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Verkehrsrechtsschutzversicherung Vergleich 2020 – Jetzt Verkehrsrechtsschutzversicherungen vergleichen und Kfz-Rechtsschutz abschliessen

Wer viel mit dem Auto unterwegs ist, ist gut beraten, eine Verkehrsrechtsschutzversicherung abzuschließen. Dieser Kfz-Rechtsschutz ist eine wichtige Ergänzung der obligatorischen Kfz-Haftpflichtversicherung. Es geht nicht nur um Auseinandersetzungen mit Unfallgegnern, sondern auch um die so häufigen Streitfälle rund um den Kauf oder Verkauf eines Fahrzeugs. Sie können den Verkehrsrechtsschutz sowohl einzeln als auch mit anderen Rechtsschutz-Bausteinen kombiniert abschließen.

Wie sinnvoll ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung?

Der Kfz-Rechtsschutz ist, anders als die Kfz-Haftpflicht, nicht gesetzlich vorgeschrieben. Dem Statistik-Portal „Statista“ ist zu entnehmen, dass im Jahre 2016 in Deutschland fast 20 Millionen Menschen über eine Kfz-Rechtsschutzversicherung verfügten. Was trieb diese Menschen an, warum geben sie sich nicht mit der obligatorischen Haftpflichtversicherung zufrieden?

Der Grund liegt darin, dass die Kfz-Haftpflicht lediglich Schäden absichert, die durch Ihr Verhalten im Straßenverkehr dritten Personen zugefügt werden. Wenn Sie also einen Unfall verursachen, wird die Kfz-Haftpflicht für den Schaden am fremden Auto und gegebenenfalls für Personenschäden aufkommen. Sogar für Folgeschäden daraus wie eine lebenslange Rente ist die Haftpflicht zuständig. Nicht selten sind die Schadensersatzansprüche des Unfallgegners unverhältnismäßig überzogen und müssen gerichtlich abgewehrt werden. Auch dies bezahlt die Kfz-Haftpflichtversicherung.

Die Kfz-Haftpflicht ist für jeden Fahrzeughalter obligatorisch, damit Schäden, die andere Verkehrsteilnehmer durch Ihr Fahrverhalten erleiden, stets in vollem Umfang finanziell ausgeglichen werden können. Sie beinhaltet überdies einen passiven Rechtsschutz, da es im Interesse des Versicherungsunternehmens liegt, unberechtigte Schadenersatzforderungen abzuwehren. Jedoch können Sie eigene Ansprüche gegenüber Dritten nicht mit der finanziellen Unterstützung Ihrer Kfz-Haftpflicht geltend machen.

Falls Sie aber selbst Schmerzensgeld oder Schadensersatzansprüche durchsetzen möchten, insbesondere dann, wenn die Schuldfrage noch nicht einmal geklärt ist, kann das nur über eine Verkehrsrechtsschutzversicherung laufen. Falls Sie im Recht sind, muss ja der gegnerische Unfallverursacher die gesamten Anwalts- und Gerichtskosten bezahlen, aber dies festzustellen, kann dauern. Und solange müssen Sie als Kläger erst einmal die Kosten übernehmen.

Falls sich das Gericht aber für den Unfallgegner ausspricht, bezahlen Sie alle Rechnungen, auch die Anwaltskosten Ihres Gegners. Nicht so, wenn Sie über eine Kfz-Rechtsschutzversicherung verfügen. Selbst wenn die Schuldfrage eindeutig zu Ihren Gunsten geklärt ist, kann es noch immer zu Streitigkeiten kommen und die Schadensregulierung durch die gegnerische Kfz-Haftpflicht verläuft äußerst schleppend.

Wer braucht den Kfz-Rechtsschutz?

VerkehrsrechtsschutzversicherungJe öfter und je länger Sie mit dem Auto unterwegs sind, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass auch Sie einmal in einen Verkehrsunfall verwickelt sind, ungeachtet der Tatsache, dass eine gute Fahrpraxis dem gewiss etwas entgegenwirkt. Bei fast jedem Unfall wird um die Schuldfrage „gefeilscht“, weil es eben stets um viel Geld dabei geht. Mit einem Kfz-Rechtsschutz können Sie sich dennoch entspannt zurücklehnen und die Entwicklung in Ruhe abwarten.

Für eine Verkehrsrechtsschutzversicherung spricht weiterhin, dass Sie nicht nur als Fahrzeugführer, sondern auch in Ihrer Eigenschaft als Mitfahrer in einem fremden Fahrzeug, also als Fahrgast, sowie als Radfahrer oder Fußgänger gut rechtsschutzversichert sind.

Darüber hinaus können Sie Ihren Verkehrsrechtsschutz bei Bedarf auf mehrere Familienmitglieder ausdehnen. Dazu zählen zum Beispiel:

  • Lebenspartner
  • Kinder
  • Eltern und Großeltern

Falls Sie häufig im Ausland mit einem Auto unterwegs sind und nicht über einen entsprechenden Schutzbrief verfügen, müssen Sie sich im Fall der Fälle möglicherweise ungünstigen nationalen Regelungen unterwerfen. Wenn Sie dann noch mit Sprachschwierigkeiten zu kämpfen haben, macht das die Sache nicht leichter. In einer solchen Situation ist ein Verkehrsrechtsschutz für Europa einschließlich weiterer Mittelmeerländer sehr hilfreich. Policen mit weltweitem Geltungsbereich gibt es ebenso.

Beim Kauf oder Verkauf von Fahrzeugen, insbesondere bei Gebrauchtfahrzeugen, kommt es immer wieder zu vermeintlichen Vertragsverletzungen, die vor Gericht landen. Für die damit verbundenen Kosten springt Ihre Verkehrsrechtsschutzversicherung auf Grundlage des Vertrags- und Sachenrechts in die Bresche.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft – GDF – fand heraus, dass circa 75 Prozent der deutschen Versicherungsunternehmen außergerichtlichen Meditationen offen gegenüberstehen und bereit sind, die Kosten dafür zu übernehmen. Als Verbraucher können Sie im Streitfall kostenlos einen unabhängigen Versicherungsombudsmann zurate ziehen.

Bis zum Streitwert 25.000 Euro ist die Versicherung gehalten, sich an dessen Urteil zu orientieren. Dennoch steht es Ihnen frei, mit Ihrem Fall vor Gericht zu ziehen. In den meisten Fällen reicht eine solche kostenlose Mediation schon aus, um den Streitfall so zu klären, dass alle Beteiligten gut damit leben können.

Falls die Schlichtung aber keinen Erfolg hat und die Anrufung eines Gerichts unausweichlich ist, ist es bereits zu spät, eine Verkehrsrechtsschutzversicherung dafür abzuschließen, weil es die Wartezeit so vorschreibt, dass nur jene Streitfälle übernommen werden, die erst nach Vertragsabschluss aufgekeimt sind.

Welche Leistungen bietet ein Verkehrsrechtsschutz?

Wichtige UnterschiedeDie Verkehrsrechtsschutzversicherung bezieht sich auf Fahrten mit Ihrem eigenen und einem Fremdfahrzeug oder angemieteten Fahrzeugen. Streitigkeiten im Zusammenhang mit einem Autokauf und Unfällen sind hierin einbezogen, ebenso rechtliche Auseinandersetzung, die auf Ihr Verhalten als Fußgänger oder Fahrradfahrer abzielen. Die Versicherungsgesellschaft bezahlt neben den Gerichtskosten sowohl den eigenen als auch den gegnerischen Anwalt und, falls erforderlich, die Rechnungen von Gutachtern. Aber es gibt Streitfälle, die nicht übernommen werden.

Gehen wir im Einzelnen nochmals die Positivliste durch:

  • Schadensersatzrecht:
    Falls Sie nach einem Verkehrsunfall Ihre eigenen Schadensersatzansprüche wie Schmerzensgeld vor Gericht durchsetzen möchten, übernimmt Ihr Kfz-Rechtsschutz die Gerichts-, Anwalts- und Gutachterkosten. Dies gilt auch dann, wenn Sie lediglich Fahrgast im ÖPNV, Radfahrer oder Fußgänger waren.
  • Strafrecht:
    Durch einen Verkehrsunfall können Sie schnell in die heikle Situation geraten, dass gegen Sie durch die Staatsanwaltschaft ermittelt wird, zum Beispiel bei Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung oder Unfallflucht. Selbst die Beleidigung eines Verkehrsteilnehmers kann Sie in eine solche Bredouille bringen.
  • Verwaltungsrecht:
    Nicht selten ist ein Mensch gezwungen, sich mit einer Behörde anzulegen. Da ist zum Beispiel eine unberechtigte Fahrtenbuchauflage oder der temporäre Führerscheinentzug endet damit, dass Ihnen Ihr Führerschein ohne „Idiotentest“ einfach nicht mehr ausgehändigt wird. Dann wird es ohne langwierige, teure Gerichtsverfahren nicht gehen.
  • Ordnungswidrigkeiten:
    Sich gegen einen Bußgeldbescheid zu wehren, ist nicht so leicht wie früher. Ihre schriftliche Eingabe darüber, wie es wirklich war, wird formal sofort als Einspruch gewertet und ein kostspieliges Verfahren eröffnet. Es kommen erhebliche Anwalts- und Gerichtskosten dazu.
  • Steuerrecht:
    Die Festlegung der Höhe der Kfz-Steuer gibt zuweilen Anlass zu gerichtlichen Auseinandersetzungen. Allerdings muss die Steuerbehörde als möglicher Gegenpart in der Versicherungspolice ausdrücklich erwähnt sein, ansonsten sind derartige Verwahren nicht mitversichert.
  • Vertrags- und Sachenrecht:
    Der Kauf eines Autos, insbesondere eines Gebrauchtwagens, kann zu einer Menge Ärger führen. Als prominentes Beispiel sei hier die manipulierte Abgas-Software genannt. Meinungsverschiedenheiten mit der Kfz-Werkstatt sind heute, bei den Summen, um die es da geht, fast vorprogrammiert. Bei der Autofinanzierung zahlen die meisten deutlich mehr, als auf der Hochglanzbroschüre angekündigt war. All diese Rechtsstreitigkeiten sind durch die Versicherung abgedeckt.

Kfz RechtsschutzKurzer Überblick hinsichtlich der wichtigsten Leistungen. Der Standard sollte hierbei sein, dass alle Beratungs- und Gerichtskosten von der Versicherung übernommen werden, dazu gehören unter anderem:

  • Die Kosten für die Rechtsanwälte, das bedeutet, dass bei einem verlorenen Prozess auch der gegnerische Anwalt zu bezahlen ist.
  • Die Gerichtskosten einschließlich sämtlicher Gebühren
  • Gegebenenfalls Aufwandsentschädigungen an Zeugen

Der Kfz-Rechtsschutz ist nicht nur darauf beschränkt, beispielsweise Schmerzensgeld oder Schadenersatz einzuklagen. Doch was da alles noch mit eingeschlossen ist, entnehmen Sie den speziellen Versicherungsbedingungen des jeweiligen Tarifs, für den Sie sich entschieden haben. Typischerweise könnten auch die folgenden Konfliktfälle abgedeckt sein:

  • Bei der Auslegung von Verträgen ergeben sich immer wieder Interpretationsspielräume. Fahrzeugmängel werden oft erst nach deren Kauf festgestellt. Wer ein Miet- oder Leasingfahrzeug zurückgibt, muss damit rechnen, dass der Eigentümer mit dessen Zustand nicht einverstanden ist.
  • Widersprüche bei der Festlegung der Kfz-Steuer
  • Bußgeld- oder Strafverfahren wegen fahrlässigen Verhaltens im Straßenverkehr oder im Zuge eines Führerscheinentzugs

Was NICHT unter den Kfz-Rechtsschutz fällt

Bitte merken!Ist eine Verkehrsrechtsschutzversicherung sinnvoll? Gewiss nicht in jedem Einzelfall, vor allem dann nicht, wenn ganz andere Arten der Versicherung dafür zuständig sind. Wann der Verkehrsrechtsschutz nicht greift, gilt zum Beispiel für diese Fälle:

  • Abwehr von Schadensersatzansprüchen:
    Sie möchten sich nach einem Verkehrsunfall gegen Schadensersatzansprüche zur Wehr setzen. Das ist Ihr gutes Recht, doch übernimmt dies bereits Ihre Kfz-Haftpflichtversicherung.
  • Strafen und Bußgelder
    Die Verkehrsrechtsschutzversicherung ist mitnichten dazu da, Ihre Bußgeldbescheide wegen Ordnungswidrigkeiten zu bezahlen. Trotz Versicherung müssen Sie noch einen ordentlichen Parkplatz suchen und sich an die Geschwindigkeitsbegrenzungen halten. Das mag Sie nun etwas enttäuschen. Anders verhält es sich bei der gerichtlichen Anfechtung des Bußgeldbescheides hinsichtlich seiner Legitimität.
  • Vorsätzliche Straftaten
    Wenn Sie zum Beispiel betrunken Auto gefahren sind, wird zu Recht ein Strafverfahren gemäß § 316 StGB gegen Sie eröffnet. Wenn Sie auf der Autobahn absichtlich viel zu dicht beim Vordermann aufgefahren sind, um diesen zum schnellen Spurwechsel zu nötigen, dann ist das ebenfalls ein Fall für den Staatsanwalt. Gleiches gilt für die Teilnahme an illegalen Autorennen auf öffentlichen Straßen. In derartigen Fällen springt die Versicherung nicht für Sie ein.

Auf was sollte ich beim Verkehrsrechtsschutz-Vergleich achten?

Verkehrsrechtsschutz VergleichKriterien, die wirklich wichtig sind zu vergleichen:

Die Deckungssumme

Mehr als die vereinbarte Deckungssumme, die üblicherweise auf 300.000 Euro begrenzt ist, gibt die Versicherung für einen Fall nicht aus. Es gibt aber großzügigere Anbieter, die sich auf 500.000 Euro und manchmal sogar bis zwei Millionen Euro einlassen. Dies erfordert aber eine gewisse Grandezza auf Ihrer Seite, denn solche Policen kosten in der Regel etwas mehr Geld.

Die Empfehlung des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft –GDV – weist eine Deckungssumme von wenigstens 500.000 Euro aus, wobei eine Strafverfolgung im Ausland mindestens bis 100.000 Euro abgesichert werden sollte. Sie können bei Bedarf aber auch eine unbegrenzte Deckungssumme vereinbaren, wenngleich nicht bei jedem Anbieter.

Die Selbstbeteiligung

Wenn Sie an einer möglichst geringen Prämie interessiert sind, wählen Sie eine Selbstbeteiligung – SB – zwischen 150 und 500 Euro, pro Versicherungsfall versteht sich. Manche Versicherer bieten eine automatisch sinkende Selbstbeteiligung an, wenn es über längere Zeit zu keinem gemeldeten Streitfall kommt. Bei einigen Anbietern gibt es die Regelung, dass Sie nichts bezahlen müssen, sofern sich der Streitfall nach beziehungsweise durch eine anwaltliche Erstberatung erledigen lässt.

Zu empfehlen ist eine Selbstbeteiligung in Höhe von 150 Euro pro Versicherungsfall.

Die telefonische Rechtsberatung

Achten Sie darauf, dass Ihre Verkehrsrechtsschutzversicherung eine kostenlose telefonische Rechtsberatung anbietet.

Mediation

Die meisten Rechtsschutzversicherungen bieten eine für Sie kostenlose Mediation – lat. Vermittlung – an in der Hoffnung, dass dadurch ein teures Gerichtsverfahren, dessen Ausgang völlig unklar ist, vermieden werden kann. Das ist auch im Verkehrsrechtsschutz so. Mithilfe dieser vom sogenannten Mediator angewandten strukturierten Methode, der sich beide Parteien aber freiwillig unterwerfen, wird stets eine konstruktive, schnelle Beilegung des Konflikts angestrebt, die erwartungsgemäß in der Regel ein Kompromiss ist, mit dem beide Seiten leben können.

Eine solche Schlichtung kann in schwierigen Fällen auch durch ein ganzes Mediatoren-Team erfolgen, wobei der Mediator aber niemals über eine letztendliche Entscheidungshoheit verfügt, sondern stets nur das Verfahren im Sinne beider Parteien anleitet beziehungsweise moderiert. Es hat sich in der Praxis herausgestellt, dass die Mediation oftmals erfolgreich ist in dem Sinne, dass ein kostenintensives Gerichtsverfahren obsolet wird, und zudem beide Konfliktparteien viel Zeit und Nerven sparen.

Der weltweite Versicherungsschutz

Bitte genau hinschauenEs ist üblich, dass eine Verkehrsrechtsschutzversicherung die EU-Mitgliedsstaaten sowie das europäische Ausland und sogar noch weitere Mittelmeer-Anrainerstaaten mit einbezieht. Vorsicht: Policen, die weltweit gültig sind, sind oftmals mit einem begrenzten Gültigkeitszeitraum von beispielsweise einem Jahr behaftet. Beachten Sie auch, dass die Deckungssummen im Ausland meistens deutlich niedriger als in Deutschland liegen. Es wird empfohlen, die weltweite Deckungssumme mindestens auf 100.000 Euro festzulegen.

Die Kündigung durch das Versicherungsunternehmen

Das Versicherungsunternehmen ist berechtigt, Ihre Police zu kündigen, falls Sie innerhalb einer zu kurzen Zeitspanne zu viele Schäden anmelden. Das kommt zum Beispiel dann vor, wenn Sie in einem Jahr gleich zwei oder noch mehr Versicherungsfälle geltend machen. Am besten Sie prüfen im Rahmen eines Angebotsvergleichs gleich vor Vertragsabschluss, ob die Tarife bestimmte jährliche Begrenzungen hinsichtlich der gemeldeten Schadensfälle vorsehen.

Gibt es Verkehrsrechtsschutz ohne Wartezeit?

Tatsächlich können Sie, anders als bei vielen anderen Versicherungsarten, bei einem plötzlichen Unfall gleich nach dem Vertragsabschluss den nächsten Anwalt aufsuchen. Doch dies gilt nicht uneingeschränkt. Für manche Sparten wie das Vertrags- und Sachenrecht gilt weiterhin die altbekannte Dreimonatsregelung. Sie kommen nicht darum herum, sich die Versicherungsbedingungen durchzulesen, betrachten Sie dazu insbesondere den Punkt „Zeitliche Ausschlüsse“.

Was kostet eine Verkehrsrechtsschutz-Versicherung?

Entscheidend darüber sind Ihre Einstellungen der Deckungssumme, der Selbstbeteiligung und die Zahl der eingebundenen Fahrzeuge und versicherten Personen. Familientarife zeichnen sich dadurch aus, dass die Angehörigen auch als Fußgänger oder auf dem Fahrrad mitversichert sind.

Je mehr Personen mitversichert sind, desto höher die Prämie. Aber unabhängig davon gilt, dass eine Familienversicherung in der Regel günstiger ist als zwei einzelne Versicherungspolicen.

Im Familientarif sind volljährige Kinder weiterhin mitversichert, vorausgesetzt, sie leben noch in Ihrem Haushalt. Beachten Sie aber unbedingt, dass es sehr wohl einen Unterschied macht, ob eine Familie mit einem Fahrzeug auskommt oder ob mehrere Fahrzeuge angemeldet sind:

  1. Bei nur einem Fahrzeug sollten Sie ganz gezielt kontrollieren, dass auch wirklich alle Familienmitglieder in die Versicherung einbezogen wurden. Es gibt einige Anbieter, die in diesem Fall formal auf dem Abschluss eines Tarifs für mehrere Fahrzeuge bestehen.
  2. Bei mehreren Fahrzeugen muss der Tarif nicht unbedingt signifikant teurer ausfallen. Es lohnt sich, gerade auf diesen Punkt beim Verkehrsrechtsschutz-Vergleich zu achten.
Wer gezielt nach einem Single-Tarif sucht, landet meistens bei besonders günstigen Prämien.

Wichtiger HinweisFalls Sie davon ausgehen, dass Sie ohnehin lieber eine allgemeine Rechtsschutzversicherung abschließen möchten, die aber einen Baustein zum Verkehrsrechtsschutz enthält, sollten Sie wissen, dass diese Variante deutlich teurer ist als eine reine Verkehrsrechtsschutzversicherung. Wer beispielsweise in den Bereichen Arbeitsrechtsschutz oder Vermieterrechtsschutz wenig zu befürchten hat, kommt mit einer eher „abgespeckten“ Verkehrsrechtsschutzversicherung ganz gut aus.

Fazit

Der Straßenverkehr hat sich als effektive Quelle für gerichtliche Auseinandersetzungen bewährt. Die dabei entstehenden hohen Kosten übernimmt die Verkehrsrechtsschutzversicherung. Der Kfz-Rechtsschutz ist für Vielfahrer und Familien besonders sinnvoll. Der Versicherungsschutz gilt aber nicht nur für Autofahrer, sondern auch für Radfahrer und Fußgänger.

Gerade diese Gruppen sind im Straßenverkehr hochgradig gefährdet und tragen ein enormes Verletzungsrisiko. Auch für sie lohnt sich daher ein Verkehrsrechtsschutz. Doch die Versicherungsbedingungen unterscheiden sich zwischen den Anbietern recht deutlich. Daher empfehlen wir Ihnen, vor jedem Vertragsabschluss einen Verkehrsrechtsschutz-Vergleich durchzuführen.