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Reiseführer Athen:Sehenswertes

Lebendige Stadt mit viel Geschichte: In Athen sind das Gestern und das Heute eng miteinander verwoben

Märkte, Einkaufsstraßen, Cafés und Tavernen ermöglichen viele Unterbrechungen beim Sightseeing; auch die meisten Athener Hotels sind im Zentrum zu finden. Ein Auto wäre hinderlich, Busse und Bahnen wird man kaum benutzen. Nur nach Piräus braucht man Metro oder Straßenbahn, kann dort dann aber auch wieder das meiste zu Fuß erledigen.

Die Athener Sehenswürdigkeiten stammen nicht nur aus der Antike. Auch das Mittelalter hat vor allem in Form von Kirchen und Klöstern seine Spuren hinterlassen. Von osmanischer Zeit zeugt noch eine Moschee. Zahlreiche markante Bauwerke entstanden nach der Schaffung des neugriechischen Staats im 19. und frühen 20. Jh., stilprägend war dabei der Klassizismus. Immer mehr wenden sich die Griechen jetzt ihrer Industriearchitektur zu. Im ehemaligen Gaswerk sind Galerien und Szenelokale entstanden, eine Großbrauerei wird gerade zu einem Museum zeitgenössischer Kunst umgestaltet.

Athens Museumslandschaft ist äußerst bunt. Drei bedeutende Museen sind der Antike gewidmet, in zwei Sammlungen steht die byzantinische Kunst im Vordergrund. Jüdischem Leben und islamischer Kunst kann man in den Museen der Stadt ebenso begegnen wie moderner Kunst, Volkskunde und neugriechischer Geschichte. In Piräus wandelt man auf den Spuren des maritimen Hellas und kann dort sogar ein Schlachtschiff aus dem Ersten Weltkrieg besichtigen. Fast alle Museen, die hier beschrieben werden, liegen im Zentrum oder sind von dort aus in wenigen Minuten zu Fuß erreichbar. Geschlossen sind sämtliche Museen am 1. Jan., 25. März, Karfreitag, Ostersonntag, 1. Mai, 25. und 26. Dez. Sonntagsöffnungszeiten gelten am 6. Jan., Rosenmontag, Karsamstag, Ostermontag, 15. Aug., 28. Okt. Nur von 8.30 bis 12.30 Uhr geöffnet sind die Museen am 2. Jan., Faschingssonntag, Gründonnerstag, 24. und 31. Dez.

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Der Bremer Autor Klaus Bötig kennt Athen seit 1972 und hält sich dort jedes Jahr mehrmals auf. Er liebt Athens Nähe zum Meer, das Nebeneinander von Antike und Moderne, das brodelnde Leben und das reiche kulturelle Angebot. Jahrgang 1984 ist die Athener Journalistin Elisa Hübel, die ihn jetzt bei seinen jährlichen Aktualisierungen unterstützt und viele aktuelle Tipps beisteuert.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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