Reisetipps Plattensee

Sehenswertes Plattensee

Region: Kis-Balaton (Kleiner Balaton)

Besichtigungen & Touren

Ein großer Teil des Naturschutzgebiets Kis-Balaton darf nur im Rahmen von geführten Touren besucht werden. Das Besucherzentrum Fenékpuszta trägt den Namen Vönöczky Schenk Jakab; es liegt an der Straße 76 von Balatonszentgyörgy Richtung Sármellék. Dort können Sie Touren buchen. Sie finden vom 1. Mai bis zum 31. August dienstags und donnerstags um 10 Uhr statt. Frei zugänglich (zu Fuß) ist die Insel Kányavár mit zwei Aussichtstürmen. Dorthin führt ein schöner Weg über die Dreibogenbrücke. Um Vögel zu beobachten, brauchen Sie ein gutes Fernglas!

Kápolnapusztai Bivalyrezervátum/Büffelreservat Kápolnapuszta

In dem Büffelschutzgebiet zwischen Zalakomár und Balatonmagyaród tummeln sich ungarische Wasserbüffel. Für die Besucher gibts einen Picknickplatz, einen Aussichtsturm und einen Imbiss. | Tgl. 9 Uhr bis Sonnenuntergang

Rundfahrt

Die interessante Landschaft der Region Kis-Balaton erleben Sie am besten bei einer Rundfahrt (ca. 65 km) mit dem Auto oder noch unmittelbarer mit dem Rad. Die Strecke: von Sármellék 5 km auf der Straße 75 nach Süden fahren, dann nach rechts Richtung Zalavár abbiegen. Weiterfahren bis zur Straße Richtung Garabonc und Zalakaros, die nach links abbiegt. In Zalakaros in südöstlicher Richtung nach Zalakomár fahren. An einer Abzweigung geht es links nach Balatonmagyaród (Büffelreservat, Kápolnapuszta) und zur frei zugänglichen Insel Kányavár mit den Aussichtstürmen. Zu einem Stopp lädt das Restaurant mit Panoramaterrasse des Hotels Villa Natura (Csobogó köz 066/7 | Tel. 93/540145 | Fax 540146 | www.villanatura.hu | €€) hinter Garabonc rechts der Straße ein. Das Hotel hat sechs Zimmer und acht Apartments und liegt in einer 10 ha großen Grünanlage mit Bach und See. Von Zalakomár fahren Sie auf der Straße 7 in nördlicher Richtung zurück.

Region: Zamárdi

Kilátó/Aussichtsturm

Ein herrliches Panorama! Von der Turmplattform können Sie fast den ganzen See überblicken. | Zum alten Dorf hinauf, dann rechts in die Fő utca und weiter geradeaus (Romai út), dort dem Schild Kilátó folgen

Tájház/Dorfmuseum

In dem reetgedeckten alten Hof in der Mitte des alten Dorfs Zamárdi sind eine typische Einrichtung und zahlreiche Gebrauchsgegenstände früherer Zeiten zu besichtigen. | Fő utca 83 | Juni-Aug. Di-So 10-12 und 16-18 Uhr

Region: Balatonszemes

Postamúzeum/Postmuseum

In Balatonszemes gab es schon 1789 eine Pferdepoststation. Das Postmuseum des Ortes befindet sich heute in dieser einzigen noch erhaltenen Station des Südufers. | Bajcsy-Zsilinszky utca 36 | Mai-Sept. Di-So 10-18 Uhr

Római katolikus templom/Römisch-katholische Kirche

Das ursprünglich romanische Gotteshaus wurde nach schweren Beschädigungen während der Türkenzeit im Barockstil wieder aufgebaut. | Fő utca 23

Region: Balatonfenyves

Nagy-berek

In diesem einst mit dem Plattensee verbundenen Sumpf- und Moorgebiet brüten seltene Vögel wie Seeadler, Schwarzstörche, Silberreiher, Moorenten und Wachtelkönige. Das teils ausgetrocknete Terrain soll wieder zu einem Feuchtgebiet werden. Das Areal eignet sich sehr gut für eine Radtour oder eine Kutschfahrt.

St.-Elisabeth-Kirche

Die römisch-katholische Kirche mit dem frei stehenden Glockenturm wurde 1977 eingeweiht. Das Backsteinbauwerk mit den Lichtbändern lebt von der so schlichten wie interessanten Architektur. | Erzsébet, Ecke Kölcsey Ferenc utca

Region: Balatonboglár

Aussichtskugel

Etwa 20 Minuten zu Fuß oder wenige Minuten mit dem Auto sind es vom Ortszentrum (Templom utca) zur großen, runden Aussichtskugel auf der Anhöhe des Hügels Vár-hegy (ausgeschildert). Von dort aus genießen Sie einen tollen Balaton-Weitblick.

Region: Balatonföldvár

Hafen und Taubeninsel

Die Bucht von Balatonföldvár wird von Molen gerahmt. In der Mitte liegt die sogenannte Taubeninsel Galambsziget. Der Hafen mit seinen 400 Liegeplätzen ist einer der schönsten rund um den Plattensee.

Kapelle und Petőfi-Straße

Die Petőfi Sándor utca ist der Kern des alten Balatonföldvár. Hier, auf dem höheren Ufer, wurden die ersten Villen errichtet. Wie ein englisches Castle wirkt z.B. die Villa Korányi, das Haus des Leibarztes der Familie Széchenyi. Daneben liegt die Villa Széchenyi (Petőfi Sándor utca 9 und 13). Gehen Sie weiter hinauf, an einem Park entlang, kommen Sie zur ersten Kapelle von Földvár, die 1897 gebaut wurde. Von der Anhöhe haben Sie schöne Aussichten auf den See. Sie können über einen Serpentinenweg mit immer neuen Ausblicken zurückspazieren.

Kvassay sétány

Die 1200 m lange, platanengesäumte Strandpromenade ist eine ideale Flaniermeile. Sie steht unter Naturschutz; schöne Aussicht aufs Nordufer.

Region: Vonyarcvashegy

Friedhofskapelle

Die klassizistische Kapelle auf dem Friedhof von Vonyarcvashegy wurde 1820 erbaut. Sie steht unter Denkmalschutz. | An der Straße 71

Szentmihály-Hügel

Am östlichen Ortsrand steht eine Kapelle, die 1739 von Fischern als Dank für die Rettung von 40 Kollegen errichtet wurde, die sich vor berstendem Eis in Sicherheit bringen konnten. So jedenfalls heißt es im Volksmund. Man hat von hier auch eine schöne Aussicht. | Richtung Balatongyörök rechts der Straße 71, über die Bahngleise zu einem Parkplatz, von da 150 m zur Bergspitze

Region: Balatonszárszó

József-Attila-Museum

In der Pension Magda, bei seiner Schwester, verbrachte Attila József (1905-1937) seine letzten Tage. Ob der schwermütige Dichter am Bahnhof Selbstmord beging oder Opfer eines Zugunfalls wurde, konnte nie geklärt werden. Auch wenn die Informationen nur auf Ungarisch verfasst sind - das Museum ist einen Besuch wert. | József Attila utca 7 | April-Okt. Di-So 10-12 und 13-18 Uhr

Region: Balatonkenese/Balatonakarattya

Református templom und Római katolikus templom/Reformierte Kirche/Römisch-katholische Kirche

Fahren Sie die Báko József utca zu den beiden Kirchen hinauf, dann liegt rechts die 1819 errichtete römisch-katholische Kirche. Die alte, inzwischen reformierte Kirche entstand schon 1231; ihre Rückfront wurde Teil des im 18. Jh. errichteten Gotteshauses. Daneben das Pfarrhaus in bäuerlichem Barock. | Balatonkenese | Táncsics Mihály utca

Soós-hegy

In Richtung des nordwestlichen Ortsausgangs gelangt man in Balatonkenese über die Bajcsy-Zsilinszky und Tartárjan utca zum höchsten Punkt des berühmten Lösshochufers, dem Soós-hegy. Zu der Aussichtswiese (ein schöner Platz für ein Picknick!) arbeiten Sie sich am besten mit einer Ortskarte vor, denn es ist kein Verlass darauf, dass der Weg ausgeschildert ist. Für die kleine Anstrengung werden Sie mit einem atemraubenden Blick über den Plattensee und das Hinterland belohnt. Vom Soós-hegy aus einen Sonnenuntergang zu erleben ist etwas ganz besonders Stimmungsvolles - eine unvergessliche Balaton-Impression!

Széchenyi-Park Balatonkenese

Von diesem Park entlang einer kleinen Bucht bietet sich bei klarem Wetter ein Blick über nahezu die gesamte Länge des Plattensees.

Tájház/Dorfmuseum

Ein traditionelles Haus aus dem 19. Jh., in dem Besucher über die Geschichte des Orts und das Leben der Menschen informiert werden. | Balatonkenese | Kossuth Lajos utca 6 | Mitte Juni-Aug. Di-Sa 10-18 Uhr

Region: Tihany

Apátság múzeum/Abteimuseum

Im einstigen Ordenshaus ein Museum zur Geschichte des Plattensees, der Halbinsel Tihany und der Abtei. Zu besichtigen ist auch eine Kopie der Gründungsurkunde des Klosters von König Andreas I. | I. András tér 1 | Mai-Sept. tgl. 9-17.30, Nov.-März 10-15.30, April und Okt. 10-16.30 Uhr

Bábamuzeum/Puppenmuseum

Ein Muss für Puppenliebhaber! Jedes der 600 Exponate trägt eine Tracht oder andere kostbare Originalkleidung. | Visszhang utca 4 | April-Okt. tgl. 10-17 Uhr

Külső-tó und Belső-tó/Kraterseen

Ein Kuriosum von Tihany sind die Kraterseen. Die Mulden bildeten sich, als der Geysirkegel entstand. Der Belső-tó (Innerer See) liegt 25 m über dem Balaton; er ist ein ideales Angelrevier. Von Lavendel umgeben, wirkt die Seelandschaft im Frühjahr wie ein blauer Teppich. Am Külső-tó (Äußerer See) nisten zahlreiche seltene Vogelarten.

Skanzen/Freilichtmuseum

Wie lebte man früher in Tihany? Das Freilichtmuseum, auf Ungarisch skanzen, zeigt es am Beispiel mehrerer mit Liebe zum Detail eingerichteter Häuser. Zu besichtigen sind u.a. das Haus der Fischerzunft und ein Töpferhaus. | Pisky sétány | Mai-Sept. Di-So 10-18 Uhr

Tihanyi Apátság/Abteikirche

König András (Andreas) I., der die Benediktinerabtei Tihany gründete, wollte die Klosterkirche 1055 zur Begräbnisstätte für alle ungarischen Könige machen. Doch nur er selbst wurde in der über die Jahrhunderte erhalten gebliebenen romanischen Krypta beigesetzt. Die heutige Abtei wurde 1740-1754 auf den alten Fundamenten erbaut. Im Gegensatz zum eher schlicht anmutenden Äußeren des barocken Gotteshauses mit den Doppeltürmen ist die Innenausstattung blendend schön. Die weitgehend vergoldeten Holzarbeiten an der Kanzel, den Altären und am Orgelgehäuse sind das Werk des österreichischen Rokokoschnitzers Sebastian Stuhlhoff, der 25 Jahre daran arbeitete. In der Krypta unter dem Hauptaltar ist das Grab des 1061 gestorbenen Königs Andreas I. zu besichtigen. | I. András tér

Region: Balatonfüred

Blaha Lujza utca

Diese Straße geht vom zentralen Platz des Kurzentrums ab, dem Gyógy tér. Nahezu alle Gebäude stehen unter Denkmalschutz. Den Abschluss bildet die architektonisch interessante Runde Kirche (Kerektemplom) von 1846.

Horváth-ház/Horváth-Haus

Die 1798 erbaute und knapp 50 Jahre später nach einem Brand im klassizistischen Stil wiedererrichtete Villa der Familie Horváth von Szentgyörgy war der Treffpunkt der Intelligenzia und der feinen Gesellschaft des 19. Jhs. Das Horváth-Haus war nicht zuletzt Gastgeber für den legendären Anna-Ball. Er fand erstmals 1825 statt und ist auch heute noch jeden Juli das gesellschaftliche Ereignis in Balatonfüred. Im Zuge der Restaurierung wurde das Horváth-Haus zu einem luxuriösen Apartmenthaus umgebaut. | Ady Endre utca 13

Kossuth-forrás/Trinkhaus

Gegenüber der Herzklinik am Gyógy tér liegt das klassizistische Trinkhaus von 1800. Es wurde über der Kossuth-Quelle errichtet. Das Wasser ist frei zugänglich.

Panteon/Pantheon

Das hinter der Kossuth-Quelle liegende Gebäude beherbergt in seinem Arkadengang ein Pantheon mit Gedenktafeln für Persönlichkeiten, die sich im 19. und frühen 20. Jh. um Balatonfüreds Entwicklung verdient gemacht haben. | Gyógy tér 1

Tagore sétány

Die platanengesäumte Tagore-Uferpromenade verdankt ihren Namen dem indischen Dichter Tagore. Er begründete 1926 den Brauch, dass prominente Kranke, die geheilt werden, dort einen Baum pflanzen.

Tamás-hegy

Am Fuß des Hügels Tamás liegt die 120 m lange Lóczy-Barlang-Höhle (am Ende der Öreghegyi utca | Mai bis Sept. tgl. 10-18 Uhr) mit ihren von Thermalwasser ausgespülten Nischen. Von der Höhle geht es weiter zum Jókai-Aussichtsturm (Jókai kilátó) auf dem Tamás-hegy.

Region: Gyenesdiás

Liebfrauenkirche

Die römisch-katholische Kirche, ein klassizistischer Bau von 1893, ist wegen ihrer interessanten Altarmalerei sehenswert. Diese Arbeit stammt von dem Tiroler Künstler Joseph Ulrich Runggaldier. | Kossuth Lajos utca | Ecke Darnay utca

Vadlány-Höhle

Am Fuß des Diás-Bergs, etwa 8 m lang. Vom großen Felsen über dem Höhleneingang hat man einen schönen Blick auf Keszthely.

Region: Balatongyörök

St.-Michael-Kirche

Die römisch-katholische Kirche, 1833 im klassizistischen Stil erbaut, wurde bei der Renovierung 1892 um zwei Werke des Tiroler Künstlers Joseph Ulrich Runggaldier bereichert: den Altar des hl. Michael und die Statue der Jungfrau von Lourdes. | Kossuth Lajos utca | Ecke Petőfi Sándor utca

Szépkilátó/Schöne Aussicht

Dieser Aussichtspunkt liegt an der Straße 71. Noch attraktiver sind die Weitblicke über den See, wenn Sie den gegenüber dem Parkplatz liegenden Hügelweg entlang einer Reihe von Restaurants und Geschäften hinaufgehen. Folgen Sie dieser Straße, die gerade so breit wie ein Auto ist, tut sich ein Paradepanorama auf.

Region: Badacsony

Aussichtspunkte

Fünf Aussichtspunkte gibt es auf der Badacsony-Kuppel, einem bewaldeten Plateau. Die Aufstiege sind durchweg recht anstrengend, doch egal, für welchen Sie sich entscheiden - der Blick von oben ist phantastisch.

Basaltkirche Badacsonytomaj

Sie machte 1932 als erste Basaltkirche Europas Furore. Das Gotteshaus im neoromanischen Stil hat zwei 35 m hohe Türme. | Fő utca

József-Egry-Museum

Das einstige Haus des berühmten Balaton-Landschaftsmalers József Egry (1883-1951) erinnert an den Künstler und sein Werk. | Egry sétány 12 | Mai-Sept. Di-So 10-18 Uhr

Szegedy-Róza-Haus

Ende des 18. Jhs. im volkstümlichen Barockstil erbaut. Hier lernte der Dichter Károly Kisfaludy bei der Weinlese die 19-jährige Winzertochter Róza Szegedy, seine große Liebe und spätere Frau, kennen. Die oberen Zimmer sind ein Literaturmuseum. | Szegedy Róza utca 87 | Mai-Sept. Di bis So 10-18 Uhr

Region: Balatonlelle

Afrika-Museum

Es zeigt in schönem Rahmen die Trophäensammlung des Grafen Pongrácz Somssich, außerdem Kultobjekte, Fotos und Illustrationen zur Fauna und Flora. | Kossuth Lajos utca 4 | Mitte Mai-Mitte Sept. Mo-Sa 10 bis 18 Uhr

Herrenhaus Szalay/Kulturzentrum

1838 in klassizistischem Stil erbauter Landsitz. Hinter dem Haus liegt eine Freilichtbühne. Sie wird für Folklore- und andere Sommerveranstaltungen genutzt. | Kossuth Lajos utca 2

Kapoli-Museum

In einem restaurierten, gegen Ende des 17. Jhs. gebauten Bauernhaus sind die Werke der beiden Kapoli zu sehen: Anatol Kapoli senior und junior haben sich als Volkskünstler mit ihren Schnitzereien einen Namen gemacht. | Kossuth Lajos utca 35 | Mo bis Sa 9-18, So 9-12 Uhr

Kishegy/Barockkapelle

Von der kleinen Barockkapelle am Kishegy (Kleiner Berg) bietet sich ein wunderschönes Panorama über den See und das Nordufer. Sie erreichen die Kapelle nach einer etwa einstündigen Wanderung vom Bahnhof Balatonlelle aus oder mit dem Auto über die Szövetség utca und die Kishegy utca; im Wald müssen Sie dann die linke Abbiegung den Hügel hinauf nehmen und anschließend weiter bis zum Ende der Straße fahren.

Region: Fonyód

Aussichtspunkt Fonyód

Er liegt am Berg Sipos (Sipos-hegy) an der Bartók Béla utca. Der Blick über See und Vulkanlandschaft am Nordufer ist einer der schönsten am Balaton. Nach links führen Wanderwege durch die schöne Landschaft noch höher hinauf.

Region: Balatonalmádi

Aussichtspunkte (Kilató) Óvári und Szabadság

Wie schön Balatonalmádi liegt, zeigt sich vom Aussichtspunkt Óvári, den man von der St.-Emmerich-Kirche im Zentrum nach einem kurzen Spaziergang durch die Batthyány utca dorfaufwärts erreicht. Ein ebenfalls sehr schöner Aussichtspunkt ist der 296 m hoch gelegene Szabadság-Turm westlich von Balatonalmádi.

Szent Ignác római katolikus templom/St.-Ignatius-Kirche

Die barocke katholische Kirche in Vörösberény, 1779 erbaut, beherbergt Fresken aus dem Leben des Ignatius von Loyola, des Gründers des Jesuitenordens. | Templom tér

Szent Imre római katolikus templom/St.-Emmerich-Kirche

Der besondere Schatz der 1930 gebauten katholischen Kirche ist die Kapelle der heiligen Rechten mit Goldmosaiken. Der Schrein soll der Aufbewahrungsort der rechten Hand des ersten Königs Stephan I. gewesen sein. Sie wird als Reliquie verehrt. | Óvári utca 47

Vörösberényi református erődített templom/Kirchenfestung Vörösberény

Die einzige erhaltene mittelalterliche Wehrkirche des Balaton-Oberlandes ist von Mauern mit Schießscharten umgeben. | Vörösberény | Veszprémi út, Ecke Erkel Ferenc utca

Region: Hévíz

Romanische Kirche

Im Stadtteil Egregy steht eine besonders schöne romanische Dorfkirche aus dem 13. Jh. Die 400 m Straße, die zur Kirche führen, werden nach dem Vorbild des Wiener Heurigenviertels auch Hévízer Grinzing genannt. Hier laden eine Reihe von Weinstuben zur Einkehr ein.

Thermalsee

Es hat Jahrzehnte gedauert, bis Taucher dem Geheimnis der Hévíz-Quelle auf die Spur kamen: Es sind zwei, eine Thermal- und eine kalte Karstwasserquelle. Das Wasser des Hévíz-Sees stammt aus einer Höhle, die in der Mitte durch eine Schlammschicht geteilt ist. An der Ostseite dieser Schicht sprudelt Wasser mit einer Temperatur von 26,3 Grad hervor, an der Westseite 41 Grad heißes Wasser. Durch diesen Mix hat der See im Sommer eine Temperatur von etwa 34 Grad, und auch im Winter ist er mit durchschnittlich 26 Grad angenehm warm. Die Quellen liefern täglich 60 bis 80 Mio. l Wasser, sodass alle 28 Stunden das Wasser des Sees komplett ausgetauscht wird. Das überschüssige Nass wird in den Balaton abgeleitet. Seine heilende Wirkung zeigt das Hévíz-Thermalwasser vor allem bei rheumatischen Erkrankungen der Bewegungsorgane, bei Erkrankungen des Nervensystems und bei Stoffwechselstörungen. Auch der Seeschlamm hat heilende Wirkung und wird z.B. für Fangopackungen genutzt. Zugang zum Seebad Tófürdő: Dr. Schulhof Vilmos sétány 1 | tgl. 9-17, im Winter 9-16 Uhr

Region: Keszthely

Balatoni Múzeum/Balaton-Museum

Das Museum in einem beeindruckenden Gebäude im neobarocken Stil von 1928 erzählt anhand interessanter Exponate die Geschichte des Plattensees und seiner Bewohner. | Kossuth Lajos utca | Mai-Okt. Di-So 10 bis 18, Nov.-April Di-Sa 10-17 Uhr

Festetics kastély és (Schloss Festetics) und Helikon Kastélymúzeum (Schlossmuseum Helikon)

Mehrere Generationen der Grafen und Fürsten von Festetics lebten in dem 110-Zimmer-Schloss, das der Familie als Wohnsitz diente. Mit dem Bau begann Kristóf Festetics 1745. Der Enkel und berühmte Aufklärer György Graf Festetics ließ das Anwesen zwischen 1792 und 1800 in klassizistisch geprägtem Spätbarock umbauen. Das heutige prachtvolle Gesicht verdankt das Schloss dem von Tasziló Graf Festetics 1883 bis 1887 veranlassten Umbau. Eine Kostbarkeit des hufeisenförmigen Ensembles ist die 1763 gegründete Bibliothek mit nahezu 90000 Bänden, von denen 45000 ausgestellt sind. Außer dem Schlossmuseum gibt es in Gebäuden im Schlosspark zwei Ausstellungen: Das Jagdmuseum zeigt 430 Trophäen, 120 präparierte Tiere aus aller Welt und wertvolle Jagdwaffen. Eine Attraktion für Liebhaber von Modelleisenbahnen ist die Ausstellung historischer Modellbahnen. Es gibt drei große, computergesteuerte Tische mit 146 Modellbahnen. Im während der Museumszeiten geöffneten historischen Weinkeller finden Sie das Balatoni Borok Háza (www.balatoniborokhaza.com) mit 1500 Weinen der besten ungarischen Winzer. | Kastély utca 1 | Di-So 10 bis 17, Juli/Aug. bis 18 Uhr

Georgikon Majormúzeum/Meiereimuseum Georgikon

Landwirtschaftsausstellung in der Meierei des ehemaligen Georgikon-Lehrguts, das 1797 gegründet wurde. | Bercsényi utca 64-65 | Mai-Sept. Di bis So 10-17, April und Okt. Mo-Fr 10-17 Uhr

Gótikus plébániatemplom/Gotische Pfarrkirche

Sie hat eine wechselvolle Geschichte: Erbaut 1386 im gotischen Stil auf römischen Fundamenten, wurde die Kirche während der Türkenbedrohung im 16. Jh. eine Festung. Gegen Ende des 19. Jhs. erfolgte die Restaurierung und Erweiterung um den neugotischen Turm. Im Chor finden sich wertvolle Renaissancefresken. | Fő tér

Parks

Die Stadt verfügt über mehrere geschützte Naturoasen. Dazu zählen der 250 Jahre alte Schlosspark, der Helikon-Park, der bis zum See reicht, und die vom Balaton-Museum ausgehende 1800 m lange, herrliche Kastanienallee.

Pethő-Haus und Synagoge

Das Geburtshaus des Komponisten Karl Goldmark (1830-1915) stammt aus dem Mittelalter und wurde im 18. Jh. barock umgebaut. Im Hof steht die Synagoge aus dem 18. Jh., die Ende des 19. Jhs. ihre eklektizistische Fassade erhielt. | Kossuth Lajos utca 20

Városháza/Rathaus

Das markante Gebäude am Marktplatz entstand 1769 und erhielt bei einem späteren Umbau seine Zopfstilfassade. | Fő tér 1

Region: Balatonudvari/Örvényes

Friedhof Balatonudvari

Als Zeichen seiner Liebe meißelte ein Steinmetz, dessen Verlobte im Plattensee ertrunken war, einen Grabstein in Herzform. Und so mancher in Balatonudvari tat es ihm nach. Die herzigen Steine stehen unter Denkmalschutz. | An der Straße 71

Szent Imre templom/St.-Emmerich-Kirche

Der Drei-Straßen-Ortskern von Örvényes liegt an der zwischen 1778 und 1783 erbauten St.-Emmerich-Kirche. Das Haus Nr. 38 aus derselben Zeit ist ein schönes Beispiel für volkstümlichen Baustil. | Szent Imre utca

Vízimalom/Wassermühle

Ein pittoreskes Stillleben am Ortseingang von Örvényes: Auf dem Hügel nahe der Straße 71 liegt die romanische Natursteinkirche auf dem kleinen Friedhof, ihr gegenüber die romantische Wassermühle von 1211 mit einem Museum (Mai-Mitte Sept. Di-So 9-16 Uhr) in der Stube des Müllers. Nur wenige Schritte weiter überspannt eine zweibogige barocke Steinbrücke aus dem 18. Jh. den Bach Pécsely. Das Bachtal ist im Sommer ein schöner Wanderweg.

Region: Siófok

Evangélikus templom/Evangelisch-Lutherische Kirche

Die 1990 gebaute Holzkirche des Architekten Imre Makovecz, der als Begründer der ungarischen neuen Architektur gilt, beeindruckt durch ihre ungewöhnliche Gestaltung: Der markante Turm ist der Mitte des Kirchenschiffs vorgebaut. Im Sommer sonntags deutscher Gottesdienst. | Oulu Park | Mo-Sa 9-12 und 15-19, So 15-19 Uhr

Fő tér/Hauptplatz

Er wurde zu einem kleinen Freiluftmuseum, denn ihn zieren mehrere Skulpturen des international bekannten Künstlers Imre Varga. Varga gestaltete z.B. auch das Denkmal auf dem Gelände der Budapester Synagoge zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust. Die markantesten Kunstwerke am Fő tér sind der Brunnen Geburt der Venus, Menschen mit Schirm, der Komponist Bartók und der sitzende Professor.

Kálmán Imre Múzeum/Emmerich-Kálmán-Museum

Die Operette „Die Csárdasfürstin“ hat Emmerich Kálmán (1882 bis 1953) zu Weltruhm verholfen. Das Geburtshaus des Komponisten dokumentiert zwar sein Leben und sein Werk, fristet aber ein Schattendasein. Als Skulptur sitzt Kálmán in dem weißen Pavillon vor dem Siófoker Bahnhof. | Kálmán Imre sétány 5 | April-Okt. Di-So 9-17, Nov.-März 9-15 Uhr

Kikötő/Hafen

Im Hafen und im angrenzenden Jókai-Park herrscht im Sommer bis in weit in die Nacht Hochbetrieb. Der Hafen wird von zwei Molen geschützt. Eine lädt zum Spazierengehen und zum Angeln ein, an der anderen legen die Schiffe an: Im Sommer starten hier täglich um die 30 Schiffe ihre Fahrten.

Tojás Múzeum/Eiermuseum

Eier zu verzieren hat in Ungarn Tradition. Hier wird die gesamte Bandbreite dieses ungewöhnlichen Kunsthandwerks präsentiert: von Porzellan- und Keramikeiern über bemalte Eier bis hin zu mit Hufeisen beschlagenen Eiern. Im Oktober findet in Siófok alljährlich ein Eierfestival statt (www.tojasfesztival.hu). | Szücs Menyhért utca 4 (gegenüber dem Spar-Supermarkt) | tgl. 10-18 Uhr