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Baudarlehen im Vergleich

Baudarlehen Rechner für Ihre Baufinanzierung

Unser Baudarlehen Vergleich hilft Verbrauchern dabei, die besten Baugeld-Anbieter zu ermitteln. Wir zeigen Ihnen, welche Begriffe Sie rund um das Baudarlehen kennen sollten, wie Sie Ihr Baudarlehen in nur 4 Schritten beantragen können, und wie Sie sich optimal auf Ihren Antrag vorbereiten. Auch geben wir Ihnen wichtige Tipps and die Hand, wie Sie die monatliche Rate Ihrer Baufinanzierung wählen, mit welchen Nebenkosten Sie rechnen müssen, und was Sie bei der Zinsbindung beachten sollten. So helfen wir Ihnen dabei, Ihre individuell zugeschnittene Baufinanzierung zu finden, und sich so den Traum vom Eigenheim zu erfüllen.


Baudarlehen im Vergleich: Jetzt mit unserem Vergleich die besten Baugeld-Anbieter ermitteln

Die Finanzierung von Renovierungen, Neu-, sowie Umbauten erfolgt in den meisten Fällen mithilfe von Baudarlehen. In Deutschland gibt es für diese Finanzierungsmöglichkeit einen großen Markt, und dementsprechend verwundert es kaum, dass hunderte Angebote von unterschiedlichsten Instituten verfügbar sind, die Interessenten die Auswahl entsprechend schwierig machen.

Ein Baudarlehen mit Zinsbindung ist dabei ein attraktives Finanzierungsmodell für jegliche Bauvorhaben. Grundsätzlich sollte man jedoch darauf Acht geben, das passende Angebot für sich zu nutzen - denn nicht jeder Anbieter hat gleich gute Konditionen, sodass sich über die Laufzeit der Finanzierung teils beträchtliche Unterschiede bei den Gesamtkosten eines solchen Darlehens ergeben können. 

Unser Vergleichstool bietet Ihnen alles, was Sie brauchen, um das perfekte Baudarlehen für Ihre individuellen Bedürfnisse zu finden. Sie können bei uns die wichtigsten Anbieter samt deren Konditionen und Tarife vergleichen, und erhalten innerhalb von wenigen Sekunden einen exzellenten Überblick über den Markt. Auf dieser Basis können Sie dann Ihre letztliche Entscheidung treffen, sodass Sie sicherstellen können, die bestmögliche Option für Ihr Bauprojekt gefunden zu haben.

So funktioniert unser Baudarlehens-Vergleich

Unser Vergleichsrechner ist so aufgebaut, dass Sie auf Basis Ihrer persönlichen Angaben unmittelbar Resultate erhalten. Bei uns laufen die Daten von hunderten Instituten zusammen, sodass viele hundert Varianten von Baudarlehens-Verträgen bei uns verglichen werden können. Unter dem Strich ergibt sich für Sie die Auflistung der attraktivsten Angebote, die aktuell in Ihrer Region, und zu Ihren exakt benötigten Konditionen verfügbar sind. Dabei ist unser Vergleichstool mit einigen großartigen Vorteilen behaftet: 

Anonymität

Die Daten, die Sie bei uns eingeben, werden anonym ausgewertet, sodass die Institute keinerlei Informationen darüber erhalten, wer genau diese Anfrage stellt. Ihre persönlichen Daten werden somit optimal geschützt.

Optimale Konditionen

Durch den direkten Vergleich von hunderten Kreditvarianten können Sie sicher sein, dass Sie je nach Bonität einen sehr guten effektiven Zinssatz erhalten werden. Bei uns finden Sie so garantiert die günstigsten Kredite, die in Sachen Baudarlehen aktuell verfügbar sind.

Kostenlos

Unser Vergleich ist für Sie komplett kostenlos - unsere Website wird Sie so zum Anbieter Ihrer Wahl weiterleiten, ohne dass eine Gebühr hierfür einbehalten wird. 

Zeitersparnis

Durch unseren Vergleichsrechner ersparen Sie sich den Aufwand, den Sie hätten, wenn Sie  dutzende Angeboten selbst einholen müssten. Ein perfektes Baudarlehen zu finden war noch nie so einfach wie heute - dank unseres Vergleichstools.

Bauzinsen vergleichen lohnt sich

Vergleiche hinsichtlich der Verzinsungen, die heutzutage verfügbar sind, lohnen sich definitiv - denn schließlich gehen Sie mit einer Baufinanzierung eine Verpflichtung ein, die in den meisten Fällen mehrere Jahrzehnte lang andauern wird. Auch wenn Sie nur das ein oder andere Promille an Effektivzins einsparen können, kann sich dies bereits zu tausenden von Euros summieren. 

Ein kleines Rechenbeispiel zeigt Ihnen eindrucksvoll auf, wie hoch Ihr Einsparpotenzial in diesem Segment ist: Bei einem Darlehen von 320.000,- €, mit einer 2-prozentigen Tilgungsrate und zehnjähriger Zinsbindung würden Sie zum Beispiel knapp 25.000,- € weniger bezahlen als bei einer 3-prozentigen Tilgungsrate. Dieser einzelne Prozent ergibt auf lange Sicht den Wert eines Kleinwagens - und das bereits nach 10 Jahren Kreditlaufzeit.

Deshalb lohnt sich jetzt der Abschluss einer Baufinanzierung

Die Konditionen, vor allem hinsichtlich der Zinsen, sind in den vergangenen Jahren hervorragend gewesen, um ein Baudarlehen aufzunehmen. Auch die Konditionen für die Zinsbindung, die Baufinanzierungen so besonders und attraktiv machen, werden in den meisten Fällen äußerst günstig sein, sofern die Baufinanzierung gut verhandelt wird. Wenn Ihnen dies gelingt, werden Sie auch dann niedrige Kosten haben, falls die allgemeinen Zinsen steigen sollten. 

Durch das aktuelle Zinsniveau ergibt sich für Sie die Chance, ein Baudarlehen in einer wohl noch nie dagewesenen Niedrigzinsphase erhalten zu können. Nutzen Sie daher unseren Vergleich, um ganz unkompliziert Ihre Finanzierung für Ihr Herzensprojekt in Sachen Immobilien zu finden.

Baudarlehen - Die wichtigsten Begriffe

Es gibt einige Begriffe rund um die Baufinanzierung, die Verbraucher kennen sollten. Die wichtigsten dieser Begriffe haben wir hier nachfolgend für Sie zusammengestellt:

Annuitätendarlehen

Die Rückzahlung wird bei einem sogenannten Annuitätendarlehen zu gleichbleibenden Raten geleistet. Der Kredit ist dadurch besser planbar. Diese Variante kommt auch in den allermeisten Fällen zur Anwendung.

Anschlussfinanzierung

Hierbei handelt es sich um jene Finanzierung, die Sie wählen, um Ihre Restschuld zu begleichen. Die Restschuld kann hierbei beim selben Institut beglichen werden, in dem Ihr ursprünglicher Kredit aufgenommen wurde, oder aber auch bei einem anderen Bankunternehmen. Die Möglichkeiten sind hierbei unbegrenzt - und sie obliegen allein der Entscheidung des Kreditnehmers.

Beleihungswert

Grundsätzlich wird bei einem Baudarlehen immer ein Gebäude, beziehungsweise ein Grundstück miteinbezogen. Der Beleihungswert ist jener Wert, zu dem die Bank den Wert dieser Immobilie bestimmt. Hierbei wird ein Sicherheitsabschlag, der zwischen 10% und 30% ausmachen kann, berücksichtigt. Es handelt sich beim Beleihungswert auch um einen Richtwert, der bei einer Zwangsversteigerung oder einem Zwangsverkauf angeführt wird, sodass die Bank den offenen Kredit mit den Einnahmen aus einem solchen Verkauf im Falle eines Zahlungsausfalles seitens des Kreditnehmers tilgen kann.

Beleihungsauslauf

Beim Beleihungsauslauf handelt es sich um einen relativ komplizierten Prozentsatz, der angibt, wie attraktiv die Immobilienfinanzierung tatsächlich ist. Es handelt sich hierbei konkret um die Höhe des Verhältnisses zwischen der Kreditsumme, die benötigt wird, und dem Beleihungswert eben dieser Immobilie. Das Fremdkapital wird dann bei der Berechnung durch den Beleihungswert geteilt. In der Regel geht man davon aus, dass ein Beleihungsauslauf von weniger als 60% als positiv zu bewerten ist. Bei einem höheren Beleihungsauslauf schwinden die Chancen auf eine Finanzierung.

Bereitstellungszinsen

Es ist überaus wichtig, dass Sie auch bei Ihrem Baudarlehen regelmäßig Ihre monatlichen Raten bezahlen. Falls Ihnen dies nicht gelingt, dann werden zusätzliche Kosten fällig - Bereitstellungszinsen. Und zusätzlich werden sich womöglich auch Ihre Bauvorhaben verzögern. Denn die Bank wird in einem solchen Fall damit zögern, Ihre Gelder freizugeben, um neue Bauphasen zu eröffnen. In den meisten Fällen liegen die Bereitstellungszinsen bei ungefähr 3% Zins pro Jahr.

Effektivzins

Der effektive Jahreszins ist eine allgemein bekannte Zinsrate, welche bestimmt, wie teuer ein Kredit insgesamt ist. Der Effektivzins beinhaltet sämtliche Kosten, die bei einem Darlehen zu bezahlen sind. Auch ist er einer der besten Faktoren, um sich schnell ein Bild davon zu machen, wie teuer ein Kredit tatsächlich ist - denn der Effektivzins bezieht immer auch die allgemeinen Kredit- und Nebenkosten mit ein.

Eigenkapital

Sie werden nur dann eine Chance auf ein Baudarlehen haben, wenn Sie ein möglichst hohes Eigenkapital aufbringen können, um den Gesamtbetrag des Kredits zu bezahlen. Viele Banken erwarten einen Beitrag von 20% bis 30% an Eigenkapital, um dem Antragsteller ein Darlehen bewilligen. 

Zwar sind auch Baudarlehen ohne Eigenkapital möglich - die Kosten für einen solchen Baukredit verteuern sich jedoch dadurch beträchtlich, da auch die Risiken für die Bank deutlich höher sind, was entsprechend einkalkuliert werden muss.

Repräsentatives Beispiel

Bei diesem Begriff handelt es sich um jene Rechnung, welche Interessenten eines Kredites bei einem Kreditinstitut vorgelegt bekommen, um die Kosten für einen Kredit besser abschätzen zu können. Dieses Beispiel muss per Gesetz vorgelegt werden.

Die Restschuld

Die Restschuld ist jener Betrag eines Baudarlehens, der nach Ablauf der Zinsbindung noch zu tilgen ist. Die Restschuld kann - muss aber nicht - am selben Institut finanziert werden wie das zinsgebundene Baudarlehen selbst. Sie können sich alternativ auch Fremdangebote einholen, oder beispielsweise den Restschuld-Betrag mit Ihrem Eigenkapital bezahlen.

Der Nominal- oder Sollzins

Beim Sollzins handelt es sich um den Zinssatz, der abhängig vom Basiszinssatz, der durch die Europäische Zentralbank festgelegt wird, sowie auf Basis Ihrer Bonität ermittelt wird. Sollsinzen sind die Zinsen, die auf Darlehen zu bezahlen sind, ohne die sonstigen Kreditkosten.

Tilgung

Bei der Tilgung handelt es sich um jenen Betrag, den Sie durch Ihre Kreditraten abbezahlen müssen. Der andere Aspekt Ihres Kredites wird als Zinsanteil bezeichnet, und umfasst die Kosten für das Darlehen selbst.

Vorfälligkeit

Von Vorfälligkeit spricht man, wenn Sie Ihren Kredit zurückzahlen wollen, noch bevor das vereinbarte Datum des Auslaufs des Kredits erreicht ist. In manchen Fällen können Sie in einem solchen Fall Zinsen einsparen, wenngleich auch eine sogenannte Vorfälligkeitsentschädigung in den meisten Fällen nicht zu vermeiden ist. Dennoch kann eine Vorfälligkeit Ihnen Kosten ersparen. Wenn Sie beispielsweise unerwartet schnell zu Geld kommen, und den Kredit dadurch noch vor dem Anfallen sämtlicher zu erwartenden Zinsen tilgen können, ist dies der Fall.

Zinsbindung

Die Zins- oder Sollzinsbindung ist eine Eigenheit des Baudarlehens - Immobilienkredite etwa bieten diese Bindunung nicht. Eine Zinsbindung ermöglicht es Kreditnehmern, zu fixen Verzinsungen über einen längeren Zeitraum einen Kredit zu erhalten. Die Zinsbindung hat dabei eine Gültigkeit über zuvor festgelegten Zeitraum - in der Regel liegt diese Bindung zwischen 5 und 30 Jahren. Nach Ende der Zinsbindung verbleibt noch die Restschuld, die unter neuen Konditionen verhandelt werden muss.

So beantragen Sie ein Baudarlehens in nur 4 Schritten

Wer ein Baudarlehen beantragen und nutzen möchte, der muss im Grunde genommen nur 4 Schritte befolgen:

1. Vorbereitungen

Im ersten Schritt müssen Sie exakt wissen, mit welcher Darlehenssumme Sie Ihr Vorhaben angehen wollen. Hierfür ist ausschlaggebend, wie viel Geld Ihr Projekt insgesamt verschlingen wird. Aber auch Ihre Finanzen sind relevant - denn sie zeigen Ihnen auf, was möglich sein wird. 

Sie müssen also einerseits einen Finanzplan über Ihr Projekt erstellen, und dann zudem noch eine Haushaltsrechnung, die Ihnen Aufschluss über Ihre eigenen finanziellen Möglichkeiten bietet. Mit diesen Daten im Talon können Sie wesentlich besser abschätzen, in welcher Größenordnung Ihre Baufinanzierung ausfallen soll, und welche Möglichkeiten Sie als Kreditnehmer haben, um dieses Darlehen dann in der Folge zu tilgen. 

Daraus ergeben sich zumeist die monatlichen Raten, sowie die Gesamtlaufzeit Ihres Projekts. Grundsätzlich gilt ebenso: Je besser Sie vorbereitet sind, umso eher werden Sie die Chance haben, auf schnellstmöglichem Wege zu Ihrer Baufinanzierung zu gelangen. Denn Banken wissen zu schätzen, wenn ein Antragsteller konkrete Vorstellungen und Einschätzungen mitbringt - es spricht für das finanzielle Wissen des Antragstellers, wenn diese Berechnungen Sinn machen.

2. Wahl des Darlehens

Beim zweiten Schritt kommt unser Vergleichstool zum Zug - mit seiner Hilfe können Sie entscheiden, welches Angebot Sie wahrnehmen möchten. Baudarlehen werden von fast allen großen Banken und Kreditinstituten angeboten, und die Varianz an Möglichkeiten und Konditionen ist äußerst groß. Mit einem Vergleichstool wie jenem, das wir Ihnen bieten, können Sie Ihre Wahl enger eingrenzen, und das Kreditangebot Ihrer Wahl wesentlich schneller ausfindig machen, als wenn Sie selbst recherchieren würden.

3. Durchführung

Nachdem Sie sich für die besten potentiellen Anbieter entschieden haben, geht es an die Antragstellung. Hierfür müssen Sie einige wichtige Dokumente vorbereiten, welche die Kreditinstitute von Ihnen verlangen werden, um Ihren Antrag zu prüfen. Dazu gehören persönliche Daten, wie etwa ein Nachweis Ihrer Identität, Ihres Einkommens und Ihres Wohnortes. 

Weiter sind die Unterlagen rund um die betreffende Immobilie vorzubereiten. Dazu gehört bereits ein Grundbuchauszug, eine Baubeschreibung, ein Entwurf des Kaufvertrages (sofern dieser bereits vorhanden ist) und selbstverständlich auch ein Grundriss Ihres zukünftigen Objekts. Diese Daten, Dokumente und Angaben sollten so gut präsentiert und vorbereitet sein, wie Ihnen dies nur möglich ist. Denn nicht wenige Kredit-Antragsteller haben durch hervorragende Unterlagen einen guten Eindruck bei der Bank hinterlassen können, und so den Grundstein für die Bewilligung eines Baudarlehens gelegt.

4. Auszahlung und Tilgung

Nachdem der Kreditgeber Ihren Antrag überprüft und bewilligt hat, gibt es zunächst einmal  Grund für Sie, zu feiern - denn immerhin ist Ihr Projekt nun bereit, in die Realität umgesetzt zu werden. Es wird einige Tage in Anspruch nehmen, bis die Verträge ausgearbeitet und unterzeichnet sind, und letztlich das Kapital freigegeben wurde, sodass Sie mit dem Bauvorhaben auch tatsächlich beginnen können. Selbstverständlich muss Ihnen auch klar sein, dass mit der Auszahlung auch Ihre Verpflichtung beginnt. Die erste Monatsrate zur Tilgung Ihres Baudarlehens wird von Ihrem Konto abgebucht werden, und fortan sind Sie zu einer Rückzahlung über die gesamte Laufzeit verpflichtet. Ihre Disziplin ist auch hierbei entscheidend - denn nur dann, wenn Sie pünktlich und stets in voller Höhe Ihre Raten zahlen, wird Ihr Baudarlehen ohne zusätzliche Kosten durch Sie getilgt werden können.

Ihre Vorbereitung auf den Antrag für Ihr Baudarlehen

Lassen Sie uns an dieser Stelle noch ein Wort über die Vorbereitung auf den Finanzierungsantrag verlieren. Wir haben bereits erwähnt, dass Sie einen Finanzplan aufstellen sollten, um Ihrer Bank und sich selbst zu verdeutlichen, zu welchen Zahlungen Sie in der Lage sind, und wie die Größenordnung Ihres Projektes genau aussehen kann und soll. Bereiten Sie Ihren Antrag stets gut vor - denn ein gut ausgearbeiteter Finanzplan ist bereits die halbe Miete. 

Ähnliches gilt für die Vorbereitung aller weiteren Unterlagen. Erstellen Sie stets Kopien und diese im Idealfall in doppelter, wenn nicht dreifacher Ausfertigung, sodass die Kreditanstalt optimal arbeiten, und der Bau so schnell wie möglich bewilligt werden kann. Falls es zu einem persönlichen Gespräch kommt - etwa dann, wenn Sie bei einer Filialbank Ihr Darlehen beantragen -, dann bereiten Sie nach Möglichkeit für den Termin auch detaillierte Fragen an Ihren Kundenberater vor. 

Auch Ihr Wissen können und sollten Sie bereits im Vorfeld vertiefen, sodass Sie Ihrem Bankberater nach Möglichkeit signalisieren können, dass Sie in voller Verantwortung und mit der nötigen Professionalität handeln. Exaktes und vertiefendes Wissen rund um Ihr Baudarlehen ist stets von Vorteil. All diese Vorbereitungen können Ihnen dabei helfen, als besonders vertrauenswürdiger und zuverlässiger Kreditnehmer eingestuft zu werden, wodurch Sie Ihr Darlehen in voller Höhe und noch leichter ausbezahlt bekommen können - und eventuell gar zu noch günstigeren Konditionen, als Sie sich ursprünglich erhofft hatten.

Die monatliche Rate Ihrer Baufinanzierung 

Viele Menschen, die noch nicht viel mit Krediten zu tun hatten, stellen sich die Frage nach der idealen monatlichen Rate, die sie in der Lage sind, zu bezahlen. Grundsätzlich lässt sich dies recht einfach ermitteln:

Erstellen Sie eine Haushaltsrechnung, wobei Sie die monatlichen Einnahmen mit Ihren Ausgaben abgleichen. Daraus ergibt sich, so ist zumindest zu hoffen, für Sie ein Überschuss. Dieser Überschuss ist Ihr Spielraum für Investments und sonstige Ausgaben, und kann für die monatliche Kreditrate herangezogen werden. 

Sie sollten in dieser Hinsicht jedoch einen Puffer lassen, um für unerwartete Ausgaben in Ihrem Alltag gerüstet zu sein. Wichtig zu bedenken ist auch, dass Ihre monatliche Rate über einen mitunter sehr langen Zeitraum von bis zu mehreren Jahrzehnten aufrechterhalten werden muss. Sie sollten also davon ausgehen, dass Sie Ihr aktuelles Einkommensniveau  zumindest in Zukunft beibehalten, wenn nicht erhöhen können, um nicht in Zahlungsschwierigkeiten zu geraten.

Die Nebenkosten einer Baufinanzierung

Grundsätzlich ist ein Baudarlehen erst die halbe Miete, wenn Sie ein neues Haus bauen, oder ein altes Haus renovieren oder umbauen möchten. Denn es kommt zu vielen weiteren Nebenkosten rund um diese Finanzierung. Man unterscheidet hierbei Nebenkosten beim Hausbau von Nebenkosten beim Hauskauf. Die wichtigsten dieser Nebenkosten haben wir nachfolgend für Sie zusammengestellt.

Nebenkosten einer Baufinanzierung Hauskauf

Bei einem Hauskauf müssen Sie mit einer Reihe von Nebenkosten rechnen, die nicht mit Ihrem Baudarlehen abgegolten werden können. Dazu gehört etwa die Bezahlung von:

  • Grunderwerbsteuer,
  • Grundbuchkosten,
  • Notarkosten,
  • Maklerprovision,
  • Modernisierungsmaßnahmen, sowie
  • Kosten für Umzug und Inneneinrichtung.

Nebenkosten einer Baufinanzierung beim Hausbau

Zu den genannten Kosten beim Hauskauf kommen bei einem Hausbau weitere Ausgaben auf sie zu:

  • Baugenehmigung,
  • Versicherungen (wie etwa eine Bauherrenhaftpflichtversicherung),
  • Kosten für Architekten,
  • Inneneinrichtung,
  • Vorbereitung der Baustelle,
  • Erschließungskosten, sowie
  • Baugenehmigung.

Diese Kosten sollten Sie auf keinen Fall unterschätzen - eine solide Berechnung der grundsätzlichen Nebenkosten einer Baudarlehens-Finanzierung sind 15% des Kaufpreises. Hierbei sollten Sie zudem beachten: Diese Kosten müssen in den allermeisten Fällen in Form von Eigenkapital aufgebracht werden.

Das sollten Sie bei der Zinsbindung beachten

Die Zinsbindung ist eine Besonderheit des Baudarlehens. Für einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren können so die Zinsen für Darlehen festgeschrieben werden. Wählen Sie in Niedrigzinsphasen stets eine lange Zinsbindung - denn grundsätzlich können Sie davon ausgehen, dass die Zinsen irgendwann einmal wieder steigen werden. Wenn Sie in einer Phase, in welcher Zinsen gerade äußerst niedrig sind, eine Zinsbindung über eine möglichst lange Laufzeit festschreiben, dann haben Sie alles richtig gemacht - denn Sie sparen dadurch langfristig potentiell tausende von Euros ein.

Bei hohen Zinsen setzen Sie hingegen besser auf eine kurze Bindung. Falls Sie Schwierigkeiten haben, aktuell eine Zinsbindung zu erhalten, die Ihnen niedrige Kosten verspricht, dann handeln Sie ganz einfach eine kürzere Laufzeit für Ihren Kredit aus. Sie können in dieser Hinsicht darauf spekulieren, dass sich Ihre Bonität schon innerhalb von wenigen Jahren verbessern wird, und dass zudem das allgemeine Zinsniveau in dieser Zeit sinken könnte. Wenn Sie dann Ihr Zinsbindungsende erreicht haben, können Sie die Restschuld neu verhandeln, und so von noch günstigeren Konditionen profitieren.

Häufig gestellte Fragen zu Baudarlehen - FAQ

Kann man ein Baudarlehen auch ohne Eigenkapital erhalten? 

Falls Sie über eine hervorragende Bonität verfügen, und auch sonst alle Voraussetzungen gegeben sind, dann ist es möglich, auch ohne Eigenkapital-Beitrag ein Baudarlehen zu erhalten. Ein hohes Einkommen, und darüber hinaus eine wertvolle Immobilie sind in dieser Angelegenheit ein großer Vorteil.

Allerdings werden in solchen Situationen meist deutlich höhere Zinsen anfallen, und auch die Kreditsumme, sowie die Laufzeit werden sich erhöhen. Dies führt unter dem Strich zu deutlich höheren Kreditkosten.

Wie viel Eigenkapital erwartet sich das Kreditinstitut? 

Im Normalfall müssen zumindest 9-15% vom Kaufpreis der Immobilie als Eigenkapital aufgebracht werden. Mit dieser Summe wird dann ein beträchtlicher Anteil der Kaufnebenkosten getätigt. Wenn dann noch zusätzliches Eigenkapital für den Kredit bereitgestellt werden kann, wirkt sich dies noch einmal positiv auf den Zinssatz aus

Welche Kosten sind nicht in der Baufinanzierung inbegriffen?

Grundsätzlich ist nur die Finanzierung des Baus, des Kaufs, der Sanierung und der Renovierung einer Immobilie möglich. Die Kosten für den Kauf an sich, sowie beispielsweise Grundbucheintrag oder Maklergebühren, sind nicht im Darlehen inkludiert, und müssen durch Eigenkapital gedeckt sein. Dazu kommen noch weitere Kosten rund um den Bau, wie etwa die Gartengestaltung oder eventuell eine Garage, die nach dem eigentlichen Hauptbau geplant sind.

Was gilt es bei einem Baudarlehen zu beachten? 

Grundsätzlich gibt es einige wichtige Aspekte, die zu beachten sind. Dazu gehören etwa die Bereitstellung von genügend Eigenkapital, sowie die Tatsache, dass alle Kosten, die nicht für den direkten Kauf oder Bau aufgewendet werden, selbst finanziert werden müssen. Achten Sie auch darauf, dass die monatlichen Ratenzahlungen nicht allzu hoch sind, sodass Sie den laufenden Kredit über einen Zeitraum von mitunter mehreren Jahrzehnten problemlos tilgen können. Auch Ihre Bonität wird einer strengen Prüfung unterzogen, wenn Sie eine Baufinanzierung anstreben. Im Vorfeld lohnt es sich daher auch, Ihre Schufa-Einträge zu überprüfen, und bei nicht mehr aktuellen Einträgen aktiv zu werden.

Ist die Kündigung einer Baufinanzierung möglich? 

Wenn das Ende der Zinsbindung erreicht wird, oder auch eine Laufzeit von 10 Jahren, dann ist es häufig möglich, eine Baufinanzierung vorzeitig zu kündigen. Falls Sie noch vor diesen Zeitpunkt kündigen möchten, ist dies zwar unter Umständen ebenfalls möglich. Jedoch nur dann, wenn Sie eine Vorfälligkeitsentschädigung bezahlen. Diese kann mehrere tausend Euro betragen, und ist wohl für die meisten Verbraucher zu vermeiden. Es lohnt sich also nur dann, vorzeitig zu kündigen, wenn die Ersparnis der alternativen Finanzierung die Kosten für die Vorfälligkeitsentschädigung aufwiegt.

Was ist bei einer Ablehnung der Baufinanzierung zu tun? 

Die Bewertung Ihres Kreditantrags ist für den Kreditgeber eine komplexe Angelegenheit. Es kann viele Gründe geben, die zu einer Ablehnung führen - das kann beispielsweise eine zu schlechte Schufa-Bewertung sein, aber auch ein zu geringes Einkommen für die Kreditraten. Letztlich kann der Antrag sogar bei einer überteuerten Immobilie abgelehnt werden. 

Sie können prinzipiell immer alternative Angebote einholen - wenn jedoch Ihr Paket insgesamt nicht gut ist, dann sind Ihre Chancen auch bei anderen Anbietern eher gering. Falls Sie also Auskunft über die Gründe für die Ablehnung erhalten können, ist dies sehr hilfreich. Sie können so auf deren Basis Anpassungen vornehmen, wie etwa nach einer günstigeren Immobilie Ausschau halten, oder den Bau neu konzipieren, sodass sich der Preis für die Bauarbeiten senkt. Ihre Chancen auf ein Baudarlehen kann sich so in der Folge beträchtlich erhöhen.

Wann muss ich meine erste Rate bezahlen?

Wenn der Kredit des Baudarlehens ausgezahlt wurde, ist in den meisten Fällen im ersten Monat danach die erste Rate fällig. Interessant für Sie zu erfahren ist wohl auch die Tatsache, dass immer nur jene Bauabschnitte finanziert werden, die aktuell bearbeitet werden. Auch sind nur Zinsen für jene Beträge fällig, die bereits ausgezahlt wurden. Dieser Umstand kann Ihre Gesamtkosten unter dem Strich ein wenig senken.