Reisetipps Oberbayern

Sehenswertes Oberbayern

Region: Tegernsee

Schloss und Kloster St. Quirin

Von dem im Jahr 746 im Ort Tegernsee gegründeten Benediktinerkloster ist nicht viel erhalten geblieben. Nur die einstige Klosterkirche St. Quirin und das aus dem Kloster hervorgegangene frühere Schloss der Herzöge von Bayern, in dem heute ein Gymnasium mit Internat, das Heimatmuseum und das Herzogliche Braustüberl untergebracht sind, stehen noch.

Region: Kochel am See

Franz-Marc-Museum

Der in München geborene, expressionistische Maler hat zeitweise in Ried bei Kochel gelebt und ist auf dem Kocheler Friedhof begraben. Über hundert Werke aus seinem Nachlass und anderer Mitglieder der „Blauen Reiter“ werden gezeigt.

Im 2008 eröffneten Neubau nebenan hat die Sammlung Stangl (Kunst des 20. Jhs.) eine Heimat gefunden. März-Mitte Jan. Di-So 14 bis 18 Uhr | Herzogstandweg 43 | Eintritt 4 Euro | www.franz-marc-museum.de

Kochelsee

Die weiten Sumpfgebiete im Norden lassen erkennen, dass der heute 6 km² große Kochelsee nach der Eiszeit viel größer war. Außer an den Badeplätzen auf der Ostseite sind seine Ufer schwer zugänglich. Juni bis Sept. tgl. vier Schiffsrundfahrten, Dauer 75 Min. | Auskunft: Tel. 08851/338 | www.motorschiffahrtkochelsee.de

Region: Eichstätt

Informationszentrum Naturpark Altmühltal

Bestens aufbereitete Infos und ein virtueller Rundgang durch das Altmühltal bereiten auf spätere Ausflüge in den Naturpark vor. Tgl. geöffnet | Notre Dame 1 | Tel. 08421/98760 | www.naturpark-altmuehltal.de

Willibaldsburg

Über der Bischofsresidenz und anderen sakralen Prachtbauten ragt die mächtige Burg - vom 14. bis zum 18. Jh. Residenz der Bischöfe und im 17. Jh. im Stil der Renaissance umgebaut - auf einem exponierten Bergkegel imposant aus dem Altmühltal heraus. Sie beherbergt das interessante, naturkundliche Jura-Museum, dessen kostbarstes fossiles Ausstellungsstück der „Archaeopteryx“ ist, ein versteinerter Urvogel, der hier vor rund 150 Mio. Jahren lebte. Wenn im Frühjahr und Sommer Blumen und Sträucher blühen, ist auch der rekonstuierte Bastionsgarten mit seinen zahlreichen exotischen Pflanzen ein Augenschmaus. Di-So 9-16, im Winter 10-16 Uhr | Burgstr. 19 | Eintritt 4 Euro | www.jura-museum.de

Region: Burghausen

Altstadt

Der schöne, lang gestreckte Stadtplatz ist ein würdiger Zeuge süddeutscher Stadtkultur. Beeindruckend sind auch das Rathaus und das ehemalige kurfürstliche Regierungsgebäude mit Wappen und originellem dreitürmigen Giebel (Mitte 16. Jh.). An den Wohnbauten sind die charakteristischen Grabendächer der Inn-Salzach-Architektur zu entdecken. Drei Kirchen setzen weitere Akzente: Jesuitenkirche und -kolleg St. Joseph (um 1630), die Pfarrkirche St. Jakob (14.-16. Jh.) und die Schutzengelkirche der Englischen Fräulein (1731). Trotz des historischen Umfelds: Burghausen ist eine sehr lebhafte Stadt! Kneipen säumen die Gasse In der Grüben parallel zur Salzach, und in uralten Gewölbekellern residieren Liveclubs.

Burg

Die 1030 m lange Burganlage, die Sie am besten vom nördlichen Tor her „erobern“, entstand im 12.-15. Jh. Sie diente den in Landshut residierenden Herzögen von Niederbayern als zweite Residenz, als Bollwerk gegen Angriffe aus dem Osten und als Schatzkammer. Das Stadtmuseum (in den ehemaligen Frauengemächern) zeigt Ausstellungen zur Volkskunst, Gemälde und eine umfangreiche Schmetterlingssammlung (Mai bis Sept. 9-18, Mitte März-April und Okt. 10-16 Uhr | 2 Euro).

Region: Garmisch-Partenkirchen

Altstadt von Garmisch

Den Marienplatz beherrscht die Neue Pfarrkirche St. Martin, erbaut 1730 bis 1734 von dem Wessobrunner Joseph Schmuzer, ein bildschönes Exempel oberbayerischer Rokokobaukunst. Jenseits der Loisach, etwas abseits vom heutigen Zentrum, steht die Alte Kirche St. Martin, 1280 erbaut und mit bedeutenden gotischen Fresken ausgestattet, darunter eine ca. 7 m große Darstellung des hl. Christophorus. Von hier sollten Sie zur Frühlingsstraße gehen, Garmischs meistfotografiertes Dorfidyll.

Altstadt von Partenkirchen

Die Ludwigstraße ist die alte Haupt- und Durchfahrtsstraße mit schönen Hausfassaden. Ein Abstecher lohnt die kleine Wallfahrtskirche St. Anton am Westhang des Wanks auf dem Kreuzweg, in der Sie ein bedeutendes Kuppelfresko (1739) von Johannes Holzer finden, das die Architektur illusionistisch bis in den Himmel führt.

Region: Chiemsee

Frauenchiemsee

Auf der schon in vorgeschichtlicher Zeit von Fischern bewohnten Insel gründete der Bayernherzog Tassilo III. um die Mitte des 8. Jhs. ein Benediktinerinnenkloster. Von dem um das Jahr 1000 begonnenen Kirchenbau sind noch die wehrhaften Mauern des frei stehenden Glockenturms erhalten. Dessen Zwiebelhaube stammt aus dem 17. Jh. Im 15. Jh. wurde die Kirche im spätgotischen Stil eingewölbt und umgebaut; ältere Fresken in den Arkadenlaibungen blieben erhalten. Als Sensation galt die Entdeckung der karolingischen Kapelle in der Torhalle des Klosters. Das dabei freigelegte Fresko wird auf die Zeit um das Jahr 1000 datiert. In der Torhalle ist ein Agilolfinger-Museum untergebracht (Pfingsten bis Okt. tgl. 11-18 Uhr | Eintritt 1,50 Euro). Ein gemütliches Wirtshaus mit bodenständiger Kost und Biergarten ist der Inselwirt (Do-Di 11-21 Uhr, Nov.-März geschl. | Tel. 08054/630 | www.inselwirt.de | €). Ab Gstadt 15-minütige Überfahrt zur Fraueninsel

Herrenchiemsee

Die große bewaldete Insel gegenüber Prien hat schon im 8. Jh. ein Benediktinerkloster beherbergt. Bis zur Säkularisation 1803 galt das mittlerweile in den Besitz der Augustinerchorherren übergegangene Kloster als geistig-geistlicher Mittelpunkt des Chiemgaus. Von den letztlich barocken Bauten ist nur das sogenannte Alte Schloss mit der ehemaligen Bibliothek und dem Kaisersaal erhalten geblieben. Schloss Herrenchiemsee, dem berühmten französischen Schloss Versailles nachempfunden, sollte auch einen Nord- und Südflügel bekommen, doch nach siebenjähriger Bauzeit ging König Ludwig II. 1886 das Geld aus. Im Schloss heute noch zu sehen: der blaue Krönungsmantel und König Ludwigs Totenmaske. Führungen April-Mitte Okt. 9-17, sonst 9.40 bis 15.50 Uhr | Eintritt 7 Euro | www.herrenchiemsee.de

Region: Murnau

Gabriele-Münter-Haus

Erinnerungen an Gabriele Münter, Wassily Kandinsky, Franz Marc und andere Mitglieder der expressionistischen Künstlervereinigung „Blauer Reiter“. Das Haus war 1909-14 Mittelpunkt dieses Kreises; viele berühmte Bilder stammen aus jener Zeit. Di-So 14-17 Uhr | Eintritt 2,50 Euro

Schlossmuseum

Das Museum im ehemaligen Pflegschloss dokumentiert Murnaus Rolle als Heimat bedeutender Künstler, die sich von der Voralpenlandschaft, oberbayerischer Tradition und Volkskunst inspirieren ließen. Di-So 10 bis 17 Uhr | Eintritt 3,50 Euro | www.schlossmuseum-murnau.de

Region: Andechs

Wallfahrtskirche

Weithin sichtbar ist ihr achteckiger Turm. Die Kirche wurde wiederholt umgebaut. Den rokokobeschwingten Innenraum gestaltete Johann Baptist Zimmermann 1750. Schöne Altarfiguren von Johann B. Straub und Franz Xaver Schmädl. In der Heiligen Kapelle sind die kostbare spätgotische Monstranz mit den drei Hostien und andere mittelalterliche Reliquien zu sehen. Im Rahmen verschiedener Veranstaltungen und Konzerte sind die Räumlichkeiten der Öffentlichkeit zugänglich. Führungen auf Anfrage: Tel. 08152/376154 | www.andechs.de

Region: Dießen

Orff-Museum

Eine Ausstellung zu Leben und Werk des großen bayerischen Komponisten und Musikpädagogen Carl Orff (1895-1982). Sa/So 14-17 Uhr, Führungen nach Vereinbarung | Hofmarkstr. 3 | Eintritt 2 Euro

Stiftskirche St. Marien

Die Rokokokirche (1732-39) von Johann Michael Fischer, auch Marienmünster genannt, ist ein prächtiges Werk dieses baufreudigen Zeitalters. Die Innenausstattung stammt von den Wessobrunner Stuckateuren Feichtmair und Üblherr, die Deckenmalerei von Johann Georg Bergmüller. Ein besonders schöner Engel von Ignaz Günther befindet sich in der Nische des Rosenkranzaltars neben dem Eingang!

St. Stephan nebenan war der frühere Marstall, wurde in jüngerer Zeit zur „Winterkirche“ umfunktioniert und mit kostbaren romanischen und gotischen Skulpturen ausgestattet.

Region: Landsberg am Lech

Altstadt

Ein Rundgang beginnt am dreieckigen Hauptplatz, der vom Schönen Turm (14. Jh.), vom Marienbrunnen (1783) und von dem prächtig stuckierten Rathaus (1720) beherrscht wird. Ebenfalls am Hauptplatz steht die frühere herzogliche Residenz. Unter den Kirchen ist zu erwähnen: Mariä Himmelfahrt mit einem Rosenkranzaltar von Dominikus Zimmermann und einer Madonna von Hans Multscher; Malteserkirche mit auffallend hohem Giebel, prunkvoller Rokokoausstattung und einer Terrasse mit schönem Blick über die Stadt. Eine herrliche Aussicht hat man auch vom Bayertor (1425) an der alten Einfahrt von München her, das zu den schönsten gotischen Stadttoren Deutschlands gehört.

Region: Bad Reichenhall

Alte Saline mit Quellenhaus

Historische Anlagen, zum Museum umfunktioniert. Man sieht u.a. die riesigen Solepumpen arbeiten und die kunstvollen Quellfassungen der Solequellen von Erasmus Grasser. Sehr informative Filmvorführung über Salzgewinnung früher und heute. April-Okt. tgl. 10-11.30 und 14-16, Nov.-März Di, Do 14-16 Uhr | Salinenstr. | Eintritt 5,20 Euro

Münster St. Zeno

Bayerns größte romanische Basilika, erbaut im 12. Jh., ist 90 m lang, 30 m breit und 16 m hoch. Auffällig ist ihr mit zweifarbigem Marmorschmuck eingerahmtes Westportal, das ein Tympanon mit der von St. Zeno und St. Rupert flankierten Madonna abschließt. Auch der romanische Kreuzgang ist sehenswert, doch leider ebenso wie die Kirche nur selten geöffnet. Infos zu Öffnungszeiten beim Pfarramt | Tel. 08651/714290

Region: Starnberg

Alte Pfarrkirche St. Joseph

Ein wenig bekanntes Rokoko-Schmuckstück, 1764-70 erbaut, mit einem meisterhaften Hochaltar von Ignaz Günther, auf dem Maria und Joseph mit dem Jesusknaben thronen.

Region: Berchtesgaden

Altstadt

Ein Bummel durch die verkehrsberuhigten Gassen der Altstadt kann an der Basilika St. Peter und Johannes der Täufer beginnen. Das romanische Gotteshaus wurde mehrmals umgebaut, hat im Inneren aber ein kostbares Chorgestühl aus dem 14. Jh. bewahrt. Schräg gegenüber schmücken Häuser mit bunter Lüftlmalerei den lang gestreckten Marktplatz, darunter das Hirschenhaus mit seinem Affenmotiv, das vor den Untugenden (= Affen) der Menschen warnt. Lassen Sie sich durch die schmalen Gassen mit ihren zahlreichen Souvenirgeschäften treiben. Der Ort hat trotz Touristenrummels im Sommer eine behäbige, ja fast familiäre Atmosphäre.

Salzbergwerk/Salinenmuseum

Ein Riesenspaß für Groß und Klein, und dazu viele interessante Informationen zum Salzabbau. Mai-Mitte Okt. tgl. 9-17, Mitte Okt.-April 11.30 bis 15 Uhr | Bergwerkstr. 83 | Eintritt 12 Euro | www.salzzeitreise.de

Schloss Adelsheim/Heimatmuseum

Ein kurzer Spaziergang durch die Nonntal genannte Straße bergauf führt zu dem sehenswerten Museum. Zwei Ausstellungsbereiche sind besonders interessant: Die Berchtesgadener War', Spanschachteln verschiedener Formen und Größen, die ab dem 16. Jh. ein wichtiges Handelsgut des Ortes waren, und die Arbeiten der Boandlschnitzer, die aus Elfenbein und anderem Knochenmaterial filigrane Kunstwerke schufen. Dez.-Okt. Di-So 10-16 Uhr | Schroffenberg-Allee 6 | Tel. 08652/4410 | Eintritt 2,50 Euro

Region: Starnberger See

Schiffsrundfahrt

Die angenehmste Weise, den Starnberger See kennenzulernen. An Bord bleiben einem verstopfte Straßen, überfüllte Parkplätze und unpassende Halteverbote erspart. Die große Rundfahrt dauert 3 Stunden - und vergeht wie im Fluge. Am besten beginnt man sie in Starnberg selbst. Infos: Bayerische Seenschifffahrt | Dampfschiffstr. 5 | Tel. 08151/12023 und 08151/8061 | www.seenschifffahrt.de

Region: Mittenwald

Altstadt

Der schöne Kirchturm der Pfarrkirche St. Peter und Paul ist das Wahrzeichen von Mittenwald; die Kirche selbst ist ein Bau des Wessobrunners Joseph Schmuzer (1738-40). Auffallend sind die zahlreichen Hausfassaden mit Lüftlmalereien. Besondere Beachtung verdienen die Häuser Goethestr. 23 (Schlipferhaus), Gries 28/30 mit dem biblischen Gleichnis vom Splitter und vom Balken, Obermarkt 1 (Gasthaus Alpenrose), Obermarkt 2 (Goethehaus), Obermarkt 4 (Pilgerhaus) sowie Obermarkt 24 (Neunerhaus). Die meisten Lüftlmalereien stammen von Franz Zwinck und Franz Karner (1737-1817).

Geigenbaumuseum

Im 2005 restaurierten und mit hochwertigen Instrumenten bestückten Geigenbaumuseum und in den teilweise öffentlich zugänglichen Werkstätten wird die hohe Handwerkskunst aus der Tradition des Matthias Klotz gezeigt, der im 17. Jh. bei den großen Meistern in Italien gelernt hatte. Di-Fr 10-13, 15-18, Sa/So 10-13 Uhr | Ballenhausstr. 3 | Eintritt 2,50 Euro | www.geigenbaumuseum-mittenwald.de

Region: Oberammergau

Heimatmuseum

Ausstellung von Werken der Oberammergauer Schnitzkunst. Große alte Weihnachtskrippen, Hinterglasmalereien, aber auch moderne Holzbildhauerei. Di-So 10-17 Uhr, Feb./März geschl. | Dorfstr. 8 | Eintritt 4 Euro | www.oberammergau.de

Pfarrkirche St. Peter und Paul

Von Joseph Schmuzer 1736-42 erbaut. Bemerkenswert sind die Gewölbe- und Kuppelfresken des Augsburger Malers Matthäus Günther, der als Virtuose illusionistischer Architekturmalerei gilt.

Pilatushaus

1784 gelangen Franz Seraph Zwinck raffiniert gemalte Perspektiven, die dem Betrachter dreidimensionale Fassaden am Haus in der Ludwig-Thoma-Straße 10 vorgaukeln.

Region: Bad Tölz

Altstadt

Von der Isarbrücke aus zieht sich die Marktstraße den Hang hinauf zum Ortsteil Mühlfeld. Mit ihren behäbigen, teils reich bemalten Giebelhäusern gehört sie zu den schönsten Straßenzügen Bayerns. Die meisten Häuser stammen aus dem 18. Jh. Zu den sehenswertesten gehören das Höflingshaus, das Metzgerbräuhaus und das Sporerhaus.

Heimatmuseum

Auf fünf Etagen werden Trachten und Erzeugnisse der Tölzer Büchsenmacher, bemalte Möbel sowie bäuerliches Schnitzhandwerk gezeigt. Altes Rathaus | Eintritt 2 Euro | www.badtoelz.de/heimatmuseum

Kalvarienberg

Auf einer nördlichen Anhöhe steht am Ende eines Kreuzwegs (15 Min. von der Isarbrücke) die zweitürmige Wallfahrtskirche (1723-32). Von oben hat man einen weiten Blick auf die Berge des Isarwinkels und des Karwendelgebirges. Westlich schließt sich die Leonhardskapelle (1722) an.

Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt

Die spätgotische Hallenkirche, erbaut um 1460, steht bescheiden im Hintergrund des unteren Teils der Marktstraße. Sie hat ein sehr schönes Netzgewölbe. Unter den Grabsteinen im Kircheninneren sticht der des Kaspar Winzerer in voller Rüstung besonders hervor; der 1542 Gestorbene war Rat und Statthalter des Herzogs („Pfleger“) in Tölz.

Region: Rottach-Egern

Pfarrkirche St. Laurentius

Die spätgotische Pfarrkirche mit einem prachtvollen barocken Hochaltar (1690) ragt spitztürmig am Seeufer auf. Umgeben wird sie von einem berühmten Friedhof, auf dem auch die Schriftsteller Ludwig Thoma und Ludwig Ganghofer, der Sänger Leo Slezak und der Maler Olaf Gulbransson begraben sind.

Region: Schliersee

Alt-Schliersee

Im Ortsbild fallen das spätgotische Schrödelhaus auf (Heimatmuseum), das schönste Haus von Alt-Schliersee, das Rathaus (15. Jh.) und das originelle Schlierseer Bauerntheater aus dem Jahr 1892, das sich heute durch Neuinszenierungen gehaltvoller oberbayerischer Geschichtsthemen auszeichnet (Tickets bei Schreibwaren Huber | Lautererstr. 10 | Tel. 08026/4707).

Pfarrkirche St. Sixtus

Die romanische Stiftskirche (12. Jh.) ist nach 1712 in festlichem Rokoko umgestaltet worden. Stuck und Fresken sind Frühwerke von Johann Baptist Zimmermann. Der geschnitzte Gnadenstuhl soll von Erasmus Grasser sein (um 1500), die gemalte Schutzmantelmadonna von Jan Polack (vermutlich 1495).

Region: Rosenheim

Ausstellungszentrum Lokschuppen

Jedes Jahr wird hier eine neue große Ausstellung erarbeitet und didaktisch und atmosphärisch perfekt präsentiert: 2009 sind es die „Dinosaurier“, 2010 die Welt der „Gewürze“. Rathausstr. 24 | Tel. 08031/3659036 | www.kuko.de

Inn-Museum

Gute Dokumentation von Natur und Geschichte des Flusses. Im Sommerhalbjahr Fr 9-12, Sa/So 9-16 Uhr | Innstr. 74 | Eintritt 2 Euro

Region: Freising

Bayerische Staatsbrauerei Weihenstephan

Die älteste Brauerei der Welt, 1040 von Abt Arnold gegründet, ist heute ein moderner Staatsbetrieb, den Sie im Rahmen einer Führung besichtigen können. Führungen Mo, Di, Mi 10 Uhr, Di auch 13.30 Uhr | Eintritt 6 Euro | Alte Akademie 2 | Tel. 08161/5360 | www.weihenstephaner.de

Diözesanmuseum

Die sehenswerte Sammlung umfasst neben neapolitanischen Krippen, Kostbarkeiten mittelalterlicher Skulpturen- und Gemäldekunst, dem Domschatz und wertvollen Ikonen auch moderne Kunstinstallationen. Di-So 10-17 Uhr | Domberg 21 | Eintritt 4 Euro

Dom St. Maria

Die romanische Ursprungskirche ist im Langhaus deutlich zu erkennen, wenngleich Cosmas Damian Asam dem Raum mit goldgelb leuchtenden Fresken und einer illusionistischen Kuppel über der Vierung alle Strenge genommen hat. Von Peter Paul Rubens stammt das „Apokalyptische Weib“ über dem Hochaltar. Unter dem Chor verbirgt sich die stimmungsvoll in Dämmerlicht getauchte, romanische Krypta mit der bizarren Bestiensäule, auf der sich Fabelwesen und Menschen Kämpfe liefern, und dem Reliquienschrein des hl. Korbinian.

Region: Ingolstadt

Audi-Museum mobile

Im Audiforum stehen alte Vehikel neben modernsten Hightechkonstruktionen. Tgl. 9-18 Uhr | Ettingerstr. | Eintritt 4 Euro | Tel. 0841/8937575 | www.audi.de/foren

Ickstatthaus

In der Ludwigsstraße ist eine gut erhaltene Barockfassade zu bewundern (1749). Das fünfstöckige Haus dahinter wurde entfernt. Freiherr von Ickstatt war im 18. Jh. ein berühmter Rechtsgelehrter. Ludwigsstr. 5

Kirche Maria de Victoria

Das barocke, perspektivische Deckenfresko von Cosmas Damian Asam ist mit 40 m Länge das größte der Welt. In der Sakristei erinnert die berühmte Prunkmonstranz (1708) des Augsburger Goldschmieds Johannes Zeckl an die Schlacht von Lepanto (1571). Von April bis Oktober findet jeden Sonntag um 12 Uhr in der Kirche die Konzertreihe Orgelmatinee um zwölf statt. März-Okt. Di-So 9-12, 13-17, sonst 13-16 Uhr | Neubaustr. | Eintritt 2 Euro

Kreuztor

Das Stadttor mit seinen spitzen Turmhauben stammt aus dem 14. Jh. und war der westliche Stadteingang. Kreuzstr.