Reisetipps Mauritius

Bloss nicht! Mauritius

Falsche Souvenirs sammeln

Muscheln, Korallen und Schildkröten gehören ins Meer und nicht als Staubfänger aufs Regal! Wer sie sammelt oder kauft, ist mitverantwortlich für die Zerstörung einer fragilen und einzigartigen Unterwasserwelt. Tot oder lebendig, aus anderen Ländern oder von hier, gezüchtet oder nicht - lassen Sie die Finger davon. So manches Souvenir wird am Zoll beschlagnahmt, weil die Einfuhr verboten ist.

Heimische Verhältnisse erwarten

Trotz Schnellstraßen und Verkehrsampeln ist Mauritius nicht Europa. Besonders nachts heißt es, sich nicht nur auf den Linksverkehr zu konzentrieren: Schlaglöcher, unbeleuchtete Fahrräder, betrunkene Landarbeiter, schlafende Hunde - die Straßen der Insel sind zu jeder Tageszeit belebt. Übrigens: Den Besuch im großen Hotel sollte man anmelden, sonst riskiert man ein Eintrittsverbot durch den Pförtner.

Oben ohne um jeden Preis

An öffentlichen Stränden, an denen die einheimischen Frauen den Sari sogar im Wasser anbehalten, empfindet die Bevölkerung sehr knappe Bademode oder gar Oben-ohne-Sonnen als Affront. Nacktbaden ist verboten, an den Poolanlagen der großen Hotels wird zumindest oben ohne geduldet. Das Bikinioberteil sollte aber höchstens dort abgelegt werden, wo Urlauber unter sich sind.

Preise kaputt machen

Der Preisunterschied zwischen dem Leben im Hotel und dem Leben in den Dörfern ist gewaltig. Für eine Übernachtung mit Halbpension in einem Doppelzimmer zahlen Urlauber oft mehr, als ein Mauritier im Monat verdient. Für manche der selbst ernannten Führer ist das Grund genug, ihre Tarife einem „westlichen“ Standard anzupassen. Immer sollte man deshalb die Preise im Vorhinein verabreden und sich im Hotel über die gängigen Tarife (z.B. für Taxis) informieren - allein schon, um unangenehmen Überraschungen bei erhöhten Forderungen vorzubeugen. Bei Führungen durch Tempelanlagen wird eine Spende erwartet. Wer nicht mindestens 20 Rupien gibt, wird Missmut ernten.

Zu viel Haut zeigen

Schon auf der Straße und in Restaurants gilt es als unhöflich, in allzu knapper Freizeitmode herumzulaufen. In Tempeln, mehr noch aber in Moscheen, wird vom Besucher erwartet, lange Hosen und langärmelige Hemden zu tragen. Die Schuhe allerdings muss man am Eingang ausziehen.

Energie verschwenden

Klimaanlage morgens beim Verlassen des Hotelzimmers ausschalten und erst nach der Rückkehr am Abend wieder einschalten.