Streaming:Fünf Mal deutsch
Barbaren, Apokalypse, Teenies, Frauen und Hip Hop: Netflix hat für das kommende Jahr fünf neue deutsche Serien angekündigt.
Barbaren, Apokalypse, Teenies, Frauen und Hip Hop: Netflix hat für das kommende Jahr fünf neue deutsche Serien angekündigt.
Ein akustischer Irrgarten, in dem man sich als Zuhörer gern verläuft: Der Schriftsteller Frank Witzel hat für den Bayerischen Rundfunk eine großartig besetzte Hörspiel-Serie geschrieben.
Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat entschieden, dass ein SZ-Bericht nicht schuld war am geplatzten Geschäft eines Unternehmers. Der Prozess hatte die Medienbranche beunruhigt.
Hassrede oder Asylkritik? Das Bamberger Landgericht hat Facebook untersagt,einen Beitrag zu löschen, der von der Seite genommen worden war.

In seinem Buch "Gegen Judenhass" schildert Oliver Polak eine fragwürdige Szene mit einem Moderator. Nun wird bekannt, dass es sich dabei um Jan Böhmermann handelt.

Seit 20 Jahren erkranken und genesen Patienten in der MDR-Serie "In aller Freundschaft", fünf Millionen Zuschauer schalten ein. Ein Besuch am Set und die Frage an Chefarzt Heilmann: Woran liegt das?

Der 17-jährige Jeremias Thiel erklärte Mittwochabend bei "Maischberger", wie es ist, in Armut aufzuwachsen. Er überzeugte mehr als Sahra Wagenknecht, ein Millionär und zwei Wirtschaftsjournalisten zusammen.
Frank Hoffmann im Gespräch über Massenprogramm und Werte in Zeiten von Echokammern.

Mitarbeiter einer ecuadorianischen Tageszeitung recherchieren zum eskalierenden Drogenkrieg - und bezahlen mit ihrem Leben. Was geschah im Dschungel zwischen Ecuador und Kolumbien?
Beim Eröffnungsgipfel wollen Senderchefs geiler als Youtube sein und Facebook ein Partner für Fernsehen und Verlage. Das Thema ist also gesetzt: Es geht dabei um die Nähe und Distanz zu den globalen Tech-Konzernen.
Nach Barbara Schöneberger und Joko Winterscheidt hat auch Modedesigner Guido Maria Kretschmer sein eigenes Magazin beim Verlag Gruner + Jahr herausgebracht.
Vergangenheit bewältigen? Ein ARD-Familiendrama über Glück, verpasste Lebenschancen und die Frage, ob man nicht trotzdem zusammengehört.
Der Hamburg-Teil der Wochenzeitung "Die Zeit" befriedigt seit ihrem Start im April 2014 das Interesse der Leser an lokalen Themen. Nun soll er nur noch monatlich erscheinen - dafür aber in deutlich erweitertem Umfang mit bis zu 24 Seiten.
Lassen sich die Länder auf ein Indexmodell für ARD und ZDF ein? Die nächsten Tage bringen eine Vorentscheidung. Und die Frage: Worauf soll man die Sender verpflichten?

Eine Arte-Doku stellt die Frage: Wie gefährlich sind Italiens Populisten für Europa?

Grüner wirds nicht: Der Südwestrundfunk schickt Promis wie Sarah Wiener, Micky Beisenherz und Adele Neuhauser auf Abenteuerurlaub in den Wald - zusammen mit Peter Wohlleben, der ihnen das geheime Leben der Bäume erklärt.

Sie gründeten Aldi, wurden zu den reichsten Deutschen - und kaum jemand weiß etwas über sie. Mit einem Dokudrama versucht die ARD, sich den geheimnisvollen Brüdern Theo und Karl Albrecht zu nähern.

Bildagenturen löschen Fotos, die dem britischen Hof nicht gefallen. Aus Nettigkeit? Wahrscheinlicher ist, dass das Bild aus anderen Gründen verschwand.

Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres bringt die ARD einen "Tatort" zum Thema Künstliche Intelligenz heraus. Alle, die kein Déjà-vu-Gefühl beschleicht, dürften "KI" allerdings mögen.
Mega nices Lippenserum und die Like-Dislike-Relation: Bei einer Messe in Berlin werben Unternehmen und Influencer umeinander.

Der FC Bayern kann wieder gewinnen. Aber wie haben die Spieler die Krise der letzten Wochen verkraftet? Ein Blick auf die Instagram-Accounts von David Alaba, Franck Ribéry, Robert Lewandowski und Kollegen gibt Einblick in die Seele des Rekordmeisters.

Das Fernsehen verbreitet eifrig das Bild vom charakterlosen Journalisten. Ohne Not denunzieren "Tatort" und Co. einen Berufsstand, der für die Demokratie essenziell ist.
Am Samstagmorgen befördert der RBB sein Publikum in Echtzeit auf der Bahnstrecke von München nach Berlin. Aber Vorsicht: im schnellen ICE.

Der Mensch kann nicht gut allein sein. Die Zweisamkeit erträgt er oft aber auch nicht. Die besten Filme im Programm umkreisen dieses Paradox.
Mörderinnen und Krieger, Verbrecher und Putschisten: Die Welt ist aus den Fugen, jedenfalls so, wie sie sich im Radio präsentiert. Dort treten dem Irrsinn aber auch ein paar Unerschrockene entgegen - und ein großmäuliger Superheld.

Ist das wirklich Iris Berben? In der ZDF-Serie "Die Protokollantin" gibt sie eine unerhörte Heldin ab.
Die "taz" bereitet sich auf den Abschied von der Druckausgabe vor und glaubt an eine digitale Zukunft. Wehmut ist im Spiel, aber wenig Angst.

In der Fortsetzung von "Deutschland 83" ist das fremde Land nicht mehr Westdeutschland, sondern Südafrika. Das Ergebnis ist unverkrampft, ironisch - und macht einfach Spaß.

Der Kongressabgeordnete Greg Gianforte wurde 2017 für den Übergriff verurteilt. Der US-Präsident sagt über ihn: "Er ist mein Typ."

Mehr als drei Jahrzehnte lang moderierte er die "Sportschau", mit Günter Netzer kommentierte er preiswürdig Fußball-Länderspiele. Jetzt hört er bei der ARD auf.

Dem Grünen-Chef Habeck platzt danach der Kragen. Wer die beiden bei Maybrit Illner erlebt, kann die Vorstellung einer CSU-Grünen-Koalition in Bayern nur für absurd halten.

Die Regisseure Florian Cossen und Arne Feldhusen haben "Deutschland 86" inszeniert und sich für die von RTL zu Amazon gewanderte DDR-Serie auf ungewöhnliche Arbeitsbedingungen eingelassen.

Als freundlicher gelber Vogel in der Sesamstraße wurde Caroll Spinney zur lebenden Legende. Jetzt hört er auf. Kindisch aufführen will er sich allerdings auch noch im Ruhestand.
"Moabit" erzählt die Vorgeschichte zur Serie "Der nasse Fisch" nach Volker Kutscher - von einer jungen Frau, die erwachsen wird und neben den Freuden der Adoleszenz auch die Härten einer unruhigen Zeit zu spüren bekommt.

In seinem letzten Beitrag für die US-Zeitung kritisiert der vermutlich ermordete Journalist die internationale Gemeinschaft: Sie gebe arabischen Regimen "freie Hand", die Medien zum Schweigen zu bringen.
Im Kampf gegen Fake News setzt die EU-Kommission auf einen unverbindlichen Verhaltenskodex. Für Dezember ist eine erste Analyse geplant.
"Heute das Morgen verstehen": "ada" verspricht Glück im digitalen Wandel - und mehr Wohlstand dank künstlicher Intelligenz.

Was wird aus einer Serie, die ihre Hauptdarstellerin und Namensgeberin verliert? Eine noch bessere, bissigere Serie.
Kopf freikriegen, Körper wahrnehmen, dem Herzen folgen: Ab Mittwoch präsentieren vier Influencerinnen ein neues Magazin. Die Frage wird sein, ob Hunderttausende Fans sie auf Papier sehen wollen.
Ohne Dazn und Sky ging gar nichts, und Live-Übertragungen gab es also nur gegen Bares: So lief die Champions-League-Saison der vergangenen Wochen aus Sicht der Fernsehzuschauer. Jetzt aber soll die Vergabe der Rechte noch einmal überprüft werden.
Drittsendezeiten wurden einst eingeführt, um Meinungsvielfalt im deutschen Privatfernsehen zu sichern. Eine Spurensuche mit der Fernbedienung nach den wilden Sendungen jenseits des Mainstreams.
Haftstrafen von bis zu 14 Jahren für das digitale Sammeln, Senden und Speichern geheimer Staatsinformationen: Führende Medienvertreter in Bangladesch kämpfen gegen das "Gesetz für digitale Sicherheit".
Bayern vor dem Umsturz: Die Revolution von 1918 kann man nun in Echtzeit über Whatsapp-Nachrichten und Insta-Posts miterleben. Mit 100 Jahren Verspätung zwar, dafür mit aktuellen Bezügen.

Mit "Spex" und "Groove" verschwinden auf einen Schlag zwei der wichtigsten deutschen Musikmagazine am Kiosk. Was bedeutet das für das Genre?

Lange wurde über seine Zukunft spekuliert. Nun steht fest: Der amtierende "Spiegel"-Chefredakteur trennt sich endgültig vom Nachrichtenmagazin.

Das desaströse Wahlergebnis der CSU kommentieren deutsche Medien als "Jüngstes Gericht" oder "bayerisches Bundesbeben". Ein Rücktritt Horst Seehofers ist für viele unausweichlich. Das Ausland schickt sogar ein Stoßgebet.

Das Publikum lacht über die CSU, die AfD kriegt "'ne Klatsche", auch der HSV und Darth Vader sind dabei: über einen kuriosen Abschluss der bayerischen Landtagswahl bei "Anne Will".

Krimis, die derart vom Rotlicht bestrahlt werden wie dieser Fall, widerstehen der Klischee-Gefahr oft nicht. Der Wiener Tatort jedoch feiert rührend das Miteinander von Menschen.

Das Erste zeigt eine neue Aufarbeitung des Falls Jürgen Schneider, die sich nicht nur auf Fakten stützen möchte, sondern die Story des betrügerischen Bauunternehmers mit Spielszenen unterlegt. Der Versuch wird zur schrecklichen Pleite.
Der "Musenalp-Express" war in der Schweiz das Zeitgeist-Magazin schlechthin, auch weil die Leser selbst die Beiträge schrieben. Der Start in Deutschland im Herbst 1988 wurde zum Verhängnis. Eine Erinnerung.