Reisetipps Apulien

Bloss nicht! Apulien

Sich abschrecken lassen

Campingplätze, Feriendörfer und Hotelanlagen breiten sich an den Strandküsten aus und versperren mit ihren Zäunen, Mauern und Schranken oft scheinbar lückenlos den Zugang zum Meer. Wenn sich kein anderer Zugang findet, bitten Sie freundlich um Erlaubnis, die Anlage bis zum Strand durchqueren zu dürfen, zu Fuß natürlich. Man darf es Ihnen vom Gesetz her nicht verwehren und tut es in der Regel auch nicht.

Fälschungen kaufen

Vorsicht beim Einkauf bei Straßenhändlern: Für gefälschte Markenartikel werden auch dem Käufer Rekordbußgelder aufgebrummt!

In Kirchen unangemessen gekleidet sein

Wir sind im Süden, da ist das religiöse Empfinden noch stärker ausgeprägt als im Norden. Das gilt vor allem in Wallfahrtskirchen wie in Santa Maria di Léuca, in Monte Sant'Angelo oder in San Giovanni Rotondo. Also, bitte achten Sie auf bedeckte Schultern sowie Rock oder lange Hosen.

Plastikschuhe, Taucherbrille und Schnorchel vergessen

Weite Teile der apulischen Küste sind felsig, aus oft sehr porösem, fransig-scharfem, rissigem Kalktuff. Ohne sichere Plastiksandalen schafft man es da kaum ins Wasser - und dort lauern auch Seeigel. Und als Unterlage zum Sonnenbaden auf den Klippen reicht nicht immer das Handtuch, besser wäre da eine Iso- oder Bastmatte. Der Vorteil von Felsküsten ist allerdings der interessante Meeresuntergrund und das glasklare Wasser. Denken Sie also unbedingt auch an Taucherbrille und Schnorchel.

Dieben Gelegenheit geben

Auch Apulien hat längst seine Unschuld verloren. Sie sollten so rasch wie möglich Ihren Wagen leer räumen und das Gepäck in Ihrem Feriendomizil deponieren. Vorsicht ist vor allem in den größeren Städten geboten, allen voran in Bari, aber auch in Barletta oder Brindisi. Aber so heikel wie noch vor ein paar Jahren ist es in Baris Altstadt längst nicht mehr. Doch denken Sie daran, die Handtasche möglichst mit dem Riemen quer über die Brust und zur Häuserwand zu tragen, nie zur Straßenseite hin.

Rauchen

Seit 2005 darf man in Italien nicht mehr in Restaurants, Bars, Zügen, kurz, an allen öffentlichen Orten rauchen. Dass das Verbot weitgehend eingehalten wird, hat wohl auch mit den drastischen Bußgeldern bei Zuwiderhandlung zu tun. Und wenn Sie im Freien rauchen, niemals unachtsam die Zigarettenstummel wegwerfen. Die verheerenden Brände vom Sommer 2007 zeigen, wie notwendig es ist, dass kein Funke an die knochentrockene Macchia gelangt.