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Stehlift - Ihr unabhängiger Ratgeber

Für wen eignet sich ein Stehlift?


Immer mehr Menschen in Deutschland werden von Mobilitätseinschränkungen geplagt. Insbesondere das Treppensteigen wird für viele zum Problem. Dabei treten solche Einschränkungen nicht immer erst im Alter auf, sondern sind in allen Bevölkerungsschichten vorzufinden. Zum Glück gibt es mittlerweile eine Vielzahl von Hilfsmitteln, mit denen Betroffene ihre Mobilität weitestgehend wiederherstellen können.

Eine solche Art der Unterstützung stellen zum Beispiel Lifte dar, die dazu verwendet werden, auch bei Einschränkungen noch alle Etagen des Eigenheims nutzen zu können. Eine Art von Lift stellt der Stehlift dar, der sich besonders in den vergangenen Jahren an einer zunehmenden Beliebtheit erfreut. In diesem Ratgeber erfahren Sie, für wen sich ein Stehlift eignet, worauf Sie beim Kauf eines solchen Lifts achten sollten und mit welchen Kosten Sie dafür rechnen müssen.

Für wen eignet sich ein Stehlift?

Bei der Vielzahl von Liftarten, die es heutzutage gibt, haben sich Stehlifte als besonders hilfreich herauskristallisiert. Sie eignen sich vor allem für Personen, die Probleme haben ihre Gelenke zu beugen. Anders als beim Stehlift ist ein Beugen bei vielen Liftarten notwendig, wie etwa beim Sitzlift. Die Gründe für eine verminderte Beweglichkeit der Gelenke können dabei sehr facettenreich sein: So leiden manche Betroffenen an Arthrose und wieder andere an Rückenleiden, wie etwa einem Bandscheibenvorfall, der das Sitzen unmöglich macht. Für solche Menschen ist ein Stehlift ein enorm praktisches Hilfsmittel, mit dem eine dauerhafte Barrierefreiheit erreicht werden kann. Somit können Betroffene das Hinsetzen vermeiden und damit das Beugen der Gelenke umgehen, das zu teils mit extremen Schmerzen und somit einer drastischen Einschränkung der Lebensqualität verbunden ist.

Wie ist ein Stehlift aufgebaut?

Stehlifte sind im Prinzip relativ ähnlich wie auch andere Liftarten aufgebaut. Es gibt jedoch ein paar zentrale Unterschiede, die wir Ihnen in den nächsten Abschnitten genauer erörtern möchten.

Transportplatte

Als zentrales Merkmal des Stehlifts ist zunächst die Stehplatte zu nennen. Diese kann von Menschen mit Einschränkung dazu benutzt werden, sich auf sie zu stellen und so mit Hilfe des Lifts problemlos in nächstgelegene Etagen transportiert zu werden. Dabei ist diese Stehplatte um einiges kleiner als die von anderen Liftarten, wie etwa dem Plattformlift, denn im Gegensatz zu Stehliften sind Plattformlifte für den Transport von Rollstuhlfahrern konzipiert, was die höhere Grundfläche der letzteren Liftform erklärt. Die relativ geringe Größe macht den Stehlift besonders attraktiv für Menschen, die in eher engen Platzverhältnissen leben und bei denen deshalb keine Installation einer anderen Liftart möglich ist.

Schienen und Antrieb

Trotz der Unterschiede in der Art der Transportfläche sind Stehlifte sehr ähnlich aufgebaut wie Sitzlifte. Beide Arten von Lift verlaufen mit Hilfe von Schienen entlang der Treppenstufen und verbinden so mehrere Etagen miteinander. Diese Transportschienen werden im Regelfall individuell angefertigt und passen dadurch maßgeschneidert zum Wohnumfeld. Der nötige Antrieb für den Transport wird meist von einem Elektromotor geliefert. Für den Fall eines Stromausfalls sind viele Lifts zusätzlich mit einem Antriebsaggregat ausgestattet. Dieses gleicht einem Akku und versorgt den Lift im Notfall mit Strom.

Sicherheitsmerkmale

Die Sicherheit von Stehliften entspricht allen aktuell gültigen Sicherheitsstandards. Ein zentrales Element der Sicherheitsausstattung von Stehliften ist dabei der Sicherheitsbügel, der nach dem Einsteigen hochgeklappt wird und den Passagier auf Hüfthöhe absichert. Zusätzlich zu diesem Bügel sind viele Sitzlifte zudem mit einem Gurt ausgestattet. Solche Sicherheitsgurte sichern noch einmal zusätzlich gegen einen Fall aus dem Lift ab und sind deswegen von vielen Verbrauchern sehr geschätzt. Durch eine rutschfeste Plattform, eine Armlehne und Haltegriffe, mit der die meisten Stehlifts ausgestattet sind, sind zusätzliche Sicherheitsmerkmale gegeben. Vor allem die Armlehnen ermöglichen, dass ein sicherer Stand gegeben ist und verringern somit die Wahrscheinlichkeit, dass Nutzer abrutschen und sich bei einem eventuellen Sturz im Treppenhaus verletzen.

Steuerung

Mit Hilfe eines Elements zur Steuerung können Sitzlifte sehr bedienerfreundlich verwendet werden. Mit nur einem Knopfdruck ist das Befahren von mehreren Stockwerken möglich. Meist ist ein Bedienungshebel vorhanden, mit dem das Auf- und Abfahren eingeleitet werden kann. Einige Liftmodelle gibt es zusätzlich mit einer Fernbedienung, die es ermöglicht, den Lift auf Knopfdruck nach Bedarf in unterschiedliche Stockwerke abzurufen. Insgesamt ist die Funktionsweise von Stehliften sehr nutzerfreundlich, so dass auch weniger technikversierte Nutzer sich meist schnell mit ihr anfreunden.

Welche Varianten von Stehliften gibt es?

Neben regulären Stehliften gibt es auch sogenannte “Sattelsitzlifte” oder “Anlehnlifte”. Solche Liftformen sind einem Stehlift nicht unähnlich, aber mit einer zusätzlichen Sitzhilfe ausgestattet. Für das Benutzen dieser Hilfe ist kein Hinsetzen nötig, denn durch die relativ hoch angesetzte Höhe des Sattels bieten Sattelsitzlifte höchsten Komfort, der auch Menschen mit Einschränkung das Anlehnen ermöglicht.

Welche baulichen Voraussetzungen bestehen für einen Stehlift?

Die baulichen Gegebenheiten, die für die Installation eines Stehlifts vorhanden sein müssen, sind wie für die meisten Arten von Lifts relativ gering. Im Prinzip ist nur eine ausreichend breite Treppe von Nöten, die genügend Platz für die Installation eines Stehlifts bietet.

Sind Sie sich unsicher, was die Maße Ihrer Treppe angeht und ob auch bei Ihnen ein Stehlift installiert werden kann? Dann vereinbaren Sie am besten einen Beratungstermin mit einem Händler oder Hersteller. Bei diesem Termin bei Ihnen Zuhause werden Ihre individuellen baulichen Voraussetzungen begutachtet. Solche Beratungstermine werden von allen seriösen Liftanbietern für potenzielle Kunden komplett kostenlos angeboten.

Welche Vorteile haben Stehlifte gegenüber anderen Liftarten?

Stehlifte zeichnen sich gegenüber anderen Arten von Lifts durch mehrere Vorteile aus. Besonders oft von Nutzern hervorgehoben wird zum Beispiel der Aspekt, dass Stehlifte einen relativ wenig Platz benötigen. Dies ist insbesondere durch die Möglichkeit zum Wegklappen der Stehplattform gegeben.

Durch den geringen Platzaufwand empfehlen sich Stehlifte so insbesondere für den Einsatz in schmalen und engen Treppenhäusern. In solchen Gegebenheiten ist der Einsatz von anderen Liftarten oft nicht ohne weiteres möglich. Zudem bedeutet der geringe Platzaufwand auch, dass Stehlifte relativ dezent sind und deshalb nicht so drastisch in das Wohnambiente eingreifen wie es bei anderen Liftarten der Fall ist. Wohl auch deshalb sind Stehlifte deutschlandweit so beliebt.

Wie teuer ist ein Stehlift?

Der Kauf eines Stehlifts ist, wie es auch bei anderen Liftformen der Fall ist, mit einigen Kosten verbunden. Dies ist durch den Umstand begründet, dass Stehlifte stets auf den individuellen Verlauf der Treppe angepasst werden müssen. Die Kosten für das Abmessen und die Herstellung eines individuellen Schienensystems können daher teils enorm sein. Durch die individuelle Anpassung von Stehliften können wir Ihnen keinen pauschalen Preis nennen, zu dem Sie einen solchen Lift erwerben können. Vielmehr sollten Sie bei bestehendem Interesse um einen Kostenvoranschlag bei einem Hersteller oder Händler Ihrer Wahl bitten.

Generell sollten Sie bedenken, dass sich die Kosten für einen Stehlift maßgeblich nach dem Aufwand richten, der nötig ist, um ein Schienensystem für Ihre Wohnsituation herzustellen. Dabei ist dieser Aufwand bei geraden Treppenverläufen deutlich geringer als zum Beispiel für kurvige TreppenStehlifte für gerade Treppen sind bereits ab ca. 4.000 Euro zu haben, während Treppenlifte für andere Treppenformen schnell über 10.000 Euro kosten können.

Welche Möglichkeiten gibt es für eine Bezuschussung?

Glücklicherweise stehen Verbrauchern, die auf einen Treppenlift angewiesen sind, mehrere Optionen offen, um einen Zuschuss für die Anschaffung eines solchen Lifts zu erhalten. In den folgenden Abschnitten haben wir alle Informationen über die Voraussetzungen, Beantragung, und Höhe von Zuschüssen für Sie zusammengefasst.

Diese Voraussetzungen bestehen für einen Zuschuss

Zuschüsse von der Pflegekasse werden generell nur dann gewährt, wenn bei den Antragstellern ein Pflegegrad von mindestens Stufe 1 vorliegt. Zwar besteht auch dann kein Rechtsanspruch auf einen solchen Zuschuss, jedoch zeigen sich die Kassen in der Regel kulant und willigen meist in die Unterstützung der Anschaffung eines Treppenlifts ein. Auch für das Beantragen von finanziellen Hilfeleistungen der Kreditanstalt für Wiederaufbau, kurz KfW, ist das Vorliegen eines Pflegegrades von Vorteil.

Wurde Ihnen oder Ihrem Angehörigen noch keine Pflegestufe attestiert, so sollten Sie vor dem Kauf eines Lifts unbedingt eine solche Stufe beantragen, denn nur so haben Sie die bestmöglichsten Chancen auf eine Bewilligung Ihres Antrags.

Höhe des Zuschusses

Viele Menschen sind zunächst überrascht von der Höhe des Zuschusses, der von den Pflegekassen gewährt wird. Denn der Zuschuss liegt bei bis zu 4.000 Euro pro bedürftige Person. Wohnen mehrere Personen in einem Haus, die auf einen Lift angewiesen sind, können Zuschüsse sogar bis zu einer Höhe von maximal 16.000 Euro kombiniert werden. Sie sollten also in jedem Fall prüfen, ob bei Ihnen das Kombinieren von Zuschüssen eine realistische Option darstellt.

So stellen Sie einen Antrag auf Bezuschussung

Einen Antrag auf die Bezuschussung eines Treppenlifts bei der Krankenkasse einzubringen, ist heutzutage sehr einfach, denn der Antrag kann komplett formlos gestellt werden. Üblicherweise erfolgt dies mit Hilfe eines Schreibens, indem Sie Ihr Vorhaben für einen barrierefreien Umbau schildern. Im Idealfall legen Sie Ihrem Antrag Fotos Ihrer Wohnsituation sowie eine detaillierte Beschreibung Ihrer Einschränkungen bei. Sind Sie sich immer noch unsicher, wie Sie am besten einen Antrag auf eine Bezuschussung Ihres Lifts stellen, können Sie auch Lifthersteller und Fachhändler um Rat fragen, denn Lifthersteller, wie etwa Lifta, unterstützen ihre Kunden in der Antragstellung.