Reisetipps Baskenland

Bloss nicht! Baskenland

Bedenkenlos abdampfen

Eingefleischten Glimmstänglern weht der Gesetzeswind entgegen, denn das Rauchen ist nicht mehr überall erlaubt. Bars und Restaurants machen per Aushang deutlich, ob Rauchen gestattet („Se permite fumar“) oder verboten („Fumar prohibido“) ist. In öffentlichen Gebäuden ist das Rauchen offiziell untersagt. Manche Hotels haben sich komplett gegen die Raucherschaft entschieden, andere bieten Raucherzimmer an. Bei der Hotelbuchung sollten sich Nikotinfreunde tunlichst danach erkundigen.

Ungewollt einen „Club“ aufsuchen

Wer den Schildern zu einem „Club“ folgt, liegt falsch, hier einen Nacht- oder Tanzclub zu vermuten. Ein „Club“ ist schlichtweg ein Bordell. Die meisten dieser Etablissements liegen an Stadträndern oder Schnellstraßen.

Geblitzt werden

Wer als Ausländer mit dem Auto in eine Radarfalle rast und gestoppt wird, muss sofort bar bezahlen. Als „Garantie“, so heißt es seitens der Polizei lapidar, obgleich man natürlich offiziell Beschwerde einlegen könne. Fazit: Das Geld ist auf jeden Fall weg.

Blitzen

In den meisten Monumenten und Museen ist das Fotografieren mit Blitz untersagt. Im Guggenheim-Museum in Bilbao und im Artium in Vitoria herrscht sogar generelles Fotografierverbot - und darüber wacht reichlich Personal.

Immobilienrisiken eingehen

Übervater Staat darf in Spanien enteignen, sofern ein öffentliches Interesse besteht. Dieser Passus ist sehr dehnbar und wird oft ausgenutzt. Wer an der falschen Stelle eine Immobilie kauft, ist sie im Zuge eines Autobahn- oder Bahnstreckenbaus oder einer sonstigen Erschließungsmaßnahme rasch wieder los. Die Gelder, die an die Geschädigten fließen, sind kaum der Rede wert.

Getrennt bezahlen

Kneipiers und Kellner sind es nicht gewohnt, all die Häppchen und Weine von jedem Einzelnen zu kassieren. Eine Gesellschaft aus mehreren Leuten bekommt am Ende des Abends eine gemeinsame Rechnung. Jeder hat vorher denselben Anteil in eine gemeinsame Kasse gegeben, ohne nun den individuellen Verzehr haarklein auszurechnen - so zumindest handhaben es die Spanier in Bars und in Restaurants.

Mutig den Zebrastreifen kreuzen

Viele spanische Autofahrer sehen Zebrastreifen oft nur als Straßendekors und halten bei Wartenden nicht an. Fußgänger sollten keinesfalls ihr Recht einfordern, indem sie übertriebenen Mut beim Überqueren der Straße beweisen. Das hat schon oft zu Unfällen geführt.