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Reiseführer Peking:Special Sehenswertes

Kicken und Kung-fu

Chinesen sind begeisterte Fußball-fensi (Fans), und wenn Sie den Hauptstadtclub Beijing Guoan , Mitglied der 1. Liga, in Aktion sehen wollen, achten Sie auf Ankündigungen in der Zeitung „China Daily“.

Täglich gratis zu erleben ist der Frühsport in den Parks: Schwertgymnastik, Kung-Fu, Qigong-Übungen, Yangge-Tänze – nichts, womit irgendwer einen Pokal gewinnt, aber garantiert authentisch.

Richtig fit!

Die beste Joggingstrecke führt am Stadtgraben der Yuan-Zeit entlang durch den dortigen, 7 km langen Park . Weil gleich daneben die U-Bahn-Linie 10 verläuft, gibt es von Shaoyaoju bis Xitucheng sieben Stationen, wo man loslaufen oder aufhören kann.

An mehreren Stellen der Hauptstadt stehen im Freien Fitnessgeräte zur Gratisbenutzung, aber die beste Ausstattung mit Park drumherum gibt’s im Trimm-dich-Park nördlich der Jianguomen-Kreuzung Westseite des 2. Rings U-Bahn 1und 2 Jianguomen .

Entspannen & Genießen

Einfach mal auf dem Rasen liegen, fern von Lärm und Abgasen, und sich beim Umschauen wie im alten China vorkommen: Das können Sie im Sommerpalast Yihe Yuan , wenn Sie innen vor dem Westtor über die Brücke nach Westen und dann so weit südwärts gehen, bis sich das ganze Seepanorama vor Ihnen entfaltet.

Nach einem Tag Pflastertreten regenerieren Sie im Long Island Chaowai Beijie 6 Ecke Jishikou Donglu 010 65516112 www.longislandspa.com.cn , einem ebenso schönen wie fachkundig geführten Massage-, Pediküre- und Maniküresalon, der auch auf Ausländer eingestellt ist und erst nach Mitternacht schließt.

Dachgetier und Geistermauern

Vor allem im Kaiserpalast fallen sie ins Auge: die Figuren auf den Dachgraten. Der verdickte obere Teil des Grates läuft in einem Drachenkopf aus. Davor sitzen von unten nach oben ein Unsterblicher, der auf einem Phönix reitet, und eine Reihe von (Fabel-)Tieren. Die maximale Zahl von zehn findet man nur auf den größten Palastbauten. Alle Gestalten gelten als Segen bringend für Haus und Bewohner. Ähnlich die Wesen, die den First in ihren aufgerissenen Mäulern halten: Sie haben vor allem Blitzschlag und anderes Unwetter abzuhalten. Dem Schutz der Bewohner dienen anderenorts auch die Geistermauern, die den Eingang optisch versperren – angeblich können böse Geister nur geradeaus gehen. Bei Tempeln stehen diese Mauern etliche Meter vor dem Tor meist auf der anderen Straßenseite und haben vor allem eine ästhetische Funktion.

Weiter zu Kapitel 19

Dr. Hans-Wilm Schütte kennt Peking seit 1980. Seitdem vergeht kaum ein Jahr, in dem der Wahlhamburger nicht nachschaut, was es Neues gibt. Als studierter Sinologe mit Chinesischkenntnissen in Wort und Schrift erschließt er sich Dimensionen der klassischen Kultur wie auch des modernen China, die anderen verborgen bleiben, und vermittelt sein Wissen an Universitäten und bei Reiseleitungen.

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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