Reisetipps Oberbayern

Highlights Oberbayern

Region: Tegernsee

Herzogliches Bräustüberl

Unter alten, hallenden Gewölben die berühmteste Bierschänke weit und breit, bei Bayern und Preußen gleichermaßen beliebt. Schau'n Sie doch mal rein! Tgl. geöffnet | Schlossplatz 1 | Tel. 08022/4141 | €€

Region: Kochel am See

Wandern

Die Gratwanderung Herzogstand-Heimgarten mit Abstieg nach Walchensee ist nur schwindelfreien und ausdauernden Bergwanderern mit guter Kondition zu empfehlen. Diese werden jedoch mit sensationellen Weitblicken in Richtung Österreichische Alpen, Starnberger See, Ammer-, Kochel- und Walchensee belohnt. Auf der anderen Seite des Kesselbergsattels ist der Jochberg (1567 m) ebenfalls ein beliebtes Bergwanderziel (2,5 Std.).

Region: Eichstätt

Willibaldsburg

Über der Bischofsresidenz und anderen sakralen Prachtbauten ragt die mächtige Burg - vom 14. bis zum 18. Jh. Residenz der Bischöfe und im 17. Jh. im Stil der Renaissance umgebaut - auf einem exponierten Bergkegel imposant aus dem Altmühltal heraus. Sie beherbergt das interessante, naturkundliche Jura-Museum, dessen kostbarstes fossiles Ausstellungsstück der „Archaeopteryx“ ist, ein versteinerter Urvogel, der hier vor rund 150 Mio. Jahren lebte. Wenn im Frühjahr und Sommer Blumen und Sträucher blühen, ist auch der rekonstuierte Bastionsgarten mit seinen zahlreichen exotischen Pflanzen ein Augenschmaus. Di-So 9-16, im Winter 10-16 Uhr | Burgstr. 19 | Eintritt 4 Euro | www.jura-museum.de

Region: Tutzing

Bernried

Das hübsch gelegene Dorf, 5 km südlich von Tutzing, geht auf ein Augustinerchorherrenstift zurück und war jahrhundertelang ein viel besuchter Wallfahrtsort. Sehenswert sind die St.-Martins-Kirche des einstigen Stiftes, die Pfarrkirche St. Maria und die Wallfahrtskapelle. Südlich des Orts zieht sich das Parkgelände der Busch-Woods-Stiftung mit seinem prächtigen Waldbestand am See entlang. Das für Autos gesperrte Gebiet ist ideal zum Wandern und Fahrradfahren (Infos unter www.bernried.de).

Nur wenige Kilometer nördlich liegt das Buchheimmuseum der Phantasie. Neben der legendären Expressionistensammlung der „Brücke-Künstler“ mit Gemälden, Aquarellen, Zeichnungen und Druckgrafiken u.a. von Ernst L. Kirchner, Erich Heckel und Emil Nolde beherbergt das Museum auch Kunsthandwerk aus aller Welt, bayerische Volkskunst und Kultgegenstände aus Afrika und anderen Kontinenten. Eine neu eingerichtete Museumslinie bringt Sie per Schiff von Starnberg nach Bernried. Di-So 10-18 Uhr | Am Hirschgarten 1 | Eintritt 8,50 Euro | www.buchheimmuseum.de

Feldafing

Es gibt gute Gründe dafür, den 6 km nördlich von Tutzing gelegenen Ort für den „feinsten“ der Gegend zu halten. Zum einen das Traditionshotel Kaiserin Elisabeth mit Restaurant und Braustüberl (70 Zi. | Tel. 08157/93090 | Fax 9309133 | www.kaiserin-elisabeth.de | €€-€€€), in dem die österreichische Monarchin 22 Sommer verbrachte, bevor sie 1898 einem Attentat zum Opfer fiel. Zum anderen liegt hier der schönste 18-Loch-Golfplatz Deutschlands, der Golf-Club Feldafing (Tutzinger Str. 15 | Tel. 08157/93340 | Fax 933499).

Auch befindet sich hier die romantisch-verschwiegene Roseninsel, auf der Bayerns König Maximilian II. 1860 eine Villa im pompejanischen Stil errichten ließ, und der junge Kronprinz Ludwig - in aller Ehrbarkeit! - sich mit seiner älteren Kusine Sisi traf. Archäologen konnten nachweisen, dass die Roseninsel schon vor gut 3000 Jahren bewohnt war. Ihren Namen hat sie allerdings aus der Zeit König Ludwigs II., der die Insel mit Rosenstöcken übersäen ließ, um seiner Kusine Sisi zu imponieren. Der Fährmann Norbert Pohlus rudert Sie mit seinem alten Holzkahn zur Insel. Am Anlegesteg am Ufer von Feldafing einfach die Glocke läuten, und der Fährmann kommt (Tel. bis mittags Tel. 08157/998309 | mobil 0171/7222266).

Seeshaupt/Osterseen

Der ruhige Erholungsort am Südende des Sees (11 km südlich von Tutzing) ist Wendepunkt für die Schifffahrt und profitiert von der Nähe zu den Osterseen. Diese einzigartige moorige Naturlandschaft setzt sich aus 21 kleinen Seen und Weihern zusammen und ist größtenteils nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad zugänglich. Die zum Naturschutzgebiet erklärte Seenplatte, Zuflucht seltener Tiere und Pflanzen, ist nach der letzten Eiszeit, also vor rund 10000 Jahren, aus einem riesigen Eisblock entstanden.

Region: Chiemsee

Herrenchiemsee

Die große bewaldete Insel gegenüber Prien hat schon im 8. Jh. ein Benediktinerkloster beherbergt. Bis zur Säkularisation 1803 galt das mittlerweile in den Besitz der Augustinerchorherren übergegangene Kloster als geistig-geistlicher Mittelpunkt des Chiemgaus. Von den letztlich barocken Bauten ist nur das sogenannte Alte Schloss mit der ehemaligen Bibliothek und dem Kaisersaal erhalten geblieben. Schloss Herrenchiemsee, dem berühmten französischen Schloss Versailles nachempfunden, sollte auch einen Nord- und Südflügel bekommen, doch nach siebenjähriger Bauzeit ging König Ludwig II. 1886 das Geld aus. Im Schloss heute noch zu sehen: der blaue Krönungsmantel und König Ludwigs Totenmaske. Führungen April-Mitte Okt. 9-17, sonst 9.40 bis 15.50 Uhr | Eintritt 7 Euro | www.herrenchiemsee.de

Region: Garmisch-Partenkirchen

Zugspitze

Wegen der Aussicht vom Gipfel (2964 m): An klaren Tagen sind die Hohen Tauern, die Berge der Ostschweiz (Säntis) und die Kammlinie des Böhmerwalds zu sehen. Empfehlenswert ist eine Rundfahrt mit Zahnrad- und Seilschwebebahn. Start auf der Westseite des Bahnhofs von Garmisch-Partenkirchen. Auskunft: Bayerische Zugspitzbahn AG | Tel. 08821/7970 | www.zugspitze.de

Region: Murnau

Freilichtmuseum Glentleiten

Alte Bauernhäuser, Arbeitsgeräte, Handwerksvorführungen und Sonderausstellungen vermitteln ein wirklichkeitsnahes Bild vom traditionellen Leben in Oberbayern. Wunderschöne Lage, 11 km westlich von Murnau, auch Gastwirtschaft. April bis Okt. Di-So 9-18, Juli/Aug. tgl. 9-18 Uhr | Eintritt 5 Euro | www.glentleiten.de

Region: Pfaffenwinkel

Altenstadt

Die Pfarrkirche St. Michael ist die einzige vollständig erhaltene romanische Gewölbebasilika Oberbayerns. Die wunderschöne, 3,20 m große Kreuzigungsgruppe aus dem 13. Jh. ist unter dem Namen Großer Gott von Altenstadt bekannt geworden. Sehenswert sind auch die Fresken und der romanische Taufstein.

Wieskirche

Ein schlichter Bildstock, das Gnadenbild des gegeißelten Heilands, in dessen Augen - so ist es überliefert - eine Bäuerin Tränen gesehen hatte, wurde zum Anlass einer Wallfahrt, die schnell solche Ausmaße annahm, dass der zuständige Abt von Steingaden eine Wallfahrtskirche zu bauen beschloss (1745). Er beauftragte die schon berühmten Brüder Zimmermann, Dominikus als Baumeister und Johann Baptist als Maler-Stuckateur, mit dem Bau und der Ausschmückung der Kirche „in der Wies“. Entstanden ist, was längst als die bedeutendste deutsche Rokokokirche gilt und von der Unesco zum Welterbe ernannt wurde. Besonders hervorzuheben sind im Innern die geniale architektonische Verschmelzung von Langhaus und ovalem Kuppelraum und der unvergleich festliche Gesamteindruck der Kirche. Tgl. geöffnet | Tel. 08862/2930 | www.wieskirche.de

Region: Berchtesgaden

Königssee

Der fjordartige, tiefgrüne See, 5 km südlich von Berchtesgaden, zählt zu den schönsten Bayerns. Geräuscharme Elektroboote fahren zu folgenden Stationen: Malerwinkel, Königsbachfall, Echowand (Trompetenecho!) und St. Bartholomä. Auskunft: Bayerische Schifffahrt Königssee | Seestr. 55 | Tel. 08652/963618 | www.bayerische-seenschifffahrt.de