Das englische Verb to volley heißt so viel wie: durch die Luft schießen. Und im Wesentlichen geht es beim Volleyball auch darum: Zwei Mannschaften mit je sechs Spielern schlagen den Ball über ein Netz, möglichst ohne, dass dieser den Boden berührt. Punkte werden gesammelt, wenn der Volleyball im gegnerischen Spielfeld landet, wenn der Gegner den Ball ins Aus schlägt oder wenn es ihm nicht gelingt, den Ball nach höchstens drei Berührungen wieder übers Netz zu spielen. Das Spiel gewinnt die Mannschaft, die als erste drei Sätze für sich entscheiden kann. Volleyball, Ende des 19. Jahrhunderts zunächst unter der Bezeichnung Mintonette in den USA erfunden, ist seit 1964 olympisch.