ANZEIGE EIN ANGEBOT DER SAVINGS UNITED GMBH

Studentenkredit Vergleich 2022

Günstigen Kredit für Studenten sichern

Product Hero Image

Studentenkredit Vergleich 2022

Günstigen Kredit für Studenten sichern
Nicola Lehrle - Fachredakteurin Aktualisiert am 06.09.2022 10 Minuten Lesezeit

Sie sind auf der Suche nach einem attraktiven Studentenkredit? Unser Studentenkredit Vergleich bietet Ihnen einen zuverlässigen Überblick über die Vorteile einer solchen Geldaufnahme. Wir informieren über alles rund um das Stellen des Kreditantrags, über die Auszahlung und die Rückzahlung. Außerdem zeigen wir Ihnen, welche Alternativen zu einem Studentendarlehen bestehen, und wie Sie mit Hilfe unseres Vergleichs in kürzester Zeit Ihr individuell zugeschnittenes Kreditangebot finden. Dabei legen wir ein besonderes Augenmerk auf die Wahl der persönlich angemessenen Kredithöhe. Mit Hilfe unseres Ratgebers finden Sie so im Handumdrehen zu Ihrem Wunschkredit, und haben die notwendige finanzielle Freiheit, um Ihre Studienzeit voll auszuschöpfen.

ZUM ANGEBOT

Mit dem Studentenkredit Vergleich zum günstigen Kredit als Student

Die Zusage für das heiß begehrte Studienfach ist da, der Umzug in die Hochschulstadt läuft, eine WG ist gefunden – doch wie soll das Ganze finanziert werden? Nur selten können Studenten allein durch einen Zuverdienst oder finanzielle Unterstützung der Eltern das Leben rund um das gesamte Studium finanzieren.

Immer mehr Hochschüler nutzen deshalb eine Finanzierung, um das Auslandssemester, das Zweitstudium oder die Promotion mit dem nötigen Kleingeld in der Hand meistern zu können.

Ein Studentenkredit Vergleich zeigt die einzelnen Anbieter staatlicher, privater oder auch regionaler oder fachgebundener Studentendarlehen auf und liefert wichtige Informationen zu den Voraussetzungen, der Laufzeit und den Konditionen sowie der Rückzahlung, aber auch sinnvollen Alternativen.

Bei uns erhalten Sie einen kostenlosen Studienkredit Vergleich, der Ihnen die besten Kredite auflistet. So finden Sie garantiert ein Top-Angebot mit günstigen Zinsen und besten Konditionen!

Das Wichtigste zum Studienkredit auf einen Blick

  • Mit einem Studentenkredit können Studierende die Kosten decken, die zum täglichen Leben anfallen. Daher wird der Studentenkredit in monatlichen Raten ausbezahlt. Er zeichnet sich außerdem durch einen besonders niedrigen Zinssatz aus.
  • Nach der Auszahlung des Kredits profitieren Nutzer von einer Karenzzeit, bevor die Rückzahlung des Studentenkredits startet.
  • Der KfW-Studienkredit ist besonders beliebt. Alternativen können zum Beispiel BAföG, ein Nebenjob, Bildungsfonds oder Stipendien sein. Auch sie sind einen Vergleich wert.

Was ist ein Studentenkredit und wer bekommt den Studentenkredit?

Ein Ratenkredit für Studenten

Wird von einem klassischen Studienkredit gesprochen, so ist im weiteren Sinn ein herkömmlicher Ratenkredit gemeint, den Personen, die an einer Universität oder Hochschule eingeschrieben sind, beantragen können. Der Verwendungszweck ist nicht definiert. So können Sie durch den jetzigen Besuch der Uni oder Hochschule etwa auch ein neues Auto erwerben oder eine Reise finanzieren.

Bei einem Ratenkredit für Studenten wird in der Regel ein Bürge gefordert. Denn Hochschüler und Studenten verfügen selbst meist noch nicht über ein festes, regelmäßiges Einkommen und sind deshalb für die Banken relativ unsichere Kreditnehmer. Eltern sind zum Beispiel öfters als Bürgen eingetragen, indem sie mit ihrem eigenen Vermögen für die Kreditaufnahme der Kinder haften.

Studentenkredit, Studienkredit und Studiendarlehen

Der eng definierte, klassische Studentenkredit wird hingegen mit dem Ziel vergeben, dass Sie damit Ihr Studium finanzieren können. Solch ein Kredit ist damit immer zweckgebunden und kann nicht wahllos eingesetzt werden. Im Unterschied zum herkömmlichen Ratenkredit müssen Sie bei einem Studienkredit Ihren Studentenstatus belegen und den Kreditgeber auch über das Fortschreiten des Studiums informieren.

Während bei einem gängigen Kredit oft die gesamte Kreditsumme auf einen Schlag ausbezahlt wird, läuft bei einem solchen Kredit eine monatliche Auszahlung. Dadurch soll gewährleistet werden, dass Sie Ihre Lebenshaltungskosten mit dem Kreditgeld begleichen. Dabei profitieren Personen während ihres Studiums bei vielen Kreditanstalten von einem vergleichsweise günstigen Zinssatz.

Achtung: Zwar profitieren Sie mit einem Studienkredit von niedrigen Zinsen und besonderen Konditionen, aber auch Sie müssen den Kredit mit Zinsen zurückzahlen. Wer einen Studienkredit aufnimmt, zahlt immer deutlich mehr Geld zurück, als er erhalten hat.

Der bekannteste Anbieter für solche günstigen Kredite ist die KfW-Bank. KfW steht für Kreditanstalt für Wiederaufbau. Sie vergibt den KfW-Studienkredit zu besonders günstigen Konditionen, da die Geldaufnahme eine staatliche Förderung erhält. Mit einem KfW-Studienkredit haben Sie die Möglichkeit, Folgendes zu finanzieren:

  • das Erststudium
  • das Zweitstudium
  • ein Zusatzstudium
  • ein Ergänzungsstudium
  • ein Aufbaustudium
  • die Promotion

Die KfW hat die Dauer der Förderung – je nach Art des Studiums – auf sechs bis 14 Semester beschränkt. In monatlichen Raten zwischen 100 und 650 Euro Kredit zahlt die KfW-Bankengruppe aus. Der Kredit der KfW wird einkommens- und elternunabhängig vergeben. Kreditnehmer dürfen außerdem nicht älter als 44 Jahre sein, wenn sie einen KfW-Studienkredit nutzen möchten. Weitere Informationen erhalten Sie direkt bei der KfW.

Voraussetzungen und erforderliche Unterlagen für einen Studienkredit

Studienkredit Voraussetzungen

Je nach Kreditinstitut können die Voraussetzungen für einen Studienkredit ganz unterschiedlich aussehen. Einige Konditionen sind sich allerdings sehr ähnlich. Vor allem bei der Kreditnutzung durch eine Förderbank sollten Sie mit folgenden Voraussetzungen rechnen:

  • Einen festen Wohnsitz in Deutschland.
  • deutsche Staatsbürgerschaft oder Verwandtschaft mit einem deutschen Staatsbürger beziehungsweise EU-Staatsangehörigen.
  • ein Mindestalter von 18 Jahren und ein Höchstalter von 30 Jahren. Lediglich bei einem KfW-Studienkredit dürfen Sie sogar bis zu 44 Jahre alt sein.
  • ein gültiger Studiennachweis. Bei den meisten Förderbanken muss das Studium an einer staatlichen Universität oder Hochschule erfolgen.

Manche Bankhäuser finanzieren auch nur spezielle Studienfächer und zielen somit auf bestimmte Zielgruppen ab. Eine weitere Besonderheit sind Studienkredite für ein Auslandsstudium. Informieren Sie sich deshalb am besten immer direkt beim jeweiligen Kreditinstitut, um herauszufinden, was tatsächlich die besten Studienkredite für Ihre Situation sind. Hier erhalten Sie weitere Daten und detaillierte Informationen mit auf Sie personalisierten Inhalten.

Unterlagen für einen Studienkredit

Je nachdem welchen Kredit Sie nutzen möchten, können die benötigten Unterlagen ein wenig abweichen. Grundsätzlich sind für Studienkredite aber folgende Unterlagen notwendig:

  • Personalausweis oder Reisepass mit aktueller Meldeadresse.
  • eine gültige Immatrikulationsbescheinigung.
  • der Nachweis über ein eigenes Girokonto.
  • ein vollständig ausgefüllter Online-Antrag mit Ihren persönlichen Daten.

Rechenbeispiel zum besseren Verständnis

Um Ihre offenen Fragen so gut wie möglich zu beantworten, zeigen wir Ihnen im folgenden Beispiel, wie ein Sofortkredit für Studenten mit verschiedenen Laufzeiten, Raten und Zinssätzen aussehen kann:

Darlehensbetrag Laufzeit Nominalzins Monatsrate Gesamtzinskosten
5.000 Euro 24 Monate 3,7 Prozent 216,46 Euro 194,98 Euro
5.000 Euro 48 Monate 3,7 Prozent 112,46 Euro 386,81 Euro
10.000 Euro 24 Monate 3,7 Prozent 432,92 Euro 389,96 Euro
10.000 Euro 48 Monate 3,7 Prozent 224,45 Euro 773,63 Euro

Die 3 Phasen des Studienkredits

Der Ablauf eines Kredits für Studenten unterscheidet sich deutlich vom klassischen Ratenkredit. Letzterer ist nach Ablauf der Kreditlaufzeit sofort in Raten zurückzuzahlen. Beim einem Kredit für Studenten hingegen gibt es zwischen der Auszahlungsphase und der Rückzahlungsphase eine Karenzzeit, während der keine Raten zu zahlen sind.

Auszahlungsphase

Der Kreditgeber zahlt Studenten über maximal 14 Semester den Studienkredit in monatlichen Raten aus. Auf diese Weise soll gewährleistet sein, dass diese ihren Lebensunterhalt bestreiten können. Wie der monatliche Betrag ausfällt, den der Kreditgeber auf das Konto überweist, kann jeweils unterschiedlich individuell nach Bedarf festgelegt werden.

Gut zu wissen

Ein Studiendarlehen muss nicht das komplette Studium finanzieren. Manchmal kann es reichen, wenn nur in der Studienabschlusszeit finanzielle Unterstützung geleistet wird.

Die Zinsen für ein Studentendarlehen werden meist direkt von der monatlichen Auszahlung abgezogen. Da mit der Zeit die Kreditsumme steigt, werden auch die Zinszahlungen höher. Nimmt der Zinssatz gegen Ende der Auszahlungsphase einen merklichen Teil des Betrags weg, können Sie mit so manchem Kreditgeber einen Zinsaufschub vereinbaren. In diesem Fall steht Ihnen der volle monatliche Kreditbetrag zur Verfügung, die Zinsen sind während der Karenzzeit des Darlehens fällig.

Karenzphase

Die Karenzzeit zwischen Auszahlung der Kreditsumme und Rückzahlung beträgt in den meisten Fällen zwischen 18 und 24 Monate. Während dieses Zeitraums zieht der Kreditgeber lediglich die Zinsen für die Kreditsumme ein, wurden diese nicht schon in der Auszahlungsphase beglichen. Studenten haben auf diese Weise ausreichend Zeit, um eine feste Anstellung zu finden und die Rückzahlung des Kredits leisten zu können.

Schon gewusst?

Die Dauer Ihres Zeitaufschubs kann individuell verkürzt werden oder auch ganz wegfallen. Haben Sie schnell eine Festanstellung gefunden und wollen mit der Kreditrückzahlung beginnen, gibt Ihnen die Kreditanstalt die Möglichkeit dazu.

Rückzahlungsphase

Nach der Karenzzeit beginnt die Rückzahlungsphase. Während der Rückzahlung muss das in der Kreditlaufzeit erhaltene Geld zuzüglich Zinsen zurückgezahlt werden. Wie lang die Rückzahlungsphase ist, hängt vom Kreditbetrag und der Höhe der Rückzahlungsraten ab.

Es gilt: Je geringer die Summe des Studentenkredits und je höher die monatlichen Kreditraten, desto schneller sind Sie schuldenfrei – desto größer ist aber zugleich die monatliche Belastung.

Sie können die Höhe der monatlichen Raten selbst wählen, müssen jedoch einen geringen Mindestbetrag leisten. Zweimal jährlich erlaubt die Bank das Anpassen der Kreditrate. Sondertilgungen sind meist problemlos möglich.

Achtung: Nach höchstens 25 Jahren muss ein Studienkredit abbezahlt sein. Manche Geldgeber gewähren auch nur einen Zeitraum von 10 Jahren. Somit können Nutzer ihr späteres Einkommen verwenden, um ein solches Darlehen abzuzahlen.

Alternativen zum Studentendarlehen – weitere Finanzierungsmöglichkeiten

Finanzierung durch Familie

Nur selten haben Besucher einer Universität oder Hochschule das große Glück, dass Eltern oder andere Verwandte sie während des Studiums finanziell unterstützen können. Und das, obwohl Eltern gesetzlich verpflichtet sind, die Erstausbildung ihres Kindes zu finanzieren. Eltern sind für die Dauer der Regelstudienzeit unterhaltspflichtig, wenn sie über ausreichend Einkommen verfügen. Dafür erhalten Eltern bis zur Vollendung des 25. Lebensjahres des Kindes das Kindergeld.

BAföG

BAföG wird vom Staat vergeben und soll dann zum Einsatz kommen, wenn das Einkommen der Eltern nicht ausreicht, um das Studium des Kindes zu finanzieren. Manche Studierenden erhalten eine finanzielle Ergänzung durch diesen Zuschuss, andere müssen gar eine Vollfinanzierung beantragen.

Weitere Voraussetzungen für den Bezug des Fördergeldes sind:

  • der Besuch einer förderungsfähigen Hochschule.
  • der Student muss deutscher Staatsbürger sein.
  • der Student muss das Studium vor dem 30. Lebensjahr beginnen.
  • es sollte sich um die Erstausbildung handeln.
Zinsloses Darlehen

Bei der Ausbildungsförderung handelt es sich um ein zinsloses Darlehen, das zum Weiteren einen Zuschuss beinhaltet. Das ist der große Vorteil gegenüber einem Studienkredit. Wer die Förderung bezieht, muss später höchstens die Hälfte an den Staat zurückzahlen.

Einen weiteren Vorteil gibt es bei den Möglichkeiten für die Rückzahlung. Wer eine vorzeitige Tilgung ins Auge fasst, profitiert von einem kräftigen Nachlass. Wie hoch dieser Nachlass genau ausfällt, hängt von der Höhe einer Sonderzahlung ab.

Im Vergleich zu einem gängigen Studienkredit ist die Karenzzeit beim Bafög außerdem länger. Erst nach viereinhalb Jahren wird der Kreditnehmer schriftlich aufgefordert, seine Rückzahlung zu beginnen.

Nebenjob

Manche Studenten nutzen die freie Zeit, um neben dem Studium einem Nebenjob nachzugehen. Verdientes Geld kann für den Lebensunterhalt genutzt werden. Unterschätzen Sie jedoch nicht den Aufwand, den ein Nebenjob bei Vorlesungen, Seminaren, Klausurvorbereitungen und Hausarbeiten zusätzlich verursacht. In Deutschland üben gut zwei Drittel aller Studenten neben dem Studium einen Nebenjob aus.

Ein Nebenjob kann manchmal auch so gewählt werden, dass er nicht nur die Finanzen aufbessert, sondern auch bereits praktische Erfahrungen und wertvolle Kontakte für den späteren Berufsweg liefert. So manchem Studenten wird dank des Nebenjobs der Berufseinstieg nach dem Studium erheblich erleichtert.

Stipendium

Wenn man an ein Stipendium denkt, hat man meist noch die Förderung von Hochbegabten im Kopf. Dabei fordern Förderer längst nicht mehr nur Studenten mit Spitzennoten. Neben den studentischen Leistungen rückt immer mehr das persönliche Engagement ins Zentrum der Aufmerksamkeit.

Förderer können staatliche Stellen sein, aber auch private Förderer, kirchliche Einrichtungen, politische Vereine, Stiftungen aus dem Bereich der Forschung etc. Das Stipendium ist nicht nur als Vollstipendium möglich, sondern auch als Zuschuss: Büchergeld, Bezahlung eines Sprachkurses oder ein Auslandssemester.

Und das Beste: Stipendien sind rückzahlungsfrei. Das bedeutet, Förderer unterstützen Studierende finanziell, ohne dass diese etwas zurückzahlen müssen.

Gewöhnlicher Ratenkredit

Außerdem kann der gewöhnliche Ratenkredit ein Ausweg sein, wenn Studierende ihren Lebensunterhalt nicht finanzieren können. Über einen Ratenkredit können Sie unabhängig vom Verwendungszweck und vollkommen flexibel verfügen. Allerdings gibt es aufgrund des selten regelmäßigen und niedrigen Einkommens der Studenten größere Hürden bei der Kreditvergabe zu nehmen.

Dispositionskredit

Der Dispositionskredit, auch als Dispo oder Dispokredit bekannt, eignet sich ideal als kurzfristige Überbrückung bei einem finanziellen Engpass. In der Regel erhält fast jeder Bankkunde mit einem Girokonto die Einräumung eines Dispokredits. Der Kreditrahmen des Dispos ist immer von der finanziellen Situation des Kontoinhabers abhängig. Somit orientiert sich der Disporahmen immer an Ihrem eigenen Einkommen. Meistens wird ein Dispositionskredit in der Höhe des zweifachen monatlichen Geldeingangs gewährt.

Somit ermöglicht Ihnen ein Dispokredit schnell verfügbares Bargeld, ohne dafür extra einen Kredit zu beantragen. Sie können einen solchen Kredit also jederzeit in Anspruch nehmen. Das Problem dabei: Die meisten Banken verlangen immense Zinsen. Mittlerweile ist ein fester Zinssatz von über 10 oder 15 Prozent nicht unüblich. Deshalb sollten Sie zunächst einmal verschiedene Angebot genau vergleichen und einen Dispositionskredit lieber nur im Notfall oder am besten immer nur kurzfristig in Anspruch nehmen.

Sonderfall – Bildungsfonds

Bildungsfonds stellen einen Sonderfall in der Studienfinanzierung dar. Bei Bildungsfonds bringen Anleger ihr Vermögen in einem Fonds unter, welcher dann zur Finanzierung von Studierenden genutzt wird. Will man als Student einen Bildungsfonds nutzen, muss man ein meist aufwendiges Bewerbungsverfahren durchlaufen.

Nach dem Studienabschluss zahlen ausgewählte Studenten für einen bestimmten Zeitraum einen vorher festgelegten Prozentsatz ihres Arbeitseinkommens in den Fonds. Vorausgesetzt wird hier ein bestimmtes Mindesteinkommen. Durch diese Art der Rückzahlung kommen Geförderte zugleich für die nächste Generation der förderungsfähigen Hochschüler auf.

Achtung: Wer nach dem Studium einen guten Job hat und gut verdient, zahlt unter Umständen mehr zurück, als er selbst aus dem Fonds erhalten hat.

Unterschied zwischen Studentendarlehen und Bafög-Bankdarlehen

Wie bereits erwähnt, können Kinder von Eltern mit geringem Einkommen eine Bafög-Förderung beantragen. Ob und wie viel Bafög ausgezahlt wird, richtet sich dann immer nach der Höhe des elterlichen Einkommens. Wer Geschwister hat, erhält außerdem zusätzliche Freibeträge, die vom Einkommen abgezogen werden. Außerdem ist es entscheidend, ob die Geschwister bereits studieren oder eine Ausbildung machen. Darüber hinaus müssen bei einem solchen Bankdarlehen die eigenen Ersparnisse offen gelegt werden. Dabei dürfen Sie bis zu 7.500 Euro besitzen. Ein Auto zählt zum Beispiel ebenfalls zum eigenen Ersparten. Somit eignet sich diese optimal als Kredit für Studenten ohne Einkommen.

Neben dem regulären Bafög-Bankdarlehen gibt es auch eine Option, dieses elternunabhängig zu beantragen. Dies ist aber nur für Studierende möglich, die bereits eine Berufsausbildung abgeschlossen haben und bereits 5 oder mehr Jahr gearbeitet haben. Der allgemeine Höchstsatz für beide Hilfen liegt derzeit bei 861 Euro pro Monat. Die meisten Studenten erhalten aber deutlich weniger Zuschuss.

Wenn Ihr Antrag abgelehnt wird, haben Sie immer noch die Chance auf ein Studentendarlehen. Auch hier gibt es verschiedene Förderungen wie den KfW-Kredit der KfW-Förderbank. Um Ihren Kredit zu beantragen, müssen Sie auch hier keine Sicherheiten vorweisen. Allerdings gibt es auch Unterschiede beim KfW-Studienkredit: Zunächst einmal ist bei einem solchen Kredit egal, wie viel die eigenen Eltern verdienen. Auch die Ersparnisse und das Einkommen haben keinerlei Auswirkungen auf die Kreditbewilligung. Der größte Unterschied: Ein KfW-Studienkredit sowie alle anderen Kreditformen sind immer mit Zinsen verbunden. Allerdings können Sie bei einem KfW-Studienkredit von besonders niedrigen Zinsen profitieren. Derzeit liegt der Zinssatz für KfW-Kredite von der KfW-Bankengruppe bei rund 4 Prozent.

Alle wichtigen Unterschiede im Überblick:

  Bafög-Bankdarlehen KfW-Studienkredit und andere klassische Studienkredite Ratenkredit für Studenten
Voraussetzungen -förderungsfähige Hochschule,
-deutsche Staatsbürgerschaft muss vorliegen,
-Studienbeginn vor dem 30. Lebensjahr
-keine finanzielle Unterstützung von den Eltern möglich
-einkommensunabhängige Förderung
-Alter zwischen 18 und 44 Jahren
-Studium muss an einer staatlich anerkannten Hochschule erfolgen
-deutscher Staatsbürger
-EU-Staatsbürger oder Angehöriger von EU-Bürger oder einem deutschen Staatsangehörigen
-Sicherheiten notwendig
-gültige Studienbescheinigung muss vorgelegt werden
-Mindestalter von 18 Jahren
Rückzahlungsmodalitäten spätestens 5 Jahre nach der letzten Auszahlung nach Laufzeitende sowie einer Karenzzeit von 18 Monaten sofort in Monatsraten
Zinsen zinslos ab ca. 3,55 Prozent p.a. ab ca. 0,9 Prozent p.a.
Auszahlung monatlich zur Finanzierung des Studiums monatlich zur Studienfinanzierung sofortige einmalige erste Auszahlung - zweckgebunden oder zur freien Verwendung

Studienkredit finden – Vergleich von Studentendarlehen

Um den richtigen Studienkredit zu finden, sollten vor der Kreditaufnahme wichtige Frage geklärt werden: Passt ein Darlehen zu meinem Studium? Habe ich mir die Alternativen angesehen? Wie hoch ist mein monatlicher Bedarf? Wie läuft die Finanzierung ab?

Schritt 1: Haushaltsplan aufstellen und Bedarf ausrechnen

Zunächst sollten Sie errechnen, wie hoch Ihr monatliches Budget ist und welche Ausgaben Sie haben. Stellen Sie den Einnahmequellen wie etwa Kindergeld, BAföG-Förderung, Nebenjob oder Wohngeld den Ausgaben wie Miete für WG Zimmer, Nebenkosten, Lebensmittel, Fahrtkosten und Studienkosten gegenüber.

Achtung: Kalkulieren Sie genau und planen Sie einen kleinen Puffer für unerwartete Ausgaben ein. Leihen Sie sich jedoch nicht unnötig viel Geld, denn dann zahlen Sie unnötige Zinsen.

Schritt 2: Studienkredit-Vergleich nutzen, um Anbieter zu finden

Mit einem Vergleich von Studienkredit-Angeboten können Sie in unserem Online-Kreditportal günstige Studentenkredite vergleichen. Da Sie nun die monatliche Summe kennen, die Sie leihen müssen, können Sie anhand der benötigten Kreditsumme und der Kreditlaufzeit ein passendes Angebot mit günstigen Konditionen finden.

Der Kreditrechner zeigt Ihnen an, welche Sicherheiten Sie in der Regel bei den unterschiedlichen Anbietern vorlegen müssen, um einen Kredit zu beantragen, und welche Bonität gewünscht ist.

Achten Sie bei der Auswahl des Sofortkredits für Studenten besonders auf den effektiven Jahreszins, da dieser Aufschluss über die tatsächlichen Kosten des Darlehens gibt.

Schritt 3: Formulare ausfüllen und Dokumente hochladen

Haben Sie den perfekten Studienkredit gefunden, stellen Sie gleich online die Kreditanfrage um den Studienkredit aufzunehmen. Diese Anfrage läuft Schufa-neutral ab. Somit wird noch nicht überprüft, ob Sie einen Schufa-Eintrag haben und die Anfrage hat keinen Einfluss auf Ihren Schufa-Score.

Dabei machen Sie Angaben zu Ihrer Person sowie der aktuellen finanziellen Situation, und belegen Ihre Angaben mit einschlägigen Dokumenten wie beispielsweise einem Einkommensnachweis. Beim Studienkredit ist anstelle des zweiten Kreditnehmers meist ein Bürge einzusetzen, der den Kreditinstituten als Sicherheit bei Rückzahlungsausfall dient.

Schritt 4: Kreditzusage und Bestätigung der Identität

Erst jetzt stellt das Kreditinstitut bei ihrer finalen Bearbeitung eine Schufa-Abfrage und führt einen Vorab-Check durch. Fällt diese positiv aus, können Sie sich über die Kreditzusage freuen. Wenn Sie die Unterlagen unterschrieben und den Online-Antrag an die Bank zurücksenden, gilt die Kreditangelegenheit als verbindlich. Damit akzeptieren Sie die Konditionen der Bank und stimmen den Rückzahlungsmodalitäten zu.

Um Ihre Identität gegenüber der Bank zu klären, nutzen Sie das Post-Ident oder das Video-Ident-Verfahren. Während Sie beim Post-Ident die Vertragsunterlagen sowie Ihren Personalausweis in einer Filiale der Deutschen Post vorlegen müssen, sodass dort ein Mitarbeiter Ihre Identität bestätigen kann, erfolgt beim Video-Ident die Identifikation online bei einem Video-Call ab.

Schritt 5: Kreditabschluss und Auszahlung

Sobald das Kreditinstitut Ihre Unterlagen bearbeitet hat und Sie Ihre Identität bestätigen konnten, erfolgt die Auszahlung durch die Bank. Diese kann je nach Geldinstitut mehrere Werktage dauern.

Nicola Lehrle
Nicola Lehrle Fachredakteurin

Als Fachredakteurin für Artikel im Bereich Finanzen, Elektronik, Versicherungen und Telekommunikation liegt ihr Fokus auf Ratgebern zum Thema Vergleichsportale. Nicola möchte mit ihren Texten den Lesern auch komplizierte Sachverhalte möglichst einfach erklären und dabei hohen Mehrwert bieten.

FAQ - Häufig gestellte Fragen zum Studentenkredit Vergleich

Eine der am häufigsten gestellte Fragen ist die, nach der Anlaufstelle für eine solche Kreditaufnahme. Einen Studentenkredit erhalten Sie dann, wenn Sie nachweislich über den Studentenstatus verfügen. Antragsteller müssen mindestens 18 Jahre alt sein und ihren ständigen Wohnsitz in Deutschland haben. Manche Banken stellen weitere Voraussetzungen an die Bildungseinrichtung oder vergeben Kredite nur mit Bürgschaft.

Wie hoch ein Studentendarlehen ist, hängt von mehreren Faktoren ab. Nicht immer kann die gewünschte Kreditsumme tatsächlich bewilligt werden. Begrenzt ist die Höhe der monatlich ausgezahlten Rate und die Auszahlungsdauer beim Kredit für Studenten, was die finale Kredithöhe definiert.

Beim einem KfW-Studienkredit liegt die Höchstgrenze der monatlichen Rate etwa bei 650 Euro, die Auszahlung ist auf 14 Semester begrenzt. Der maximale Kreditbetrag beläuft sich damit auf etwa 55.000 Euro.

Wie schnell es zu einer Auszahlung der Kreditsumme kommt, hängt vom Kreditgeber ab. In der Regel vergehen einige Werktage, bis ein Kreditantrag bearbeitet und die Zusage erteilt ist. Ein Online-Kredit ist meist schneller bearbeitet.

Im Gegensatz zu einem normalen Ratenkredit muss ein Kredit für Studierende nicht nach der letzten Auszahlung sofort zurückgezahlt werden. Nach dem Abschluss der Auszahlungen bieten Kreditgeber eine Ruhephase an. Diese ist von Anbieter zu Anbieter verschieden, beläuft sich meist auf ca. 18 Monate. Erst nach Ablauf der Karenzzeit startet die Rückzahlungsphase des Kredits. Somit kann die Rückzahlung für ein solches Darlehen zum Beispiel auch zwei Jahre pausieren, was in vielen Fällen enorm günstig ist.

Die Voraussetzungen für eine Kreditvergabe von Studentenkrediten ist immer vom jeweiligen Kreditinstitut abhängig. In der Regel gelten folgende Voraussetzungen:

  1. ein Mindestalter von 18 Jahren und ein maximales Alter von 30 beziehungsweise 44 Jahren,
  2. eine gültige Studienbescheinigung.

Für einen regulären Ratenkredit sind außerdem Sicherheiten notwendig. Bei einem Förderkredit nicht. Dafür gelten hier folgende Voraussetzungen:

  • deutsche Staatsbürgerschaft oder die Verwandtschaft mit einem deutschen Staatsbürger oder EU-Bürger,
  • das Studium muss an einer staatlich anerkannten Hochschule oder einer förderungsfähigen Hochschule erfolgen.

Je nach Kreditart fällt der Zinssatz derzeit wie folgt aus:

  • Bafög: kann zinslos zurückgezahlt werden
  • klassischer Studienkredit: 3,55 Prozent p.a.
  • Ratenkredit für Studenten: ab 0,9 Prozent p.a.
FAQ Illustration