-X370-Chipsatz bietet. Als Hardware-Verbindungsmöglichkeiten stehen sieben PCI-Anschlüsse, sechs SATA-Schnittstellen und vier DDR4-Arbeitsspeicher-Slots zur Verfügung. Verschiedene Features sollen das Mainboard vor unerwarteten Stromspitzen und Kurzschlüssen schützen. Das 12-Power-Phase-Design sorgt laut Hersteller für eine gute Stromzufuhr zum Prozessor und die vorinstallierte I/O-Blende erleichtert demnach den Einbau des Mainboards.

FAQ

Was erhalte ich im Lieferumfang des x370 Killer SLI von ASRock?

Neben dem Mainboard befinden sich im Lieferumfang zwei SATA-Kabel, eine SLI-Brücke, eine Schnellstart-Anleitung, eine Treiber-CD und drei Schrauben für den M.2-Sockel.

Wie viel Arbeitsspeicher unterstützt dieses Mainboard maximal?

Das Modell unterstützt dem Anbieter zufolge eine maximale Arbeitsspeicher-Kapazität von 64 Gigabyte.

Wie hoch ist die Speicherkapazität des BIOS-Chips?

Der verbaute BIOS-Chip hat eine Speicherkapazität von 128 Megabyte.

Unterstützt die Onboard-Grafikkarte DirectX12?

Ja, die Onboard-Grafikkarte unterstützt DirectX12.

Welche Software-Programme finde ich auf der Treiber-CD?

Auf der Treiber-CD sind folgende Programme enthalten: ASRock-A-Tuning, ASRock-RGB-LED, ASRock-APP-Charger, ASRock-XFast-LAN, ASRock-Full-HD-UEFI, ASRock-Instant-Flash und, ASRock-Easy-RAID-Installer.

7. ASRock 90 MXB6N0 A0UAYZ Mainboard inklusive Intel-J4105-Celeron-Quad-Core-Prozessor

Beim ASRock 90 MXB6N0 A0UAYZ handelt es sich um ein ITX-Mainboard mit Abmessungen von 17,0 × 17,0 Zentimetern. Für den Einbau des Prozessors ist dieses Modell mit einem Intel-FCBGA1090-Sockel ausgestattet. Zum verbauten Chipsatz konnten wir keine Angaben finden. Bei diesem Mini-Mainboard stehen ein PCI-Express-Slot-x1, vier SATA-Schnittstellen, zwei DDR4-Slots und ein 3-Pin-Anschluss zur Verfügung.

Inklusive Prozessor: Beim Kauf dieses Mainboards erhalten Anwender einen kompatiblen Prozessor dazu – den Intel-J4105-Celeron-Quad-Core-Prozessor mit einer Leistung von viermal 2,5 Gigahertz.

Als externe Anschlussmöglichkeiten bietet das ASRock 90 MXB6N0 A0UAYZ zwei USB-2.0-Anschlüsse, zwei USB-3.1-Gen-1-Anschlüsse, einen PS2-Maus-Anschluss, einen PS2-Tastatur-Anschluss, einen VGA-Anschluss, einen DVI-D-Anschluss, einen HDMI-Anschluss, einen digitalen Audio-Anschluss und einen LAN-Anschluss. Dieses Mainboard ist aus Sapphire-Black-PCB-Kunststoff gefertigt, der sich laut Hersteller durch seinen hohen Härtegrad auszeichnet. Das Glasfaser-Design schützt Ihr Mainboard demnach vor Kurzschlüssen aufgrund hoher Luftfeuchtigkeit.

HEVC-10-Bit-Decoding/Encoding soll bei dem ASRock-Mainboard für eine bessere Bildqualität sorgen und 7.1-Channel-High-Definition-Audio verspricht einen hochwertigen Klang. Mithilfe der ASRock-Full-Spike-Protection bietet dieses Modell gemäß Hersteller mehrere Technologien zum Schutz vor unerwarteten Stromspitzen.

Was ist ein PCI-Express-Anschluss? Der PCI-Express-Anschluss ist die Schnittstelle für die Erweiterungskarten. Dazu zählen nicht nur Grafik- und Soundkarten, sondern auch WLAN- oder Bluetooth-Karten. Es gibt verschiedene Ausführungen des PCI-Express-Anschlusses, die sich in ihrer Übertragungsgeschwindigkeit unterscheiden. Je höher die Ziffer nach dem „x“, desto schneller ist die Schnittstelle. Weitere Informationen über den PCI-Express-Anschluss liefern wir im Ratgeber.

Zusammenfassung

Mit dem ASRock 90 MXB6N0 A0UAYZ erhalten Sie ein ITX-Mainboard für den Einbau in Mini-PC-Gehäuse. Es stehen ein Intel-FCBGA1090-Sockel, ein PCI-Express-Slot-x1, zwei DDR4-Arbeitsspeicher-Slots und ein 3-Pin-Anschluss zur Verfügung. Dieses Mainboard wird mit dem Intel-J4105-Celeron-Quad-Core-Prozessor ausgeliefert und bietet verschiedene schützende Technologien – die ASRock-Full-Spike-Protection soll vor unerwarteten Stromspitzen schützen und das Glasfaser-Design soll das Mainboard vor Kurzschlüssen aufgrund erhöhter Luftfeuchtigkeit bewahren.

FAQ

Mit welcher Onboard-Soundkarte ist das ASRock 90 MXB6N0 A0UAYZ ausgestattet?

Das Mainboard ist mit der Realtek-RTL811H-Onboard-Soundkarte ausgestattet.

Welche Onboard-Grafikkarte ist in diesem Mainboard verbaut?

Laut Anbieter arbeitet dieses Modell mit der Intel-UHD-Graphics-600-Onboard-Grafikkarte.

Wie viele Monitore kann ich mit der Onboard-Grafikkarte gleichzeitig nutzen?

Mit der Onboard-Grafikkarte können Sie bis zu drei Monitore gleichzeitig betreiben.

Hat dieses Mainboard eine CE-Kennzeichnung?

Ja, gemäß Anbieter hat dieses Mainboard eine CE-Kennzeichnung.

8. MSI Z270 SLI PLUS Mainboard mit MULTI-GPU-Funktion für die Nutzung von zwei Grafikkarten

Das MSI Z270 SLI PLUS ist ein Mainboard mit dem ATX-Formfaktor und Abmessungen von 30,5 × 24,4 Zentimeter. Es ist mit einem LGA-115-Intel-Sockel und einem Z270-Chipsatz ausgestattet und bietet acht PCI-Anschlüsse für den Einbau von Erweiterungskarten – drei PCIe-x16-Slots, drei PCIe-x1-Slots und zwei M2-Ports. Festplatten und Laufwerke können Sie über sechs verfügbare SATA-Schnittstellen integrierten. Das MSI Z270 SLI PLUS bietet vier DDR4-Slots und sechs Lüfteranschlüsse.

VR-Ready und VR-Boost-Technologie: Dieses Mainboard unterstützt virtuelle Realität und optimiert die Latenzen für eine verzögerungsfreie VR-Erfahrung mithilfe der VR-Boost-Technologie.

Bei dem MSI Z270 SLI PLUS stehen Ihnen folgende externe Anschlussmöglichkeiten zur Verfügung: Ein PS2-Kombianschluss, ein LAN-Anschluss, zwei USB-3.1-Gen2-Anschlüssse, acht USB-3.1-Gen1-Anschlüsse, sechs USB-2-Anschlüssse, ein HDMI-Anschluss und ein DVI-D-Anschluss. Mit der DDR4-Boost-Technologie optimiert das Mainboard laut Hersteller die Übertragungsgeschwindigkeiten des Arbeitsspeichers. Die Audio-Boost-4 erkennt automatisch den optimalen elektrischen Widerstand für Kopfhörer und passt die Ausgangsleistung automatisch für eine bestmögliche Klangqualität an. Weiterhin bietet das Z270 SLI PLUS laut MSI folgende nützliche Funktionen und Eigenschaften:

  • Military Class 5 und Guard Pro –hochwertige Qualitätskomponenten für hohe Sicherheit und Effizienz
  • MULTI-GPU-Funktion – unterstützt die Verwendung von zwei Nvidia oder AMD-Grafikkarte
  • Robuste Gaming-Kühlkörper
  • Doppelt geerdete Montagelöcher verhindern eine elektronische Überlastung
  • Nahimic-Sound-Technoloie mit Premium Audio-Komponenten für höchstmöglich Audioqualität
  • DE-POP-Schutz – unterdrückt lästige und laute Geräusche, wenn Geräte angeschlossen werden
  • Premium Netzwerklösung von Intel – qualitativ hochwertige Gigabit-LAN Netzwerkkomponente liefert eine sichere, stabile und schnelle Netzwerkverbindung
Was ist der Unterschied zwischen den USB-Versionen? Die USB-Anschlüsse unterscheiden sich in der Geschwindigkeit – je neuer die Generation, desto schneller. Die Versionen sind anhand der Ziffern in der Bezeichnung erkennbar. USB 2.0 ist beispielsweise langsamer als USB 3.0. Die konkreten Geschwindigkeiten verschiedener USB-Versionen zählen wir in den FAQ im Ratgeber auf.

Zusammenfassung

Das MSI Z270 SLI PLUS ist ein ATX-Mainboard, das mit einem LGA-115-Intel-Sockel und einem Z270-Chipsatz ausgestattet ist. Es bietet acht PCI-Anschlüsse, sechs SATA-Anschlüsse und vier DDR4-Slots. Dieses Mainboard unterstützt virtuelle Realität und optimiert die VR-Erfahrung mithilfe der VR-Boost-Technologie.

FAQ

Wie hoch ist die maximal unterstützte Arbeitsspeicher-Kapazität des MSI Z270 SLI PLUS Mainboards?

Dieses Mainboard unterstützt eine Arbeitsspeicher-Kapazität von bis zu 64 Gigabyte

Unterstützt dieses Mainboard 7.1 Audio?

Ja, dieses Mainboard unterstützt 7.1 – also die Verwendung von sieben Lautsprechern und einem Subwoofer.

Wie viele Montagelöcher hat dieses Mainboard?

Dieses Mainboard hat neun Montagelöcher.

Sind die Audioanschlüsse vergoldet?

Ja, die Audioanschlüsse dieses Mainboards sind vergoldet, womit sie eine verbesserte Signalqualität und eine höhere Lebensdauer bieten.

9. ASRock Z390 Taichi Ultimate Mainboard mit Zugriff auf den ASRock-App-Shop

Das ASRock Z390 Taichi Ultimate Mainboard kommt im ATX-Formfaktor mit Abmessungen von 30,5 × 24,4 Zentimetern daher und bietet acht PCI-Slots für den Einbau von Erweiterungskarten – drei PCIe-3.0-x16-Slots, zwei PCIe-3.0-x1-Slots und drei M2-Sockel. Es ist mit einem LGA-1151-Intel-Sockel und einem Z390-Chipsatz ausgestattet. Für Festplatten und Laufwerke hat das Motherboard acht SATA-Schnittstellen. Ihnen stehen vier DDR4-Slots und sechs 4-Pin-Anschlüsse zur Verfügung.

Zugriff auf den ASRock-App-Shop: Mit diesem Mainboard haben Sie die Möglichkeit, zahlreiche Anwendungen aus dem ASRock-App-Shop zu nutzen. Dort bietet ASRock seinen Kunden laut eigenen Angaben Apps und Support-Software zum Download an, um das System zu optimieren und das Mainboard auf dem neusten Stand zu halten.

Als externe Verbindungsmöglichkeiten bietet das ASRock Z390 Taichi Ultimate einen PS2-Kombi-Anschluss, einen HDMI-Anschluss, einen DisplayPort, einen digitalen Audioanschluss, vier USB-3.1-Gen2-Anschlüsse, vier USB-3.1-Gen1-Anschlüsse, drei LAN-Anschlüsse und einen Audioanschluss. Mit Crossfire-Unterstützung bietet Ihnen dieses Modell die Möglichkeit, zwei Grafikkarten gleichzeitig zu betreiben. Laut Hersteller ist das Mainboard mit robusten Komponenten ausgestattet, die eine reibungslose Stromversorgung für den Prozessor ermöglichen. ASRock verspricht, dass dieses Modell fortgeschrittenen Gamern nützliche Übertaktungsfunktionen und eine verbesserte Leistung bei niedrigen Temperaturen bietet. Weiterhin stehen Ihnen laut ASRock folgende nützliche Funktionen und Eigenschaften zur Verfügung:

  • AQUANTIA Aqtion™-Technologie – Transferraten von 10 Gigabit pro Sekunde
  • ASROCK-Polychrom-RGB-Beleuchtung – ermöglicht einzigartige Beleuchtungseffekte
  • Massiver, vollständig abdeckender M.2-Kühlkörper – ist in der Lage, Hitze effizient abzuführen und sicherzustellen, dass Hochgeschwindigkeits-M.2-SSD-Festplatten immer reibungslos arbeiten
  • Hypwe-BCL-Engine-II – zusätzlicher, externer Taktgeber, der eine größere Frequenzbandbreite und präzisere Spannungskurven bietet
  • XXL-Kühlkörper mit Aluminiumlegierung
  • 7.1 Audio-Unterstützung
  • Unterstützt Wasserkühlungen
Was sind SATA-Schnittstellen? Die SATA-Schnittstellen eines Mainboards erlauben es Ihnen, Festplatten und Laufwerke einzubauen. Eine modernere Möglichkeit für die Verbindung zu diesen Komponenten ist der NVME-Anschluss. Dieser arbeitet mit Datenraten von 8 Gigabyte pro Sekunde.

Zusammenfassung

Mit dem ASRock Z390 Taichi Ultimate entscheiden Sie sich für ein ATX-Mainboard mit LGA-1151-Intel-Sockel und Z390-Chipsatz. Vorteilhaft im Vergleich zu ähnlichen Modellen sind die acht verfügbaren SATA-Schnittstellen für den Einbau von Festplatten und Laufwerken. Wer sich für dieses Mainboard entscheidet, erhält Zugriff auf den ASRock-App-Shop, um Apps und Support-Software herunterzuladen.

FAQ

Unterstützt das ASROCK Z390 Taichi Ultimate Mainboard 64-Bit-Systeme?

Ja, dieses Mainboard unterstützt 64-Bit-Systeme.

Hat dieses Mainboard Wi-Fi-Kompatibilität?

ja, das ASROCK Z390 Taichi Ultimate bietet Wi-Fi-Kompatibilität.

Ist dieses Mainboard VR-Ready?

Ja, dieses Mainboard unterstützt VR-Hardware.

Wie viel Arbeitsspeicher kann in dieses Mainboard eingebaut werden?

Dieses Mainboard unterstützt bis zu 128 Gigabyte Arbeitsspeicher.

Was ist ein Mainboard?

Schon gewusst?Das Mainboard ist eine Platine, die mit Leiterbahnen und unterschiedlichen Anschlussmöglichkeiten für verschiedene Hardware-Komponenten ausgestattet ist. Es stellt das Mittelstück zwischen allen Bauteilen eines Computers dar. Folgende Computer-Hardware ist direkt mit dem Mainboard verbunden:

  • Prozessor
  • Grafikkarte
  • Arbeitsspeicher
  • Soundkarte
  • Festplatte
  • Laufwerke
  • Lüfter
  • Netzteil
  • Erweiterungskarten – zum Beispiel WLAN oder Bluetooth

Wie funktioniert ein Mainboard?

Das Mainboard dient als zentrale Steuereinheit eines Computers. Hier werden alle Rechenvorgänge des PCs koordiniert und nach dem EVA-Prinzip verarbeitet – Eingabe, Verarbeitung, Ausgabe. Alle Eingaben, die Sie tätigen – egal ob über Maus, Tastatur oder Touchscreen – werden vom Mainboard mithilfe der restlichen Hardware verarbeitet und weitergegeben. Mehr muss ein PC-Laie nicht wissen. Wer tiefer in die Materie einsteigt, stößt auf das sogenannte Bussystem – Adressbus und Steuerbus.

Das Bussystem zum Transport der Daten

Das Mainboard benötigt Daten, die es verarbeiten kann. Damit diese ihren Weg zum Mainboard finden, ist ein Transportsystem erforderlich. Diese Aufgabe erfüllt das Bussystem. Es handelt sich um eine fest definierte Anzahl an Leiterbahnen, die die angeforderten Daten zum Prozessor und anderen Hardware-Komponenten leiten. Je größer das System ist, desto schneller kann es die Informationen transportieren.

Viele ältere Mainboards haben eine Größe von 8 bis 16 Bit. Moderne Motherboards bieten Ihnen häufig mehr als 64 Bit. Der Datenbus sendet seine Informationen zum Prozessor und erhält sie nach der Verarbeitung zurück. Gleichzeitig ist er mit allen anderen Komponenten verbunden. Es ist nicht möglich, alle Bauteile gleichzeitig anzusprechen. Deshalb nutzen Mainboards den Adressbus als Richtungsweiser. So kann nur die Hardware-Komponente verarbeitete Daten empfangen, die die gleiche Adresse nutzt.

Welche Funktion haben Erweiterungskarten? Zum Bussystem zählen die Erweiterungskarten des Computers, wie zum Beispiel Grafik-, Sound- oder WLAN-Karten. Die Hersteller fassen so viele Funktionen wie möglich auf dem Mainboard zusammen. Die Onboard-Lösungen – also direkt im Mainboard verbaute Grafik- und Soundkarten – sollen die Übertragungswege verkürzen und die Datenübertragung beschleunigen. Externe Grafik- und Soundkarten sind allerdings leistungsstärker.

Unterstützt wird dieser Vorgang vom Steuerbus. Dieser dient dazu, dem Arbeitsspeicher mitzuteilen, welche Dateien geschrieben und welche ausgelesen werden sollen. Der Steuerbus wird vom Prozessor gesteuert. Das Mainboard ist in ständigem Kontakt mit der Hardware des Computers und muss diese permanent koordinieren. Mehr zur Funktionsweise von Mainboards erfahren Sie im folgenden Video:

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Welche Arten von Mainboards gibt es?

AchtungMainboards unterscheiden wir anhand von verschiedenen Faktoren. Einer dieser Faktoren ist das Format des Mainboards. Dieses bestimmt die Größe der Platine und legt fest, in welche PC-Gehäuse Sie diese einbauen können. Das Standardformat ATX unterteilt sich in zwei Unterarten – EATX und Micro-ATX. Kleinere Mainboards bilden mit ITX eine eigene Klasse. Im folgenden Abschnitt geht es darum, worin sich die unterschiedlichen Mainboard-Formfaktoren unterscheiden. Dazu zählen:

  • EATX – 30,5 × 33,0 Zentimeter
  • ATX – 30,5 × 22,4 Zentimeter
  • Micro-ATX – 24,4 × 24,4 Zentimeter
  • ITX – 17,0 × 17,0 Zentimeter

EATX

Bei den Mainboards mit dem EATX-Format handelt es sich um die größten Ausführungen. Diese bieten eine Vielzahl an Hardware-Anschlussmöglichkeiten. Wer ein Mainboard als Grundlage für einen leistungsstarken Computer sucht, ist mit einem EATX-Modell sehr gut aufgestellt. Da diese Art von Motherboard viel Platz in Ihrem Computer einnimmt, eignet sie sich fast ausschließlich für den Einbau in einen Big-Tower. Es handelt sich um den kostspieligsten Vertreter unter den Mainboards.

Welche Abmessungen haben PC-Gehäuse? Der Big-Tower ist die größte Art des PC-Gehäuses und hat durchschnittliche Maße von 60 × 60 × 23 Zentimetern. Die kleinste Art des PC-Gehäuses ist der Mini-Tower mit durchschnittlichen Abmessungen von 20 × 20 × 25 Zentimetern. Dazwischen befinden sich die Midi-Tower. Hierbei handelt es sich um die am häufigsten genutzte Art des PC-Gehäuses, die im Durchschnitt 40 × 40 × 20 Zentimeter groß ist.

ATX

ATX-Mainboards entsprechen der Standardgröße der meisten PC-Gehäuse. Es handelt sich um den am häufigsten genutzten Mainboard-Formfaktor. Diese bieten einen Kompromiss aus Performance und Platz für die benötigten Hardware-Komponenten. Obwohl die ATX-Motherboards weniger Anschlussmöglichkeiten als EATX-Modelle zur Verfügung stellen, ist hiermit der Aufbau leistungsstarker Computer möglich. Mit einem solchen Mainboard können Sie sowohl Office-PCs als auch Gaming-Computer zusammenbauen.

Micro-ATX

Mainboard TestMainboards mit dem Micro-ATX-Formfaktor sind kleiner als gewöhnliche ATX-Modelle, kommen aber trotzdem meistens in Midi-Towern zum Einsatz. Sie bieten eine vergleichbare Performance. In Sachen Anschlussmöglichkeiten müssen Sie Abstriche machen. Die Kosten fallen bei vergleichbarer Leistung ähnlich wie bei normalen ATX-Mainboards aus. Micro-ATX-Modelle können interessant für diejenigen sein, die einen platzsparenden Computer aufbauen wollen. Wenn es um die Leistung geht und es wichtig ist, den Computer zu einem späteren Zeitpunkt nachzurüsten, ist ein ATX-Mainboard die bessere Wahl.

ITX

ITX ist das kleinste Mainboard-Format und kommt fast ausschließlich in Mini-Gehäusen zum Einsatz. Als Format für Gaming-Rechner eignet sich ITX nicht, da es an Platz für leistungsfähige Hardware fehlt. Falls Sie einen kompakten Office- oder Multimedia-PC zusammenstellen wollen, könnte dieses Format interessant sein. Die Anschaffungskosten liegen in einer ähnlichen Höhe wie bei einem normalen ATX-Mainboard.

Welche Mainboard-Sockel gibt es?

Neben dem Formfaktor können wir Mainboards anhand des Prozessor-Sockels klassifizieren. Intel und AMD sind die führenden Hersteller von Computer-Prozessoren, weshalb bei Mainboards ausschließlich Sockel für Prozessoren dieser Unternehmen zum Einsatz kommen. Diese sind nicht miteinander kompatibel. Bei einem Mainboard mit Intel-Sockel können Sie keine AMD-Prozessoren verwenden und umgekehrt. Es gibt Sockel verschiedener Prozessor-Generationen. Zur aktuellen Generation gehören:

  • Intel-1151-Sockel – Allround-Sockel
  • Intel-2066-Sockel – Für hohe Leistung
  • AMD-AM4-Sockel – Allround-Sockel
  • AMD-TR4- und TRX4-Sockel – Für hohe Leistung
Neben den genannten Sockeln gibt es zahlreiche weitere Ausführungen. An dieser Stelle beschränken wir uns auf die wichtigsten und am häufigsten genutzten Sockel von AMD und Intel.

Intel

Der 1151-Sockel von Intel ist seit August 2015 im Einsatz und bietet Platz für Core-, Pentium- und Celeron-Prozessoren. Alternativ erhalten Sie diesen Sockel als LGA-1151-Version, die Kompatibilität zu den Prozessoren der Skylake-, Kaby-Lake- und Coffe-Lake-Generation bieten. Jede dieser Bezeichnungen steht für eine Prozessor-Generation, die oftmals in Klammern im Produktnamen zu finden ist – zum Beispiel Core i5-9600K 3,7 Gigahertz (Coffe Lake) Sockel 1151.

Der 2066-Sockel ist die High-End-Version des Intel-Sockels. Dieser kann interessant für Nutzer sein, die einen leistungsstarken Prozessor für Computerspiele oder anspruchsvolle, professionelle Anwendungen benötigen. Dieser als LGA-2066 bekannte Sockel unterstützt Prozessoren mit bis zu 18 Rechen-Kernen und ist mit allen Modellen der Skylake-X-W- und Kaby-Lake-X-Reihe kompatibel.

Möglicherweise Update notwendig: Beim 2066-Sockel kommt es bis zu den CPUs der 7. Generation selten zu Problemen. Ab der 9. Generation kann es sein, dass der Treiber des Mainboards vor der Verwendung des Prozessors ein Update benötigt.

AMD

Mainboard VergleichIm Jahr 2017 führte AMD den AM4-Sockel ein. Bis heute kommt er häufig zum Einsatz, da er beinahe alle aktuellen Ryzen-CPUs unterstützt. Selbst die leistungsfähige 3000er-Generation ist kompatibel. Ausnahmen im Bereich der Ryzen-Prozessoren bilden unter anderem die Chipsätze A320, B350 und X370.

TR4 und TRX4 von AMD sind das Gegenstück zum Intel Sockel 2066. Für diesen Sockel erhalten Sie leistungsfähige Prozessoren, die für den Gaming-Bereich und professionelle Anwendungen interessant sind. Dieser Sockel ist mit der Ryzen-Threadripper-Serie von AMD kompatibel – die High-End-Prozessoren des Unternehmens. Nachteilig ist, dass TR4 und TRX4 nicht untereinander kompatibel sind. Bei diesen Sockeln besteht keine Möglichkeit, CPUs untereinander auszutauschen.

Welche Vorteile hat ein selbst zusammengestellter PC?

Nicht für jeden lohnt es sich, einen PC selbst zusammenzustellen. Wer das Gerät für Office-Anwendungen oder als Multimedia-PC benötigt, ist in vielen Fällen mit einem Komplettsystem besser beraten. Zu beachten ist, dass Komplettsysteme meist kostspieliger sind als PCs der Marke Eigenbau. Wenn Sie sich für die Materie interessieren und Spaß am Basteln haben, kann der Eigenbau interessant sein. Dieser ist vor allem für die Nutzer vorteilhaft, die hohe Ansprüche an das System oder an einzelne Komponenten haben. Das sind die Vor- und Nachteile eines selbst zusammengestellten PCs:

  • Auswahl jeder Komponente nach den eigenen Ansprüchen
  • Leichterer Austausch beziehungsweise Ersatz einzelner Bauteile
  • Geeignet für anspruchsvolle Nutzer, zum Beispiel Gamer
  • Oft günstiger als gleichwertige Komplettsysteme
  • Technisches Verständnis nötig
  • Zeitaufwand für Suche und Kauf der Bauteile und den Zusammenbau
  • Akkurates Vorgehen nötig, um Garantieansprüche zu erhalten

Wie viel kostet ein Mainboard?

Das beste MainboardJe nach den persönlichen Anforderungen können die Kosten bei der Anschaffung eines neuen Mainboards unterschiedlich ausfallen. Kleine Motherboards, die für weniger leistungsstarke Hardware-Komponenten konzipiert sind, finden sich im mittleren zweistelligen Bereich. Wer eine Grundlage für einen leistungsstarken Gaming-Computer benötigt, sollte beim Kauf eines neuen Mainboards einen unteren bis mittleren dreistelligen Betrag einplanen. Folgende Kosten sind beim Mainboard-Kauf möglich:

  • Mainboards aus der unteren Preisklasse: 30 bis 100 Euro
  • Mainboards aus der mittleren Preisklasse: 100 bis 300 Euro
  • Mainboards aus der oberen Preisklasse: Ab 300 Euro

Wie viel sollte ich für mein Mainboard ausgeben?

Wie viel Sie für ein neues Mainboard ausgeben sollten, hängt davon ab, welche Aufgaben der Computer erledigen soll. Zum Surfen, Videos schauen und für einfache Büro-Tätigkeiten ist keine hohe Leistung notwendig und ein Mainboard aus der unteren Preisklasse ausreichend. Ein leistungsstarker Computer für aktuelle Computerspiele und leistungshungrige Bearbeitungsprogramme benötigt starke Grafikkarten und schnelle Prozessoren. Die Grundvoraussetzung, um diese Komponenten einzubauen, ist ein aktuelles Mainboard-Modell. Dieses ist nur im Bereich der oberen Preisklasse erhältlich.

Einen Kompromiss aus Preis und Leistung bieten Mainboards aus der mittleren Preisklasse. Diese unterstützen zwar nicht die aktuellen Hardware-Komponenten, ermöglichen aber trotzdem genug Leistung für grafisch anspruchsvolle Computerspiele und professionelle Anwendungen – wenn auch nicht ganz ruckelfrei.

Lohnt sich der Kauf eines gebrauchten Mainboards?

Viele Computer-Enthusiasten sind bestrebt, ihre Rechner immer auf einem technisch aktuellen Stand zu halten. Aus diesem Grund ist das Angebot an gebrauchten Hardware-Komponenten groß. Bei einem begrenzten Budget ist der Kauf eines solchen Mainboards aus zweiter Hand interessant. Häufig finden sich aktuelle Modelle in gebrauchtem Zustand weit unterhalb der marktüblichen Preise. Es ist allerdings zu bedenken, dass der Kauf von gebrauchter Elektronik immer mit Risiken einhergeht.

Nicht auf die Angaben des Verkäufers verlassen: Ob ein Mainboard ordnungsgemäß funktioniert, ist von außen nicht erkennbar. Das ist erst beim Einbau in den Computer und beim Verbinden mit allen Hardware-Komponenten festzustellen. Vor dem Kauf eines gebrauchten Mainboards sollten Sie den Verkäufer vor Ort aufsuchen und sich demonstrieren lassen, dass das Gerät funktionstüchtig ist.

Der größte Nachteil beim Privatkauf besteht in der fehlenden Gewährleistung. Falls das neue Motherboard nach kurzer Zeit technische Probleme offenbart, ist kein Rückerhalt des Kaufpreises möglich. Wer sich derartige Risiken ersparen möchte, sollte ein neuwertiges Mainboard kaufen. Hier können ebenfalls technische Schwierigkeiten auftreten. In diesem Fall besteht die Möglichkeit, Gebrauch von der Herstellergarantie zu machen.

Internet versus Fachhandel – wo sollte ich mein neues Mainboard kaufen?

LieferungAußerhalb des Internets ist der örtliche Computer-Fachhandel die beste Anlaufstelle für den Kauf eines neuen Mainboards. Elektronik-Großmärkte haben zwar Computer-Hardware im Angebot, die Auswahl ist aber meistens begrenzt. Wie hilfreich die Beratung ausfällt, hängt davon ab, wie gut sich die Mitarbeiter mit Mainboards und ihren Anforderungen auskennen. Die Chancen auf eine fundierte Beratung fallen im Fachhandel am besten aus. Nichtsdestotrotz fällt die Auswahl an Modellen dort ähnlich gering aus wie die Möglichkeiten, die einzelnen Mainboards miteinander zu vergleichen. Im schlimmsten Fall ist ein zeitaufwändiges Ausweiten der Suche auf weitere Geschäfte nötig.

Das Internet bietet bessere Voraussetzungen für den Kauf eines neuen Mainboards. Hier können sich Interessierte ausgiebig informieren und finden nahezu alle derzeit erhältlichen Modelle. Das passende Mainboard kann bequem und zeitsparend von zu Hause aus bestellt werden. Unter dem Strich überwiegen die Vorteile des Internets. Das heißt nicht, dass Sie mit mehr Aufwand im örtlichen Handel kein geeignetes Mainboard kaufen können.

Worauf sollte ich beim Kauf meines neuen Mainboards achten?

Um ein Mainboard zu finden, dass den persönlichen Anforderungen gerecht wird, sind einige Kriterien zu beachten. Zur Unterstützung der Kaufentscheidung erläutern wir die wichtigsten Faktoren im folgenden Abschnitt. Dazu zählen:

  1. Format
  2. Sockel
  3. Chipsatz
  4. PCI-Express-Slots
  5. SATA und NVME
  6. Arbeitsspeicher-Slots
  7. Externe Anschlüsse
  8. 3- und 4-Pin-Anschlüsse
  9. RGB-Beleuchtung

Das Format

Wichtig!Zuerst ist festzulegen, welches Format das neue Mainboard haben soll. Dieses legt fest, in welche Art von PC-Gehäuse es verbaut wird. In den meisten Fällen gilt:

  • ETAX für Big-Tower
  • ATX für Midi-Tower
  • Micro-ATX für Midi- und Mini-Tower
  • ITX für Mini-Tower

EATX-Mainboards sind nur interessant, wenn Sie in Sachen Leistung und Ausstattung keine Abstriche machen wollen. Ein ATX-Mainboard stellt einen Mittelweg zwischen Preis und Leistung dar. Micro-ATX- und ITX-Modelle eignen sich für kompakte, weniger leistungsstarke Computer.

Der Sockel

Was den Prozessor-Sockel des neuen Mainboards betrifft, ist zuerst der Hersteller wichtig: AMD oder Intel. Welchen Sockel das Motherboard haben sollte, hängt davon ab, wie hoch die Leistung des Computers ausfallen soll. Für eine maximale Leistung ist ein schneller Prozessor notwendig. In diesem Fall kommen nur die Intel-2066- oder AMD-TR4- sowie TRX4-Sockel infrage. Damit können Sie die aktuellen Top-Prozessoren von AMD oder Intel verwenden. Falls eine hohe Prozessor-Leistung nicht wichtig ist, spielt der Sockel in Ihrem Fall eine untergeordnete Rolle.

Was ist besser – AMD oder Intel? Die Wahl zwischen AMD und Intel wird von Experten seit Jahren kontrovers diskutiert. Während AMD für sein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis bekannt ist, führt Intel Prozessoren, die im Gaming-Bereich beliebt sind und mit ihrer hohen Leistung überzeugen. In den letzten Jahren hat AMD mit verschiedenen Innovationen aufgeholt und hochwertige Top-Prozessoren für den Gaming-Bereich auf den Markt gebracht.

Der Chipsatz

Mainboards TestDer Chipsatz eines Mainboards spielt eine entscheidende Rolle für dessen Performance. Dieser ist dafür zuständig, die einzelnen Hardware-Komponenten untereinander zu koordinieren. Häufig wird er als I/O-Hub gekennzeichnet. Welcher Chipsatz bei dem Mainboard zum Einsatz kommt, ist meistens an einem vierstelligen Kürzel im Produktnamen erkennbar. AMD-Chipsätze tragen beispielsweise die Kürzel B450, X570 oder X470. Bei Intel kommen Bezeichnungen wie Z390, Z170 oder H170 zum Einsatz.

Die Kürzel verraten, für welche CPUs sich das Mainboard eignet und in welcher Leistungsstufe es sich bewegt. Je höher der Buchstabe und die Ziffer, umso hochwertiger ist der Chipsatz. Überprüfen Sie, welcher Chipsatz mit welchen Hardware-Komponenten kompatibel ist und entscheiden danach, in welchem Leistungsrahmen sich dieser bewegen soll.

PCI-Express-Slots

Bei dem PCI-Express-Slot handelt es sich um eine Mainboard-Schnittstelle, an die Sie verschiedene Erweiterungskarten anschließen können – zum Beispiel Grafikkarten, Soundkarten oder Netzwerkkarten. Beim Kauf eines neuen Mainboards ist auf die Anzahl und Version der vorhandenen Slots zu achten. Wer eine vollwertige Grafikkarte einbauen möchte, benötigt mindestens einen PCI-E-X16-Steckplatz. Welche PCI-Express-Slots ein Mainboard mitbringen sollte, haben wir in dieser Aufzählung zusammengestellt:

  • PCI-E-3.0-x16 ist die modernste Ausführung des PCI-Express-Slots. Viele Erweiterungskarten sind technisch nicht weit genug entwickelt, um die Vorzüge im Vergleich zur 2.0-Version komplett auszuschöpfen. Vorteilhaft ist, dass Sie in PCI-E-3.0-x16-Slots aktuelle Neuerscheinungen im Bereich der Grafik- und Soundkarten einbauen können. Diese Version bietet Datenraten von bis zu einem Gigabyte pro Sekunde. Ein zukunftssicheres Mainboard sollte diese PCI-Express-Version haben.
  • PCI-E-2.0-x16 gehört zur Standardausstattung moderner Mainboards und kommt fast ausschließlich für die Verbindung zu Grafikkarten zum Einsatz. Die maximalen Datenraten fallen mit 500 Megabytes pro Sekunde geringer als bei der 3.0-Version aus.
  • PCI-E-x8 eignet sich als Verbindungsmöglichkeit für Netzwerk- und Soundkarten. Für leistungsstarke Grafikkarten ist dieser Anschluss nicht schnell genug. Nichtsdestotrotz ist er bei den meisten Mainboards zu finden.
  • PCI-E-x kommt selten zum Einsatz. Falls das Mainboard mit dieser Verbindungsmöglichkeit ausgestattet ist, ist es für Ethernet-Karten oder zusätzliche Festplatten nutzbar.
PCI-Express-Anschlüsse sind immer abwärtskompatibel. Das heißt, Sie können eine Grafikkarte für PCI-E-3.0-x16 mit einem 2.0-Anschluss verbinden, müssen aber die langsameren Datenraten in Kauf nehmen.

SATA und NVME

Für den Einbau von HDD- oder SSD-Festplatten in den Computer muss das Mainboard SATA- oder NVME-Schnittstellen haben. Der SATA-Anschluss gilt mittlerweile als veraltet und wird immer mehr vom NVME-Anschluss verdrängt. Während SATA mit einer Geschwindigkeit von bis zu 750 Megabyte pro Sekunde arbeitet, stehen bei dem NVME-Anschluss Übertragungsraten von bis zu 8 Gigabyte pro Sekunde zur Verfügung. Je nachdem, wie viele Festplatten im Computer zum Einsatz kommen sollen, muss eine entsprechende Anzahl an SATA- oder NVME-Schnittstellen vorhanden sein.

Was ist der Unterschied zwischen HDD- und SSD-Festplatten? Bei HDD-Festplatten handelt es sich um analoge Datenträger, die mit mechanischen Schreib- und Leseköpfen arbeiten. Sie sind kostengünstig und haben hohe Speicherkapazitäten. Nachteilig ist die geringe Arbeitsgeschwindigkeit von maximal 120 Megabyte pro Sekunde. Durch die mechanischen Bauteile sind HDDs anfällig gegenüber Erschütterungen. Die digitalen SSD-Festplatten bieten Datenraten von bis zu 550 Megabytes pro Sekunde und sind durch den Verzicht auf mechanische Bauteile robuster.

Die Arbeitsspeicher-Slots

Beim Kauf eines Mainboards ist darauf zu achten, wie viele Arbeitsspeicher-Steckplätze – sogenannte DIMM-Slots – für den Einbau von RAM-Modulen zur Verfügung stehen. ATX-Mainboards bieten meistens zwei bis vier Slots. Mini-ATX- oder ITX-Mainboards haben selten mehr als zwei DIMM-Slots. Eine Arbeitsspeicherkapazität von 32 Gigabyte ist für die meisten Aufgaben ausreichend. Diese erreichen Sie zum Beispiel durch zwei 16-Gigabyte oder vier 8-Gigabyte-RAM-Module. Wer nur zwei Module in den Rechner einbauen möchte, ist dennoch mit mindestens vier Steckplätzen gut aufgestellt. So besteht die Möglichkeit, die Arbeitsspeicherkapazität nachzurüsten.

Wichtig: Für den Einbau von mehreren RAM-Modulen ist es erforderlich, dass es sich um baugleiche Modelle handelt. Selbst wenn die Arbeitsspeicher-Riegel vom gleichen Hersteller stammen, sind 8-Gigabyte-Module nicht mit 16-Gigabyte-Modulen kombinierbar.

Externe Anschlüsse

Mainboards VergleichZu den externen Anschlüssen gehören alle Verbindungen, die außerhalb des PC-Gehäuses erreichbar sind – zum Beispiel USB, LAN, PS2, HDMI oder DVI. Jede dieser Anschlussmöglichkeiten dient einem individuellen Zweck und sollte in passender Anzahl für die jeweiligen Anforderungen auf dem Mainboard vorhanden sein:

  • USB: USB-Anschlüsse dienen zur Datenübertragung und Verbindung externer Geräte – zum Beispiel Mäuse, Tastaturen oder Drucker. Was die Anzahl betrifft, gibt es große Unterschiede zwischen einzelnen Mainboard-Modellen. Während einige Modelle nur vier USB-Anschlüsse bieten, stehen bei anderen Motherboards mehr als zehn USB-Anschlüsse unterschiedlicher Versionen zur Verfügung. Die am häufigsten verwendeten USB-Versionen sind USB 3.0, USB 3.1 und USB 2.0. Die Unterschiede liegen in der Übertragungsgeschwindigkeit. USB 2.0 arbeitet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 60 Megabyte pro Sekunde. USB 3.0 bietet Datenraten von bis zu 625 Megabyte pro Sekunde und mit USB 3.1 werden sekündlich bis zu 1,25 Gigabyte an Daten übertragen.
  • LAN: Der LAN-Anschluss ist die Standard-Schnittstelle für die kabelgebundene Internetverbindung. Dieser Anschluss findet sich bei nahezu allen Mainboards. Wichtig ist, auf möglichst schnelle Datenraten zu achten. Für eine bestmögliche Internet-Qualität sollte das Mainboard mit einem 10/100/1000-Megabit-LAN-Anschluss ausgestattet es. Es wäre schade, jeden Monat viel Geld für eine schnelle Internetleitung auszugeben und die Übertragungsgeschwindigkeit aufgrund eines veralteten LAN-Anschlusses nicht ausschöpfen zu können.
  • PS2: Bei der PS2-Verbindung handelt es sich um einen Anschluss für Computer-Peripherie, wie beispielsweise Mäuse, Tastaturen oder Headsets. Aus technischer Sicht ist dieser Anschluss veraltet und wird immer mehr vom USB-Anschluss ersetzt. Um Kompatibilität zu älteren Peripherie-Geräten zu gewährleisten, sind moderne Mainboards häufig mit diesem Anschluss ausgestattet.
  • HDMI/DVI: Einen HDMI- oder DVI-Anschluss hat ein Mainboard nur, wenn es mit einem Onboard-Grafikchip ausgerüstet ist. Dieser kann für Nutzer sinnvoll sein, die keinen leistungsstarken Computer benötigen und sich den Einbau einer vollwertigen Grafikkarte ersparen möchten. Wer keine Grafikkarte in den Computer einbauen will, muss beim Kauf des Mainboards nicht auf das Vorhandensein dieser Anschlussmöglichkeiten achten. Vollwertige Grafikkarten sind mit eigenen HDMI- oder DVI-Anschlüssen ausgestattet.
  • Audio: Audio-Anschlüsse für Lautsprecher und Mikrofon sind nur an Mainboards mit einer Onboard-Soundkarte vorhanden. Hier gilt dasselbe wie bei der Grafikkarte: Wenn eine bestmögliche Klangqualität nicht wichtig ist, kann ein Onboard-Chip nützlich sein. Für den Einbau einer eigenen Soundkarte in den Computer sind diese Anschlussmöglichkeiten am Mainboard nicht erforderlich.

3- und 4-Pin-Anschlüsse

Die besten Mainboards3- und 4-Pin-Anschlüsse eines Mainboards sind wichtig, wenn Sie einen möglichst leistungsfähigen Rechner zusammenstellen wollen. Diese Anschlüsse dienen dazu, die Lüfter des PCs anzuschließen – egal ob vom Gehäuse oder vom Prozessor. Während 3-Pin-Anschlüsse mit einer gleichbleibenden Spannung arbeiten und die Umdrehungszahl des Lüfters nicht verändern, ist die Drehzahl des Lüfters bei 4-Pin-Anschlüssen anpassbar. Je stärker der Rechner ist, desto mehr Lüfter und Anschlüsse sind notwendig.

Die RGB-Beleuchtung

Die RGB-Beleuchtung ist ein Trend, der nur für einen kleinen Teil der Nutzer interessant ist – meistens für Gamer und Case-Modder. Ein Mainbaord mit RGB-Unterstützung ermöglicht es, beleuchtete Hardware-Bauteile zu betreiben und zu konfigurieren. In den meisten Fällen handelt es sich dabei um beleuchtete Lüfter, die dem Computer in Kombination mit einem transparenten Seitenfenster ein auffälliges und futuristisches Design verleihen. Einige Mainboards sind selbst mit LED-Leuchten ausgestattet.

Was ist eine RGB-Beleuchtung? RGB steht für Rot, Grün und Blau. Es handelt sich um LED-Leuchten, die mithilfe der drei Primärfarben in der Lage sind, Millionen von Farben zu erzeugen. Dadurch besteht die Möglichkeit, den Computer in jeder erdenklichen Farbe zu beleuchten.

Wie baue ich ein Mainboard in mein Gehäuse ein?

Das neue Mainboard können Sie unkompliziert über vorgebohrte Löcher in das PC-Gehäuse einbauen. Zur Installation eines solchen Gerätes gehört die Verbindung zu allen Hardware-Komponenten. Um den Einbau des Mainboards zu erleichtern, erläutern wir im folgenden Abschnitt, wie beim Einbau der PC-Bauteile am besten vorzugehen ist. Wir erklären nicht nur den Einbau des Mainboards, sondern auch die Verbindung zu den folgenden Hardware-Komponenten:

  1. Prozessor
  2. CPU-Kühler
  3. Arbeitsspeicher
  4. Grafikkarte
  5. Lüfter
Nur allgemeine Anleitung möglich: Je nach Modell gibt es Unterschiede beim Einbau des Mainboards und der Verbindung zu den einzelnen Hardware-Komponenten. Aus diesem Grund können wir im folgenden Abschnitt nur eine allgemeine Anleitung mit auf den Weg geben. Es kann zu Abweichungen kommen. Im Zweifel hilft das Handbuch des Mainboards oder der anderen Hardware-Komponenten.

Bei dem folgenden Video handelt es sich um den ersten Teil einer Video-Reihe über den Einbau eines Mainboards in den Computer:

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Das Mainboard

Bitte merken!Vor dem Beginn der Montage eines Mainboards sollten Sie sich erden. Dazu einen unlackierten Bereich eines Heizkörpers oder den Schutzkontakt einer Steckdose berühren. So können Kurzschlüsse aufgrund von elektrostatischer Aufladung verhindert werden. Für die Montage des Mainboards ist nur ein Kreuzschraubendreher notwendig. In der folgenden Schritt-für-Schritt-Anleitung gehen wir davon aus, dass ein bestehendes Mainboard durch eine Platine ersetzt werden soll:

  1. PC ausschalten, Netzstecker und alle anderen mit dem Computer verbundenen Kabel entfernen. Das Gehäuse aufschrauben und sich einen ersten Überblick verschaffen.
  2. Alle eingebauten Erweiterungskarten herausziehen, wie zum Beispiel Soundkarten, Grafikkarten oder WLAN-Karten. Dafür als Erstes die Schrauben oder die Halterungsklammern der Slot-Bleche entfernen. Nun die Karten vorsichtig aus den Slots ziehen und zur Seite legen.
  3. Die Kabel der Geräte abziehen, die direkt mit dem alten Mainboard verbunden sind. Dazu gehören beispielsweise optische Laufwerke, Festplatten, das Netzteil oder die Lüfter. Für den Einbau des neuen Mainboards zuvor ein Foto machen.
  4. Zur Entfernung des Arbeitsspeichers die Halterungsklammern der Speicher-Module öffnen. Anschließend die RAM-Riegel aus ihren Slots ziehen. Es ist normal, dass hierfür ein gewisser Kraftaufwand erforderlich ist. Die Arbeitsspeicher-Module nur an den Kanten anfassen und darauf achten, die Kontakte nicht zu berühren.
  5. In seltenen Fällen ist es möglich, das Mainboard mit speziellen Halterungen im PC-Gehäuse zu befestigen. Falls das nicht der Fall ist, die Schrauben lösen, die das Motherboard mit dem Gehäuse verbinden.
  6. Soll der verbaute Prozessor weiterverwendet werden, diesen nach dem Ausbau des Mainboards entfernen. Dazu die Schrauben lösen, die Halterungen entfernen und den Prozessor vorsichtig vom Sockel abheben.
  7. Vor dem Einbau des neuen Mainboards den Prozessor verbinden. Die Vorgehensweise erläutern wir im nächsten Abschnitt.
  8. Das Mainboard wieder auf die gleiche Position wie das vorherige Motherboard setzen und befestigen – je nach PC-Gehäuse mithilfe von Schrauben oder einer speziellen Halterung.
  9. Nach der Montage des Mainboards die Kabel der Laufwerke, Festplatten, Lüfter und des Netzteils befestigen. Überprüfen, ob die Kabel richtig gepolt sind und festsitzen.
  10. Die Erweiterungskarten in die dafür vorgesehenen PCI-Slots des Mainboards stecken – zum Beispiel Grafikkarte, Soundkarte oder WLAN-Karte. Die Karten an das Slot-Blech schrauben oder die Halterungen des PC-Gehäuses nutzen.
  11. Vor dem Verschließen des PC-Gehäuses testen, ob der PC ordnungsgemäß funktioniert. Die Bauteile des Computers im laufenden Betrieb nicht berühren. Wenn der PC ohne Probleme startet und der Monitor die korrekten Anzeigen ausgibt, den Computer ausschalten und zusammenschrauben. Falls Probleme auftauchen, den Computer wieder ausschalten und überprüfen, ob alle Hardware-Komponenten korrekt verbunden sind.

Der Prozessor

Vor der Montage des Prozessors sollten Sie sich vergewissern, dass dieser auf den Sockel des Mainboards passt und den Typ des CPU-Sockels mit dem des Mainboards vergleichen. Entsprechende Hinweise finden sich auf der Verpackung oder im Handbuch beider Bauteile. Wenn beide Angaben identisch sind, kann die Montage starten. In den meisten Fällen ist der Prozessor-Sockel auf dem Mainboard mit einer Schutzhülle verschlossen. Je nachdem, mit welchem Sockel das Mainboard ausgestattet ist, ist eine andere Vorgehensweise erforderlich, um diesen zu öffnen und die Schutzhülle zu entfernen. Viele Mainboards haben hierfür einen Bügel.

Berührungen vermeiden: Bei der Montage des Prozessors sollten die freiliegenden Sockel-Pins auf dem Mainboard nicht berührt werden. Diese sind empfindlich und können leicht abbrechen oder sich verformen.

Die meisten Prozessor-Sockel haben kleine Einkerbungen, an denen erkennbar ist, wie der Prozessor zu positionieren ist. An einer Ecke des Sockels findet sich normalerweise eine Markierung – in der Regel ein Dreieck – die verrät, in welche Richtung der Prozessor zeigen sollte. Nehmen Sie den Prozessor zur Hand und setzen ihn entsprechend den Einkerbungen und Markierungen auf den Sockel des Mainboards. Jetzt den Sockel wieder verschließen und mit der vorhandenen Halterung fixieren. Damit der Prozessor in Betrieb nicht überhitzt, ist ein CPU-Kühler nötig.

Der CPU-Kühler

Bitte beachten!Nachdem der Prozessor erfolgreich mit dem Mainboard verbunden ist, folgt die Integration des CPU-Kühlers. Hier besteht die Wahl zwischen Modellen des CPU-Herstellers oder den Kühlern von Drittanbietern. Vor der Anschaffung eines Drittanbieter-Gerätes ist zu überprüfen, ob dieses mit dem Mainboard kompatibel ist. Bevor Sie den Kühler auf den Sockel setzen, etwas Wärmeleitpaste auf den Prozessor auftragen. Das kann mit einer nicht mehr benötigten Bankkarte oder einem vergleichbaren Stück Plastik als eine Art Spachtel erfolgen. Bitte nicht zu viel Paste verwenden. Diese kann anderenfalls eine isolierende Wirkung haben und eine Überhitzung des Prozessors begünstigen.

Um den Prozessor-Sockel des Mainboards herum befinden sich vier Löcher, die für die Integration des CPU-Kühlers gedacht sind. Setzen Sie den Lüfter probeweise auf den Prozessor, um zu kontrollieren, ob dieser andere Hardware-Bauteile behindern könnte. Ist eine passende Position gefunden, in der der CPU-Kühler die restliche Hardware nicht beeinträchtigt, kann der Einbau beginnen. Dazu die Stützen des CPU-Lüfters in die besagten Löcher drücken, bis sie einrasten. Durch ein Umdrehen des Mainboards zeigt sich, ob alle Stützen korrekt eingerastet sind.

Damit der CPU-Lüfter funktioniert, ist eine Stromzufuhr erforderlich. Dazu das Pin-Kabel für die Stromversorgung des CPUs an den Anschluss mit der Bezeichnung „CPU-Fan“ anschließen. Dieser Anschluss befindet sich in der Nähe des Prozessor-Sockels. Eine zweite Anschlussmöglichkeit ist der sogenannte „CPU-OPT-Anschluss“. Dieser Anschluss ist optional und nicht bei allen Mainboards vorhanden.

Der Arbeitsspeicher

Die meisten Mainboards unterstützen den Dual-Channel-Modus. Dadurch arbeitet eine gerade Anzahl an Speicherriegeln effektiver und es können mindestens zwei Arbeitsspeicher-Riegel zum Einsatz kommen. Ob das Mainboard Dual-Channel unterstützt, steht im Handbuch. Der Einbau des Arbeitsspeichers gestaltet sich unkompliziert.

Zuerst ist zu berücksichtigen, dass die Einkerbungen der RAM-Module mit denen des Mainboard-Anschlusses übereinstimmen müssen. Nun die Befestigungsklappen der RAM-Riegel-Steckplätze öffnen und anschließend die Arbeitsspeicher-Riegel von oben entsprechend den Einkerbungen in die Slots stecken. Ist der Arbeitsspeicher eingesteckt, die Klappen wieder befestigen und den Arbeitsspeicher fixieren.

Tipp: Bei vielen Arbeitsspeicher-Slots müssen Sie die Halterung nicht manuell befestigen, da diese automatisch beim Hineindrücken des Riegels zurückschnappt.

Die Grafikkarte

Wird das Mainboard für einen Office- oder Multimedia-Computer benötigt, ist eine vollwertige Grafikkarte nicht notwendig. In diesem Fall reicht eine Onboard-Grafikkarte aus. Ein leistungsstarker PC braucht eine vom Mainboard unabhängige Grafikkarte, die Sie in einen der PCI-Express-Slots des Motherboards einbauen. Vor dem Einbau der Grafikkarte muss die Slot-Abdeckung des PCI-Express-Anschlusses entfernt werden.

Bitte beachten: Bei großen Grafikkarten kann es passieren, dass diese die Slot-Abdeckung des benachbarten PCI-Express-Anschlusses behindert. Falls dem so ist, ist diese ebenfalls zu entfernen.

Ist die Slot-Abdeckung entfernt, die Grafikkarte – wie die Arbeitsspeicher-Module – entsprechend den Einkerbungen in den Slot einführen. Ist die Grafikkarte weit genug eingedrückt, sollte die Halterung zurückschnappen und die Karte fixieren. Jetzt die Grafikkarte festschrauben. Für die Stromversorgung ist ein Pin-Anschluss notwendig. Moderne Grafikkarten benötigen häufig 8 Pins oder mehr.

Die Lüfter

VorteileWie viele Lüfter Sie einbauen können, ist vom PC-Gehäuse abhängig. Dabei sind die Vorbohrungen für die Lüfter-Installation wichtig, die sich meistens an der Vorder-, Rück- und Oberseite des Gehäuses befinden. Der Anschluss der Lüfter an das Mainboard erfolgt mithilfe von 3-, 4- oder 5-Pin-Kabeln. Diese Pins haben eine Erhöhung, die im Zusammenspiel mit einer Abgrenzung verhindert, die Kabel falsch einzustecken. Zusätzlich hilft eine Sicherung, Verwechslungen beim Einbau zu vermeiden.

Beim Verbinden der Pin-Kabel ist auf die gekennzeichneten Anschlüsse zu achten – je nach PC-Gehäuse sind das CPU_FAN1 bis CPU_FANx. Die Reihenfolge beim Verbinden der Lüfter mit dem Mainboard ist unerheblich. Einige Lüfter können Sie unabhängig vom Mainboard direkt mit dem Netzteil verbinden. Das ist zwar weniger kompliziert, geht aber mit dem Nachteil einher, dass die Lüfter immer mit ihrer maximalen Drehzahl arbeiten. Anders als bei Lüftern, die über das Mainboard verbunden sind, ist in diesem Fall keine Anpassung der Umdrehungsgeschwindigkeit möglich.

Überschüssige Kabel im PC-Gehäuse sollten mit einem Kabelbinder fixiert werden. Wenn die Kabel frei im Gehäuse hängen, können sie die Luftzirkulation beeinträchtigen.

Wie reinige ich mein Mainboard?

Um eine möglichst hohe Lebenserwartung des neuen Mainboards zu gewährleisten, sollten Sie es in regelmäßigen Abständen reinigen. Das gilt für den gesamten Innenraum des Computers. Durch die Lüfter gelangt Staub ins Innere des PCs und setzt sich auf den Hardware-Komponenten ab. Dicke Staubschichten gelten als Risikofaktor für Überhitzungen und können die Computer-Bauteile beschädigen. Aus diesem Grund sollten die Staubansammlungen mindestens einmal pro Jahr entfernt werden. Wie dabei vorzugehen ist, darum geht es im folgenden Abschnitt:

Als Erstes alle erforderlichen Hilfsmittel für die Reinigung des Computers zusammentragen. Einen Staubsauger sollte nur zum Einsatz kommen, wenn dieser mit einem kleinen Aufsatz ausgestattet ist. Ansonsten ein Mikrofasertuch und einen Pinsel nutzen, um schwer erreichbare Stellen zu säubern. Die Nutzung eines Druckluftsprays bietet eine schonende Möglichkeit zur Entfernung von Staubansammlungen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen ist die Reinigung mit einem leicht feuchten Mikrofasertuch möglich – im besten Fall mit destilliertem Wasser. Das Tuch bitte zuvor gründlich auszuwringen, sodass keine Flüssigkeit ins Innere der Hardware-Bauteile gelangen kann.

Bitte beachten: Reinigungsmittel sollten bei der Reinigung des Computers nicht verwendet werden. Ebenfalls zu meiden sind statisch aufgeladene Tücher, die häufig als Staubfänger angeboten werden.

Vor Beginn der Reinigung müssen Sie sich erden, den PC ausschalten und den Netzstecker ziehen. Experten empfehlen, die Knopfzelle genauer gesagt die Batterie des Mainboards zu entfernen. Diese Maßnahmen dienen dazu, Kurzschlüssen entgegenzuwirken.

Zur Reinigung des Mainboards und der darauf befindlichen Hardware ist eine behutsame Vorgehensweise erforderlich und ein feuchter Lappen weniger geeignet. Bitte keinen Druck ausüben, wenn Sie mit dem Tuch über die Hardware fahren und die Lötstellen besser auslassen. Anderenfalls könnte das Tuch daran hängen bleiben und diese beschädigen. Bei hartnäckigen Verschmutzungen ist es sinnvoller, nur zu tupfen. Dadurch wird ein Hängenbleiben an Kanten, Ecken oder Lötstellen vermieden. Falls ein Steckplatz verunreinigt ist, Schmutz und Staub mithilfe eines Zahnstochers entfernen.

Wenn Sie das Innenleben des Computers möglichst schonend reinigen wollen, ist das Entfernen von Staubansammlungen mit einem Pinsel oder Druckluftspray empfehlenswert, sodass sich der Schmutz auf dem Boden des PC-Gehäuses ansammelt. Anschließend den Staub mit einem Tuch aufwischen. Um schwer entfernbare Rückstände von Wärmeleitpaste zu beseitigen, eine geringe Menge Reinigungsalkohol auf das Tuch geben und die Rückstände vorsichtig wegwischen.

FAQ – häufig gestellte Fragen zu Mainboards

FragezeichenIm folgenden Abschnitt möchten wir einige Fragen beantworten, die im Zusammenhang mit Mainboards häufig gestellt werden. Wir hoffen, dass wir den Kauf und die Nutzung des neuen Gerätes dadurch erleichtern können.

Wann brauche ich ein neues Mainboard?

Es gibt zwei Gründe für die Notwendigkeit eines neuen Mainboards: Wenn das alte Mainboard kaputt ist oder die Hardware-Komponenten nicht unterstützt, die Sie einbauen möchten. In den meisten Fällen wird das Mainboard gemeinsam mit dem Prozessor ersetzt.

Wie kann ich herausfinden, welches Mainboard ich habe?

Um herauszufinden, welches Mainboard im Computer verbaut ist, stehen die folgenden drei Möglichkeiten zur Auswahl:

  1. Diagnoseprogramme: Zu den bekanntesten Diagnoseprogrammen zählen zum Beispiel CPU-Z, AIDA und P-Wizard. Diese Anwendungen werden kostenlos auf dem Computer installiert und geben zahlreiche Informationen über das System aus – zum Beispiel welches Mainboard im Computer verbaut ist.
  2. DMI beziehungsweise Desktop Management Interface: Bei DMI handelt es sich um ein standardisiertes Verfahren, um die Hardware des PCs zu erkennen und zu verwalten. Es handelt sich um eine von BIOS zur Verfügung gestellte Tabelle, die Informationen über die PC-Hardware liefert. Die Bedienung dieses Verfahrens ist umständlich und nur für erfahrene Computer-Nutzer geeignet.
  3. Manuelles Nachschauen: Die einfachste Möglichkeit, um herauszufinden, welches Mainboard im Computer verbaut ist, ist das manuelle Nachschauen. Dazu den Computer aufschrauben und die Beschriftung des Mainboards überprüfen. Meist steht die Bezeichnung des Motherboards in der Mitte oder an den Seiten des Gerätes. Bei einigen Geräten versteckt sich die Modell-Bezeichnung zwischen den einzelnen Erweiterungsslots.

Wie kann ich feststellen, ob mein Mainboard defekt ist?

Wenn der Computer nicht mehr anspringt, kann es dafür viele Ursachen geben. Ein eindeutiger Hinweis auf ein defektes Mainboard ist der Ausfall der Power-LED-Leuchte, die sich meist an der Vorderseite des Computers befindet. Wenn diese nach dem Start des Computers nicht leuchtet, muss das Mainboard nicht kaputt sein. Eventuell ist die Ursache des Problems in einer fehlerhaften Kabelverbindung zu finden. Nach dem Aufschrauben des Computers überprüfen Sie, ob die Stecker mit den Beschriftungen „POWER+“ und „POWER-“ korrekt eingesteckt sind. Wenn die Verbindung korrekt ist, liegt wahrscheinlich ein Defekt am Mainboard vor.

Hinweis: Falls die POWER-LED nicht mehr leuchtet, Ihr Computer aber wie gewohnt funktioniert, ist möglicherweise die LED-Leuchte defekt.

Wie kann ich Staub im Gehäuse meines Computers vermeiden?

Staubansammlungen im Inneren des Computers werden durch eine möglichst staubfreie Umgebung um den PC herum vermieden. Je sauberer dieser Bereich ist, desto weniger Staub können die Lüfter des Computers ansaugen. Eine weitere Maßnahme ist die Anpassung der Lüfter-Drehgeschwindigkeit. Wenn keine anspruchsvollen Anwendungen mit dem Computer erfolgen, die eine starke Kühlung erfordern, kann die Umdrehungsgeschwindigkeit reduziert werden. Je langsamer sich die Lüfter drehen, desto weniger Staub können sie ansaugen.

Wie update ich das BIOS meines Mainboards?

FrageHochwertige Mainboards sind häufig mit Programmen ausgestattet, die regelmäßig automatische Updates vornehmen. Sollte das bei Ihrem Modell nicht der Fall sein, müssen Sie zuerst die BIOS-Version des Mainboards herausfinden: Unter Windows den Befehl „msinfo32.exe“ eingeben, der unten links in der Desktop-Übersicht zu finden ist. Den Reiter „Systemübersicht“ wählen und auf „BIOS-Version/-Datum“ klicken. Anschließend auf der Website des Herstellers überprüfen, welche Version die Aktuelle für das Mainboard ist. Falls die Version veraltet ist, können Sie das Update kostenlos herunterladen und nach den Anweisungen des Herstellers installieren. Die Installation gestaltet sich als unkompliziert.

Welche Übertragungsgeschwindigkeiten haben die unterschiedlichen USB-Versionen?

Je höher die Version eines USB-Anschlusses ist, desto schneller sind die Übertragungsgeschwindigkeiten. USB 3.0 ist zum Beispiel schneller als USB 2.0. Es gibt unterschiedliche Generationen, die mit höherer Ziffer schnellere Übertragungsgeschwindigkeiten haben als die vorherigen Generationen. Die USB-Versionen unterscheiden sich hinsichtlich der Übertragungsgeschwindigkeit wie folgt:

  • USB 2.0 erreicht bis zu 0,5 Gigabit pro Sekunde
  • USB 3.0 erreicht bis zu 5,0 Gigabit pro Sekunde
  • USB 3.1 erreicht bis zu 10,0 Gigabit pro Sekunde

Was passiert, wenn die Batterie meines Mainboards leer ist?

Die meisten Mainboards arbeiten mit einer integrierten Batterie – der sogenannten „Knopfzelle“. Diese ist dafür zuständig, die BIOS-Einstellungen langfristig zu speichern. Es ist normal, dass die Knopfzelle nach einigen Jahren der Nutzung an Leistung verliert. Wenn diese komplett leer ist, kann das Mainboard die BIOS-Einstellungen nur noch für den laufenden Betrieb speichern. Sobald der Computer neu startet, gehen die Einstellungen verloren. Ein falsches, in der Vergangenheit liegendes BIOS-Datum ist ein Hinweis auf eine leere Mainboard-Batterie.

Die Knopfzelle des Mainboards ist ohne Werkzeug auswechselbar. Im besten Fall nutzen Sie hierfür eine Batterie vom Hersteller des Motherboards.

Gibt es einen Mainboard-Test der Stiftung Warentest?

Pfeil zum InhaltDie Stiftung Warentest hat bisher keinen Mainboard-Test durchgeführt. Uns ist es wichtig, unsere Vergleiche auf einem aktuellen Stand zu halten. Sollte in Zukunft ein Motherboard-Test der Stiftung Warentest erscheinen, werden wir unseren Beitrag aktualisieren.

Gibt es einen Mainboard-Test von Öko Test?

Einen Mainboard-Test hat Öko Test bislang nicht veröffentlicht. Sollte sich an dieser Tatsache etwas ändern, werden wir unseren Vergleich aktualisieren. Es kann sich lohnen, ab und zu wieder hier vorbeizuschauen.

Glossar

Dual-Channel

Dual-Channel bezeichnet eine spezielle Architektur der Computer-Technik, mit der zwei oder mehr Arbeitsspeicher-Riegel parallel mit einem Prozessor arbeiten können.

NVME

NVME beziehungsweise Non-Volatile-Memory-Express ist eine alternative Verbindungsmöglichkeit für die SSD-Festplatte. Damit können anstelle eines SATA-Anschlusses ein PCI-Express-Anschluss verwendet werden, um die SSD zu verbinden. Diese Verbindung ermöglicht höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Während eine SATA-SSD-Festplatte mit 500 bis 600 Megabyte pro Sekunde arbeitet, erreicht eine SSD-Festplatte mit NVME über einen PCI-Express-Slot bis zu 4.000 Megabyte pro Sekunde.

PS2-Schnittstelle

Die PS2-Schnittstelle hat ihren Namen von dem gleichnamigen PC-Personal-System-2, das die Firma IBM in den 1990-er Jahren eingeführt hat. Dieser Anschluss dient als Schnittstelle für Eingabegeräte wie Maus und Tastaturen. Diese Schnittstelle wird zunehmend von den flexibler nutzbaren USB-Anschlüssen verdrängt.

Pin-Anschluss

Bei einem Pin handelt es sich um einen Steckkontakt für die Stromverbindungen unterschiedlichster Anschlüsse. Je nachdem, für welche Verbindung der Anschluss dient, kann die Anzahl der Pins abweichen. Für CPU-Lüfter zum Beispiel kommen 4- bis 6-Pin-Anschlüsse zum Einsatz. Für die Stromversorgung des Mainboards sind 24-Pin-Anschlüsse nötig.

Taktzittern

Das Taktzittern wird häufig als „Jitter“ bezeichnet. Es handelt sich um Genauigkeitsschwankungen im Übertragungstakt bei der Weiterleitung von digitalen Signalen.

Slot-Blech

Das Slot-Blech ist ein längliches Stück Blech, das in PC-Gehäusen als Abdeckung für die Gehäuselücken zwischen den Erweiterungskarten-Slots zum Einsatz kommt.

M.2

M.2 ist eine Schnittstelle, die zuerst mit der Bezeichnung Next-Generation-Form-Factor beziehungsweise NGFF auf den Markt kam. Es handelt sich um Erweiterungskarten-Slots, an die sowohl PCI-Express als auch SATA-Speicher-Geräte angeschlossen werden können.

Thermistor

Bei einem Thermistor handelt es sich um einen wärmeempfindlichen Sensor, dessen elektrischer Widerstand mit der Umgebungstemperatur ansteigt. Im Mainboard dienen sie zum Schutz vor Überhitzungen. Wenn die Temperatur stark ansteigt, wird der Widerstand des Thermistor-Kabels so hoch, dass der Computer sich automatisch ausschaltet.

BIOS-Flashback

Die BIOS-Flashback-Funktion bietet die Möglichkeit, das BIOS auf dem Mainboard mithilfe eines USB-Sticks zu updaten. Hierfür sind viele Modelle mit einem BIOS-Flashback-Knopf ausgestattet. Das kann sich zum Beispiel als praktisch erweisen, wenn es Schwierigkeiten mit einem fehlerhaften BIOS gibt.

BIOS

BIOS bedeutet basic input/output system und ist ein Teil des Betriebssystems auf jedem PC. Es leitet den Start ein, enthält alle Grundfunktionen und sorgt für einen Selbsttest der wichtigsten Hardwarekomponenten sowie die Hardware-Initialisierung. Mithilfe von BIOS kommuniziert das Betriebssystem mit allen Komponenten des Computers.

PCI

Die Abkürzung PCI steht für Peripheral Component Interconnect. Es handelt sich um eine standardmäßige Verbindung von Peripheriegeräten mit dem Chipsatz in einem Prozessor. Von PCI gibt es verschiedene Varianten, wie beispielsweise PCI-X und PCIe beziehungsweise PCI-E. Letzteres ist eine Weiterentwicklung und liefert eine höhere Datenübertragungsrate.

HDMI

Die Abkürzung bedeutet High Definition Multimedia Interface. Es handelt sich um eine Schnittschnelle an elektronischen Geräten zur digitalen Übertagung von Audio- und Videosignalen. Der Nutzer kann mit einem entsprechenden Kabel beispielsweise Monitore, Beamer oder TV-Geräte anschließen.

Immersiv

Dieser Begriff taucht im Zusammenhang mit Spielen recht oft auf. Das Wort stammt vom englischen Begriff immersion und heißt auf Deutsch in etwa Vertiefung von oder das Eintauchen in etwas. Auf das Gaming bezogen bedeutet es, dass es mit dem entsprechenden Spiel möglich ist, virtuelle und fiktionale Welten so real wie möglich zu erleben, die Realität um sich herum zu vergessen und tief in die fiktive Scheinwelt einzutauchen. Ein Computerspiel mit immersiven Eigenschaften hat in der Regel einen hohen grafischen Detailgrad und zeigt ein realistisches Verhalten der computergesteuerten Figuren. Außerdem bietet es vielfältige Möglichkeiten zur Interaktion sowie eine stimmige und in sich geschlossene fiktive Umgebung.

Übertakten

Eine andere Bezeichnung dafür ist Overclocking. Übertakten bedeutet, dass die Arbeitsgeschwindigkeit des Haupt- und/oder Grafikprozessors angehoben wird. Das kann die Leistung um bis zu 15 Prozent verbessern und sich beispielsweise positiv auf die Bildfrequenz auswirken. Es ist ratsam, beim Übertakten vorsichtig vorzugehen und es nur mit entsprechenden Kenntnissen anzuwenden.

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