Reisetipps Languedoc Roussillon

Praktische Hinweise Languedoc Roussillon

Auto

Die Autoroute du Soleil (A 7) durchs Rhônetal ist die schnellste Verbindung. Bei Orange fährt man weiter auf der A 9 (La Languedocienne), erste Etappe ist Nîmes. In die Cevennen gehts von hier auf der N 106 Richtung Alès. Die Autobahn verbindet Nîmes mit Montpellier, Béziers, Narbonne und führt weiter als La Catalane über Perpignan nach Spanien. Die französischen Autobahnen sind mautpflichtig (rund 6-7 Euro/100 km).

Bahn

Der reservierungspflichtige TGV (train à grande vitesse) ist die schnellste Verbindung. Von Paris nach Nîmes braucht er knapp drei, nach Perpignan gut fünf Stunden. Gute Zugverbindungen bestehen auch von der Schweiz aus. Wollen Sie weiter ins Landesinnere, gibt es nur wenige Bahnverbindungen. Die französische SNCF (www.sncf.de) ergänzt den Zug dann mit dem Bus (train + autocar), der von bestimmten Bahnhöfen aus weiterfährt.

Flugzeug

Nîmes, Montpellier, Perpignan und Béziers werden ab Paris-Orly oder Paris-Charles-de-Gaulle täglich von Air France angeflogen (60 Min. Flugzeit). Nach Paris bestehen von allen größeren deutschen Städten sowie aus der Schweiz und Österreich mehrmals täglich Flugverbindungen. Ryanair bietet Flüge von Frankfurt-Hahn nach Montpellier und von Brüssel nach Carcassonne, Nîmes und Perpignan an, Germanwings von Hamburg nach Toulouse. Außerdem fliegen mehrere Billigfluglinien nach Girona in Spanien; von dort sind es rund 100 km nach Perpignan.

Maison de la France

Zeppelinallee 37 | 60325 Frankfurt | http://de.franceguide.com

Lugeck 1-2 | 1010 Wien | Fax 01/5032872 | http://at.franceguide.com

Rennweg 42 | 8021 Zürich | Tel. 0442174600 | Fax 0442174617 | http://ch-de.franceguide.com

Comité Régional du Tourisme Languedoc-Roussillon

L'Acropole | 980 avenue Jean Mermoz | 34960 Montpellier-Cedex | Tel. 0467200220 | Fax 0467644748 | www.sunfrance.com

Auto

Das Autobahnnetz Frankreichs wird ständig erweitert; die Benutzung ist mautpflichtig. Sehr dicht und wenig befahren ist das Netz der Landstraßen, dagegen herrscht auf den meisten Nationalstraßen starker Verkehr. Höchstgeschwindigkeiten: auf Autobahnen 130, bei Regen 110 km/h, National- und Departmentstraßen 90, bei Regen 80 km/h, auf vierspurigen Strecken 110 km/h; in Ortschaften 50 km/h. Promillegrenze 0,5. Das Mitführen von Warnweste und Warndreieck ist Pflicht. Motorräder müssen am Tag mit Abblendlicht fahren, für alle Verkehrsteilnehmer gilt das bei Regen und Nebel. Wer bei Geschwindigkeitskontrollen erwischt wird, muss schon bei geringen Tempolimitüberschreitungen hohe Geldbußen zahlen. Bei Unfällen muss Personenschaden vorliegen, damit die Polizei eingreift. Pannenhilfe (dépanneur-remorqueur) vermitteln die Polizei (Rufnummer 17) bzw. die Autobahn-Notrufsäulen.

Vorsicht vor Dieben! Am besten stellen Sie den Wagen nachts in Hotelgaragen bzw. auf gesicherten Parkplätzen ab - ohne jedes Gepäck. Wertsachen sollte man auch tagsüber keinesfalls im geparkten Wagen liegen lassen, schon gar nicht an Parkplätzen am Strand.

Camping

Die meisten Campingplätze liegen an der Küste. Adressen bei den örtlichen Offices du Tourisme und unter www.campingfrance.com oder www.camping-infrankreich.com. Auf Anfrage erhalten Sie die Broschüre „Camping-Caravaning“ auch bei den Fremdenverkehrsämtern.

Deutsches Konsulat Marseille

338 avenue du Prado | Tel. 0491167520 | Fax 0491167528 | www.marseille.diplo.de

Österreichisches Konsulat Marseille

27 cours Pierre Puget | Tel. 0491530208 | Fax 0491537151 | www.bmeia.gv.at

Schweizer Konsulat Marseille

7 rue d'Arcole | Tel. 0496101410 | Fax 0491570103 | www.eda.admin.ch

Einreise

Pass oder Personalausweis genügt zur Einreise, eine Grenzkontrolle findet normalerweise nicht mehr statt.

Eintrittspreise

Bei den meisten Schlössern, privaten Museen und zoologischen Gärten zahlen Erwachsene durchschnittlich 7-9 Euro für den Eintritt, Kinder die Hälfte. Bei staatlichen und städtischen Museen und Sehenswürdigkeiten müssen Sie mit 4-5 Euro rechnen, für die Besichtigung von Klöstern, Kirchen und Ausgrabungsstät- ten mit 1,50-5 Euro.

FKK

Die Franzosen schätzen den naturisme. An der Küste des Languedoc-Roussillon sind rund ein Dutzend FKK-Zentren entstanden, von denen einige zu den größten des Landes gehören. Informationen im Internet: www.naturisme.fr oder www.campingo.com/camping-naturiste-france.htm

Geld & Kreditkarten

Geldautomaten sind fast überall vorhanden. Das Zahlen mit Kreditkarten (Mastercard/Eurocard oder Visa) ist wesentlich verbreiteter als in Deutschland, auch bei kleineren Beträgen.

Gesundheit

Falls Sie die Europäische Krankenversicherungskarte EHIC nicht dabeihaben oder Zusatzkosten entstehen, legen Sie Arzt- und Apothekengebühren aus und reichen die Belege der heimischen Kasse zur Erstattung ein. Um auch einen eventuellen Eigenanteil abzudecken, ist eventuell eine Reisekrankenversicherung ratsam.

Internet

Sehr ausführliche touristische und allgemeine Informationen über das gesamte Languedoc-Roussillon in übersichtlicher Form bietet www.sunfrance.com. Campingplätze, Hotels, Ferienhäuser oder -wohnungen können Sie buchen bei www.resinfrance.com; Ferienhäuser und -wohnungen finden Sie auch bei www.abritel.fr, www.gites-de-france.fr, www.ferienhaus-privat.de oder www.homelidays.com. Weinfexe informieren sich auf www.vins-languedoc-roussillon.fr, zwei Websites mit Tipps für Wanderer und Radwanderer sind www.netrando.fr/4dcgi/fr/geoquery/277.htm und www.randonnee.biz/randonnee-languedoc-roussillon.htm. Die Museen im Languedoc-Roussillon finden Sie unter www.picturalissime.com/musee_languedoc_roussillon.htm.

Internetcafés

Internetcafés heißen in Frankreich cybercafés und sind nicht nur in großen Städten sondern auch in vielen Ferienorten zu finden.

Kurtaxe

Ein Posten im Ferienbudget, der nicht vergessen werden darf, ist die taxe de séjour. Sie wird für alle Unterkünfte, Hotels, Ferienwohnungen und Campingplätze erhoben, allerdings ist der Zeitraum für die einzelnen Badeorte nicht einheitlich, so z.B. von Juni bis September (Argelès-Plage) oder von Juli bis August (Gruissan-Plage). Sie ist gestaffelt nach Unterkunftsart und -kategorie, z.B. pro Person im Dreisternehotel rund 0,75 Euro pro Tag, im Zwei-sternehotel 0,55 Euro, im Hotel ohne Stern 0,35 Euro; für Kinder ab zehn Jahren wird im Allgemeinen der halbe Satz berechnet.

Notruf

Polizei, Notarzt, Feuerwehr: Tel. 112

Öffnungszeiten

Bei den angegebenen Öffnungszeiten ist zu beachten, dass sie öfters kurzfristigen Veränderungen unterliegen. Außerhalb der Saison sind abseits gelegene Sehenswürdigkeiten teils nur an bestimmten Tagen wie Wochenenden, in den Schulferien und allgemeinen Feiertagen zu besichtigen, teils ganz geschlossen. Bei Führungen werden Neuankömmlinge gegen Ende der Öffnungszeiten mitunter nicht mehr eingelassen.

Post

Briefe bis 20 g und Postkarten in EU-Länder und die Schweiz kosten 0,60 Euro Porto.

Strom

Netzspannung 220-240 Volt. Flachstecker passen auch in französische Steckdosen. Sonst braucht man einen Adapter.

Telefon & Handy

In den Telefonzellen braucht man Telefonkarten (télécartes), erhältlich in Postämtern, Tabak- und Zeitungsläden, Tankstellen, Hotels. Erheblich billiger ist das Telefonieren ins Ausland montags bis freitags von Mitternacht bis 8 Uhr morgens, samstags und an Sonn- und Feiertagen den ganzen Tag.

Innerhalb Frankreichs sind immer die zehnstelligen Nummern zu wählen, auch bei Ortsgesprächen. Für Auslandsgespräche von Frankreich aus wählt man 00, dann die Länderkennzahl (Deutschland 49, Österreich 43, Schweiz 41), dann die Ortsvorwahl ohne Null. Für Gespräche vom Ausland nach Frankreich 0033 und dann die neunstellige Nummer ohne die Null am Anfang wählen.

Telefonieren mit dem Handy ist bei einer Flächenabdeckung von gut 98 Prozent in Frankreich kein Problem. Doch Vorsicht - es kann teuer werden! Informieren Sie sich vorher auf den Internetseiten oder über die Hotline Ihres Anbieters über die Tarife der einzelnen Roamingpartner. Einige Netzbetreiber bieten für bestimmte Länder auch Pauschaltarife an. Das ist bequem, entbindet jedoch nicht vom Preisvergleich. Teuer wird es auch, wenn die Mailbox im Urlaub eingeschaltet bleibt. Der Angerufene zahlt dann für die Verbindung ins Reiseland und - bei Nichterreichen - zurück zum Anrufbeantworter nach Deutschland. Daher besser noch im Heimatland die Mailbox abschalten! Immer günstig sind SMS.

Trinkgeld

Im Restaurant wird nach oben bis zu zehn Prozent aufgerundet; den Betrag lässt man auf dem Tisch liegen. Im Hotel gibt man bei besonderen Dienstleistungen dem Portier und dem Zimmerservice ein Trinkgeld, ebenso bei längerem Aufenthalt dem Zimmermädchen. Im Taxi sind zehn Prozent üblich. Beim Friseur legt man bis zu 2 Euro in das Schälchen bei der Kasse.

Unterkunft

An der Küste sind die Quartiere im Juli und August restlos ausgebucht; zeitiges Vorbestellen ist also unerlässlich. Das gilt auch für die Zeiten der großen Feste in den Städten wie zum Beispiel die Feria von Nîmes oder Béziers.

Die Häuser der Hotelkette Logis de France bieten bei günstigen Preisen traditionsverbundene Gastlichkeit. Man erkennt sie am grün-gelben Schild mit einem Kamin. Die Zimmerpreise sind für ein oder zwei Personen meist dieselben. Das Frühstück wird in den meisten Häusern extra berechnet. Alternativen zum Hotel sind Gästezimmer (chambres d'hôtes) und gîtes ruraux, Ferienwohnungen und -häuser in Dörfern und auf Bauernhöfen. Reservierungen und Broschüre beim Comité Régional du Tourisme. Auch die örtlichen Offices du Tourisme halten Adressen bereit.

Jugendherbergen (www.fuaj.org) finden Sie in Carcassonne, Montpellier, Nîmes, Perpignan, Quillan und Sète.

Zoll

Innerhalb der EU gibt es für privat Reisende keine Zollgrenzen mehr. Für den persönlichen Verbrauch dürfen Touristen zum Beispiel 800 Zigaretten, 1 kg Tabak, 10 l Spirituosen und 90 l Wein - davon maximal 60 l Schaumwein - frei ein- und ausführen. Für Schweizer Staatsbürger gelten erheblich niedrigere Freigrenzen. Weitere Informationen unter www.zoll-d.de

Kaffee

Um 2,80 Euro für eine Tasse café crème

Brot

0,95 Euro für ein Baguette

Wein

Ab 4 Euro für eine Karaffe (0,25 l)

Eintritt

4-9 Euro für einen Museumsbesuch

Benzin

Um 1,45 Euro für einen Liter Super

Fahrrad

Ab 40 Euro Miete pro Woche