Reisetipps Bodensee

Sehenswertes Bodensee

Region: Überlingen

Fauler Pelz

Die Städtische Galerie mit wechselnden Ausstellungen zeitgenössischer Kunst liegt direkt an der Seepromenade. Landungsplatz | Öffnungszeiten und Eintrittspreis variieren je nach Ausstellung

Goldbacher Stollen

Beim heutigen Campingplatz in Goldbach mussten während des Zweiten Weltkriegs Häftlinge aus dem Konzentrationslager bei Aufkirch einen 3 km langen Stollen in den weichen Fels treiben, damit die Waffenproduktion der Friedsrichshafener Industriebetriebe unter der Erde ungehindert fortgesetzt werden konnte. Geöffnet an jedem 1. Fr des Monats 17-19 Uhr | Eintritt frei, Spende zur Finanzierung der Dokumentationsstätte erwünscht

Münster St. Nikolaus

Das Wahrzeichen der Stadt, denn der markante Turm ragt weit über die Dächer der Altstadt hinaus. Von 1350 bis 1586 wurde an dem gotischen Bau gearbeitet. Besonders wertvoll ist der viergeschossige Hochaltar (1613-1616) des Überlingers Jörg Zürn. Tgl. 8-18 Uhr | Münsterplatz

Rathaus

Direkt an der Hofstatt, dem Herzen von Überlingen, steht das Rathaus mit dem Pfennigturm (der alten Münze). Noch heute tagt in dem holzgetäfelten Ratssaal von 1490 der Gemeinderat. Geführte Besichtigung Mai-Sept. Mo-Fr 11 Uhr, Mo-Do 14 Uhr, Okt.-April Mi 11 Uhr, Di u. Do 14 Uhr | Eintritt frei

Stadtbefestigung

Teile der alten Stadtmauer aus dem 12. und 13. Jh. sowie des Stadtgrabens sind ebenso erhalten wie einige mächtige Rundtürme und Tore.

Stadtgarten

Blumen und Pflanzen üppig wie im Süden, besonders sehenswert sind die mannshohen Kakteen. Auf kleinen Treppenwegen führt der Weg zu schönen Aussichtspunkten hoch über dem See. Zum Garten gehört auch ein weitläufiges Rehgehege. Breitlestraße | Eintritt frei | Mai bis Sept. botanischer Rundgang 14-tgl. Do 16-17.30 Uhr | 3 Euro

Städtisches Museum

Schon das Gebäude von 1462 ist ein Denkmal. Bodenseekunst und Gebrauchsgegenstände, außerdem eine große Sammlung historischer Puppenstuben. Vom Garten aus schöner Blick auf die Altstadt. Di-Sa 9-12.30 u. 14-17 Uhr, So 10-15 Uhr, Führungen Fr 10 Uhr | Krummebergstr. 30 | Eintritt 2 Euro

Region: Arbon

Altstadt

Die restaurierten Fachwerkhäuser tragen Namen wie „Rothes Haus“, „Storchen“ oder „Haus zur Torwache“. Das Bohlenständerhaus in der Schmiedgasse 5 aus dem Jahr 1471 ist typisch für die Bauweise dieser Zeit. Das älteste Haus in Arbon ist das 1320 erbaute Turmhaus in der Badgasse 2. Sehenswert auch das Rathaus in der Promenadenstraße.

Saft- und Brennereimuseum

Einblick in die traditionelle Produktion von Apfelsaft, Apfelwein und Hochprozentigem. Museum der Traditionsmosterei Möhl | Mo-Fr 8-12 u. 13.30-18.30 Uhr. Nach Voranmeldung finden Betriebsführungen statt. Hier erfahren Sie, wie die „Blöterli“ (Kohlensäure) in den Süßmost kommen, denn in der Schweiz sprudelt der Apfelsaft. St. Galler Str. 213 | Tel. 071/4464343

Saurer Oldtimermuseum

Liebevoll restaurierte Lastwagen und Busse der Firma Saurer von 1913 bis 1980. April-Okt. am ersten Wochenende des Monats Sa, So 13.30-17 Uhr, Juli/Aug. zusätzlich jeden Do 13.30-17 Uhr | Grabenstr. 6 | Tel. 071/2435757 | www.saureroldtimer.ch | Eintritt 6 Franken

Schloss

Wahrscheinlich stand schon im 7. Jh. eine Burg im Gebiet des römischen Kastells (ein Turm aus dem 13. Jh. ist erhalten). 1505 wurde die alte Burg abgerissen, ein paar Jahre später das Schloss erbaut. Heute befindet sich hier das Historische Museum. Zu besichtigen sind Funde aus der Jungstein- und Bronzezeit, dazu Keramik, Glas und Münzen der Römer. Über das Mittelalter führt der Rundgang bis in die Neuzeit. Museum: Mai bis Sept. tgl. 14-17 Uhr, Okt., Nov., März, April So 14-17 Uhr | Eintritt 4 Franken

Region: Kreuzlingen

Seemuseum

Dokumentation zur Fischerei- und Schifffahrtsgeschichte des Bodensees, zu Fischkunde und Gewässerschutz. Juli, Aug. Di-So 14-17, Mi bis 20 Uhr, April-Juni u. Sept., Okt. Mi, Sa, So 14-17 Uhr, Nov.-März So 14-17 Uhr | Seeweg 3 | www.seemuseum.ch | Eintritt 8 Franken

Sternwarte

Sternwarte mit neuem Planetarium. Vorführungen im Planetarium (z. B. zum Thema "Heimatstern Sonne"): verschiedene Termine, Info im Internet oder unter Tel. 071/6773800 | 9 bis 11 u. 14-17 Uhr | Eintritt 12 Franken. Sternwarte: Mi 19-22 Uhr | Breitenrainstr. 21, Bahnstation Bernrain | Eintritt 7 Franken | www.avk.ch

Region: Konstanz

Archäologisches Landesmuseum/Alm

Zu Beginn des Rundgangs stehen die Besucher in einer nachgebauten Ausgrabungsstätte. Auch sonst werden die Arbeit der Archäologen und das Leben der Menschen vom 6. Jh. v. Chr. bis ins 19. Jh. anschaulich präsentiert. In einem Anbau ist das älteste Schiff vom Bodensee ausgestellt: Die Lädine, ein Lastensegler aus dem 14. Jh., wurde 1991 vor Immenstaad geborgen. Di-So 10-18 Uhr | Benediktinerplatz 5 | www.konstanz.alm-bw.de | Eintritt 3 Euro | jeden 1. Sa im Monat frei

Hafen

Der unmittelbar hinter dem Bahnhof gelegene Hafen mit dem Stadtgarten ist eine beliebte Flaniermeile mit Restaurants und Biergarten. Von hier aus startet die Weiße Flotte, Tret- und Ruderboote werden vermietet.

Hus-Museum

Bilder und Dokumente über Leben und Wirken des böhmischen Reformators Jan Hus. Okt.-März Di-So 11 bis 16 Uhr, April-Sept. Di-So 11 bis 17 Uhr | Hussenstr. 64 | Eintritt frei

Konzil

Im ehemaligen Kaufhaus am Hafen, das 1388 als Korn- und Lagerhaus errichtet wurde, tagte während des Konstanzer Konzils das Konklave und wählte Martin V. bei der einzigen Papstwahl auf deutschem Boden zum alleinigen Papst. Seit dem 20. Jh. wird der Bau als Konzert- und Veranstaltungssaal genutzt.

Kulturzentrum am Münster

Der Neubau direkt am Münsterplatz ist wegen seiner knallroten Fassade heftig umstritten. Neben Stadtbücherei und Volkshochschule ist von hier die Städtische Wessenberg-Galerie zugänglich. Sie ist nach dem letzten Bistumsverweser Freiherr Ignaz Heinrich von Wessenberg (1774-1860) benannt, dessen Kunstsammlung gezeigt wird. Ausstellungen zu verschiedenen Themen. Im Hof befindet sich ein Café. Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So und Feiertage 10-17 Uhr | Wessenbergstr. 39 | Eintritt 3 Euro

Münster

Hoch ragt der Turm über die Stadt (abends von innen beleuchtet): Das gotische Münster Unserer Lieben Frau wurde seit dem 9. Jh. immer wieder umgebaut. Besonders sehenswert ist die Krypta aus dem 9./10. Jh. Die Mauritius-Rotunde aus dem Jahr 940, eine Nachbildung der Jerusalemer Grabeskirche, war Ziel für mittelalterliche Wallfahrer. Das spätmittelalterliche Treppenhaus im Thomas-Chor heißt wegen der engen Windungen „Schnegg“ (Schnecke). Der Münsterturm (78 m) ist nach einer Sperrung von 14 Jahren wegen Restaurierungsarbeiten seit 2006 wieder zugänglich. Der Aufstieg führt bis auf 52 m und ermöglicht einen Rundblick über die Altstadt. März-Okt. Mo-Sa 10-17 Uhr, So 12.30-17.30 Uhr | 2 Euro

Direkt am Münster haben Archäologen Ruinen eines bedeutenden spätrömischen Kastells und eines römischen Bades entdeckt. Eine Glaspyramide gestattet einen Blick auf die Funde.

Naturmuseum

Welche Tiere leben in und am Bodensee? Das erfahren Besucher des Bodensee-Naturmuseums. Die Einrichtung befindet sich im Sea-Life-Aquarium. Nov.-April Mo-Sa 10-17 Uhr, Mai, Juni, Okt. 10-18 Uhr, Juli bis Sept. Mo-Sa 10-19 Uhr | Hafenstr. 9 | Eintritt 2 Euro

Niederburg

Wie im Mittelalter fühlen Sie sich, wenn Sie durch die Gassen des ältesten Konstanzer Stadtteils schlendern. Liebevoll restaurierte Häuser, kleine Geschäfte und Weinstuben lohnen einen Abstecher. In der Brückengasse liegt versteckt hinter einer schweren Holztür das 1257 von Dominikanerinnen gegründete Kloster Zoffingen. Die kleine Kirche ist zugänglich. Die Touristikinformation bietet von April bis Oktober besondere Stadtführungen durch Hinterhöfe und Feuergassen zu den „stillen Örtchen“ des Mittelalters.

Rathaus

Nach einem Blick auf die reich bemalte Fassade von 1864 auch in den Innenhof schauen! Das Ensemble besteht u. a. aus dem Zunfthaus der Leinweber (16. Jh.) und dem spätmittelalterlichen Haus Zum Thurgau. Fassadenmalerei und Bilder von 1898 in der Vorhalle im ersten Stock zeigen Szenen der Stadtgeschichte. Kanzleistr. 13/1

Rosgartenmuseum

Das Museum im ehemaligen Zunfthaus „Zum Rosgarten“, eines der ältesten Museen Baden-Württembergs, zeigt Malerei, Hausrat und Kunsthandwerk des Mittelalters. Der denkmalgeschützte Leinersaal ist Museum im Museum, er gibt Einblick in Aufbau und Gestaltung einer naturkundlichen Sammlung des 19. Jhs. Neu im 2003 renovierten Museum ist eine Ausstellung über Konstanz im 20. Jh. Di-Fr 10-18 Uhr, Sa, So 10-17 Uhr | Rosgartenstr. 3-5 | Eintritt 3 Euro

Region: Mainau

Schloss

Das Barockschloss ist nicht nur Kulisse, sondern bis heute Wohnsitz der gräflichen Familie. Ihre Privaträume liegen im Nordflügel. Im Südflügel befindet sich ein Café mit Terrasse unter den bis zu 15 m hohen Palmen der Schlossterrasse. Die Schlosskirche Marien mit Altären und Skulpturen des Barockbildhauers Joseph Anton Feuchtmayer (1696-1770) ist als Hochzeitskirche beliebt.

Schmetterlingshaus

Bei 26 Grad und 90 Prozent Luftfeuchtigkeit spazieren die Besucher durch eine Tropenlandschaft, in der über 25 Schmetterlingsarten leben. In der Saison 10-20 Uhr, im Herbst und Winter 10-17 Uhr

Region: Radolfzell

Münster

Das Münster Unserer Lieben Frau am Marktplatz ist eine dreischiffige, gotische Pfeilerbasilika, deren Grundstein 1436 gelegt wurde. Sie bewahrt in ihrem Innern die Reliquien der drei „Hausherren“ (Stadtpatrone) der Stadt: St. Zeno, St. Theopont und St. Senesius.

Österreichisches Schlösschen

Renaissancebau mit markantem Staffelgiebel. Der Bau wurde 1619 begonnen, fertig gestellt wurde er Anfang des 18. Jhs. Heute ist hier die Stadtbücherei. Marktplatz 8

Stadtmuseum

Das Museum ist in der historischen Stadtapotheke mit Originaleinrichtung untergebracht. Di-So 10-12.30 Uhr, 14-18 Uhr | Marktplatz 2 | www.radolfzell.de | Eintritt 2 Euro

Villa Bosch

Städtische Galerie in altem Bürgerhaus mit wechselnden Ausstellungen, Lesungen, Vorträgen und Konzerten. Das Kabinett Villa Bosch stellt Maler und Bildhauer aus der Region vor. Di-So 14-18 Uhr | Scheffelstr. 8 | www.radolfzell.de | Eintritt je nach Veranstaltung

Region: Reichenau

Museen

Seit 2007 wird in vier Museumsbauten über die Geschichte der Reichenau und ihrer Kirchen informiert. Sie befinden sich neben den drei Kirchen und am alten Museum Reichenau (Ergat 1). Alle Museumsgebäude: April-Okt. Di-So 10.30-16.30 Uhr, Juli u. Aug. Di-So 10.30-17.30 Uhr, Nov.-März Sa, So und Feiertag 14-17 Uhr | Eintritt 3 Euro

St. Georg in Oberzell

Die Kirche taucht kurz nach dem Damm inmitten von Gemüsefeldern auf. Erbaut im 9. Jh., ist sie in Teilen nahezu unverändert. Weltgeltung haben die Wandbilder im Innern, die um 1000 entstanden. Sie sind die einzig erhaltene Kirchenausmalung nördlich der Alpen aus dieser Zeit und zeigen Szenen aus dem Leben Jesu.

St. Maria und Markus in Mittelzell

Dieses Münster liegt im Hauptort der Insel. Erstmals stand hier 724 eine Kirche. Die ältesten erhaltenen Bauteile der dreischiffigen Basilika stammen von 816, danach gab es Ergänzungen und Umbauten. Die Schatzkammer mit Reliquienschreinen ist erhalten (April-Okt. Mo-Sa 11-12 u. 15-16 Uhr).

St. Peter und Paul in Niederzell

Doppeltürmige, dreischiffige Säulenbasilika aus dem 11. und 12. Jh. Vor 100 Jahren freigelegte Wandmalereien aus der späten Romanik (Apsisgemälde von Ende 11. Jh.) sind neben der Rokokoausstattung aus dem 18. Jh. zu sehen. In einer kleinen Kapelle halten Benediktinermönche Stundengebete. Mehrmals täglich können Besucher mit ihnen Andacht halten. Es sind die ersten Mönche, die seit über 200 Jahren wieder ständig auf der Insel leben, in einem kleinen, neuen Kloster.

Region: Bodman-Ludwigshafen

Schloss und Park

Das Schloss der Grafen von Bodman wird von der Familie bewohnt, der Park ist frei zugänglich (Park April-Okt. Mo-Fr 9-18 Uhr). In der Schlosskellerei (Mo-Fr 9-18, Sa 9 bis 13 Uhr) gibt es den Hauswein und Obstbrände. Die Blauburgundertraube, aus der der „Königsweingarten“ gekeltert wird, führte Kaiser Karl der Dicke 884 ein.

Skulpturengarten

Der Bildhauer Peter Lenk hat in Bodman nahe der Hauptstraße seinen Skulpturengarten, in dem viele seiner ironischen Werke stehen.

Region: Meersburg

Bibelgalerie

Passend in einem ehemaligen Dominikanerinnenkloster untergebracht, zeigt die Bibelgalerie anschaulich zum Lesen, Riechen und Fühlen die Geschichte der Heiligen Schrift. Mitte März-Nov. Di-So 11-13 u. 14 bis 17 Uhr | Kirchstr. 4 | www.bibelgalerie.de | Eintritt 3 Euro

Burg

Die mittelalterliche Burg können Sie auf einem Rundgang erkunden. Sie fiel 1268 an die Fürstbischöfe von Konstanz. Nach der Aufhebung des Bistums 1803 kaufte der Altertumsforscher Freiherr von Laßberg das vom Verfall bedrohte Gebäude. Seine Schwägerin, die Dichterin Annette von Droste-Hülshoff, lebte hier von 1841 bis zu ihrem Tod am 24. Mai 1848. Ihr Sterbe- und Arbeitszimmer steht Besuchern offen.

Vom Dagobertsturm und von der Terrasse des Cafés auf der Meersburg haben Sie einen prächtigen Ausblick auf Stadt, See und Alpen. Von Juni bis September finden im Renaissancesaal Konzerte mit Liedern aus Renaissance und Mittelalter statt, bei denen Musiker in historischen Gewändern auf mittelalterlichen Instrumenten spielen. März-Okt. tgl. 9-18.30, Nov.-Feb. tgl. 10 bis 18 Uhr | www.burg-meersburg.de | Eintritt 6 Euro

Droste-Museum im Fürstenhäusle

Oberhalb der Weinberge wandeln die Besucher in dem Haus mit herrlichem Blick auf den Bodensee auf den Spuren der Dichterin. Annette von Droste-Hülshoff nutzte es als Rückzugsort. Biedermeiermöbel, Bilder, Bücher und viele Originalhandschriften sind erhalten. Di-So 14-18 Uhr | Stettener Str. 9 | www.droste-gesellschaft.de/museen | Eintritt 4,90 Euro

Neues Schloss

Das Neue Schloss liegt über dem Bodensee mitten in der Stadt. Die seit 1526 in der Stadt residierenden Konstanzer Fürstbischöfe ließen es im 18. Jh. errichten, weil ihnen die mittelalterliche Burganlage nicht mehr genügte. In dem barocken Prachtbau mit einem Treppenhaus von Balthasar Neumann finden Schlosskonzerte statt, außerdem ist hier die Städtische Galerie. Im Fürstbischöflichen Schlossmuseum sind die Wohn- und Repräsentationsräume erhalten. Im ersten Obergeschoss dokumentiert das Dornier-Museum die Geschichte der Luftfahrt. April-Okt. tgl. 10-13 u. 14-18 Uhr | www.meersburg.de/neuesschloss | Eintritt 4 Euro

Weinbaumuseum

Neben interessanten Utensilien für die Weinherstellung gibt es eine Weinpresse aus dem Jahr 1607 und eine Flaschensammlung. April-Okt. Di, Fr, So 14-18 Uhr | Vorburggasse 11 | Eintritt 2 Euro

Region: Lindau

Altes Rathaus

Die Altstadt mit ihrer einmaligen Insellage und ihren Patrizierhäusern lohnt einen ausgedehnten Bummel. Herausragend ist unter anderem das Alte Rathaus. Die prächtige Bemalung der Fassade zeigt Szenen der Lindauer Geschichte und des Deutschen Reichstags, der 1496 im Rathaussaal getagt hat. Die Bildfenster im Erker stellen die zehn Gebote dar. Das Rathaus wurde 1422-36 erbaut, 150 Jahre später dem Stil der Renaissance angepasst. Es besitzt einen der besterhaltenen gotischen Säle der Bodenseeregion. Reichsplatz

Diebsturm

1370 als westlicher Punkt der alten Stadtummauerung entstanden, diente der Wach- und Wehrturm einst auch als Gefängnis. Heute kann man während der Saison im historischen Verlies des Turmes eine Stunde lang einer Märchenerzählerin lauschen. Erwachsene Fr 19 Uhr (7 Euro), Kinder Di 10 Uhr (gratis) | Schrannenplatz | Tel. 08382/260030

Hafen

Der Alte Leuchtturm steht als Teil der alten Stadtbefestigung am Hafenbecken. Er stammt aus dem 13. Jh. und heißt wegen des früher neben ihm stehenden Tuch- oder Mangenhauses auch Mangturm. Das moderne Ziegeldach hat er seit einem Brand 1979. An der Hafeneinfahrt stehen seit 1856 der Neue Leuchtturm (33 m) und der Bayerische Löwe (6 m). Die Lindauer halten ihre Hafenanlage für die schönste am Bodensee und beleuchten sie jeden Abend mit 6000 Glühbirnen.

Haus zum Cavazzen

Ist das Haus zum Cavazzen mitten in der Inselaltstadt das schönste Bürgerhaus am Bodensee - wie die Lindauer sagen? Das muss jeder selbst entscheiden. Drinnen können die Besucher im Stadtmuseum sehen, wie wohlhabende Menschen zwischen dem 15. und 19. Jh. gewohnt haben. Dazu gibt es Kunst, Keramik und Spielzeug. Eine Sonderabteilung zeigt mechanische Musikinstrumente, also Drehorgeln, Spieldosen und Musikautomaten. Das Gebäude wurde nach einem großen Stadtbrand 1729 auf den Trümmern des Hauses des Patriziergeschlechts da Cavazzo errichtet, daher sein heutiger Name. April-Okt. Di-Fr, So 11-17, Sa 14 bis 17 Uhr | Marktplatz 6 | Eintritt 2,50 Euro

Peterskirche

Die älteste Kirche der Stadt und eine der ältesten am Bodensee. Sie wurde um das Jahr 1000 erbaut und ist dem Patron der Fischer geweiht. Seit 1928 ist sie Kriegergedächtnisstätte. Im Inneren schmücken Fresken aus dem späten 15. Jh. die Wände, die einzig bekannten von Hans Holbein d. Ä. Schrannenplatz

Stadttheater

Vor 700 als Klosterkirche erbaut, im 19. Jh. wurde daraus ein Theatersaal, 1952 dann das heutige Stadttheater mit wechselnden Gastspielen. Der Theatersaal hat 700 Plätze, ein Konzertsaal 200. Von der nahen Gerberschanze Blick auf See und Altstadt. Gastspiele, Vorverkauf: Tel. 08382/944650 | Fischergasse 37

Region: Dornbirn

Inatura

Die 2003 eröffnete Inatura-Erlebnis-Naturschau bietet Einblicke in die Tier- und Pflanzenwelt Vorarlbergs und des Bodensees. Lawinensimulator, Schmetterlingsbiotop, Unterwasserkino und virtuelle Reisen zu anderen Planeten machen den Museumsbesuch zum Abenteuer. Tgl. 10-18 Uhr | Jahngasse 9 | www.inatura.at | Eintritt 9,50 Euro

Marktplatz

Ein Stilmix quer durch die Baugeschichte sorgt für Abwechslung: Dominant ist die klassizistische Stadtpfarrkirche St. Martin (erstmals erwähnt 1401, in neuem Stil umgestaltet 1840). Ihr Turm beginnt gotisch und endet im Rokoko. An der Seite wurde 2001 eine moderne, gläserne Kapelle angebaut. Links neben der Kirche steht das aus Holz erbaute Rote Haus (1639). Die rote Farbe soll von einem Schutzanstrich aus Ochsenblut und Galle stammen. Weiter westlich dann ein Jugendstilbau (1907-08). Wiederum dahinter moderne Architektur: das sanierte Bertolini-Haus sowie das Hotel Martinspark mit seinem auffälligen, fast frei schwebenden Restaurantvorbau.

Region: Stein am Rhein

Burg Hohenklingen

Der gut ausgeschilderte Anstieg, bei dem rund 200 Höhenmeter überwunden werden, dauert 40 Minuten. (Man kann auch mit dem Auto fahren.) Im rustikalen Restaurant (€€) gibt es Hausmannskost. Di-So 10-23 Uhr, März, Nov., Dez. Mi-So | Tel. 052/7412137 | www.burghohenklingen.ch

Klostermuseum St. Georgen

Eines der am besten erhaltenen Benediktinerklöster im deutschen Sprachraum. Die 1515/16 entstandenen Wandmalereien zu Themen der römischen Geschichte, die den Festsaal schmücken, gelten als bedeutendste ihrer Art nördlich der Alpen. April-Okt. Di-So 10-17 Uhr | Fischmarkt | Eintritt 4 Franken

Museum Lindwurm

Räume in Originaleinrichtung zeigen, wie die bürgerliche Oberschicht im 19. Jh. gelebt hat. März-Okt. Mi bis Mo 10-17 Uhr | Unterstadt 18 | Eintritt 5 Franken

Region: Friedrichshafen

Promenade

Bahnhof und Parkhäuser liegen nahe am Ufer, nur wenige Schritte von der Promenade entfernt. Der Weg am Wasser reicht vom Hafen (Fähre nach Romanshorn, Liegeplatz der Weißen Flotte) nahe der Rotachmündung im Osten bis zur Schlosskirche im Westen. Er führt vorbei am Yachthafen und am Graf-Zeppelin-Haus. An der Uferpromenade liegt der Stadtgarten mit dem Zeppelin-Denkmal. Wer gerne in die Ferne schaut, hat am Fährhafen seine Freude: Auf einer Mauer steht der Moleturm. Wenn Sie die Treppen der 22 m hohen Stahlkonstruktion mit neun Stockwerken bewältigt haben, blicken Sie weit über See und Stadt. Kostenlos, jederzeit begehbar

Schloss

Hier wohnt noch heute der Herzog von Württemberg - und will nicht gestört werden: deshalb keine Innenbesichtigung. Ursprünglich war der 1654 errichtete Bau ein Benediktinerkloster, nach dessen Auflösung 1802 wurde das Gebäude umgebaut. Von 1824 bis 1918 verbrachten die württembergischen Könige hier die Sommer. Am westlichen Ende der Uferpromenade

Schlosskirche

Ebenfalls am Westende der Promenade steht die von Christian Thumb errichtete barocke Kirche (1695 bis 1701). Die beiden Kuppeltürme (55 m) sind neben dem Zeppelin das Wahrzeichen der Stadt. Seit 1812 ist die nach dem Zweiten Weltkrieg wieder aufgebaute Kirche evangelisch. Mitte April-Okt. tgl. 9-18 Uhr (Mi nachmittags u. Fr vormittags geschl.)

Schulmuseum

1000 Jahre Schulgeschichte in 19 Räumen. Drei Klassenzimmer von 1850, 1900 und 1930 sind den Besuchern zugänglich. April-Okt. tgl. 10 bis 17 Uhr, Nov.-März Di-So 14-17 Uhr | Friedrichstr. 14, beim Graf-Zeppelin-Haus | Eintritt 3 Euro

Zeppelin-Museum

Beim Besuch der weltgrößten Sammlung zur Geschichte der Luftschifffahrt können die Besucher in einen Mythos einsteigen: Mittelpunkt der Ausstellung ist ein knapp 40 m großer Teilnachbau des Luftschiffs „Hindenburg“ samt Kabinen und Passagierräumen. Andere Abteilungen informieren über Geschichte und Technik. Zum Museum gehört auch eine Kunstsammlung mit den Schwerpunkten süddeutsche Malerei und Kunst des 20. Jhs. Mai-Okt. Di-So 9-17 Uhr, Nov.-April Di-So 10-17 Uhr, Juli-Sept. tgl. 9-17 Uhr | im Hafenbahnhof, Seestr. 22 | www.zeppelin-museum.de | Eintritt 7,50 Euro

Region: Bregenz

Kunsthaus

Der (abends leuchtende) Kubus aus Glas, Stahl und Beton steht gegenüber vom Hafen. Viele der jährlich 70000 Besucher kommen gar nicht wegen seines Inhalts, sondern wegen der Verpackung: Das 1997 eröffnete Kunsthaus Bregenz (KUB) ist eine Meisterleistung des Schweizer Architekten Peter Zumthor. Gezeigt wird zeitgenössische Kunst. Das KUB-Café (tgl. 10-1 Uhr) ist Szenelokal. Di-So 10-18, Do bis 21 Uhr | Karl-Tizian-Platz | www.kunsthaus-bregenz.at | Eintritt 10 Euro

Landesmuseum Vorarlberg

Kunst- und Kulturgeschichte, Archäologie sowie Objekte der Lebens- und Arbeitskultur der Region. Di-So 9-12 u. 14-17 Uhr, Juni-Aug. durchgehend | Kornmarktplatz 1 | Eintritt 2 Euro

Oberstadt

Ein kurzer Spaziergang führt Besucher in die Oberstadt, das historische Bregenz, das die Römer vor 2000 Jahren gründeten. Noch heute prägen enge Gassen, Stadtmauer und Stadttor (mit einer Sammlung mittelalterlicher Prangergeräte) das Bild. Ebenfalls in der Oberstadt sehenswert sind der (besteigbare) Martinsturm - er ist das Wahrzeichen der Stadt - und das frühere Gesellenspital aus dem 15. Jh.

Schmalste Fassade

Sie ist ganze 86 cm breit: die schmalste Hausfassade der Welt. Sie finden sie in der Kirchstraße, ausgehend vom Marktplatz Leutbühel. Unweit des Leutbühel liegt auch die nach dem Bregenzer Fasnachtsruf benannte Ore-Ore-Gasse: Die schmalste Gasse der Stadt gilt als Teststrecke für Zecher.

Seebühne

Die weltgrößte Seebühne lockt mit ihren nahezu 30 m hohen Bühnenbildern alljährlich im Juli und August um die 200000 Besucher in die Vorstellungen der in der ganzen Welt berühmten Bregenzer Festspiele. 6800 Gäste finden auf der Tribüne Platz. Führungen: Juni und Juli Fr 16 Uhr, Mitte Juli-Mitte Aug. tgl. 11.30 und 14.30 Uhr | www.bregenzerfestspiele.com | 5 Euro