Reisetipps Frankreich

Praktische Hinweise Frankreich

Auto

Aus Deutschland führen die Autobahnen A 1 (Aachen-Liège-Paris) und A 4 (Saarbrücken-Metz-Reims-Paris) nach Frankreich. In den Süden führen die Autobahnen A 10/20 und die A 6, die Route du Soleil. Auf Autobahnen gilt eine Maut (Péage) auch für PKWs.

Bahn

Dank dem Schnellzug TGV ist es heute sehr einfach, innerhalb Frankreichs mit der Bahn zu reisen. Die meisten großen Städte sind an das Bahnnetz angeschlossen, das von Paris sternförmig das Land überzieht. Als Beispiel: Von Paris dauert eine Reise mit dem TGV bis Marseille drei Stunden. Buchungen innerhalb Frankreichs können über die Website www.voyages-sncf.com vorgenommen werden. Von Deutschland gibt es die Möglichkeit, den TGV Est Europeen zu nehmen, der die Städte Saarbrücken, Kaiserslautern, Mannheim, Frankfurt, München, Karlsruhe, Stuttgart, Zürich und Basel mit Paris verbindet. Eine Fahrt von Frankfurt nach Paris dauert 3 Std. 50 Min. (www.tgv-europe.de).

Flugzeug

Die Hauptstadt Paris besitzt zwei große Flughäfen: Orly, 11 km im Süden, und Charles-de-Gaulle (CDG), auch Roissy genannt, 23 km im Norden der Stadt. Roissy ist der zweitgrößte Flughafen Europas mit drei Terminals. Lufthansaflüge kommen in der Regel am Terminal 1 an, Air France-Flüge am Terminal 2. Der Terminal 3 ist für Charterflüge reserviert. Von beiden Pariser Flughäfen führen sowohl Busse (Roissybus, Orlybus) wie auch eine S-Bahn namens RER (Linie B 3 für CDG und B 4 für Orly) in die Innenstadt. Wichtige weitere Regionalflughäfen sind Bordeaux, Lille, Lyon, Marseille, Montpellier, Mulhouse, Nantes, Nizza, Straßburg und Toulouse.

Auskunft

Maison de la France ist das offizielle Fremdenverkehrsamt Frankreichs im Ausland (www.franceguide.com). In Deutschland: Zeppelinallee 37 | 60325 Frankfurt am Main | info.de@franceguide.com. In Österreich: Lugeck 1-2/Stg. 1/Top 7 | 1010 Wien | Fax 015032872 | info.at@franceguide.com. In der Schweiz: Rennweg 42 | Postfach 7226 | 8023 Zürich | Tel. 0442174600 | Fax 0442174617 | info.ch@franceguide.com. Zusätzlich bieten auch einige französische Regionen deutschsprachige Informationswebseiten an, wie z.B. die Franche-Comté: www.franche-comte.org. Vor Ort erhält man in den lokalen Fremdenverkehrsämtern gute Informationen.

Auto

In Frankreich werden inzwischen strenge Geschwindigkeitskontrollen durchgeführt. Die Radarstellen sind fest entlang der Autobahn installiert, seltener sieht man mobile Einsatzkräfte. In Ortschaften gilt eine Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h, auf Landstraßen 90 km/h, auf Schnellstraßen 110 km/h und auf Autobahnen 130 km/h (bei Regen 110 km/h). Bei Autopannen sollte man seinen deutschen Pannenservice anrufen, der in der Regel französische Vertragspartner hat. Bei Unfällen ist die Polizei zu informieren, via Autobahnrufsäulen oder mit Rufnummer 17. Die Ambulanz ist unter der Rufnummer 15 zu erreichen.

Banken

Die Banken haben in Frankreich in der Regel werktags von 9 bis 17 Uhr geöffnet. In kleineren Orten können sie über Mittag geschlossen sein. Die einfachste Bargeldbeschaffung erfolgt über die zahlreichen Automaten, die Kredit- und EC-Karten akzeptieren. Dabei fallen gewöhnlich Gebühren an in Höhe von 1 Prozent des Auszahlungsbetrags an, jedoch mindestens 3 Euro. Kreditkarten werden in Frankreich fast überall akzeptiert, jedoch kann man in privaten Gästehäusern, sogenannten Chambres d'Hôtes, oft nur bar zahlen.

Camping

11000 Campingplätze gibt es in Frankreich. Wie bei den Hotels sind sie in vier Sternekategorien eingeteilt. Eine Reservierung in den Ferienmonaten wird wärmstens empfohlen. Infos finden Sie auf der Website www.campingfrance.com.

Deutsche Botschaft

3-15, avenue Franklin D. Roosevelt | 75008 Paris | Tel. 0153834500 | Fax 0143597418 | www.amb-allemagne.fr

Österreichische Botschaft

6, rue Fabert | 75007 Paris | Tel. 0140633063 | Fax 0145556365 | www.amb-autriche.fr

Schweizer Botschaft

142, rue de Grenelle | 75007 Paris | Tel. 0149556700 | Fax 0149556767 | www.eda.admin.ch/paris

Fluggesellschaften

Neben den beiden großen Fluggesellschaften Airfrance und Lufthansa bieten inzwischen auch viele Billigflieger Direktflüge nach Frankreich an. Hier eine Auswahl:

Germanwings: von Köln und Stuttgart nach Paris, von Köln nach Nizza www.germanwings.com

Tuifly: von Hannover und Stuttgart nach Paris www.tuifly.com

Airberlin: von zahlreichen deutschen Städten, z.B. Berlin und Nürnberg nach Paris und Nizza www.airberlin.com

Gesundheit

Bei der Krankenkasse kann vor der Reise kostenlos eine europäische Krankenversicherungskarte beantragt werden. Jedoch werden über die Karte ausschließlich Notfälle zu 100 Prozent versichert. Meist müssen Sie trotzdem direkt nach der Behandlung die Arztgebühren bezahlen und sie anschließend bei Ihrer Krankenversicherung einreichen, die später dann nach den entsprechenden Sätzen die Behandlung abrechnet und die jeweiligen Beträge an Sie zurückerstattet.

Internet

Im Internet findet man zahlreiche Informationen über Frankreich. Hier ein paar der besten und wichtigsten Adressen. Allgemeine Infos über das Land gibt die Website der französischen Botschaft in Berlin: www.botschaft-frankreich.de. Infos über die deutsch-französische Zusammenarbeit mit aktuellen Kulturterminen finden Sie unter www.france-allemagne.fr. Informationen über Reisen und Wissenswertes vermitteln die Websites www.frankreich-experte.de und www.frankreichkontakte.de. Aktuelle Wetterinformationen erhält man unter www.wetteronline.de und www.meteo.fr. Eine Liste der französischen Touristenbüros finden Sie bei www.tourisme.fr.

Internetcafés & Wlan

Inzwischen bieten die meisten besseren Hotels einen kostenlosen Internetzugang über WLAN, in Frankreich WIFI genannt, an. Wer seinen Computer jedoch nicht dabei hat, kommt in diesen Internetcafés ins Netz: Paris: Cybercafe de Paris | 11/15, rue des Halles; Pacifica | 10, rue Taine; Café Orbital | 13, rue des Medicis; Cyber Espace Duriez | 3, rue de la Boétie.

Lyon: Connectik Café | 19, quai St-Antoine

Cannes: Webstation | 26, rue Hoche

Noch mehr Internetcafés finden Sie auf www.worldofinternetcafes.de

Klima & Reisezeit

Frankreich erfreut sich an einem gemäßigten Wetter. Als Wettergrenze wird die Loire angesehen. Während an der Atlantikküste im Westen eher ein mildes Klima herrscht, nähert sich gen Osten das Wetter dem Kontinentalklima an. Der Norden ist relativ feucht, der Süden besticht durch lange Sonnenperioden. Beste Reisezeit ist im späten Frühjahr und Sommer. Bereits ab Mitte September setzen in ganz Frankreich erste Herbstschauer ein, die in manchen Jahren bis Mitte November anhalten. In den Wintersportgebieten Vogesen, Jura, Zentralmassiv, Pyrenäen und Alpen ermöglichen gute Schneeverhältnisse in hohen Lagen Skifahren bis in die Monate März und April.

Notruf

Seit 2004 gilt in allen europäischen Ländern die gleiche Notrufnummer 112. Sie funktioniert vom Festnetz wie vom Handy aus.

Öffentliche Verkehrsmittel

Das öffentliche Verkehrsnetz ist in Frankreich sehr gut ausgebaut: Neben den TGVs für die Langstrecken, versorgen Thalys und Regionalzüge (Transilien) das Land. Selbst in kleineren Orten gibt es in der Regel ein gut ausgebautes Busnetz. In vielen größeren Städten wie Straßburg, Montpellier, Bordeaux oder Grenoble gibt es Trambahnen, die Großstädte Paris, Lyon und Marseille haben Metros.

Post

Briefe (bis 20 g) und Postkarten in Länder der Europäischen Union und in die Schweiz kosten 0,60 Euro.

Strom

Die Netzspannung beträgt 230 Volt. Bei Flach- und Eurosteckern braucht man keinen Adapter, bei alten Schukosteckern schon.

Telefon & Handy

Durch die Verbreitung des Handys sind öffentliche Telefonzellen rar geworden. Sie funktionieren mit einer Telefonkarte, die in Tabakläden, bei der Post, am Kiosk und an Tankstellen erhältlich sind. Für Auslandsgespräche aus Frankreich nach Deutschland wählt man die Länderkennzahl 0049, für Österreich die 0043 und für die Schweiz 0041 vor und dann die Ortsvorwahl ohne die erste 0. Für Gespräche nach Frankreich wählt man die Länderkennzahl 0033 vor. Innerhalb Frankreichs muss man die Ortskennzahl (z.B. 01 für Paris) auch dann wählen, wenn man am Ort ist. Es gibt in Frankreich drei große Mobilfunkanbieter (Orange, SFR, Bouygues), die Roamingabkommen mit deutschen Anbietern haben.

Beim Roaming spart, wer das günstigste Netz wählt. Mit einer Prepaidkarte des Gastlands entfallen die Gebühren für eingehende Anrufe. Prepaidkarten wie die von Global-Sim (www.globalsim.net) oder Globilo (www.globilo.de) sind zwar teurer, ersparen aber ebenfalls alle Roaminggebühren. Und: Sie bekommen schon zu Hause Ihre neue Nummer. Immer günstig sind SMS. Hohe Kosten verursacht die Mailbox: noch im Heimatland abschalten!

Trinkgeld

Das Trinkgeld ist in Frankreich in der Rechnung enthalten. Man lässt jedoch beim Verlassen eines Restaurants oder einer Bar meist einige Münzen auf dem Tisch liegen. War der Service besonders gut, kann man zusätzlich zwischen 5 und 10 Prozent Trinkgeld geben. Selbst in sehr guten Restaurants und bei Kreditkartenzahlung lässt man das Trinkgeld auf dem Tisch liegen. Im Hotel erwarten der Portier und das Zimmermädchen insbesondere bei längeren Aufenthalten Trinkgeld.

Unterkunft

In Frankreich gibt es rund 20000 Hotels, die in vier Kategorien eingeteilt sind. Die Preise beziehen sich in der Regel auf das Zimmer, nicht die Anzahl der Gäste. Die Erwartungen beim Frühstück sollte man runterschrauben: Ein Hotelfrühstück besteht meist nur aus einem Croissant, Orangensaft und Heißgetränk. Das französische Äquivalent der englischen Bed & Breakfasts sind die Chambres d'Hôtes, die teilweise recht luxuriös ausgestattet sind und dementsprechend teuer sein können. Da es sich bei diesen Gästehäusern um Privatunterkünfte handelt, gibt es keine Sterneklassifizierung. Günstige Hotels finden Sie unter der Kennzeichnung Logis de France (www.logis-de-france.fr) und günstige einfache Privatunterkünfte unter dem Label Gites de France (www.gites-de-france.fr). Während der französischen Ferienmonate Juli und August empfiehlt sich eine Reservierung. Insbesondere Mitte August sind gerade im Süden der Republik kaum noch Zimmer frei.

Zoll

Innerhalb der Europäischen Union gibt es für Privatpersonen keine Zollgrenzen mehr. Waren für den persönlichen Gebrauch genießen hohe Freigrenzen (zum Beispiel 800 Zigaretten, 10 l Spiritouosen und 90 l Wein können zollfrei ein- und ausgeführt werden). Beschränkungen bestehen hinsichtlich Pflanzen und Tieren sowie deren Verarbeitungsprodukten. Für Schweizer Staatsbürger gelten niedrigere Freigrenzen: 200 Zigaretten und 2 l Wein.

Baguette

1 Euro beim Bäcker

Kaffee

Ab 1,60 Euro für einen petit noir

Eis

2-4 Euro für eine Kugel

Wein

Ab 3,50 Euro für ein Glas im Bistro

Benzin

1,40 Euro für 1 l Super

PKW-Maut

Etwa 6,50 Euro für 100 km auf der Autobahn