Die Politikerin der Linken, Sahra Wagenknecht, hat Verständnis für den venezolanischen Präsidenten Chavez geäußert. Dieser hatte Bundeskanzlerin Merkel in die Nähe Hitlers gerückt.
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Die Sprecherin der Kommunistischen Plattform in der Linkspartei Sahra Wagenknecht Foto: AP
Die Sprecherin der Kommunistischen Plattform in der Linkspartei, Sahra Wagenknecht, hat Verständnis für die umstrittenen Äußerungen des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez über Kanzlerin Angela Merkel geäußert. "Das, was Chavez gesagt hat, ist historisch korrekt", sagte Wagenknecht der Welt am Sonntag.
Er habe nicht behauptet, dass Merkel eine "Wiedergängerin" von Adolf Hitler sei. Er habe vielmehr erklärt, "dass die Partei, in der Angela Merkel wirkt, aus einer Partei hervorgegangen ist, die seinerzeit mit den Nazis zumindest indirekt kooperiert hat", sagte Wagenknecht: "Das ist eine historisch zutreffende Darstellung."
Der venezolanische Präsident hatte sich in einem kurzen Gespräch mit Merkel in Lima für seine verbalen Attacken entschuldigt. Er hatte die Kanzlerin in die Nähe von Hitler gestellt, ihr noch kurz vor seinem Abflug nach Lima jegliche Vernunft abgesprochen und sie ermahnt, sich wie eine Staatsfrau zu benehmen.
(AP/bavo/imm)





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