Reisetipps Karibik - Kleine Antillen

Sehenswertes Karibik - Kleine Antillen

Region: St. Croix

Buck Island National Park

Vor der Nordküste von St. Croix liegt Buck Island, eine kleine Insel, die mit ihren Tauch- und Schnorchelrevieren von den USA zum Nationalpark erklärt wurde. Ein Unterwasserpfad führt vorbei an Tafeln, die über den Routenverlauf, verschiedene Korallenarten und andere Bewohner der Tiefe informieren. Dive Experience | 111 Strand St | Christiansted | Tel. 340/7733307; Scuba West | Frederiksted | Tel. 340/7723701

Christiansted

Die Altstadt von Christiansted (15000 Ew.) zeigt, wie vernünftig die Dänen mit dem anstrengenden Klima der Karibik umgegangen sind: Viele Straßen sind von Arkaden gesäumt. Besonders interessant ist das Labyrinth von Gassen und Straßen am nördlichen Ende der Queen Cross Street, wo sich Geschäfte, Restaurants und Boutiquen finden.

Frederiksted

In der kleineren (4000 Ew.) der beiden Städte auf St. Croix stehen viele schöne Gebäude aus der Kolonialzeit. Ein Tagesausflug lohnt allemal.

Region: St. John

Bordeaux Mountain

Der höchste Berg auf St. John ragt 389 m hoch auf: toller Blick auf das Meer und andere Inseln (Routenkarte beim Visitors' Centre in Cruz Bay).

Cruz Bay

In der kleinen Hauptstadt der Insel gibt es ausgefallene Läden und Restaurants und das Visitors' Centre des Nationalparks. Am Hafen | tgl. 8 bis 16.30 Uhr | Tel. 340/7766201

Virgin Islands National Park

Mehrmals in der Woche führt ein Parkranger den Reef Bay Hike, eine Wanderung durch die Vegetationszonen des Parks. Dazu gehören auch die Besichtigung einer alten Zuckermühle und vorkolumbischer Felsbilder. Info im Visitors' Centre, Cruz Bay

Region: St. Thomas

Charlotte Amalie

Charlotte Amalie (12300 Ew.), die Hauptstadt der US Virgin Islands, wird wegen ihrer Dutyfree-Shops gern von Kreuzfahrern angelaufen. Abgesehen davon hat die Stadt aber nicht viel zu bieten.

Mountain Top

Von dem Aussichtslokal aus haben Sie eine schöne Sicht auf den nördlichen Teil von St. Thomas und auf die Magans Bay, Tortola. Route 33

Region: Tortola

J. R. O'Neal Botanic Gardens

Der botanische Garten der Inselhauptstadt ist noch jung, kann aber schon eine schöne Anlage vorweisen; mit einem kleinen Orchideenhaus, einem Bambushain und Teichen. Mo bis Sa 8-16, So 12-17 Uhr | Eintritt frei | Road Town

Mount Sage National Park

Mount Sage ist der höchste „Berg“ (543 m) auf Tortola. An seinen Hängen liegt der Nationalpark, in dem der Regenwald unter Schutz steht. Auf Tortola und den anderen Inseln wächst wegen der intensiven Plantagenwirtschaft fast nur macchiaähnliches Strauchwerk. Auch der Regenwald ist nicht beeindruckend, aber von guten Wegen erschlossen. Eintritt frei | Zufahrt über Joe's Hill Road

Road Town

Das Städtchen liegt von Hügeln umrahmt an einer Bucht der Südküste. Road Town ist Hauptstadt, Gouverneurs- und Verwaltungssitz der British Virgin Islands. Von hier fahren Fähren zu den anderen Inseln und nach St. John's und St. Thomas.

Region: St. Lucia

Castries

Die Hauptstadt St. Lucias (ca. 50000 Ew.) wurde 1948 bei einem Großbrand fast vollkommen zerstört. Gebäude aus der Zeit vor dem Brand findet man deshalb kaum. Lohnend ist ein Besuch der Kathedrale am Columbus Square, die äußerlich zwar unansehnlich ist, im Innern aber mit farbenfrohen Dorfszenen an Wänden und Decken besticht. Falls Sie an einem Samstagvormittag unterwegs sind, sollten Sie auch auf den Markt Jeremie Ecke Peynier Street gehen.

Pitons

Das Wahrzeichen der Insel liegt an der Südwestküste, südlich der Stadt Soufrière. Hier erheben sich direkt am Meer der Gros Piton und der Petit Piton: spitze Bergkegel vulkanischen Ursprungs, die über 700 m Höhe erreichen. Geübte Bergwanderer können den Aufstieg wagen, sollten sich aber in Soufrière einen Führer suchen. Von Soufrière auf der Straße nach Süden Richtung Choiseul

Regenwald von Fond St. Jacques

Um das Dorf Fond St. Jacques herum breitet sich ein noch relativ intaktes Regenwaldgebiet aus. Hier gibt es noch Exemplare des seltenen St.-Lucia-Papageis (Amazona versicolor).

Sulphur Springs und Diamond Falls

Die Bewohner Soufrières lotsen Besucher, die mit dem Leihwagen auf der malerischen Küstenstraße von Castries ankommen, mit den Worten „See the Drive-In-Vulcano“ in den Krater eines Vulkans, den man (nicht ganz) mit dem Auto befahren kann. Man muss sein Auto auf einem Parkplatz davor abstellen. Neben den Sulphur Springs, die ihre Anwesenheit durch den Gestank von Schwefel ankündigen, lohnt ein Besuch der Diamond Falls and Baths, hier kann man sich von den Strapazen bei einem Bad erholen. Geführte Touren tgl. 10-17 Uhr | Sulphur Springs oder Diamond Gardens je EC $7

Region: Barbados

Andromeda Gardens

Die ehemalige Besitzerin Iris Bannochie schuf in langer, liebevoller Kleinarbeit auf dem abschüssigen Gelände um ihr Haus herum eine kleine Parkanlage, die eine Fülle von tropischen, subtropischen und mediterranen Pflanzen beherbergt. Heute wird die Anlage vom Barbados National Trust geführt, der noch einige Umgestaltungspläne von Iris Bannochie verwirklichen will. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt BDS $ 17 | oberhalb von Tent Bay | St. Joseph

Barbados Museum

Im Komplex der Garrison Historical Area südlich des Stadtzentrums von Bridgetown kann man neben einer Reihe interessanter militärischer Gebäude aus dem 19. Jh. auch das staatliche Museum im ehemaligen Armeegefängnis besuchen. Schön die Möbel aus der Kolonialzeit, anschaulich die Ausstellung zur Geschichte des Zuckerrohrs. Mo-Sa 9-17 Uhr | Eintritt BDS$12 | Highway 42 | Garrison Savannah | www.barbmuse.org

Barbados Wildlife reserve

Das schöne Gehege beherbergt Schildkröten, Affen, Krokodile, Otter und viele Vögel. Fairley Hill National Park (siehe Kapitel „Mit Kindern reisen“)

Bathsheba

Das kleine Dorf (1000 Ew.) an der Ostküste ist vor allem bei den Einwohnern der Insel als Ausflugsziel beliebt. Die felsige Atlantikküste mit ihrer starken Brandung ist ein exzellentes Surfrevier für Fortgeschrittene. Hier werden oft Meisterschaften ausgetragen. Nur beim Baden sollten Sie wegen der unberechenbaren Strömungen und der Brandung sehr, sehr vorsichtig sein!

Bridgetown

Sie ist die Hauptstadt der Insel (ca. 7000 Ew.) und schließt den alten Hafen ein, der eine verbreiterte Mündung des Constitution River ist. Einen Stadtbummel beginnen Sie am besten in der Hafengegend. Das alte Hafenbecken trägt den Namen The Careenage. Er ist eine Erinnerung an die Zeiten, als hier die hölzernen Segelschiffe an Land gezogen wurden, um Ausbesserungsarbeiten am Rumpf durchzuführen. Auf englisch heißt diese Tätigkeit „to careen“. Noch heute legen hier gelegentlich kleinere Frachtschiffe an. Motoryachten, die Boote der Hochseefischer und Segelschiffe sieht man fast regelmäßig. Am Südufer der Careenage erstreckt sich die Waterfront Arcade mit einigen Geschäften und Restaurants. Nördlich der Chamberlainbrücke, die über den Fluss führt, liegen der Trafalgar Square und die Parlamentsgebäude, in deren Nähe auch die Busse abfahren, die sternförmig alle Ziele auf der Insel ansteuern. Im Süden, hinter der O'Neil Brücke, findet samstags der Fairchild Market statt, ein karibischer Wochenmarkt, wie er bunter, lauter und turbulenter nicht sein könnte. Nach Westen erstreckt sich am Hafen entlang The Wharf, parallel dazu verläuft im Norden die Broad Street, die Haupteinkaufsstraße von Bridgetown.

Gunhill Signal Station

Ein Panoramablick über die Hügel der Insel bis hin nach Bridgetown macht diesen für Militärzwecke erbauten Aussichtsturm aus dem 18. Jh. zu einer beeindruckenden Sehenswürdigkeit. Eine kleine Sammlung alter Flaggen und Karten von anderen bajan Forts ist dem Komplex angeschlossen. Mo-Fr 9-17 Uhr | Eintritt BDS $9 | Gun Hill

Harrison's Cave

Da das fließende Wasser und die Tropfsteingebilde mittels farbiger Scheinwerfer effektvoll zur Geltung gebracht werden, kann man nur mit sehr viel Phantasie erahnen, wie die Höhle ausgesehen haben mag, bevor sie „well-developed“ (gut entwickelt) wurde. Die englischsprachige Führung weiß jedoch viel Interessantes über die Geschichte der Höhle zu berichten. Trotz der kitschigen Präsentation lohnt sich ein Besuch auf jeden Fall, wenn Sie mit Ihren Kindern Ferien auf Barbados machen; Sie werden einen Heidenspaß haben. Tgl. erste Tour 9, letzte Tour 16 Uhr | Eintritt BDS$ 30 | Welchman Hall | St. Thomas | Tel. 246/4386640, Tel. 246/4386645 | www.harrisonscave.com

St. Nicolas Abbey

Keine Kirche, wie der Name vermuten ließe, sondern ein Plantagenhaus von 1650, dessen Parterregeschoss für Besucher zu besichtigen ist. Das Holz- und Steingebäude birgt einige Zimmer mit antiker Einrichtung sowie Portraits und Porzellan von Adelsfamilien aus dem 18. Jh. Mo bis Fr 10-15.30 Uhr | Eintritt BDS$ 25 (mit Führung) | Cherry Tree Hill | St. Peter | www.stnicholasabbey.com

Welchman Hall Gully

Wenn Sie einen Eindruck von der Fülle subtropischer karibischer Flora bekommen möchten, dann sollten Sie Welchman's Hall Gully nicht auslassen: ein Tal, das sich im Norden der Insel etwa 2 km durch Kalksteinfelsen zieht und zum Naturschutzgebiet erklärt wurde. Wenn es im Gebüsch raschelt, sind es höchstwahrscheinlich die hier heimischen Meerkatzen. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt BDS $ 12 | vom Highway 2 aus zu erreichen | St. Thomas

Region: Grenada

Concord Falls

Die beiden Wasserfälle in der Nähe des Dorfes Concord sind einen Besuch wert. Der Weg führt etwa 45 Minuten durch Muskatnussbaumwälder sanft nach oben. Er kreuzt ständig einen kleinen Bach, der den unteren Fall speist. Der Aufstieg selbst ist nicht sehr schwierig, nur die letzten Meter müssen Sie im Bachbett über große Felsbrocken hinaufgehen. Mitten im Regenwald stürzt der Wasserfall über eine Felskante 10 m in die Tiefe und wird in einem kleinen Bassin gestaut. Auf der Küstenstraße von St. George's aus bis zum Dorf Concord; die Wasserfälle sind von dort ab ausgeschildert

Grand Etang

Im Zentralmassiv der Insel liegt der Kratersee Grand Etang auf ca. 530 m Höhe mitten im Regenwald. Der See ist heute Mittelpunkt des Nationalparks. Im Ausstellungszentrum oberhalb des Sees kann man sich über die Flora und Fauna informieren, bevor man den See umwandert. Von St. George's aus auf der Hauptstraße Richtung Grenville, etwa auf der Mitte der Strecke, der See ist ausgeschildert | Besucherzentrum tgl. 8-16 Uhr | Eintritt US $2

Grenada National Museum

In dem Gebäude, das schon als Kaserne, Gefängnis, Hotel und Lagerhaus diente, kann man heute u.a. die großen Kupferkessel bewundern, in denen der Zuckerrohrsaft eingekocht wurde. Mo-Fr 9-16.30, Sa 10.30-13 Uhr | Eintritt US $ 2 | St. George's | Young/Monckton St

St. George's

Grenadas Hauptstadt - so wird behauptet - sei die schönste Stadt aller Karibischen Inseln. Und das stimmt tatsächlich! Um eine Landzunge und die natürliche, Carenage genannte Hafenbucht herum gelegen, ziehen sich die Häuser der Stadt (ca. 10000 Ew.) im Halbkreis die Hügel hinauf. Unten im Hafen sieht man häufig die weißen Kreuzfahrtschiffe liegen. Doch lebhaft geht es in St. George's immer zu. An der Wharf Road werden die kleinen Frachtschiffe be- und entladen, die zwischen den Inseln verkehren. Jenseits des Hügels liegt an der Granby Street der Marktplatz, auf dem man sich vor allem samstags mit exotischen Gewürzen und Früchten eindecken kann. Und an der dem offenen Meer zugewandten Esplanade herrschen Geschäftigkeit und Trubel.

Region: Guadeloupe

Basse-Terre

Die hübsche kleine Hafenstadt an der Südwestküste liegt am Fuß des Vulkans La Soufrière. Obwohl sie sehr viel kleiner (12000 Ew.) ist als Pointe-à-Pitre, ist sie dennoch Verwaltungssitz des gesamten Départements. An den schmalen Straßen und kleinen palmenbestandenen Plätzen liegen einige schöne Bauten französischer Kolonialarchitektur, und im Süden findet man die Ruinen des Forts Louis Delgrès aus dem 17. Jh. (tgl. 9-16.30 Uhr | Eintritt frei).

Cascade aux Ecrevisses

An der La Traversée genannten Straße, die Basse-Terre durchquert (auf Karten trägt sie die Bezeichnung D23), liegt auf halber Strecke mitten im Parc National ein schöner Wasserfall, den man auf einem markierten Pfad vom Parkplatz aus erreicht.

Musée Schoelcher

Das Museum ist dem Elsässer Victor Schoelcher gewidmet, der im 19. Jh. für ein Ende der Sklaverei auf den Französischen Antillen kämpfte. In seinem Wohnhaus sind Möbel, Interieur und Erinnerungsstücke zu sehen. Mo-Fr 9-17 Uhr | Eintritt 2 Euro | 24 Rue Peynier | Pointe-à-Pitre

Parc National de la Guadeloupe

Der Nationalpark nimmt einen großen Teil von Basse-Terre ein. Innerhalb seiner Grenzen finden Sie ausgedehnte Regenwälder, den Vulkan La Soufrière, mehrere Wasserfälle und ein Netz von Wanderwegen, mit denen den Besuchern die verschiedenen Sehenswürdigkeiten erschlossen werden. Beim Tourist Office gibt es eine Informationsbroschüre, die auch Auskunft über die Wege gibt.

Pointe-à-Pitre

Pointe-à-Pitre (28000 Ew.) ist das wirtschaftliche Zentrum der Insel. Die Stadt ist nicht besonders attraktiv, bietet aber neben einigen guten Restaurants viele Einkaufsmöglichkeiten, die nicht anders sind als in den Metropolen Europas. Das Stadtzentrum liegt um die Place de la Victoire, einen schönen kleinen Park mit Schatten spendenden Bäumen am Wasser. Hier findet auch der Wochenmarkt statt, bei dem man spürt, dass man sich in der Karibik befindet und nicht in Frankreich.

Saint-Claude

Der nette Vorort von Basse-Terre liegt am Hang des Vulkans La Soufrière. Vom Picknickplatz im Ort haben Sie einen schönen Blick auf den Vulkan.

La Soufrière

Mit 1467 m ist der noch immer aktive Vulkan La Soufrière nicht nur der höchste Berg Guadeloupes, sondern der gesamten Kleinen Antillen. Der Aufstieg zum Krater lohnt, zumal man mit dem Auto bis auf 1100 m Höhe fahren kann - durch subtropischen Regenwald, der zum Erkunden animiert. Vom Parkplatz auf der Savane à Mulets folgt dann allerdings noch ein 300 m langer, recht schwieriger Aufstieg. Ein Teil des Weges führt durch feuchtkalte Nebelwolken, die leider am Krater oft die Sicht beeinträchtigen.

Region: St-Martin

Marigot

Besonders am Yachthafen der Hauptstadt von St-Martin fühlt man sich fast an die Französische Riviera versetzt. Ruhen Sie sich in einem der Straßencafés bei einem café au lait aus und schauen Sie den Flaneuren hinterher. Vom Fort de Marigot, das im 17. Jh. über dem Hafen thronte, sind nur noch Mauerreste und einzelne Kanonen übrig - der Blick über die Stadt lohnt aber den kleinen Aufstieg.

Region: St. Kitts

Basseterre

Die Hauptstadt (ca. 15000 Ew.) von St. Kitts liegt im südlichen, ehemals französischen Teil der Insel und zeigt sich heute von ihrer liebenswürdigsten Seite. Große Teile der Stadt wurden 1867 in einem Feuersturm zerstört. Die nach dem Brand neu errichteten Gebäude prägen noch heute das Gesicht der Stadt: karibische Viktorianik.

Brimstone Hill

Die ab 1690 erbaute Festung Brimstone Hill liegt an der Westküste im mittleren, ehemals britischen Teil der Insel auf einem 250 m hohen Hügel. In den Barackenräumen werden heute Ausstellungen zur Geschichte der Festung präsentiert. Tgl. 9.30 bis 17.30 Uhr | Eintritt US $ 8

St. Kitts Scenic Railway

Jetzt kann man St. Kitts auch an Bord des doppelstöckigen Sugar Train erkunden: In vierstündiger Fahrt geht's auf den alten Schienen der Zuckerrohrbahn am Mount Liamuiga, entlegenen Dörfern und den Küsten vorbei. Ab Needsmust Station (nahe Flughafen), wechselnde Zeiten | US $ 123 | Tel. 869/4657263 | www.stkittsscenicrailway.com

Region: Sint Eustatius

Fort Oranje

Von der Festung über Oranjestad hat man einen schönen Blick aufs Meer. Hier wurden 1776 die ersten Salutschüsse für ein amerikanisches Schiff nach Gründung der USA abgefeuert, vielleicht aus den Kanonen, die man noch heute sieht.

Oranjestad

In der Oberstadt gibt es schöne Gebäude aus der niederländischen Kolonialzeit, z.B. das De-Graaff-Huis und Three Widows Corner. Im ehemaligen Hafengebiet der Unterstadt können Sie einen Blick in die alten Lagerhäuser werfen.

The Quill

Der Krater des erloschenen Vulkans hat einen Durchmesser von über 500 m. Wenn der Mond in klaren Nächten hell scheint, fangen die Einheimischen hier Landkrebse, die am nächsten Tag in den Topf wandern. Der Aufstieg dauert etwa drei Stunden.

St. Eustatius Historical Foundation Museum

Ausstellungen aus der indianischen Zeit und dem 17./18. Jh., der „goldenen Zeit“ Statias. Mo-Fr 9-17, Sa/So 9-12 Uhr | Eintritt US $ 2 | De-Graaff-Huis | 12 van Tonningenweg

Region: Virgin Gorda

The Baths

Eine Reihe von großen Felsbrocken bilden kleine Bassins, Höhlen und offene oder überdeckte Kanäle - interessante Stellen, ideal zum Schwimmen und Schnorcheln. Südwestlich von Spanish Town

Spanish Town

Das verschlafene Hauptstädtchen im Südosten der Insel hat einen schönen Yachthafen mit Einkaufsarkaden, Pub und Supermarkt.

Region: St. Vincent

Botanic Gardens

Der botanische Garten in Kingstown, der im Jahre 1765 gegründet wurde, ist der älteste der westlichen Hemisphäre. Sie sollten sich für ca. US $ 3 einen Führer mit auf den Rundgang nehmen. Tgl. 6-18 Uhr | Eintritt US$3 | Leeward Highway

Falls of Baleine

Der Wasserfall im Nordwesten der Insel ist zu Fuß nur schwer zu erreichen. Schließen Sie sich einer Bootstour an, die verschiedene Veranstalter anbieten. Im Preis sind ein Picknick und eine Schnorchelpause enthalten. Bootstour: US $ 35-40 pro Person

Fort Charlotte

Die Befestigungsanlage erhebt sich 200 m über dem Nordende der Bucht von Kingstown. 1806 wurde sie errichtet und diente der Verteidigung gegen Angriffe von See sowie der „Black Caribs“ - viele der Kanonen zeigen noch landeinwärts. Die Geschichte der „Black Caribs“ wird in den Gemächern der Festung dargestellt. Tgl. geöffnet | Eintritt frei

Region: Dominica

Boiling Lake

Eine der großen Attraktionen Dominicas macht es dem Besucher ziemlich schwer: Der mühselige Aufstieg durch das Valley of Desolation zum Boiling Lake ist nur für erfahrene Wanderer in guter physischer Verfassung zu bewältigen.

Carib Territory

Das Carib Territory südlich des Flughafens Melville Hall an der Ostküste ist das größte geschlossene Siedlungsgebiet der Nachkommen der Urbevölkerung der Kleinen Antillen. Die Bewohner der verstreuten Siedlungen lassen in den Gesichtszügen ihre Abstammung erkennen, doch sind die wenigsten von ihnen rein indianischer Abstammung. Die Behausungen und ihr Lebensstil sind fast wie überall auf der Insel: Fernsehantennen auf den Dächern und geländegängige Pick-Ups vor den Häusern. Wenn man Glück hat, kann man dabei sein, wenn der Stamm eines Gummibaums in ein Einbaum-Kanu verwandelt wird. Spuren der alten indianischen Lebensweise und ihrer handwerklichen Techniken sind nur noch in kleinen Geschäften zu finden, die am Straßenrand Korbwaren in traditionellen Mustern verkaufen.

Emerald Pool

Ein hübscher kleiner Wasserfall stürzt in eine von Wald umgebene Felsgrotte und lädt zu einem kühlenden Bad ein. Unbedingt meiden, wenn Kreuzfahrtschiffe im Hafen liegen. 15 Min. Weg von der Pont Casse-Castle Bruce Road

Freshwater Lake

Leider hat der See von seiner einstigen Schönheit eingebüßt, seit er aufgestaut wurde und für Energieerzeugung und Frischwassergewinnung genutzt wird. Interessant ist die Wanderung dennoch. Man kommt auf der Höhe des Freshwater Lakes in Regionen, in denen der Regenwald erst dem Nebelwald und dann einer tropischen Bergvegetation weicht, mit niedrigem, windgepeitschtem Buschwerk, Moosen und Farnen. Etwa 3 km nordöstlich vom Dorf Laudat, am Fuß des Morne Macaque

Indian River

Von der Brücke südlich von Portsmouth aus kann man eine Bootsfahrt durch den Indian River vereinbaren. Ruhige 40 Minuten lang geht's durch verwunschene Mangrovensümpfe und Kanäle. Schlingpflanzen und Bromelien hängen von den Ästen der Bäume herunter. An Kreuzfahrttagen sollten Sie den Fluss meiden. Verhandeln Sie mit Ihrem Bootsführer über den Preis (ca. EC$ 40).

Roseau

Die kleine Stadt Roseau (16500 Ew.) vermittelt einem das Gefühl, in die Kolonialzeit zurückversetzt worden zu sein. Keine Hotelhochhäuser, wenige Neubauten, keine Duty-free-Shops und keine Touristenmassen (wenn nicht gerade ein Kreuzfahrtschiff angelegt hat). Roseau ist das Verwaltungs- und Handelszentrum der Insel. Farmer und Geschäftsleute kommen nach Roseau, um Behördengänge zu erledigen und um Obst und Gemüse zu verkaufen.

Ein Spaziergang durch die Altstadt ist ein geruhsames Unternehmen. Samstagmorgen ist Wochenmarkt an der Mündung des Roseau River im Nordwesten der Stadt. Das Geburtshaus der Schriftstellerin Jean Rhys, das in der Cork Street steht und jetzt eine kleine hübsche Pension (Vena's Guest House) beherbergt, lohnt einen Besuch. Und schlendern Sie durch den botanischen Garten im Südosten der Stadt. Er wurde vor über hundert Jahren angelegt und ist mit seinen mächtigen alten Bäumen ein hervorragender Ort, um sich im Schatten auszuruhen.

Sulphur Springs

Die Schwefelquellen können Sie mit dem Auto bequem erreichen, nur die letzten paar Meter geht man besser zu Fuß. Die Quellen entspringen auf einer wenige Quadratmeter großen Fläche. Hier und da blubbert es: Wasser und Gas entweichen aus der Tiefe. Der strenge Geruch von Schwefel kündigt sich schon aus einiger Entfernung an. Auf halbem Weg zwischen Roseau und Laudat

Trafalgar Falls

Die beiden 60 m tief stürzenden Wasserfälle sind ein imponierender Anblick, besonders, weil man sie von einer hölzernen Besucherplattform aus gleichzeitig sehen kann. Der kurze Aufstieg ist landschaftlich allerdings nicht so reizvoll, denn er führt am Gelände eines Wasserkraftwerks vorbei. Aufstieg vom Papillote Wilderness Retreat

Region: Martinique

Fort-de-France

Zur Hauptstadt wurde der Ort erst 1902, nachdem St-Pierre bei einem Vulkanausbruch untergegangen war. Heute ist Fort-de-France eine florierende Metropole (ca. 100000 Ew.), die französisches Flair versprüht. Sehenswert sind das Fort St-Louis, das auch heute noch militärisch genutzt wird und deshalb nicht immer zugänglich ist, und das La Savane genannte schöne Parkgelände an der Baie des Flamands. Hier stehen die Statuen der Kaiserin Joséphine (die erste Frau Napoleons wurde 1763 auf Martinique geboren) und des Anführers der ersten französischen Siedler auf der Insel, Pierre Belain d'Esnambuc.

Mont Pelée

Sie können den 1397 m hohen, imposanten Mont Pelée im Norden der Insel mit dem Auto erreichen. Auf halber Strecke den Vulkan hinauf befindet sich ein Parkplatz mit einer Aussichtsplattform, von der aus Sie einen schönen Blick auf den Atlantik haben. Wer möchte und fit genug ist, kan von hier aus bis zum Krater hinaufsteigen.

Musée Départemental de la Martinique

Im Museum sind Ausstellungen zur indianischen Vergangenheit Martiniques und zur Geschichte der Sklaverei zu sehen. Mo-Fr 9-17, Sa 9-12 Uhr | Eintritt 1,50 Euro | 9 Rue de la Liberté | Fort-de-France

Musée du Rhum saint-james

Das Museum ist in einem schönen Gebäude aus der Kolonialzeit untergebracht. Zur Besichtigung gehören auch ein Rundgang durch die heutige Brennerei und eine Kostprobe. Mo bis Fr 9-18, Sa/So 9-13 Uhr | Eintritt frei | Saint James Distillery | Sainte-Marie

Rocher du Diamant

Den Franzosen war das winzigee Felseneiland vor der Südküste Martiniques Anfang des 19. Jhs. 18 Monate lang ein Dorn im Auge. Eine kleine Besatzung britischer Soldaten und Seeleute war nämlich auf diesem unsinkbaren Schlachtschiff stationiert und bombardierte vorbeifahrende französische Schiffe. Die Engländer tauften ihr Felsenschiff „His Majestic Ship Diamond Rock“, und noch heute salutieren vorbeifahrende britische Schiffe.

St-Pierre

Das Unheil brach am 8. Mai 1902 über die Stadt herein. Die Bewohner von St-Pierre hatten das warnende Grummeln des Mont Pelée in den vergangenen Tagen einfach ignoriert, ebenso die Flucht aller Tiere. Und plötzlich verwandelte der Vulkan die Hauptstadt Martiniques mit einem glühenden Ascheregen innerhalb von drei Minuten in ein karibisches Pompeji. Von den Einwohnern soll nur einer den Ausbruch überlebt haben - eingeschlossen in einer Zelle wegen Trunkenheit. Das kleine Dorf, das heute den Namen St-Pierre trägt, steht an der Stelle der untergegangenen Stadt. Einzelne Gebäudereste können besichtigt werden, u.a. die lebensrettende Gefängniszelle. Das Museum informiert über den Hergang der Katastrophe. Tgl. 9-17 Uhr | Eintritt 1,50 Euro

Region: St-Barthélemy

Corossol

In dem Fischerdorf wird's abends interessant, wenn die Boote vom Meer zurückkommen. Manche Frauen tragen sonntags noch ihre traditionelle normannische Tracht. Sie verkaufen Flechtwerk und andere Handarbeiten. 2 km nordwestlich von Gustavia

Gustavia

Dem Hauptort der Insel merkt man trotz des Feuers, das hier 1852 wütete, in der Architektur den schwedischen Einfluss noch immer an. Er wurde nach König Gustav III. Adolf benannt.

Inter Oceans Museum

Das kleine Museum beherbergt eine tolle Muschelsammlung mit wunderschönen Exemplaren nicht nur aus der Karibik, sondern aus der ganzen Welt. Di-So 9-17 Uhr | Eintritt 3 Euro | Corossol

Saint-Jean

Die Bucht und der gleichnamige kleine Ort, in dessen Nähe auch der Flughafen liegt, ist eines der Haupturlaubsgebiete der Insel. Hier gibt es viele Hotelkomplexe und ein großes Einkaufszentrum.

Region: Anguilla

The Valley

Die Hauptstadt liegt in einem flachen Tal inmitten der Insel. Bis auf ein paar Boutiquen, Banken, Gästehäuser und Restaurants gibt es nicht viel zu sehen. Interessante Gebäude sind der ehemalige britische Beamtensitz Old Island House und das Wallblake House in Crossroads aus dem 18. Jh. Ein Besuch im Tourist Office macht Sie vertraut mit dem Rest der Insel. The Valley bietet sich als Ausgangspunkt für Touren in die Umgebung an.

Wallblake House

Das Plantagenhaus aus dem 18. Jh. gehört heute der katholischen Kirche. Legenden erzählen von ehemals ausschweifendem Leben und Mord. Sehenswert sind vor allem die alte Steinzisterne und der riesige Ofen. Besichtigung nach Vereinbarung. The Archaeological and Historical Society | Tel. 264/4972759

Region: Nevis

Charlestown

Wenn Basseterre auf St. Kitts schon wie eine Zeitreise in die Vergangenheit der Karibik wirkt, dann zeigt der größte Ort (ca. 1800 Ew.) auf Nevis die Zeitlosigkeit dieser kleinen Inseln. Schwer vorzustellen, dass hier jemals etwas Aufregendes passiert. Auf einem Spaziergang können Sie sich einige der schönen Bauten englischer Kolonialarchitektur ansehen, z.B. in der Government Street. Gegenüber erinnert der Jüdische Friedhof an die Zeit, als aus Brasilien geflohene Juden im 17./18. Jh. auf Nevis eine große Gemeinde bildeten. In der Gallows Bay (hier wurden früher Piraten am Galgen aufgeknüpft) gehen hin und wieder die Bootsbauer ihrem Handwerk nach.

Nelson Museum

Das Museum zeigt eine Reihe von Gegenständen, die im Leben von Horatio Nelson und seiner Frau eine Rolle gespielt haben: z.B. die Teller, die aus England für die Hochzeit hergeschafft wurden. Mo-Fr 9-16, Sa 9 bis 12 Uhr | Eintritt US $5 | Bath Road

St. John's Church

Hier wird die Hochzeitsurkunde von Horatio Nelson und Frances Nisbet aus dem Jahr 1787 aufbewahrt. Fig Tree, etwa 3 km von Charlestown entfernt

Region: Saba

The Bottom

Der Verwaltungssitz der Insel liegt nicht „ganz unten“, sondern 250 m hoch. Die holländischen Häuschen mit ihren roten Dächern und hübschen Vorgärten wirken schon etwas seltsam, so mitten in der Karibik.

Mt. Scenery

Die Inselbewohner nennen den Berg in der Inselmitte „The Mountain“. Von Windwardside aus können Sie den 870 m hohen Gipfel des Vulkans über Steintreppen erklimmen.

Region: Antigua

English Harbour

In einer geschützten Bucht an der Südküste fanden die Engländer im 18. Jh. einen idealen Ankerplatz für ihre Karibikflotte. Diese war hier sicher vor tropischen Stürmen und von den umliegenden Felsen herab leicht gegen Feinde zu verteidigen. Die Hafenanlagen sind eine der größten Touristenattraktionen Antiguas, aber auch die malerischen Ruinen der nach dem damaligen Gouverneur benannten Befestigungsanlagen Shirley Heights lohnen eine Besichtigung.

Fig Tree Drive

Nördlich des Ortes Liberta nimmt man gegenüber der katholischen Kirche den Abzweig nach Westen und fährt auf der holprigen Straße durch den Regenwald. Die Straße führt zur Siedlung Old Road und dem Hotel Curtain Bluff. Sehenswert ist hier die reiche Vegetation.

Nelson's Dockyard

Der spätere Sieger der Seeschlacht von Trafalgar diente hier als junger Offizier, und später war er Kommandant des Flottenstützpunkts, der jetzt seinen Namen trägt. Die gesamte Anlage ist heute ein Freilichtmuseum, in dem man alte Lagerhäuser und Werkstätten, Docks und Wohnräume besichtigen kann. Zum Teil sind sie auch zu Hotels oder Restaurants umgebaut worden. Nelson's Dockyard ist Ende April bis Anfang Mai auch Hauptquartier der „Antigua Sailing Week“, einer Regatta, die wahren Volksfestcharakter hat. 3,5 km südl. von English Harbour

St. John's

In der Hauptstadt St. John's an der Nordwestküste der Insel leben mehr als die Hälfte der Einwohner Antiguas (ca. 30000). Die in den 1980er-Jahren restaurierten historischen Gebäude am Kreuzfahrtschiff-Hafen Redcliffe Quay und Heritage Quay täuschen darüber hinweg, dass der größere Teil von St. John's sanierungsbedürftig ist.

Region: Sint Maarten

Philipsburg

Die Hauptstadt liegt auf einer Landbrücke zwischen der Groot Baai und dem Great Salt Pond. Parallel zum Wasser verlaufen die beiden Hauptstraßen: Front Street und Achterstraat. Front Street ist die Einkaufsmeile mit Dutyfreeshops, Restaurants, Spielkasinos. Sehenswert das alte niederländische Gerichtsgebäude.