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Reiseführer Korsika:Special

Das Wappen Korsikas

Ein schwarzer Kopf als Nationalsymbol

Wie der schwarze Mauren- oder Mohrenkopf zum Symbol für korsische Eigenständigkeit geworden ist, weiß niemand so recht. Der Kopf taucht an den verschiedensten Stellen auf, sogar als Schnitzwerk an Kanzeln in uralten Kirchen. Fest steht, dass die Ratsversammlung Pasquale Paolis ihn 1762 zum Symbol der damals gerade geborenen Nation gewählt hat. Seitdem ist das, was ursprünglich Augenbinde für einen zum Tode verurteilten Sklaven gewesen sein mag, auf die Stirn gerutscht, möglicherweise mit Blick auf die Tradition hellenistischer Herrscher, die sich eine weiße Stirnbinde umbanden, als Zeichen, dass sie die Herrschaft über ein Gebiet errungen hatten.

Fischzucht

Einheimischer Fisch deckt den Bedarf fast zur Gänze

Seit 1974 besteht auf Korsika ein Projekt zur Nutzung der hervorragenden Wasserqualität entlang den Küsten der Insel. Bis dahin war man zur Versorgung des Marktes mit Fisch, vor allem in der Hauptsaison, fast ausschließlich vom Import abhängig. Heute werden in den Lagunenseen (étangs) von Biguglia, Urbino und Diana an der Ostküste so viele Muscheln und Austern gezüchtet, im Meer und in den Lagunen so viele Speisefische in Käfigen gehalten und aufgezogen, dass die Korsen hoffen, sich von internationalen Preisschwankungen unabhängig machen und außerhalb der Tourismussaison sogar Fische aufs Festland exportieren zu können.

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Seit 1999 lebt und arbeitet Stefan Miebach auf Korsika. Zunächst selbstständig im Tourismus tätig, wechselte er 2004 ins österreichische Feriendorf "Zum störrischen Esel" nach Calvi. Dort arbeitet er als Wander- und Radguide und begeistert deutschsprachige Gäste von seiner Trauminsel. Lust auf noch mehr Korsika bekommt er im Winter bei neuen Entdeckungstouren.

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Quelle: www.marcopolo.de