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Reiseführer Ligurien:Bloss nicht

Auch in Ligurien gibt es Dinge, mit denen Sie anecken können

Diebe "einladen"

Ligurien ist eine recht sichere Gegend, wenn man die üblichen Vorsichtsmaßnahmen ergreift: das einsam geparkte Auto leer räumen, Wertsachen im Hotelsafe deponieren, auf Handtasche und Fotoapparat besonders gut aufpassen.

Überall rauchen

An öffentlichen Orten wie Restaurants, Hotels, Bars oder in Zügen ist das Rauchen verboten - und die Italiener halten sich daran!

Fälschungen kaufen

Beim Kauf von gefälschten Markenprodukten, etwa vom Straßen- oder Strandhändler, riskiert auch der Käufer hohe Bußgelder - einen Touristenbonus gibt es nicht!

Zimmer an der Bahntrasse

Beim Buchen Ihrer Unterkunft sollten Sie versuchen, Zimmer außer Hörweite der stark befahrenen Bahntrasse zu buchen, die viele Rivieraorte durchzieht.

Ohne Schuhe im Wald und auf Klippen

Im Hinterland laden wunderbare Wälder zum Spazierengehen ein. Dabei sollten Sie feste Schuhe tragen, denn der Weg ist oft genug voll spitzer Felsen, auch kann man kleinen Schlangen begegnen. Für die Badeplätze auf Klippen und Kieseln empfehlen sich Plastiksandalen, auch als Schutz vor Seeigeln an Felsen unter Wasser.

Im Pulk durch die Cinque Terre

Wenn Sie in die Cinque Terre für einen Tagesausflug fahren wollen, vermeiden Sie möglichst die Wochenenden von Ostern bis September, denn da wird es voll, und selbst gelassene Gemüter können die Schönheiten der Dörfer und der Natur nicht mehr entspannt genießen.

Einfach Platz nehmen

Im Restaurant und selbst in der Pizzeria steuert man nicht gleich auf einen Tisch zu, sondern lässt sich vom Ober einen empfehlen. Natürlich kann man, einmal in Kontakt, einen Wunsch äußern.

Bei Algenalarm baden

In den letzten Jahren ist ab und zu eine giftige Algenart in den Gewässern südlich von Genua aufgetaucht. Die Strandwärter geben Alarm, den man beachten sollte, denn die Berührung kann Fieber und Kopfschmerzen verursachen.

Preise unterschätzen

Sie tun gut daran, sich bei bestimmten Dingen vorher nach dem Preis zu erkundigen: etwa vor einer Taxifahrt oder vor Inanspruchnahme einer Werkstatt. Oder bei Fisch, dessen Preis auf der Karte häufig pro 100 g (etto) angegeben ist.

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Seit den Achtzigerjahren pendelt die Reiseführerautorin zwischen Deutschland und Italien. Eine Region, in die es sie immer wieder zieht, ist Ligurien. Sie begeistern die bunten Küstenstädtchen, das milde Klima, die Pflanzenpracht, die Luft voller Düfte der Pinien, des Thymians, des Meers. Und das alles vor der Kulisse der Berge - ein herrliches Wandergebiet mit Ausblick!

Der SZ.de-Reiseführer wird Ihnen in Kooperation mit Marco Polo präsentiert. Alle Angaben ohne Gewähr auf Richtigkeit, Aktualität oder Vollständigkeit der Information. Die Verantwortung für die präsentierten Inhalte und Rechte liegt ausschließlich bei Marco Polo.

Quelle: www.marcopolo.de

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